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	Kommentare zu: STELTERS MAILBOX: Überforderte Politik?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119610</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 22:38:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer
„Denn dann wäre Führung so etwas wie die MODERATION des Prozesses hin zur neuen Ordnung“.

„Die 64.000 $-Frage betrifft die Methode, die von der Moderation dafür einsetzt werden sollte. Ich kann keine anbieten, von der ich überzeugt bin, dass man sie und keine andere einsetzen müsste, weil es die „richtige“ ist. 

Vielleicht gibt es auch keine derartige. Ist das so, gäbe es auch keine sinnvolle Moderation“. 

Methoden zur Bewältigung zeitkritischer komplexer Problemstellungen wurden seit den 1960er Jahre entwickelt. Daran mangelt es nicht. Sicherlich sind nicht alle geeignet. Es führt an dieser Stelle zu weit, um in das Thema tiefer einzusteigen. Vielleicht könnte Dr. Stelter es aufnehmen und in der großen Runde nach Erfahrungen fragen, die der eine oder andere schon mal gemacht hat. Er könnte auch Prof. Malik zu Wort kommen lassen, der hier sicherlich einiges beizutragen hätte (selbstverständlich nicht ganz ohne „Interessen“ …).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer<br />
„Denn dann wäre Führung so etwas wie die MODERATION des Prozesses hin zur neuen Ordnung“.</p>
<p>„Die 64.000 $-Frage betrifft die Methode, die von der Moderation dafür einsetzt werden sollte. Ich kann keine anbieten, von der ich überzeugt bin, dass man sie und keine andere einsetzen müsste, weil es die „richtige“ ist. </p>
<p>Vielleicht gibt es auch keine derartige. Ist das so, gäbe es auch keine sinnvolle Moderation“. </p>
<p>Methoden zur Bewältigung zeitkritischer komplexer Problemstellungen wurden seit den 1960er Jahre entwickelt. Daran mangelt es nicht. Sicherlich sind nicht alle geeignet. Es führt an dieser Stelle zu weit, um in das Thema tiefer einzusteigen. Vielleicht könnte Dr. Stelter es aufnehmen und in der großen Runde nach Erfahrungen fragen, die der eine oder andere schon mal gemacht hat. Er könnte auch Prof. Malik zu Wort kommen lassen, der hier sicherlich einiges beizutragen hätte (selbstverständlich nicht ganz ohne „Interessen“ …).</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119591</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 20:42:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ JürgenP 

&#062;Wie sähe aber die Auseinandersetzung in diesem Blog – oder „in der Politik“ – aus, wenn es ganz klar um komplexe Havariebedingungen ginge?

Was ist dann unbestimmt, was ist bestimmbar? 

Wie funktioniert dann „richtige“ Politik? Wie muss sie funktionieren, um das „System“ zu evolutionieren? Bedarf es einer Moderation, wer sollte sie durchführen und wie müsste sie – unter zeitkritischen Bedingungen – aussehen?

Dieses Blog außen vor gelassen, sind das auch m. A. n. die richtigen Fragen. 

Ihr Vorschlag:

&#062;Neuer Modus: Informationen werden (im Wesentlichen) auf relevante Fakten konzentriert und Verhaltensmuster auf das Szenario eingestellt,…&#062;

Ich halte diesen Modus nicht für zielführend, um eine Havarie zu vermeiden. 

Denn m . A. n. sind die Determinanten, die uns gesellschaftlich auf eine Havarie zusteuern lassen nicht INFORMATIONEN, sondern INTERESSEN, die allerdings vorrangig durch Informationen vermittelt werden. 

Ich weiß nicht, was sich auf die Interessen &quot;einstellen&quot; lässt, wenn  sie  GEGEN andere GELTUNG gewinnen wollen und auf DURCHSETZUNG dringen.  

Das liegt in ihrer &quot;Natur&quot;, anders als z. B. in Blog-Diskussionen, wo es um richtig oder falsch geht, also lediglich um ATTRIBUTE. 

Daher:

Eine zielführende Moderation müsste versuchen, einen von allen Spielern AKZEPTIERTEN Interessenausgleich herbeiführen. 

Nochmals, zum Begreifen:

Das Ziel der Moderation ist NICHT eine So-und-nicht-anders-Gesellschaft, sondern eine, die SICH so schnell soweit BEFRIEDET hat, dass die Havarie vermieden wird.

Die 64.000 $-Frage betrifft die Methode, die von der Moderation dafür einsetzt werden sollte. 

Ich kann keine anbieten, von der ich überzeugt bin, dass man sie und keine andere einsetzen müsste, weil es die &quot;richtige&quot; ist.   

Vielleicht gibt es auch keine derartige.  

Ist das so, gäbe es auch keine sinnvolle Moderation. 

Ich kann mir lediglich vorstellen, dass die unterschiedliche Interessen vertretenden Akteure sich dann auf eine Befriedung, d. h. eine Aufgabe konfrontativen Handelns verständigen, wenn ihnen EINSICHTIG ist, dass sie andernfalls ihre Situation verschlechtern würden. 

Es wäre der Moment &quot;resignativer Kooperation&quot;. 

Bei hinreichendem Wissen und Urteilsvermögen ist das noch vor einer ultimativen Havarie der Fall.

Ist Derartiges nicht gegeben, tritt die Befriedung der Gesellschaft erst nach der Havarie ein, dann, wenn die Kontrahenten zu erschöpft sind, um weitere Energie für destruktives Handeln einsetzen zu können. 

Letzteres war, verglichen mit Ersterem, der wohl häufigere Fall in der Geschichte. 

Mehr kann ich dazu nicht sagen, da ich glaube, dass wir in einem Prozess gesellschaftlicher Transformation sind, der ohne Beispiel ist sowohl hinsichtlich seiner Startbedingungen wie auch der Befähigung – nach allen Richtungen zu verstehen – der daran direkt und indirekt (Ausland) beteiligten Akteure, die letztlich nicht einschätzbar sind.
 
Wie auch immer, was mir deutlich geworden zu sein scheint in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen westlichen Gesellschaften:

Regierungen sind mehr und mehr Getriebene als wegweisende Gestalter. 

Wir brauchen sie vielleicht mehr denn je, aber erwarten sollten wir nicht zu viel von ihnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ JürgenP </p>
<p>&gt;Wie sähe aber die Auseinandersetzung in diesem Blog – oder „in der Politik“ – aus, wenn es ganz klar um komplexe Havariebedingungen ginge?</p>
<p>Was ist dann unbestimmt, was ist bestimmbar? </p>
<p>Wie funktioniert dann „richtige“ Politik? Wie muss sie funktionieren, um das „System“ zu evolutionieren? Bedarf es einer Moderation, wer sollte sie durchführen und wie müsste sie – unter zeitkritischen Bedingungen – aussehen?</p>
<p>Dieses Blog außen vor gelassen, sind das auch m. A. n. die richtigen Fragen. </p>
<p>Ihr Vorschlag:</p>
<p>&gt;Neuer Modus: Informationen werden (im Wesentlichen) auf relevante Fakten konzentriert und Verhaltensmuster auf das Szenario eingestellt,…&gt;</p>
<p>Ich halte diesen Modus nicht für zielführend, um eine Havarie zu vermeiden. </p>
<p>Denn m . A. n. sind die Determinanten, die uns gesellschaftlich auf eine Havarie zusteuern lassen nicht INFORMATIONEN, sondern INTERESSEN, die allerdings vorrangig durch Informationen vermittelt werden. </p>
<p>Ich weiß nicht, was sich auf die Interessen &#8220;einstellen&#8221; lässt, wenn  sie  GEGEN andere GELTUNG gewinnen wollen und auf DURCHSETZUNG dringen.  </p>
<p>Das liegt in ihrer &#8220;Natur&#8221;, anders als z. B. in Blog-Diskussionen, wo es um richtig oder falsch geht, also lediglich um ATTRIBUTE. </p>
<p>Daher:</p>
<p>Eine zielführende Moderation müsste versuchen, einen von allen Spielern AKZEPTIERTEN Interessenausgleich herbeiführen. </p>
<p>Nochmals, zum Begreifen:</p>
<p>Das Ziel der Moderation ist NICHT eine So-und-nicht-anders-Gesellschaft, sondern eine, die SICH so schnell soweit BEFRIEDET hat, dass die Havarie vermieden wird.</p>
<p>Die 64.000 $-Frage betrifft die Methode, die von der Moderation dafür einsetzt werden sollte. </p>
<p>Ich kann keine anbieten, von der ich überzeugt bin, dass man sie und keine andere einsetzen müsste, weil es die &#8220;richtige&#8221; ist.   </p>
<p>Vielleicht gibt es auch keine derartige.  </p>
<p>Ist das so, gäbe es auch keine sinnvolle Moderation. </p>
<p>Ich kann mir lediglich vorstellen, dass die unterschiedliche Interessen vertretenden Akteure sich dann auf eine Befriedung, d. h. eine Aufgabe konfrontativen Handelns verständigen, wenn ihnen EINSICHTIG ist, dass sie andernfalls ihre Situation verschlechtern würden. </p>
<p>Es wäre der Moment &#8220;resignativer Kooperation&#8221;. </p>
<p>Bei hinreichendem Wissen und Urteilsvermögen ist das noch vor einer ultimativen Havarie der Fall.</p>
<p>Ist Derartiges nicht gegeben, tritt die Befriedung der Gesellschaft erst nach der Havarie ein, dann, wenn die Kontrahenten zu erschöpft sind, um weitere Energie für destruktives Handeln einsetzen zu können. </p>
<p>Letzteres war, verglichen mit Ersterem, der wohl häufigere Fall in der Geschichte. </p>
<p>Mehr kann ich dazu nicht sagen, da ich glaube, dass wir in einem Prozess gesellschaftlicher Transformation sind, der ohne Beispiel ist sowohl hinsichtlich seiner Startbedingungen wie auch der Befähigung – nach allen Richtungen zu verstehen – der daran direkt und indirekt (Ausland) beteiligten Akteure, die letztlich nicht einschätzbar sind.</p>
<p>Wie auch immer, was mir deutlich geworden zu sein scheint in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen westlichen Gesellschaften:</p>
<p>Regierungen sind mehr und mehr Getriebene als wegweisende Gestalter. </p>
<p>Wir brauchen sie vielleicht mehr denn je, aber erwarten sollten wir nicht zu viel von ihnen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119555</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 17:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer
Richtig, unter Komplexitätsbedingungen sind Zielformulierungen eine Voraussetzung für „richtiges“ Management im Sinne der gewählten / vereinbarten / vorgegebenen Zielsetzungen. Ich habe mit Bedacht das Beispiel „Flugzeughavarie“ gewählt, um diese Diskussion gar nicht erst führen zu müssen. Das generelle Ziel ist in dem Falle klar, der Führungsmodus auch.

Dennoch, weil es so schön passt: es wird in diesem Blog viel von verfehlten Zielen geschrieben und darüber philosophiert wie „die Politik“ sie hätte besser erreichen können. Diskutiert wird auch, welches überhaupt die richtigen Ziele seien, zuletzt sogar mit harten Bandagen bis hin zu persönlichen Anfeindungen. Die Wort“führung“ haben diejenigen, die es verstehen mit geschickter Wortwahl und viel Text die Deutungshoheit zu gewinnen – aber keine lebenswichtigen Entscheidungen treffen müssen. Ganz wie im richtigen Politikerleben. Die setzen dazu die passenden Medien (Darstellungstechnik) ein. 

Wie sähe aber die Auseinandersetzung in diesem Blog – oder „in der Politik“ – aus, wenn es ganz klar um komplexe Havariebedingungen ginge? 

Was ist dann unbestimmt, was ist bestimmbar? Wie müsste der Handlungsmodus lauten (im Blog, im zu lenkenden System)? Wie funktioniert dann „richtige“ Politik? Wie muss sie funktionieren, um das „System“ zu evolutionieren? Bedarf es einer Moderation, wer sollte sie durchführen und wie müsste sie – unter zeitkritischen Bedingungen - aussehen? Oder lassen wir es besser sein mit „Moderieren“ und den „starken inneren und äußeren Kräften“ freien Lauf. Was wollen wir überhaupt noch diskutieren und wie lange?

Parallel zu der von DS angestoßenen Diskussion um „richtige Führung“ können wir doch sehr schön mitverfolgen, wie innerhalb kürzester Zeit eine ganz Volkswirtschaft, nein Weltwirtschaft, umgestellt werden kann. Die Moderation hat das Infektionsschutzrecht übernommen. 

Neuer Modus: Informationen werden (im Wesentlichen) auf relevante Fakten konzentriert und Verhaltensmuster auf das Szenario eingestellt, bspw.: https://www.sueddeutsche.de/thema/Coronavirus. Es wird sich aufs „Überleben“ konzentriert. Keiner traut sich mit halbgaren Spekulationen auf die Matte, vielleicht weil ihm Schadensersatzforderungen drohen? 

„Richtige Führung“ geht doch …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer<br />
Richtig, unter Komplexitätsbedingungen sind Zielformulierungen eine Voraussetzung für „richtiges“ Management im Sinne der gewählten / vereinbarten / vorgegebenen Zielsetzungen. Ich habe mit Bedacht das Beispiel „Flugzeughavarie“ gewählt, um diese Diskussion gar nicht erst führen zu müssen. Das generelle Ziel ist in dem Falle klar, der Führungsmodus auch.</p>
<p>Dennoch, weil es so schön passt: es wird in diesem Blog viel von verfehlten Zielen geschrieben und darüber philosophiert wie „die Politik“ sie hätte besser erreichen können. Diskutiert wird auch, welches überhaupt die richtigen Ziele seien, zuletzt sogar mit harten Bandagen bis hin zu persönlichen Anfeindungen. Die Wort“führung“ haben diejenigen, die es verstehen mit geschickter Wortwahl und viel Text die Deutungshoheit zu gewinnen – aber keine lebenswichtigen Entscheidungen treffen müssen. Ganz wie im richtigen Politikerleben. Die setzen dazu die passenden Medien (Darstellungstechnik) ein. </p>
<p>Wie sähe aber die Auseinandersetzung in diesem Blog – oder „in der Politik“ – aus, wenn es ganz klar um komplexe Havariebedingungen ginge? </p>
<p>Was ist dann unbestimmt, was ist bestimmbar? Wie müsste der Handlungsmodus lauten (im Blog, im zu lenkenden System)? Wie funktioniert dann „richtige“ Politik? Wie muss sie funktionieren, um das „System“ zu evolutionieren? Bedarf es einer Moderation, wer sollte sie durchführen und wie müsste sie – unter zeitkritischen Bedingungen &#8211; aussehen? Oder lassen wir es besser sein mit „Moderieren“ und den „starken inneren und äußeren Kräften“ freien Lauf. Was wollen wir überhaupt noch diskutieren und wie lange?</p>
<p>Parallel zu der von DS angestoßenen Diskussion um „richtige Führung“ können wir doch sehr schön mitverfolgen, wie innerhalb kürzester Zeit eine ganz Volkswirtschaft, nein Weltwirtschaft, umgestellt werden kann. Die Moderation hat das Infektionsschutzrecht übernommen. </p>
<p>Neuer Modus: Informationen werden (im Wesentlichen) auf relevante Fakten konzentriert und Verhaltensmuster auf das Szenario eingestellt, bspw.: <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Coronavirus" rel="nofollow ugc">https://www.sueddeutsche.de/thema/Coronavirus</a>. Es wird sich aufs „Überleben“ konzentriert. Keiner traut sich mit halbgaren Spekulationen auf die Matte, vielleicht weil ihm Schadensersatzforderungen drohen? </p>
<p>„Richtige Führung“ geht doch …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gast		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119533</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 13:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Jawohl Herr Lehrer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Jawohl Herr Lehrer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119529</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 12:20:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Gast 

Habe ich hier von der Schweiz geredet?

Habe ich hier von Kriegen geredet?

Lösen Sie sich von Ihrer Heid-Romantik, wenn Sie konstruktiv diskutieren wollen. 

Oder lassen Sie es bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Gast </p>
<p>Habe ich hier von der Schweiz geredet?</p>
<p>Habe ich hier von Kriegen geredet?</p>
<p>Lösen Sie sich von Ihrer Heid-Romantik, wenn Sie konstruktiv diskutieren wollen. </p>
<p>Oder lassen Sie es bleiben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gast		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119505</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 04:38:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119505</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Die Schweiz führt auch keine Kriege...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Die Schweiz führt auch keine Kriege&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119500</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 02:44:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119500</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119465&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

@  JürgenP

&#062;Was ist „richtige Führung“ (richtiges Management)?

Unter welchen Bedingungen soll es „richtige Führung“ geben?&#062;

Diese Fragestellung führt in die IRRE, weil es eine NACHRANGIGE Frage ist. 

Die VORRANGIGE ist eine andere:

Welches sind die ZIELE, die das Management erreichen soll?

ERST wenn dies geklärt ist, kann und sollte nach der „richtigen Führung“ gefragt werden, d. h. derjenigen, mit der man zu einer effektiven und effizienten Zielerreichung kommt. 

Bezogen auf den von Ihnen zitierten Malik-Letter 

&#062;Wir sind Zeitzeugen der Entstehung einer grundlegend neuen Ordnung und eines neuen gesellschaftlichen Funktionierens – eine gesellschaftliche (R)evolution einer neuen Art.&#062;

hieße dies:

Wenn die grundlegend neue Ordnung erst im ENTSTEHEN ist und die Entstehung „gesellschaftlich REVOLUTIONÄR“ ist, dann ist Führung eine ILLUSION. 

Denn in einer Revolution gibt es keine Klärung, was die neue Ordnung ist. 

Die Französische Revolution ENTWICKELTE sich OHNE geführt werden zu können auf eine UNBESTIMMTE neue Ordnung zu. 

Kurzum:

In einer gesellschaftlichen Revolution ist Führung unmöglich, weil es der Natur der Sache nach keine geben kann.

Von Führung im Zusammenhang mit einer gesellschaftlichen Revolution zu sprechen, ist demnach ein WIDERSPRUCH. 

Was Lenin 1917 in Russland initiiert hatte, war keine gesellschaftliche Revolution, sondern ein Matrosenaufstand mit allerdings weitreichenden gesellschaftlichen Folgen weit über Russland hinaus.  

Sie sagen:

&#062;Was wir heute erleben in der Politik erleben, ist genau das Gegenteil dessen, was als zielführend für das Gesamtsystem „Volkswirtschaft und Gesellschaft“ richtig wäre.&#062;

Wenn die Beschreibung von Malik richtig ist („gesellschaftliche Revolution“), dann ist Ihre Aussage falsch.

Denn in einer gesellschaftlichen Revolution ist UNBKANNT, was richtig ist – „neue Ordnung“ ist inhaltlich „leer“ und daher unbestimmt – und daher ist es SINNLOS, „zielführend“ zu fordern oder als Möglichkeit zu unterstellen. 

Sie sagen: 

&#062;Ultimativ müsste in der Politik, genauso wie ein Flugzeug in einer solchen Situation, in einem anderen Modus „geflogen“ werden.&#062;

Das ist als Forderung ANGEBRACHT und WÜNSCHENSWERT, wenn wir nicht in einer „gesellschaftlichen Revolution“ wären, sondern in einer Transformation, in der RATIONAL über die neue Ordnung entschieden würde.

Denn dann wäre Führung so etwas wie die MODERATION des Prozesses hin zur neuen Ordnung. 

Nur:

Die Politik könnte diese Moderation nicht übernehmen. 

Denn sie ist IMMER auch gesellschaftlich gestaltend.

Damit ist sie nicht mehr in der Funktion eines mit Ergebnisoffenheit VERMITTELNDEN, sondern in einer die neue Ordnung konkret-inhaltlich mitbestimmenden Rolle.   

Mein Meinung:

Wir sind in einem Prozess gesellschaftlicher Transformation, der weder moderiert noch zielführend gestaltet wird, sondern von starken inneren und äußeren Konflikten getrieben sich auf unbekanntes Terrain  hin entwickelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119465">JürgenP</a>.</p>
<p>@  JürgenP</p>
<p>&gt;Was ist „richtige Führung“ (richtiges Management)?</p>
<p>Unter welchen Bedingungen soll es „richtige Führung“ geben?&gt;</p>
<p>Diese Fragestellung führt in die IRRE, weil es eine NACHRANGIGE Frage ist. </p>
<p>Die VORRANGIGE ist eine andere:</p>
<p>Welches sind die ZIELE, die das Management erreichen soll?</p>
<p>ERST wenn dies geklärt ist, kann und sollte nach der „richtigen Führung“ gefragt werden, d. h. derjenigen, mit der man zu einer effektiven und effizienten Zielerreichung kommt. </p>
<p>Bezogen auf den von Ihnen zitierten Malik-Letter </p>
<p>&gt;Wir sind Zeitzeugen der Entstehung einer grundlegend neuen Ordnung und eines neuen gesellschaftlichen Funktionierens – eine gesellschaftliche (R)evolution einer neuen Art.&gt;</p>
<p>hieße dies:</p>
<p>Wenn die grundlegend neue Ordnung erst im ENTSTEHEN ist und die Entstehung „gesellschaftlich REVOLUTIONÄR“ ist, dann ist Führung eine ILLUSION. </p>
<p>Denn in einer Revolution gibt es keine Klärung, was die neue Ordnung ist. </p>
<p>Die Französische Revolution ENTWICKELTE sich OHNE geführt werden zu können auf eine UNBESTIMMTE neue Ordnung zu. </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>In einer gesellschaftlichen Revolution ist Führung unmöglich, weil es der Natur der Sache nach keine geben kann.</p>
<p>Von Führung im Zusammenhang mit einer gesellschaftlichen Revolution zu sprechen, ist demnach ein WIDERSPRUCH. </p>
<p>Was Lenin 1917 in Russland initiiert hatte, war keine gesellschaftliche Revolution, sondern ein Matrosenaufstand mit allerdings weitreichenden gesellschaftlichen Folgen weit über Russland hinaus.  </p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt;Was wir heute erleben in der Politik erleben, ist genau das Gegenteil dessen, was als zielführend für das Gesamtsystem „Volkswirtschaft und Gesellschaft“ richtig wäre.&gt;</p>
<p>Wenn die Beschreibung von Malik richtig ist („gesellschaftliche Revolution“), dann ist Ihre Aussage falsch.</p>
<p>Denn in einer gesellschaftlichen Revolution ist UNBKANNT, was richtig ist – „neue Ordnung“ ist inhaltlich „leer“ und daher unbestimmt – und daher ist es SINNLOS, „zielführend“ zu fordern oder als Möglichkeit zu unterstellen. </p>
<p>Sie sagen: </p>
<p>&gt;Ultimativ müsste in der Politik, genauso wie ein Flugzeug in einer solchen Situation, in einem anderen Modus „geflogen“ werden.&gt;</p>
<p>Das ist als Forderung ANGEBRACHT und WÜNSCHENSWERT, wenn wir nicht in einer „gesellschaftlichen Revolution“ wären, sondern in einer Transformation, in der RATIONAL über die neue Ordnung entschieden würde.</p>
<p>Denn dann wäre Führung so etwas wie die MODERATION des Prozesses hin zur neuen Ordnung. </p>
<p>Nur:</p>
<p>Die Politik könnte diese Moderation nicht übernehmen. </p>
<p>Denn sie ist IMMER auch gesellschaftlich gestaltend.</p>
<p>Damit ist sie nicht mehr in der Funktion eines mit Ergebnisoffenheit VERMITTELNDEN, sondern in einer die neue Ordnung konkret-inhaltlich mitbestimmenden Rolle.   </p>
<p>Mein Meinung:</p>
<p>Wir sind in einem Prozess gesellschaftlicher Transformation, der weder moderiert noch zielführend gestaltet wird, sondern von starken inneren und äußeren Konflikten getrieben sich auf unbekanntes Terrain  hin entwickelt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119494</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 01:24:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119494</guid>

					<description><![CDATA[@ Gast 

&#062;Und die „Haushaltsspezialisten“ haben es geschafft, ein Land innerhalb von 20 Jahren dermaßen herunterzuwirtschaften?&#062;

Es waren NICHT die Haushaltsspezialisten, die das Land heruntergewirtschaftet haben. 

Die Haushaltsspezialisten waren einigermaßen KOMPETENT darin, Haushaltspläne aufzustellen, denen zufolge die WÜNSCHE ihrer Wähler zielgerichtet derart ERFÜLLT  werden konnten, dass das Land heute heruntergewirtschaftet ist. 

Sie verwechseln die Kompetenz von Haushaltsspezialisten mit den Wünschen von Wählern. 

Die Haushaltsspezialisten sind lediglich das „Werkzeug“  für die Erfüllung von Wünschen – NACHDEM gewählt worden ist und die Wünsche, u. a. durch Umfragen und dgl. immer wieder aktualisiert und nachgeschärft werden.   

Wenn die Wähler als (General)-Ziel maximalen  „Instant-Konsum“ vorgeben, sorgt Kompetenz bei der Umsetzung dafür, dass das Land aufgrund zu geringer Investitionen zielgerichtet runtergewirtschaftet wird. 

&#062;Wovon redet denn Daniel Stelter die ganze Zeit?&#062;

An diesem Thread EINGANGS und damit für alles Folgende VORAUSGESETZT:

&#062;Natürlich waren es wichtige politische Entscheidungen, die in erheblichem Maße zu dieser Entwicklung beitrugen. Doch fielen diese Entscheidungen keineswegs zufällig. Sie waren und sind immer im Kontext der gesellschaftlichen Stimmung zu sehen.&#062; 

Im Grund sagt er, was ich auch sage.

Ich sage es nur BESTIMMTER:

Was bei ihm etwas wolkig ein „Kontext der gesellschaftlichen Stimmung“ ist, sind bei mir - FUNKTIONAL determinierend -die Wünsche der Wähler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gast </p>
<p>&gt;Und die „Haushaltsspezialisten“ haben es geschafft, ein Land innerhalb von 20 Jahren dermaßen herunterzuwirtschaften?&gt;</p>
<p>Es waren NICHT die Haushaltsspezialisten, die das Land heruntergewirtschaftet haben. </p>
<p>Die Haushaltsspezialisten waren einigermaßen KOMPETENT darin, Haushaltspläne aufzustellen, denen zufolge die WÜNSCHE ihrer Wähler zielgerichtet derart ERFÜLLT  werden konnten, dass das Land heute heruntergewirtschaftet ist. </p>
<p>Sie verwechseln die Kompetenz von Haushaltsspezialisten mit den Wünschen von Wählern. </p>
<p>Die Haushaltsspezialisten sind lediglich das „Werkzeug“  für die Erfüllung von Wünschen – NACHDEM gewählt worden ist und die Wünsche, u. a. durch Umfragen und dgl. immer wieder aktualisiert und nachgeschärft werden.   </p>
<p>Wenn die Wähler als (General)-Ziel maximalen  „Instant-Konsum“ vorgeben, sorgt Kompetenz bei der Umsetzung dafür, dass das Land aufgrund zu geringer Investitionen zielgerichtet runtergewirtschaftet wird. </p>
<p>&gt;Wovon redet denn Daniel Stelter die ganze Zeit?&gt;</p>
<p>An diesem Thread EINGANGS und damit für alles Folgende VORAUSGESETZT:</p>
<p>&gt;Natürlich waren es wichtige politische Entscheidungen, die in erheblichem Maße zu dieser Entwicklung beitrugen. Doch fielen diese Entscheidungen keineswegs zufällig. Sie waren und sind immer im Kontext der gesellschaftlichen Stimmung zu sehen.&gt; </p>
<p>Im Grund sagt er, was ich auch sage.</p>
<p>Ich sage es nur BESTIMMTER:</p>
<p>Was bei ihm etwas wolkig ein „Kontext der gesellschaftlichen Stimmung“ ist, sind bei mir &#8211; FUNKTIONAL determinierend -die Wünsche der Wähler.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119465</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 23:00:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119465</guid>

					<description><![CDATA[@ Dr. Stelter
Fragestellung: „Was ist mit der Politik, Herr Stelter, hat diese es nicht versäumt, richtige Führung zu zeigen?“

Was ist „richtige Führung“ (richtiges Management)? 
Unter welchen Bedingungen soll es „richtige Führung“ geben?

Hier ein Blick auf die Bedingungen für das &quot;Führen / Management&quot; aus dem Malik-Letter 10/2020, 06.03.2020 (nicht öffentlich zugänglich):

„Was an der Oberfläche wie Finanz-, Wirtschafts- oder Schuldenkrise aussieht, kann man eine Dimension größer besser verstehen – nicht als Disruption der Alten Welt, sondern als eine Transformation zu einer neuen Welt, in der fast alles anders sein wird als bisher. Wirtschaft und Gesellschaft gehen durch eine der größten Transformationen, die es in der Geschichte je gab. Wir sind Zeitzeugen der Entstehung einer grundlegend neuen Ordnung und eines neuen gesellschaftlichen Funktionierens – eine gesellschaftliche (R)evolution einer neuen Art. Solche Transformationen haben mit dem zurecht kritisierten Sozialdarwinismus nichts zu tun. Vielmehr werden dadurch revolutionär höhere Fähigkeitsstufen erschlossen“.

… und …

 „In der Alten Welt geht vieles nicht mehr, weil sie ihrem Ende zugeht. In der Neuen Welt geht vieles noch nicht, weil es noch nicht richtig da oder noch nicht reif genug ist. Gerade deshalb ist es in allen Organisationen eine der Kernaufgaben der Führung, nach Wegen zu suchen, auf denen es dennoch geht“.

… und …

 „In Umbruchzeiten gehört zum Wichtigsten das Verstehen dafür, was vor sich geht“.

Grundsätzlich haben wir, auch die Politiker, es mit einer zeitkritischen und komplexen Situation zu tun. Die Folgen sind hinlänglich beschrieben. Eine mögliche Folge ist der gar nicht so unwahrscheinliche Ruf nach einem „ausgewachsenen Populisten“.

Wenn es denn einen abstrakten Vergleich gäbe, der momentan weiterführen könnte, so sollte eine Havariesituation eines Flugzeugs auf 11.000 Meter Flughöhe angenommen werden, die entweder durch vollständige Fehlinformationen durch oder Totalausfall von Navigations- und Informationssystemen ausgelöst wird. 

Folgendes schloss der Autor des DGLR-Berichts 2014-01 (Prof. Max Körte) aus zwei Untersuchungen havarierter Flugzeuge:

„Mit der heutigen Darstellungstechnik (Stand 2014) verbunden mit akustischen und alphanumerischen Nachrichten sind in diesen, zugebenermaßen sehr seltenen Fehlerfällen die Piloten im Normalfall nicht in der Lage, die Situation zu meistern, d.h. den Flug sicher weiterzuführen. Sobald eine Kaskade von Systemfehlern in rascher zeitlicher Abfolge auftritt, sind die Operatoren, hier die Piloten, überfordert“.

Wesentliche Erkenntnisse zur Lösung des:

•	&quot;Notsignale&quot; ignorieren, auf alte Tugenden (des Pilotenberufs) konzentrieren;  

•	im Team die Situation analysieren, mögliche Falschmeldungen ausschließen und erst dann Entscheidungen treffen, d.h. automatisierte Fehlerbehebungsprozesse in Frage stellen. 


Ultimativ müsste in der Politik, genauso wie ein Flugzeug in einer solchen Situation, in einem anderen Modus „geflogen“ werden. Was wir heute erleben in der Politik erleben, ist genau das Gegenteil dessen, was als zielführend für das Gesamtsystem „Volkswirtschaft und Gesellschaft“ richtig wäre.


Die Frage ist nur, wie auf einen anderen Modus umgeschaltet werden soll – ohne Despoten. Es ist eine Managementfrage. Die Frage nach Finanzen usw. kommt hinterher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dr. Stelter<br />
Fragestellung: „Was ist mit der Politik, Herr Stelter, hat diese es nicht versäumt, richtige Führung zu zeigen?“</p>
<p>Was ist „richtige Führung“ (richtiges Management)?<br />
Unter welchen Bedingungen soll es „richtige Führung“ geben?</p>
<p>Hier ein Blick auf die Bedingungen für das &#8220;Führen / Management&#8221; aus dem Malik-Letter 10/2020, 06.03.2020 (nicht öffentlich zugänglich):</p>
<p>„Was an der Oberfläche wie Finanz-, Wirtschafts- oder Schuldenkrise aussieht, kann man eine Dimension größer besser verstehen – nicht als Disruption der Alten Welt, sondern als eine Transformation zu einer neuen Welt, in der fast alles anders sein wird als bisher. Wirtschaft und Gesellschaft gehen durch eine der größten Transformationen, die es in der Geschichte je gab. Wir sind Zeitzeugen der Entstehung einer grundlegend neuen Ordnung und eines neuen gesellschaftlichen Funktionierens – eine gesellschaftliche (R)evolution einer neuen Art. Solche Transformationen haben mit dem zurecht kritisierten Sozialdarwinismus nichts zu tun. Vielmehr werden dadurch revolutionär höhere Fähigkeitsstufen erschlossen“.</p>
<p>… und …</p>
<p> „In der Alten Welt geht vieles nicht mehr, weil sie ihrem Ende zugeht. In der Neuen Welt geht vieles noch nicht, weil es noch nicht richtig da oder noch nicht reif genug ist. Gerade deshalb ist es in allen Organisationen eine der Kernaufgaben der Führung, nach Wegen zu suchen, auf denen es dennoch geht“.</p>
<p>… und …</p>
<p> „In Umbruchzeiten gehört zum Wichtigsten das Verstehen dafür, was vor sich geht“.</p>
<p>Grundsätzlich haben wir, auch die Politiker, es mit einer zeitkritischen und komplexen Situation zu tun. Die Folgen sind hinlänglich beschrieben. Eine mögliche Folge ist der gar nicht so unwahrscheinliche Ruf nach einem „ausgewachsenen Populisten“.</p>
<p>Wenn es denn einen abstrakten Vergleich gäbe, der momentan weiterführen könnte, so sollte eine Havariesituation eines Flugzeugs auf 11.000 Meter Flughöhe angenommen werden, die entweder durch vollständige Fehlinformationen durch oder Totalausfall von Navigations- und Informationssystemen ausgelöst wird. </p>
<p>Folgendes schloss der Autor des DGLR-Berichts 2014-01 (Prof. Max Körte) aus zwei Untersuchungen havarierter Flugzeuge:</p>
<p>„Mit der heutigen Darstellungstechnik (Stand 2014) verbunden mit akustischen und alphanumerischen Nachrichten sind in diesen, zugebenermaßen sehr seltenen Fehlerfällen die Piloten im Normalfall nicht in der Lage, die Situation zu meistern, d.h. den Flug sicher weiterzuführen. Sobald eine Kaskade von Systemfehlern in rascher zeitlicher Abfolge auftritt, sind die Operatoren, hier die Piloten, überfordert“.</p>
<p>Wesentliche Erkenntnisse zur Lösung des:</p>
<p>•	&#8220;Notsignale&#8221; ignorieren, auf alte Tugenden (des Pilotenberufs) konzentrieren;  </p>
<p>•	im Team die Situation analysieren, mögliche Falschmeldungen ausschließen und erst dann Entscheidungen treffen, d.h. automatisierte Fehlerbehebungsprozesse in Frage stellen. </p>
<p>Ultimativ müsste in der Politik, genauso wie ein Flugzeug in einer solchen Situation, in einem anderen Modus „geflogen“ werden. Was wir heute erleben in der Politik erleben, ist genau das Gegenteil dessen, was als zielführend für das Gesamtsystem „Volkswirtschaft und Gesellschaft“ richtig wäre.</p>
<p>Die Frage ist nur, wie auf einen anderen Modus umgeschaltet werden soll – ohne Despoten. Es ist eine Managementfrage. Die Frage nach Finanzen usw. kommt hinterher.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gast		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119453</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 21:57:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119453</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119323&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Und die &quot;Haushaltsspezialisten&quot; haben es geschafft, ein Land innerhalb von 20 Jahren dermaßen herunterzuwirtschaften?
Wovon redet denn Daniel Stelter die ganze Zeit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119323">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Und die &#8220;Haushaltsspezialisten&#8221; haben es geschafft, ein Land innerhalb von 20 Jahren dermaßen herunterzuwirtschaften?<br />
Wovon redet denn Daniel Stelter die ganze Zeit?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119452</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 21:55:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119452</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119418&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig 

Sehe ich auch so. 

Ich würde hinzufügen: 

Die meisten reagieren wahrscheinlich auf schlechte Erfahrungen impulsiv und suchen daher wahrscheinlich vorwiegend Sündenböcke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119418">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig </p>
<p>Sehe ich auch so. </p>
<p>Ich würde hinzufügen: </p>
<p>Die meisten reagieren wahrscheinlich auf schlechte Erfahrungen impulsiv und suchen daher wahrscheinlich vorwiegend Sündenböcke.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 21:43:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=18178#comment-119449</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119323&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott

&#062;Das ist ja eine hübsche Theorie, aber in der Praxis funktioniert das schon längst nicht mehr so. Oder glauben Sie, dass die Lobbyisten, die unsere Abgeordneten täglich bearbeiten und die auch selbst an den Gesetzestexten mitschreiben, eine Quelle für unabhängigen Sachverstand sind?&#062;

Abgesehen davon, dass nicht alle, die beratende Kompetenz einbringen, Lobbyisten sind, haben Sie recht. 

Es funktioniert nicht so, wie es sollte. 

Das ist die Praxis, die so gut wie NIE so funktioniert, wie das Konzept es verheißen kann. 

Über das spreche ich. 

Mit Praxisbeispielen kann man nahezu alles widerlegen. Daher taugen sie nur sehr eingeschränkt um irgendetwas zu begründen. 

Zum anderen:

&#062;Daher will ich den Parteien so wenig Entscheidungsgewalt wie möglich überantworten und so viel wie möglich selbst entscheiden.&#062;

KEIN Problem zu entscheiden, wenn Sie selbst entscheiden wollen.

Aber: 

Sind Sie sicher, dass Sie die VORAUSSETZUNGEN (verpflichtende Gesetzgebung) und die KONSEQUENZEN eines Haushalts der Bundesrepublik Deutschland so hinreichend verstehen, dass sie mit guten GRÜNDEN dafür oder dagegen stimmen können?

Jetzt sagen Sie mir nicht, dass viele Abgeordnete, die an Ihrer Stelle abstimmen, die Konsequenzen auch nicht besser als Sie verstehen und dennoch abstimmen.

Das stimmt zwar, aber es gibt in den Fraktionen eine Anzahl von Haushaltsspezialisten die sie gut verstehen und die, wenn sie das GROSSE GANZE im Blick haben, den anderen darlegen können und auch werden, was die Konsequenzen dieser oder jener Alternativvariante sind. 

Das ist schon ein entscheidender Unterschied zu mir und Ihnen (darf ich wohl annehmen).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-ueberforderte-politik/#comment-119323">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Richard Ott</p>
<p>&gt;Das ist ja eine hübsche Theorie, aber in der Praxis funktioniert das schon längst nicht mehr so. Oder glauben Sie, dass die Lobbyisten, die unsere Abgeordneten täglich bearbeiten und die auch selbst an den Gesetzestexten mitschreiben, eine Quelle für unabhängigen Sachverstand sind?&gt;</p>
<p>Abgesehen davon, dass nicht alle, die beratende Kompetenz einbringen, Lobbyisten sind, haben Sie recht. </p>
<p>Es funktioniert nicht so, wie es sollte. </p>
<p>Das ist die Praxis, die so gut wie NIE so funktioniert, wie das Konzept es verheißen kann. </p>
<p>Über das spreche ich. </p>
<p>Mit Praxisbeispielen kann man nahezu alles widerlegen. Daher taugen sie nur sehr eingeschränkt um irgendetwas zu begründen. </p>
<p>Zum anderen:</p>
<p>&gt;Daher will ich den Parteien so wenig Entscheidungsgewalt wie möglich überantworten und so viel wie möglich selbst entscheiden.&gt;</p>
<p>KEIN Problem zu entscheiden, wenn Sie selbst entscheiden wollen.</p>
<p>Aber: </p>
<p>Sind Sie sicher, dass Sie die VORAUSSETZUNGEN (verpflichtende Gesetzgebung) und die KONSEQUENZEN eines Haushalts der Bundesrepublik Deutschland so hinreichend verstehen, dass sie mit guten GRÜNDEN dafür oder dagegen stimmen können?</p>
<p>Jetzt sagen Sie mir nicht, dass viele Abgeordnete, die an Ihrer Stelle abstimmen, die Konsequenzen auch nicht besser als Sie verstehen und dennoch abstimmen.</p>
<p>Das stimmt zwar, aber es gibt in den Fraktionen eine Anzahl von Haushaltsspezialisten die sie gut verstehen und die, wenn sie das GROSSE GANZE im Blick haben, den anderen darlegen können und auch werden, was die Konsequenzen dieser oder jener Alternativvariante sind. </p>
<p>Das ist schon ein entscheidender Unterschied zu mir und Ihnen (darf ich wohl annehmen).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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