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	Kommentare zu: Es geht um Schuldenübernahme – um nichts anderes	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 13:51:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Dietmar Tischer

„Diese STRUKTURELLE Änderung wurde von keiner Regierung beschlossen, aber sie entstand im unausgesprochenen KONSENS vieler, natürlich auch der Finanzbranche.“

„Wenn Sie von Korruption durch Wallstreet oder die Finanzkrise sprechen, dann machen Sie ein Glied zur Kette.“

Jetzt muss ich doch ein wenig weiter ausholen, damit deutlich wird, warum ich von Korrumpieren spreche. Es begann ganz ursprünglich mit der Gründung der Mont Pèlerin Society und dem darauf folgenden Siegeszug des Neoliberalismus, der den Zeitgeist maßgeblich bestimmt. Die MPS hatte über viele Jahre ein engmaschiges weltweites Netzwerk geknüpft, mit dem der Zeitgeist dann auf Linie getrimmt wurde. Die lang ersehnte Wende weg vom Keynesianismus erfolgte dann endgültig mit dem Siegeszug des Monetarismus in den 70er Jahren, in dessen Folge es zu einer immer stärkeren Fokussierung auf die Finanzmärkte kam (Nobelpreise hierzu: 1976 Friedman, 1977 Ohlin &#038; Meade, 1981 Tobin, 1985 Modigliani, 1990 Markowitz et al., 1997 Merton &#038; Scholes, 2013 Fama et. al.)

Lord Adair Turner differenziert in diesem Kontext zwischen „intellectual zeitgeist“ sowie „overt lobbying power“:

„It’s useful to distinguish two things here, one of which I’d describe as overt lobbying power and another is regulatory capture through the intellectual zeitgeist.”

Der vorläufige Höhepunkt dieser “overt lobbying power“ war dann die Aufhebung des Trennbankensystems durch den Gramm-Leach-Bliley Act in 1999: https://qz.com/101443/three-reasons-larry-summers-should-not-be-the-next-federal-reserve-chairman/

Und was dann als regulatorische „Lösung“ der Finanzkrise 2007 durchgedrückt wurde, kann man nur noch als Korrumpierung klassifizieren. Oder um mit John Dalberg-Acton zu sprechen: „Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely…“

Es ist das vorläufig letzte Glied in einer in der Tat langen Kette von Vorwärtsirrungen, bei denen die Interessen der Großbanken rücksichtlos gegen die Interessen der kleinen Banken und somit der Gesamtgesellschaft durchgedrückt wurden. Spätestens 2007 hätte man hier einen Riegel vorschieben und wieder ein striktes Trennbankensystem einführen müssen; und zwar mit hohen EK-Quoten in Abhängigkeit von der Bankgröße. Stattdessen schaffte man ein bürokratisches Monster von 2.319 Seiten. Der Glass-Steagal-Act von 1933 kam mit ganzen 37 Seiten aus und hatte über 50 Jahre die Banken an die Kette gelegt.

Ihr Bild mit der Kette ist mehr als passend. Das Problem mit der Kette (Dodd Frank &#038; Basel III): Sie ist ein maßgeschneidertes Goldkettchen für die Großbanken, das von Trump dann 2017 noch ein wenig filigraner zugeschnitten wurde, während es die kleineren Banken wie eine schwere Schiffskette zu Boden drückt.

Und um das Zitat von John Dalberg-Acton zu Ende zu bringen: „…Great men are almost always bad men...&quot;. Und wir wissen ja, wer die Greatesten der Greaten nach Donald Trump sind: Es sind die hohen Priester von GS &#038; Co., die Gottes Werk auf Erden vollbringen. Bis heute handelt es sich allerdings um nichts anderes als eine kleine parasitäre Priesterkaste, die das Werk des Teufels vollbringt.

Wer so göttlich ist, der sollte dies auch ohne die rettende Hand des profanen Staats bzw. Zugang zur profanen Zentralbank – und somit dem Steuerzahler -  bewerkstelligen können. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Diese STRUKTURELLE Änderung wurde von keiner Regierung beschlossen, aber sie entstand im unausgesprochenen KONSENS vieler, natürlich auch der Finanzbranche.“</p>
<p>„Wenn Sie von Korruption durch Wallstreet oder die Finanzkrise sprechen, dann machen Sie ein Glied zur Kette.“</p>
<p>Jetzt muss ich doch ein wenig weiter ausholen, damit deutlich wird, warum ich von Korrumpieren spreche. Es begann ganz ursprünglich mit der Gründung der Mont Pèlerin Society und dem darauf folgenden Siegeszug des Neoliberalismus, der den Zeitgeist maßgeblich bestimmt. Die MPS hatte über viele Jahre ein engmaschiges weltweites Netzwerk geknüpft, mit dem der Zeitgeist dann auf Linie getrimmt wurde. Die lang ersehnte Wende weg vom Keynesianismus erfolgte dann endgültig mit dem Siegeszug des Monetarismus in den 70er Jahren, in dessen Folge es zu einer immer stärkeren Fokussierung auf die Finanzmärkte kam (Nobelpreise hierzu: 1976 Friedman, 1977 Ohlin &amp; Meade, 1981 Tobin, 1985 Modigliani, 1990 Markowitz et al., 1997 Merton &amp; Scholes, 2013 Fama et. al.)</p>
<p>Lord Adair Turner differenziert in diesem Kontext zwischen „intellectual zeitgeist“ sowie „overt lobbying power“:</p>
<p>„It’s useful to distinguish two things here, one of which I’d describe as overt lobbying power and another is regulatory capture through the intellectual zeitgeist.”</p>
<p>Der vorläufige Höhepunkt dieser “overt lobbying power“ war dann die Aufhebung des Trennbankensystems durch den Gramm-Leach-Bliley Act in 1999: <a href="https://qz.com/101443/three-reasons-larry-summers-should-not-be-the-next-federal-reserve-chairman/" rel="nofollow ugc">https://qz.com/101443/three-reasons-larry-summers-should-not-be-the-next-federal-reserve-chairman/</a></p>
<p>Und was dann als regulatorische „Lösung“ der Finanzkrise 2007 durchgedrückt wurde, kann man nur noch als Korrumpierung klassifizieren. Oder um mit John Dalberg-Acton zu sprechen: „Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely…“</p>
<p>Es ist das vorläufig letzte Glied in einer in der Tat langen Kette von Vorwärtsirrungen, bei denen die Interessen der Großbanken rücksichtlos gegen die Interessen der kleinen Banken und somit der Gesamtgesellschaft durchgedrückt wurden. Spätestens 2007 hätte man hier einen Riegel vorschieben und wieder ein striktes Trennbankensystem einführen müssen; und zwar mit hohen EK-Quoten in Abhängigkeit von der Bankgröße. Stattdessen schaffte man ein bürokratisches Monster von 2.319 Seiten. Der Glass-Steagal-Act von 1933 kam mit ganzen 37 Seiten aus und hatte über 50 Jahre die Banken an die Kette gelegt.</p>
<p>Ihr Bild mit der Kette ist mehr als passend. Das Problem mit der Kette (Dodd Frank &amp; Basel III): Sie ist ein maßgeschneidertes Goldkettchen für die Großbanken, das von Trump dann 2017 noch ein wenig filigraner zugeschnitten wurde, während es die kleineren Banken wie eine schwere Schiffskette zu Boden drückt.</p>
<p>Und um das Zitat von John Dalberg-Acton zu Ende zu bringen: „…Great men are almost always bad men&#8230;&#8221;. Und wir wissen ja, wer die Greatesten der Greaten nach Donald Trump sind: Es sind die hohen Priester von GS &amp; Co., die Gottes Werk auf Erden vollbringen. Bis heute handelt es sich allerdings um nichts anderes als eine kleine parasitäre Priesterkaste, die das Werk des Teufels vollbringt.</p>
<p>Wer so göttlich ist, der sollte dies auch ohne die rettende Hand des profanen Staats bzw. Zugang zur profanen Zentralbank – und somit dem Steuerzahler &#8211;  bewerkstelligen können. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130723</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 09:03:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Dietmar Tischer

„Die mit dem Schuldverhältnis geschaffene VERPFLICHTUNG zu tilgen, KANN de facto zunichte gemacht werden im Einvernehmen von Gläubiger (Zentralbank) und Schuldner (Staat), weil Gläubiger und Schuldner zwar nicht de jure, aber de facto IDENTISCH sind.“

Sie machen hier den gleichen Denkfehler, den auch sehr viele andere machen. Die Vorstellung, dass Staatsschulden zurückgezahlt werden, entbehrt jeglicher Grundlage sowie historischer Erfahrung. Die USA sowie GB haben noch nie ihre Staatsschulden zurückgezahlt, sondern stets revolviert. Alte Schulden werden also grundsätzlich immer mit neuen Schulden „getilgt“.

Das gilt für alle entwickelten Volkswirtschaften, die in eigener Währung verschuldet sind. Nur dann, wenn es persistent sehr hohe LB-Überschüsse gibt (Schweiz, Deutschland) oder aber temporär der Privatsektor sich sehr stark verschuldet (USA unter Clinton sowie Spanien in den 2000er Jahren mit anschließendem Immo-Crash), kann es mal einige wenige Jahre zu einer Schuldenrückzahlung kommen.

„Also ist das Geld, das die Zentralbank ihrem Staat bzw. ihrer Staatengemeinschaft auf dessen/deren Kreditverlangen hinaus per Schuldverhältnis zukommen lässt, PRAKTISCH „geschenktes Geld“.“

Das gilt für jeder Form der Staatsverschuldung. Wenn es allerdings durch die ZB monetisiert wird, dann ist es zinsfreies „geschenktes Geld“. Es kann nur einer Geldvermögen bilden, wenn sich ein anderer verschuldet. Wenn wir also alle mehr Cash horten möchten/sollen ohne uns bei einer Bank zu verschulden, um in Notzeiten keinen Liquiditätsengpass zu erleiden (Spare in der Zeit, dann hast du in der Not), dann bleibt nur noch der Staat oder aber das Ausland übrig, dass sich verschulden MUSS.

„Wer würde es annehmen, wenn bei dieser Aktion, die von der Bevölkerung nicht beantragt wäre, eine Tilgungsvereinbarung verbunden wäre, die etwa höhere Steuerzahlungen verlangte.“

Wie bereits dargelegt: Staatsschulden werden nicht zurückgezahlt, sondern revolviert. Die aktuelle Diskussion, die durch die SPD angezettelt wurde, ist bar jeder makroökonomischen Logik und Evidenz.

„Der hier aufgezeigt Sachverhalt ist NICHT Voodoo-Ökonomie.“

Das ist korrekt, Herr Tischer, hat aber nichts damit zu tun, dass Geld plötzlich kein gesellschaftliches Schuldverhältnis mehr ist. Denn was machen wir mit Geld? 

Mit Geldzahlungen erfüllen wir Schuldverhältnisse.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Die mit dem Schuldverhältnis geschaffene VERPFLICHTUNG zu tilgen, KANN de facto zunichte gemacht werden im Einvernehmen von Gläubiger (Zentralbank) und Schuldner (Staat), weil Gläubiger und Schuldner zwar nicht de jure, aber de facto IDENTISCH sind.“</p>
<p>Sie machen hier den gleichen Denkfehler, den auch sehr viele andere machen. Die Vorstellung, dass Staatsschulden zurückgezahlt werden, entbehrt jeglicher Grundlage sowie historischer Erfahrung. Die USA sowie GB haben noch nie ihre Staatsschulden zurückgezahlt, sondern stets revolviert. Alte Schulden werden also grundsätzlich immer mit neuen Schulden „getilgt“.</p>
<p>Das gilt für alle entwickelten Volkswirtschaften, die in eigener Währung verschuldet sind. Nur dann, wenn es persistent sehr hohe LB-Überschüsse gibt (Schweiz, Deutschland) oder aber temporär der Privatsektor sich sehr stark verschuldet (USA unter Clinton sowie Spanien in den 2000er Jahren mit anschließendem Immo-Crash), kann es mal einige wenige Jahre zu einer Schuldenrückzahlung kommen.</p>
<p>„Also ist das Geld, das die Zentralbank ihrem Staat bzw. ihrer Staatengemeinschaft auf dessen/deren Kreditverlangen hinaus per Schuldverhältnis zukommen lässt, PRAKTISCH „geschenktes Geld“.“</p>
<p>Das gilt für jeder Form der Staatsverschuldung. Wenn es allerdings durch die ZB monetisiert wird, dann ist es zinsfreies „geschenktes Geld“. Es kann nur einer Geldvermögen bilden, wenn sich ein anderer verschuldet. Wenn wir also alle mehr Cash horten möchten/sollen ohne uns bei einer Bank zu verschulden, um in Notzeiten keinen Liquiditätsengpass zu erleiden (Spare in der Zeit, dann hast du in der Not), dann bleibt nur noch der Staat oder aber das Ausland übrig, dass sich verschulden MUSS.</p>
<p>„Wer würde es annehmen, wenn bei dieser Aktion, die von der Bevölkerung nicht beantragt wäre, eine Tilgungsvereinbarung verbunden wäre, die etwa höhere Steuerzahlungen verlangte.“</p>
<p>Wie bereits dargelegt: Staatsschulden werden nicht zurückgezahlt, sondern revolviert. Die aktuelle Diskussion, die durch die SPD angezettelt wurde, ist bar jeder makroökonomischen Logik und Evidenz.</p>
<p>„Der hier aufgezeigt Sachverhalt ist NICHT Voodoo-Ökonomie.“</p>
<p>Das ist korrekt, Herr Tischer, hat aber nichts damit zu tun, dass Geld plötzlich kein gesellschaftliches Schuldverhältnis mehr ist. Denn was machen wir mit Geld? </p>
<p>Mit Geldzahlungen erfüllen wir Schuldverhältnisse.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130721</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 08:59:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Achim Lukas

Was bitte schön ist für Sie „echtes“ Geld? M3 kann es jedenfalls nicht sein. Es sei denn, Giralgeld der Geschäftsbanken ist für Sie ebenfalls „echtes“ Geld. „Echtes“ Geld, im Sinne von Zentralbankgeld ist die Sondergeldmenge M0.

„Oder die EZB kauft die Anleihen direkt vom Staat. Ist zwar verboten, aber so what. Dann steigt aber die Geldmenge (M3) drastisch an, und wir enden in der Inflation.“

Am ZLB ist diese These nicht nur sehr gewagt, sondern entbehrt auch jeglicher Grundlage.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Achim Lukas</p>
<p>Was bitte schön ist für Sie „echtes“ Geld? M3 kann es jedenfalls nicht sein. Es sei denn, Giralgeld der Geschäftsbanken ist für Sie ebenfalls „echtes“ Geld. „Echtes“ Geld, im Sinne von Zentralbankgeld ist die Sondergeldmenge M0.</p>
<p>„Oder die EZB kauft die Anleihen direkt vom Staat. Ist zwar verboten, aber so what. Dann steigt aber die Geldmenge (M3) drastisch an, und wir enden in der Inflation.“</p>
<p>Am ZLB ist diese These nicht nur sehr gewagt, sondern entbehrt auch jeglicher Grundlage.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Achim Lukas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130509</link>

		<dc:creator><![CDATA[Achim Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 13:47:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130509</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130230&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Ich verstehe den Vorschlag nicht „ wir geben Anleihen aus und lassen diese von der EZB kaufen...“
Soll das über die Geschäftsbanken abgewickelt werden? Dann zahlen die mit echtem Geld (M3) und werden mit Zentralbankgeld bezahlt, das erst dann wieder echtes Geld wird (M3), wenn die Bank Unternehmen findet, die ihnen Kredite abnimmt. Das ist aber sehr zweifelhaft. Das werden die Banken doch nicht freiwillig mitmachen oder Pleite gehen.
Oder die EZB kauft die Anleihen direkt vom Staat. Ist zwar verboten, aber so what. Dann steigt aber die Geldmenge (M3) drastisch an, und wir enden in der Inflation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130230">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Ich verstehe den Vorschlag nicht „ wir geben Anleihen aus und lassen diese von der EZB kaufen&#8230;“<br />
Soll das über die Geschäftsbanken abgewickelt werden? Dann zahlen die mit echtem Geld (M3) und werden mit Zentralbankgeld bezahlt, das erst dann wieder echtes Geld wird (M3), wenn die Bank Unternehmen findet, die ihnen Kredite abnimmt. Das ist aber sehr zweifelhaft. Das werden die Banken doch nicht freiwillig mitmachen oder Pleite gehen.<br />
Oder die EZB kauft die Anleihen direkt vom Staat. Ist zwar verboten, aber so what. Dann steigt aber die Geldmenge (M3) drastisch an, und wir enden in der Inflation.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 12:33:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130491</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-129861&quot;&gt;Kasper Hauser&lt;/a&gt;.

@Susanne Finke-Röpke
Wieso Wechelkurs? Ich denke wir reden von einem Währungsraum? Wer hat innerhalb des Euroraumes deutsches Wachstum der letzten Jahre ermöglicht? Der deutsche sparende Privatsektor? Der deutsche sparende Staat? Die sparenden Nachbarsländer? Oder die sich verschuldenden Nachbarländer?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-129861">Kasper Hauser</a>.</p>
<p>@Susanne Finke-Röpke<br />
Wieso Wechelkurs? Ich denke wir reden von einem Währungsraum? Wer hat innerhalb des Euroraumes deutsches Wachstum der letzten Jahre ermöglicht? Der deutsche sparende Privatsektor? Der deutsche sparende Staat? Die sparenden Nachbarsländer? Oder die sich verschuldenden Nachbarländer?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rittner		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rittner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 08:15:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130426</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Stelter, 

um Finanzen, derzeitige Emotionen, Erwartungen der Bevölkerung und getriebene u.a. deutsche Politik miteinander zu versöhnen, hier ein weiterer Vorschlag zur Diskussion und ggf. Weiterverbreitung: , 

1. Corona-Bonds ja, aber wie folgt als Zeichen von gelebter Solidarität
2. Jedes Euro-Land begibt eine nationale Anleihe für Privatpersonen und Non-Institutionelle, die 100 Basispunkte über den Corona-Bonds rentiert. Laufzeiten Corona-Bonds und nationale Anleihen gleich. 
3. Euro-Institution (ESM?) legt für jeden nationalen Euro einen Euro in den Corona-Bond ein. 
4. Ziel: jeweils EUR 750 Mrd.; d.h. in Summe EUR 1,5 Bill., die derzeit kursieren. 
5. Gesamtschuldnerische Haftung bei der EURO-Anleihe, wobei die nationalen Anleihen junior iVz den Corona-Bonds sind; d.h. Tilgung der Corona-Bonds vor den nationalen Anleihen. 
6. Staaten können mit dem Cash machen, was sie wollen im Sinne einer After-Corona Relaunchs, außer ggf. Altschulden bedienen und verpflichten sich ggü. ihren Bürgen zu Haushaltsdisziplin und Abbau von Schulden: z.B. minus 20-Punkte alle 10 Jahre mit Ziel von ca 60% Schuldenquote à la Maastricht. Dies Verpflichtung hat Verfassungsrang, damit die Bürger Vertrauen haben und möglichst viel in die nationalen Corona-Anleihen investieren. 
7. Ihre Idee zur Nutzung/Einbindung der Target 2-Salden könnte hier ggf. clever und technisch eingebaut werden, ohne dass sich die Bürger und das Wahlvolk damit beschäftigen müssen. 

Was würde erreicht?

1. EURO-Bürger sind &quot;Part of the Deal&quot; und leben die von den MED-Staaten geforderte Solidarität innerhalb Europas. 
2. Konzept ist einfach zu verstehen und zu kommunizieren. 
3. Finanzmärkte verlieren Interesse an Spekulation gg. einzelne Länder
4. Auflagen und Austerität à la GR werden weitgehend vermieden, da nationale Entscheidung zur Haushaltsdisziplin
5. Falls am Ende die Länder nicht wollen und/oder die Bürger nicht investieren, hätten die sparsamen 4 bessere Argumente ggü. Club MED. 

Das vorgestellte Konzept ist sicher nicht rund. Es soll vor allem als &quot;Food for Thought&quot; dienen. Freue mich auf eine angeregte Diskussion...

Ein überzeugter Europäer aus München 



 EURO-Anteilen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Stelter, </p>
<p>um Finanzen, derzeitige Emotionen, Erwartungen der Bevölkerung und getriebene u.a. deutsche Politik miteinander zu versöhnen, hier ein weiterer Vorschlag zur Diskussion und ggf. Weiterverbreitung: , </p>
<p>1. Corona-Bonds ja, aber wie folgt als Zeichen von gelebter Solidarität<br />
2. Jedes Euro-Land begibt eine nationale Anleihe für Privatpersonen und Non-Institutionelle, die 100 Basispunkte über den Corona-Bonds rentiert. Laufzeiten Corona-Bonds und nationale Anleihen gleich.<br />
3. Euro-Institution (ESM?) legt für jeden nationalen Euro einen Euro in den Corona-Bond ein.<br />
4. Ziel: jeweils EUR 750 Mrd.; d.h. in Summe EUR 1,5 Bill., die derzeit kursieren.<br />
5. Gesamtschuldnerische Haftung bei der EURO-Anleihe, wobei die nationalen Anleihen junior iVz den Corona-Bonds sind; d.h. Tilgung der Corona-Bonds vor den nationalen Anleihen.<br />
6. Staaten können mit dem Cash machen, was sie wollen im Sinne einer After-Corona Relaunchs, außer ggf. Altschulden bedienen und verpflichten sich ggü. ihren Bürgen zu Haushaltsdisziplin und Abbau von Schulden: z.B. minus 20-Punkte alle 10 Jahre mit Ziel von ca 60% Schuldenquote à la Maastricht. Dies Verpflichtung hat Verfassungsrang, damit die Bürger Vertrauen haben und möglichst viel in die nationalen Corona-Anleihen investieren.<br />
7. Ihre Idee zur Nutzung/Einbindung der Target 2-Salden könnte hier ggf. clever und technisch eingebaut werden, ohne dass sich die Bürger und das Wahlvolk damit beschäftigen müssen. </p>
<p>Was würde erreicht?</p>
<p>1. EURO-Bürger sind &#8220;Part of the Deal&#8221; und leben die von den MED-Staaten geforderte Solidarität innerhalb Europas.<br />
2. Konzept ist einfach zu verstehen und zu kommunizieren.<br />
3. Finanzmärkte verlieren Interesse an Spekulation gg. einzelne Länder<br />
4. Auflagen und Austerität à la GR werden weitgehend vermieden, da nationale Entscheidung zur Haushaltsdisziplin<br />
5. Falls am Ende die Länder nicht wollen und/oder die Bürger nicht investieren, hätten die sparsamen 4 bessere Argumente ggü. Club MED. </p>
<p>Das vorgestellte Konzept ist sicher nicht rund. Es soll vor allem als &#8220;Food for Thought&#8221; dienen. Freue mich auf eine angeregte Diskussion&#8230;</p>
<p>Ein überzeugter Europäer aus München </p>
<p> EURO-Anteilen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130368</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 23:55:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130368</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130191&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@  Michael Stöcker

&#062;Alle Rettungsaktionen waren erst nötig NACHDEM die Finanzmärkte dereguliert wurden.&#062;

Und WARUM wurden die Finanzmärkte dereguliert?

Weil einige Big shots von Großbanken der Politik etwas ins Ohr geblasen haben?

Das hat nichts mit den Ursachen zu tun, sondern wäre ein falsch verstandenes Glied in der Kette. 

Etwas von der Kette, z. B die USA betreffend: 
 
Nachdem China sich Ende der 70er Jahre in die kapitalistische Weltwirtschaft eingebracht hatte und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatten sich die Kostenstrukturen für die Güterproduktion so geändert, dass der Wohlstand für viele nicht mehr wie gewohnt durch ARBEITSEINKOMMEN erzielt werden konnte.  

Wie dann?

Wohlstand sollte sich in VERMÖGEN ausweisen lassen. 

Wie konnte das erfolgen?

Durch Deregulierung des Finanzsektors, etwa dadurch, dass Banken jetzt über ihren Stammsitz-Staat hinaus Kredite für z. B. den Immobilienerwerb in anderen Staaten ausreichen konnten.

Niedrige Zinsen – kein Inflationsdruck durch Streiks, die Arbeitnehmer waren in der Defensive – halfen dabei, insbesondere die zu lange zu sehr akkommodierende Fed unter Greenspan ist dafür hauptverantwortlich.

Durch die so angefachte Immobilienblase wurden viele Menschen nominell und auf Zeit wohlhabend, auch solche, die es normalerweise nicht zu Immobilieneigentum gebracht hätten. 

Durch den nominell höheren Wert der Immobilie konnten weiter Kredite ausgereicht werden für erneute Immobilienkäufe oder Konsum. 

Diese STRUKTURELLE Änderung wurde von keiner Regierung beschlossen, aber sie entstand im unausgesprochenen KONSENS vieler, natürlich auch der Finanzbranche. 

Diese URSÄCHLICHKEIT ist NICHT offensichtlich, sondern „beyond the obvious“, aber längst nicht mehr umstritten. Siehe z. B. „Fault Lines“ von Raghuram G. Rajan.

Wenn Sie von Korruption durch Wallstreet oder die Finanzkrise sprechen, dann machen Sie ein Glied zur Kette.

Und wenn dann noch NUR das Finanzsystem für die Krise 2008/2009 verantwortlich gemacht wird, betreibt IRREFÜHRUNG (was ich Ihnen nicht unterstelle bei aller Ihrer Fixierung auf das Finanzsystem). 

Es war eine FINANZKRISE, eine die zwar mit und durch die Mechanismen des Finanzsystem
entstanden ist, aber nicht allein durch sie entstehen konnte. 

Jede Kette hat mehrere Glieder, die einzeln zu betrachten sind und erst in der SUMME durch stimmige Verknüpfung eine belastbare ERKLÄRUNG ermöglichen.   

Im Übrigen:

Der von Ihnen verlinkte Prof. Richard Werner hat zu Recht darauf hingewiesen, dass in U.K., USA und Deutschland völlig unterschiedliche Banksysteme bestehen.

Und dennoch ist das Schuldenwachstum bei allen unterschiedlichen Ausprägungen in vielerlei Hinsicht vergleichbar. 

Schon von daher ist die weltweite  Verschuldungsproblematik nicht MONOKAUSAL auf den Finanzsektor und schon gar nicht auf die Wallstreet zurückzuführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130191">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@  Michael Stöcker</p>
<p>&gt;Alle Rettungsaktionen waren erst nötig NACHDEM die Finanzmärkte dereguliert wurden.&gt;</p>
<p>Und WARUM wurden die Finanzmärkte dereguliert?</p>
<p>Weil einige Big shots von Großbanken der Politik etwas ins Ohr geblasen haben?</p>
<p>Das hat nichts mit den Ursachen zu tun, sondern wäre ein falsch verstandenes Glied in der Kette. </p>
<p>Etwas von der Kette, z. B die USA betreffend: </p>
<p>Nachdem China sich Ende der 70er Jahre in die kapitalistische Weltwirtschaft eingebracht hatte und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatten sich die Kostenstrukturen für die Güterproduktion so geändert, dass der Wohlstand für viele nicht mehr wie gewohnt durch ARBEITSEINKOMMEN erzielt werden konnte.  </p>
<p>Wie dann?</p>
<p>Wohlstand sollte sich in VERMÖGEN ausweisen lassen. </p>
<p>Wie konnte das erfolgen?</p>
<p>Durch Deregulierung des Finanzsektors, etwa dadurch, dass Banken jetzt über ihren Stammsitz-Staat hinaus Kredite für z. B. den Immobilienerwerb in anderen Staaten ausreichen konnten.</p>
<p>Niedrige Zinsen – kein Inflationsdruck durch Streiks, die Arbeitnehmer waren in der Defensive – halfen dabei, insbesondere die zu lange zu sehr akkommodierende Fed unter Greenspan ist dafür hauptverantwortlich.</p>
<p>Durch die so angefachte Immobilienblase wurden viele Menschen nominell und auf Zeit wohlhabend, auch solche, die es normalerweise nicht zu Immobilieneigentum gebracht hätten. </p>
<p>Durch den nominell höheren Wert der Immobilie konnten weiter Kredite ausgereicht werden für erneute Immobilienkäufe oder Konsum. </p>
<p>Diese STRUKTURELLE Änderung wurde von keiner Regierung beschlossen, aber sie entstand im unausgesprochenen KONSENS vieler, natürlich auch der Finanzbranche. </p>
<p>Diese URSÄCHLICHKEIT ist NICHT offensichtlich, sondern „beyond the obvious“, aber längst nicht mehr umstritten. Siehe z. B. „Fault Lines“ von Raghuram G. Rajan.</p>
<p>Wenn Sie von Korruption durch Wallstreet oder die Finanzkrise sprechen, dann machen Sie ein Glied zur Kette.</p>
<p>Und wenn dann noch NUR das Finanzsystem für die Krise 2008/2009 verantwortlich gemacht wird, betreibt IRREFÜHRUNG (was ich Ihnen nicht unterstelle bei aller Ihrer Fixierung auf das Finanzsystem). </p>
<p>Es war eine FINANZKRISE, eine die zwar mit und durch die Mechanismen des Finanzsystem<br />
entstanden ist, aber nicht allein durch sie entstehen konnte. </p>
<p>Jede Kette hat mehrere Glieder, die einzeln zu betrachten sind und erst in der SUMME durch stimmige Verknüpfung eine belastbare ERKLÄRUNG ermöglichen.   </p>
<p>Im Übrigen:</p>
<p>Der von Ihnen verlinkte Prof. Richard Werner hat zu Recht darauf hingewiesen, dass in U.K., USA und Deutschland völlig unterschiedliche Banksysteme bestehen.</p>
<p>Und dennoch ist das Schuldenwachstum bei allen unterschiedlichen Ausprägungen in vielerlei Hinsicht vergleichbar. </p>
<p>Schon von daher ist die weltweite  Verschuldungsproblematik nicht MONOKAUSAL auf den Finanzsektor und schon gar nicht auf die Wallstreet zurückzuführen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130351</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 22:40:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130351</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130230&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@  Michael Stöcker

&#062;Geld war, ist und bleibt ein Schuldverhältnis; auch dann, wenn wir diese Schulden ans Bilanzkreuz der Zentralbank nageln.&#062;

Sie haben ja Recht. 

Sie wissen aber schon, was gemeint ist:

Die mit dem Schuldverhältnis geschaffene VERPFLICHTUNG zu tilgen, KANN de facto zunichte gemacht werden im Einvernehmen von Gläubiger (Zentralbank) und Schuldner (Staat), weil Gläubiger und Schuldner zwar nicht de jure, aber de facto IDENTISCH sind.   

Also ist das Geld, das die Zentralbank ihrem Staat bzw. ihrer Staatengemeinschaft auf dessen/deren Kreditverlangen hinaus per Schuldverhältnis zukommen lässt, PRAKTISCH „geschenktes Geld“. 

Das Schuldverhältnis zwischen kommerziellen Banken und ihren Schuldnern ist ein GRUNDLEGEND anderes als das zwischen der Zentralbank und ihren Schuldnern, wenn diese ihre  Eigner sind oder Weisungsmacht über sie ausüben. 

Daher ist auch Helikoptergeld, richtig verstanden als von der Zentralbank über der Bevölkerung abgeworfenes Bargeld oder auf deren Konten als Buchung auf der Habenseite ausgewiesen, de facto „geschenktes Geld“. 

Wer würde es annehmen, wenn bei dieser Aktion, die von der Bevölkerung nicht beantragt wäre, eine Tilgungsvereinbarung verbunden wäre, die etwa höhere Steuerzahlungen verlangte.  

Kaum jemand, wenn er nicht dringend Geld bräuchte.

Der hier aufgezeigt Sachverhalt ist NICHT Voodoo-Ökonomie. 

Er ist REAL begründet durch die EINZIGARTIGE Stellung und Funktionalität der Institution Zentralbank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130230">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@  Michael Stöcker</p>
<p>&gt;Geld war, ist und bleibt ein Schuldverhältnis; auch dann, wenn wir diese Schulden ans Bilanzkreuz der Zentralbank nageln.&gt;</p>
<p>Sie haben ja Recht. </p>
<p>Sie wissen aber schon, was gemeint ist:</p>
<p>Die mit dem Schuldverhältnis geschaffene VERPFLICHTUNG zu tilgen, KANN de facto zunichte gemacht werden im Einvernehmen von Gläubiger (Zentralbank) und Schuldner (Staat), weil Gläubiger und Schuldner zwar nicht de jure, aber de facto IDENTISCH sind.   </p>
<p>Also ist das Geld, das die Zentralbank ihrem Staat bzw. ihrer Staatengemeinschaft auf dessen/deren Kreditverlangen hinaus per Schuldverhältnis zukommen lässt, PRAKTISCH „geschenktes Geld“. </p>
<p>Das Schuldverhältnis zwischen kommerziellen Banken und ihren Schuldnern ist ein GRUNDLEGEND anderes als das zwischen der Zentralbank und ihren Schuldnern, wenn diese ihre  Eigner sind oder Weisungsmacht über sie ausüben. </p>
<p>Daher ist auch Helikoptergeld, richtig verstanden als von der Zentralbank über der Bevölkerung abgeworfenes Bargeld oder auf deren Konten als Buchung auf der Habenseite ausgewiesen, de facto „geschenktes Geld“. </p>
<p>Wer würde es annehmen, wenn bei dieser Aktion, die von der Bevölkerung nicht beantragt wäre, eine Tilgungsvereinbarung verbunden wäre, die etwa höhere Steuerzahlungen verlangte.  </p>
<p>Kaum jemand, wenn er nicht dringend Geld bräuchte.</p>
<p>Der hier aufgezeigt Sachverhalt ist NICHT Voodoo-Ökonomie. </p>
<p>Er ist REAL begründet durch die EINZIGARTIGE Stellung und Funktionalität der Institution Zentralbank.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130245</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 14:55:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130245</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130191&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

„Die Frage, die er nicht stellt und Sie ausblenden ist doch:

WARUM hat denn nicht vor 2008, vor 1998, vor 1988 etc. eine DERARTIGE „Rettungsaktion“ durch den Staat stattfinden müssen.“

Sie muss nicht gestellt werden, weil es offensichtlich ist und ich blende sie auch nicht aus, sondern habe immer wieder darauf hingewiesen. Alle Rettungsaktionen waren erst nötig NACHDEM die Finanzmärkte dereguliert wurden. Der Big Bang war 1986 und 1999 wurde unter Larry Summers das Trennbankensystem zu Grabe getragen. Einfach mal bei Richard Werner reinhören oder aber John Kay lesen.

Warum ändert sich nichts? Schauen Sie sich einfach die Eigentümerstruktur der Fed an. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130191">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Die Frage, die er nicht stellt und Sie ausblenden ist doch:</p>
<p>WARUM hat denn nicht vor 2008, vor 1998, vor 1988 etc. eine DERARTIGE „Rettungsaktion“ durch den Staat stattfinden müssen.“</p>
<p>Sie muss nicht gestellt werden, weil es offensichtlich ist und ich blende sie auch nicht aus, sondern habe immer wieder darauf hingewiesen. Alle Rettungsaktionen waren erst nötig NACHDEM die Finanzmärkte dereguliert wurden. Der Big Bang war 1986 und 1999 wurde unter Larry Summers das Trennbankensystem zu Grabe getragen. Einfach mal bei Richard Werner reinhören oder aber John Kay lesen.</p>
<p>Warum ändert sich nichts? Schauen Sie sich einfach die Eigentümerstruktur der Fed an. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130244</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 14:54:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130244</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-129924&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@Helge: Ein wettbewerbsfähiges Ausland? Mit konkurrenzfähigen Preisen für Fiats, Barolos und Strandhotels? So dass sich ein Wechselkursgleichgewicht herausbildet? Wie wäre es damit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-129924">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@Helge: Ein wettbewerbsfähiges Ausland? Mit konkurrenzfähigen Preisen für Fiats, Barolos und Strandhotels? So dass sich ein Wechselkursgleichgewicht herausbildet? Wie wäre es damit?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130242</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 14:52:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130242</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130163&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott

„Spekulanten und Kreditexzesse kann man nur im Zaum halten, wenn Insolvenz ein echtes Risiko ist und der Insolvenzfall echte Konsequenzen hat.“

Sehe ich genau so, Herr Ott. Allerdings hätte man dafür nicht das Trennbankensystem aufheben dürfen. WEIL man das Trennbankensystem aufgehoben hatte, mussten die ZBen weitgehend so agieren, wie sie es getan haben. 

Leider wurde die Krise 2008 nicht dazu genutzt, das Trennbankensystem wieder einzuführen. Warum? Weil die Wallstreet die Politik UND die ZBen korrumpiert hat. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130163">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott</p>
<p>„Spekulanten und Kreditexzesse kann man nur im Zaum halten, wenn Insolvenz ein echtes Risiko ist und der Insolvenzfall echte Konsequenzen hat.“</p>
<p>Sehe ich genau so, Herr Ott. Allerdings hätte man dafür nicht das Trennbankensystem aufheben dürfen. WEIL man das Trennbankensystem aufgehoben hatte, mussten die ZBen weitgehend so agieren, wie sie es getan haben. </p>
<p>Leider wurde die Krise 2008 nicht dazu genutzt, das Trennbankensystem wieder einzuführen. Warum? Weil die Wallstreet die Politik UND die ZBen korrumpiert hat. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/es-geht-um-schuldenuebernahme-um-nichts-anderes/#comment-130230</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 14:19:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterindenmedien&#038;p=18562#comment-130230</guid>

					<description><![CDATA[@ Bakwahn

„Aus Schulden wird geschenktes Geld!“

Da unterliegen Sie einem Irrtum, Herr Haller. Geld war, ist und bleibt ein Schuldverhältnis; auch dann, wenn wir diese Schulden ans Bilanzkreuz der Zentralbank nageln. Was allerdings entfällt, das ist die Zinslast. Und über eine leichte Inflationierung werden diese Schulden dann sukzessive wegbesteuert. Insofern hat Rolf vollkommen recht mit seiner Einschätzung: Das sind Voodoo-Vorstellungen. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bakwahn</p>
<p>„Aus Schulden wird geschenktes Geld!“</p>
<p>Da unterliegen Sie einem Irrtum, Herr Haller. Geld war, ist und bleibt ein Schuldverhältnis; auch dann, wenn wir diese Schulden ans Bilanzkreuz der Zentralbank nageln. Was allerdings entfällt, das ist die Zinslast. Und über eine leichte Inflationierung werden diese Schulden dann sukzessive wegbesteuert. Insofern hat Rolf vollkommen recht mit seiner Einschätzung: Das sind Voodoo-Vorstellungen. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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