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	Kommentare zu: Zeit, aus den Bondmärkten auszusteigen?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Nov 2017 16:20:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Contumax		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29114</link>

		<dc:creator><![CDATA[Contumax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 16:20:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29017&quot;&gt;Contumax&lt;/a&gt;.

@Wolfgang Selig
Der Vergleich des sich nähernden schwarzen Vogels mit einer schwarzen Singularität ist  treffend.
Da Sie den Lastenausgleich ansprechen, den heute, wie Sie schreiben, kaum jemand erinnert: Die Unterlagen meiner Großeltern über jahrzehntelange Ausgleichszahlungen für das selbstgebaute, mit einer Hypothek belastete, im Herbst 1939 (!) bezogene Eigenheim (das wegen fehlenden Holzscheines 2 Jahre ohne Dach blieb), liegen in meinem Familienarchiv. Der Großvater zog nicht ein, sondern für etwa 6 Jahre nach Rußland, die Großmutter bewohnte den provisorischen Luftschutzkeller. Nachdem – mit viel Glück – auch alle vier Kinder halbwegs unversehrt zurückgekehrt waren, belegte der Bürgermeister der rheinischen Fast-Großstadt einen Raum für sich mit Beschlag.
Der Lastenausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Meine Großmutter trug die Last weitgehend alleine, ihr Mann starb an den Folgen der Gefangenschaft Mitte der Fünfziger Jahre.  Mehrere Anträge auf Stundung von Raten wurden bewilligt.
Eigentum verpflichtet. Immerhin zahlte sie keine Miete; – nach heutigen Maßstäben war sie arm wie die sprichwörtliche Kirchenmaus. Das ist keine Klage, und es ist auf die heutigen Verhältnisse nicht 1:1 übertragbar. Next time it&#039;s different.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29017">Contumax</a>.</p>
<p>@Wolfgang Selig<br />
Der Vergleich des sich nähernden schwarzen Vogels mit einer schwarzen Singularität ist  treffend.<br />
Da Sie den Lastenausgleich ansprechen, den heute, wie Sie schreiben, kaum jemand erinnert: Die Unterlagen meiner Großeltern über jahrzehntelange Ausgleichszahlungen für das selbstgebaute, mit einer Hypothek belastete, im Herbst 1939 (!) bezogene Eigenheim (das wegen fehlenden Holzscheines 2 Jahre ohne Dach blieb), liegen in meinem Familienarchiv. Der Großvater zog nicht ein, sondern für etwa 6 Jahre nach Rußland, die Großmutter bewohnte den provisorischen Luftschutzkeller. Nachdem – mit viel Glück – auch alle vier Kinder halbwegs unversehrt zurückgekehrt waren, belegte der Bürgermeister der rheinischen Fast-Großstadt einen Raum für sich mit Beschlag.<br />
Der Lastenausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Meine Großmutter trug die Last weitgehend alleine, ihr Mann starb an den Folgen der Gefangenschaft Mitte der Fünfziger Jahre.  Mehrere Anträge auf Stundung von Raten wurden bewilligt.<br />
Eigentum verpflichtet. Immerhin zahlte sie keine Miete; – nach heutigen Maßstäben war sie arm wie die sprichwörtliche Kirchenmaus. Das ist keine Klage, und es ist auf die heutigen Verhältnisse nicht 1:1 übertragbar. Next time it&#8217;s different.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29083</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 11:08:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Paul Ziegler

Danke, dass Sie fragen.

Ich habe mich nicht hinreichend deutlich ausgedrückt mit 

&#062;Ich sehe daher das RISIKO destruktiver Verwerfungen in erster Linie nicht bei den Finanzmärkten, bei denen es „nur“ um BEWERTUNGEN geht.&#062;

Statt „Risiko“ hätte ich besser sagen sollen:

Das Risiko URSÄCHLICHER destruktiver Verwerfungen …. 

Selbstverständlich bewerten die Märkte und handeln die Märkte aufgrund von Bewertungen mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft – Sie haben natürlich recht und darüber gibt es nichts zu diskutieren. 

Auf die Fehlbewertungen, die aufgrund der Geldpolitik bestehen, hat Alexander vor mir hingewiesen. 

Wenn es diesbezüglich Korrekturen gibt – und die wird es geben –, dann sind diese m. A. n. auf der „Geldebene“, also bezüglich der Stabilität des Finanzsystems vermutlich zu meistern. 

Das ist meine Vermutung mit Blick insbesondere auf die Notenbanken, die sich seit der Lehman-Krise ff. viel intensiver  mit dem Zustand der Finanzwirtschaft und insbesondere der Banken beschäftigen und auf Verbesserungen gedrungen haben z. B. der Ausstattung mit Eigenkapital. 

Wenn das richtig ist, dann liegt das Risiko URSÄCHLICHER destruktiver Verwerfungen woanders – in den SOZIALEN und POLITISCHEN Verhältnissen.

Wie aller Orten zu beobachten ist, können Regierungen sie nicht derart stabilisieren oder verbessern, dass es „ruhig“ bleibt – und dies TROTZ oder WEGEN der Maßnahmen auf der monetären Ebene. 

Vielleicht sollte ich es so sagen:

Die Finanzmärkte haben mit erheblichen Rückwirkungen auf die Realwirtschaft gravierende Auswirkungen auf den Zustand von Wirtschaft und Gesellschaft, aber in gewisser Weise – mal salopp ausgedrückt – sind sie nur SYPTOME – unterliegender REALER Entwicklungen, die ich mit Megatrends bezeichne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Paul Ziegler</p>
<p>Danke, dass Sie fragen.</p>
<p>Ich habe mich nicht hinreichend deutlich ausgedrückt mit </p>
<p>&gt;Ich sehe daher das RISIKO destruktiver Verwerfungen in erster Linie nicht bei den Finanzmärkten, bei denen es „nur“ um BEWERTUNGEN geht.&gt;</p>
<p>Statt „Risiko“ hätte ich besser sagen sollen:</p>
<p>Das Risiko URSÄCHLICHER destruktiver Verwerfungen …. </p>
<p>Selbstverständlich bewerten die Märkte und handeln die Märkte aufgrund von Bewertungen mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft – Sie haben natürlich recht und darüber gibt es nichts zu diskutieren. </p>
<p>Auf die Fehlbewertungen, die aufgrund der Geldpolitik bestehen, hat Alexander vor mir hingewiesen. </p>
<p>Wenn es diesbezüglich Korrekturen gibt – und die wird es geben –, dann sind diese m. A. n. auf der „Geldebene“, also bezüglich der Stabilität des Finanzsystems vermutlich zu meistern. </p>
<p>Das ist meine Vermutung mit Blick insbesondere auf die Notenbanken, die sich seit der Lehman-Krise ff. viel intensiver  mit dem Zustand der Finanzwirtschaft und insbesondere der Banken beschäftigen und auf Verbesserungen gedrungen haben z. B. der Ausstattung mit Eigenkapital. </p>
<p>Wenn das richtig ist, dann liegt das Risiko URSÄCHLICHER destruktiver Verwerfungen woanders – in den SOZIALEN und POLITISCHEN Verhältnissen.</p>
<p>Wie aller Orten zu beobachten ist, können Regierungen sie nicht derart stabilisieren oder verbessern, dass es „ruhig“ bleibt – und dies TROTZ oder WEGEN der Maßnahmen auf der monetären Ebene. </p>
<p>Vielleicht sollte ich es so sagen:</p>
<p>Die Finanzmärkte haben mit erheblichen Rückwirkungen auf die Realwirtschaft gravierende Auswirkungen auf den Zustand von Wirtschaft und Gesellschaft, aber in gewisser Weise – mal salopp ausgedrückt – sind sie nur SYPTOME – unterliegender REALER Entwicklungen, die ich mit Megatrends bezeichne.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29068</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 06:56:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9385#comment-29068</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Paul Ziegler
&quot;bei denen es „nur“ um BEWERTUNGEN geht&quot;

Zitat Gunnar Heinsohn: 
Würde nun freier Markt für Staatspapiere und damit ihre Deflation von – sagen wir – 10.000 Nennwert auf durchschnittlich 5.000 Preis (Kurs) zugelassen, wären fast alle Banken und viele Betriebe umgehend ausgelöscht. Denn die 5.000, die man durch Anlage in Staatspapiere verliert, kann man nicht aus einem Eigenkapital glattstellen, das ebenfalls aus Staatspapieren besteht, die ihrerseits um 5.000 gefallen sind. Danach muss es von vorne losgehen und weder Politiker noch ihre Wähler wollen das persönlich erleben. Hochschulden so lange es geht, bleibt deshalb die Parole auch im Jahre 2013.

http://www.achgut.com/artikel/deflation_und_inflation_auch_2013_eintraechtig_beieinander/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Paul Ziegler<br />
&#8220;bei denen es „nur“ um BEWERTUNGEN geht&#8221;</p>
<p>Zitat Gunnar Heinsohn:<br />
Würde nun freier Markt für Staatspapiere und damit ihre Deflation von – sagen wir – 10.000 Nennwert auf durchschnittlich 5.000 Preis (Kurs) zugelassen, wären fast alle Banken und viele Betriebe umgehend ausgelöscht. Denn die 5.000, die man durch Anlage in Staatspapiere verliert, kann man nicht aus einem Eigenkapital glattstellen, das ebenfalls aus Staatspapieren besteht, die ihrerseits um 5.000 gefallen sind. Danach muss es von vorne losgehen und weder Politiker noch ihre Wähler wollen das persönlich erleben. Hochschulden so lange es geht, bleibt deshalb die Parole auch im Jahre 2013.</p>
<p><a href="http://www.achgut.com/artikel/deflation_und_inflation_auch_2013_eintraechtig_beieinander/" rel="nofollow ugc">http://www.achgut.com/artikel/deflation_und_inflation_auch_2013_eintraechtig_beieinander/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29062</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 05:35:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29034&quot;&gt;Timo&lt;/a&gt;.

Für den Eigenkapital anlegenden Anleger wäre er nicht negativ. Für den, der auf Pump anlegt, schon. Für die Bank, die den zweiten Typ finanziert, auch. Vor allem aber für den, der ein vermeintlich sicheres Guthaben bei dieser Bank hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29034">Timo</a>.</p>
<p>Für den Eigenkapital anlegenden Anleger wäre er nicht negativ. Für den, der auf Pump anlegt, schon. Für die Bank, die den zweiten Typ finanziert, auch. Vor allem aber für den, der ein vermeintlich sicheres Guthaben bei dieser Bank hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ZIRP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29048</link>

		<dc:creator><![CDATA[ZIRP]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 01:46:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Frage muß eher lauten, wann es an der Zeit ist, Sicherheit in erstklassigen Staatsanleihen zu suchen.

Leider hat die verantwortungslose Zentralbankpolitik in der westlichen Welt gerade in den wirtschaftskräftigen Ländern Immobilienblasen entstehen lassen, so daß in einer zukünftigen wirtschaftlichen Krise dort das Bankensystem im Risiko stehen wird und nicht nur in Ländern wie Spanie und Italien zuvor.

Zumal die Immobilienbesitzerquote überall eine viel höhere ist als beispielsweise die Aktionärsquote.

Zudem besondere Exponierung in Ländern mit Vollfinanzierung aufgrund steuerlichem Anreizsystem wie Schweiz, Schweden, Finnland, Norwegen, etc.

https://www.presseportal.de/pm/35604/2322072

https://www.boerse.de/dai/anteil-aktionaere/grafik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage muß eher lauten, wann es an der Zeit ist, Sicherheit in erstklassigen Staatsanleihen zu suchen.</p>
<p>Leider hat die verantwortungslose Zentralbankpolitik in der westlichen Welt gerade in den wirtschaftskräftigen Ländern Immobilienblasen entstehen lassen, so daß in einer zukünftigen wirtschaftlichen Krise dort das Bankensystem im Risiko stehen wird und nicht nur in Ländern wie Spanie und Italien zuvor.</p>
<p>Zumal die Immobilienbesitzerquote überall eine viel höhere ist als beispielsweise die Aktionärsquote.</p>
<p>Zudem besondere Exponierung in Ländern mit Vollfinanzierung aufgrund steuerlichem Anreizsystem wie Schweiz, Schweden, Finnland, Norwegen, etc.</p>
<p><a href="https://www.presseportal.de/pm/35604/2322072" rel="nofollow ugc">https://www.presseportal.de/pm/35604/2322072</a></p>
<p><a href="https://www.boerse.de/dai/anteil-aktionaere/grafik" rel="nofollow ugc">https://www.boerse.de/dai/anteil-aktionaere/grafik</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul Ziegler		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29043</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul Ziegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 00:56:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9385#comment-29043</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Wo genau, Herr Tischer, sehen Sie die Grenze zwischen monetärer Ebene und Finanzmärkten?
Auch am Geldmarkt werden ja letztendlich Bewertungen gehandelt und Banken finanzieren ihre Kreditauslagen mit Anleihen. Bankkredite wiederum fließen in  Häuser-, Aktien-, etc Märkte, also ich habe echte Schwierigkeiten, hier eine Unterscheidung vorzunehmen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Wo genau, Herr Tischer, sehen Sie die Grenze zwischen monetärer Ebene und Finanzmärkten?<br />
Auch am Geldmarkt werden ja letztendlich Bewertungen gehandelt und Banken finanzieren ihre Kreditauslagen mit Anleihen. Bankkredite wiederum fließen in  Häuser-, Aktien-, etc Märkte, also ich habe echte Schwierigkeiten, hier eine Unterscheidung vorzunehmen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29038</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 23:03:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29006&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

&#062;… das Vertrauen in die wesentlichen Währungen noch nicht erschüttert ist. Das kann m.E. nicht so schnell kommen, denn im Gegensatz zur Lehmann-Pleite erodiert das Währungsvertrauen eher in der Geschwindigkeit eines schwimmenden Eisbergs.&#062;

Das ist der eine Aspekt.

Der andere ist, dass die Notenbanken seit der Lehman-Krise sehr viel krisensensitiver geworden sind und auf Verwerfungen im Finanzsektor sehr viel effektiver, weil gezielter und umfassender reagieren können.

Es gibt natürlich nichts schön zu reden, was die Verschuldung und den Finanzsektor betrifft, ich glaube aber dennoch, dass auf der monetären Ebene die Dinge relativ gut zu kontrollieren sind. 

Ich sehe daher das RISIKO destruktiver Verwerfungen in erster Linie nicht bei den Finanzmärkten, bei denen es „nur“ um BEWERTUNGEN geht.

Das Risiko unkalkulierbar, nicht beherrschbarer Entwicklungen liegt meinem Verständnis nach in der REALWIRTSCHAFT, speziell in der durch Arbeitslosigkeit sich verfestigender Kompetenzverluste bezüglich nachhaltiger Wohlstandssicherung. 

Das wird sozusagen existenziell erfahren und kann nicht monetär kompensiert werden. 

Ich würde daher sagen:

Irgendwann ist irgendwo eine Panik da und es gibt keine Feuerwehr, die löschen könnte. 

Dann wären wir vermutlich schnell in einem Modus, bei dem Bewertungen längst nicht mehr das Wichtigste sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29006">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>&gt;… das Vertrauen in die wesentlichen Währungen noch nicht erschüttert ist. Das kann m.E. nicht so schnell kommen, denn im Gegensatz zur Lehmann-Pleite erodiert das Währungsvertrauen eher in der Geschwindigkeit eines schwimmenden Eisbergs.&gt;</p>
<p>Das ist der eine Aspekt.</p>
<p>Der andere ist, dass die Notenbanken seit der Lehman-Krise sehr viel krisensensitiver geworden sind und auf Verwerfungen im Finanzsektor sehr viel effektiver, weil gezielter und umfassender reagieren können.</p>
<p>Es gibt natürlich nichts schön zu reden, was die Verschuldung und den Finanzsektor betrifft, ich glaube aber dennoch, dass auf der monetären Ebene die Dinge relativ gut zu kontrollieren sind. </p>
<p>Ich sehe daher das RISIKO destruktiver Verwerfungen in erster Linie nicht bei den Finanzmärkten, bei denen es „nur“ um BEWERTUNGEN geht.</p>
<p>Das Risiko unkalkulierbar, nicht beherrschbarer Entwicklungen liegt meinem Verständnis nach in der REALWIRTSCHAFT, speziell in der durch Arbeitslosigkeit sich verfestigender Kompetenzverluste bezüglich nachhaltiger Wohlstandssicherung. </p>
<p>Das wird sozusagen existenziell erfahren und kann nicht monetär kompensiert werden. </p>
<p>Ich würde daher sagen:</p>
<p>Irgendwann ist irgendwo eine Panik da und es gibt keine Feuerwehr, die löschen könnte. </p>
<p>Dann wären wir vermutlich schnell in einem Modus, bei dem Bewertungen längst nicht mehr das Wichtigste sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Timo		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Timo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 21:38:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein ziemlich reißerischer Titel für einen vagen, nichtssagenden Artikel mit vielen coulds and when.
Aus welchem Bondmarkt soll man aussteigen ? Staatsanleihen,Corporates, Kurzläufer, Langläufer, Investmentgrade, High Yield, EM, USA, Europa ? Als gäbe es DEN homogenen Bondmarkt.
HYG schwankte zwischen 84,81 und 88,65 in den letzten 52 Wochen. Das Siebenmonatstief lag bei ca.87. Geben diese &quot;gewaltigen&quot; Kursschwankungen einen Hinweis auf einen Zinsanstieg? Europäische HY- renditen geben vielleicht einen Hinweis auf die Irrationalität der Anleger, aber als Ausstiegssignal für den gesamten Bondmarkt?
Der drohende Zinsanstieg wird immer wieder als drohendes Menetekel an die Wand gemalt. Kommt er und wäre er, zumindest für den Anleger, wirklich so negativ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ziemlich reißerischer Titel für einen vagen, nichtssagenden Artikel mit vielen coulds and when.<br />
Aus welchem Bondmarkt soll man aussteigen ? Staatsanleihen,Corporates, Kurzläufer, Langläufer, Investmentgrade, High Yield, EM, USA, Europa ? Als gäbe es DEN homogenen Bondmarkt.<br />
HYG schwankte zwischen 84,81 und 88,65 in den letzten 52 Wochen. Das Siebenmonatstief lag bei ca.87. Geben diese &#8220;gewaltigen&#8221; Kursschwankungen einen Hinweis auf einen Zinsanstieg? Europäische HY- renditen geben vielleicht einen Hinweis auf die Irrationalität der Anleger, aber als Ausstiegssignal für den gesamten Bondmarkt?<br />
Der drohende Zinsanstieg wird immer wieder als drohendes Menetekel an die Wand gemalt. Kommt er und wäre er, zumindest für den Anleger, wirklich so negativ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29023</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 18:45:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9385#comment-29023</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29017&quot;&gt;Contumax&lt;/a&gt;.

Da dürften Sie recht haben, denn das nächste mal wird der Staat die Immobilieneigentümer und andere mit Lastenausgleich u.ä. belasten, was seit der Nachkriegszeit vergessen ist. Herr Dr. Stelter verwies nicht umsonst auf Macrons thinktank. Der nächste schwarze Schwan ist m.E. eher mit einem schwarzen Loch zu vergleichen, dessen Auswirkungen man schon spürt, weil man schon von seiner Schwerkraft angezogen wird. Man sieht es nur noch nicht. Es ist nur unklar, ob es einen ganz verschlingt oder man mit Schäden noch rauskommt. Und natürlich bleibt die Frage, wie lange der Gravitationsstrudel braucht, um einen ganz einzusaugen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29017">Contumax</a>.</p>
<p>Da dürften Sie recht haben, denn das nächste mal wird der Staat die Immobilieneigentümer und andere mit Lastenausgleich u.ä. belasten, was seit der Nachkriegszeit vergessen ist. Herr Dr. Stelter verwies nicht umsonst auf Macrons thinktank. Der nächste schwarze Schwan ist m.E. eher mit einem schwarzen Loch zu vergleichen, dessen Auswirkungen man schon spürt, weil man schon von seiner Schwerkraft angezogen wird. Man sieht es nur noch nicht. Es ist nur unklar, ob es einen ganz verschlingt oder man mit Schäden noch rauskommt. Und natürlich bleibt die Frage, wie lange der Gravitationsstrudel braucht, um einen ganz einzusaugen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Contumax		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29017</link>

		<dc:creator><![CDATA[Contumax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 18:08:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9385#comment-29017</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29006&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

In mehr als vierzig Jahren als privater Investor habe ich ein halbes Dutzend schwarze Schwäne kennengelernt und finanziell überlebt. Keiner glich dem anderen. Die beiden letzten erwiesen sich als sehr spendabel. Ich bin nicht erpicht darauf, den nächsten schwarzen Vogel zu sehen. Er dürfte eher einer Hydra gleichen. Maßnahmen, um – nicht nur in finanzieller Hinsicht – einigermaßen zu bestehen, hat Herr Tischer vor kurzem in diesem Blog genannt. Next time it&#039;s different.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29006">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>In mehr als vierzig Jahren als privater Investor habe ich ein halbes Dutzend schwarze Schwäne kennengelernt und finanziell überlebt. Keiner glich dem anderen. Die beiden letzten erwiesen sich als sehr spendabel. Ich bin nicht erpicht darauf, den nächsten schwarzen Vogel zu sehen. Er dürfte eher einer Hydra gleichen. Maßnahmen, um – nicht nur in finanzieller Hinsicht – einigermaßen zu bestehen, hat Herr Tischer vor kurzem in diesem Blog genannt. Next time it&#8217;s different.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29006</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 14:57:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Und wenn da jemand „Feuer“ schreit, ist die Panik da.&quot;
Bis jetzt schreit aber noch keiner. Natürlich, irgendwann wird einer schreien. Ob es dann ein Wahlergebnis in  Deutschland oder Frankreich ist, ein Bankenunfall in Japan oder ein Erdbeben in Kalifornien ist eigentlich schon egal. Aber die Ausgangsbasis ist m.E. anders. Einen Vergleich mit dem Jahr 2006 halte ich daher für überzogen, da im Gegensatz zu damals die Notenbanken mit ihren &quot;unkonventionellen&quot; Maßnahmen nach wie vor Gewehr bei Fuß stehen und das Vertrauen in die wesentlichen Währungen noch nicht erschüttert ist. Das kann m.E. nicht so schnell kommen, denn im Gegensatz zur Lehmann-Pleite erodiert das Währungsvertrauen eher in der Geschwindigkeit eines schwimmenden Eisbergs. Der verkleinert sich langsam, aber unaufhaltsam und nur in der Schlussschmelze zügig. Ich rechne erst im kommenden Jahrzehnt damit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Und wenn da jemand „Feuer“ schreit, ist die Panik da.&#8221;<br />
Bis jetzt schreit aber noch keiner. Natürlich, irgendwann wird einer schreien. Ob es dann ein Wahlergebnis in  Deutschland oder Frankreich ist, ein Bankenunfall in Japan oder ein Erdbeben in Kalifornien ist eigentlich schon egal. Aber die Ausgangsbasis ist m.E. anders. Einen Vergleich mit dem Jahr 2006 halte ich daher für überzogen, da im Gegensatz zu damals die Notenbanken mit ihren &#8220;unkonventionellen&#8221; Maßnahmen nach wie vor Gewehr bei Fuß stehen und das Vertrauen in die wesentlichen Währungen noch nicht erschüttert ist. Das kann m.E. nicht so schnell kommen, denn im Gegensatz zur Lehmann-Pleite erodiert das Währungsvertrauen eher in der Geschwindigkeit eines schwimmenden Eisbergs. Der verkleinert sich langsam, aber unaufhaltsam und nur in der Schlussschmelze zügig. Ich rechne erst im kommenden Jahrzehnt damit.</p>
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		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zeit-aus-den-bondmaerkten-auszusteigen/#comment-29004</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 14:47:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kurzer Investor-Advice:
Don&#039;t panic! But if you do panic, make sure you are the first.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzer Investor-Advice:<br />
Don&#8217;t panic! But if you do panic, make sure you are the first.</p>
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