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	Kommentare zu: Bleibt die deutsche Wirtschaft fit?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Mar 2020 12:14:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Wolf Palmer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119510</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolf Palmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 07:52:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119353&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Zins-Mystiker MS

Mit bto-Trottel meinen Sie wohl die Fiat-Geld-Trottel, die hier im System-Auftrag und als Honorar-Schreiberlinge das kaputte System am Laufen halten sollen?

Wäre ich ein Volkswirt würde ich mich schämen für solche Kollegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119353">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Zins-Mystiker MS</p>
<p>Mit bto-Trottel meinen Sie wohl die Fiat-Geld-Trottel, die hier im System-Auftrag und als Honorar-Schreiberlinge das kaputte System am Laufen halten sollen?</p>
<p>Wäre ich ein Volkswirt würde ich mich schämen für solche Kollegen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119379</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 16:47:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-119379</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119353&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Michael Stöcker
Sorry, habe keine Lust mich da durchzuarbeiten...
Deshalb nochmal anders gefragt, wenn man den Begriff &quot;Kapitalexport&quot; als „Anstieg von Forderungen an das Ausland“ definiert, ist es doch immer noch richtig, oder ?  
Oder geht es Ihnen einfach darum, dass der Begriff &quot;Kapitalexport&quot; nicht mehr genutzt werden sollte ?
Das kein &quot;Kapital&quot; im Sinne von &quot;Kapital befindet sich auf der Passivseite einer Bilanz (EK und FK). Die Passivseite einer Bilanz konnte noch nie exportiert ... werden&quot; ist mir (inzwischen) klar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119353">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Michael Stöcker<br />
Sorry, habe keine Lust mich da durchzuarbeiten&#8230;<br />
Deshalb nochmal anders gefragt, wenn man den Begriff &#8220;Kapitalexport&#8221; als „Anstieg von Forderungen an das Ausland“ definiert, ist es doch immer noch richtig, oder ?<br />
Oder geht es Ihnen einfach darum, dass der Begriff &#8220;Kapitalexport&#8221; nicht mehr genutzt werden sollte ?<br />
Das kein &#8220;Kapital&#8221; im Sinne von &#8220;Kapital befindet sich auf der Passivseite einer Bilanz (EK und FK). Die Passivseite einer Bilanz konnte noch nie exportiert &#8230; werden&#8221; ist mir (inzwischen) klar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119353</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 15:19:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ troodon

Ich antworte Ihnen wegen der Bloghygiene mal hier oben, damit neue Leser nicht gleich durch die geistigen Ergüsse unseres bto-Trottels abgeschreckt werden.

Die bestehende Definition von „Kapitalexport“ ist einem fundamentalen Missverständnis über die Funktionsweise des Geldsystems geschuldet. Dazu gab es 2015 ein schönes BIS-Paper von Claudio Borio und Piti Disyatat: http://www.bis.org/publ/work525.pdf. Beide Autoren sind eher den Austrians zuzuordnen und somit unverdächtig, falls irgendjemand glaubt, dies sei ausschließlich keynesianisches Gedankengut.

Peter Bofinger hatte die kopernikanische Wende ausgerufen. Jetzt muss sie nur noch in den Köpfen der anderen Ökonomen stattfinden.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ troodon</p>
<p>Ich antworte Ihnen wegen der Bloghygiene mal hier oben, damit neue Leser nicht gleich durch die geistigen Ergüsse unseres bto-Trottels abgeschreckt werden.</p>
<p>Die bestehende Definition von „Kapitalexport“ ist einem fundamentalen Missverständnis über die Funktionsweise des Geldsystems geschuldet. Dazu gab es 2015 ein schönes BIS-Paper von Claudio Borio und Piti Disyatat: <a href="http://www.bis.org/publ/work525.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.bis.org/publ/work525.pdf</a>. Beide Autoren sind eher den Austrians zuzuordnen und somit unverdächtig, falls irgendjemand glaubt, dies sei ausschließlich keynesianisches Gedankengut.</p>
<p>Peter Bofinger hatte die kopernikanische Wende ausgerufen. Jetzt muss sie nur noch in den Köpfen der anderen Ökonomen stattfinden.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolf Palmer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-119247</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolf Palmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 07:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-119247</guid>

					<description><![CDATA[Und immer wieder grüßt Wolf Palmer die einzig aufgeklärten Zins-Mystiker und besten Freunde des Merkel-Regimes und seiner verfehlten Politik.

Alles, was es zu diesem Thema zu sagen gibt, hat Herr Dr.Stelter in kompetenter und verständlicher Form dargelegt.

Deswegen sind einige Beiträge ohne Wert, weil sie lediglich auf den Theorien des Geldsystems aufbauen und nicht Fakten und Ursachen der katastrophalen Politik unserer Polit-Trottel nennen.

Für Leute, die einer ernsthaften Beschäftigung nachgehen, ist das Lesen des Geschwurbels reine Zeitverschwendung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und immer wieder grüßt Wolf Palmer die einzig aufgeklärten Zins-Mystiker und besten Freunde des Merkel-Regimes und seiner verfehlten Politik.</p>
<p>Alles, was es zu diesem Thema zu sagen gibt, hat Herr Dr.Stelter in kompetenter und verständlicher Form dargelegt.</p>
<p>Deswegen sind einige Beiträge ohne Wert, weil sie lediglich auf den Theorien des Geldsystems aufbauen und nicht Fakten und Ursachen der katastrophalen Politik unserer Polit-Trottel nennen.</p>
<p>Für Leute, die einer ernsthaften Beschäftigung nachgehen, ist das Lesen des Geschwurbels reine Zeitverschwendung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118965</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 07:38:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-118965</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118844&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker
Die bestehende Definition von &quot;Kapitalexport&quot; als &quot;Anstieg von Forderungen an das Ausland&quot; ist nun einmal etwas missverständlich.
Oder habe ich etwas verpasst und es wird inzwischen anders definiert ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118844">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker<br />
Die bestehende Definition von &#8220;Kapitalexport&#8221; als &#8220;Anstieg von Forderungen an das Ausland&#8221; ist nun einmal etwas missverständlich.<br />
Oder habe ich etwas verpasst und es wird inzwischen anders definiert ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118844</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 19:19:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-118844</guid>

					<description><![CDATA[@ Jens Happel und trodoon

Ihre Kritik ist vollkommen berechtigt, Herr Happel. Es ist dem fundamentalen Missverständnis über die Funktionsweise eines zweistufigen Kreditgeldsystems geschuldet. Ich möchte es an einem ganz einfachen Beispiel erläutern. 2 Länder: USA/Joe und Deutschland/Porsche. In der Vergangenheit möge immer gegolten haben: Ex = Im.

Wie entsteht Geld? Durch einen Bankkredit auf der zweiten Stufe des Geldsystems.

Der notorisch klamme Joe geht zu seiner amerikanischen Bank in Nebraska und nimmt einen Kredit in Höhe von 160.000 USD auf, um einen Porsche zu kaufen, der in Deutschland hergestellt wurde. Die Bank schreibt ihm den Betrag gut und Joe überweist das Geld an den Autohändler, der wiederum diese Dollar auf das Fremdwährungskonto von Porsche bei der Sparkasse Stuttgart überweist. D hat nun einen LB-Überschuss in Höhe von 160.000 USD und die USA das korrespondierende LB-Defizit.

Hat hierfür irgendjemand zuvor Geld/Kapital exportieren müssen? 

Nein!

Ist Porsche nun Gläubiger? 

Ebenfalls nein, da Porsche ja das Geld bereits auf dem Konto hat.

Porsche ist lediglich Gläubiger gegenüber der Sparkasse Stuttgart und kann von dieser Barauszahlung der Dollar verlangen oder aber diese anweisen, eine Überweisung im Rahmen des Girovertrags auf ein anderes Konto zu tätigen.

Gläubiger UND Schuldner sitzen beide in den USA. Gläubiger ist die First National Bank in Omaha, die dem Joe die 160.000 kreditiert hat. Der Schuldner ist der Joe.

Was lernen wir daraus?

Ist Geld eine Forderung? 

Nein!

Geld/Bargeld ist immer das Geforderte. 

Das gilt auch für Devisen und TARGET-Salden.

Und ja: Wer etwas gegen diese Salden tun möchte, der sollte einfach seine Dollar nehmen und eine Runde in den USA shoppen gehen. Das stimmt dann auch den Donald wieder etwas freundlicher.

Merke: Geld/Zentralbankgeld ist der Standard, mit dem Salden ausgeglichen werden, ohne selbst noch Forderung oder Verbindlichkeit zu sein, da wir ja keinen Goldstandard mehr haben. 

Und noch etwas: Kapital befindet sich auf der Passivseite einer Bilanz (EK und FK). Die Passivseite einer Bilanz konnte noch nie exportiert und/oder &quot;verliehen&quot; werden. Das geht immer nur mit Aktiva.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jens Happel und trodoon</p>
<p>Ihre Kritik ist vollkommen berechtigt, Herr Happel. Es ist dem fundamentalen Missverständnis über die Funktionsweise eines zweistufigen Kreditgeldsystems geschuldet. Ich möchte es an einem ganz einfachen Beispiel erläutern. 2 Länder: USA/Joe und Deutschland/Porsche. In der Vergangenheit möge immer gegolten haben: Ex = Im.</p>
<p>Wie entsteht Geld? Durch einen Bankkredit auf der zweiten Stufe des Geldsystems.</p>
<p>Der notorisch klamme Joe geht zu seiner amerikanischen Bank in Nebraska und nimmt einen Kredit in Höhe von 160.000 USD auf, um einen Porsche zu kaufen, der in Deutschland hergestellt wurde. Die Bank schreibt ihm den Betrag gut und Joe überweist das Geld an den Autohändler, der wiederum diese Dollar auf das Fremdwährungskonto von Porsche bei der Sparkasse Stuttgart überweist. D hat nun einen LB-Überschuss in Höhe von 160.000 USD und die USA das korrespondierende LB-Defizit.</p>
<p>Hat hierfür irgendjemand zuvor Geld/Kapital exportieren müssen? </p>
<p>Nein!</p>
<p>Ist Porsche nun Gläubiger? </p>
<p>Ebenfalls nein, da Porsche ja das Geld bereits auf dem Konto hat.</p>
<p>Porsche ist lediglich Gläubiger gegenüber der Sparkasse Stuttgart und kann von dieser Barauszahlung der Dollar verlangen oder aber diese anweisen, eine Überweisung im Rahmen des Girovertrags auf ein anderes Konto zu tätigen.</p>
<p>Gläubiger UND Schuldner sitzen beide in den USA. Gläubiger ist die First National Bank in Omaha, die dem Joe die 160.000 kreditiert hat. Der Schuldner ist der Joe.</p>
<p>Was lernen wir daraus?</p>
<p>Ist Geld eine Forderung? </p>
<p>Nein!</p>
<p>Geld/Bargeld ist immer das Geforderte. </p>
<p>Das gilt auch für Devisen und TARGET-Salden.</p>
<p>Und ja: Wer etwas gegen diese Salden tun möchte, der sollte einfach seine Dollar nehmen und eine Runde in den USA shoppen gehen. Das stimmt dann auch den Donald wieder etwas freundlicher.</p>
<p>Merke: Geld/Zentralbankgeld ist der Standard, mit dem Salden ausgeglichen werden, ohne selbst noch Forderung oder Verbindlichkeit zu sein, da wir ja keinen Goldstandard mehr haben. </p>
<p>Und noch etwas: Kapital befindet sich auf der Passivseite einer Bilanz (EK und FK). Die Passivseite einer Bilanz konnte noch nie exportiert und/oder &#8220;verliehen&#8221; werden. Das geht immer nur mit Aktiva.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118798</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 16:50:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-118798</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118742&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ Jens Happel
Ich bin sicher nicht der Richtige, um auf jeden ihrer Sätze etwas sinnvolles zu erwidern.

Trotzdem:
&quot;Diese Forderungen der Buba können meines Wissens nur abgebaut werden, indem wir mehr im Ausland einkaufen als umgekehrt oder mehr im Ausland investieren als umgekehrt.&quot;
Oder z.B. deutsche Banken könnten auch anderen Eurozonen Banken mehr Kredite geben. Auch dann würde der Target2 Saldo sinken. Die hinter den Exportüberschüssen stehenden Risiken würden dadurch aber nicht verschwinden, sie würden anders verteilt. Deutsche Anleger könnten auch vorhandene Assets (z.B. Aktien,Immobilien) von Eurozonen Anlegern kaufen. Auch dann würde der Target2 Saldo sinken (wenn der Verkäufer seinen Verkaufserlös bei seiner Bank im Heimatland lässt). Gilt also auch wenn der Italiener sein Aktiendepot (auch z.B. mit deutschen Aktien) bei der italienischen Bank verkauft und ein deutscher Anleger die Werte erwirbt und sein Kontoguthaben reduziert.

&quot;Folglich gibt es bei ExportÜBERschüssen keinen Kapitalexport in der Form, dass ein BÜRGER oder ein UNTERNEHMEN ein Darlehn ins Ausland gegeben hat.&quot;
Direkt ist dies eher selten, aber indirekt eben schon. Entweder über die heimischen Banken oder es zeigt sich eben im Target2 Saldo.
Immer hier wieder diskutiert, dass der € eine Subvention der Exportunternehmen, deren Eigentümer und Beschäftigten darstellt. Die haben ihr Geld bekommen, die Allgemeinheit hat im Falle eines Falles evtl. den Nachteil.

&quot;wenn man die Gelder von den derzeitgen Empfängern der Exportüberschüsse (Unternehmen und deren Anteilseigner) umverteilt zu den unteren 40 %. Ob sofort oder erst „später“ im Alter ist da jetzt mal egal. &quot;
Tja, niemand hindert Sie daran, in ihrem Unternehmen mit gutem Beispiel voranzugehen. Allerdings ist es eben auch keine Lösung den Export generell durch stark steigende Löhne an die Wand zu fahren. Das hilft dann der Gesamtwirtschaft mittelfristig auch nicht. Wenn Ihr Unternehmen pleite ist, hilft es ihren Angestellten eben auch nicht, dass sich diese kurzfristig über deutlich höhere Löhne freuen durften. Deshalb der Weg über mehr Investitionen im Inland, um so mehr Nachfrage an das Ausland anzuregen. Ist langfristig besser für beide Seiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118742">troodon</a>.</p>
<p>@ Jens Happel<br />
Ich bin sicher nicht der Richtige, um auf jeden ihrer Sätze etwas sinnvolles zu erwidern.</p>
<p>Trotzdem:<br />
&#8220;Diese Forderungen der Buba können meines Wissens nur abgebaut werden, indem wir mehr im Ausland einkaufen als umgekehrt oder mehr im Ausland investieren als umgekehrt.&#8221;<br />
Oder z.B. deutsche Banken könnten auch anderen Eurozonen Banken mehr Kredite geben. Auch dann würde der Target2 Saldo sinken. Die hinter den Exportüberschüssen stehenden Risiken würden dadurch aber nicht verschwinden, sie würden anders verteilt. Deutsche Anleger könnten auch vorhandene Assets (z.B. Aktien,Immobilien) von Eurozonen Anlegern kaufen. Auch dann würde der Target2 Saldo sinken (wenn der Verkäufer seinen Verkaufserlös bei seiner Bank im Heimatland lässt). Gilt also auch wenn der Italiener sein Aktiendepot (auch z.B. mit deutschen Aktien) bei der italienischen Bank verkauft und ein deutscher Anleger die Werte erwirbt und sein Kontoguthaben reduziert.</p>
<p>&#8220;Folglich gibt es bei ExportÜBERschüssen keinen Kapitalexport in der Form, dass ein BÜRGER oder ein UNTERNEHMEN ein Darlehn ins Ausland gegeben hat.&#8221;<br />
Direkt ist dies eher selten, aber indirekt eben schon. Entweder über die heimischen Banken oder es zeigt sich eben im Target2 Saldo.<br />
Immer hier wieder diskutiert, dass der € eine Subvention der Exportunternehmen, deren Eigentümer und Beschäftigten darstellt. Die haben ihr Geld bekommen, die Allgemeinheit hat im Falle eines Falles evtl. den Nachteil.</p>
<p>&#8220;wenn man die Gelder von den derzeitgen Empfängern der Exportüberschüsse (Unternehmen und deren Anteilseigner) umverteilt zu den unteren 40 %. Ob sofort oder erst „später“ im Alter ist da jetzt mal egal. &#8221;<br />
Tja, niemand hindert Sie daran, in ihrem Unternehmen mit gutem Beispiel voranzugehen. Allerdings ist es eben auch keine Lösung den Export generell durch stark steigende Löhne an die Wand zu fahren. Das hilft dann der Gesamtwirtschaft mittelfristig auch nicht. Wenn Ihr Unternehmen pleite ist, hilft es ihren Angestellten eben auch nicht, dass sich diese kurzfristig über deutlich höhere Löhne freuen durften. Deshalb der Weg über mehr Investitionen im Inland, um so mehr Nachfrage an das Ausland anzuregen. Ist langfristig besser für beide Seiten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens Happel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118782</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Happel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 15:45:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-118782</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118742&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

Danke für den Link. Der ist aber irreführend. Natürlich haben Deutsche Vermögen im Ausland. Das sind aber nicht die Target2 Salden und die Währunsgreserven und Forderungen der Buba, die durch die Handelsbilanzüberschüsse entstanden sind.

Diese &quot;Werte&quot; gehören der Buba. Da hat kein Bürger oder Unternehmer einen Anspruch darauf erworben indem er Waren ins Ausland verkauft hat. Folglich ist es nicht ersichtlich, wie Bürger an Hand dieser Forderungen &quot;später&quot; eine Auszahlung erhalten sollte.

Diese Forderungen der Buba können meines Wissens nur abgebaut werden, indem wir mehr im Ausland einkaufen als umgekehrt oder mehr im Ausland investieren als umgekehrt. Dabei fließt aber Geld von Bürgern und Unternehmen ins Ausland im Gegenzug baut sich die Position bei der Buba ab. Es ist somit nicht so, dass man &quot;spart&quot; uns später Geld zurück erhält.

Folglich gibt es bei ExportÜBERschüssen keinen Kapitalexport in der Form, dass ein BÜRGER oder ein UNTERNEHMEN ein Darlehn ins Ausland gegeben hat. Und &quot;später&quot; auf eine Rückzahlung hoffen kann. Die Unternehmen bekommen ihre exportieren Waren bezahlt. Mit diesem Geld könnten Sie theoretisch zukünftig im Ausland einkaufen. Das tun sie offenbar aber nicht.

Mich stört, dass bei dieser Argumentation so getan wird, als ob uns die Exporüberschüsse bei der Rentenproblematik auf Grund der Überalterung helfen würden. Dafür müßten aber die im Exportüberschuss erwirtschaften Gelder nenneswert Guthaben bei denjenigen aufbauen die von Altersarmut bedroht sind. Das sind die unteren 40% der Lohnempfänger. Da kommt es aber gerade nicht an, den die haben durch Lohnzurückhaltung die Exportüberschüsse erst möglich gemacht. Folglich sind die Exportüberschüsse eher die Ursache für zukünftige Altersarmut (der unteren 40%) als deren Lösung.

Die Argumentation, dass die Ersparnisse &quot;sinnvoll&quot; sind auf Grund unser Überalterung ist allenfalls hypotetisch richtig. Sie würden dann helfen, wenn man die Gelder von den derzeitgen Empfängern der Exportüberschüsse (Unternehmen und deren Anteilseigner) umverteilt zu den unteren 40 %. Ob sofort oder erst &quot;später&quot; im Alter ist da jetzt mal egal. Mein Punkt ist, dass diese Argumentation nur sinning ist, wenn man für mehr Umverteilung ist, das ist hier im Forum eher nicht so der Mainstream.

Ist man für weniger Umverteilung, wäre es in meinen Augen wesentlich sinniger, die Senkung der ExportÜBERschüsse durch höhere Löhne und somit einer Stärkung des Binnenmarktes zu erreichen. Höhere Löhne bei den unteren 40% würden es auch erlauben die derzeitige Umverteilung zu reduzieren und Raum für Steuersenkungen oder einer Senkung der Sozialbeiträge zu schaffen.

Mfg Jens Happel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118742">troodon</a>.</p>
<p>Danke für den Link. Der ist aber irreführend. Natürlich haben Deutsche Vermögen im Ausland. Das sind aber nicht die Target2 Salden und die Währunsgreserven und Forderungen der Buba, die durch die Handelsbilanzüberschüsse entstanden sind.</p>
<p>Diese &#8220;Werte&#8221; gehören der Buba. Da hat kein Bürger oder Unternehmer einen Anspruch darauf erworben indem er Waren ins Ausland verkauft hat. Folglich ist es nicht ersichtlich, wie Bürger an Hand dieser Forderungen &#8220;später&#8221; eine Auszahlung erhalten sollte.</p>
<p>Diese Forderungen der Buba können meines Wissens nur abgebaut werden, indem wir mehr im Ausland einkaufen als umgekehrt oder mehr im Ausland investieren als umgekehrt. Dabei fließt aber Geld von Bürgern und Unternehmen ins Ausland im Gegenzug baut sich die Position bei der Buba ab. Es ist somit nicht so, dass man &#8220;spart&#8221; uns später Geld zurück erhält.</p>
<p>Folglich gibt es bei ExportÜBERschüssen keinen Kapitalexport in der Form, dass ein BÜRGER oder ein UNTERNEHMEN ein Darlehn ins Ausland gegeben hat. Und &#8220;später&#8221; auf eine Rückzahlung hoffen kann. Die Unternehmen bekommen ihre exportieren Waren bezahlt. Mit diesem Geld könnten Sie theoretisch zukünftig im Ausland einkaufen. Das tun sie offenbar aber nicht.</p>
<p>Mich stört, dass bei dieser Argumentation so getan wird, als ob uns die Exporüberschüsse bei der Rentenproblematik auf Grund der Überalterung helfen würden. Dafür müßten aber die im Exportüberschuss erwirtschaften Gelder nenneswert Guthaben bei denjenigen aufbauen die von Altersarmut bedroht sind. Das sind die unteren 40% der Lohnempfänger. Da kommt es aber gerade nicht an, den die haben durch Lohnzurückhaltung die Exportüberschüsse erst möglich gemacht. Folglich sind die Exportüberschüsse eher die Ursache für zukünftige Altersarmut (der unteren 40%) als deren Lösung.</p>
<p>Die Argumentation, dass die Ersparnisse &#8220;sinnvoll&#8221; sind auf Grund unser Überalterung ist allenfalls hypotetisch richtig. Sie würden dann helfen, wenn man die Gelder von den derzeitgen Empfängern der Exportüberschüsse (Unternehmen und deren Anteilseigner) umverteilt zu den unteren 40 %. Ob sofort oder erst &#8220;später&#8221; im Alter ist da jetzt mal egal. Mein Punkt ist, dass diese Argumentation nur sinning ist, wenn man für mehr Umverteilung ist, das ist hier im Forum eher nicht so der Mainstream.</p>
<p>Ist man für weniger Umverteilung, wäre es in meinen Augen wesentlich sinniger, die Senkung der ExportÜBERschüsse durch höhere Löhne und somit einer Stärkung des Binnenmarktes zu erreichen. Höhere Löhne bei den unteren 40% würden es auch erlauben die derzeitige Umverteilung zu reduzieren und Raum für Steuersenkungen oder einer Senkung der Sozialbeiträge zu schaffen.</p>
<p>Mfg Jens Happel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118742</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 13:36:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-118742</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118729&quot;&gt;Jens Happel&lt;/a&gt;.

@Jens Happel

&quot;Irgendein Darlehn, das an Bürger oder Unternehmer zurückgezahlt wird gibt es ganz einfach nicht! &quot;
Das mag für eine einzelne Person, ein einzelnes Unternehmen gelten. In der Gesamtheit der D-Volkswirtschaft stimmt es nicht.

Evtl hilft Ihnen eine Übersicht der BuBa über das deutsche Auslandsvermögen:
https://www.bundesbank.de/resource/blob/770514/7c71e88abbc6dce2f3ce4c2ce15ef1cc/mL/2018-12-deutsche-auslandsposition-data.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118729">Jens Happel</a>.</p>
<p>@Jens Happel</p>
<p>&#8220;Irgendein Darlehn, das an Bürger oder Unternehmer zurückgezahlt wird gibt es ganz einfach nicht! &#8221;<br />
Das mag für eine einzelne Person, ein einzelnes Unternehmen gelten. In der Gesamtheit der D-Volkswirtschaft stimmt es nicht.</p>
<p>Evtl hilft Ihnen eine Übersicht der BuBa über das deutsche Auslandsvermögen:<br />
<a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/770514/7c71e88abbc6dce2f3ce4c2ce15ef1cc/mL/2018-12-deutsche-auslandsposition-data.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.bundesbank.de/resource/blob/770514/7c71e88abbc6dce2f3ce4c2ce15ef1cc/mL/2018-12-deutsche-auslandsposition-data.pdf</a></p>
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		<title>
		Von: Jens Happel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118729</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Happel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 12:49:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Diese Abbildung zeigt, welche Sektoren der Wirtschaft netto gespart und welche sich netto verschuldet haben. Die Summe der Ersparnis entspricht dem Kapitalexport ins Ausland und dem Handelsüberschuss. Wenn man einen Handelsüberschuss erwirtschaftet, geht das also immer mit einem entsprechenden Export von inländischer Ersparnis in das Ausland einher. Dies ist in der Theorie gut, weil man damit Vermögenswerte im Ausland aufbaut, von denen man zu einem späteren Zeitpunkt, zum Beispiel, wenn die alternde Bevölkerung in Rente geht, zehren kann.&lt;/em&gt;

Ich lese ihre Beiträge/Artikel wirklich gerne, aber das mit dem Kapitalexport und später davon zehren funktioniert so meiner Meinung nach grundsätzlich nicht. Die Gretchenfrage ist doch wer der Gläubiger ist? Ich habe ein kleines Unternehmen mit extrem hohen Exportanteil. Ich kann Ihnen versichern meine Firma vergibt keine Darlehn an das Ausland um die Aufträge zu finanzieren. Ich sehr schon sehr gerne, wenn auch meine ausländischen Kunden zahlen ;-)
Auch meine Hausbank gibt kein Darlehn an meine Kunden. Die einzige deutsche Institution die eine Forderung gegenüber dem Ausland aufbaut ist die Buba. Innerhalb der EU ist das ein Darlehn an die EZB (Target2). Bei Ländern außerhalb der EU ist es auch die Buba, die entweder eine Forderung aufbaut oder ihre Währungsreseven erhöht. 

Kurz, im wesentlichen baut die Buba und evt. ein paar Großbanken eine Forderung gegenüber dem Ausland auf. Wie soll den ganz praktisch der deutsche Bürger oder Unternehmer von diesen Forderungen &quot;später&quot; &quot;im Alter&quot; profitieren. Sie gehören im doch gar nicht. Bei dieser Betrachtung wird deutlich, dass es einen Kapitalexport in der Form wir geben eine Darlehn und zufällig kaufen die Ausländer damit deustche Waren gar nicht gibt.

Diese Forderungen können meines Erachtens nur abgebaut werden indem deutsche Unternehmer z.B. Direktinvestitionen im Ausland machen oder deutsche Bürger/Unternehmen Waren und/oder Vermögenswerte im Ausland KAUFEN. Irgendein Darlehn, das an Bürger oder Unternehmer zurückgezahlt wird gibt es ganz einfach nicht! Und so ist das Gejammer über den Kapitalexport eine Schimäre. 

Hätten die deutschen Unternehmen die Waren anstelle an das Ausland direkt an die Buba verkauft und hätte diese die Waren anschließend an deutsche Bürger/Unternehmen verschenkt, stünde sie bilanziell exakt gleich da. Der Unterschied, in Deutschland wäre der Wohlstand größer (mehr Waren bei deustchen Bürgern). Diesed natürlich illusorische Gedenkenkonstrukt zeigt, wie dämlich es ist ExportÜBERschuss Weltmeister zu sein. Man verkauft unter dem Strich zu billig und bekommt nichtsgleichwertiges zurück, auch nicht &quot;später&quot;.

Wie wir diese ExportÜBERschüsse nur durch Investitionen abbauen können OHNE gleichzeitig die Löhne zu erhöhen ist auch erläuterungsbedürftig. Typischerweise steigt mit Investitionen die Produktivität, wenn dann die Löhne nicht mit steigen produziert man etwder auf Halde oder wieder für den Export. Wenn die Löhne nur gleichstark wie die Produktivität steigen bleibt der alte ExportÜberschuss erhalten. Auch wenn er auf Grund des dann höhren BIP prozentual zu diesem etwas geringer sein kann. 

Das ist einfach nicht schlüssig für mich.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Happel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese Abbildung zeigt, welche Sektoren der Wirtschaft netto gespart und welche sich netto verschuldet haben. Die Summe der Ersparnis entspricht dem Kapitalexport ins Ausland und dem Handelsüberschuss. Wenn man einen Handelsüberschuss erwirtschaftet, geht das also immer mit einem entsprechenden Export von inländischer Ersparnis in das Ausland einher. Dies ist in der Theorie gut, weil man damit Vermögenswerte im Ausland aufbaut, von denen man zu einem späteren Zeitpunkt, zum Beispiel, wenn die alternde Bevölkerung in Rente geht, zehren kann.</em></p>
<p>Ich lese ihre Beiträge/Artikel wirklich gerne, aber das mit dem Kapitalexport und später davon zehren funktioniert so meiner Meinung nach grundsätzlich nicht. Die Gretchenfrage ist doch wer der Gläubiger ist? Ich habe ein kleines Unternehmen mit extrem hohen Exportanteil. Ich kann Ihnen versichern meine Firma vergibt keine Darlehn an das Ausland um die Aufträge zu finanzieren. Ich sehr schon sehr gerne, wenn auch meine ausländischen Kunden zahlen ;-)<br />
Auch meine Hausbank gibt kein Darlehn an meine Kunden. Die einzige deutsche Institution die eine Forderung gegenüber dem Ausland aufbaut ist die Buba. Innerhalb der EU ist das ein Darlehn an die EZB (Target2). Bei Ländern außerhalb der EU ist es auch die Buba, die entweder eine Forderung aufbaut oder ihre Währungsreseven erhöht. </p>
<p>Kurz, im wesentlichen baut die Buba und evt. ein paar Großbanken eine Forderung gegenüber dem Ausland auf. Wie soll den ganz praktisch der deutsche Bürger oder Unternehmer von diesen Forderungen &#8220;später&#8221; &#8220;im Alter&#8221; profitieren. Sie gehören im doch gar nicht. Bei dieser Betrachtung wird deutlich, dass es einen Kapitalexport in der Form wir geben eine Darlehn und zufällig kaufen die Ausländer damit deustche Waren gar nicht gibt.</p>
<p>Diese Forderungen können meines Erachtens nur abgebaut werden indem deutsche Unternehmer z.B. Direktinvestitionen im Ausland machen oder deutsche Bürger/Unternehmen Waren und/oder Vermögenswerte im Ausland KAUFEN. Irgendein Darlehn, das an Bürger oder Unternehmer zurückgezahlt wird gibt es ganz einfach nicht! Und so ist das Gejammer über den Kapitalexport eine Schimäre. </p>
<p>Hätten die deutschen Unternehmen die Waren anstelle an das Ausland direkt an die Buba verkauft und hätte diese die Waren anschließend an deutsche Bürger/Unternehmen verschenkt, stünde sie bilanziell exakt gleich da. Der Unterschied, in Deutschland wäre der Wohlstand größer (mehr Waren bei deustchen Bürgern). Diesed natürlich illusorische Gedenkenkonstrukt zeigt, wie dämlich es ist ExportÜBERschuss Weltmeister zu sein. Man verkauft unter dem Strich zu billig und bekommt nichtsgleichwertiges zurück, auch nicht &#8220;später&#8221;.</p>
<p>Wie wir diese ExportÜBERschüsse nur durch Investitionen abbauen können OHNE gleichzeitig die Löhne zu erhöhen ist auch erläuterungsbedürftig. Typischerweise steigt mit Investitionen die Produktivität, wenn dann die Löhne nicht mit steigen produziert man etwder auf Halde oder wieder für den Export. Wenn die Löhne nur gleichstark wie die Produktivität steigen bleibt der alte ExportÜberschuss erhalten. Auch wenn er auf Grund des dann höhren BIP prozentual zu diesem etwas geringer sein kann. </p>
<p>Das ist einfach nicht schlüssig für mich.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Jens Happel</p>
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		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-118051</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 17:47:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-118051</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-117828&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Ökonomen am 27.02.20 bei den Erklärungen und Einschätzungen
https://www.rz.uni-frankfurt.de/live]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-117828">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Ökonomen am 27.02.20 bei den Erklärungen und Einschätzungen<br />
<a href="https://www.rz.uni-frankfurt.de/live" rel="nofollow ugc">https://www.rz.uni-frankfurt.de/live</a></p>
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		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-117866</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 18:17:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18107#comment-117866</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-117828&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Herr Stöcker, ich habe ganz verständlich von der Bewertung geschrieben und die ist nicht der Face Value des Auszahlungsbetrag, daher bleibt Ihr Einwand unzureichend.
 https://web.archive.org/web/20160126045619/https://law.resource.org/pub/us/code/bean/fasb.html/fasb.305.2011.html
Stichwort Schattenbanken exakt sowie Fremdeinlagen und Überkreuz-, Quer-, Konzernbeteiligungen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/wie-steht-es-um-deutschland/#comment-117828">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Herr Stöcker, ich habe ganz verständlich von der Bewertung geschrieben und die ist nicht der Face Value des Auszahlungsbetrag, daher bleibt Ihr Einwand unzureichend.<br />
 <a href="https://web.archive.org/web/20160126045619/https://law.resource.org/pub/us/code/bean/fasb.html/fasb.305.2011.html" rel="nofollow ugc">https://web.archive.org/web/20160126045619/https://law.resource.org/pub/us/code/bean/fasb.html/fasb.305.2011.html</a><br />
Stichwort Schattenbanken exakt sowie Fremdeinlagen und Überkreuz-, Quer-, Konzernbeteiligungen&#8230;</p>
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