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	Kommentare zu: Zinstrend unter null oder rasante Trendwende? Lehren aus 700 Jahren Zinsgeschichte	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 12:45:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

@ ikkyu

„Straßen und Brücken sind für den Individualverkehr und den wollen wir doch größtenteils abschaffen.“

Wer bitte schön ist WIR? Ich jedenfalls nicht; und die meisten hier am Blog wohl eher auch nicht. Wir benötigen einen attraktiven ÖPNV sowie eine schnelle Verbindung der Metropolen mit Hochgeschwindigkeitszügen. Reststrecken werden dann via Share Now &#038; Co. abgedeckt werden. Und wer auch zukünftig trotzdem alle Strecken mit dem Auto fahren möchte, der kann das gerne tun.

„Die neue E-mobilität werden sich nur „die Reichen“ leisten können.“

Da ist zu Beginn einer neuen Technologie schon IMMER so gewesen. So what?

„5G bin ich dabei, ist aber sehr energieintensiv und damit klimaschädlich.“

Seit wann ist Sonnenenergie klimaschädlich? Davon gibt es – inkl. ihrer Derivate Wind, Wasser Geothermie – in Summe ÜBERREICHLICH! Wir müssen sie lediglich lokal verfügbar machen. Von daher plädieren kluge Menschen für einen Ausbau sowie kooperativen Vernetzung der Energieinfrastruktur.

„In Bildung investieren ist ein leeres Schlagwort, das auf der fälschlichen Annahme beruht, dass wenn man nur möglichst viel Geld in die Schulen steckt (Deutschland hat jetzt schon die best-bezahltesten Lehrer), kleine Einsteins produziert werden.“

Das Problem in Deutschland ist insbesondere die fehlende und/oder mangelhafte frühkindliche Bildung. Die Schule kann diese Defizite in der Tat dann kaum noch mit mehr Geld/Personal auffangen (Was Hänschen nicht lernt…).

„Es liegt aber nicht am Geld, dass Absolventen von Gymnasien keine Rechtschreibung beherrschen und nicht wissen was ein geometrisches Mittel ist. (Machen Sie mal den Test)“

Da ich Lehrer an einer Fachoberschule bin, mache ich diesen u. a. Tests regelmäßig. Ich kann Ihre Einschätzung leider nur bestätigen. 80 bis 90 Prozent meiner Schüler schätze ich mittlerweile als nicht mehr studierfähig ein; und das in Dresden an einer Privatschule. Vor 20 Jahren lag dieser Wert noch bei ca. 50 %.

„Da wird auch die digitale Tafel nichts daran ändern, sondern nur den Investitionsbedarf ohne Effekt alle 5 Jahre nach oben treiben.
(die Hersteller von Hard- und Software werden sich freuen)“

Sehe ich genauso.

„Die Nachkriegsgeneration lernte auch in schlecht ausgestatteten Schulen Schreiben, Rechnen und Lesen und legte mit ihrer Aufbauleistung den Grundstein für den heutigen Wohlstand.“

Es sind IMMER die vergangenen und aktuellen Generationen, die für die heutigen (Bildungs)Ergebnisse verantwortlich sind. Wer also über die heutige Jugend klagt, der zeigt mit mindestens drei Fingern auf sich selber.

„Nach meiner Meinung sollte man sich bei den Leistungsanforderungen in der Schule und an den Universitäten am Standard der asiatischen und angelsächsischen Konkurrenten orientieren.“

Ich präferiere mehr das Schweizer Modell (nur 20 % mit Matura/Abitur). Auch die Bedeutung frühkindlicher Bildung wurde klar erkannt und nun auch umgesetzt: https://www.zeit.de/2019/35/fruehkindliche-bildung-kindergarten-deutschunterricht-sprachkenntnisse-staatliche-foerderung

Da meine Enkel in Zürich groß werden, weiß ich die Vorzüge der frühkindlichen Bildung sehr zu schätzen. Der Betreuungsschlüssel liegt dort bei 1:3.

„Aber dazu müsste man erst mal seine Gleichmacher-Ideologie ablegen und es nicht als ungerecht empfinden, wenn nicht jeder einen Doktortitel verliehen bekommt.“

Jein! Wir benötigen MEHR Gleichmacherqualität bei der frühkindlichen Bildung und WENIGER Gleichmacher-Ideologie beim Zugang zum Gymnasium.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628">ikkyu</a>.</p>
<p>@ ikkyu</p>
<p>„Straßen und Brücken sind für den Individualverkehr und den wollen wir doch größtenteils abschaffen.“</p>
<p>Wer bitte schön ist WIR? Ich jedenfalls nicht; und die meisten hier am Blog wohl eher auch nicht. Wir benötigen einen attraktiven ÖPNV sowie eine schnelle Verbindung der Metropolen mit Hochgeschwindigkeitszügen. Reststrecken werden dann via Share Now &amp; Co. abgedeckt werden. Und wer auch zukünftig trotzdem alle Strecken mit dem Auto fahren möchte, der kann das gerne tun.</p>
<p>„Die neue E-mobilität werden sich nur „die Reichen“ leisten können.“</p>
<p>Da ist zu Beginn einer neuen Technologie schon IMMER so gewesen. So what?</p>
<p>„5G bin ich dabei, ist aber sehr energieintensiv und damit klimaschädlich.“</p>
<p>Seit wann ist Sonnenenergie klimaschädlich? Davon gibt es – inkl. ihrer Derivate Wind, Wasser Geothermie – in Summe ÜBERREICHLICH! Wir müssen sie lediglich lokal verfügbar machen. Von daher plädieren kluge Menschen für einen Ausbau sowie kooperativen Vernetzung der Energieinfrastruktur.</p>
<p>„In Bildung investieren ist ein leeres Schlagwort, das auf der fälschlichen Annahme beruht, dass wenn man nur möglichst viel Geld in die Schulen steckt (Deutschland hat jetzt schon die best-bezahltesten Lehrer), kleine Einsteins produziert werden.“</p>
<p>Das Problem in Deutschland ist insbesondere die fehlende und/oder mangelhafte frühkindliche Bildung. Die Schule kann diese Defizite in der Tat dann kaum noch mit mehr Geld/Personal auffangen (Was Hänschen nicht lernt…).</p>
<p>„Es liegt aber nicht am Geld, dass Absolventen von Gymnasien keine Rechtschreibung beherrschen und nicht wissen was ein geometrisches Mittel ist. (Machen Sie mal den Test)“</p>
<p>Da ich Lehrer an einer Fachoberschule bin, mache ich diesen u. a. Tests regelmäßig. Ich kann Ihre Einschätzung leider nur bestätigen. 80 bis 90 Prozent meiner Schüler schätze ich mittlerweile als nicht mehr studierfähig ein; und das in Dresden an einer Privatschule. Vor 20 Jahren lag dieser Wert noch bei ca. 50 %.</p>
<p>„Da wird auch die digitale Tafel nichts daran ändern, sondern nur den Investitionsbedarf ohne Effekt alle 5 Jahre nach oben treiben.<br />
(die Hersteller von Hard- und Software werden sich freuen)“</p>
<p>Sehe ich genauso.</p>
<p>„Die Nachkriegsgeneration lernte auch in schlecht ausgestatteten Schulen Schreiben, Rechnen und Lesen und legte mit ihrer Aufbauleistung den Grundstein für den heutigen Wohlstand.“</p>
<p>Es sind IMMER die vergangenen und aktuellen Generationen, die für die heutigen (Bildungs)Ergebnisse verantwortlich sind. Wer also über die heutige Jugend klagt, der zeigt mit mindestens drei Fingern auf sich selber.</p>
<p>„Nach meiner Meinung sollte man sich bei den Leistungsanforderungen in der Schule und an den Universitäten am Standard der asiatischen und angelsächsischen Konkurrenten orientieren.“</p>
<p>Ich präferiere mehr das Schweizer Modell (nur 20 % mit Matura/Abitur). Auch die Bedeutung frühkindlicher Bildung wurde klar erkannt und nun auch umgesetzt: <a href="https://www.zeit.de/2019/35/fruehkindliche-bildung-kindergarten-deutschunterricht-sprachkenntnisse-staatliche-foerderung" rel="nofollow ugc">https://www.zeit.de/2019/35/fruehkindliche-bildung-kindergarten-deutschunterricht-sprachkenntnisse-staatliche-foerderung</a></p>
<p>Da meine Enkel in Zürich groß werden, weiß ich die Vorzüge der frühkindlichen Bildung sehr zu schätzen. Der Betreuungsschlüssel liegt dort bei 1:3.</p>
<p>„Aber dazu müsste man erst mal seine Gleichmacher-Ideologie ablegen und es nicht als ungerecht empfinden, wenn nicht jeder einen Doktortitel verliehen bekommt.“</p>
<p>Jein! Wir benötigen MEHR Gleichmacherqualität bei der frühkindlichen Bildung und WENIGER Gleichmacher-Ideologie beim Zugang zum Gymnasium.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109652</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 09:25:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

@ M. Stöcker

&quot;An vorderster Front muss Deutschland stehen mit Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen, flächendeckend 5 G sowie Bildung, Bildung und nochmals BILDUNG.&quot;

Straßen und Brücken sind für den Individualverkehr und den wollen wir doch größtenteils abschaffen.
Die neue E-mobilität werden sich nur &quot;die Reichen&quot; leisten können.

5G bin ich dabei, ist aber sehr energieintensiv und damit klimaschädlich.

In Bildung investieren ist ein leeres Schlagwort, das auf der fälschlichen Annahme beruht, dass wenn man nur möglichst viel Geld in die Schulen steckt (Deutschland hat jetzt schon die best-bezahltesten Lehrer), kleine Einsteins produziert werden.

Es liegt aber nicht am Geld, dass Absolventen von Gymnasien keine Rechtschreibung beherrschen und nicht wissen was ein geometrisches Mittel ist. (Machen Sie mal den Test)
Da wird auch die digitale Tafel nichts daran ändern, sondern nur den Investitionsbedarf ohne Effekt alle 5 Jahre nach oben treiben.
(die Hersteller von Hard- und Software werden sich freuen)

Die Nachkriegsgeneration lernte auch in schlecht ausgestatteten Schulen Schreiben, Rechnen und Lesen und legte mit ihrer Aufbauleistung den Grundstein für den heutigen Wohlstand.

Wer sich heute weiterbilden will, hat bessere Möglichkeiten als jemals zuvor in unserer Geschichte (Internet, Durchlässigkeit des Bildungssystems usw.).

Nach meiner Meinung sollte man sich bei den Leistungsanforderungen in der Schule und an den Universitäten am Standard der asiatischen und angelsächsischen Konkurrenten orientieren.

Aber dazu müsste man erst mal seine Gleichmacher-Ideologie ablegen und es nicht als ungerecht empfinden, wenn nicht jeder einen Doktortitel verliehen bekommt.

Diese Wohlstands-Mentalität wird sich aber erst durch eine schwere wirtschaftliche Krise ändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628">ikkyu</a>.</p>
<p>@ M. Stöcker</p>
<p>&#8220;An vorderster Front muss Deutschland stehen mit Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen, flächendeckend 5 G sowie Bildung, Bildung und nochmals BILDUNG.&#8221;</p>
<p>Straßen und Brücken sind für den Individualverkehr und den wollen wir doch größtenteils abschaffen.<br />
Die neue E-mobilität werden sich nur &#8220;die Reichen&#8221; leisten können.</p>
<p>5G bin ich dabei, ist aber sehr energieintensiv und damit klimaschädlich.</p>
<p>In Bildung investieren ist ein leeres Schlagwort, das auf der fälschlichen Annahme beruht, dass wenn man nur möglichst viel Geld in die Schulen steckt (Deutschland hat jetzt schon die best-bezahltesten Lehrer), kleine Einsteins produziert werden.</p>
<p>Es liegt aber nicht am Geld, dass Absolventen von Gymnasien keine Rechtschreibung beherrschen und nicht wissen was ein geometrisches Mittel ist. (Machen Sie mal den Test)<br />
Da wird auch die digitale Tafel nichts daran ändern, sondern nur den Investitionsbedarf ohne Effekt alle 5 Jahre nach oben treiben.<br />
(die Hersteller von Hard- und Software werden sich freuen)</p>
<p>Die Nachkriegsgeneration lernte auch in schlecht ausgestatteten Schulen Schreiben, Rechnen und Lesen und legte mit ihrer Aufbauleistung den Grundstein für den heutigen Wohlstand.</p>
<p>Wer sich heute weiterbilden will, hat bessere Möglichkeiten als jemals zuvor in unserer Geschichte (Internet, Durchlässigkeit des Bildungssystems usw.).</p>
<p>Nach meiner Meinung sollte man sich bei den Leistungsanforderungen in der Schule und an den Universitäten am Standard der asiatischen und angelsächsischen Konkurrenten orientieren.</p>
<p>Aber dazu müsste man erst mal seine Gleichmacher-Ideologie ablegen und es nicht als ungerecht empfinden, wenn nicht jeder einen Doktortitel verliehen bekommt.</p>
<p>Diese Wohlstands-Mentalität wird sich aber erst durch eine schwere wirtschaftliche Krise ändern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 08:36:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

Wenn diese Planungskapazitäten fehlen, dann müssen sie aufgebaut werden. Das sollte so schwer nicht zu verstehen sein. Dann werden sich in der längeren Frist auch wieder die Leistungsbilanzen angleichen. Wir haben schon über 15 Jahre vertrödelt und uns auf unseren Exportlorbeeren ausgeruht. Eine Quittung hierfür haben wir schon erhalten (PISA, Datenstau und Verkehrsinfarkt, marode Brücken…) und eine weitere Quittung hierzu wird uns schon in Kürze präsentiert werden:

&quot;Germany’s current account surplus as a share of GDP stood at 7.3 percent over the four quarters through June 2019 and remains the largest in the world in nominal terms at $283 billion. While German domestic demand contributed substantially to growth from 2015-2018, helping stall the growth in the current account surplus, it was not sufficient to appreciably reduce external imbalances. The persistence of Germany’s external imbalances is even more concerning amid recent signs of slowing growth. Second quarter GDP data highlight that the weakness in German growth that began in Q3 2018 is being driven by more than transitory factors. This further underscores the clear need for economic policies to address the structural factors that contribute to high domestic saving and low consumption and investment.

Germany’s economic policies — notably excessively tight fiscal policy emanating from high tax levels — have restrained domestic consumption and investment. Overly conservative budget processes and national fiscal rules restricting new debt have played a role in Germany’s excessively tight fiscal stance: Since 2014, Germany’s approved budgets have called for fiscal balance, but stronger-than-forecast revenues and under-execution of spending plans have meant that in fact fiscal surpluses have averaged 1 percent of GDP over this time period, while reaching historic records of 1.1 percent of GDP and 1.7 percent of GDP in 2017 and 2018, respectively. Germany’s substantial fiscal space should be deployed to bolster current activity, reduce the burden of taxation — particularly through tax cuts that would lower the labor tax wedge — and enact other growth-friendly policy reforms, which would help external rebalancing proceed at a reasonable pace.

Over the long run, there has been a meaningful divergence between German domestic inflation and wage growth and (faster) average euro area inflation and wage growth (though German wage growth has recently accelerated to above the euro area average). This long-run divergence has contributed to a general rise in Germany’s competitiveness vis-à-vis its euro area neighbors. However, given the wide dispersion of economic performance across the euro area, the euro’s nominal exchange rate has not tracked this rise in German competitiveness. Consistent with this, the IMF estimates that in 2018 Germany’s external position remained substantially stronger than implied by economic fundamentals, and that Germany’s real effective exchange rate was undervalued by 8-18 percent.

Germany’s bilateral trade surplus with the United States has more than doubled since the creation of the euro and remains a matter of significant concern. Treasury recognizes that Germany does not exercise its own monetary policy and that the German economy continues to experience strong gains in employment. Nevertheless, Germany is now at risk of slipping into recession and — as the fourth-largest economy globally — has a responsibility to contribute to more balanced demand growth and to more balanced trade flows. The persistence of record surpluses suggests that Germany could do more to support domestic demand and, in turn, demand for imports. This would contribute to both global and euro area rebalancing.&quot; https://home.treasury.gov/system/files/136/20200113-Jan-2020-FX-Report-FINAL.pdf (Seite 27 f.).

„Das einzige Investitionsprogramm, das in Europa noch „erfolgreich“ umgesetzt werden wird, ist der starke Ausbau der Bürokratie zur Überwachung der freien Wirtschaft und der Bürger.“

Da bin ich entschieden anderer Meinung. Für ganz Europa gibt es sehr sinnvolle Investitionsprojekte. Dazu gehören an aller erster Stelle eine gemeinsame Sicherung der Außengrenze gegen illegale Migration, der Aufbau einer gemeinsamen Verteidigungsarmee sowie eine weitere Integration der Energienetze.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628">ikkyu</a>.</p>
<p>Wenn diese Planungskapazitäten fehlen, dann müssen sie aufgebaut werden. Das sollte so schwer nicht zu verstehen sein. Dann werden sich in der längeren Frist auch wieder die Leistungsbilanzen angleichen. Wir haben schon über 15 Jahre vertrödelt und uns auf unseren Exportlorbeeren ausgeruht. Eine Quittung hierfür haben wir schon erhalten (PISA, Datenstau und Verkehrsinfarkt, marode Brücken…) und eine weitere Quittung hierzu wird uns schon in Kürze präsentiert werden:</p>
<p>&#8220;Germany’s current account surplus as a share of GDP stood at 7.3 percent over the four quarters through June 2019 and remains the largest in the world in nominal terms at $283 billion. While German domestic demand contributed substantially to growth from 2015-2018, helping stall the growth in the current account surplus, it was not sufficient to appreciably reduce external imbalances. The persistence of Germany’s external imbalances is even more concerning amid recent signs of slowing growth. Second quarter GDP data highlight that the weakness in German growth that began in Q3 2018 is being driven by more than transitory factors. This further underscores the clear need for economic policies to address the structural factors that contribute to high domestic saving and low consumption and investment.</p>
<p>Germany’s economic policies — notably excessively tight fiscal policy emanating from high tax levels — have restrained domestic consumption and investment. Overly conservative budget processes and national fiscal rules restricting new debt have played a role in Germany’s excessively tight fiscal stance: Since 2014, Germany’s approved budgets have called for fiscal balance, but stronger-than-forecast revenues and under-execution of spending plans have meant that in fact fiscal surpluses have averaged 1 percent of GDP over this time period, while reaching historic records of 1.1 percent of GDP and 1.7 percent of GDP in 2017 and 2018, respectively. Germany’s substantial fiscal space should be deployed to bolster current activity, reduce the burden of taxation — particularly through tax cuts that would lower the labor tax wedge — and enact other growth-friendly policy reforms, which would help external rebalancing proceed at a reasonable pace.</p>
<p>Over the long run, there has been a meaningful divergence between German domestic inflation and wage growth and (faster) average euro area inflation and wage growth (though German wage growth has recently accelerated to above the euro area average). This long-run divergence has contributed to a general rise in Germany’s competitiveness vis-à-vis its euro area neighbors. However, given the wide dispersion of economic performance across the euro area, the euro’s nominal exchange rate has not tracked this rise in German competitiveness. Consistent with this, the IMF estimates that in 2018 Germany’s external position remained substantially stronger than implied by economic fundamentals, and that Germany’s real effective exchange rate was undervalued by 8-18 percent.</p>
<p>Germany’s bilateral trade surplus with the United States has more than doubled since the creation of the euro and remains a matter of significant concern. Treasury recognizes that Germany does not exercise its own monetary policy and that the German economy continues to experience strong gains in employment. Nevertheless, Germany is now at risk of slipping into recession and — as the fourth-largest economy globally — has a responsibility to contribute to more balanced demand growth and to more balanced trade flows. The persistence of record surpluses suggests that Germany could do more to support domestic demand and, in turn, demand for imports. This would contribute to both global and euro area rebalancing.&#8221; <a href="https://home.treasury.gov/system/files/136/20200113-Jan-2020-FX-Report-FINAL.pdf" rel="nofollow ugc">https://home.treasury.gov/system/files/136/20200113-Jan-2020-FX-Report-FINAL.pdf</a> (Seite 27 f.).</p>
<p>„Das einzige Investitionsprogramm, das in Europa noch „erfolgreich“ umgesetzt werden wird, ist der starke Ausbau der Bürokratie zur Überwachung der freien Wirtschaft und der Bürger.“</p>
<p>Da bin ich entschieden anderer Meinung. Für ganz Europa gibt es sehr sinnvolle Investitionsprojekte. Dazu gehören an aller erster Stelle eine gemeinsame Sicherung der Außengrenze gegen illegale Migration, der Aufbau einer gemeinsamen Verteidigungsarmee sowie eine weitere Integration der Energienetze.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109642</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 08:35:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628&quot;&gt;ikkyu&lt;/a&gt;.

@ ikkyu

„Wessen Investitionsverweigerung meinen Sie denn und wer soll in was investieren?“

Haben wir hier am Blog schon gefühlte 1000-mal durchgekaut: An vorderster Front muss Deutschland stehen mit Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen, flächendeckend 5 G sowie Bildung, Bildung und nochmals BILDUNG. Tom Krebs hatte sich vor kurzem hierzu detailliert geäußert: https://makronom.de/eine-gute-oeffentliche-infrastruktur-ist-das-fundament-einer-gerechten-gesellschaft-34698 

„Und selbst wenn Sie die super Zukunftsinvestition finden, die nicht „klimaschädlich“ ist und viele Arbeitsplätze für die Masse der Bevölkerung bietet, fehlen doch die Planungskapazitäten in der Verwaltung und Industrie, um diese Investitionen in der Realität umzusetzen.“

Das hat man nun davon, wenn man sich über Jahrzehnte viel zu sehr auf den Exportsektor fokussiert hat und dabei die langfristige Zukunft des GESAMTEN Landes aus dem Auge verloren hat. Sollen wir daraus nun schlussfolgern, dass wir einfach so weiter machen wie bisher?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628">ikkyu</a>.</p>
<p>@ ikkyu</p>
<p>„Wessen Investitionsverweigerung meinen Sie denn und wer soll in was investieren?“</p>
<p>Haben wir hier am Blog schon gefühlte 1000-mal durchgekaut: An vorderster Front muss Deutschland stehen mit Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen, flächendeckend 5 G sowie Bildung, Bildung und nochmals BILDUNG. Tom Krebs hatte sich vor kurzem hierzu detailliert geäußert: <a href="https://makronom.de/eine-gute-oeffentliche-infrastruktur-ist-das-fundament-einer-gerechten-gesellschaft-34698" rel="nofollow ugc">https://makronom.de/eine-gute-oeffentliche-infrastruktur-ist-das-fundament-einer-gerechten-gesellschaft-34698</a> </p>
<p>„Und selbst wenn Sie die super Zukunftsinvestition finden, die nicht „klimaschädlich“ ist und viele Arbeitsplätze für die Masse der Bevölkerung bietet, fehlen doch die Planungskapazitäten in der Verwaltung und Industrie, um diese Investitionen in der Realität umzusetzen.“</p>
<p>Das hat man nun davon, wenn man sich über Jahrzehnte viel zu sehr auf den Exportsektor fokussiert hat und dabei die langfristige Zukunft des GESAMTEN Landes aus dem Auge verloren hat. Sollen wir daraus nun schlussfolgern, dass wir einfach so weiter machen wie bisher?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109628</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 07:15:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17723#comment-109628</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109525&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ M. Stöcker

&quot;Negative Zinsen sind die FOLGE der Investitionsverweigerung und somit SPIEGELBILD dieser Investitionsverweigerung. WEIL die Infrastruktur verfällt, verfällt auch der Wert des Geldes.&quot;

Das ist mir zu pauschal und zu einfach.

Wessen Investitionsverweigerung meinen Sie denn und wer soll in was investieren?

Die Südländer sollen nach dem Einsturz der Immobilienblase wieder in Immobilien investieren oder in Straßen, die ins Nirgendwo führen?

In welche neue Zukunftstechnologie  kann man denn in Europa noch investieren, wenn jede neue Entwicklung von Gentechnik (siehe EU-Gerichtsurteil zu CRISPR/CAS9) bis Kerntechnik (zumindest in Deutschland) alles politisch bekämpft wird. 

Alles was billige Energie benötigt, wird in Europa als &quot;klimaschädlich&quot; gebrandmarkt. (z.B. das Streaming im Internet)

Und selbst wenn Sie die super Zukunftsinvestition finden, die nicht &quot;klimaschädlich&quot; ist und viele Arbeitsplätze für die Masse der Bevölkerung bietet, fehlen doch die Planungskapazitäten in der Verwaltung und Industrie, um diese Investitionen in der Realität umzusetzen.

Und kommen Sie nicht mit dem &quot;Green Deal&quot;.

Dieser wird nämlich an den selbst-verursachten steigenden Energie- und Rohstoffkosten scheitern, weil sich ein Großteil der Bevölkerung diese schönen neuen CO2-neutralen Produkte nicht leisten können wird.

Das einzige Investitionsprogramm, das in Europa noch &quot;erfolgreich&quot; umgesetzt werden wird, ist der starke Ausbau der Bürokratie zur Überwachung der freien Wirtschaft und der Bürger.

Der Vorteil dabei ist, dass beim Zusammenbruch dann für jeden offensichtlich wird (außer Horst), an was dieses EU-Bürokratiemonster gescheitert ist.

Sicher nicht an der Investitionsverweigerung der freien Wirtschaft oder zu wenig Planwirtschaft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109525">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ M. Stöcker</p>
<p>&#8220;Negative Zinsen sind die FOLGE der Investitionsverweigerung und somit SPIEGELBILD dieser Investitionsverweigerung. WEIL die Infrastruktur verfällt, verfällt auch der Wert des Geldes.&#8221;</p>
<p>Das ist mir zu pauschal und zu einfach.</p>
<p>Wessen Investitionsverweigerung meinen Sie denn und wer soll in was investieren?</p>
<p>Die Südländer sollen nach dem Einsturz der Immobilienblase wieder in Immobilien investieren oder in Straßen, die ins Nirgendwo führen?</p>
<p>In welche neue Zukunftstechnologie  kann man denn in Europa noch investieren, wenn jede neue Entwicklung von Gentechnik (siehe EU-Gerichtsurteil zu CRISPR/CAS9) bis Kerntechnik (zumindest in Deutschland) alles politisch bekämpft wird. </p>
<p>Alles was billige Energie benötigt, wird in Europa als &#8220;klimaschädlich&#8221; gebrandmarkt. (z.B. das Streaming im Internet)</p>
<p>Und selbst wenn Sie die super Zukunftsinvestition finden, die nicht &#8220;klimaschädlich&#8221; ist und viele Arbeitsplätze für die Masse der Bevölkerung bietet, fehlen doch die Planungskapazitäten in der Verwaltung und Industrie, um diese Investitionen in der Realität umzusetzen.</p>
<p>Und kommen Sie nicht mit dem &#8220;Green Deal&#8221;.</p>
<p>Dieser wird nämlich an den selbst-verursachten steigenden Energie- und Rohstoffkosten scheitern, weil sich ein Großteil der Bevölkerung diese schönen neuen CO2-neutralen Produkte nicht leisten können wird.</p>
<p>Das einzige Investitionsprogramm, das in Europa noch &#8220;erfolgreich&#8221; umgesetzt werden wird, ist der starke Ausbau der Bürokratie zur Überwachung der freien Wirtschaft und der Bürger.</p>
<p>Der Vorteil dabei ist, dass beim Zusammenbruch dann für jeden offensichtlich wird (außer Horst), an was dieses EU-Bürokratiemonster gescheitert ist.</p>
<p>Sicher nicht an der Investitionsverweigerung der freien Wirtschaft oder zu wenig Planwirtschaft!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 20:19:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17723#comment-109552</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109435&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@troodon

Stimmt, passive Fonds! Die hatte ich ganz vergessen! 

Passive Bond-Fonds-Investoren sind wie die Lemminge - nur dass diese kleinen Tiere den Abgrund sehen, auf den sie zulaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109435">troodon</a>.</p>
<p>@troodon</p>
<p>Stimmt, passive Fonds! Die hatte ich ganz vergessen! </p>
<p>Passive Bond-Fonds-Investoren sind wie die Lemminge &#8211; nur dass diese kleinen Tiere den Abgrund sehen, auf den sie zulaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109525</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 18:00:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17723#comment-109525</guid>

					<description><![CDATA[@ ikkyu

„Wenn sich sogar ein Befürworter des Staatsinterventionismus wie Herr Dimon klar gegen negative Zinsen positioniert, sollte das doch den Notenbanksozialisten bei der EZB zu denken geben.“

Ich verstehe nicht, wen Sie mit „Notenbanksozialisten“ meinen. Auch Ihr weiteres Framing aus der Asservatenkammer der Österreichischen Schule ist völlig unangemessen.

Die Entscheidung, die Einlagefazilität in den Negativbereich zu senken, war doch letztlich ein Hilfeschrei an die Politik, endlich von der schwarzen Null sowie dem Fiskalpakt abzulassen und mehr staatliche Investitionen vorzunehmen. Die zweite Zinssenkung in den Negativbereich erfolgte 2014 NACHDEM Mario Draghi von Frau Merkel für diese sinnvolle Forderung nach staatlichen Investitionsprogrammen in den Senkel gestellt wurde (Der Spiegel titelte seinerzeit: „Merkel stellt Draghi zur Rede“).

Negative Zinsen sind die FOLGE der Investitionsverweigerung und somit SPIEGELBILD dieser Investitionsverweigerung. WEIL die Infrastruktur verfällt, verfällt auch der Wert des Geldes. Wie könnte es auch anders sein. Die Zentralbanken haben diesen realwirtschaftlichen Verfall über die Einlagefazilität eingepreist. 

Negative Nominalzinsen sind elementarster Ausdruck von Staatsversagen. Nicht umsonst hatte ich schon 2013 im Herdentrieb geschrieben:

„Draghis Coup? “Coup“ hat eine eindeutig negative Konnotation. Was war hieran negativ und was überraschend? Das konnte nur für deutsche Mainstream-Journalisten und Mainstream-Ökonomen überraschend gekommen sein, die die Augen verschließen vor dem, was sich gerade im Süden Europas abspielt.

Die realwirtschaftliche Wirkung ist, wie immer bei Leitzinssenkungen, gleich Null. Zentralbanken können eben nur an dem Zinsseil ziehen (Volcker) aber niemals stoßen. Siehe auch der Beitrag von Mark Dittli: http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/33527/ben-bernanke-stoesst-an-einem-seil/

Hier ging es Draghi doch eher um zwei Sachverhalte: Zum einen um symbolisches Handeln. Seht her, die Lage ist mehr als Ernst. Wir machen als Zentralbank alles was nur möglich ist. Aber jetzt liebe Politiker sind wir bald mit unserem Latein am Ende. Wacht endlich auf aus eurem Dornröschenschlaf.

Wer glaubt, dass eine Zinssenkung von 0,25 % bei 90 % Buchgeld (der Kosteneffekt beträgt also real nur 0,025 %) eine investitionsstimulierende Wirkung haben kann, bei gleichzeitig schlechten konjunkturellen Aussichten (Risikoaufschlag bei der Kreditvergabe), der glaubt wohl auch daran, dass man die Pest mit homöopathisch verdünnten Antibiotika besiegen kann.

Der zweite Aspekt hängt mit der Verteilung von Zentralbankgeld im Eurosystem zusammen. Da das Geld überwiegend in der Peripherie „gedruckt“ wurde, müssen die auch die Kosten der Zentralbankgeldbeschaffung tragen. Dies ist aber weitestgehend in Deutschland gelandet. Die Banken der Südperipherie alimentieren also nolens volens die deutschen Banken. Diese Wettbewerbsverzerrung wurde durch die Zinssenkung reduziert und Draghi wird vermutlich in der nächsten Sitzung auf 0,1 % gehen. Was bleibt ihm denn auch anderes übrig?!

Negative Zinsen sind Kokolores. Die Banken haben kein Liquiditätsproblem, sondern ein Rentabilitätsproblem. Da wären Strafzinsen kontraproduktiv. Die Inflation ist es, die negative Realzinsen erzeugen kann. Nur, die kann man mit den klassischen geldpolitischen Instrumenten in gesättigten Märkten nicht initiieren.“ https://blog.zeit.de/herdentrieb/2013/11/07/draghi-coup_6741/comment-page-4?sort=desc&#038;comments_page=2#comment-103728

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ ikkyu</p>
<p>„Wenn sich sogar ein Befürworter des Staatsinterventionismus wie Herr Dimon klar gegen negative Zinsen positioniert, sollte das doch den Notenbanksozialisten bei der EZB zu denken geben.“</p>
<p>Ich verstehe nicht, wen Sie mit „Notenbanksozialisten“ meinen. Auch Ihr weiteres Framing aus der Asservatenkammer der Österreichischen Schule ist völlig unangemessen.</p>
<p>Die Entscheidung, die Einlagefazilität in den Negativbereich zu senken, war doch letztlich ein Hilfeschrei an die Politik, endlich von der schwarzen Null sowie dem Fiskalpakt abzulassen und mehr staatliche Investitionen vorzunehmen. Die zweite Zinssenkung in den Negativbereich erfolgte 2014 NACHDEM Mario Draghi von Frau Merkel für diese sinnvolle Forderung nach staatlichen Investitionsprogrammen in den Senkel gestellt wurde (Der Spiegel titelte seinerzeit: „Merkel stellt Draghi zur Rede“).</p>
<p>Negative Zinsen sind die FOLGE der Investitionsverweigerung und somit SPIEGELBILD dieser Investitionsverweigerung. WEIL die Infrastruktur verfällt, verfällt auch der Wert des Geldes. Wie könnte es auch anders sein. Die Zentralbanken haben diesen realwirtschaftlichen Verfall über die Einlagefazilität eingepreist. </p>
<p>Negative Nominalzinsen sind elementarster Ausdruck von Staatsversagen. Nicht umsonst hatte ich schon 2013 im Herdentrieb geschrieben:</p>
<p>„Draghis Coup? “Coup“ hat eine eindeutig negative Konnotation. Was war hieran negativ und was überraschend? Das konnte nur für deutsche Mainstream-Journalisten und Mainstream-Ökonomen überraschend gekommen sein, die die Augen verschließen vor dem, was sich gerade im Süden Europas abspielt.</p>
<p>Die realwirtschaftliche Wirkung ist, wie immer bei Leitzinssenkungen, gleich Null. Zentralbanken können eben nur an dem Zinsseil ziehen (Volcker) aber niemals stoßen. Siehe auch der Beitrag von Mark Dittli: <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/33527/ben-bernanke-stoesst-an-einem-seil/" rel="nofollow ugc">http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/33527/ben-bernanke-stoesst-an-einem-seil/</a></p>
<p>Hier ging es Draghi doch eher um zwei Sachverhalte: Zum einen um symbolisches Handeln. Seht her, die Lage ist mehr als Ernst. Wir machen als Zentralbank alles was nur möglich ist. Aber jetzt liebe Politiker sind wir bald mit unserem Latein am Ende. Wacht endlich auf aus eurem Dornröschenschlaf.</p>
<p>Wer glaubt, dass eine Zinssenkung von 0,25 % bei 90 % Buchgeld (der Kosteneffekt beträgt also real nur 0,025 %) eine investitionsstimulierende Wirkung haben kann, bei gleichzeitig schlechten konjunkturellen Aussichten (Risikoaufschlag bei der Kreditvergabe), der glaubt wohl auch daran, dass man die Pest mit homöopathisch verdünnten Antibiotika besiegen kann.</p>
<p>Der zweite Aspekt hängt mit der Verteilung von Zentralbankgeld im Eurosystem zusammen. Da das Geld überwiegend in der Peripherie „gedruckt“ wurde, müssen die auch die Kosten der Zentralbankgeldbeschaffung tragen. Dies ist aber weitestgehend in Deutschland gelandet. Die Banken der Südperipherie alimentieren also nolens volens die deutschen Banken. Diese Wettbewerbsverzerrung wurde durch die Zinssenkung reduziert und Draghi wird vermutlich in der nächsten Sitzung auf 0,1 % gehen. Was bleibt ihm denn auch anderes übrig?!</p>
<p>Negative Zinsen sind Kokolores. Die Banken haben kein Liquiditätsproblem, sondern ein Rentabilitätsproblem. Da wären Strafzinsen kontraproduktiv. Die Inflation ist es, die negative Realzinsen erzeugen kann. Nur, die kann man mit den klassischen geldpolitischen Instrumenten in gesättigten Märkten nicht initiieren.“ <a href="https://blog.zeit.de/herdentrieb/2013/11/07/draghi-coup_6741/comment-page-4?sort=desc&#038;comments_page=2#comment-103728" rel="nofollow ugc">https://blog.zeit.de/herdentrieb/2013/11/07/draghi-coup_6741/comment-page-4?sort=desc&#038;comments_page=2#comment-103728</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: TT		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109438</link>

		<dc:creator><![CDATA[TT]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 11:19:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was für ein völliger Unsinn. Von solchen Neunmalklugen wie Hr. Schmelzing hört man immer wieder. Dass der politische Eurowahnsinn durch die in der Wirtschaftsstärke erheblich unterschiedlichen Staaten, teils mit höchsten Verschuldungen, in den Ruin führen muss, dürfte doch einleuchtend sein. Der Euro ist der Grund des Übels. Deutsche Spar-, Vorsorge- und Alterssicherungen wurden damit um hunderte Milliarden Euro entwertet, gleichzeitig haften die gleichen Bürger für die massiven Schulden fremder Länder, was der Maastrichtvertrag nicht vorsieht. Die Politik handelt gegen Verträge und Abkommen, zum Nachteil deutscher Bürger. Die Quittung bekommen die Altparteien durch die Wahlbürger. CDU und SPD befinden sich im freien Fall und ein Ende ist nicht abzusehen. Deutschland braucht die DM als Parallelwährung, um wieder flexibel zu werden. Ich weiß also nicht, warum man uns diesen Negativzins schönreden will. Jetzt tut man ja so, als wäre er Gott gewollt, oder wie Ebbe und Flut. In Wirklichkeit werden wir abgezockt, damit die EZB umverteilen kam. Und zwar über die nationalen Zentralbanken von Nord nach Süd. 

Die &quot;Niedrig-und Nullzinspolitik&quot; sagt doch bereits aus, dass es sich hier um Marktmanipulationen der Notenbanken handelt und nicht um Auswirkungen eines freien Marktes, so wie man das gerne darstellen will. Dass überhaupt &quot;Politik&quot; mit unserer Währung (d.h. unserem Vermögen, Einkommen) betrieben wird, ist bereits entlarvend für die angeblich &quot;unabhängigen&quot; Notenbanken. Preisstabilität braucht keine &quot;Geldpolitik&quot;, sondern nur seriöse, innerhalb ihres Auftrages arbeitende Notenbanker und keine egozentrischen &quot;what ever it takes&quot; Finanzjongleure!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein völliger Unsinn. Von solchen Neunmalklugen wie Hr. Schmelzing hört man immer wieder. Dass der politische Eurowahnsinn durch die in der Wirtschaftsstärke erheblich unterschiedlichen Staaten, teils mit höchsten Verschuldungen, in den Ruin führen muss, dürfte doch einleuchtend sein. Der Euro ist der Grund des Übels. Deutsche Spar-, Vorsorge- und Alterssicherungen wurden damit um hunderte Milliarden Euro entwertet, gleichzeitig haften die gleichen Bürger für die massiven Schulden fremder Länder, was der Maastrichtvertrag nicht vorsieht. Die Politik handelt gegen Verträge und Abkommen, zum Nachteil deutscher Bürger. Die Quittung bekommen die Altparteien durch die Wahlbürger. CDU und SPD befinden sich im freien Fall und ein Ende ist nicht abzusehen. Deutschland braucht die DM als Parallelwährung, um wieder flexibel zu werden. Ich weiß also nicht, warum man uns diesen Negativzins schönreden will. Jetzt tut man ja so, als wäre er Gott gewollt, oder wie Ebbe und Flut. In Wirklichkeit werden wir abgezockt, damit die EZB umverteilen kam. Und zwar über die nationalen Zentralbanken von Nord nach Süd. </p>
<p>Die &#8220;Niedrig-und Nullzinspolitik&#8221; sagt doch bereits aus, dass es sich hier um Marktmanipulationen der Notenbanken handelt und nicht um Auswirkungen eines freien Marktes, so wie man das gerne darstellen will. Dass überhaupt &#8220;Politik&#8221; mit unserer Währung (d.h. unserem Vermögen, Einkommen) betrieben wird, ist bereits entlarvend für die angeblich &#8220;unabhängigen&#8221; Notenbanken. Preisstabilität braucht keine &#8220;Geldpolitik&#8221;, sondern nur seriöse, innerhalb ihres Auftrages arbeitende Notenbanker und keine egozentrischen &#8220;what ever it takes&#8221; Finanzjongleure!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109435</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 11:09:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nochmal kurz zur Frage, wer denn freiwillig negativ verzinste Anleihen kauft.
Das machen u.a. passive Investoren über (Anleihen)Indexinvestments automatisch:
https://twitter.com/pboockvar/status/1219978519985500160?mc_cid=2c13ce0d7a&#038;mc_eid=00362692ca

Und passive Investments werden immer beliebter bei vielen Anlegern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal kurz zur Frage, wer denn freiwillig negativ verzinste Anleihen kauft.<br />
Das machen u.a. passive Investoren über (Anleihen)Indexinvestments automatisch:<br />
<a href="https://twitter.com/pboockvar/status/1219978519985500160?mc_cid=2c13ce0d7a&#038;mc_eid=00362692ca" rel="nofollow ugc">https://twitter.com/pboockvar/status/1219978519985500160?mc_cid=2c13ce0d7a&#038;mc_eid=00362692ca</a></p>
<p>Und passive Investments werden immer beliebter bei vielen Anlegern&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109340</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 19:34:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17723#comment-109340</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109004&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ M. Stöcker

Wenn sich sogar ein Befürworter des Staatsinterventionismus wie Herr Dimon klar gegen negative Zinsen positioniert, sollte das doch den Notenbanksozialisten bei der EZB zu denken geben.

Beste Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109004">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ M. Stöcker</p>
<p>Wenn sich sogar ein Befürworter des Staatsinterventionismus wie Herr Dimon klar gegen negative Zinsen positioniert, sollte das doch den Notenbanksozialisten bei der EZB zu denken geben.</p>
<p>Beste Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109321</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 15:44:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17723#comment-109321</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-108752&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Krause

&quot;Die werden jetzt aber durch Solarkocher ersetzt – zumindest teilweise!&quot;

Tja, Solarkocher haben gegenüber Kochen mit Holz in der Tat den großen Nachteil, dass man mit ihnen &quot;teilweise&quot;, nämlich nur tagsüber, arbeiten kann. 

Nachts funktionieren die einfach nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-108752">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Krause</p>
<p>&#8220;Die werden jetzt aber durch Solarkocher ersetzt – zumindest teilweise!&#8221;</p>
<p>Tja, Solarkocher haben gegenüber Kochen mit Holz in der Tat den großen Nachteil, dass man mit ihnen &#8220;teilweise&#8221;, nämlich nur tagsüber, arbeiten kann. </p>
<p>Nachts funktionieren die einfach nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109320</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 15:41:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17723#comment-109320</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109309&quot;&gt;Dieter Krause&lt;/a&gt;.

@Herr Krause

&quot;Aber es lohnt mit so einem durchgeknallten AfD-Hysteriker wie Ihnen einfach keine Diskussion. Sie haben keine Anhnung – wisen aber alles besser!&quot;

Na, dann erklären Sie es mir doch. Denken Sie daran, was Merkel in Davos gesagt hat: Dialogverweigerung sollte auch gesellschaftlich sanktioniert werden. 

Das Problem scheint mir eher zu sein, dass ich alle Ihre Jubelberichte über angeblich so großartige &quot;Energiewende&quot;-Projekte in ein paar wenigen Zeilen und schon mit kleinen Überschlagsrechnungen als wirtschaftlich und technisch völlig unsinnig entlarven kann. Und dabei bin ich doch angeblich so ahnungslos und so blöd, ich habe bei der letzten Wahl ja sogar AfD gewählt. 

Ihre Frustration sollten Sie aber an den Leuten auslassen, die die untauglichen &quot;Energiewende&quot;-Konzepte entwickelt haben, nicht an mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zinstrend-unter-null-oder-rasante-trendwende-lehren-aus-700-jahren-zinsgeschichte/#comment-109309">Dieter Krause</a>.</p>
<p>@Herr Krause</p>
<p>&#8220;Aber es lohnt mit so einem durchgeknallten AfD-Hysteriker wie Ihnen einfach keine Diskussion. Sie haben keine Anhnung – wisen aber alles besser!&#8221;</p>
<p>Na, dann erklären Sie es mir doch. Denken Sie daran, was Merkel in Davos gesagt hat: Dialogverweigerung sollte auch gesellschaftlich sanktioniert werden. </p>
<p>Das Problem scheint mir eher zu sein, dass ich alle Ihre Jubelberichte über angeblich so großartige &#8220;Energiewende&#8221;-Projekte in ein paar wenigen Zeilen und schon mit kleinen Überschlagsrechnungen als wirtschaftlich und technisch völlig unsinnig entlarven kann. Und dabei bin ich doch angeblich so ahnungslos und so blöd, ich habe bei der letzten Wahl ja sogar AfD gewählt. </p>
<p>Ihre Frustration sollten Sie aber an den Leuten auslassen, die die untauglichen &#8220;Energiewende&#8221;-Konzepte entwickelt haben, nicht an mir.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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