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	Kommentare zu: Zur Klage über die ungleiche Vermögensverteilung	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Feb 2019 15:04:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dr. Marius Radtke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60485</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Marius Radtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:53:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Dr. Stelter,
bitte schnellstens den sicherlich nur Tippfehler korrigieren:
die gütige, nährende Mutter &quot;alma mater&quot; hat nichts mit Mata Hari zu tun. ;-)
Herzlichst
M.R.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Dr. Stelter,<br />
bitte schnellstens den sicherlich nur Tippfehler korrigieren:<br />
die gütige, nährende Mutter &#8220;alma mater&#8221; hat nichts mit Mata Hari zu tun. ;-)<br />
Herzlichst<br />
M.R.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jens Happel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60459</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Happel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2019 08:35:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moin,

dass das das QE der Banken die Schulden und die Vermögenswerte aufgeblasen hat und so die Ungleichheit der Vermögen zugenommen hat erklärt, die zunehmende Ungleichheit nur zum Teil.

Die Reallöhne hinken in nahezu allen entwickelten Volkswirtschaften dem realen BIP hinterher.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/384228/umfrage/entwicklung-der-realloehne-nominalloehne-und-verbraucherpreise-in-deutschland/
vgl.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/

Egal welche (längeren) Zeiträume man in den beiden oben verlinkten Zeitreihen betrachtet , das reale BIP wächst schneller als die realen Löhne.

Von 2008 bis 2018 ist das reale BIP um 14,6% die realen Löhne nur um 11,8% gewachsen. Nimmt man 2008 bis 2017 13,0% zu 10,6% von 2009 bis 2018 13,4% zu 11,4%. Selbst wenn man das Seuchenjahr 2009 rausnimmt und von 2011 bis 2018 rechnet, dem laut Lei(d) medien längsten Boom der Geschichte ist das Verhältnis 15,4% zu 9,8%.

Das BIP sind die Summe der Löhne, Zinseinahmen und Unternehmensgewinne. Wenn für die Löhne vom Zuwachs weniger abfällt entfällt mehr auf Zinseinnahmen und Unternehmensgewinne, die überwiegend bereits den Vermögenden gehören.

Das ist in fast allen entwickelten Industrienationen so 

https://de.wikipedia.org/wiki/Lohnquote#/media/File:BerLohnquUSABRDJapan.PNG

seit den 80er Jahren geht die bereinigte Lohnquote runter. Besonders krass in den USA

https://www.nytimes.com/interactive/2017/08/07/opinion/leonhardt-income-inequality.html

Das hat IMHO wenig bis gar nichts mit der Assetinflation zu tun. Wenn die Reallöhne sinken fällt es natürlich den Lohnempfängern schwerer Vermögen anzusparen.

Hinzu kommt, dass die Löhne alles andere als gleichmäßig gestiegen sind, die höchsten und obersten Lohngruppen sind deutlich stärker gewachsen. Was natürlich ebenfalls die Vermögensbildung der unteren Lohngruppen negativ beeinflusst.

Rein mit Assetinflation und Schulden ist das nicht zu erklären.

Und nur mit Bildung werden wir die Ungleichheit bei den Löhnen auch nicht reduzieren können. Selbst wenn alle Alltenpfleger einen Masterabschluss hätten, kann man bei den derzeitigen Pflegesätzen kaum wesentlich höhere Löhne bezahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p>
<p>dass das das QE der Banken die Schulden und die Vermögenswerte aufgeblasen hat und so die Ungleichheit der Vermögen zugenommen hat erklärt, die zunehmende Ungleichheit nur zum Teil.</p>
<p>Die Reallöhne hinken in nahezu allen entwickelten Volkswirtschaften dem realen BIP hinterher.</p>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/384228/umfrage/entwicklung-der-realloehne-nominalloehne-und-verbraucherpreise-in-deutschland/" rel="nofollow ugc">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/384228/umfrage/entwicklung-der-realloehne-nominalloehne-und-verbraucherpreise-in-deutschland/</a><br />
vgl.<br />
<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/" rel="nofollow ugc">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/</a></p>
<p>Egal welche (längeren) Zeiträume man in den beiden oben verlinkten Zeitreihen betrachtet , das reale BIP wächst schneller als die realen Löhne.</p>
<p>Von 2008 bis 2018 ist das reale BIP um 14,6% die realen Löhne nur um 11,8% gewachsen. Nimmt man 2008 bis 2017 13,0% zu 10,6% von 2009 bis 2018 13,4% zu 11,4%. Selbst wenn man das Seuchenjahr 2009 rausnimmt und von 2011 bis 2018 rechnet, dem laut Lei(d) medien längsten Boom der Geschichte ist das Verhältnis 15,4% zu 9,8%.</p>
<p>Das BIP sind die Summe der Löhne, Zinseinahmen und Unternehmensgewinne. Wenn für die Löhne vom Zuwachs weniger abfällt entfällt mehr auf Zinseinnahmen und Unternehmensgewinne, die überwiegend bereits den Vermögenden gehören.</p>
<p>Das ist in fast allen entwickelten Industrienationen so </p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lohnquote#/media/File:BerLohnquUSABRDJapan.PNG" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Lohnquote#/media/File:BerLohnquUSABRDJapan.PNG</a></p>
<p>seit den 80er Jahren geht die bereinigte Lohnquote runter. Besonders krass in den USA</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/interactive/2017/08/07/opinion/leonhardt-income-inequality.html" rel="nofollow ugc">https://www.nytimes.com/interactive/2017/08/07/opinion/leonhardt-income-inequality.html</a></p>
<p>Das hat IMHO wenig bis gar nichts mit der Assetinflation zu tun. Wenn die Reallöhne sinken fällt es natürlich den Lohnempfängern schwerer Vermögen anzusparen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Löhne alles andere als gleichmäßig gestiegen sind, die höchsten und obersten Lohngruppen sind deutlich stärker gewachsen. Was natürlich ebenfalls die Vermögensbildung der unteren Lohngruppen negativ beeinflusst.</p>
<p>Rein mit Assetinflation und Schulden ist das nicht zu erklären.</p>
<p>Und nur mit Bildung werden wir die Ungleichheit bei den Löhnen auch nicht reduzieren können. Selbst wenn alle Alltenpfleger einen Masterabschluss hätten, kann man bei den derzeitigen Pflegesätzen kaum wesentlich höhere Löhne bezahlen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60311</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 23:27:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60311</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

A) zur Aussage von Stocker/Panse: 

Sie behaupten:

&#062;Stocker/Panse behaupten, dass die Zinsen NUR dann erhöht werden könnten, wenn zuvor die Bilanzen der Zentralbanken bereinigt worden wären (Ausbuchung der Staatsanleihen). Diese Aussage ist und bleibt auf alle Ewigkeit FALSCH.&#062;

Zitat Stocker/Panse:

&#062;Denn ob sie nun darinstehen, ohne Aussicht jemals wieder in den Markt zurückgegeben zu werden, oder ob sie einfach gestrichen werden, mache keinen Unterschied. Außer, dass nach der Streichung die jeweiligen Staaten diese Titel nicht mehr bedienen müssen und daher die Zinsen wieder steigen könnten, auch zum Nutzen der Sparer.&#062;

Ihre Behauptung ist erkenntlich nicht die von Stocker/Panse.

Der Punkt von Stocker/Pause ist, dass die Anleihen NIE MEHR im MARKT auftauchen werden und daher die Zinsen steigen könnten. Das ist richtig, wenn alle Staatsanleihen bei den Notenanken liegen, weil richtig ist, was ja auch Sie immer wieder behaupten: Egal, wie hoch die Zinsen für diese Anleihen sind  - der Staat bezahlt sie und erhält sie gutgeschrieben, weil die Notenbank dem Staat gehört. Linke Tasche/rechte Tasche – da spielt die HÖHE der Zinsen keine Rolle für den Staatshaushalt, weil sie als Kosten IRRELEVANT für den Staatshaushalt sind.  Dass Stocker/Pause falsch liegen mit der Gleichsetzung des buchungstechnisch flapsigen „einfach Streichen“ und „nicht mehr bedienen müssen“, ändert nichts daran, dass ihr entscheidender Punkt ist: Wenn die Märkte keinen Zugriff mehr auf Staatsanleihen haben, ist die Notenbank frei in der Zinsfestsetzung – vermeintlich auch zum Vorteil der Sparer. 

B) Zu Ihrer Aussage: 

Sie gehen auf diese Kernaussage nicht ein, plustern sich stattdessen am fehlenden Buchungsverständnis auf und sagen dann auch noch – ich zitiere Sie:

&#062;Die Notenbanken müssen die Zinsen nur dann niedrig halten (finanzielle Repression), wenn die Zentralbanken KEINE Staatsschulden in ihrer Bilanz haben.&#062;

Das ist falsch, habe ich vorher behauptet, ohne dass Sie das bestritten haben. 

Andere Begründung, warum Sie falsch liegen:

Die Notenbanken müssen die Zinsen nur dann niedrig halten, wenn die/ihre Staaten aufgrund der marktbestimmten Zinslasten in Liquiditäts- oder Solvenzprobleme geraten würden. Das hängt nicht nur, aber auch davon ab, wie viele Staatsschulden im Markt sind und wie viele in den Bilanzen der Notenbanken.  „Keine“ ist ein Extremfall, der ein generelles „nur dann“ nicht rechtfertigt. Maßgebend ist die Schuldentragfähigkeit, wie sie die Marktteilnehmer einschätzen. 

Das ist so, weil die Gläubiger, die Marktteilnehmer sind, glauben können MÜSSEN, dass die Staaten ihre Schulden bedienen können. Könnten sie es nicht mehr glauben, würden sie keine Staatsanleihen mehr kaufen, sondern z. B. Unternehmensanleihen. 

Kurzum:

Nicht wie viele Staatsanleihen bei den Zentralbanken liegen, sondern die Schuldentragfähigkeit ist entscheidend für die MÄRKTE - und DARAUFHIN für die Zinspolitik der Notenbank bezüglich der Finanzierungskosten für die Staaten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>A) zur Aussage von Stocker/Panse: </p>
<p>Sie behaupten:</p>
<p>&gt;Stocker/Panse behaupten, dass die Zinsen NUR dann erhöht werden könnten, wenn zuvor die Bilanzen der Zentralbanken bereinigt worden wären (Ausbuchung der Staatsanleihen). Diese Aussage ist und bleibt auf alle Ewigkeit FALSCH.&gt;</p>
<p>Zitat Stocker/Panse:</p>
<p>&gt;Denn ob sie nun darinstehen, ohne Aussicht jemals wieder in den Markt zurückgegeben zu werden, oder ob sie einfach gestrichen werden, mache keinen Unterschied. Außer, dass nach der Streichung die jeweiligen Staaten diese Titel nicht mehr bedienen müssen und daher die Zinsen wieder steigen könnten, auch zum Nutzen der Sparer.&gt;</p>
<p>Ihre Behauptung ist erkenntlich nicht die von Stocker/Panse.</p>
<p>Der Punkt von Stocker/Pause ist, dass die Anleihen NIE MEHR im MARKT auftauchen werden und daher die Zinsen steigen könnten. Das ist richtig, wenn alle Staatsanleihen bei den Notenanken liegen, weil richtig ist, was ja auch Sie immer wieder behaupten: Egal, wie hoch die Zinsen für diese Anleihen sind  &#8211; der Staat bezahlt sie und erhält sie gutgeschrieben, weil die Notenbank dem Staat gehört. Linke Tasche/rechte Tasche – da spielt die HÖHE der Zinsen keine Rolle für den Staatshaushalt, weil sie als Kosten IRRELEVANT für den Staatshaushalt sind.  Dass Stocker/Pause falsch liegen mit der Gleichsetzung des buchungstechnisch flapsigen „einfach Streichen“ und „nicht mehr bedienen müssen“, ändert nichts daran, dass ihr entscheidender Punkt ist: Wenn die Märkte keinen Zugriff mehr auf Staatsanleihen haben, ist die Notenbank frei in der Zinsfestsetzung – vermeintlich auch zum Vorteil der Sparer. </p>
<p>B) Zu Ihrer Aussage: </p>
<p>Sie gehen auf diese Kernaussage nicht ein, plustern sich stattdessen am fehlenden Buchungsverständnis auf und sagen dann auch noch – ich zitiere Sie:</p>
<p>&gt;Die Notenbanken müssen die Zinsen nur dann niedrig halten (finanzielle Repression), wenn die Zentralbanken KEINE Staatsschulden in ihrer Bilanz haben.&gt;</p>
<p>Das ist falsch, habe ich vorher behauptet, ohne dass Sie das bestritten haben. </p>
<p>Andere Begründung, warum Sie falsch liegen:</p>
<p>Die Notenbanken müssen die Zinsen nur dann niedrig halten, wenn die/ihre Staaten aufgrund der marktbestimmten Zinslasten in Liquiditäts- oder Solvenzprobleme geraten würden. Das hängt nicht nur, aber auch davon ab, wie viele Staatsschulden im Markt sind und wie viele in den Bilanzen der Notenbanken.  „Keine“ ist ein Extremfall, der ein generelles „nur dann“ nicht rechtfertigt. Maßgebend ist die Schuldentragfähigkeit, wie sie die Marktteilnehmer einschätzen. </p>
<p>Das ist so, weil die Gläubiger, die Marktteilnehmer sind, glauben können MÜSSEN, dass die Staaten ihre Schulden bedienen können. Könnten sie es nicht mehr glauben, würden sie keine Staatsanleihen mehr kaufen, sondern z. B. Unternehmensanleihen. </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Nicht wie viele Staatsanleihen bei den Zentralbanken liegen, sondern die Schuldentragfähigkeit ist entscheidend für die MÄRKTE &#8211; und DARAUFHIN für die Zinspolitik der Notenbank bezüglich der Finanzierungskosten für die Staaten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60278</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 18:21:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Wenn ich richtig sehe, haben sie Staatsschulden in ihren Bilanzen.

Dann könnten Sie doch die Zinsen hochsetzen – oder nicht nach Ihrer „nur dann“-Logik?

Es ist heute wirklich nicht einfach mit Ihnen, Herr Tischer. Daher noch einmal klar und deutlich:

Stocker/Panse behaupten, dass die Zinsen NUR dann erhöht werden könnten, wenn zuvor die Bilanzen der Zentralbanken bereinigt worden wären (Ausbuchung der Staatsanleihen). Diese Aussage ist und bleibt auf alle Ewigkeit FALSCH.

„Setzen Sie sich fundiert mit den Ansichten von Stocker auseinander anstatt die Leser am Blog
für dumm zu verkaufen.“

Ich denke, die Leser dieses Blog können und werden selber darüber befinden, wer hier wen für dumm verkaufen möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Wenn ich richtig sehe, haben sie Staatsschulden in ihren Bilanzen.</p>
<p>Dann könnten Sie doch die Zinsen hochsetzen – oder nicht nach Ihrer „nur dann“-Logik?</p>
<p>Es ist heute wirklich nicht einfach mit Ihnen, Herr Tischer. Daher noch einmal klar und deutlich:</p>
<p>Stocker/Panse behaupten, dass die Zinsen NUR dann erhöht werden könnten, wenn zuvor die Bilanzen der Zentralbanken bereinigt worden wären (Ausbuchung der Staatsanleihen). Diese Aussage ist und bleibt auf alle Ewigkeit FALSCH.</p>
<p>„Setzen Sie sich fundiert mit den Ansichten von Stocker auseinander anstatt die Leser am Blog<br />
für dumm zu verkaufen.“</p>
<p>Ich denke, die Leser dieses Blog können und werden selber darüber befinden, wer hier wen für dumm verkaufen möchte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60274</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 17:46:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60274</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

&#062;Wieder einmal ein erfrischendes Beispiel, dass man als Finanz-Redakteur der Welt und Geschäftsführer und CIO des Quandt Vermögens mit fundiertem Halbwissen die Leser an der Nase herumführen kann/darf.&#062;

Ad hominem, was sonst. 

Nochmals:

Stocker ging es um die Lösung des JETZIGEN/HEUTIGEN Schuldenproblems und er verweist auf Japan.

Es ging ihm nicht darum, wie bei den Notenbanken Staatsanleihen verbucht werden. Das können Sie in Ihren Buchhalterkursen erklären, interessiert aber keinen WELT-Leser. 

Ihn interessiert auch nicht, welche Zinspolitik die Zentralbanken verfolgen könnten bzw. müssten, wenn sie keine Staatsschulden in ihrer Bilanz hielten. Stocker hat sich nicht damit befasst, weil es nicht sein Thema ist.

Die Kritik ist Ihr Gedöns – und noch falsch dazu, wenn Sie sagen: 

&#062;Die Notenbanken müssen die Zinsen nur dann niedrig halten (finanzielle Repression), wenn die Zentralbanken KEINE Staatsschulden in ihrer Bilanz haben. 

Wenn ich richtig sehe, haben sie Staatsschulden in ihren Bilanzen.

Dann könnten Sie doch die Zinsen hochsetzen – oder nicht nach Ihrer „nur dann“-Logik?

Setzen Sie sich fundiert mit den Ansichten von Stocker auseinander anstatt die Leser am Blog  
für dumm zu verkaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>&gt;Wieder einmal ein erfrischendes Beispiel, dass man als Finanz-Redakteur der Welt und Geschäftsführer und CIO des Quandt Vermögens mit fundiertem Halbwissen die Leser an der Nase herumführen kann/darf.&gt;</p>
<p>Ad hominem, was sonst. </p>
<p>Nochmals:</p>
<p>Stocker ging es um die Lösung des JETZIGEN/HEUTIGEN Schuldenproblems und er verweist auf Japan.</p>
<p>Es ging ihm nicht darum, wie bei den Notenbanken Staatsanleihen verbucht werden. Das können Sie in Ihren Buchhalterkursen erklären, interessiert aber keinen WELT-Leser. </p>
<p>Ihn interessiert auch nicht, welche Zinspolitik die Zentralbanken verfolgen könnten bzw. müssten, wenn sie keine Staatsschulden in ihrer Bilanz hielten. Stocker hat sich nicht damit befasst, weil es nicht sein Thema ist.</p>
<p>Die Kritik ist Ihr Gedöns – und noch falsch dazu, wenn Sie sagen: </p>
<p>&gt;Die Notenbanken müssen die Zinsen nur dann niedrig halten (finanzielle Repression), wenn die Zentralbanken KEINE Staatsschulden in ihrer Bilanz haben. </p>
<p>Wenn ich richtig sehe, haben sie Staatsschulden in ihren Bilanzen.</p>
<p>Dann könnten Sie doch die Zinsen hochsetzen – oder nicht nach Ihrer „nur dann“-Logik?</p>
<p>Setzen Sie sich fundiert mit den Ansichten von Stocker auseinander anstatt die Leser am Blog<br />
für dumm zu verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60266</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 16:48:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60266</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Dass Sie Buchhalter sind, wissen wir“

Auch mit dieser Einschätzung liegen Sie falsch: Ich unterrichte Buchhaltung und Bilanzierung.

„Um Verbuchungen geht es ihm nicht in dem WELT-Artikel.“

Diese Kritik (Gegenbuchung) war nur ein Nebenaspekt, aber nicht der Hauptkritikpunkt, für den man keinerlei Buchführungskenntnisse benötigt, sondern logisches Denkvermögen sowie die Binse, dass Gewinne der Zentralbank an den Haushalt abgeführt werden.

„Ihr Hinweis, dass die Zentralbank und der Fiskus eine „finanzielle Einheit“ bilden, ist völlig neben der Sache, solange Staatsanleihen vom Privaten gehalten und in Relation zu den Anleihen von Unternehmen bewertet werden.“

Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. Das sind alles Ihre Projektionen.

„Das es so ist, spielen die Zinsen eine Rolle, und damit auch die, zu denen sich der Staat finanziert.“

Selbstverständlich spielen diese eine Rolle. Sie spielen aber umso weniger eine Rolle, je höher der Anteil der Anleihen in der Bilanz der Zentralbank. Und NUR hierauf bezog sich meine Aussage zur bilanziellen Einheit von Staat und Zentralbank. Wie gesagt: Genauer lesen, weniger projizieren.

„Sie lenken mal wieder in bekannter Manier ab, um Ihr Credo der monetären Staatsfinanzierung zu pushen.

Die übliche Nummer.“

Auch diese Aussage fällt in die Kategorie der Projektion.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Dass Sie Buchhalter sind, wissen wir“</p>
<p>Auch mit dieser Einschätzung liegen Sie falsch: Ich unterrichte Buchhaltung und Bilanzierung.</p>
<p>„Um Verbuchungen geht es ihm nicht in dem WELT-Artikel.“</p>
<p>Diese Kritik (Gegenbuchung) war nur ein Nebenaspekt, aber nicht der Hauptkritikpunkt, für den man keinerlei Buchführungskenntnisse benötigt, sondern logisches Denkvermögen sowie die Binse, dass Gewinne der Zentralbank an den Haushalt abgeführt werden.</p>
<p>„Ihr Hinweis, dass die Zentralbank und der Fiskus eine „finanzielle Einheit“ bilden, ist völlig neben der Sache, solange Staatsanleihen vom Privaten gehalten und in Relation zu den Anleihen von Unternehmen bewertet werden.“</p>
<p>Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. Das sind alles Ihre Projektionen.</p>
<p>„Das es so ist, spielen die Zinsen eine Rolle, und damit auch die, zu denen sich der Staat finanziert.“</p>
<p>Selbstverständlich spielen diese eine Rolle. Sie spielen aber umso weniger eine Rolle, je höher der Anteil der Anleihen in der Bilanz der Zentralbank. Und NUR hierauf bezog sich meine Aussage zur bilanziellen Einheit von Staat und Zentralbank. Wie gesagt: Genauer lesen, weniger projizieren.</p>
<p>„Sie lenken mal wieder in bekannter Manier ab, um Ihr Credo der monetären Staatsfinanzierung zu pushen.</p>
<p>Die übliche Nummer.“</p>
<p>Auch diese Aussage fällt in die Kategorie der Projektion.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60227</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 10:54:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60227</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

Dass Sie Buchhalter sind, wissen wir und natürlich können Sie einen wie Stocker, der das nicht ist, runterputzen.

Nur:

Um Verbuchungen geht es ihm nicht in dem WELT-Artikel.

Es ging Ihm um die Lösung des Schuldenproblems und er verweist auf Japan. 

Er sagt auch, dass selbst mit Blick auf Japan die Zinsen dauerhaft extrem niedrig gehalten werden müssen, wenn man glaubt – seiner Meinung nach eine Illusion –, dass die Schuldentragfähigkeit gegeben sein muss.

Ihr Hinweis, dass die Zentralbank und der Fiskus eine „finanzielle Einheit“ bilden, ist völlig neben der Sache, solange Staatsanleihen vom Privaten gehalten und in Relation zu den Anleihen von Unternehmen bewertet werden. 

Das es so ist, spielen die Zinsen eine Rolle, und damit auch die, zu denen sich der Staat finanziert.

Sie lenken mal wieder in bekannter Manier ab, um Ihr Credo der monetären Staatsfinanzierung zu pushen. 

Die übliche Nummer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>Dass Sie Buchhalter sind, wissen wir und natürlich können Sie einen wie Stocker, der das nicht ist, runterputzen.</p>
<p>Nur:</p>
<p>Um Verbuchungen geht es ihm nicht in dem WELT-Artikel.</p>
<p>Es ging Ihm um die Lösung des Schuldenproblems und er verweist auf Japan. </p>
<p>Er sagt auch, dass selbst mit Blick auf Japan die Zinsen dauerhaft extrem niedrig gehalten werden müssen, wenn man glaubt – seiner Meinung nach eine Illusion –, dass die Schuldentragfähigkeit gegeben sein muss.</p>
<p>Ihr Hinweis, dass die Zentralbank und der Fiskus eine „finanzielle Einheit“ bilden, ist völlig neben der Sache, solange Staatsanleihen vom Privaten gehalten und in Relation zu den Anleihen von Unternehmen bewertet werden. </p>
<p>Das es so ist, spielen die Zinsen eine Rolle, und damit auch die, zu denen sich der Staat finanziert.</p>
<p>Sie lenken mal wieder in bekannter Manier ab, um Ihr Credo der monetären Staatsfinanzierung zu pushen. </p>
<p>Die übliche Nummer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60219</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 09:40:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60219</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

„Lassen Sie die Arroganz.“

Sorry, Herr Tischer; es war nicht meine Absicht, Ihnen diesen Titel streitig zu machen.

„Sie werden von Ihren Wunschvorstellungen so sehr davon getrieben, dass Sie die Realität nicht mehr zur Kenntnis nehmen mit einem hypothetischen „KEINE Staatsschulden“.“

Haben Sie überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe???

„Sie übersehen daher, dass die Zinszahlungen des Staates immer AUCH Zinszahlungen an den privaten Sektor sind, WEIL und SOLANGE die Zentralbanken nicht ALLE Staatsschulden in ihrer Bilanz haben.“

Nein, das übersehe ich nicht. Wie gesagt, Sie müssen schon richtig lesen.

„Ob Illusion oder nicht, wenn man an die Nachhaltigkeit GLAUBT – was ALLGEMEIN der Fall ist – dass die Schulden der Staaten zumindest so tragfähig sein sollten, dass sie Zinszahlungen leisten können müssen, ist die Höhe der Zinsen selbstverständlich ein Kriterium für die Verschuldung des Staates und die Kosten, die damit verbunden sind. Stocker hat recht.“

Das war aber nicht die Argumentationslinie von Stocker/Panse. Wäre sie so gewesen, hätte ich auch nicht widersprochen. Zentrale Argumentationslinie war, dass ZUERST die Schulden aus der ZB-Bilanz ausgebucht werden müssen, bevor die Zinsen wieder steigen können. Und das ist Kokolores.

„Eine andere Frage ist, ob die Notenbanken unter allen Umständen die Zinsen hinreichend tief halten können bzw. andere geldpolitische Maßnahmen einsetzen können, um die Zinsbelastung für hoch verschuldete Staaten erträglich zu halten, wenn die Finanzmärkte mit oder ohne Illusion die Nachhaltigkeit der Staatsschulden anders einschätzen.“

Ja, das ist eine andere Frage, die ich bereits 2013 eindeutig beantwortet hatte: https://zinsfehler.com/2013/09/06/allmachtsfantasien-zur-zinssetzungshoheit/. 

„Aber das ist alles etwas mühselig für SENDUNGSBEWUSSTE wie Sie.“

Der Titel „Großmeister der Arroganz“ geht auch dieses Mal wieder eindeutig an Sie.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Lassen Sie die Arroganz.“</p>
<p>Sorry, Herr Tischer; es war nicht meine Absicht, Ihnen diesen Titel streitig zu machen.</p>
<p>„Sie werden von Ihren Wunschvorstellungen so sehr davon getrieben, dass Sie die Realität nicht mehr zur Kenntnis nehmen mit einem hypothetischen „KEINE Staatsschulden“.“</p>
<p>Haben Sie überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe???</p>
<p>„Sie übersehen daher, dass die Zinszahlungen des Staates immer AUCH Zinszahlungen an den privaten Sektor sind, WEIL und SOLANGE die Zentralbanken nicht ALLE Staatsschulden in ihrer Bilanz haben.“</p>
<p>Nein, das übersehe ich nicht. Wie gesagt, Sie müssen schon richtig lesen.</p>
<p>„Ob Illusion oder nicht, wenn man an die Nachhaltigkeit GLAUBT – was ALLGEMEIN der Fall ist – dass die Schulden der Staaten zumindest so tragfähig sein sollten, dass sie Zinszahlungen leisten können müssen, ist die Höhe der Zinsen selbstverständlich ein Kriterium für die Verschuldung des Staates und die Kosten, die damit verbunden sind. Stocker hat recht.“</p>
<p>Das war aber nicht die Argumentationslinie von Stocker/Panse. Wäre sie so gewesen, hätte ich auch nicht widersprochen. Zentrale Argumentationslinie war, dass ZUERST die Schulden aus der ZB-Bilanz ausgebucht werden müssen, bevor die Zinsen wieder steigen können. Und das ist Kokolores.</p>
<p>„Eine andere Frage ist, ob die Notenbanken unter allen Umständen die Zinsen hinreichend tief halten können bzw. andere geldpolitische Maßnahmen einsetzen können, um die Zinsbelastung für hoch verschuldete Staaten erträglich zu halten, wenn die Finanzmärkte mit oder ohne Illusion die Nachhaltigkeit der Staatsschulden anders einschätzen.“</p>
<p>Ja, das ist eine andere Frage, die ich bereits 2013 eindeutig beantwortet hatte: <a href="https://zinsfehler.com/2013/09/06/allmachtsfantasien-zur-zinssetzungshoheit/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2013/09/06/allmachtsfantasien-zur-zinssetzungshoheit/</a>. </p>
<p>„Aber das ist alles etwas mühselig für SENDUNGSBEWUSSTE wie Sie.“</p>
<p>Der Titel „Großmeister der Arroganz“ geht auch dieses Mal wieder eindeutig an Sie.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60201</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 07:29:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60201</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60136&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer:

&quot;Ich glaube auch, dass es gerade auch bei der Mitte steigenden Widerstand gibt, nach unten hin umzuverteilen.&quot;

Und es ist durch die Umverteilung nicht wirklich besser geworden. Das wäre auch schlimm für die linksgrün-sozialistische Politik, da ihr Geschäftsmodell &quot;wir brauchen noch viel mehr Umverteilung&quot; dann hinfällig wäre. Defacto wurden bisher bereits immense Summen umverteilt (auch an Leute, die gar nicht zum System gehören, weil sie nie eingezahlt haben), es ist trotzdem nichts besser geworden und deshalb kann die linksgrüne Politik nach noch mehr Umverteilung schreien, was wiederum in Teilen der Wählerschaft aus Verdummung heraus begrüßt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60136">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer:</p>
<p>&#8220;Ich glaube auch, dass es gerade auch bei der Mitte steigenden Widerstand gibt, nach unten hin umzuverteilen.&#8221;</p>
<p>Und es ist durch die Umverteilung nicht wirklich besser geworden. Das wäre auch schlimm für die linksgrün-sozialistische Politik, da ihr Geschäftsmodell &#8220;wir brauchen noch viel mehr Umverteilung&#8221; dann hinfällig wäre. Defacto wurden bisher bereits immense Summen umverteilt (auch an Leute, die gar nicht zum System gehören, weil sie nie eingezahlt haben), es ist trotzdem nichts besser geworden und deshalb kann die linksgrüne Politik nach noch mehr Umverteilung schreien, was wiederum in Teilen der Wählerschaft aus Verdummung heraus begrüßt wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 23:52:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60177</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60136&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Markus

&#062;Durch die kalte Progression hat die Politik erfolgreich Angst vor Steuererhöhungen in der breiten Masse eingeflanzt.&#062;

Das glaube ich nicht.

Die Menschen akzeptieren schon, dass Sie nicht nur proportional, sondern progressiv mehr Steuern zahlen müssen, wenn  sie mehr verdienen.  Dies jedenfalls solange, wie sie nicht der Meinung sind, dass es sozusagen sinnlos ist, im Beruf erfolgreich zu sein, weil die Progression so stark ist, dass sie sich als enteignet vorkommen müssen, wenn sie erfolgreich sind und mehr verdienen. 

Es ist hingegen etwas anderes, wenn der Staat bei einem bestimmten Einkommen und an sich akzeptiertem Steuersatz – auch akzeptierter Steuerprogression – HÖHERE Steuerzahlungen verlangt, weil er Geld für  „Projekte“ benötigt. 

Kurzum:

In ersterem Fall ist bei höheren Abgaben auch bei oder aufgrund von Progression so etwas wie Verpflichtung  im Spiel. Daher normalerweise keine Aufstände. 

Im letzteren Fall wird die höhere Abgabe eher als Bestrafung vor allem dann gesehen, wenn die Steuerbelastung schon als hoch empfunden wird.

Ich glaube, dass die Progression nicht verändert wird – auch nicht für die mittleren Einkommen. Es hängt einfach zu viel Einnahmevolumen für den Staat dran. 

Ich glaube auch, dass es gerade auch bei der Mitte steigenden Widerstand gibt, nach unten hin umzuverteilen. 

Es ist in der Vergangenheit schon sehr viel umverteilt worden, allerdings bei weitem nicht immer nach unten – siehe unsere Sozialleistungsquote von ca. 30%.

Und das in wirtschaftlich guten Zeiten mit  hoher  Beschäftigung!

Wenn in wirtschaftlich schlechten Zeiten die „erworbenen“ Ansprüche aufrechterhalten werden sollen oder sogar noch steigen müssen aufgrund der Gesetzeslage wird es spannend.

Die Spaltung der Gesellschaft ist vorprogrammiert, weil das nicht zu leisten ist (ohne Staatsverschuldung, die nicht nur Merkel/Schäuble nicht wollten, sondern die auch in der Bevölkerung keine Mehrheit hat).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60136">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Markus</p>
<p>&gt;Durch die kalte Progression hat die Politik erfolgreich Angst vor Steuererhöhungen in der breiten Masse eingeflanzt.&gt;</p>
<p>Das glaube ich nicht.</p>
<p>Die Menschen akzeptieren schon, dass Sie nicht nur proportional, sondern progressiv mehr Steuern zahlen müssen, wenn  sie mehr verdienen.  Dies jedenfalls solange, wie sie nicht der Meinung sind, dass es sozusagen sinnlos ist, im Beruf erfolgreich zu sein, weil die Progression so stark ist, dass sie sich als enteignet vorkommen müssen, wenn sie erfolgreich sind und mehr verdienen. </p>
<p>Es ist hingegen etwas anderes, wenn der Staat bei einem bestimmten Einkommen und an sich akzeptiertem Steuersatz – auch akzeptierter Steuerprogression – HÖHERE Steuerzahlungen verlangt, weil er Geld für  „Projekte“ benötigt. </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>In ersterem Fall ist bei höheren Abgaben auch bei oder aufgrund von Progression so etwas wie Verpflichtung  im Spiel. Daher normalerweise keine Aufstände. </p>
<p>Im letzteren Fall wird die höhere Abgabe eher als Bestrafung vor allem dann gesehen, wenn die Steuerbelastung schon als hoch empfunden wird.</p>
<p>Ich glaube, dass die Progression nicht verändert wird – auch nicht für die mittleren Einkommen. Es hängt einfach zu viel Einnahmevolumen für den Staat dran. </p>
<p>Ich glaube auch, dass es gerade auch bei der Mitte steigenden Widerstand gibt, nach unten hin umzuverteilen. </p>
<p>Es ist in der Vergangenheit schon sehr viel umverteilt worden, allerdings bei weitem nicht immer nach unten – siehe unsere Sozialleistungsquote von ca. 30%.</p>
<p>Und das in wirtschaftlich guten Zeiten mit  hoher  Beschäftigung!</p>
<p>Wenn in wirtschaftlich schlechten Zeiten die „erworbenen“ Ansprüche aufrechterhalten werden sollen oder sogar noch steigen müssen aufgrund der Gesetzeslage wird es spannend.</p>
<p>Die Spaltung der Gesellschaft ist vorprogrammiert, weil das nicht zu leisten ist (ohne Staatsverschuldung, die nicht nur Merkel/Schäuble nicht wollten, sondern die auch in der Bevölkerung keine Mehrheit hat).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60166</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 21:39:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60166</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ DT

 - empirirsch, Japan

Die Frage ist nicht ob Japan mit Monetarisierung überleben konnte, sondern wieviele solche &quot;Japans&quot; die Weltwirtschaft tragen kann, ohne zu kollabieren...denn die Preisfindung ist wichtigstes Signal für die Marktteilnehmer....

Typisch für LINKE ist, dass man den armen Leuten Hilfe durch Geldabwürfe verspricht und damit Mehrheiten sammelt für die übrige Politik &#038; gleichzeitg Steuersenkungen abgetan werden, weil das unsozial sei. 

Das Abwerfen von Steuerzahlungsmittel SELBST ist die Politk und seine negativen Folgen (das Geschrei der Kritiker) das Ziel.....

Steuersenkungen erhöhen Kaufkraft von erarbeiteten Einkommen, Geldgeschenke sind das genau gegenteilige Signal. Aber es gibt keinen free lunch, die Fleißigen und Sparsamen werden das bezahlen (*).

Schon jetzt ist jede Investition sinnlos, denn die Rendite in einem Markt mit Überkapazitäten oder bubbles everywhere kann nur null sein. 

Renditeloses Risiko mit verpfändetem Eigentum nimmt niemand in Kauf. Der Staat muss per Verschuldung die Wirtschaft übernehmen und per Steuer die verbliebenen Eigentümer &quot;gemeinwohl&quot; konsumieren. Das geht eine Weile, wie der Staat von den Ausgaben für refugees sogar Einnahmen generiert. 

Wenn dann alles verfressen ist, graben die Letzten nach Nüssen.....

(*)
(Klein)-Bürger sind auch nur Bourgeoisie, das wird allzu leicht vergessen. Die Linke ist ideologisch sattelfest und Weltrevolution nicht Wunsch von Einzeltätern.....freundlich gefördert durch schon jetzt geldfeudale Kreise.

Marxismus ist kein Problem, solange man oben schwimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60111">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ DT</p>
<p> &#8211; empirirsch, Japan</p>
<p>Die Frage ist nicht ob Japan mit Monetarisierung überleben konnte, sondern wieviele solche &#8220;Japans&#8221; die Weltwirtschaft tragen kann, ohne zu kollabieren&#8230;denn die Preisfindung ist wichtigstes Signal für die Marktteilnehmer&#8230;.</p>
<p>Typisch für LINKE ist, dass man den armen Leuten Hilfe durch Geldabwürfe verspricht und damit Mehrheiten sammelt für die übrige Politik &amp; gleichzeitg Steuersenkungen abgetan werden, weil das unsozial sei. </p>
<p>Das Abwerfen von Steuerzahlungsmittel SELBST ist die Politk und seine negativen Folgen (das Geschrei der Kritiker) das Ziel&#8230;..</p>
<p>Steuersenkungen erhöhen Kaufkraft von erarbeiteten Einkommen, Geldgeschenke sind das genau gegenteilige Signal. Aber es gibt keinen free lunch, die Fleißigen und Sparsamen werden das bezahlen (*).</p>
<p>Schon jetzt ist jede Investition sinnlos, denn die Rendite in einem Markt mit Überkapazitäten oder bubbles everywhere kann nur null sein. </p>
<p>Renditeloses Risiko mit verpfändetem Eigentum nimmt niemand in Kauf. Der Staat muss per Verschuldung die Wirtschaft übernehmen und per Steuer die verbliebenen Eigentümer &#8220;gemeinwohl&#8221; konsumieren. Das geht eine Weile, wie der Staat von den Ausgaben für refugees sogar Einnahmen generiert. </p>
<p>Wenn dann alles verfressen ist, graben die Letzten nach Nüssen&#8230;..</p>
<p>(*)<br />
(Klein)-Bürger sind auch nur Bourgeoisie, das wird allzu leicht vergessen. Die Linke ist ideologisch sattelfest und Weltrevolution nicht Wunsch von Einzeltätern&#8230;..freundlich gefördert durch schon jetzt geldfeudale Kreise.</p>
<p>Marxismus ist kein Problem, solange man oben schwimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60165</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 21:25:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13818#comment-60165</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60136&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT: Zur Steuerbelastung

Durch die kalte Progression hat die Politik erfolgreich Angst vor Steuererhöhungen in der breiten Masse eingeflanzt.

Für Menschen ist es ausserdem schwierig in Größenordnungen zu denken. Sie denken meist nur in der &quot;eigenen&quot; Größenordnung.
Wenn große Zahlen in den Medien genannt werden: 1 Milliarde oder eine Billion, klingt ja fast gleich (und obendrein gibt es ja noch die &quot;Billion&quot;-Verwechslungsgefahr, falls man US-amerikanische Texte liest). Die Mühe, dass z.B. auf Pro-Einwohner Deutschland runterzurechnen macht ja fast keiner. Genauso ist es bei der Einkommen und Besteuerung. Dass eine Einkommenssteuererhöhung für jemandem, der z.B. zwischen 40k-80k EUR verdient, etwas ganz anderes bedeutet, als für jemanden der 500kEUR+ verdient. Letzteres muss seinen Lebensstil vermutlich nicht ändern, ersterer wahrscheinlich schon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-klage-ueber-die-ungleiche-vermoegensverteilung/#comment-60136">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT: Zur Steuerbelastung</p>
<p>Durch die kalte Progression hat die Politik erfolgreich Angst vor Steuererhöhungen in der breiten Masse eingeflanzt.</p>
<p>Für Menschen ist es ausserdem schwierig in Größenordnungen zu denken. Sie denken meist nur in der &#8220;eigenen&#8221; Größenordnung.<br />
Wenn große Zahlen in den Medien genannt werden: 1 Milliarde oder eine Billion, klingt ja fast gleich (und obendrein gibt es ja noch die &#8220;Billion&#8221;-Verwechslungsgefahr, falls man US-amerikanische Texte liest). Die Mühe, dass z.B. auf Pro-Einwohner Deutschland runterzurechnen macht ja fast keiner. Genauso ist es bei der Einkommen und Besteuerung. Dass eine Einkommenssteuererhöhung für jemandem, der z.B. zwischen 40k-80k EUR verdient, etwas ganz anderes bedeutet, als für jemanden der 500kEUR+ verdient. Letzteres muss seinen Lebensstil vermutlich nicht ändern, ersterer wahrscheinlich schon.</p>
]]></content:encoded>
		
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