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	Kommentare zu: Wollen wir nur nicht wahrhaben: &#8220;Das Geld ist weg&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 23 Dec 2018 09:13:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Charly Whiskey		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56494</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charly Whiskey]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2018 09:13:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gerade erst gefunden, diese Diskussion. Geld ist Fiktion. Wir sind die Gläubiger, alles gehört den lebenden Menschen. Die Regierungen Leben von uns, da nur wir Werte erschaffen können die dann unser Kollateral sind. Damit können wir alle öffentlichen Forderungen ausgleichen. Dazu ist keine Liquidität nötig. Wenn die Unternehmen die sich Staaten nennen, fiktiv überschuldet sind, gehen die in Konkurs wie schon öfters. Dann wird eine neue Verwaltung mit ähnlichem Namen die Konkursverwaltung weiterführen.
Gleichzeitig wird dann versucht unsere Liquidität abzuschöpfen. Damit verarmen die unwissenden, während die Drahtzieher weiter riesige Vermögen versteckt anhäufen. Näheres kann man in &quot;Glaube nichts, prüfe selbst&quot; Interviews mit einem Diplomaten nachlesen. Es geht um die Deprogrammierung unseres erlernten &quot;Wissens&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erst gefunden, diese Diskussion. Geld ist Fiktion. Wir sind die Gläubiger, alles gehört den lebenden Menschen. Die Regierungen Leben von uns, da nur wir Werte erschaffen können die dann unser Kollateral sind. Damit können wir alle öffentlichen Forderungen ausgleichen. Dazu ist keine Liquidität nötig. Wenn die Unternehmen die sich Staaten nennen, fiktiv überschuldet sind, gehen die in Konkurs wie schon öfters. Dann wird eine neue Verwaltung mit ähnlichem Namen die Konkursverwaltung weiterführen.<br />
Gleichzeitig wird dann versucht unsere Liquidität abzuschöpfen. Damit verarmen die unwissenden, während die Drahtzieher weiter riesige Vermögen versteckt anhäufen. Näheres kann man in &#8220;Glaube nichts, prüfe selbst&#8221; Interviews mit einem Diplomaten nachlesen. Es geht um die Deprogrammierung unseres erlernten &#8220;Wissens&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Simon661		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon661]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 22:06:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56107&quot;&gt;$ugz&lt;/a&gt;.

@jaques: Schweiz wäre ich vorsichtig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56107">$ugz</a>.</p>
<p>@jaques: Schweiz wäre ich vorsichtig</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 14:23:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56107&quot;&gt;$ugz&lt;/a&gt;.

@$ugz: Genau das ist das Risiko. Wer hinterher der Sündenbock sein wird, ist noch unklar. Aber er wird nichts zu lachen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56107">$ugz</a>.</p>
<p>@$ugz: Genau das ist das Risiko. Wer hinterher der Sündenbock sein wird, ist noch unklar. Aber er wird nichts zu lachen haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56128</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 14:08:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56101&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

„Geld ist niemals weg, es hat nur jemand anderes.“

Auf individueller Eben mag dies gelten; auf kollektiver Ebene aber nicht. Denn dort gibt es kein Geldvermögen.

Geld ist nichts anderes als umlauffähige Schulden. Schulden sind ein soziales Verhältnis, begründet durch einen Vertrag. Werden die Geldvermögen zu hoch, dann werden auch die Geldschulden zu hoch. Die Lösung kann friedlich erfolgen oder blutig (siehe auch meine Antwort an Herrn Remmlinger).

„In der Tat sollte man sich allerdings fragen, wer die Profiteure der derzeitigen Geld- und Wirtschaftspolitik sind.“

In der Tat, das sollte man fragen. Hier finden Sie Antworten: https://youtu.be/AdPukQ96vEA?t=1471 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56101">MFK</a>.</p>
<p>„Geld ist niemals weg, es hat nur jemand anderes.“</p>
<p>Auf individueller Eben mag dies gelten; auf kollektiver Ebene aber nicht. Denn dort gibt es kein Geldvermögen.</p>
<p>Geld ist nichts anderes als umlauffähige Schulden. Schulden sind ein soziales Verhältnis, begründet durch einen Vertrag. Werden die Geldvermögen zu hoch, dann werden auch die Geldschulden zu hoch. Die Lösung kann friedlich erfolgen oder blutig (siehe auch meine Antwort an Herrn Remmlinger).</p>
<p>„In der Tat sollte man sich allerdings fragen, wer die Profiteure der derzeitigen Geld- und Wirtschaftspolitik sind.“</p>
<p>In der Tat, das sollte man fragen. Hier finden Sie Antworten: <a href="https://youtu.be/AdPukQ96vEA?t=1471" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/AdPukQ96vEA?t=1471</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mike der Motzbürger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike der Motzbürger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 13:53:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[... Und plötzlich sind Gold und Silber wieder richtig glänzende Alternativen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Und plötzlich sind Gold und Silber wieder richtig glänzende Alternativen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 13:52:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56102&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

Insofern bleibe ich bei einem institutionalisierten Schuldenschnitt/Vermögensschnitt via Erbschaftssteuer sowie einem Beautiful Deleveraging mit Ray Dalio: https://youtu.be/dJMiVGlnLSc?t=1140 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56102">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>Insofern bleibe ich bei einem institutionalisierten Schuldenschnitt/Vermögensschnitt via Erbschaftssteuer sowie einem Beautiful Deleveraging mit Ray Dalio: <a href="https://youtu.be/dJMiVGlnLSc?t=1140" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/dJMiVGlnLSc?t=1140</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 13:52:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13390#comment-56125</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56102&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

Dieser zentrale gesellschaftliche Lösungsansatz - die Erlassjahre - wurde dann durch Anselm von Canterbury pervertiert, als er in seinem Werk „Cur deus homo“ rund 1500 Jahre später schrieb:

„Nichts ist in der Ordnung der Welt weniger zu ertragen, als daß das Geschöpf dem Schöpfer die schuldige Ehre nimmt und nicht abzahlt, was es nimmt.“

Über die erste große Finanzinnovation des Mittelalters (Ablassbriefe waren auch „verbriefte Schulden“) konnten sich dann die Zahlungsfähigen ab 1300 von ihrer Schuld freikaufen.

So wurde der ursprüngliche Gedanke der Erlassjahre durch die päpstlichen Jubeljahre pervertiert und führt immer wieder im regelmäßigen Zyklus zu größeren Katastrophen, da der Fortschritt seit 3000 Jahren auf der Stelle tritt: https://zinsfehler.com/2016/10/31/sola-fide-oder-der-kreditaere-irrtum-des-martin-luther/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56102">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>Dieser zentrale gesellschaftliche Lösungsansatz &#8211; die Erlassjahre &#8211; wurde dann durch Anselm von Canterbury pervertiert, als er in seinem Werk „Cur deus homo“ rund 1500 Jahre später schrieb:</p>
<p>„Nichts ist in der Ordnung der Welt weniger zu ertragen, als daß das Geschöpf dem Schöpfer die schuldige Ehre nimmt und nicht abzahlt, was es nimmt.“</p>
<p>Über die erste große Finanzinnovation des Mittelalters (Ablassbriefe waren auch „verbriefte Schulden“) konnten sich dann die Zahlungsfähigen ab 1300 von ihrer Schuld freikaufen.</p>
<p>So wurde der ursprüngliche Gedanke der Erlassjahre durch die päpstlichen Jubeljahre pervertiert und führt immer wieder im regelmäßigen Zyklus zu größeren Katastrophen, da der Fortschritt seit 3000 Jahren auf der Stelle tritt: <a href="https://zinsfehler.com/2016/10/31/sola-fide-oder-der-kreditaere-irrtum-des-martin-luther/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2016/10/31/sola-fide-oder-der-kreditaere-irrtum-des-martin-luther/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56124</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 13:50:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56102&quot;&gt;Ulrich Remmlinger&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Remmlinger,

ich kann Ihren Wunsch nach einem besseren System durchaus verstehen, aber Ihr Vorschlag wird leider nichts fruchten:

„Ich befürchte, es geht nur mit der ganz großen Katastrophe und der endgültigen Entfernung der heutigen Spieler bzw. Bankrotteure aus dem Markt.“

Selbst dann, wenn wir die heutigen „Spieler bzw. Bankrotteure aus dem Markt“ entfernen, werden morgen neue Spieler bzw. Bankrotteure auferstehen; und das ganz nolens volens. Die Geschichte mit der Überschuldung ist so alt wie die Bibel. Nicht ganz zufällig bemühe ich immer wieder den Matthäus-Effekt: 

„Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“

Und wie wurde dieses Problem in früheren Zeiten gelöst? Durch die alttestamentarischen Erlassjahre:

„Alle sieben Jahre sollst du ein Erlassjahr halten. So aber soll&#039;s zugehen mit dem Erlassjahr: Wenn einer seinem Nächsten etwas geborgt hat, der soll&#039;s ihm erlassen und soll&#039;s nicht eintreiben von seinem Nächsten oder von seinem Bruder; denn man hat ein Erlassjahr ausgerufen dem HERRN. 
Von einem Ausländer darfst du es eintreiben; aber dem, der dein Bruder ist, sollst du es erlassen.“

Gemeint waren alle sieben Sabbatjahre also letztlich alle 49 Jahre. Hier sind die biblischen Details nachzulesen inklusive der Problematik des altbekannten Kreditzyklus, auf den sich ja auch Ray Dalio bezieht: https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/erlassjahr-2/ch/58f3660a6f4028adb873ac89847a0bb3/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56102">Ulrich Remmlinger</a>.</p>
<p>Lieber Herr Remmlinger,</p>
<p>ich kann Ihren Wunsch nach einem besseren System durchaus verstehen, aber Ihr Vorschlag wird leider nichts fruchten:</p>
<p>„Ich befürchte, es geht nur mit der ganz großen Katastrophe und der endgültigen Entfernung der heutigen Spieler bzw. Bankrotteure aus dem Markt.“</p>
<p>Selbst dann, wenn wir die heutigen „Spieler bzw. Bankrotteure aus dem Markt“ entfernen, werden morgen neue Spieler bzw. Bankrotteure auferstehen; und das ganz nolens volens. Die Geschichte mit der Überschuldung ist so alt wie die Bibel. Nicht ganz zufällig bemühe ich immer wieder den Matthäus-Effekt: </p>
<p>„Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“</p>
<p>Und wie wurde dieses Problem in früheren Zeiten gelöst? Durch die alttestamentarischen Erlassjahre:</p>
<p>„Alle sieben Jahre sollst du ein Erlassjahr halten. So aber soll&#8217;s zugehen mit dem Erlassjahr: Wenn einer seinem Nächsten etwas geborgt hat, der soll&#8217;s ihm erlassen und soll&#8217;s nicht eintreiben von seinem Nächsten oder von seinem Bruder; denn man hat ein Erlassjahr ausgerufen dem HERRN.<br />
Von einem Ausländer darfst du es eintreiben; aber dem, der dein Bruder ist, sollst du es erlassen.“</p>
<p>Gemeint waren alle sieben Sabbatjahre also letztlich alle 49 Jahre. Hier sind die biblischen Details nachzulesen inklusive der Problematik des altbekannten Kreditzyklus, auf den sich ja auch Ray Dalio bezieht: <a href="https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/erlassjahr-2/ch/58f3660a6f4028adb873ac89847a0bb3/" rel="nofollow ugc">https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/erlassjahr-2/ch/58f3660a6f4028adb873ac89847a0bb3/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56121</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 13:04:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es wäre angesichts der Behauptung von William White  aber erst noch mal die Frage zu klären, WESSEN GELD dann wohl weg ist! Einge dürften ja auch gewonnen haben oder? Alllzu großer Pessimismus ist deshalb wohl nicht angebracht! Ein Staat kommt übrigens immer an sein Geld - nur ob er dann wirklich noch vermögende Bürger hat, dürfte eine andere Frage sein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre angesichts der Behauptung von William White  aber erst noch mal die Frage zu klären, WESSEN GELD dann wohl weg ist! Einge dürften ja auch gewonnen haben oder? Alllzu großer Pessimismus ist deshalb wohl nicht angebracht! Ein Staat kommt übrigens immer an sein Geld &#8211; nur ob er dann wirklich noch vermögende Bürger hat, dürfte eine andere Frage sein&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 12:42:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Anzuerkennen, dass es ein Problem gibt, ist der erste Schritt, um die Schäden zu mildern.“&#062;

Es kann auch der erste Schritt sein, (andere) Schäden hervorzurufen.

&#062;„Heute ist der Schuldenüberhang in aller Welt ein solches Problem.&#062;

Stimmt.

&#062; Doch alle Zuständigen scheinen entschlossen, die Möglichkeit zu leugnen, dass ein erheblicher Teil dieser Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden kann.&#062;

Stimmt auch. 

&#062;Dieses Verschließen des Verstandes ist ignorant und gefährlich.&#062;

Das ist fraglich.

Denn es könnte auch gefährlich sein, den Leuten zu sagen, dass ein erheblicher Teil dieser Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden kann.

Gegenposition, d. h. Begründung dafür, dass „dieses Verschließen des Verstandes ignorant und gefährlich (ist).“:

&#062;Denn die ökonomischen und politischen Kosten werden noch größer, wenn das Problem verschleppt wird.“&#062;

Das wissen wir nicht ganz genau, kann man aber vertreten und sei daher so. 

Nur:

Diese Begründung widerlegt NICHT, dass es gefährlich sein könnte, HEUTE den Leuten zu sagen, dass ein erheblicher Teil der Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden kann. 

Wer der Überzeugung ist, dass es TATSÄCHLICH gefährlich würde, der akzeptiert als RICHGTIG (ohne zu behaupten, es sei falsch, dass die ökonomischen und politischen Kosten noch größer werden bei Verschleppung):

&#062;bto: Es kann und wird verschleppt werden.&#062;   
 
Soweit die konsistente Argumentation für Verschleppung.

Was folgt, ist IRRELEVANT bezüglich dieser Argumentation:

&#062; „In so einer Situation würde sehr viel für eine explizite Schuldenrestrukturierung, einen Schuldenschnitt, sprechen. (…) Ein Schuldenschnitt wird von den Gläubigern als schmerzhaft empfunden, aber immerhin kann ein geregelter und schneller Schnitt noch wenigstens einen Teil ihrer Forderungen erhalten.“ – bto: Das sehe ich ganz genauso und brachte dies schon vor fast zehn Jahren in die Diskussion.&#062;

Wenn es nur schmerzhaft wäre, ansonsten aber akzeptiert würde, könnte man diese Lösung in Ansatz bringen.

Ist ein Schuldenschnitt nur schmerzhaft und nicht gefährlich? 

Oben hat White behauptet, dass „Verschließen des Verstandes“, d. h. Verdrängung des Problems GEFÄHRLICH sei. 

Warum soll es nicht gefährlich sei, das Problem nicht zu verdrängen und einen Schuldenschnitt durchzuführen?

White gibt keine Antwort darauf.

Er sagt nur, dass bei Verdrängung der Schuldenproblematik der Schaden noch größer wäre und daher – so ist wohl anzunehmen – es später noch gefährlicher werde.

Damit widerspricht er nicht der Auffassung, dass Nichtverdrängung, d. h. ein Schuldenschnitt 
Nicht gefährlich ist. 

Der Fehler von White:

Es ist die Auffassung, dass ÖKONOMISCHE Schadensminimierung keine gravierenden POLITISCHEN Schäden produzieren können.  

Politiker haben Gründe nicht dieser Auffassung sein und hören daher nicht auf Leute wie White.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Anzuerkennen, dass es ein Problem gibt, ist der erste Schritt, um die Schäden zu mildern.“&gt;</p>
<p>Es kann auch der erste Schritt sein, (andere) Schäden hervorzurufen.</p>
<p>&gt;„Heute ist der Schuldenüberhang in aller Welt ein solches Problem.&gt;</p>
<p>Stimmt.</p>
<p>&gt; Doch alle Zuständigen scheinen entschlossen, die Möglichkeit zu leugnen, dass ein erheblicher Teil dieser Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden kann.&gt;</p>
<p>Stimmt auch. </p>
<p>&gt;Dieses Verschließen des Verstandes ist ignorant und gefährlich.&gt;</p>
<p>Das ist fraglich.</p>
<p>Denn es könnte auch gefährlich sein, den Leuten zu sagen, dass ein erheblicher Teil dieser Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden kann.</p>
<p>Gegenposition, d. h. Begründung dafür, dass „dieses Verschließen des Verstandes ignorant und gefährlich (ist).“:</p>
<p>&gt;Denn die ökonomischen und politischen Kosten werden noch größer, wenn das Problem verschleppt wird.“&gt;</p>
<p>Das wissen wir nicht ganz genau, kann man aber vertreten und sei daher so. </p>
<p>Nur:</p>
<p>Diese Begründung widerlegt NICHT, dass es gefährlich sein könnte, HEUTE den Leuten zu sagen, dass ein erheblicher Teil der Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden kann. </p>
<p>Wer der Überzeugung ist, dass es TATSÄCHLICH gefährlich würde, der akzeptiert als RICHGTIG (ohne zu behaupten, es sei falsch, dass die ökonomischen und politischen Kosten noch größer werden bei Verschleppung):</p>
<p>&gt;bto: Es kann und wird verschleppt werden.&gt;   </p>
<p>Soweit die konsistente Argumentation für Verschleppung.</p>
<p>Was folgt, ist IRRELEVANT bezüglich dieser Argumentation:</p>
<p>&gt; „In so einer Situation würde sehr viel für eine explizite Schuldenrestrukturierung, einen Schuldenschnitt, sprechen. (…) Ein Schuldenschnitt wird von den Gläubigern als schmerzhaft empfunden, aber immerhin kann ein geregelter und schneller Schnitt noch wenigstens einen Teil ihrer Forderungen erhalten.“ – bto: Das sehe ich ganz genauso und brachte dies schon vor fast zehn Jahren in die Diskussion.&gt;</p>
<p>Wenn es nur schmerzhaft wäre, ansonsten aber akzeptiert würde, könnte man diese Lösung in Ansatz bringen.</p>
<p>Ist ein Schuldenschnitt nur schmerzhaft und nicht gefährlich? </p>
<p>Oben hat White behauptet, dass „Verschließen des Verstandes“, d. h. Verdrängung des Problems GEFÄHRLICH sei. </p>
<p>Warum soll es nicht gefährlich sei, das Problem nicht zu verdrängen und einen Schuldenschnitt durchzuführen?</p>
<p>White gibt keine Antwort darauf.</p>
<p>Er sagt nur, dass bei Verdrängung der Schuldenproblematik der Schaden noch größer wäre und daher – so ist wohl anzunehmen – es später noch gefährlicher werde.</p>
<p>Damit widerspricht er nicht der Auffassung, dass Nichtverdrängung, d. h. ein Schuldenschnitt<br />
Nicht gefährlich ist. </p>
<p>Der Fehler von White:</p>
<p>Es ist die Auffassung, dass ÖKONOMISCHE Schadensminimierung keine gravierenden POLITISCHEN Schäden produzieren können.  </p>
<p>Politiker haben Gründe nicht dieser Auffassung sein und hören daher nicht auf Leute wie White.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Remmlinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56116</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Remmlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 12:09:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13390#comment-56116</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56111&quot;&gt;Barthel Berand&lt;/a&gt;.

In den 60er Jahren hat man für ein Auto keinen Kredit bei der Bank aufgenommen, sondern mehrere Wechsel quergeschrieben. Dieses Papier war damit auch &quot;Geld&quot;. Es war aber für jeden ersichtlich, daß dies nur eine Forderung auf Geld war und ein Risiko beinhaltete. Die Zeiten waren ehrlicher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56111">Barthel Berand</a>.</p>
<p>In den 60er Jahren hat man für ein Auto keinen Kredit bei der Bank aufgenommen, sondern mehrere Wechsel quergeschrieben. Dieses Papier war damit auch &#8220;Geld&#8221;. Es war aber für jeden ersichtlich, daß dies nur eine Forderung auf Geld war und ein Risiko beinhaltete. Die Zeiten waren ehrlicher.</p>
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		<title>
		Von: Jacques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 10:51:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56107&quot;&gt;$ugz&lt;/a&gt;.

Deshalb lasse ich mein Geld trotz eines möglichen Aktiencrashs lieber in Aktien als auf dem Konto. Ist tatsächlich sicherer. Vllt wird das Wertpapierdepot noch in die Schweiz transferiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wollen-wir-nur-nicht-wahrhaben-das-geld-ist-weg/#comment-56107">$ugz</a>.</p>
<p>Deshalb lasse ich mein Geld trotz eines möglichen Aktiencrashs lieber in Aktien als auf dem Konto. Ist tatsächlich sicherer. Vllt wird das Wertpapierdepot noch in die Schweiz transferiert.</p>
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