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	Kommentare zu: „Zentralbankpolitik auf dem falschen Weg“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17806</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 10:31:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17796&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich pflichte Ihnen bei: 
Natürlich kommt es darauf an, WIE man mit den Bürgern umgeht. Und genau da versagen die Eliten/Administrationen kläglich. 
(Das sagt jemand, der eigentlich nur eine anspruchsvolle ökonomische Website aufmacht, und nicht politisch agitiert.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17796">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich pflichte Ihnen bei:<br />
Natürlich kommt es darauf an, WIE man mit den Bürgern umgeht. Und genau da versagen die Eliten/Administrationen kläglich.<br />
(Das sagt jemand, der eigentlich nur eine anspruchsvolle ökonomische Website aufmacht, und nicht politisch agitiert.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17796</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 21:09:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17795&quot;&gt;Karl&lt;/a&gt;.

Zur Politik nur so viel:

Eine Politik, die GEGEN weitverbreitete fundamentale Interessen agiert, wird scheitern.

Sollte die Politik z. B. die Probleme der inneren Sicherheit nicht in den Griff bekommen bzw. die Kriminalität – mit und ohne Zuwanderer – mehr und mehr aus dem Ruder laufen, dann wird diese Politik scheitern, wobei es egal ist, was sie an Gutem bewirkt hat. 

Das ist klar, weiß jeder. Deshalb wird ja jetzt auch bei der Polizei aufgerüstet.

Jenseits der Innenpolitik:

Fundamental Interessen bzw. das, was dafür gehalten wird, muss auch international beachtet werden, wenn Politik nicht scheitern will.

Wenn z. B. die Menschen mehrheitlich GLAUBEN,  dass TITIPP nicht ihren Interessen dient, wird die Politik große Schwierigkeiten haben es durchzusetzen. Setzt sie es dennoch durch, dann wird sie danach mit Vertrauensverlust bis hin zu Widerstand und Obstruktion aller Art zu kämpfen haben – auch wenn TITIPP de facto IN IHREM INTERESSE ist. 

Klingt zuerst einaml unverständlich, lässt sich aber wie folgt erklären:

Wenn man wie ich davon ausgeht, dass wir auf dem Weg der „Anpassung nach unten“ sind, d. h. aufgrund von Megatrends (Demografie und Globalisierung vor allem im Modus „Eiszeit“) Wohlstandsverluste nicht zu vermeiden sind, dann wird auch Positives als Verlust wahrgenommen: Auch wenn man auf der schiefen Ebene langsamer nach unten rutscht, wenn sie flacher ist – man rutscht trotzdem.

Heißt:

Auch wenn eine funktionsfähige EU (anders als die heutige) oder TITIPP die Anpassung erträglicher verlaufen lassen würden – was ich glaube aufgrund von unterm Strich positiven makroökonomischen Skaleneffekten –, sie würden als Ursachen für die Anpassung nach unten gelten.  

M. A. n. lässt sich damit erklären, warum aller Voraussicht nach eine ökonomisch gut begründbare Politik, die  nach größeren Wirtschafträumen strebt, scheitern wird:

Wenn sie scheitert, wird sie nicht scheitern, weil sie Wohlstandsgewinne verhindert, sondern weil sie die ÜBERLAGERNDE negative Tendenz von Wohlstandsverlusten nicht kompensieren kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17795">Karl</a>.</p>
<p>Zur Politik nur so viel:</p>
<p>Eine Politik, die GEGEN weitverbreitete fundamentale Interessen agiert, wird scheitern.</p>
<p>Sollte die Politik z. B. die Probleme der inneren Sicherheit nicht in den Griff bekommen bzw. die Kriminalität – mit und ohne Zuwanderer – mehr und mehr aus dem Ruder laufen, dann wird diese Politik scheitern, wobei es egal ist, was sie an Gutem bewirkt hat. </p>
<p>Das ist klar, weiß jeder. Deshalb wird ja jetzt auch bei der Polizei aufgerüstet.</p>
<p>Jenseits der Innenpolitik:</p>
<p>Fundamental Interessen bzw. das, was dafür gehalten wird, muss auch international beachtet werden, wenn Politik nicht scheitern will.</p>
<p>Wenn z. B. die Menschen mehrheitlich GLAUBEN,  dass TITIPP nicht ihren Interessen dient, wird die Politik große Schwierigkeiten haben es durchzusetzen. Setzt sie es dennoch durch, dann wird sie danach mit Vertrauensverlust bis hin zu Widerstand und Obstruktion aller Art zu kämpfen haben – auch wenn TITIPP de facto IN IHREM INTERESSE ist. </p>
<p>Klingt zuerst einaml unverständlich, lässt sich aber wie folgt erklären:</p>
<p>Wenn man wie ich davon ausgeht, dass wir auf dem Weg der „Anpassung nach unten“ sind, d. h. aufgrund von Megatrends (Demografie und Globalisierung vor allem im Modus „Eiszeit“) Wohlstandsverluste nicht zu vermeiden sind, dann wird auch Positives als Verlust wahrgenommen: Auch wenn man auf der schiefen Ebene langsamer nach unten rutscht, wenn sie flacher ist – man rutscht trotzdem.</p>
<p>Heißt:</p>
<p>Auch wenn eine funktionsfähige EU (anders als die heutige) oder TITIPP die Anpassung erträglicher verlaufen lassen würden – was ich glaube aufgrund von unterm Strich positiven makroökonomischen Skaleneffekten –, sie würden als Ursachen für die Anpassung nach unten gelten.  </p>
<p>M. A. n. lässt sich damit erklären, warum aller Voraussicht nach eine ökonomisch gut begründbare Politik, die  nach größeren Wirtschafträumen strebt, scheitern wird:</p>
<p>Wenn sie scheitert, wird sie nicht scheitern, weil sie Wohlstandsgewinne verhindert, sondern weil sie die ÜBERLAGERNDE negative Tendenz von Wohlstandsverlusten nicht kompensieren kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17795</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 18:05:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Tischer:
Seit dem berühmten &quot;Wir schaffen das!&quot; ist leider alles vorstellbar. Wer ganz ungeniert z. B. immer weiter mit der Türkei über den Beitritt verhandelt, obwohl völlig klar ist, dass eine diesbezügliche EU-Volksabstimmung keine Chance hätte, läuft mit dem Baseballschläger zwischen den Bürgern herum.

Aber keine Sorge, die jahrzehnte alte FPÖ ist nicht weniger und nicht mehr als die Schweizerische SVP, die dort stärkste Partei ist.
Eine neue Studie des ifo-Instituts zeigt, dass der in Euro gemessene Wohlstandsverlust durch Grenzkontrollen selbst im Worst Case viel geringer ausfallen würde, als die Summen, die durch unkontrollierte Massenzuwanderung auf uns zukommen könnten (Leser dieses Blogs kennen die Zahlen ...):
http://www.risknet.de/themen/risknews/risikoanalyse-grenzkontrollen-in-europa/40897313757a334de9b9d1bc4f86de42/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tischer:<br />
Seit dem berühmten &#8220;Wir schaffen das!&#8221; ist leider alles vorstellbar. Wer ganz ungeniert z. B. immer weiter mit der Türkei über den Beitritt verhandelt, obwohl völlig klar ist, dass eine diesbezügliche EU-Volksabstimmung keine Chance hätte, läuft mit dem Baseballschläger zwischen den Bürgern herum.</p>
<p>Aber keine Sorge, die jahrzehnte alte FPÖ ist nicht weniger und nicht mehr als die Schweizerische SVP, die dort stärkste Partei ist.<br />
Eine neue Studie des ifo-Instituts zeigt, dass der in Euro gemessene Wohlstandsverlust durch Grenzkontrollen selbst im Worst Case viel geringer ausfallen würde, als die Summen, die durch unkontrollierte Massenzuwanderung auf uns zukommen könnten (Leser dieses Blogs kennen die Zahlen &#8230;):<br />
<a href="http://www.risknet.de/themen/risknews/risikoanalyse-grenzkontrollen-in-europa/40897313757a334de9b9d1bc4f86de42/" rel="nofollow ugc">http://www.risknet.de/themen/risknews/risikoanalyse-grenzkontrollen-in-europa/40897313757a334de9b9d1bc4f86de42/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17794</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 17:49:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gut. Das wollte ich hören.   ;-) LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut. Das wollte ich hören.   ;-) LG</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17793</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 15:42:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17787&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Denke, es ist genau so: Es wird einen schleichenden Verfall geben, mit radikalen oder ohne radikale Politiker. Der Wohlstand schrumpft so oder so!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17787">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Denke, es ist genau so: Es wird einen schleichenden Verfall geben, mit radikalen oder ohne radikale Politiker. Der Wohlstand schrumpft so oder so!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17787</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 12:38:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17786&quot;&gt;Ralph Klages&lt;/a&gt;.

Sie haben Recht.

Wenn sich die Systemleistungen so sehr verschlechtern, dass kein zielgerichtetes Handeln mehr stattfinden kann wegen diffuser Machtverhältnisse, kann keine Vorhersage mehr getroffen werden außer der, dass das System auf VERFALL zuläuft. 

Das hatte ich so ausdrücklich nicht dargelegt. 

Ansatzweise zuletzt  in Österreich zu antizipieren: 

Es war offensichtlich nicht vorstellbar, dass ein strammer Rechtspopulist Bundespräsident werden könnte.  Deshalb gab es keine Versuche, ihn unter Aufbietung aller legalen Möglichkeiten zu verhindern. Wird er es tatsächlich im zweiten Wahlgang, steuert die Republik geradewegs auf einen Verfassungskonflikt zu: Denn er wird Maßnahmen unterbinden, die eine rechtmäßig gewählte Mehrheitsregierung erlässt. Er wird möglicherweise sogar die Regierung entlassen und Neuwahlen ausrufen, weil seine FPÖ derzeit gute Chancen hat, durch sie die bestimmende Regierungspartei zu werden.

Was dann passiert, ist nicht mehr einzuschätzen, geschweige denn vorauszusagen.

Käme das so, würde das System in eine Selbstdynamik verfallen, die zu nicht mehr vorhersehbaren Zuständen führte – außer am Ende, wenn wie durch ein Wunder nicht doch noch Vernunft einkehrte: eben Verfall. 

Was nach Niagara kommt?

Ein böses Erwachen, bestenfalls.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17786">Ralph Klages</a>.</p>
<p>Sie haben Recht.</p>
<p>Wenn sich die Systemleistungen so sehr verschlechtern, dass kein zielgerichtetes Handeln mehr stattfinden kann wegen diffuser Machtverhältnisse, kann keine Vorhersage mehr getroffen werden außer der, dass das System auf VERFALL zuläuft. </p>
<p>Das hatte ich so ausdrücklich nicht dargelegt. </p>
<p>Ansatzweise zuletzt  in Österreich zu antizipieren: </p>
<p>Es war offensichtlich nicht vorstellbar, dass ein strammer Rechtspopulist Bundespräsident werden könnte.  Deshalb gab es keine Versuche, ihn unter Aufbietung aller legalen Möglichkeiten zu verhindern. Wird er es tatsächlich im zweiten Wahlgang, steuert die Republik geradewegs auf einen Verfassungskonflikt zu: Denn er wird Maßnahmen unterbinden, die eine rechtmäßig gewählte Mehrheitsregierung erlässt. Er wird möglicherweise sogar die Regierung entlassen und Neuwahlen ausrufen, weil seine FPÖ derzeit gute Chancen hat, durch sie die bestimmende Regierungspartei zu werden.</p>
<p>Was dann passiert, ist nicht mehr einzuschätzen, geschweige denn vorauszusagen.</p>
<p>Käme das so, würde das System in eine Selbstdynamik verfallen, die zu nicht mehr vorhersehbaren Zuständen führte – außer am Ende, wenn wie durch ein Wunder nicht doch noch Vernunft einkehrte: eben Verfall. </p>
<p>Was nach Niagara kommt?</p>
<p>Ein böses Erwachen, bestenfalls.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17786</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 11:02:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5253#comment-17786</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17785&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Zumindest bis Punkt 4 einschl. kann man getrost zustimmen. Von da ab eher blind. Es hängt von den Maßnahmen ab; Schuldenschnitte, Helikopter oder eine Mischung aus beidem. Politisch initiiert und begleitet, egal mit/von welcher Strömung, links oder rechts oder auch beides. Die Frage bleibt: Was kommt nach Niagara?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17785">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Zumindest bis Punkt 4 einschl. kann man getrost zustimmen. Von da ab eher blind. Es hängt von den Maßnahmen ab; Schuldenschnitte, Helikopter oder eine Mischung aus beidem. Politisch initiiert und begleitet, egal mit/von welcher Strömung, links oder rechts oder auch beides. Die Frage bleibt: Was kommt nach Niagara?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zentralbankpolitik-auf-dem-falschen-weg/#comment-17785</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 08:14:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann das Problem zu hoher Gesamtverschuldung wenden wie man will und es von dieser oder jener Seite betrachten.

Man kommt IMMER zu denselben Einsichten:

1) Der Verschuldungsaufbau war die Option, Anpassungsprobleme mit Maßnahmen zu verdrängen, deren Kosten, nämlich die Verschuldungskosten zum jeweiligen Zeitpunkt GERINGER waren als die sozialen und politischen Kosten der Anpassung.

2) Diese Strategie ist am Ende, weil auf der „Geldebene“ die Verschuldung nicht mehr hinreichend mit Sicherheiten gedeckt ist (Lähmung des Finanzsystems) und auf der realwirtschaftlichen Ebene, weil die kontinuierliche Verdrängung von Anpassungen vor allem auf der Angebotsseite zu wettbewerbsschädlicher Ressourcenallokation und Unterbeschäftigung geführt hat. 

3) Eine Entkommen gibt es nur mit hohen Verlusten, vermutlich einer Depression oder Hyperinflation und damit sozial und politisch nicht mehr kontrollierbarer Destabilisierung.

4) Da dies rational niemand herbeiführen will, gibt es keine kontrollierte Lösung, sondern unter Führung der Notenbanken lediglich eine Verwaltung des labilen Zustands. Von daher ist es unerheblich, was die Notenbanken alles tun könnten, sondern es zählt nur, was sie tun, um den Zustand nicht in Destabilisierung übergehen zu lassen. 

5) Dieser Zustand wird zu weiteren Wohlstandsverlusten führen, die eine unkontrollierte Lösung generieren werden, nämlich durch Renationalisierung, Handelsrestriktionen und damit beschleunigt noch höhere Wohlstandsverluste. Ist bereits im vollen Gange, siehe zuletzt Österreich. 

6) Diese Entwicklung ist für die entwickelten Volkswirtschaften vorgezeichnet, weil ihr eine innere Logik der Vermeidung belastender Lösungen innewohnt.   

Das anschauliche Beispiel:

Rafting – ruhige Fahrt, alles gemütlich (wie eine Floßfahrt auf der Isar); dann etwas unruhigeres Wasser – keine Angst, das Boot nur etwas besser ausbalancieren; schnelle Strömung, Wirbel – wer wird denn unter diesen Bedingungen aussteigen und an Land schwimmen wollen, viel zu gefährlich; das Boot ist kaum noch zu kontrollieren – da müssen wir durch, es gibt keine Alternative; Absturz in den Niagara Fällen – das konnte doch keiner wissen. 

So geht’s.

Oder weiß es jemand besser?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann das Problem zu hoher Gesamtverschuldung wenden wie man will und es von dieser oder jener Seite betrachten.</p>
<p>Man kommt IMMER zu denselben Einsichten:</p>
<p>1) Der Verschuldungsaufbau war die Option, Anpassungsprobleme mit Maßnahmen zu verdrängen, deren Kosten, nämlich die Verschuldungskosten zum jeweiligen Zeitpunkt GERINGER waren als die sozialen und politischen Kosten der Anpassung.</p>
<p>2) Diese Strategie ist am Ende, weil auf der „Geldebene“ die Verschuldung nicht mehr hinreichend mit Sicherheiten gedeckt ist (Lähmung des Finanzsystems) und auf der realwirtschaftlichen Ebene, weil die kontinuierliche Verdrängung von Anpassungen vor allem auf der Angebotsseite zu wettbewerbsschädlicher Ressourcenallokation und Unterbeschäftigung geführt hat. </p>
<p>3) Eine Entkommen gibt es nur mit hohen Verlusten, vermutlich einer Depression oder Hyperinflation und damit sozial und politisch nicht mehr kontrollierbarer Destabilisierung.</p>
<p>4) Da dies rational niemand herbeiführen will, gibt es keine kontrollierte Lösung, sondern unter Führung der Notenbanken lediglich eine Verwaltung des labilen Zustands. Von daher ist es unerheblich, was die Notenbanken alles tun könnten, sondern es zählt nur, was sie tun, um den Zustand nicht in Destabilisierung übergehen zu lassen. </p>
<p>5) Dieser Zustand wird zu weiteren Wohlstandsverlusten führen, die eine unkontrollierte Lösung generieren werden, nämlich durch Renationalisierung, Handelsrestriktionen und damit beschleunigt noch höhere Wohlstandsverluste. Ist bereits im vollen Gange, siehe zuletzt Österreich. </p>
<p>6) Diese Entwicklung ist für die entwickelten Volkswirtschaften vorgezeichnet, weil ihr eine innere Logik der Vermeidung belastender Lösungen innewohnt.   </p>
<p>Das anschauliche Beispiel:</p>
<p>Rafting – ruhige Fahrt, alles gemütlich (wie eine Floßfahrt auf der Isar); dann etwas unruhigeres Wasser – keine Angst, das Boot nur etwas besser ausbalancieren; schnelle Strömung, Wirbel – wer wird denn unter diesen Bedingungen aussteigen und an Land schwimmen wollen, viel zu gefährlich; das Boot ist kaum noch zu kontrollieren – da müssen wir durch, es gibt keine Alternative; Absturz in den Niagara Fällen – das konnte doch keiner wissen. </p>
<p>So geht’s.</p>
<p>Oder weiß es jemand besser?</p>
]]></content:encoded>
		
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