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	Kommentare zu: Gefährlicher (Aus)Weg	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Apr 2022 10:47:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244830</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 10:47:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244705&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Die Glaubwürdigkeit der EZB ist ja schon jetzt auf noch nie dagewesene Weise BESCHÄDIGT.&quot;

Eben das ist doch der Grund, wieso die EZB die Zinsen auch im Herbst nicht zu erhöhen bräuchte! Die Glaubwürdigkeit ist so ramponiert, dass sowieso niemand mehr das angebliche 2%-Inflationsziel der EZB ernst nimmt.  ;)

Oder glauben Sie, durch einen 0,25% höheren Leitzins irgendwann im Herbst bekäme die EZB ihre Glaubwürdigkeit zurück?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244705">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Die Glaubwürdigkeit der EZB ist ja schon jetzt auf noch nie dagewesene Weise BESCHÄDIGT.&#8221;</p>
<p>Eben das ist doch der Grund, wieso die EZB die Zinsen auch im Herbst nicht zu erhöhen bräuchte! Die Glaubwürdigkeit ist so ramponiert, dass sowieso niemand mehr das angebliche 2%-Inflationsziel der EZB ernst nimmt.  ;)</p>
<p>Oder glauben Sie, durch einen 0,25% höheren Leitzins irgendwann im Herbst bekäme die EZB ihre Glaubwürdigkeit zurück?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244822</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 10:25:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244705&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

&#062;Na, Herr Tischer, sind Sie sich sicher, dass die EZB im Herbst (Sie meinen doch 2022, oder?) überhaupt die Leitzinsen erhöhen wird?&#062;

Ich bin sehr, sehr sicher.

Die erste Zinserhöhung wird spätesten im Sept. 2022 erfolgen.

Die Glaubwürdigkeit der EZB ist ja schon jetzt auf noch nie dagewesene Weise BESCHÄDIGT. 

Und bedenken Sie:

M. Fratzscher hat ja anhaltende Inflation in den nächsten 5 bis 10 Jahren prognostiziert.

Wenn der dies als ehemaliger Insider der EZB feststellt, werden es auch Frau Lagarde und Konsorten glauben müssen. 😉]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244705">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p>&gt;Na, Herr Tischer, sind Sie sich sicher, dass die EZB im Herbst (Sie meinen doch 2022, oder?) überhaupt die Leitzinsen erhöhen wird?&gt;</p>
<p>Ich bin sehr, sehr sicher.</p>
<p>Die erste Zinserhöhung wird spätesten im Sept. 2022 erfolgen.</p>
<p>Die Glaubwürdigkeit der EZB ist ja schon jetzt auf noch nie dagewesene Weise BESCHÄDIGT. </p>
<p>Und bedenken Sie:</p>
<p>M. Fratzscher hat ja anhaltende Inflation in den nächsten 5 bis 10 Jahren prognostiziert.</p>
<p>Wenn der dies als ehemaliger Insider der EZB feststellt, werden es auch Frau Lagarde und Konsorten glauben müssen. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244705</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 06:51:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244227&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Die EZB hat die Erhöhung des Leitzinses weiter in die Zukunft (Herbst) geschoben während bis dahin die Fed und andere Notenbanken ihren Leitzinsen bereits mehrmals erhöht haben werden.&quot;

Na, Herr Tischer, sind Sie sich sicher, dass die EZB im Herbst (Sie meinen doch 2022, oder?) überhaupt die Leitzinsen erhöhen wird? 

Der EZB-Rat sagte letzte Woche: 

&quot;Accordingly, the Governing Council expects the key ECB interest rates to remain at their present levels until it sees inflation reaching 2% well ahead of the end of its projection horizon and durably for the rest of the projection horizon, and it judges that realised progress in underlying inflation is sufficiently advanced to be consistent with inflation stabilising at 2% over the medium term.&quot; 
https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2022/html/ecb.mp220414~d1b76520c6.en.html

Die EZB glaubt immer noch nicht, dass wir mittelfristig Inflationsraten stabil über 2% bekommen werden - was bei aktuell 6% Inflation in der Eurozone schon eine bemerkenswerte Sicht auf die Realiät ist. Wenn man mir vor 20 Jahren erzählt hätte, dass die EZB eines Tages so agieren würde, hätte ich es für einen schlechten Witz gehalten. 
 
Aber denken wir doch mal ganz neu: Vielleicht könnte Madame Lagarde demnächst ein Austauschprogramm mit der türkischen Zentralbank starten und den EZB-Rat davon überzeugen lassen, dass &quot;Erdoganomics&quot; die wahre Lehre ist und man die Zinsen in Wirklichkeit noch weiter ins Negative senken muss um die Inflation zu bekämpfen? ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244227">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Die EZB hat die Erhöhung des Leitzinses weiter in die Zukunft (Herbst) geschoben während bis dahin die Fed und andere Notenbanken ihren Leitzinsen bereits mehrmals erhöht haben werden.&#8221;</p>
<p>Na, Herr Tischer, sind Sie sich sicher, dass die EZB im Herbst (Sie meinen doch 2022, oder?) überhaupt die Leitzinsen erhöhen wird? </p>
<p>Der EZB-Rat sagte letzte Woche: </p>
<p>&#8220;Accordingly, the Governing Council expects the key ECB interest rates to remain at their present levels until it sees inflation reaching 2% well ahead of the end of its projection horizon and durably for the rest of the projection horizon, and it judges that realised progress in underlying inflation is sufficiently advanced to be consistent with inflation stabilising at 2% over the medium term.&#8221;<br />
<a href="https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2022/html/ecb.mp220414~d1b76520c6.en.html" rel="nofollow ugc">https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2022/html/ecb.mp220414~d1b76520c6.en.html</a></p>
<p>Die EZB glaubt immer noch nicht, dass wir mittelfristig Inflationsraten stabil über 2% bekommen werden &#8211; was bei aktuell 6% Inflation in der Eurozone schon eine bemerkenswerte Sicht auf die Realiät ist. Wenn man mir vor 20 Jahren erzählt hätte, dass die EZB eines Tages so agieren würde, hätte ich es für einen schlechten Witz gehalten. </p>
<p>Aber denken wir doch mal ganz neu: Vielleicht könnte Madame Lagarde demnächst ein Austauschprogramm mit der türkischen Zentralbank starten und den EZB-Rat davon überzeugen lassen, dass &#8220;Erdoganomics&#8221; die wahre Lehre ist und man die Zinsen in Wirklichkeit noch weiter ins Negative senken muss um die Inflation zu bekämpfen? ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244654</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 05:59:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244654</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244544&quot;&gt;weico&lt;/a&gt;.

@weico

&quot;Wäre das Ende von Sparzwang und schwarzer Null ein Freibrief für Staatsschulden?&quot;

So gestellt wirkt die Frage mittlerweile lächerlich naiv.

In Deutschland ist die &quot;schwarze Null&quot; seit 2020 irrelevant, und ich bin mir sicher, dass die Regierungen hier auch nach &quot;Corona&quot; und &quot;Ukraine&quot; in Zukunft immer wieder neue &quot;Notfälle&quot; finden oder nötigenfalls konstruieren können um immer weitere Neuverschuldung zu rechtfertigen obwohl im Normalfall die Schuldenbremse gelten müsste. Solche Gelegenheiten zur Aushebelung der Verfassung bei gleichzeitiger Versorgung der eigenen Klientel lässt sich keine machtbewusste Staatspartei entgehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244544">weico</a>.</p>
<p>@weico</p>
<p>&#8220;Wäre das Ende von Sparzwang und schwarzer Null ein Freibrief für Staatsschulden?&#8221;</p>
<p>So gestellt wirkt die Frage mittlerweile lächerlich naiv.</p>
<p>In Deutschland ist die &#8220;schwarze Null&#8221; seit 2020 irrelevant, und ich bin mir sicher, dass die Regierungen hier auch nach &#8220;Corona&#8221; und &#8220;Ukraine&#8221; in Zukunft immer wieder neue &#8220;Notfälle&#8221; finden oder nötigenfalls konstruieren können um immer weitere Neuverschuldung zu rechtfertigen obwohl im Normalfall die Schuldenbremse gelten müsste. Solche Gelegenheiten zur Aushebelung der Verfassung bei gleichzeitiger Versorgung der eigenen Klientel lässt sich keine machtbewusste Staatspartei entgehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 05:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244379&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Herr Selig

Ich finds ganz charmant, es erinnert mich an die größte Zeit des Mediums Fernsehen, als die Seifenopern ihren Namen dadurch bekamen, dass diese Sendungen im Hausfrauen-Programmfenster tatsächlich von Reinigungsmittel-Herstellern präsentiert wurden.

Seien Sie doch froh, dass es kein Versicherungs-Sponsoring von der Zurich Insurance Group ist, sonst würden die Haltungsdeutschen sofort wieder durchdrehen...

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ec/Zurich_Insurance_Group_logo.svg/1280px-Zurich_Insurance_Group_logo.svg.png]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244379">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Herr Selig</p>
<p>Ich finds ganz charmant, es erinnert mich an die größte Zeit des Mediums Fernsehen, als die Seifenopern ihren Namen dadurch bekamen, dass diese Sendungen im Hausfrauen-Programmfenster tatsächlich von Reinigungsmittel-Herstellern präsentiert wurden.</p>
<p>Seien Sie doch froh, dass es kein Versicherungs-Sponsoring von der Zurich Insurance Group ist, sonst würden die Haltungsdeutschen sofort wieder durchdrehen&#8230;</p>
<p><a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ec/Zurich_Insurance_Group_logo.svg/1280px-Zurich_Insurance_Group_logo.svg.png" rel="nofollow ugc">https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ec/Zurich_Insurance_Group_logo.svg/1280px-Zurich_Insurance_Group_logo.svg.png</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244544</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 01:12:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wofür darf der Staat Schulden machen und wofür nicht? Wäre das Ende von Sparzwang und schwarzer Null ein Freibrief für Staatsschulden?&quot;


Die Antwort wird, je nach ökonomischer Schule, völlig unterschiedlich ausfallen.


Einzelne Länder  können und müssen solche Fragestellungen selber be-und verantworten. 


Das grosse Problem entsteht dann ,wenn verschiedene Länder darüber unterschiedlicher Ansichten haben, aber an die GLEICHE Währung gebunden sind. 
Wenn diese verschiedenen Länder dann noch versuchen eine gemeinsame Politik bzw. ein &quot;vereintes Europa&quot; zu erschaffen...dann Arten die Probleme gänzlich aus .

Man kann von Flassbeck halten was man will, aber Er zeigt wenigstens die Unterschiede und die Spaltung innerhalb der einzelnen Länder ...und der EU ...deutlich auf.
 
https://www.relevante-oekonomik.com/2022/04/14/frankreich-hat-gewaehlt-doch-das-fanal-dieser-wahl-wird-ignoriert/

Wer sich die Aussagen/Medienberichte  von Frau Le Pen ,zu Deutschland, NATO,EU usw. von LETZER Woche anschaut bzw. die Reaktionen der Besagten...der sieht nur schon die tiefe Spaltung der grossen &quot;EU-Leitnation(en)&quot; .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wofür darf der Staat Schulden machen und wofür nicht? Wäre das Ende von Sparzwang und schwarzer Null ein Freibrief für Staatsschulden?&#8221;</p>
<p>Die Antwort wird, je nach ökonomischer Schule, völlig unterschiedlich ausfallen.</p>
<p>Einzelne Länder  können und müssen solche Fragestellungen selber be-und verantworten. </p>
<p>Das grosse Problem entsteht dann ,wenn verschiedene Länder darüber unterschiedlicher Ansichten haben, aber an die GLEICHE Währung gebunden sind.<br />
Wenn diese verschiedenen Länder dann noch versuchen eine gemeinsame Politik bzw. ein &#8220;vereintes Europa&#8221; zu erschaffen&#8230;dann Arten die Probleme gänzlich aus .</p>
<p>Man kann von Flassbeck halten was man will, aber Er zeigt wenigstens die Unterschiede und die Spaltung innerhalb der einzelnen Länder &#8230;und der EU &#8230;deutlich auf.</p>
<p><a href="https://www.relevante-oekonomik.com/2022/04/14/frankreich-hat-gewaehlt-doch-das-fanal-dieser-wahl-wird-ignoriert/" rel="nofollow ugc">https://www.relevante-oekonomik.com/2022/04/14/frankreich-hat-gewaehlt-doch-das-fanal-dieser-wahl-wird-ignoriert/</a></p>
<p>Wer sich die Aussagen/Medienberichte  von Frau Le Pen ,zu Deutschland, NATO,EU usw. von LETZER Woche anschaut bzw. die Reaktionen der Besagten&#8230;der sieht nur schon die tiefe Spaltung der grossen &#8220;EU-Leitnation(en)&#8221; .</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244430</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 19:00:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244430</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Komol

Ich will diese Diskussion nicht ewig fortführen und schon gar nicht als Alleinunterhalter.

Mich irritieren lediglich Aussagen wie diese: 

&#062;Die für mich eigentlich wichtige Frage ist, für was die Beschreibung hinsichtlich der Strategie unserer “Deutschland AG” nutzt.&#062;

WELCHE Strategie? 

Es gibt KEINE Strategie der oder für die Deutschland AG. 

Es gibt sie NICHT, weil es KEINE Institution (im weitesten Sinn verstanden) gibt, die eine hat, entwickeln kann, geschweige denn sie umzusetzen vermag. 

Was es gibt:

Die NUTZUNG von OPTIONEN – durch Individuen, um ihre Situation nicht schlechter werden zu lassen, sie zu konsolidieren oder zu verbessern; Organisation, um das Maximum für die Vertretenen oder Finanziers herauszuholen; die Regierungen, um die Interessen bestmöglich so auszutarieren, dass keine zusätzliche gesellschaftliche Instabilität entsteht. 

Sie haben eine VORSTELLUNG vom Machbaren, die mit der REALITÄT nicht das Geringste zu tun hat.  

Ihre Frage ist eine im NICHTS für das NICHTS.  

Einfach nur belanglos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Komol</p>
<p>Ich will diese Diskussion nicht ewig fortführen und schon gar nicht als Alleinunterhalter.</p>
<p>Mich irritieren lediglich Aussagen wie diese: </p>
<p>&gt;Die für mich eigentlich wichtige Frage ist, für was die Beschreibung hinsichtlich der Strategie unserer “Deutschland AG” nutzt.&gt;</p>
<p>WELCHE Strategie? </p>
<p>Es gibt KEINE Strategie der oder für die Deutschland AG. </p>
<p>Es gibt sie NICHT, weil es KEINE Institution (im weitesten Sinn verstanden) gibt, die eine hat, entwickeln kann, geschweige denn sie umzusetzen vermag. </p>
<p>Was es gibt:</p>
<p>Die NUTZUNG von OPTIONEN – durch Individuen, um ihre Situation nicht schlechter werden zu lassen, sie zu konsolidieren oder zu verbessern; Organisation, um das Maximum für die Vertretenen oder Finanziers herauszuholen; die Regierungen, um die Interessen bestmöglich so auszutarieren, dass keine zusätzliche gesellschaftliche Instabilität entsteht. </p>
<p>Sie haben eine VORSTELLUNG vom Machbaren, die mit der REALITÄT nicht das Geringste zu tun hat.  </p>
<p>Ihre Frage ist eine im NICHTS für das NICHTS.  </p>
<p>Einfach nur belanglos.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Komol		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244410</link>

		<dc:creator><![CDATA[Komol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 13:25:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244410</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Zusatz: Obwohl es sicherlich zu weit führt, muss man sagen, dass die Beschreibung eben gerade nicht am Streit zwischen der keynes. und monetarist. Schule teilnehmen will, sondern eher auf die österr. Schule (Schumpeters kreative Zerstörung, Hayeks Unwissens-Annahme etc.) und letztendlich eher heterodoxe Theorien wie die evolut. Ökonomik zu setzen versucht. Insb. das Geldhortungstheorem scheint mir eine zu simple und durch die neoklassischen Annahmen der vollkommenen und vollständigen Information verursachte Sachgasse für die Erklärung derzeitiger Phänomene zu sein. ... Soziologisch gesehen, und das darf man m. E. auch mit einem Augenzwinker annehmen, kann man für Deutschland nur hoffen, dass bald richtig richtig investiert wird - Stichwort: Technopoiesis ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Zusatz: Obwohl es sicherlich zu weit führt, muss man sagen, dass die Beschreibung eben gerade nicht am Streit zwischen der keynes. und monetarist. Schule teilnehmen will, sondern eher auf die österr. Schule (Schumpeters kreative Zerstörung, Hayeks Unwissens-Annahme etc.) und letztendlich eher heterodoxe Theorien wie die evolut. Ökonomik zu setzen versucht. Insb. das Geldhortungstheorem scheint mir eine zu simple und durch die neoklassischen Annahmen der vollkommenen und vollständigen Information verursachte Sachgasse für die Erklärung derzeitiger Phänomene zu sein. &#8230; Soziologisch gesehen, und das darf man m. E. auch mit einem Augenzwinker annehmen, kann man für Deutschland nur hoffen, dass bald richtig richtig investiert wird &#8211; Stichwort: Technopoiesis ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Komol		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244406</link>

		<dc:creator><![CDATA[Komol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 12:59:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244406</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Danke für Ihre Antwort. Es kann schon sein, dass Sie damit Recht haben, aber ich denke eben, dass die Banken in den letzten 10 bis 20 Jahren eher anhand der Unterscheidung Risiko/Gefahr als wie anhand der alten, also Sicherheit/Risiko, operieren, und das ist richtig, weil es ist nicht probabilistisch, sondern possibilistisch i. S. von 0/1-Entscheidungen (weil die Möglichkeitsverteilung eben derzeit &quot;random&quot;, wenn nicht schon fast vollständig selbstreferentiell ist). Ich denke, dass es i. S. der Exponentialisierung des Investmentbankings (wobei in Sachen Informationsgewinnung potentiell schlechter aufgestellte nicht-angelsächsiche Banken wie bspw. die DB mehr und mehr &quot;aufgeben&quot;) und des Strukturwandels innerhalb der Branche selbst (Stichwort: Ausweitung des Schattenbankensystem; FinTech; Vernetzung mit den TechUnternehmen etc.), eher darum geht, in irgenwelcher Form Eigenkapital in der Tech-Branche zu plazieren (sowie eigenes FuE-Vermögen), als wie nur als Fremdkapitalgeber zu wirken. Das meine ich, wenn ich von anstehender Symbiotisierung bzw. Syntegration spreche. Wir müssen eben m. E. bedenken, dass es sich mit der Finanz- und Kapitalbranche um das Nervensystem der Wirtschaft handelt, und wenn dieses sich neu strukturiert, werden seine eigentlichen Funktionen wahrscheinlich erst einmal zweitplatziert.

Die für mich eigentlich wichtige Frage ist, für was die Beschreibung hinsichtlich der Strategie unserer &quot;Deutschland AG&quot; nutzt .. Wir haben das Spiel in der ersten Runde, d.h. in Bezug auf das Thema private - bzw. Konsumentendaten, so wie fast alle Länder (außer China) gegen die USA verloren. Das wird unfassbare Auswirkungen haben - gerade auch politisch. Aber unsere Chance liegt jetzt noch bei Industriedaten bzw. eben dem Thema Industrie 4.0., denn dort haben wir viel Erfahrung und Vorwissen..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Danke für Ihre Antwort. Es kann schon sein, dass Sie damit Recht haben, aber ich denke eben, dass die Banken in den letzten 10 bis 20 Jahren eher anhand der Unterscheidung Risiko/Gefahr als wie anhand der alten, also Sicherheit/Risiko, operieren, und das ist richtig, weil es ist nicht probabilistisch, sondern possibilistisch i. S. von 0/1-Entscheidungen (weil die Möglichkeitsverteilung eben derzeit &#8220;random&#8221;, wenn nicht schon fast vollständig selbstreferentiell ist). Ich denke, dass es i. S. der Exponentialisierung des Investmentbankings (wobei in Sachen Informationsgewinnung potentiell schlechter aufgestellte nicht-angelsächsiche Banken wie bspw. die DB mehr und mehr &#8220;aufgeben&#8221;) und des Strukturwandels innerhalb der Branche selbst (Stichwort: Ausweitung des Schattenbankensystem; FinTech; Vernetzung mit den TechUnternehmen etc.), eher darum geht, in irgenwelcher Form Eigenkapital in der Tech-Branche zu plazieren (sowie eigenes FuE-Vermögen), als wie nur als Fremdkapitalgeber zu wirken. Das meine ich, wenn ich von anstehender Symbiotisierung bzw. Syntegration spreche. Wir müssen eben m. E. bedenken, dass es sich mit der Finanz- und Kapitalbranche um das Nervensystem der Wirtschaft handelt, und wenn dieses sich neu strukturiert, werden seine eigentlichen Funktionen wahrscheinlich erst einmal zweitplatziert.</p>
<p>Die für mich eigentlich wichtige Frage ist, für was die Beschreibung hinsichtlich der Strategie unserer &#8220;Deutschland AG&#8221; nutzt .. Wir haben das Spiel in der ersten Runde, d.h. in Bezug auf das Thema private &#8211; bzw. Konsumentendaten, so wie fast alle Länder (außer China) gegen die USA verloren. Das wird unfassbare Auswirkungen haben &#8211; gerade auch politisch. Aber unsere Chance liegt jetzt noch bei Industriedaten bzw. eben dem Thema Industrie 4.0., denn dort haben wir viel Erfahrung und Vorwissen..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244400</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 11:13:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244400</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244388&quot;&gt;Komol&lt;/a&gt;.

@ Komol 

Sie schlagen Bögen von ASSOZIATIONEN wie 
&#062;… Anstieg des weltweiten Verschuldungsnetzwerkes … parallel mit zugenommen habender kommunikativer Vernetzung der Welt…&#062;

oder 

&#062;…Wir haben es m. M. nach eben mit einem epochalen Strukturwandel der Wirtschaft zu tun, bei dem es seit Ende der 1990er zu einer Art “Stunde Null  im Banken- und Finanzsektor gekommen ist, und sich die anstehende Symbiotisierung bzw. Syntegration mit der Computer- und Internetbrache hinzieht …&#062; 

Ihre Folgerung daraus:

&#062;Es ist eben immer noch nicht wirklich klar, welche Projekte sich wie lohnen – die Unsicherheit über die zukünftige Struktur der Wirtschaft bzw. Gesellschaft insgesamt ist noch enorm…&#062;

Sie ist schlüssig, beruht aber auf Ihrem UNVERMÖGEN oder UNWILLEN, irgendwelche MECHANISMEN für die ENTWICKLUNG von Wirtschaft und Gesellschaft hin zur zukünftigen Struktur darzulegen. 

Dies zu tun, ist aber die BEDINGUNG für eine sinnfällige ERKLÄRUNG (die selbstverständlich unvollständig oder gar falsch seine kann), aber VERSTÄNDNIS schafft. 

Stattdessen fallen Sie zurück auf:

&#062;Es ist eben immer noch nicht wirklich klar, welche Projekte sich wie lohnen…&#062;

Sie unterliegen mit dieser Aussage einem grundsätzlichen IRRTUM.

Denn es ist NIE klar, d. h. nie GEWISS, welche Projekte sich wie lohnen.

Es zeigt sich immer erst im NACHHINEINE, ob sie sich gelohnt haben oder nicht angesichts einer sich kontinuierlich verändernden Welt. 

Und im hier aufgeworfenen Kontext einer zukünftigen Struktur von Wirtschaft und Gesellschaft, zeugt ihre Auffassung von einem fundamentalen MISSVERSTÄNDNIS:

Es ist absurd, LOHNEN, also die KONVENTIONELLEN Konzepte „Gewinn“, „Profit“, in einen Bezug zu ZUKÜNFTIGER Struktur von Wirtschaft und Gesellschaft zu setzen. 

Die Energiewende, die betrieben wird, lohnt sich nicht in einem herkömmlichen Sinn. 

Denn was zukünftig IST, ereignet sich UNABHÄNGIG von Gewinn und Profit dem gesellschaftlichen WOLLEN nach – mit demzufolge einer Struktur, in der möglicherweise ganz andere Konzepte als Gewinn und Profit als maßgebend erachtet werden. 
Kommen Sie runter von Ihren Spekulationen und betten sie VERÄNDERUNGEN, die Sie ja z. T. auch richtig benennen ein in den Kontext HEUTE maßgebender ÖKONOMISCHER Mechanismen. 

Das ist nicht nur ein ANDERER Ansatz als IHRER, sondern der MASSGEBENDE andere.

Denn er weist OPTIONEN für HANDELN aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244388">Komol</a>.</p>
<p>@ Komol </p>
<p>Sie schlagen Bögen von ASSOZIATIONEN wie<br />
&gt;… Anstieg des weltweiten Verschuldungsnetzwerkes … parallel mit zugenommen habender kommunikativer Vernetzung der Welt…&gt;</p>
<p>oder </p>
<p>&gt;…Wir haben es m. M. nach eben mit einem epochalen Strukturwandel der Wirtschaft zu tun, bei dem es seit Ende der 1990er zu einer Art “Stunde Null  im Banken- und Finanzsektor gekommen ist, und sich die anstehende Symbiotisierung bzw. Syntegration mit der Computer- und Internetbrache hinzieht …&gt; </p>
<p>Ihre Folgerung daraus:</p>
<p>&gt;Es ist eben immer noch nicht wirklich klar, welche Projekte sich wie lohnen – die Unsicherheit über die zukünftige Struktur der Wirtschaft bzw. Gesellschaft insgesamt ist noch enorm…&gt;</p>
<p>Sie ist schlüssig, beruht aber auf Ihrem UNVERMÖGEN oder UNWILLEN, irgendwelche MECHANISMEN für die ENTWICKLUNG von Wirtschaft und Gesellschaft hin zur zukünftigen Struktur darzulegen. </p>
<p>Dies zu tun, ist aber die BEDINGUNG für eine sinnfällige ERKLÄRUNG (die selbstverständlich unvollständig oder gar falsch seine kann), aber VERSTÄNDNIS schafft. </p>
<p>Stattdessen fallen Sie zurück auf:</p>
<p>&gt;Es ist eben immer noch nicht wirklich klar, welche Projekte sich wie lohnen…&gt;</p>
<p>Sie unterliegen mit dieser Aussage einem grundsätzlichen IRRTUM.</p>
<p>Denn es ist NIE klar, d. h. nie GEWISS, welche Projekte sich wie lohnen.</p>
<p>Es zeigt sich immer erst im NACHHINEINE, ob sie sich gelohnt haben oder nicht angesichts einer sich kontinuierlich verändernden Welt. </p>
<p>Und im hier aufgeworfenen Kontext einer zukünftigen Struktur von Wirtschaft und Gesellschaft, zeugt ihre Auffassung von einem fundamentalen MISSVERSTÄNDNIS:</p>
<p>Es ist absurd, LOHNEN, also die KONVENTIONELLEN Konzepte „Gewinn“, „Profit“, in einen Bezug zu ZUKÜNFTIGER Struktur von Wirtschaft und Gesellschaft zu setzen. </p>
<p>Die Energiewende, die betrieben wird, lohnt sich nicht in einem herkömmlichen Sinn. </p>
<p>Denn was zukünftig IST, ereignet sich UNABHÄNGIG von Gewinn und Profit dem gesellschaftlichen WOLLEN nach – mit demzufolge einer Struktur, in der möglicherweise ganz andere Konzepte als Gewinn und Profit als maßgebend erachtet werden.<br />
Kommen Sie runter von Ihren Spekulationen und betten sie VERÄNDERUNGEN, die Sie ja z. T. auch richtig benennen ein in den Kontext HEUTE maßgebender ÖKONOMISCHER Mechanismen. </p>
<p>Das ist nicht nur ein ANDERER Ansatz als IHRER, sondern der MASSGEBENDE andere.</p>
<p>Denn er weist OPTIONEN für HANDELN aus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 09:44:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244393</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244278&quot;&gt;Anon&lt;/a&gt;.

Mittwoch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244278">Anon</a>.</p>
<p>Mittwoch.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Komol		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/gefaehrlicher-ausweg/#comment-244388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Komol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 08:34:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=25098#comment-244388</guid>

					<description><![CDATA[In Bezug auf einen vielmehr soziologischen als wie genuin wirtschaftswissenschaftlichen Ansatz könnte man auch der Meinung sein, dass der Anstieg des weltweiten Verschuldungsnetzwerkes (privat sowie öffentlich) seit den 1970/80ern und dann v.a. seit den 1990/2000er Jahren parallel mit der zugenommen habenden kommunikativen Vernetzung der Welt - seit den 1990/2000er Jahren v.a. aufgrund der Kommerzialisierung der Internettechnologien - verläuft. Denn wenn, so wie es bspw. die Systemtheorie Luhmanns sagt, die Grundelemente der Gesellschaft Kommunikationen sind, sorgt die Internettechnologie hier nicht nur für eine Erhöhung der Anschlussmöglichkeiten FÜR Kommunikation, sondern genuin der Möglichkeiten VON Kommunikation selbst. Die Epochalität der Einführung der Internettechnologien, welche eine seit mind. 500 Jahren nicht mehr gesehene gesamtgesellschaftliche Revolution darstellt, wird in den Wirtschaftswissenschaften m. M. nach unterschätzt.

So könnte man auch der Meinung sein, dass die Ursachen für die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007/08 - jetzt schon wirtschaftshistorisch gesehen - aus zwei Komplexen bestehen: 1. Dysfunktionale Regulierung; 2. Technologischer Wandel. Man sollte m. M. nach einmal genau danach fragen, warum der Gramm-Leach-Bliley Act von 1999 wirklich zustande gekommen ist; zu welcher Komplexitätssteigerung er auf den internationalen Finanz- und Kapitalmärkten führte; und ob eine Immobilienblase vielleicht am Ende nur als Trägermedium für diese Komplexitätssteigerung fungierte .. Ich denke, dass hier am Ende die &quot;Suchkosten&quot; für appropiate Internettechnologien von den USA strategisch (d.h. tlw. intendiert aber im Großen und Ganzen selbstorganisatorisch) über einen Leverage-Kanal (GB-IB-SB) auf die ganze Welt verteilt wurden (was sicherlich legitim und letztendlich ein sowohl industrie- und wettbewerstheoretisches, als auch politökonomisches Argument ist), und wir (die Welt inkl. USA) diese bis heute immernoch abbauen (während die 5 - 6 großen Tech-Konzerne heute eben amerikanische sind). Das würde darüber hinaus auch erklären, wieso die seit 2008 &quot;gedruckten&quot; Billionen bislang nicht wirklich in die Wirtschaft gelangten. Wir haben es m. M. nach eben mit einem epochalen Strukturwandel der Wirtschaft zu tun, bei dem es seit Ende der 1990er zu einer Art &quot;Stunde Null&quot; (wie seinerzeit bei der Einführung des Papiergeldes durch die Möglichkeiten, welche der Buchdruck bot) im Banken- und Finanzsektor gekommen ist, und sich die anstehende Symbiotisierung bzw. Syntegration mit der Computer- und Internetbrache hinzieht (bei beiden geht es ja letztendlich um Informationen - im Banken- und Finanzsektor bekanntermaßen zur Abschätzung von Risiken). Es ist eben immer noch nicht wirklich klar, welche Projekte sich wie lohnen - die Unsicherheit über die zukünftige Struktur der Wirtschaft bzw. Gesellschaft insgesamt ist noch enorm (man müsste hier m. E. die Entwicklung der des Verhältnisses der kurzen und langen Zinsen weltweit studieren, um Aufschlüsse darüber zu gewinnen).

Aber das ist ein anderes Thema .. Doch es ließe sich m. M. nach letztendlich auch gut mit dem Ansatz der Eigentumsökonomik von G. Heinsohn verbinden (nicht zuletzt meint G. Heinsohn ja m. W. auch, dass die Niedrigzinsphase zwischen 2000 und 2004 als Ursache - für mich i. S. der Pfadabhängigkeit von Entwicklungen dann aber eher als &quot;Auslöser&quot; zu bezeichnen - für die Ereignisse zwischzen 2007 und Sept. 2008 gesehen werden muss).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Bezug auf einen vielmehr soziologischen als wie genuin wirtschaftswissenschaftlichen Ansatz könnte man auch der Meinung sein, dass der Anstieg des weltweiten Verschuldungsnetzwerkes (privat sowie öffentlich) seit den 1970/80ern und dann v.a. seit den 1990/2000er Jahren parallel mit der zugenommen habenden kommunikativen Vernetzung der Welt &#8211; seit den 1990/2000er Jahren v.a. aufgrund der Kommerzialisierung der Internettechnologien &#8211; verläuft. Denn wenn, so wie es bspw. die Systemtheorie Luhmanns sagt, die Grundelemente der Gesellschaft Kommunikationen sind, sorgt die Internettechnologie hier nicht nur für eine Erhöhung der Anschlussmöglichkeiten FÜR Kommunikation, sondern genuin der Möglichkeiten VON Kommunikation selbst. Die Epochalität der Einführung der Internettechnologien, welche eine seit mind. 500 Jahren nicht mehr gesehene gesamtgesellschaftliche Revolution darstellt, wird in den Wirtschaftswissenschaften m. M. nach unterschätzt.</p>
<p>So könnte man auch der Meinung sein, dass die Ursachen für die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007/08 &#8211; jetzt schon wirtschaftshistorisch gesehen &#8211; aus zwei Komplexen bestehen: 1. Dysfunktionale Regulierung; 2. Technologischer Wandel. Man sollte m. M. nach einmal genau danach fragen, warum der Gramm-Leach-Bliley Act von 1999 wirklich zustande gekommen ist; zu welcher Komplexitätssteigerung er auf den internationalen Finanz- und Kapitalmärkten führte; und ob eine Immobilienblase vielleicht am Ende nur als Trägermedium für diese Komplexitätssteigerung fungierte .. Ich denke, dass hier am Ende die &#8220;Suchkosten&#8221; für appropiate Internettechnologien von den USA strategisch (d.h. tlw. intendiert aber im Großen und Ganzen selbstorganisatorisch) über einen Leverage-Kanal (GB-IB-SB) auf die ganze Welt verteilt wurden (was sicherlich legitim und letztendlich ein sowohl industrie- und wettbewerstheoretisches, als auch politökonomisches Argument ist), und wir (die Welt inkl. USA) diese bis heute immernoch abbauen (während die 5 &#8211; 6 großen Tech-Konzerne heute eben amerikanische sind). Das würde darüber hinaus auch erklären, wieso die seit 2008 &#8220;gedruckten&#8221; Billionen bislang nicht wirklich in die Wirtschaft gelangten. Wir haben es m. M. nach eben mit einem epochalen Strukturwandel der Wirtschaft zu tun, bei dem es seit Ende der 1990er zu einer Art &#8220;Stunde Null&#8221; (wie seinerzeit bei der Einführung des Papiergeldes durch die Möglichkeiten, welche der Buchdruck bot) im Banken- und Finanzsektor gekommen ist, und sich die anstehende Symbiotisierung bzw. Syntegration mit der Computer- und Internetbrache hinzieht (bei beiden geht es ja letztendlich um Informationen &#8211; im Banken- und Finanzsektor bekanntermaßen zur Abschätzung von Risiken). Es ist eben immer noch nicht wirklich klar, welche Projekte sich wie lohnen &#8211; die Unsicherheit über die zukünftige Struktur der Wirtschaft bzw. Gesellschaft insgesamt ist noch enorm (man müsste hier m. E. die Entwicklung der des Verhältnisses der kurzen und langen Zinsen weltweit studieren, um Aufschlüsse darüber zu gewinnen).</p>
<p>Aber das ist ein anderes Thema .. Doch es ließe sich m. M. nach letztendlich auch gut mit dem Ansatz der Eigentumsökonomik von G. Heinsohn verbinden (nicht zuletzt meint G. Heinsohn ja m. W. auch, dass die Niedrigzinsphase zwischen 2000 und 2004 als Ursache &#8211; für mich i. S. der Pfadabhängigkeit von Entwicklungen dann aber eher als &#8220;Auslöser&#8221; zu bezeichnen &#8211; für die Ereignisse zwischzen 2007 und Sept. 2008 gesehen werden muss).</p>
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