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	Kommentare zu: Debitismus: Von der zwangsläufigen Krise (I)	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Debitismus: Von der zwangsläufigen Krise (II) &#8211; p383281		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-23692</link>

		<dc:creator><![CDATA[Debitismus: Von der zwangsläufigen Krise (II) &#8211; p383281]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:03:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Fortsetzung des Themas → Debitismus greife ich in dieser Woche auf einen Auszug aus meiner Dissertation aus dem Jahr 1990 [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Fortsetzung des Themas → Debitismus greife ich in dieser Woche auf einen Auszug aus meiner Dissertation aus dem Jahr 1990 [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22248</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2017 13:38:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Dr. Stelter

Nachtrag zu meinem Post:

In Ihren Ausführungen „Eigentumsökonomik I“ 

 http://think-beyondtheobvious.com/schulden-sind-gut/

sagen Sie:

&#062;Erst die Existenz von Schulden ermöglicht anhaltendes Wachstum einer Volkswirtschaft, zunehmende Produktivität – also effizientere Nutzung von Ressourcen − und technischen Fortschritt. Der Grund dafür ist einfach: Schulden führen zu Druck.&#062;

Ich bestreite nicht, dass Schulden einen Druck auf den Schuldner ausüben derart, dass er über die Produktion nachfragerelevanter Güter die Schulden bedienen kann – es ist so. 

So richtig die Aussage ist, so wenig kann sie leisten, was sie leisten soll: 

Sie kann NICHT hinreichend begründen, warum ERST, d. h. NUR durch Schulden anhaltendes Wachstum in einer Volkswirtschaft möglich ist. 

Für diese Behauptung müssten Sie alle anderen Möglichkeiten durch die eine Volkswirtschaft zum Wachstum gebracht werden kann, ausschließen. 

Das tun Sie nicht. 

Daher kann Ihre obige Behauptung zumindest bezweifelt werden.

Ich gehe weiter und behaupte, dass sie falsch ist.

Meine Begründung dafür:

Im System können Unternehmen Gewinne erzielen. Wenn diese Gewinne eingesetzt werden, um Innovationen zu realisieren oder die Produktivität zu erhöhen, wächst die Wirtschaft. Voraussetzung ist allerdings, dass die so erzeugten Produkte nachgefragt werden – und bei hier angenommener NICHT-Verschuldung in der Volkswirtschaft – anderen Unternehmen Nachfrage entzogen wird, so dass in letzter Konsequenz das eine oder andere Unternehmen pleitegeht. Die dadurch arbeitslos gewordenen Menschen kann der erfolgreiche Unternehmer beschäftigen. Dadurch wird die Produktion mit dem höheren Nutzen oder dem günstigeren Preis ausgeweitet und der Kurs REALEN Wachstums stabilisiert. Der Druck bzw. Anreiz hierbei: Bestreben des Unternehmers, seine Handlungsoptionen zu erweitern – Unternehmer sind Handelnde – bzw. das Risiko, von anderen in die Pleite getrieben zu werden, zu verringern und zu vermeiden. 
Dieser Mechanismus schließt Probleme für die Volkswirtschaft nicht aus. Ich argumentiere hier nicht dafür, welcher Systemmechanismus der bessere ist.

Ich erkläre mit der Gewinn-Finanzierung, WARUM von Unternehmen Veränderungen ausgehen. 

In Ihrem obigen Zitat fehlt eine solche Erklärung.

Verschulden sich Unternehmer/Unternehmen, um SICH unter Druck zu setzen?

Ich glaube es nicht, das aber ist die Implikation Ihrer oben zitierten Aussage. 

Wie auch immer, es mag ja sein, dass mein Erklärungsmodell für sozusagen „organisches Wachstums“ im Gegensatz zu verschuldungsinduziertem widerlegbar ist. 

Heißt:

Es muss die MÖGLICHKEIT seiner Existenz widerlegt werden.

Der Einwand, dass es kein so dynamisches Wachstum wie der Verschuldungsmechanismus bewirkt, ist m. A. n. richtig, aber keine Widerlegung.

Auch die Tatsache, dass wir nun mal ein auf Debitismus bauendes Wirtschaftswachstum haben, ist keine. 

Darüber kann es keine ernsthafte Diskussion geben, allenfalls darüber, welche Wirkmechanismen es treiben (siehe mein vorheriges Post).

Kurzum:

Warum nicht begründete Aussagen, wenn es GENÜGT, von den gegebenen Sachverhalten auszugehen, um bestimmte Entwicklungen hin zu Ungleichverteilung, Vermögensblasen, Crash und Forderungsvernichtung darzulegen?

Diese Entwicklungen müssen gut begründet schlüssig dargelegt werden mit, wie gesagt, belastbaren Wirkmechanismen, die aus systembedingt motivischen Handeln erwachsen müssen.  

„Existenzielle Überhöhungen“ mit „erst“ oder „nur“ tragen nichts dazu bei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dr. Stelter</p>
<p>Nachtrag zu meinem Post:</p>
<p>In Ihren Ausführungen „Eigentumsökonomik I“ </p>
<p> <a href="http://think-beyondtheobvious.com/schulden-sind-gut/" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/schulden-sind-gut/</a></p>
<p>sagen Sie:</p>
<p>&gt;Erst die Existenz von Schulden ermöglicht anhaltendes Wachstum einer Volkswirtschaft, zunehmende Produktivität – also effizientere Nutzung von Ressourcen − und technischen Fortschritt. Der Grund dafür ist einfach: Schulden führen zu Druck.&gt;</p>
<p>Ich bestreite nicht, dass Schulden einen Druck auf den Schuldner ausüben derart, dass er über die Produktion nachfragerelevanter Güter die Schulden bedienen kann – es ist so. </p>
<p>So richtig die Aussage ist, so wenig kann sie leisten, was sie leisten soll: </p>
<p>Sie kann NICHT hinreichend begründen, warum ERST, d. h. NUR durch Schulden anhaltendes Wachstum in einer Volkswirtschaft möglich ist. </p>
<p>Für diese Behauptung müssten Sie alle anderen Möglichkeiten durch die eine Volkswirtschaft zum Wachstum gebracht werden kann, ausschließen. </p>
<p>Das tun Sie nicht. </p>
<p>Daher kann Ihre obige Behauptung zumindest bezweifelt werden.</p>
<p>Ich gehe weiter und behaupte, dass sie falsch ist.</p>
<p>Meine Begründung dafür:</p>
<p>Im System können Unternehmen Gewinne erzielen. Wenn diese Gewinne eingesetzt werden, um Innovationen zu realisieren oder die Produktivität zu erhöhen, wächst die Wirtschaft. Voraussetzung ist allerdings, dass die so erzeugten Produkte nachgefragt werden – und bei hier angenommener NICHT-Verschuldung in der Volkswirtschaft – anderen Unternehmen Nachfrage entzogen wird, so dass in letzter Konsequenz das eine oder andere Unternehmen pleitegeht. Die dadurch arbeitslos gewordenen Menschen kann der erfolgreiche Unternehmer beschäftigen. Dadurch wird die Produktion mit dem höheren Nutzen oder dem günstigeren Preis ausgeweitet und der Kurs REALEN Wachstums stabilisiert. Der Druck bzw. Anreiz hierbei: Bestreben des Unternehmers, seine Handlungsoptionen zu erweitern – Unternehmer sind Handelnde – bzw. das Risiko, von anderen in die Pleite getrieben zu werden, zu verringern und zu vermeiden.<br />
Dieser Mechanismus schließt Probleme für die Volkswirtschaft nicht aus. Ich argumentiere hier nicht dafür, welcher Systemmechanismus der bessere ist.</p>
<p>Ich erkläre mit der Gewinn-Finanzierung, WARUM von Unternehmen Veränderungen ausgehen. </p>
<p>In Ihrem obigen Zitat fehlt eine solche Erklärung.</p>
<p>Verschulden sich Unternehmer/Unternehmen, um SICH unter Druck zu setzen?</p>
<p>Ich glaube es nicht, das aber ist die Implikation Ihrer oben zitierten Aussage. </p>
<p>Wie auch immer, es mag ja sein, dass mein Erklärungsmodell für sozusagen „organisches Wachstums“ im Gegensatz zu verschuldungsinduziertem widerlegbar ist. </p>
<p>Heißt:</p>
<p>Es muss die MÖGLICHKEIT seiner Existenz widerlegt werden.</p>
<p>Der Einwand, dass es kein so dynamisches Wachstum wie der Verschuldungsmechanismus bewirkt, ist m. A. n. richtig, aber keine Widerlegung.</p>
<p>Auch die Tatsache, dass wir nun mal ein auf Debitismus bauendes Wirtschaftswachstum haben, ist keine. </p>
<p>Darüber kann es keine ernsthafte Diskussion geben, allenfalls darüber, welche Wirkmechanismen es treiben (siehe mein vorheriges Post).</p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Warum nicht begründete Aussagen, wenn es GENÜGT, von den gegebenen Sachverhalten auszugehen, um bestimmte Entwicklungen hin zu Ungleichverteilung, Vermögensblasen, Crash und Forderungsvernichtung darzulegen?</p>
<p>Diese Entwicklungen müssen gut begründet schlüssig dargelegt werden mit, wie gesagt, belastbaren Wirkmechanismen, die aus systembedingt motivischen Handeln erwachsen müssen.  </p>
<p>„Existenzielle Überhöhungen“ mit „erst“ oder „nur“ tragen nichts dazu bei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22247</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2017 10:53:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=6551#comment-22247</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22237&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

In meinem Kommentar zu dem Beitrag von Dr. Stelter geht es nur um den Inhalt des zitierten Satzes. 

In dem mehr als fünf Monate zurückliegenden Faden 

http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/it-may-take-a-massive-program-large-enough-to-shock-taxpayers/ ,

habe ich in einigen Sätzen versucht, etwas über das Verhältnis zwischen der Machttheorie von Paul C. Martin und dem Kapitalismus zu schreiben. Die Volkswirtschaft auf der Grundlage der Eigentumsökonomik von Heinsohn/Steiger ist demnach eine Folgeerscheinung des Debitismus. Der Kapitalismus ist ein Phänomen der Gewinnung – der Überbrückung – von Zeit. Geld ist eine Forderung auf zentralbankfähige leistungserzwingende Verschuldung der Privaten an der Basis der Ökonomie. Die Eigenschaft ‚Geld‘ eines Schuldtitels wird dabei mit der Macht im Rahmen einer Zentralmachtordnung von oben durchgesetzt und von unten getragen.

Die große Schwierigkeit beim Entschlüsseln des Ganzen liegt nun darin, dass man seinen Blickwinkel auf das finanzielle und ökonomische Geschehen vollständig ändern muss – und dieses Ergründen, das zunächst wegen der doch irritierenden Wahrnehmung einige Zeit dauert, kann auch nicht in wenigen Sätzen formuliert werden. Aber das ist vielleicht auch egal in der Endphase eines zyklisch-zivilisatorischen Durchganges – im 3.Jh. n. Chr. weideten die Kühe im Forum Romanum und in einigen Jahrzehnten werden die Tauben womöglich in den Ruinen des Bundeskanzleramtes nisten. 

Zur allgemeinen Erheiterung noch das – wenn es nicht so traurig wär (Dr. Stelter: „Ich fasse es nicht!“) – il terzo mondo: 

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/berlin-kreuzberg-toiletten-kaputt-unterricht-faellt-aus-a-1134006.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22237">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>In meinem Kommentar zu dem Beitrag von Dr. Stelter geht es nur um den Inhalt des zitierten Satzes. </p>
<p>In dem mehr als fünf Monate zurückliegenden Faden </p>
<p><a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/it-may-take-a-massive-program-large-enough-to-shock-taxpayers/" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/it-may-take-a-massive-program-large-enough-to-shock-taxpayers/</a> ,</p>
<p>habe ich in einigen Sätzen versucht, etwas über das Verhältnis zwischen der Machttheorie von Paul C. Martin und dem Kapitalismus zu schreiben. Die Volkswirtschaft auf der Grundlage der Eigentumsökonomik von Heinsohn/Steiger ist demnach eine Folgeerscheinung des Debitismus. Der Kapitalismus ist ein Phänomen der Gewinnung – der Überbrückung – von Zeit. Geld ist eine Forderung auf zentralbankfähige leistungserzwingende Verschuldung der Privaten an der Basis der Ökonomie. Die Eigenschaft ‚Geld‘ eines Schuldtitels wird dabei mit der Macht im Rahmen einer Zentralmachtordnung von oben durchgesetzt und von unten getragen.</p>
<p>Die große Schwierigkeit beim Entschlüsseln des Ganzen liegt nun darin, dass man seinen Blickwinkel auf das finanzielle und ökonomische Geschehen vollständig ändern muss – und dieses Ergründen, das zunächst wegen der doch irritierenden Wahrnehmung einige Zeit dauert, kann auch nicht in wenigen Sätzen formuliert werden. Aber das ist vielleicht auch egal in der Endphase eines zyklisch-zivilisatorischen Durchganges – im 3.Jh. n. Chr. weideten die Kühe im Forum Romanum und in einigen Jahrzehnten werden die Tauben womöglich in den Ruinen des Bundeskanzleramtes nisten. </p>
<p>Zur allgemeinen Erheiterung noch das – wenn es nicht so traurig wär (Dr. Stelter: „Ich fasse es nicht!“) – il terzo mondo: </p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/berlin-kreuzberg-toiletten-kaputt-unterricht-faellt-aus-a-1134006.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/berlin-kreuzberg-toiletten-kaputt-unterricht-faellt-aus-a-1134006.html</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 20:40:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Da Eigentümer immer eine Entschädigung für die zeitweilige Überlassung von Eigentum haben wollen&quot;.

Stimmt das? Geld ist ja nie Eigentum, sondern nur der verbriefte Anspruch auf Erwerb von Gütern und Leistungen (kurz: Forderung). Sicher, es ist im Zitat von Eigentümern die Rede. Geld kommt ja durch Kreditschöpfung in die Welt (einige Ökonomen sprechen denn auch vom &quot;World Wide Web of Contracts&quot;). Und wenn mit diesem Geld irgend etwas gezahlt wird, hat derjenige, der nun meint, aufgrund eines Verkaufes Eigentümer des Geldes zu sein, die Möglichkeit, dieses Geld weiterzuverleihen, obwohl er nur seine Ansprüche vorübergehend anderen überlässt. Das alleine ist schon Grund, keine Zinsansprüche gelten zu lassen.

Am Rande zitiere ich aus  “Institutional Economics”, John R. Commons, 1934 :
&quot;Other sciences deal with things – economics deal with legal rights over things.”

Also es geht eigentlich übers Geld hinaus.
Generell sind die rechtlichen Grundlagen für die Geldwirtschaft enorm wichtig: Ohne einklag- und durchsetzbare Rechte und Pflichten keine florierende Kreditwirtschaft.  Wo die dafür nötigen staatl. Institutionen nicht vorhanden oder schwach, unzuverlässig und korrupt sind, kann man auch nicht auf durchsetzbare Rechte und Pflichten vertrauen, sondern kann sich nur auf direkt persönliche Beziehungsnetze verlassen.

Das betrifft große Teile der Welt (z.B. auch Griechenland), und das stellt ein wichtiger Grund dar, warum nicht soo viele Staaten wohlhabend sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Da Eigentümer immer eine Entschädigung für die zeitweilige Überlassung von Eigentum haben wollen&#8221;.</p>
<p>Stimmt das? Geld ist ja nie Eigentum, sondern nur der verbriefte Anspruch auf Erwerb von Gütern und Leistungen (kurz: Forderung). Sicher, es ist im Zitat von Eigentümern die Rede. Geld kommt ja durch Kreditschöpfung in die Welt (einige Ökonomen sprechen denn auch vom &#8220;World Wide Web of Contracts&#8221;). Und wenn mit diesem Geld irgend etwas gezahlt wird, hat derjenige, der nun meint, aufgrund eines Verkaufes Eigentümer des Geldes zu sein, die Möglichkeit, dieses Geld weiterzuverleihen, obwohl er nur seine Ansprüche vorübergehend anderen überlässt. Das alleine ist schon Grund, keine Zinsansprüche gelten zu lassen.</p>
<p>Am Rande zitiere ich aus  “Institutional Economics”, John R. Commons, 1934 :<br />
&#8220;Other sciences deal with things – economics deal with legal rights over things.”</p>
<p>Also es geht eigentlich übers Geld hinaus.<br />
Generell sind die rechtlichen Grundlagen für die Geldwirtschaft enorm wichtig: Ohne einklag- und durchsetzbare Rechte und Pflichten keine florierende Kreditwirtschaft.  Wo die dafür nötigen staatl. Institutionen nicht vorhanden oder schwach, unzuverlässig und korrupt sind, kann man auch nicht auf durchsetzbare Rechte und Pflichten vertrauen, sondern kann sich nur auf direkt persönliche Beziehungsnetze verlassen.</p>
<p>Das betrifft große Teile der Welt (z.B. auch Griechenland), und das stellt ein wichtiger Grund dar, warum nicht soo viele Staaten wohlhabend sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 20:36:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=6551#comment-22237</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22220&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

Von irgendeiner REALITÄT muss man ausgehen.

Eigentum ist eine. Punkt.

Man kann natürlich fragen, welches böse Geschehen bzw. welche Mächte zu dieser Realität geführt haben und sie aufrechterhalten.

Hier eine prominente Antwort:

„Der erste, der ein Stück Feld einzäunte und sich dabei einfallen ließ, zu sagen „dies ist mein“, und auch Leute fand, die einfältig genug waren, es ihm zu glauben, – dieser ist der eigentliche Stifter der bürgerlichen Gesellschaft gewesen“. (J.-J. Rousseau)

Der Mann hatte Einfluss, konnte die Leute aber nicht von der vermeintlichen Einfalt abbringen. 

Selbst Marx, der eine wirkmächtige Theorie ersann, die letztlich in der Abschaffung des Privateigentums der Produktionsmittel münden sollte, scheiterte.

Durchgesetzt hat sich hingegen die Auffassung eines J. Locke, der sagte:

„Political power, then, I take to be a right of making laws … for the regulating and preserving of property, and of employing the force of the community in the execution of such laws …“

Bleibt noch zu fragen, woher die “political power” kommt, die mit einem solchen RECHT ausgestattet ist. 

In Demokratien basiert sie auf dem Grundverständnis , dass es eine Instanz geben müsse, die für ALLE verbindlich bestimmte Dinge zu regeln habe, u. a. bezüglich dessen, was unter Eigentum zu verstehen ist und wie man mit dem (seinem) Eigentum verfahren könne UND der Tatsache, dass dieses Grundverständnis durch regelmäßiges Handeln – insbesondere freie Wahlen – BESTÄTIGT wird. 

Diese Instanz ist die Exekutive. 

Solange keine gesellschaftliche Mehrheit „andere Verhältnisse“ will, ist Eigentum legitim – EGAL, wie es als Realität entstanden ist, d. h. das Konzept „Eigentum“ zu einer Realität wurde (mit welchen Ausprägungen auch immer).   

Erklärungen dafür, dass es keine legitime Basis für Eigentum gäbe, mögen intellektuell interessant sein, sind aber nach Lage der Dinge irrelevant – siehe J.-J. Rousseau wie oben zitiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22220">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>Von irgendeiner REALITÄT muss man ausgehen.</p>
<p>Eigentum ist eine. Punkt.</p>
<p>Man kann natürlich fragen, welches böse Geschehen bzw. welche Mächte zu dieser Realität geführt haben und sie aufrechterhalten.</p>
<p>Hier eine prominente Antwort:</p>
<p>„Der erste, der ein Stück Feld einzäunte und sich dabei einfallen ließ, zu sagen „dies ist mein“, und auch Leute fand, die einfältig genug waren, es ihm zu glauben, – dieser ist der eigentliche Stifter der bürgerlichen Gesellschaft gewesen“. (J.-J. Rousseau)</p>
<p>Der Mann hatte Einfluss, konnte die Leute aber nicht von der vermeintlichen Einfalt abbringen. </p>
<p>Selbst Marx, der eine wirkmächtige Theorie ersann, die letztlich in der Abschaffung des Privateigentums der Produktionsmittel münden sollte, scheiterte.</p>
<p>Durchgesetzt hat sich hingegen die Auffassung eines J. Locke, der sagte:</p>
<p>„Political power, then, I take to be a right of making laws … for the regulating and preserving of property, and of employing the force of the community in the execution of such laws …“</p>
<p>Bleibt noch zu fragen, woher die “political power” kommt, die mit einem solchen RECHT ausgestattet ist. </p>
<p>In Demokratien basiert sie auf dem Grundverständnis , dass es eine Instanz geben müsse, die für ALLE verbindlich bestimmte Dinge zu regeln habe, u. a. bezüglich dessen, was unter Eigentum zu verstehen ist und wie man mit dem (seinem) Eigentum verfahren könne UND der Tatsache, dass dieses Grundverständnis durch regelmäßiges Handeln – insbesondere freie Wahlen – BESTÄTIGT wird. </p>
<p>Diese Instanz ist die Exekutive. </p>
<p>Solange keine gesellschaftliche Mehrheit „andere Verhältnisse“ will, ist Eigentum legitim – EGAL, wie es als Realität entstanden ist, d. h. das Konzept „Eigentum“ zu einer Realität wurde (mit welchen Ausprägungen auch immer).   </p>
<p>Erklärungen dafür, dass es keine legitime Basis für Eigentum gäbe, mögen intellektuell interessant sein, sind aber nach Lage der Dinge irrelevant – siehe J.-J. Rousseau wie oben zitiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22221</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 13:18:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=6551#comment-22221</guid>

					<description><![CDATA[Zu den Grundlagen (historischer Aspekt):

&#062;Erfolgreiche Bauern erlangten Kontrolle über immer größere Ländereien. Es kam zu einer erheblichen Vermögenskonzentration. In der Folge nahmen wirtschaftliche Dynamik und Innovationsfreude wieder ab, da diese neuen Großgrundbesitzer durch ihre Ländereien über sichere Erträge verfügten und so weniger Druck vorhanden war, nach neuen Lösungen zu suchen. Und wer wieder Sklave war, hatte ohnehin keinen Anreiz, innovativ zu sein. Das Wachstum ging zurück, …&#062;

Warum soll ALLEIN aufgrund der Vermögenskonzentration die wirtschaftliche Dynamik abnehmen?

Sind sichere Erträge ein HINREICHENDER Grund, nicht innovativ zu sein zu müssen? 

Ich vermag das nicht einzusehen, mir fehlt der MECHANISMUS, der ZWINGEND von der Vermögenskonzentration zu schwachem Wachstum führen MUSS. 

Ich bestreite damit nicht, dass die Vermögenskonzentration EFFEKTE hat, die sich auf das Wachstum auswirken können. Ich bestreite aber, dass obige Ableitung eine schlüssige ERKLÄRUNG ist. 

Beispielhaft dazu: 

In den Städten des Spätmittelalters und danach hat es mit dem Zunftwesen ein REGULATIV gegeben, das den Wettbewerb weitgehend ausgeschaltet und somit keine Anreize für Innovationen gesetzt hat.

Das ist eine Erklärung bzw. Teil einer Erklärung, die – ob richtig oder falsch – aufgrund des Mechanismus zumindest nachvollziehbar ist. 

Dergleichen fehlt mir hier.

Zu den Grundlagen (heutige Zeit):

&#062;Was treibt das Wirtschaftswachstum? Wie kommt es zu Geld? Wie entstehen Schulden und wie werden sie getilgt?&#062;

Das sind in der Tat relevante Fragen. 

Dass es Eigentum gibt und die Überlassung von Eigentum einen Preis hat, der sich in Zinsen bzw. Zinszahlungen ausdrückt, ist richtig, aber keine Antwort auf die Frage, warum Wirtschaftssubjekte wollen, dass ihnen Eigentum überlassen wird. 

Ist die Antwort – siehe oben –, dass Vermögenskonzentration ein ZIEL an sich ist?

Ich glaube es nicht.

Hier meine Sicht, die – richtig oder falsch – versucht, ansatzweise darzulegen, WARUM es 

&#062;… systemimmanent zu Aufschuldung, Vermögensblasen, Ungleichverteilung, Crash und deflationärer Schulden- = Forderungsvernichtung kommen muss.&#062;

Den Verschuldungsmechanismus aufgrund von Beleihungsmöglichkeit (Eigentum) gegeben, lautet er:

Der Renditewettbewerb, d. h. der ZWANG möglichst hohe Renditen zu erzielen,  veranlasst die Unternehmen zu Investitionen. Das Kalkül: bei Wachstum durch steigenden Absatz zur höheren Rendite, bei fehlendem Wachstum durch Skaleneffekte zu geringeren Stückkosten und damit ebenfalls höherer Rendite.  Die Investitionen könnten auch aus den Gewinnen finanziert werden – theoretisch. Nicht jedoch bei den HERRSCHENDEN Wettbewerbsbedingungen mit Anreizen, sich über Verschuldung zu finanzieren (Zinsen sind Kosten im Steuersystem). 

Auf der Konsumentenseite besteht der ZWANG, durch Verschuldung für die Absorption des WACHSENDEN Güterangebots zu sorgen. 

Das ist die Grundthese, um die man als Parameter herumbauen kann, etwa relative Gütersättigung, Demografieeffekte, Globalisierung etc. 

Unabdingbar für die Erklärung von NACHHALTIGEN Krisensituationen ist das gesamtgesellschaftliche Dogma, die Arbeitslosigkeit in erträglichen Grenzen zu halten. Deshalb werden Großinsolvenzen und Insolvenzketten, wie sie Bankeninsolvenzen generieren würden, um nahezu jeden Preis verhindert. 

Diese Gedanken sind sehr weit weg von einer umfassenden, stimmigen Erklärung, wie es SYSTEMIMMANENT zu Krisen, wie wir sie erleben, kommen muss.

Ich will nur für meine Überzeugung argumentieren, dass taugliche Erklärungsansätze auf WIRKMECHANISMEN beruhen müssen, die systembedingt „motivisch“ vom Handeln von Wirtschaftssubjekten, Staatshandeln inklusive, abgeleitet sein müssen.

Wird diese Bedingung nicht grundsätzlich erfüllt, wird für mich letztlich nichts erklärt (in DIESEM System).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Grundlagen (historischer Aspekt):</p>
<p>&gt;Erfolgreiche Bauern erlangten Kontrolle über immer größere Ländereien. Es kam zu einer erheblichen Vermögenskonzentration. In der Folge nahmen wirtschaftliche Dynamik und Innovationsfreude wieder ab, da diese neuen Großgrundbesitzer durch ihre Ländereien über sichere Erträge verfügten und so weniger Druck vorhanden war, nach neuen Lösungen zu suchen. Und wer wieder Sklave war, hatte ohnehin keinen Anreiz, innovativ zu sein. Das Wachstum ging zurück, …&gt;</p>
<p>Warum soll ALLEIN aufgrund der Vermögenskonzentration die wirtschaftliche Dynamik abnehmen?</p>
<p>Sind sichere Erträge ein HINREICHENDER Grund, nicht innovativ zu sein zu müssen? </p>
<p>Ich vermag das nicht einzusehen, mir fehlt der MECHANISMUS, der ZWINGEND von der Vermögenskonzentration zu schwachem Wachstum führen MUSS. </p>
<p>Ich bestreite damit nicht, dass die Vermögenskonzentration EFFEKTE hat, die sich auf das Wachstum auswirken können. Ich bestreite aber, dass obige Ableitung eine schlüssige ERKLÄRUNG ist. </p>
<p>Beispielhaft dazu: </p>
<p>In den Städten des Spätmittelalters und danach hat es mit dem Zunftwesen ein REGULATIV gegeben, das den Wettbewerb weitgehend ausgeschaltet und somit keine Anreize für Innovationen gesetzt hat.</p>
<p>Das ist eine Erklärung bzw. Teil einer Erklärung, die – ob richtig oder falsch – aufgrund des Mechanismus zumindest nachvollziehbar ist. </p>
<p>Dergleichen fehlt mir hier.</p>
<p>Zu den Grundlagen (heutige Zeit):</p>
<p>&gt;Was treibt das Wirtschaftswachstum? Wie kommt es zu Geld? Wie entstehen Schulden und wie werden sie getilgt?&gt;</p>
<p>Das sind in der Tat relevante Fragen. </p>
<p>Dass es Eigentum gibt und die Überlassung von Eigentum einen Preis hat, der sich in Zinsen bzw. Zinszahlungen ausdrückt, ist richtig, aber keine Antwort auf die Frage, warum Wirtschaftssubjekte wollen, dass ihnen Eigentum überlassen wird. </p>
<p>Ist die Antwort – siehe oben –, dass Vermögenskonzentration ein ZIEL an sich ist?</p>
<p>Ich glaube es nicht.</p>
<p>Hier meine Sicht, die – richtig oder falsch – versucht, ansatzweise darzulegen, WARUM es </p>
<p>&gt;… systemimmanent zu Aufschuldung, Vermögensblasen, Ungleichverteilung, Crash und deflationärer Schulden- = Forderungsvernichtung kommen muss.&gt;</p>
<p>Den Verschuldungsmechanismus aufgrund von Beleihungsmöglichkeit (Eigentum) gegeben, lautet er:</p>
<p>Der Renditewettbewerb, d. h. der ZWANG möglichst hohe Renditen zu erzielen,  veranlasst die Unternehmen zu Investitionen. Das Kalkül: bei Wachstum durch steigenden Absatz zur höheren Rendite, bei fehlendem Wachstum durch Skaleneffekte zu geringeren Stückkosten und damit ebenfalls höherer Rendite.  Die Investitionen könnten auch aus den Gewinnen finanziert werden – theoretisch. Nicht jedoch bei den HERRSCHENDEN Wettbewerbsbedingungen mit Anreizen, sich über Verschuldung zu finanzieren (Zinsen sind Kosten im Steuersystem). </p>
<p>Auf der Konsumentenseite besteht der ZWANG, durch Verschuldung für die Absorption des WACHSENDEN Güterangebots zu sorgen. </p>
<p>Das ist die Grundthese, um die man als Parameter herumbauen kann, etwa relative Gütersättigung, Demografieeffekte, Globalisierung etc. </p>
<p>Unabdingbar für die Erklärung von NACHHALTIGEN Krisensituationen ist das gesamtgesellschaftliche Dogma, die Arbeitslosigkeit in erträglichen Grenzen zu halten. Deshalb werden Großinsolvenzen und Insolvenzketten, wie sie Bankeninsolvenzen generieren würden, um nahezu jeden Preis verhindert. </p>
<p>Diese Gedanken sind sehr weit weg von einer umfassenden, stimmigen Erklärung, wie es SYSTEMIMMANENT zu Krisen, wie wir sie erleben, kommen muss.</p>
<p>Ich will nur für meine Überzeugung argumentieren, dass taugliche Erklärungsansätze auf WIRKMECHANISMEN beruhen müssen, die systembedingt „motivisch“ vom Handeln von Wirtschaftssubjekten, Staatshandeln inklusive, abgeleitet sein müssen.</p>
<p>Wird diese Bedingung nicht grundsätzlich erfüllt, wird für mich letztlich nichts erklärt (in DIESEM System).</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22220</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 12:51:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Dr. Stelter,

„Bekanntlich bin ich Anhänger der Theorie der Eigentumsökonomik, auch Debitismus genannt.“

die Gleichung Eigentumsökonomik = Debitismus ist so nicht richtig, wie wir den Darlegungen von Paul C. Martin in 

http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Martin-Symp.pdf 

entnehmen dürfen. „Es bleibt der Grundirrtum aller ökonomischen Theorien, dass sie ihre Modelle in einen staats- und machtfreien Raum stellen und dann sich selbst überlassen.“ Der Grund der Ablehnung des Debitismus liegt darin, dass das System aus Gewalt entstanden ist, auf Gewalt ruht und in Gewalt endet – oder in den Worten von @Ashitaka aus 

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364561

„… Martin bietet mit seiner Machttheorie (als Voraussetzung für die wichtigste Ader des Debitismus (Abgaben-/Kontraktschuld) einen donnernden Ansatz, der den Klassikern und Eigentumstheoretikern aus einem bestimmten Grund nicht schmecken kann: Es ist die Bewusstwerdung, dass wir vergewaltigt wurden, vergewaltig werden und das ganze System schließlich nach einem Wartemodus wieder in Gewalt enden wird! Die Antriebskraft aller Kontraktschulden ist nach Martin die Abgabe (Zinnß) an die Zwingherrschaft, eine nichtkontrakliche Schuld (ex nihilo!).…“

MfG JS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Dr. Stelter,</p>
<p>„Bekanntlich bin ich Anhänger der Theorie der Eigentumsökonomik, auch Debitismus genannt.“</p>
<p>die Gleichung Eigentumsökonomik = Debitismus ist so nicht richtig, wie wir den Darlegungen von Paul C. Martin in </p>
<p><a href="http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Martin-Symp.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Martin-Symp.pdf</a> </p>
<p>entnehmen dürfen. „Es bleibt der Grundirrtum aller ökonomischen Theorien, dass sie ihre Modelle in einen staats- und machtfreien Raum stellen und dann sich selbst überlassen.“ Der Grund der Ablehnung des Debitismus liegt darin, dass das System aus Gewalt entstanden ist, auf Gewalt ruht und in Gewalt endet – oder in den Worten von @Ashitaka aus </p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364561" rel="nofollow ugc">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364561</a></p>
<p>„… Martin bietet mit seiner Machttheorie (als Voraussetzung für die wichtigste Ader des Debitismus (Abgaben-/Kontraktschuld) einen donnernden Ansatz, der den Klassikern und Eigentumstheoretikern aus einem bestimmten Grund nicht schmecken kann: Es ist die Bewusstwerdung, dass wir vergewaltigt wurden, vergewaltig werden und das ganze System schließlich nach einem Wartemodus wieder in Gewalt enden wird! Die Antriebskraft aller Kontraktschulden ist nach Martin die Abgabe (Zinnß) an die Zwingherrschaft, eine nichtkontrakliche Schuld (ex nihilo!).…“</p>
<p>MfG JS</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22215</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 09:58:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer Hans Rosling noch nicht kennen sollte: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaempfer-gegen-das-post-faktische-Zeitalter-Zum-Tode-von-Hans-Rosling-3619971.html. Unter seinen zahlreichen beindruckenden Vorträgen ist dies mein absoluter Favorit: The magic washing machine: https://www.youtube.com/watch?v=BZoKfap4g4w

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Hans Rosling noch nicht kennen sollte: <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaempfer-gegen-das-post-faktische-Zeitalter-Zum-Tode-von-Hans-Rosling-3619971.html" rel="nofollow ugc">https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaempfer-gegen-das-post-faktische-Zeitalter-Zum-Tode-von-Hans-Rosling-3619971.html</a>. Unter seinen zahlreichen beindruckenden Vorträgen ist dies mein absoluter Favorit: The magic washing machine: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BZoKfap4g4w" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=BZoKfap4g4w</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-i/#comment-22211</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 08:58:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?p=6551#comment-22211</guid>

					<description><![CDATA[Wer sich für eine konstruktive Diskussion schon einmal vorbereiten möchte: https://zinsfehler.com/2016/11/27/debitismus-ad-infinitum/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich für eine konstruktive Diskussion schon einmal vorbereiten möchte: <a href="https://zinsfehler.com/2016/11/27/debitismus-ad-infinitum/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2016/11/27/debitismus-ad-infinitum/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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