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	Kommentare zu: STELTERS MAILBOX: Drücken Sie sich um eine Bilanz Ihrer Prognosen?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Jan 2020 23:24:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-108054</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 23:24:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Richard Ott 
&quot; Ich würde nicht in den Krieg ziehen mit euch Volk.&quot;
Das zeigt wie wenig sich Präsident Trump von den Showdarstellern instrumentalisieren läßt.  Morgen werden wir das Grausen der Unfähigen in Berlin präsentiert bekommen, wie sie in Lybien wieder das verlorene Desaster gegen die Rebellen einfahren.  Putin und Erdogan machen die Grenzen ohne Globalisten und Multilateralisten, die dürfen das Catering, Logis  und sonstigen Verwaltungsaufwand bezahlen. 
Diese Strukturen und das Personal pro EU wird ersetzt durch Realpolitiker die Staateninteressen kennen und durchsetzen. Kurz macht mit der Visegradgruppe den Osteuropavertrag und das Mittelmeer erfährt sukessive Enteuropäisierung wegen totaler Chaotik. Ebenso ist die UN ausgesetzt, Kapitel geschlossen.  Und Macron mit seinen korrumpierten Afrikansimperatoren hat den Abpfiff verpasst.
Die Geschichte zeigt den Medienprofiteuren die nackten Nüchternheiten der echten Bilder und Erlebnisse bis in den letzten Haushalt im Netz. Genau dieses bestimmen die Bürger im Modus des Going Society. Die Öffentlich-Rechtlichen Medienanstalten sollten sich ernsthaft auf ihren rechtfertigenden Informationsauftrag konzentrieren sonst landen sie wie Ihr Undertainment als Privat Equity.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Richard Ott<br />
&#8221; Ich würde nicht in den Krieg ziehen mit euch Volk.&#8221;<br />
Das zeigt wie wenig sich Präsident Trump von den Showdarstellern instrumentalisieren läßt.  Morgen werden wir das Grausen der Unfähigen in Berlin präsentiert bekommen, wie sie in Lybien wieder das verlorene Desaster gegen die Rebellen einfahren.  Putin und Erdogan machen die Grenzen ohne Globalisten und Multilateralisten, die dürfen das Catering, Logis  und sonstigen Verwaltungsaufwand bezahlen.<br />
Diese Strukturen und das Personal pro EU wird ersetzt durch Realpolitiker die Staateninteressen kennen und durchsetzen. Kurz macht mit der Visegradgruppe den Osteuropavertrag und das Mittelmeer erfährt sukessive Enteuropäisierung wegen totaler Chaotik. Ebenso ist die UN ausgesetzt, Kapitel geschlossen.  Und Macron mit seinen korrumpierten Afrikansimperatoren hat den Abpfiff verpasst.<br />
Die Geschichte zeigt den Medienprofiteuren die nackten Nüchternheiten der echten Bilder und Erlebnisse bis in den letzten Haushalt im Netz. Genau dieses bestimmen die Bürger im Modus des Going Society. Die Öffentlich-Rechtlichen Medienanstalten sollten sich ernsthaft auf ihren rechtfertigenden Informationsauftrag konzentrieren sonst landen sie wie Ihr Undertainment als Privat Equity.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-108041</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 21:25:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Gerade deshalb ist es beunruhigend, dass er mehr oder weniger unbehelligt so agieren kann, wie er es offensichtlich tut.&quot;

Trump kann unbehelligt agieren? Das stimmt nun wirklich nicht, seit dem Tag seiner Amtsübernahme führt er einen heftigen Machtkampf auch mit Teilen des Staatsapparates (insbesondere im US-Außenministerium und Verteidigungsministerium), denen gegenüber er laut US-Verfassung eigentlich weisungsbefugt sein sollte. 

Die Russen beklagen sich schon länger darüber, dass die USA mittlerweile &quot;недоговороспособны&quot; sind, also &quot;vereinbarungsunfähig&quot;. Sie können einen Vertrag mit den USA abschließen, aber der wird dann von dem Teil des US-Staates mit widerstrebenden Interessen systematisch unterminiert. Beim Hickhack um das Thema &quot;Truppenabzug&quot; in Syrien sieht man das immer wieder. Können Sie beschreiben, was die Position der US-Regierung dazu ist? Da erzählt das Außenministerium etwas ganz anderes als das Pentagon, und Trump hat sowieso seine eigene Sicht (die als Oberkommandierender eigentlich maßgeblich sein sollte, es aber de facto nicht ist). 

Genau das gleiche bei der Frage nach dem US-Truppenabzug aus dem Irak: https://www.dw.com/en/us-military-sends-iraq-withdrawal-letter-by-mistake/a-51907519

&quot;US Defense Secretary Mark Esper denied Monday that the White House was preparing to pull troops out of Iraq. The announcement came after a top US general in the country gave his Iraqi counterpart a letter saying American forces would be exiting the country over the next days and weeks&quot;

Ein Ministerium verschickt also &quot;versehentlich&quot; einen Brief mit so weitreichenden Konsequenzen. Das war kein Versehen, das war Positionsgerangel in einem internen Machtkampf. Dieses erratische Verhalten des US-Staates als ganzes finde ich viel beunruhigender als das, was Trump tut. Es deutet nämlich darauf hin, dass durch die Staatsmacht selbst ein tiefer ideologischer Riss geht und die Regierung die Kontrolle über den Staat verliert. 

&quot;Trump ist UNBERECHENBAR und damit ein hohes RISIKO für den Frieden in der Welt.&quot;

Schlimmer als die Präsidenten, die vor ihm kamen? 

Auf eine faszinierende Art ist Trump sogar viel ehrlicher als die Bürokraten, ob nun mit zivilem oder militärischem Hintergrund, die er bei dem Meeting so zusammengefaltet hat. Der Titel des für Trump vorbereiteten Tutorials war: &quot;The post-war international rules-based order is the greatest gift of the greatest generation.” Glauben Sie daran? Die USA interessieren sich für internationale Regeln nur so lange, wie sie ihnen nützen. Ansonsten ignorieren sie die. Und das ist nicht erst seit Trump so, Obama, Bill Clinton und die Bushes agierten ganz genau so. 

Das Problem ist ein anderes: Trump will &quot;gewinnen&quot; und Deals machen und Profite sehen und betrachtet alles aus der Perspektive eines Immobilienkaufmanns, auch völlig sachfremde Fragen. Deswegen will er auch unbedingt Miete für Militärbasen von seinen Verbündeten oder schickt Merkel eine Rechnung für die ausstehenden NATO-Beiträge. Für solche Immobilien-Leute ist es aber eigentlich untypisch, Wettbewerber per Mordanschlag zu liquidieren, selbst in New York. Da Trump aber keine Ahnung von den politischen und gesellschaftlichen Hintergründen im Nahen Osten hat, kann man ihn von Maßnahmen überzeugen, deren Konsequenzen er höchstwahrscheinlich nicht überblickt. So kam wohl auch die Authorisierung für den Soleimani-Anschlag zustande, die wurde ja schon vor Monaten erteilt, aber erst Anfang Januar ergab sich die konkrete Gelegenheit dazu.  

Das wäre einer Präsidentin Hillary Clinton nicht passiert, die hätte Eskalationsschritte mit voller Absicht vorangetrieben und kommt ja aus dem Außenpolitik-Establishment, das Trump so heftig bekämpft. Siehe Syrien. Siehe Libyen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Gerade deshalb ist es beunruhigend, dass er mehr oder weniger unbehelligt so agieren kann, wie er es offensichtlich tut.&#8221;</p>
<p>Trump kann unbehelligt agieren? Das stimmt nun wirklich nicht, seit dem Tag seiner Amtsübernahme führt er einen heftigen Machtkampf auch mit Teilen des Staatsapparates (insbesondere im US-Außenministerium und Verteidigungsministerium), denen gegenüber er laut US-Verfassung eigentlich weisungsbefugt sein sollte. </p>
<p>Die Russen beklagen sich schon länger darüber, dass die USA mittlerweile &#8220;недоговороспособны&#8221; sind, also &#8220;vereinbarungsunfähig&#8221;. Sie können einen Vertrag mit den USA abschließen, aber der wird dann von dem Teil des US-Staates mit widerstrebenden Interessen systematisch unterminiert. Beim Hickhack um das Thema &#8220;Truppenabzug&#8221; in Syrien sieht man das immer wieder. Können Sie beschreiben, was die Position der US-Regierung dazu ist? Da erzählt das Außenministerium etwas ganz anderes als das Pentagon, und Trump hat sowieso seine eigene Sicht (die als Oberkommandierender eigentlich maßgeblich sein sollte, es aber de facto nicht ist). </p>
<p>Genau das gleiche bei der Frage nach dem US-Truppenabzug aus dem Irak: <a href="https://www.dw.com/en/us-military-sends-iraq-withdrawal-letter-by-mistake/a-51907519" rel="nofollow ugc">https://www.dw.com/en/us-military-sends-iraq-withdrawal-letter-by-mistake/a-51907519</a></p>
<p>&#8220;US Defense Secretary Mark Esper denied Monday that the White House was preparing to pull troops out of Iraq. The announcement came after a top US general in the country gave his Iraqi counterpart a letter saying American forces would be exiting the country over the next days and weeks&#8221;</p>
<p>Ein Ministerium verschickt also &#8220;versehentlich&#8221; einen Brief mit so weitreichenden Konsequenzen. Das war kein Versehen, das war Positionsgerangel in einem internen Machtkampf. Dieses erratische Verhalten des US-Staates als ganzes finde ich viel beunruhigender als das, was Trump tut. Es deutet nämlich darauf hin, dass durch die Staatsmacht selbst ein tiefer ideologischer Riss geht und die Regierung die Kontrolle über den Staat verliert. </p>
<p>&#8220;Trump ist UNBERECHENBAR und damit ein hohes RISIKO für den Frieden in der Welt.&#8221;</p>
<p>Schlimmer als die Präsidenten, die vor ihm kamen? </p>
<p>Auf eine faszinierende Art ist Trump sogar viel ehrlicher als die Bürokraten, ob nun mit zivilem oder militärischem Hintergrund, die er bei dem Meeting so zusammengefaltet hat. Der Titel des für Trump vorbereiteten Tutorials war: &#8220;The post-war international rules-based order is the greatest gift of the greatest generation.” Glauben Sie daran? Die USA interessieren sich für internationale Regeln nur so lange, wie sie ihnen nützen. Ansonsten ignorieren sie die. Und das ist nicht erst seit Trump so, Obama, Bill Clinton und die Bushes agierten ganz genau so. </p>
<p>Das Problem ist ein anderes: Trump will &#8220;gewinnen&#8221; und Deals machen und Profite sehen und betrachtet alles aus der Perspektive eines Immobilienkaufmanns, auch völlig sachfremde Fragen. Deswegen will er auch unbedingt Miete für Militärbasen von seinen Verbündeten oder schickt Merkel eine Rechnung für die ausstehenden NATO-Beiträge. Für solche Immobilien-Leute ist es aber eigentlich untypisch, Wettbewerber per Mordanschlag zu liquidieren, selbst in New York. Da Trump aber keine Ahnung von den politischen und gesellschaftlichen Hintergründen im Nahen Osten hat, kann man ihn von Maßnahmen überzeugen, deren Konsequenzen er höchstwahrscheinlich nicht überblickt. So kam wohl auch die Authorisierung für den Soleimani-Anschlag zustande, die wurde ja schon vor Monaten erteilt, aber erst Anfang Januar ergab sich die konkrete Gelegenheit dazu.  </p>
<p>Das wäre einer Präsidentin Hillary Clinton nicht passiert, die hätte Eskalationsschritte mit voller Absicht vorangetrieben und kommt ja aus dem Außenpolitik-Establishment, das Trump so heftig bekämpft. Siehe Syrien. Siehe Libyen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-108030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 20:23:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

Man kann ja über Trumps Politik des „America first“ denken, was man will.

Aber wenn das alles einigermaßen authentisch ist, was da berichtet wird, dann muss man sagen: 

Trump ist UNBERECHENBAR und damit ein hohes RISIKO für den Frieden in der Welt. 

Es ist jedenfalls leicht nachvollziehbar, dass Leute, die hohe Verantwortung in Wirtschaft oder Verwaltung wahrgenommen hatten, hingeschmissen haben. 

Für so einen Typen wird kein seriöser Mensch geradestehen wollen. 

Trump ist natürlich kein Hitler und Amerika hat eine andere Klasse von Führungsfiguren als das Deutschland im Dritten Reich mit seinen Juristen und Militärführern. 

Gerade deshalb ist es beunruhigend, dass er mehr oder weniger unbehelligt so agieren kann,  wie er es offensichtlich tut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p>Man kann ja über Trumps Politik des „America first“ denken, was man will.</p>
<p>Aber wenn das alles einigermaßen authentisch ist, was da berichtet wird, dann muss man sagen: </p>
<p>Trump ist UNBERECHENBAR und damit ein hohes RISIKO für den Frieden in der Welt. </p>
<p>Es ist jedenfalls leicht nachvollziehbar, dass Leute, die hohe Verantwortung in Wirtschaft oder Verwaltung wahrgenommen hatten, hingeschmissen haben. </p>
<p>Für so einen Typen wird kein seriöser Mensch geradestehen wollen. </p>
<p>Trump ist natürlich kein Hitler und Amerika hat eine andere Klasse von Führungsfiguren als das Deutschland im Dritten Reich mit seinen Juristen und Militärführern. </p>
<p>Gerade deshalb ist es beunruhigend, dass er mehr oder weniger unbehelligt so agieren kann,  wie er es offensichtlich tut.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107993</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 17:43:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

“And not just that, the deplorables don’t want their kids in the South China Sea[,] at the 38th parallel or in Syria, in Afghanistan, in perpetuity,”

Hübsches Detail: Bei dem von der Washington Post kolportieren Bannon-Zitat fehlt das von mir eingefügte Komma, was darauf hindeutet, dass die nicht vollständig verstanden hatten, was Bannon überhaupt meinte. Das Südchinesische Meer liegt deutlich weiter südlich als der 38. Breitengrad (nördlicher Breite) - da entlang verläuft die Demarkationslinie zwischen Nordkorea und Südkorea. 

Das sind also alles potentielle Aufmarschgebiete amerikanischer Truppen in zukünftig möglichen Kriegen. Aber Journalistenbüros in Washington D.C. sind davon weit weg, genauso weit wie von der Lebenswirklichkeit normaler Menschen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>“And not just that, the deplorables don’t want their kids in the South China Sea[,] at the 38th parallel or in Syria, in Afghanistan, in perpetuity,”</p>
<p>Hübsches Detail: Bei dem von der Washington Post kolportieren Bannon-Zitat fehlt das von mir eingefügte Komma, was darauf hindeutet, dass die nicht vollständig verstanden hatten, was Bannon überhaupt meinte. Das Südchinesische Meer liegt deutlich weiter südlich als der 38. Breitengrad (nördlicher Breite) &#8211; da entlang verläuft die Demarkationslinie zwischen Nordkorea und Südkorea. </p>
<p>Das sind also alles potentielle Aufmarschgebiete amerikanischer Truppen in zukünftig möglichen Kriegen. Aber Journalistenbüros in Washington D.C. sind davon weit weg, genauso weit wie von der Lebenswirklichkeit normaler Menschen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107989</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 17:27:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107989</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Die Washington Post bringt einen herrlichen Artikel über ein Meeting im Pentagon, bei dem US-Generäle und einige von Trumps Ministern den Präsidenten über Grundlagen der amerikanischen Außenpolitik belehren wollen, was aber völlig eskaliert: 

https://www.washingtonpost.com/politics/youre-a-bunch-of-dopes-and-babies-inside-trumps-stunning-tirade-against-generals/2020/01/16/d6dbb8a6-387e-11ea-bb7b-265f4554af6d_story.html
Trump proceeded to explain that NATO, too, was worthless. U.S. generals were letting the allied member countries get away with murder, he said, and they owed the United States a lot of money after not living up to their promise of paying their dues. “They’re in arrears,” Trump said, reverting to the language of real estate. He lifted both his arms at his sides in frustration. Then he scolded top officials for the untold millions of dollars he believed they had let slip through their fingers by allowing allies to avoid their obligations.“We are owed money you haven’t been collecting!” Trump told them. “You would totally go bankrupt if you had to run your own business.”
(...)
 Trump unleashed his disdain, calling Afghanistan a “loser war.” That phrase hung in the air and disgusted not only the military leaders at the table but also the men and women in uniform sitting along the back wall behind their principals. They all were sworn to obey their commander in chief’s commands, and here he was calling the war they had been fighting a loser war. “You’re all losers,” Trump said. “You don’t know how to win anymore.”
(...) 
Trump questioned why the United States couldn’t get some oil as payment for the troops stationed in the Persian Gulf. “We spent $7 trillion; they’re ripping us off,” Trump boomed. “Where is the f---ing oil?”
(...)
Trump mused about removing General John Nicholson, the U.S. commander in charge of troops in Afghanistan. “I don’t think he knows how to win,” the president said, impugning Nicholson, who was not present at the meeting. (...) Dunford sought to explain that he hadn’t been charged with annihilating the enemy in Afghanistan but was instead following a strategy started by the Obama administration to gradually reduce the military presence in the country in hopes of training locals to maintain a stable government so that eventually the United States could pull out. Trump shot back in more plain language. “I want to win,” he said. “We don’t win any wars anymore . . . We spend $7 trillion, everybody else got the oil and we’re not winning anymore.”
(...)
“I wouldn’t go to war with you people,” Trump told the assembled brass. Addressing the room, the commander in chief barked, “You’re a bunch of dopes and babies.”

Die Schilderungen des Amazon-Meinungsblogs von Jeff Bezos muss man natürlich immer mit ein bisschen Skepsis sehen, aber wenn sich das tatsächlich so ähnlich abgespielt hat, dann zeigt es, dass Trump eigentlich nur eine Sache will: &quot;Gewinnen&quot; und dabei, im ganz kapitalistischen Sinn, einen &quot;Profit&quot; für die USA machen. Auch wenn es um Geopolitik geht. Eine völlig unorthodoxe Denkweise, die alle anderen vor den Kopf stößt, und gleichzeitig spannend und potentiell gefährlich ist. 

Das Faszinierende daran ist: Für die hochdekorierten Generäle und Karrierebeamten im Pentagon muss sich das wie ein schmerzhafter Einlauf angefühlt haben, aber ein Großteil der US-Bevölkerung und der einfachen Soldaten findet zum Beispiel die US-Strategie in Afghanistan genau so schlecht wie Trump. Die müssen es ja auch bezahlen beziehungsweise ihren Körper in die Schusslinie halten und können nicht die eigene Bedeutungssteigerung durch ein höheres Pentagon-Budget in einem schönen Haus in Washington D.C. genießen und vielleicht später noch auf ein Aufsichtsrats-Pöstchen in der amerikanischen Rüstungsindustrie wechseln. 

Faszinierend auch die Sicht auf den Iran: 
Trump then repeated a threat he’d made countless times before. He wanted out of the Iran nuclear deal that President Obama had struck in 2015, which called for Iran to reduce its uranium stockpile and cut its nuclear program. “It’s the worst deal in history!” Trump declared. “Well, actually . . .,” Tillerson interjected. “I don’t want to hear it,” Trump said, cutting off the secretary of state before he could explain some of the benefits of the agreement. “They’re cheating. They’re building. We’re getting out of it. I keep telling you, I keep giving you time, and you keep delaying me. I want out of it.” 

Was könnte Trump wollen? Falls der Artikel keine Relotiade ist sondern eine wahre Nacherzählung, ist es eigentlich ganz offensichtlich: Den Loser-Deal (auch noch abgeschlossen vom Obama-Loser) aufkündigen und einen neuen Deal machen bei dem die USA und Trump &quot;gewinnen&quot;. 

Dabei würde es wahrscheinlich sogar helfen, wenn der Iran schon eine Atombombe hätte, dann wäre nämlich klar, dass ein Krieg gegen den Iran unter keinen Umständen ein Profit-Center wird, sondern ein Kosten-Center, und Trump würde in den Kim-Jong-Un-Buddymodus wechseln und anfangen, einen Deal zu verhandeln, der wirklich für beide Seiten nützlich sein könnte. Das Modell könnte so ähnlich wie in Nordkorea sein: Sicherheitsgarantien für den Iran gegen die Aussicht auf Investitionsprojekte im Iran, flankiert von einem US-Truppenabzug der die Kosten reduziert, wodurch mehr Profit für die USA übrig bleibt. Natürlich würde das auf schärfsten Widerstand der Militärlobby und der Israel-Lobby in den USA stoßen, die profitieren von einer Eskalation des Konfliktes viel mehr als von dessen Beilegung.  

Und Steve Bannon, der bei den Haltungsjournalisten in Europa und bei den Linken in den USA ja als Inkarnation des leibhaftigen Bösen gilt, ist die vernünftigste Stimme im ganzen Artikel: 

Bannon had been trying to persuade Trump to withdraw forces by telling him, “The American people are saying we can’t spend a trillion dollars a year on this. We just can’t. It’s going to bankrupt us.” (...) “And not just that, the deplorables don’t want their kids in the South China Sea at the 38th parallel or in Syria, in Afghanistan, in perpetuity,” Bannon would add, invoking Hillary Clinton’s infamous “basket of deplorables” reference to Trump supporters.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>Die Washington Post bringt einen herrlichen Artikel über ein Meeting im Pentagon, bei dem US-Generäle und einige von Trumps Ministern den Präsidenten über Grundlagen der amerikanischen Außenpolitik belehren wollen, was aber völlig eskaliert: </p>
<p><a href="https://www.washingtonpost.com/politics/youre-a-bunch-of-dopes-and-babies-inside-trumps-stunning-tirade-against-generals/2020/01/16/d6dbb8a6-387e-11ea-bb7b-265f4554af6d_story.html" rel="nofollow ugc">https://www.washingtonpost.com/politics/youre-a-bunch-of-dopes-and-babies-inside-trumps-stunning-tirade-against-generals/2020/01/16/d6dbb8a6-387e-11ea-bb7b-265f4554af6d_story.html</a><br />
Trump proceeded to explain that NATO, too, was worthless. U.S. generals were letting the allied member countries get away with murder, he said, and they owed the United States a lot of money after not living up to their promise of paying their dues. “They’re in arrears,” Trump said, reverting to the language of real estate. He lifted both his arms at his sides in frustration. Then he scolded top officials for the untold millions of dollars he believed they had let slip through their fingers by allowing allies to avoid their obligations.“We are owed money you haven’t been collecting!” Trump told them. “You would totally go bankrupt if you had to run your own business.”<br />
(&#8230;)<br />
 Trump unleashed his disdain, calling Afghanistan a “loser war.” That phrase hung in the air and disgusted not only the military leaders at the table but also the men and women in uniform sitting along the back wall behind their principals. They all were sworn to obey their commander in chief’s commands, and here he was calling the war they had been fighting a loser war. “You’re all losers,” Trump said. “You don’t know how to win anymore.”<br />
(&#8230;)<br />
Trump questioned why the United States couldn’t get some oil as payment for the troops stationed in the Persian Gulf. “We spent $7 trillion; they’re ripping us off,” Trump boomed. “Where is the f&#8212;ing oil?”<br />
(&#8230;)<br />
Trump mused about removing General John Nicholson, the U.S. commander in charge of troops in Afghanistan. “I don’t think he knows how to win,” the president said, impugning Nicholson, who was not present at the meeting. (&#8230;) Dunford sought to explain that he hadn’t been charged with annihilating the enemy in Afghanistan but was instead following a strategy started by the Obama administration to gradually reduce the military presence in the country in hopes of training locals to maintain a stable government so that eventually the United States could pull out. Trump shot back in more plain language. “I want to win,” he said. “We don’t win any wars anymore . . . We spend $7 trillion, everybody else got the oil and we’re not winning anymore.”<br />
(&#8230;)<br />
“I wouldn’t go to war with you people,” Trump told the assembled brass. Addressing the room, the commander in chief barked, “You’re a bunch of dopes and babies.”</p>
<p>Die Schilderungen des Amazon-Meinungsblogs von Jeff Bezos muss man natürlich immer mit ein bisschen Skepsis sehen, aber wenn sich das tatsächlich so ähnlich abgespielt hat, dann zeigt es, dass Trump eigentlich nur eine Sache will: &#8220;Gewinnen&#8221; und dabei, im ganz kapitalistischen Sinn, einen &#8220;Profit&#8221; für die USA machen. Auch wenn es um Geopolitik geht. Eine völlig unorthodoxe Denkweise, die alle anderen vor den Kopf stößt, und gleichzeitig spannend und potentiell gefährlich ist. </p>
<p>Das Faszinierende daran ist: Für die hochdekorierten Generäle und Karrierebeamten im Pentagon muss sich das wie ein schmerzhafter Einlauf angefühlt haben, aber ein Großteil der US-Bevölkerung und der einfachen Soldaten findet zum Beispiel die US-Strategie in Afghanistan genau so schlecht wie Trump. Die müssen es ja auch bezahlen beziehungsweise ihren Körper in die Schusslinie halten und können nicht die eigene Bedeutungssteigerung durch ein höheres Pentagon-Budget in einem schönen Haus in Washington D.C. genießen und vielleicht später noch auf ein Aufsichtsrats-Pöstchen in der amerikanischen Rüstungsindustrie wechseln. </p>
<p>Faszinierend auch die Sicht auf den Iran:<br />
Trump then repeated a threat he’d made countless times before. He wanted out of the Iran nuclear deal that President Obama had struck in 2015, which called for Iran to reduce its uranium stockpile and cut its nuclear program. “It’s the worst deal in history!” Trump declared. “Well, actually . . .,” Tillerson interjected. “I don’t want to hear it,” Trump said, cutting off the secretary of state before he could explain some of the benefits of the agreement. “They’re cheating. They’re building. We’re getting out of it. I keep telling you, I keep giving you time, and you keep delaying me. I want out of it.” </p>
<p>Was könnte Trump wollen? Falls der Artikel keine Relotiade ist sondern eine wahre Nacherzählung, ist es eigentlich ganz offensichtlich: Den Loser-Deal (auch noch abgeschlossen vom Obama-Loser) aufkündigen und einen neuen Deal machen bei dem die USA und Trump &#8220;gewinnen&#8221;. </p>
<p>Dabei würde es wahrscheinlich sogar helfen, wenn der Iran schon eine Atombombe hätte, dann wäre nämlich klar, dass ein Krieg gegen den Iran unter keinen Umständen ein Profit-Center wird, sondern ein Kosten-Center, und Trump würde in den Kim-Jong-Un-Buddymodus wechseln und anfangen, einen Deal zu verhandeln, der wirklich für beide Seiten nützlich sein könnte. Das Modell könnte so ähnlich wie in Nordkorea sein: Sicherheitsgarantien für den Iran gegen die Aussicht auf Investitionsprojekte im Iran, flankiert von einem US-Truppenabzug der die Kosten reduziert, wodurch mehr Profit für die USA übrig bleibt. Natürlich würde das auf schärfsten Widerstand der Militärlobby und der Israel-Lobby in den USA stoßen, die profitieren von einer Eskalation des Konfliktes viel mehr als von dessen Beilegung.  </p>
<p>Und Steve Bannon, der bei den Haltungsjournalisten in Europa und bei den Linken in den USA ja als Inkarnation des leibhaftigen Bösen gilt, ist die vernünftigste Stimme im ganzen Artikel: </p>
<p>Bannon had been trying to persuade Trump to withdraw forces by telling him, “The American people are saying we can’t spend a trillion dollars a year on this. We just can’t. It’s going to bankrupt us.” (&#8230;) “And not just that, the deplorables don’t want their kids in the South China Sea at the 38th parallel or in Syria, in Afghanistan, in perpetuity,” Bannon would add, invoking Hillary Clinton’s infamous “basket of deplorables” reference to Trump supporters.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107773</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 20:06:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Richard Ott
&quot;Allah ist mit den Standhaften&quot;
37 Jahre nach dem Erscheinungsjahr wahrlich kein prophetischer Buchtitel zur iranischen Revolution und den US-Szenarien. 
Im Grunde ist die westliche Herrschaftsstrategie gegenüber der Sunna, siehe den Artikel bei der bpb und die Erklärungen von PSL zu den Hashemitenund ihren Herrschern  ein weiterer Beleg für das Scheitern der EU, die diesen Timmermans &quot;Islamexperten&quot; noch agieren läßt , obwohl Schüler besseres Wissen abliefern
https://m.grin.com/document/104484
Militärisch und politisch ein Bruxxeler Desaster mit der Bitte um schnelle Erlösung und Rückkehr zu vernünftigen einzelstaatlichen Interessenverhandlungen. 
Trump praktiziert das, denn er verhandelt mit Frankreich, Großbritañinnien und Deutschland gleich direkt. Deutschland wohl nur weil hier das Basislager der US-Army ist siehe Großmanöver im Frühjahr im Osten nahe Russlands mit dem Einfliegen von 20.000 Soldaten. Der Katzenstuhl gehört der Bundeskanzlerin Merkel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Richard Ott<br />
&#8220;Allah ist mit den Standhaften&#8221;<br />
37 Jahre nach dem Erscheinungsjahr wahrlich kein prophetischer Buchtitel zur iranischen Revolution und den US-Szenarien.<br />
Im Grunde ist die westliche Herrschaftsstrategie gegenüber der Sunna, siehe den Artikel bei der bpb und die Erklärungen von PSL zu den Hashemitenund ihren Herrschern  ein weiterer Beleg für das Scheitern der EU, die diesen Timmermans &#8220;Islamexperten&#8221; noch agieren läßt , obwohl Schüler besseres Wissen abliefern<br />
<a href="https://m.grin.com/document/104484" rel="nofollow ugc">https://m.grin.com/document/104484</a><br />
Militärisch und politisch ein Bruxxeler Desaster mit der Bitte um schnelle Erlösung und Rückkehr zu vernünftigen einzelstaatlichen Interessenverhandlungen.<br />
Trump praktiziert das, denn er verhandelt mit Frankreich, Großbritañinnien und Deutschland gleich direkt. Deutschland wohl nur weil hier das Basislager der US-Army ist siehe Großmanöver im Frühjahr im Osten nahe Russlands mit dem Einfliegen von 20.000 Soldaten. Der Katzenstuhl gehört der Bundeskanzlerin Merkel.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107754</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 18:33:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107754</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ruby

Es schmeichelt mir sehr, dass Sie bei meinem kleinen Kommentar an Peter Scholl-Latour denken, aber der war nicht nur wegen seiner jahrzehntelangen Auslandskorrespondententätigkeit ein ganz anderes Kaliber als ich, mit viel tieferen Einblicken als ich sie haben könnte. 

Ich bedauere es übrigens sehr, dass er schon gestorben ist. Ich würde zu gerne sehen, wie er eine politisch ultrakorrekte öffentlich-rechtliche Framing-Talkrunde aus dem Jahrgang 2020 zerlegen würde, inklusive der überbezahlten Kartenablese-Propagandistin: &quot;Dieses humanitäre Geschwafel bin ich leid!&quot; 
https://www.youtube.com/watch?v=mHvs79Ed9q4
(Diese Anne-Will-Sendung damals aus dem Juni 2012 hieß wirklich: &quot;Assad tötet Kinder  - Wie lange wollen wir noch zuschauen?&quot;)

Heute alles undenkbar. Scholl-Latour wäre als &quot;Nazi&quot; verfemt und würde gar nicht mehr eingeladen - was er vermutlich schon wegen seines persönlichen Hintergrundes zum Anlass nehmen würde, die deutschen Haltungsjournalisten einfach nur auszulachen. 

Die meisten seiner Prognosen aus 2012 traten ein, das macht seine letzten Bücher auch heute noch lesenswert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ruby</p>
<p>Es schmeichelt mir sehr, dass Sie bei meinem kleinen Kommentar an Peter Scholl-Latour denken, aber der war nicht nur wegen seiner jahrzehntelangen Auslandskorrespondententätigkeit ein ganz anderes Kaliber als ich, mit viel tieferen Einblicken als ich sie haben könnte. </p>
<p>Ich bedauere es übrigens sehr, dass er schon gestorben ist. Ich würde zu gerne sehen, wie er eine politisch ultrakorrekte öffentlich-rechtliche Framing-Talkrunde aus dem Jahrgang 2020 zerlegen würde, inklusive der überbezahlten Kartenablese-Propagandistin: &#8220;Dieses humanitäre Geschwafel bin ich leid!&#8221;<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mHvs79Ed9q4" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=mHvs79Ed9q4</a><br />
(Diese Anne-Will-Sendung damals aus dem Juni 2012 hieß wirklich: &#8220;Assad tötet Kinder  &#8211; Wie lange wollen wir noch zuschauen?&#8221;)</p>
<p>Heute alles undenkbar. Scholl-Latour wäre als &#8220;Nazi&#8221; verfemt und würde gar nicht mehr eingeladen &#8211; was er vermutlich schon wegen seines persönlichen Hintergrundes zum Anlass nehmen würde, die deutschen Haltungsjournalisten einfach nur auszulachen. </p>
<p>Die meisten seiner Prognosen aus 2012 traten ein, das macht seine letzten Bücher auch heute noch lesenswert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107708</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 14:52:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107708</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Herren Tischer &#038; Ott
&quot;Es war ein Jumbo und oben in der Kapsel saß Khomeini alleine und verrichtete sein Morgengebet und er forderte uns auf, ihn dabei zu filmen, was ganz ungewöhnlich war. Und vor allem: Er machte einen sehr entspannten, beinahe lächelnden Eindruck, was ich sonst nie gesehen habe, als ob er, was ja sehr schiitisch wäre, sich freuen würde in der Perspektive des Martyriums. Dann geschah etwas Ungewöhnliches auch. Er übergab Tabatabai eine gelbe Mappe, die dann Tabatabai mir übergeben hat, und er sagte mir, wenn wir verhaftet werden, wenn wir getötet werden bei der Ankunft, dann verstecken sie diese Mappe gut, und wenn alles gut geht, wie wir es erhoffen, dann geben sie mir die Mappe zurück. Zwei Millionen Menschen standen da und jubelten Khomeini zu und ich habe die Mappe abgegeben. Acht Monate später habe ich erfahren, was drin war. Das war die Verfassung der islamischen Republik Iran.&quot;
https://www.deutschlandfunk.de/iraner-der-person-khomeinis-noch-zutiefst-verbunden.694.de.html?dram:article_id=66775

Erschreckender Weise werden Angriffswaffen verstärkt Mittel der Politiken. Selbstverteidigung scheint in diesen globalen Welthegmonenstrategien zerrieben und unterdrückt wenn gar ausgeschaltet zu sein. Wenn Militärmacht nicht greift folgt Wirtschaftsmacht, die heute auch verknüpft Computer- sowie Medienmacht vernetzt.
Gerne würde ich Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik als Wettbewerb zum Besseren in Freiheit und Frieden erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Herren Tischer &amp; Ott<br />
&#8220;Es war ein Jumbo und oben in der Kapsel saß Khomeini alleine und verrichtete sein Morgengebet und er forderte uns auf, ihn dabei zu filmen, was ganz ungewöhnlich war. Und vor allem: Er machte einen sehr entspannten, beinahe lächelnden Eindruck, was ich sonst nie gesehen habe, als ob er, was ja sehr schiitisch wäre, sich freuen würde in der Perspektive des Martyriums. Dann geschah etwas Ungewöhnliches auch. Er übergab Tabatabai eine gelbe Mappe, die dann Tabatabai mir übergeben hat, und er sagte mir, wenn wir verhaftet werden, wenn wir getötet werden bei der Ankunft, dann verstecken sie diese Mappe gut, und wenn alles gut geht, wie wir es erhoffen, dann geben sie mir die Mappe zurück. Zwei Millionen Menschen standen da und jubelten Khomeini zu und ich habe die Mappe abgegeben. Acht Monate später habe ich erfahren, was drin war. Das war die Verfassung der islamischen Republik Iran.&#8221;<br />
<a href="https://www.deutschlandfunk.de/iraner-der-person-khomeinis-noch-zutiefst-verbunden.694.de.html?dram:article_id=66775" rel="nofollow ugc">https://www.deutschlandfunk.de/iraner-der-person-khomeinis-noch-zutiefst-verbunden.694.de.html?dram:article_id=66775</a></p>
<p>Erschreckender Weise werden Angriffswaffen verstärkt Mittel der Politiken. Selbstverteidigung scheint in diesen globalen Welthegmonenstrategien zerrieben und unterdrückt wenn gar ausgeschaltet zu sein. Wenn Militärmacht nicht greift folgt Wirtschaftsmacht, die heute auch verknüpft Computer- sowie Medienmacht vernetzt.<br />
Gerne würde ich Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik als Wettbewerb zum Besseren in Freiheit und Frieden erleben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: RaS		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107681</link>

		<dc:creator><![CDATA[RaS]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 12:04:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107681</guid>

					<description><![CDATA[Jedenfalls war Ihre Empfehlung russischer Aktien aus April 2018 goldrichtig. ;-)

https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/russland-ins-depot/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedenfalls war Ihre Empfehlung russischer Aktien aus April 2018 goldrichtig. ;-)</p>
<p><a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/russland-ins-depot/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/russland-ins-depot/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107671</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 11:22:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107671</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Also, diesen Kommentar schreibe ich impulsiv nach halber Lektüre.
Sehr interessant die beiden auferstandenen Peter Scholl-Latour inhaltlich zu verarbeiten👍
Vergessen wir nicht, er hatte vom Ayatholla Khomeini die Mappe in die Hand gedrückt bekommen in der Air France für den Fall, daß die iranische Revolution und ihr Führer gescheitert wären.*
Und heute diskutieren wir extremste wirtschaftliche, politische, rechtliche und kulturelle Konsequenzen.
Geschichte wiederholt sich nicht!?

*Sein Buch steht noch im Regal bei mir]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>Also, diesen Kommentar schreibe ich impulsiv nach halber Lektüre.<br />
Sehr interessant die beiden auferstandenen Peter Scholl-Latour inhaltlich zu verarbeiten👍<br />
Vergessen wir nicht, er hatte vom Ayatholla Khomeini die Mappe in die Hand gedrückt bekommen in der Air France für den Fall, daß die iranische Revolution und ihr Führer gescheitert wären.*<br />
Und heute diskutieren wir extremste wirtschaftliche, politische, rechtliche und kulturelle Konsequenzen.<br />
Geschichte wiederholt sich nicht!?</p>
<p>*Sein Buch steht noch im Regal bei mir</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jürgen Schwichtenberg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107632</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Schwichtenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 07:39:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107632</guid>

					<description><![CDATA[Ich schätze die Kommentare und Beiträge von Hr.Stelter sehr,da sie fachlich kompetent und mit aufrichtigem Charakter verfasst sind.
Der Ausblick 2020 erscheint mir tendenziell zu optimistisch,da ich größere Turbulenzen an den Märkten erwarte und Deutschland in der Rezession sehe
Von einem stabilenFundament kann man weder in der Realwirtschaft noch in der Politk sprechen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schätze die Kommentare und Beiträge von Hr.Stelter sehr,da sie fachlich kompetent und mit aufrichtigem Charakter verfasst sind.<br />
Der Ausblick 2020 erscheint mir tendenziell zu optimistisch,da ich größere Turbulenzen an den Märkten erwarte und Deutschland in der Rezession sehe<br />
Von einem stabilenFundament kann man weder in der Realwirtschaft noch in der Politk sprechen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107589</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 00:09:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?p=17646#comment-107589</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Obwohl der Nahe Osten &#039;brennt&#039;, sind es durchweg nur die Standard-Themen wie Schuldenblase, Inflation, Gold etc., die Anlass für Prognosen und Erwartungen geben. Verstehe ich nicht, zumal bto. kein reiner Ökonomie-Blog ist.&quot; 

Ich kann das schon nachvollziehen, aus 2 Gründen: Erstens ist es sehr schwer, überhaupt Prognosen auf konkrete Ereignisse abzugeben. Ich traue mir auch nicht viel mehr zu, als zu sagen, dass die Instabilität und das Risiko für Eskalationen gegenüber den Vorjahren deutlich zugenommen haben. Und zweitens ist das noch viel mehr als Schuldenblase und Flüchtlingskrise ein ideologisches Minenfeld. Mit der politisch nicht korrekten Meinung sind Sie dann für die Haltungsjournalisten nicht &quot;Crash-Prophet&quot; oder &quot;Nazi&quot; sondern &quot;Putin-Versteher&quot; und wahlweise &quot;Mullah-Freund&quot; oder gar Trump-Sympathisant. Das geht auch in Kombination, obwohl es ideologisch eigentlich überhaupt nicht zusammenpasst, die bösen Pegida-Nazis waren ja auch &quot;Putin-Versteher&quot;. Zu Lanz oder Plasberg wird man dann nur noch als Watschenmann im bekannten &quot;Einer gegen alle&quot;-Setup eingeladen. 

&quot;Was die USA anlangt, glaube ich, dass Trump auf einen Umsturz im Iran aus ist. Das Potenzial scheint angesichts der Unzufriedenheit im Lande doch erheblich zu sein und Wirtschaftssanktionen werden es verstärken.&quot;

Klar, die Risiken bei einem offenen Krieg USA gegen Iran wären so groß, dass ein Regime Change durch verdeckte Geheimdienstoperationen das viel attraktivere Szenario für die USA ist. So einen Umsturz halte ich aber für westliches Wunschdenken. Es gibt höchstens ein paar Tausend Protestierer gegen die iranische Regierung, da wurden ja bei der Massenpanik bei der Beerdigung von Soleimani fast schon mehr Leute totgetrampelt. Und amerikanische Mordanschläge auf die politische Elite des Iran führen eher zu einer Solidarisierung der iranischen Bevölkerung mit ihrer Regierung - die Iraner wissen ja aus ihrer Geschichte seit dem CIA-Putsch in den 1950ern, dass die USA ihnen grundsätzlich nicht freundlich gesinnt sind und dass man ihnen nicht trauen kann. 

Eine konkrete Prognose kann ich aber anbieten, als Best-Case: 

Es scheint ein Muster in Trumps Politik zu geben, das mittlerweile auch vom Iran erkannt und gespiegelt wird. Immer dann, wenn es zu irgendwelchen großen &quot;militärischen Vergeltungsaktionen&quot; kommen soll, aus welchem Anlass auch immer, dann werden ein paar Marschflugkörper oder Raketen scharf gemacht und militärische Einrichtungen beschossen, wobei es aber kaum oder gar keine toten Soldaten und auch nur begrenzte Materialschäden gibt. Die Medien und die Kriegstreiber-Fraktion sind dann erstmal zufrieden, die Vergeltung fordernde Volksseele ist einstweilen beruhigt und die Wirkung des Angriffs wird überschätzt. Folgeangriffe bleiben aber aus. So war es 2017 und 2018 bei den amerikanischen Vergeltungsaktionen für die angeblichen Chemiewaffenangriffe Assads auf sunnitische islamistische &quot;Rebellen&quot; in Syrien, und so reagierte der Iran auf den Mordanschlag auf Soleimani. Mit solchen Raketen-Angriffen können die Parteien auf Zeit spielen ohne zu eskalieren, vermutlich ist das das beste, worauf wir dieses Jahr hoffen können.  

Der Mordanschlag auf Soleimani selbst bricht natürlich mit diesem Muster. Möglicherweise sehen wir vom Iran neben dem bereits erfolgten Raketen-Angriff auch irgendwann noch eine asymmetrische Reaktion, also einen Anschlag auf ein US-Militär- oder US-Regierungsziel auf einem anderen Kontinent in ein paar Monaten oder sogar Jahren. So hat der Iran schon in den 1980er und 1990er Jahren agiert, damals im Kontext des libanesischen Bürgerkriegs und als Vergeltung für israelische Angriffe. So kam es dann zu Angriffen des Iran auf israelische Einrichtungen in Argentinien (!). 

Wie ich schon sagte: Unkalkulierbare und unberechenbare Folgen, die natürlich wieder unkalkulierbare Reaktionen nach sich ziehen können. Und meiner Meinung nach das Einzige, das Trumps Wiederwahl ernsthaft gefährden könnte, wenn er weiter auf die falschen Berater hört oder mit seinem Riesen-Ego eine Entscheidung trifft, dessen Folgen er nicht überblickt. Trumps Basis sieht eine Eskalation im Iran größtenteils sehr skeptisch. 

&quot;Einen dauerhaften Frieden wird es mit dem Regime jedenfalls nicht geben, es hat sich mit seinen Destabilisierungsmaßnahmen völlig diskreditiert.&quot;

Vergessen wird immer wieder, welchen erheblichen Anteil der Iran mit seinen angeblichen &quot;Destabilisierungsmaßnahmen&quot; beim Sieg über den &quot;Islamischen Staat&quot; hatte. Ohne die vom Iran beeinflussten schiitischen Milizen im Irak und der vom angeblichen &quot;Top-Terroristen&quot; Soleimani geleisteten Militärhilfe wäre zum Beispiel Mosul im Nordirak vielleicht noch heute vom IS kontrolliert - oder, noch schlimmer, hätte der IS 2014 Bagdad erobern können. Dazu wäre es fast gekommen, Soleimani hat die Verteidigung der Stadt mit organisiert. 

Der Iran und wir, also wir Deutsche, haben ein gemeinsames strategisches Interesse: Die Vernichtung der sunnitischen Terror-Organisationen &quot;Al Kaida&quot; und &quot;Islamischer Staat&quot; und mit ihnen verbündeter Milizen in Syrien und dem Irak. Darauf könnten wir aufbauen. Wir werden nicht in westlich-naiver Gutmenschenart die Demokratie und den Feminismus im Iran einführen können, so wie sich das einige Leute in Deutschland wahrscheinlich wünschen (hat ja in Afghanistan auch schon toll funktioniert...), aber das Potential für eine Zusammenarbeit ist da. Und aus realpolitischer Sicht ist es völlig offensichtlich, dass wir lieber die Islamisten im Iran unterstützen sollten als die Islamisten, die der Iran bekämpft. Wir könnten uns natürlich auch ganz raushalten, aber dann geht der Konflikt im Nahen Osten weiter und die &quot;echten&quot; Kriegsflüchtlinge, die als Migranten zu uns kamen, bleiben einstweilen hier, mit allen Konsequenzen. 

Die angeblich so gefährlichen iranischen Terroristen haben übrigens seit Jahrzehnten keinen Terroranschlag mehr in Deutschland oder auf deutsche Truppen verübt. An den großen Terroranschlag vom IS auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin erinnern Sie sich sicher noch. 

&quot;Als viel größeres Risiko für uns und Europa und letztlich auch die globale Stabilität erkenne sehe ich die Türkei an&quot;

Da stimme ich zu. Erdogan hat offensichtlich das Ziel, das osmanische Reich zu restaurieren und sich ehemalige osmanische Gebiete wieder einzuverleiben. Das erklärt die türkische Militärintervention in Libyen und auch seine Unterstützung für die sunnitischen islamistischen Hilfstruppen in Syrien (Idlib), die &quot;Terrorbekämpfungsmissionen&quot; gegen die Kurden in Syrien und im Irak und lässt für die Zukunft Übles für Griechenland und den Balkan ahnen. 

Der Großteil des Irans war interessanterweise nie Teil des osmanischen Reiches - aber die Unterstützung der jeweiligen Kriegsgegner in Syrien und dem Irak bringt die Türkei und den Iran natürlich trotzdem auf Konfliktkurs zueinander. 

In jedem Fall wird Erdogan versuchen, die chaotische Lage zu nutzen, um so viele Zugeständnisse von der EU abzupressen wie nur irgendwie möglich. 

Falls es Sie interessiert, hier ist noch das Prognosevideo für 2020 von Southfront, dem Zerohedge für Geopolitik. Dafür würde ich auf Facebook sofort ge-shadowbanned werden, wenn ich da noch einen Account hätte: https://www.youtube.com/watch?v=hM7tDWOHXTM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-druecken-sie-sich-um-eine-bilanz-ihrer-prognosen/#comment-107580">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Obwohl der Nahe Osten &#8216;brennt&#8217;, sind es durchweg nur die Standard-Themen wie Schuldenblase, Inflation, Gold etc., die Anlass für Prognosen und Erwartungen geben. Verstehe ich nicht, zumal bto. kein reiner Ökonomie-Blog ist.&#8221; </p>
<p>Ich kann das schon nachvollziehen, aus 2 Gründen: Erstens ist es sehr schwer, überhaupt Prognosen auf konkrete Ereignisse abzugeben. Ich traue mir auch nicht viel mehr zu, als zu sagen, dass die Instabilität und das Risiko für Eskalationen gegenüber den Vorjahren deutlich zugenommen haben. Und zweitens ist das noch viel mehr als Schuldenblase und Flüchtlingskrise ein ideologisches Minenfeld. Mit der politisch nicht korrekten Meinung sind Sie dann für die Haltungsjournalisten nicht &#8220;Crash-Prophet&#8221; oder &#8220;Nazi&#8221; sondern &#8220;Putin-Versteher&#8221; und wahlweise &#8220;Mullah-Freund&#8221; oder gar Trump-Sympathisant. Das geht auch in Kombination, obwohl es ideologisch eigentlich überhaupt nicht zusammenpasst, die bösen Pegida-Nazis waren ja auch &#8220;Putin-Versteher&#8221;. Zu Lanz oder Plasberg wird man dann nur noch als Watschenmann im bekannten &#8220;Einer gegen alle&#8221;-Setup eingeladen. </p>
<p>&#8220;Was die USA anlangt, glaube ich, dass Trump auf einen Umsturz im Iran aus ist. Das Potenzial scheint angesichts der Unzufriedenheit im Lande doch erheblich zu sein und Wirtschaftssanktionen werden es verstärken.&#8221;</p>
<p>Klar, die Risiken bei einem offenen Krieg USA gegen Iran wären so groß, dass ein Regime Change durch verdeckte Geheimdienstoperationen das viel attraktivere Szenario für die USA ist. So einen Umsturz halte ich aber für westliches Wunschdenken. Es gibt höchstens ein paar Tausend Protestierer gegen die iranische Regierung, da wurden ja bei der Massenpanik bei der Beerdigung von Soleimani fast schon mehr Leute totgetrampelt. Und amerikanische Mordanschläge auf die politische Elite des Iran führen eher zu einer Solidarisierung der iranischen Bevölkerung mit ihrer Regierung &#8211; die Iraner wissen ja aus ihrer Geschichte seit dem CIA-Putsch in den 1950ern, dass die USA ihnen grundsätzlich nicht freundlich gesinnt sind und dass man ihnen nicht trauen kann. </p>
<p>Eine konkrete Prognose kann ich aber anbieten, als Best-Case: </p>
<p>Es scheint ein Muster in Trumps Politik zu geben, das mittlerweile auch vom Iran erkannt und gespiegelt wird. Immer dann, wenn es zu irgendwelchen großen &#8220;militärischen Vergeltungsaktionen&#8221; kommen soll, aus welchem Anlass auch immer, dann werden ein paar Marschflugkörper oder Raketen scharf gemacht und militärische Einrichtungen beschossen, wobei es aber kaum oder gar keine toten Soldaten und auch nur begrenzte Materialschäden gibt. Die Medien und die Kriegstreiber-Fraktion sind dann erstmal zufrieden, die Vergeltung fordernde Volksseele ist einstweilen beruhigt und die Wirkung des Angriffs wird überschätzt. Folgeangriffe bleiben aber aus. So war es 2017 und 2018 bei den amerikanischen Vergeltungsaktionen für die angeblichen Chemiewaffenangriffe Assads auf sunnitische islamistische &#8220;Rebellen&#8221; in Syrien, und so reagierte der Iran auf den Mordanschlag auf Soleimani. Mit solchen Raketen-Angriffen können die Parteien auf Zeit spielen ohne zu eskalieren, vermutlich ist das das beste, worauf wir dieses Jahr hoffen können.  </p>
<p>Der Mordanschlag auf Soleimani selbst bricht natürlich mit diesem Muster. Möglicherweise sehen wir vom Iran neben dem bereits erfolgten Raketen-Angriff auch irgendwann noch eine asymmetrische Reaktion, also einen Anschlag auf ein US-Militär- oder US-Regierungsziel auf einem anderen Kontinent in ein paar Monaten oder sogar Jahren. So hat der Iran schon in den 1980er und 1990er Jahren agiert, damals im Kontext des libanesischen Bürgerkriegs und als Vergeltung für israelische Angriffe. So kam es dann zu Angriffen des Iran auf israelische Einrichtungen in Argentinien (!). </p>
<p>Wie ich schon sagte: Unkalkulierbare und unberechenbare Folgen, die natürlich wieder unkalkulierbare Reaktionen nach sich ziehen können. Und meiner Meinung nach das Einzige, das Trumps Wiederwahl ernsthaft gefährden könnte, wenn er weiter auf die falschen Berater hört oder mit seinem Riesen-Ego eine Entscheidung trifft, dessen Folgen er nicht überblickt. Trumps Basis sieht eine Eskalation im Iran größtenteils sehr skeptisch. </p>
<p>&#8220;Einen dauerhaften Frieden wird es mit dem Regime jedenfalls nicht geben, es hat sich mit seinen Destabilisierungsmaßnahmen völlig diskreditiert.&#8221;</p>
<p>Vergessen wird immer wieder, welchen erheblichen Anteil der Iran mit seinen angeblichen &#8220;Destabilisierungsmaßnahmen&#8221; beim Sieg über den &#8220;Islamischen Staat&#8221; hatte. Ohne die vom Iran beeinflussten schiitischen Milizen im Irak und der vom angeblichen &#8220;Top-Terroristen&#8221; Soleimani geleisteten Militärhilfe wäre zum Beispiel Mosul im Nordirak vielleicht noch heute vom IS kontrolliert &#8211; oder, noch schlimmer, hätte der IS 2014 Bagdad erobern können. Dazu wäre es fast gekommen, Soleimani hat die Verteidigung der Stadt mit organisiert. </p>
<p>Der Iran und wir, also wir Deutsche, haben ein gemeinsames strategisches Interesse: Die Vernichtung der sunnitischen Terror-Organisationen &#8220;Al Kaida&#8221; und &#8220;Islamischer Staat&#8221; und mit ihnen verbündeter Milizen in Syrien und dem Irak. Darauf könnten wir aufbauen. Wir werden nicht in westlich-naiver Gutmenschenart die Demokratie und den Feminismus im Iran einführen können, so wie sich das einige Leute in Deutschland wahrscheinlich wünschen (hat ja in Afghanistan auch schon toll funktioniert&#8230;), aber das Potential für eine Zusammenarbeit ist da. Und aus realpolitischer Sicht ist es völlig offensichtlich, dass wir lieber die Islamisten im Iran unterstützen sollten als die Islamisten, die der Iran bekämpft. Wir könnten uns natürlich auch ganz raushalten, aber dann geht der Konflikt im Nahen Osten weiter und die &#8220;echten&#8221; Kriegsflüchtlinge, die als Migranten zu uns kamen, bleiben einstweilen hier, mit allen Konsequenzen. </p>
<p>Die angeblich so gefährlichen iranischen Terroristen haben übrigens seit Jahrzehnten keinen Terroranschlag mehr in Deutschland oder auf deutsche Truppen verübt. An den großen Terroranschlag vom IS auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin erinnern Sie sich sicher noch. </p>
<p>&#8220;Als viel größeres Risiko für uns und Europa und letztlich auch die globale Stabilität erkenne sehe ich die Türkei an&#8221;</p>
<p>Da stimme ich zu. Erdogan hat offensichtlich das Ziel, das osmanische Reich zu restaurieren und sich ehemalige osmanische Gebiete wieder einzuverleiben. Das erklärt die türkische Militärintervention in Libyen und auch seine Unterstützung für die sunnitischen islamistischen Hilfstruppen in Syrien (Idlib), die &#8220;Terrorbekämpfungsmissionen&#8221; gegen die Kurden in Syrien und im Irak und lässt für die Zukunft Übles für Griechenland und den Balkan ahnen. </p>
<p>Der Großteil des Irans war interessanterweise nie Teil des osmanischen Reiches &#8211; aber die Unterstützung der jeweiligen Kriegsgegner in Syrien und dem Irak bringt die Türkei und den Iran natürlich trotzdem auf Konfliktkurs zueinander. </p>
<p>In jedem Fall wird Erdogan versuchen, die chaotische Lage zu nutzen, um so viele Zugeständnisse von der EU abzupressen wie nur irgendwie möglich. </p>
<p>Falls es Sie interessiert, hier ist noch das Prognosevideo für 2020 von Southfront, dem Zerohedge für Geopolitik. Dafür würde ich auf Facebook sofort ge-shadowbanned werden, wenn ich da noch einen Account hätte: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hM7tDWOHXTM" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=hM7tDWOHXTM</a></p>
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