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	Kommentare zu: Zur Erinnerung: Selber denken bei der Geldanlage!	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Jun 2017 07:32:52 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Franz		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24646</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 07:32:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich persönlich halte Risikomanager einer Bank für schwachsinning, die zum Ansparen eines Tilgungsträgers Anleihefonds mit null-bis-negativer Performance erlauben, aber Dachaktienfonds nicht.

Ist es für eine Bank also wirklich weniger Riskant wenn das Vermögen des Schuldners stagniert oder sinkt, als wenn dieses - wenn auch mit Schwankungen - langfristig wächst...?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich persönlich halte Risikomanager einer Bank für schwachsinning, die zum Ansparen eines Tilgungsträgers Anleihefonds mit null-bis-negativer Performance erlauben, aber Dachaktienfonds nicht.</p>
<p>Ist es für eine Bank also wirklich weniger Riskant wenn das Vermögen des Schuldners stagniert oder sinkt, als wenn dieses &#8211; wenn auch mit Schwankungen &#8211; langfristig wächst&#8230;?!</p>
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		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24626</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 07:16:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24625&quot;&gt;Frank Präuner&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Herr Präuner, vielen Dank für dieses schöne Zitat. Tja, und für die Politik und die Hochfinanz war das sehr bequem: ich verbanne die VWL-Professoren mit Schwerpunkt &quot;WirtschaftsPOLITIK&quot; aus den Hörsälen der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten und hole mir stattdessen dafür politisch ungefährliche Finanzmathematiker. So haben beide Seiten etwas davon bis es kracht. Aber wie bei Keynes (und wohl auch bei Hayek) üblich hat man sich von beiden nur die Aussagen rausgepickt, die man hören wollte und den Rest ignoriert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24625">Frank Präuner</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präuner, vielen Dank für dieses schöne Zitat. Tja, und für die Politik und die Hochfinanz war das sehr bequem: ich verbanne die VWL-Professoren mit Schwerpunkt &#8220;WirtschaftsPOLITIK&#8221; aus den Hörsälen der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten und hole mir stattdessen dafür politisch ungefährliche Finanzmathematiker. So haben beide Seiten etwas davon bis es kracht. Aber wie bei Keynes (und wohl auch bei Hayek) üblich hat man sich von beiden nur die Aussagen rausgepickt, die man hören wollte und den Rest ignoriert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Frank Präuner		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24625</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Präuner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 06:52:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24623&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Herr Selig,
ich stimme ihnen 100% zu! Eigentlich gibt es einen schönen Artikel von Einstein der dieses Thema erfasst: Geometrie und Erfahrung! Aus dem Artikel ein schönes Zitat: Ist die Mathematik wahr, so beschreibt sie nicht die Wirklichkeit, beschreibt sie die Wirklichkeit, so ist die Mathematik nicht war.
Die Mathematisierung der Geisteswissenschaft, speziell auch in den Wirtschaftswissenschaften, war der größte Fehler aller Zeiten in der Forschung. Sowohl Keynes als auch Hayek haben vor dieser Entwicklung mehrfach gewarnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24623">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Selig,<br />
ich stimme ihnen 100% zu! Eigentlich gibt es einen schönen Artikel von Einstein der dieses Thema erfasst: Geometrie und Erfahrung! Aus dem Artikel ein schönes Zitat: Ist die Mathematik wahr, so beschreibt sie nicht die Wirklichkeit, beschreibt sie die Wirklichkeit, so ist die Mathematik nicht war.<br />
Die Mathematisierung der Geisteswissenschaft, speziell auch in den Wirtschaftswissenschaften, war der größte Fehler aller Zeiten in der Forschung. Sowohl Keynes als auch Hayek haben vor dieser Entwicklung mehrfach gewarnt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/zur-erinnerung-selber-denken-bei-der-geldanlage/#comment-24623</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 01:15:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Grundproblem denke ich, ist der Glaube im Risikomanagement, wirtschaftliche Risiken vollständig in komplexen mathematischen Modellen abbilden zu können und beispielsweise Korrelationen der Preisentwicklung verschiedener Anlageklassen langfristig prognostizieren zu können. LTCM aus den späten 90ern hätte allen eine Warnung sein müssen, dass selbst Träger von Wirtschaftsnobelpreisen in finanzmathematischen Themen über ihre Grenzen gebracht werden. Der erste Fehler ist m.E. zu glauben, dass ein mathematisches Modell die komplexe Realität überhaupt ausreichend abbilden kann. Und der zweite Fehler ist m.E. die Annahme, dass die Eigenkapitalquote, die eine Bank vorweisen sollte, deutlich niedriger sein kann als die Quote, die sie bei ihren eigenen Kunden im Durchschnitt für zwingend erforderlich hält. Denn das erklärt, warum solche Schieflagen wie bei HAA überhaupt  erst entstehen. Der entscheidende Punkt aber ist für mich, dass die Staaten, v.a. die Bankaufsichten aus politischen Gründen die permanente Ausweitung der Ausleihungen mit entsprechender Reduzierung der Banken-Eigenkapitalquoten bewusst in Kauf genommen haben, um die Konjunktur am Laufen zu halten, die Staatsfinanzierung zu verbilligen und gegenüber anderen Nationen nicht zurück zu fallen, auch wenn es riskant war. Und diese politischen Fehler baden wir jetzt seit 10 Jahren aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Grundproblem denke ich, ist der Glaube im Risikomanagement, wirtschaftliche Risiken vollständig in komplexen mathematischen Modellen abbilden zu können und beispielsweise Korrelationen der Preisentwicklung verschiedener Anlageklassen langfristig prognostizieren zu können. LTCM aus den späten 90ern hätte allen eine Warnung sein müssen, dass selbst Träger von Wirtschaftsnobelpreisen in finanzmathematischen Themen über ihre Grenzen gebracht werden. Der erste Fehler ist m.E. zu glauben, dass ein mathematisches Modell die komplexe Realität überhaupt ausreichend abbilden kann. Und der zweite Fehler ist m.E. die Annahme, dass die Eigenkapitalquote, die eine Bank vorweisen sollte, deutlich niedriger sein kann als die Quote, die sie bei ihren eigenen Kunden im Durchschnitt für zwingend erforderlich hält. Denn das erklärt, warum solche Schieflagen wie bei HAA überhaupt  erst entstehen. Der entscheidende Punkt aber ist für mich, dass die Staaten, v.a. die Bankaufsichten aus politischen Gründen die permanente Ausweitung der Ausleihungen mit entsprechender Reduzierung der Banken-Eigenkapitalquoten bewusst in Kauf genommen haben, um die Konjunktur am Laufen zu halten, die Staatsfinanzierung zu verbilligen und gegenüber anderen Nationen nicht zurück zu fallen, auch wenn es riskant war. Und diese politischen Fehler baden wir jetzt seit 10 Jahren aus.</p>
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