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    Alexander sagte:

    Die Idee der Auszahlung / Anlage von target2 Forderungen halte ich für weniger rentabel als tatsächlich inflationär. Die Forderung ist leider kein Guthaben, d.h. die target2 Schuldner könnten durch zusätzliche GeldSCHÖPFUNG tatsächlich in Zentralbankgeld (nationale Mutter ZB) auszahlen. Besichert wäre das Geld mit NICHTS.

    1.000.000.000.000 € als Einlage in einen deutschen Staatsfond wollen daraufhin internatonal diversifiziert sein und wer verkauft gegen diese z.B. unbesicherten ital. Euros? Löst so eine Massnahme sofort den Verlust von Kaufkraft außerhalb der Eurozone aus und inflationiert noch einmal Vermögenspreise, weltweit?

    Würde der Gewinn aus inflationierten Geldanlagen den Verlust von Außenwert eines schwächelnden Euros kompensieren oder das Euroende beschleunigen…, weil Europa weltweit Rohstoffe zukaufen muss?

    Deutsche Kaufkraft mit ital. Euros will in Italien niemand sehen, wenn man die tedesco schon jetzt nicht leiden mag – von lukrativen Anlagen im Land von Mafia und Vatikan mal ganz zu schweigen.

    In wie weit Aktien internationaler Konzerne eine Anlage aus einem deutschem Volksvermögensfond überhaupt noch wert sind, wenn alle Bewertungskriterien inmitten der Pandemiewellen außer Betrieb sind und die Zukunft alles andere als verheiißungsvoll daher kommt?

    1000 Mrd.€ im Inland investiert könnte tatsächlich Inflation bringen + Mieten explodieren lassen, wie Aktienbewertungen und als Konkurrenz zu den chronisch nach Anlagen suchenden Lebensversicherern den AnlageMarkt vollends vor die Wand fahren.

    Meine traurig ernüchterte Bilanz ist nach wie vor, dass es nirgends an Geld mangelt sondern an Anlagen. Mehr Geld löst kein Problem, welches aus zuviel Geld entstanden ist.

    Die Abschreibung von 1000 Mrd.€ deutscher Forderungen wäre ein Anfang um dem Wahnsinn ein Gesicht zu geben und Konsequenzen auszulösen. So eine Abschreibung brächte mehr Transformation als Co² Gretchens und new green deal Lagards, wenn die Buba Refinanzierungs/Besicherungsbedarf aus dem Bundesvermögen anmeldet und das Märchen vom reichen Deutschland platzt.

    Einstweilen geht alles weiter wie gehabt. Das Wirtschaftsministerium meldet gewonnene Schlachten, das Verteidigungsministerium kümmert sich um Gender*innen und die Kanzlerin macht Weltpolitik mit Weißrussland.

    (@Zweifler, im Zweifel etwaige Fehler einfach runterschlucken und lieber den Inhalt zerlegen)

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      Richard Ott sagte:

      @Alexander

      „Deutsche Kaufkraft mit ital. Euros will in Italien niemand sehen, wenn man die tedesco schon jetzt nicht leiden mag – von lukrativen Anlagen im Land von Mafia und Vatikan mal ganz zu schweigen“

      Klar, immer neue Schulden machen dürfen oder gar direkt Geld von den Deutschen geschenkt zu bekommen, ist schöner. Aber wenn die Italiener partout nicht wollen, dass wir in Italien mit Euros einkaufen, dann müssen sie aus dem Euro austreten. Ansonsten müssen sie das hinnehmen, so funktioniert nun mal die Eurozone.

      „1000 Mrd.€ im Inland investiert könnte tatsächlich Inflation bringen + Mieten explodieren lassen“

      Inflationsbereinigt nicht, wenn wir in den Bau von Wohnraum investieren, der ja auch unstreitig knapp ist (wenn nicht gerade die neueste Wir-haben-platz-Kampagne zur Aufnahme von brandstiftenden Migranten aus Griechenland läuft…).

      „Meine traurig ernüchterte Bilanz ist nach wie vor, dass es nirgends an Geld mangelt sondern an Anlagen. Mehr Geld löst kein Problem, welches aus zuviel Geld entstanden ist. “

      Es mangelt an günstigen Anlagen, die auf dem Kapitalmarkt zum Kauf verfügbar sind. Woran sicher kein Mangel besteht sind mögliche Projekte, in die man Geld investieren kann. Um die zu sehen, muss man aber Unternehmer sein, und kein Verwaltungsbeamter und auch kein Parteifunktionär.

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        Alexander sagte:

        @Richard Ott

        Aus der EU Fehlkonstruktion tritt niemand aus, die BRD nicht wegen der 1000.Mrd.€ Forderungen und die Schuldner nicht wegen der ZINSFREIEN, TILGUNGSFREIEN, BESICHERUNGSFREIEN Alimentation durch die DEUTSCHEN Kartoffeln.

        Sollten die Kartoffeln tatsächlich über italienische Euros (Target2 Tilgung) in Italien investieren wollen, würde das genauso subversiv unterlaufen werden, wie die Anstrengungen Rom´s in Südtirol. Man verkauft sich so teuer wie möglich, weit über Marktwert.

        Wohnraum ist in der BRD weshalb knapp? Wegen der Verzerrungen aus Deindustrialisierung (wg. Globalisierung) und Vermögenspreisinflation* zugleich?(*Exportboom wg. target2 + Nullzins + globaler Schuldenzombies im Konsumrausch)

        Die Pandemie hat nicht nur das deutsche Exportmodell kurzfristig unrentabel gemacht, sondern hinterfrägt alle Geschäftsmodelle weltweit. Planwirtschaften wie die chinesische können dabei ihr Modell so wenig kurzfrisitg ändern, wie Volkswagen 100% E-mobility kann. Wer weis wo demnächst Wohnraum billig und Wohnraum gefragt sein wird, selbst in New York beginnt die Abwanderung….

        Zweifelsfrei würden die „rentablen“ Investitionen von Parteifunktionären und politischen Beamten dort enden, wo der Sozialismus seine Gelder immer versenkt – ABER, DASS Unternehmer automatisch für rentable Investitionen stehen ist ein Wunschtraum.
        Würden Unternehmen immer nachhaltig, rentabel investieren gäbe es keine Schuldenzombies und auch keine Überkapazitäten.

        Unternehmer müssen sogar jedes Pferd zu tote reiten, wenn sie nicht vom Markt verdrängt werden wollen – ganz egal wie blöde ihre Investitionen sind.

        So haben z.B. deutsche Unternehmer keine überlebensfähige Antwort auf ~ 20 Jahre Niedirgstzins finden können. Man borgte das billige Geld und erklärte Eigenkapital für obsolet. Die Folgen sind immer besser zu besichtigen.

        „Woran sicher kein Mangel besteht sind mögliche Projekte“

        Ich bin ganz Ohr, zählen Sie aus dem Stehgreif fünf Anlagen auf, die keine Gemeinplätze sind wie Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung, Energiegewinnung, Reindustrialisierung („make it great again“)….

        Das fatale an den target2 Salden ist, dass Unternehmer und ihre Mitarbeiter*innen der Exportwirtschaft ihre Verkaufserlöse ausgezahlt bekommen haben. Die Buba hat kreditiert und niemand störte sich daran, dass diese schlauen Bürger u.a. auch mittelbare Gläubiger der Buba sind.
        Sollte die Buba neues Eigenkapital benötigen um Geldschöpfung besichern zu können (außenwirtschaftlich f. Rohstoffimporte), muss Berlin auf das unbelastete Eigentum seiner Bürgen zugreifen und wird das zweifelsfrei tun.

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