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	Kommentare zu: Wir fahren vor die Wand und das Establishment weiß es	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 Mar 2016 11:06:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Axel2		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel2]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 11:06:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16984&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Hr. Stelter
Ich habe mich für  Wein entschieden. 
Ja, die niedrigen Zinsen sollen die Verschuldung ankurbeln. Allerdings nur im Privatsektor, der dann im besten (der theoretische Idealfall) Falle zu Investitionen oder Inflation beiträgt, über die dann der Staat über mehr Steuereinkommen verfügt, welche wiederum die Schuldenlast Absolut oder im Vergleich zum BIP senken würde. Durch die so (theoretisch) gesunkene Schuldenlast könnten die Zinsen aber wieder angehoben werden. Ist also alles nicht zwangsläufig, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16984">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Hr. Stelter<br />
Ich habe mich für  Wein entschieden.<br />
Ja, die niedrigen Zinsen sollen die Verschuldung ankurbeln. Allerdings nur im Privatsektor, der dann im besten (der theoretische Idealfall) Falle zu Investitionen oder Inflation beiträgt, über die dann der Staat über mehr Steuereinkommen verfügt, welche wiederum die Schuldenlast Absolut oder im Vergleich zum BIP senken würde. Durch die so (theoretisch) gesunkene Schuldenlast könnten die Zinsen aber wieder angehoben werden. Ist also alles nicht zwangsläufig, oder?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16984</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 09:50:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16973&quot;&gt;Axel2&lt;/a&gt;.

Lieber Axel,

kurze Antwort: Ich habe das Bild von der BIZ übernommen, die das wörtlich geschrieben hat. Die Zinsen wurden nie wieder auf oder über das Vor-Krisen-Niveau erhöht, deshalb asymmetrisch. Je höher die Schuldenlast, desto tiefer der noch erträgliche Zins. Da tiefe Zinsen Verschuldung ankurbeln (sollen), ist man dann gefangen. Die Beiträge zur BIZ auf meiner Seite sind dazu aber ohnehin eine sehr erleuchtende Lektüre ... für einen gemütlichen Abend bei Tee, Wein oder Whisky. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16973">Axel2</a>.</p>
<p>Lieber Axel,</p>
<p>kurze Antwort: Ich habe das Bild von der BIZ übernommen, die das wörtlich geschrieben hat. Die Zinsen wurden nie wieder auf oder über das Vor-Krisen-Niveau erhöht, deshalb asymmetrisch. Je höher die Schuldenlast, desto tiefer der noch erträgliche Zins. Da tiefe Zinsen Verschuldung ankurbeln (sollen), ist man dann gefangen. Die Beiträge zur BIZ auf meiner Seite sind dazu aber ohnehin eine sehr erleuchtende Lektüre &#8230; für einen gemütlichen Abend bei Tee, Wein oder Whisky. :-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16978</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 21:02:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die wichtigste Aussage des Beitrages steht m.E. fast am Ende:

&#062; Events drive ideas, and the experience of crisis is driving economists to develop new ideas about how our economies work. They will be needed to overcome the power of vested interests and lobby groups.

Hier wird historische Empirik verbunden mit der Notwendigkeit, konservative Kräfte (frei nach Veblen) zu überwinden.

Der darauf folgende Schlussabsatz rundet dies mit &quot;severity of the disequilibrium&quot; ab. Denn da hat King den Kern erwischt. Da bin ich bei Tischer: kein Systemfehler, sondern nicht adäquate Nutzung, die man allerdings schon mit Anpassungen so lenken muss, dass die Systemnutzung adäquat wird.
Ich vermute, dass King beim &quot;Verstehen&quot; schon von wesentlichen Punkten spricht: &quot;Alchemie des Geldsystems&quot;. Er scheint auf die Thematik moderne Kredittheorie vs. loanable funds zu deuten und die Frage der evtl. inhärente Instabilitiäten im System.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigste Aussage des Beitrages steht m.E. fast am Ende:</p>
<p>&gt; Events drive ideas, and the experience of crisis is driving economists to develop new ideas about how our economies work. They will be needed to overcome the power of vested interests and lobby groups.</p>
<p>Hier wird historische Empirik verbunden mit der Notwendigkeit, konservative Kräfte (frei nach Veblen) zu überwinden.</p>
<p>Der darauf folgende Schlussabsatz rundet dies mit &#8220;severity of the disequilibrium&#8221; ab. Denn da hat King den Kern erwischt. Da bin ich bei Tischer: kein Systemfehler, sondern nicht adäquate Nutzung, die man allerdings schon mit Anpassungen so lenken muss, dass die Systemnutzung adäquat wird.<br />
Ich vermute, dass King beim &#8220;Verstehen&#8221; schon von wesentlichen Punkten spricht: &#8220;Alchemie des Geldsystems&#8221;. Er scheint auf die Thematik moderne Kredittheorie vs. loanable funds zu deuten und die Frage der evtl. inhärente Instabilitiäten im System.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16977</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 19:01:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16974&quot;&gt;Katalin&lt;/a&gt;.

Hier finden Sie die (Er)Lösung: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/

Dazu noch ein wenig Erbschaftssteuer und aktive Bildungs- und Infrastrukturinvestitionen, statt früher Rente und Exportüberschüssen und wir könnten alle etwas ruhiger in die Zukunft blicken. 

Die Betonung liegt auf &#039;könnten&#039;. Wir werden es wohl leider wieder einmal vergeigen. Nach den zwei fürchterlichen Ereignissen des 20. Jahrhundert folgt nun das monetäre Armageddon des 21. Jahrhunderts; Austerität als Vollendung des Kriegs mit anderen Mitteln. Denn am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Die schwarze Null muss gehalten werden; koste es was es wolle.

Es ist wie bei der Inquisition. Rettung/Erlösung? Keine in Sicht.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16974">Katalin</a>.</p>
<p>Hier finden Sie die (Er)Lösung: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a></p>
<p>Dazu noch ein wenig Erbschaftssteuer und aktive Bildungs- und Infrastrukturinvestitionen, statt früher Rente und Exportüberschüssen und wir könnten alle etwas ruhiger in die Zukunft blicken. </p>
<p>Die Betonung liegt auf &#8216;könnten&#8217;. Wir werden es wohl leider wieder einmal vergeigen. Nach den zwei fürchterlichen Ereignissen des 20. Jahrhundert folgt nun das monetäre Armageddon des 21. Jahrhunderts; Austerität als Vollendung des Kriegs mit anderen Mitteln. Denn am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Die schwarze Null muss gehalten werden; koste es was es wolle.</p>
<p>Es ist wie bei der Inquisition. Rettung/Erlösung? Keine in Sicht.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16974</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 14:45:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5056#comment-16974</guid>

					<description><![CDATA[Hallo, 

1. &quot;Ursachen liegen in einem ungehemmten Schuldenwachstum&quot;

Warum ist es zu diesem enormen Schuldenwachstum gekommen.
Warum ausgerechnet zuerst in den beiden Ländern, die zuerst dereguliert haben  (UK und USA) und erst dannach gezielt geförderten Privatverschuldung das Wachstum und letztendlich die Gläubiger retten wollten oder will hier jemand behaupten, die FED würde im Sinne der kleinen Leute handeln.

2. &quot;Dieses Missverständnis besteht allerdings auch noch heute! Wie sonst können wir uns für die „schwarze Null“ feiern und Kredite in die Welt vergeben, die niemals bedient warden&quot;

Dieses Mißverständnis gibt es nicht und hat es auch nie gegeben. Mann will und wollte von Anfang an die Gläubiger retten, denn die Alternative würde bedeuten;
Verluste für die Gläubiger jetzt: Banken und dt. Exportindustrie 
Politik sorgt für folgendes: Profite jetzt für  Banken und dt. Exportindustrie 
Die uneinbringlichen Kredite sind diesen Leute egal, denn sie werden später von der Allgemeinheit in Form höherer Steuern getragen. 

3. Niedrige Zinsen:   (Danke an den Herrn Stöcker für die kurze Erklärung)
siehe hier: http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aufschwung-ohne-ende-oder-game-over/#comments

Soweit ich den Herrn Stöcker verstanden haben, werden die Marktzinsen willkürlich von den Zentralbanken ex post bestimmt. Da das Geld endogen entsteht, d.h. Kreditvergabe völlig unabhängig von den Ersparnissen ist,  ist die Höhe der Marktzinsen zweitrangig, da es nur willige Schuldner braucht um Kreditwachstum zu steigern und damit auch kurzfr. wirtschaftliches Wachstum zu erzeugen(=die Leute fühlen sich reicher und sind bereit weiter sich zu verschulden) d.h. die zweite Runde hat schon begonnen, bevor die erste geendet hat. 

Werden die Kredite im Verhältnis zum Output/BIP produktiv eingesetzt,  kommt es zum höherem Wachstum und die Zentralbanken können höhere Marktzinsen bestimmen.
Werden die Kredite nicht produktiv im Verhältnis zum Output/BIP (sondern Konsumptiv der Spekulativ=Immobilien) steigen nur die Preise dieser Assets, aber der Output steigt nicht real. In der Folge kommt es zum schwacherem Wachstum, was die ZB veranlasst niedrigere Zinsen zu bestimmen
Da die höhe der Zinsen zweitrangig ist, sodern die Solidität oder der Wille der potentiellen Schuldnern entscheidend ist, kommt das Wirtschatswachstum trotz niedriger Zinsen zum erliegen, da die Verschuldungskapazität bei vielen erschöpft ist, wie wir jetzt beobachten können. 

Wie soll das Problem gelöst werden, wenn die Ausweitung der produktiven Verschuldung (das Potentialwachstum) von Natur her begrenzt ist, da insbesondere im Westeuropa;
 1. Die Bevölkerung schrumpft
  2. Die Produktivitätssteigerung durch den technischen Fortschrit begrennz ist.

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>1. &#8220;Ursachen liegen in einem ungehemmten Schuldenwachstum&#8221;</p>
<p>Warum ist es zu diesem enormen Schuldenwachstum gekommen.<br />
Warum ausgerechnet zuerst in den beiden Ländern, die zuerst dereguliert haben  (UK und USA) und erst dannach gezielt geförderten Privatverschuldung das Wachstum und letztendlich die Gläubiger retten wollten oder will hier jemand behaupten, die FED würde im Sinne der kleinen Leute handeln.</p>
<p>2. &#8220;Dieses Missverständnis besteht allerdings auch noch heute! Wie sonst können wir uns für die „schwarze Null“ feiern und Kredite in die Welt vergeben, die niemals bedient warden&#8221;</p>
<p>Dieses Mißverständnis gibt es nicht und hat es auch nie gegeben. Mann will und wollte von Anfang an die Gläubiger retten, denn die Alternative würde bedeuten;<br />
Verluste für die Gläubiger jetzt: Banken und dt. Exportindustrie<br />
Politik sorgt für folgendes: Profite jetzt für  Banken und dt. Exportindustrie<br />
Die uneinbringlichen Kredite sind diesen Leute egal, denn sie werden später von der Allgemeinheit in Form höherer Steuern getragen. </p>
<p>3. Niedrige Zinsen:   (Danke an den Herrn Stöcker für die kurze Erklärung)<br />
siehe hier: <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aufschwung-ohne-ende-oder-game-over/#comments" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/aufschwung-ohne-ende-oder-game-over/#comments</a></p>
<p>Soweit ich den Herrn Stöcker verstanden haben, werden die Marktzinsen willkürlich von den Zentralbanken ex post bestimmt. Da das Geld endogen entsteht, d.h. Kreditvergabe völlig unabhängig von den Ersparnissen ist,  ist die Höhe der Marktzinsen zweitrangig, da es nur willige Schuldner braucht um Kreditwachstum zu steigern und damit auch kurzfr. wirtschaftliches Wachstum zu erzeugen(=die Leute fühlen sich reicher und sind bereit weiter sich zu verschulden) d.h. die zweite Runde hat schon begonnen, bevor die erste geendet hat. </p>
<p>Werden die Kredite im Verhältnis zum Output/BIP produktiv eingesetzt,  kommt es zum höherem Wachstum und die Zentralbanken können höhere Marktzinsen bestimmen.<br />
Werden die Kredite nicht produktiv im Verhältnis zum Output/BIP (sondern Konsumptiv der Spekulativ=Immobilien) steigen nur die Preise dieser Assets, aber der Output steigt nicht real. In der Folge kommt es zum schwacherem Wachstum, was die ZB veranlasst niedrigere Zinsen zu bestimmen<br />
Da die höhe der Zinsen zweitrangig ist, sodern die Solidität oder der Wille der potentiellen Schuldnern entscheidend ist, kommt das Wirtschatswachstum trotz niedriger Zinsen zum erliegen, da die Verschuldungskapazität bei vielen erschöpft ist, wie wir jetzt beobachten können. </p>
<p>Wie soll das Problem gelöst werden, wenn die Ausweitung der produktiven Verschuldung (das Potentialwachstum) von Natur her begrenzt ist, da insbesondere im Westeuropa;<br />
 1. Die Bevölkerung schrumpft<br />
  2. Die Produktivitätssteigerung durch den technischen Fortschrit begrennz ist.</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel2		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16973</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel2]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 14:02:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5056#comment-16973</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Hr. Stelter

Könnten Sie mir die Logik eine ihrer zentralen Aussagen, tiefe Zinsen Heute erfordern immer niedrigere Zinsen Morgen, nocheinmal erläutern? Natürlich entziehen höhere Zinsen dem Markt Kapital. Aber dann verdient der Finanzsektor eben nur etwas weniger. Nach ihrer Theorie dürften dann die Zinsen dann ja niemals steigen ohne das es zu Turbulenzen kommt. Dies widerlegt doch aber die Geschichte der Notenbanken eindeutig, dia ja immer wieder die Zinsen erhöht haben um eine Inflation abzukühlen oder Kapital ins Land zu locken. Oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hr. Stelter</p>
<p>Könnten Sie mir die Logik eine ihrer zentralen Aussagen, tiefe Zinsen Heute erfordern immer niedrigere Zinsen Morgen, nocheinmal erläutern? Natürlich entziehen höhere Zinsen dem Markt Kapital. Aber dann verdient der Finanzsektor eben nur etwas weniger. Nach ihrer Theorie dürften dann die Zinsen dann ja niemals steigen ohne das es zu Turbulenzen kommt. Dies widerlegt doch aber die Geschichte der Notenbanken eindeutig, dia ja immer wieder die Zinsen erhöht haben um eine Inflation abzukühlen oder Kapital ins Land zu locken. Oder?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wir-fahren-vor-die-wand-und-das-establishment-weiss-es/#comment-16971</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 13:10:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5056#comment-16971</guid>

					<description><![CDATA[Mervin King gräbt tiefer als andere, aber nicht tief genug, wenn er sagt:

„The crisis was a failure of a system, and the ideas that underpinned it, not of individual policymakers or bankers, incompetent and greedy though some of them undoubtedly were. There was a general misunderstanding of how the world economy worked.“

Die Krise war oder ist kein Systemfehler. 

Es gibt keine Systemfehler, sondern nur Entwicklungen oder Ergebnisse des Systems, die nicht unseren Erwartungen entsprechen. Zu hohe Verschuldung oder Überschuldung ist die Folge von Geldschöpfung, die systemisch möglich ist. Wo ist hier der Fehler?

Wenn schon Fehler, dann lag der Fehler darin, WIE WIR  die Möglichkeiten des  Systems genutzt haben. 

„Allgemeines Missverständnis darüber, wie die Weltwirtschaft funktioniert“:

Auch das ist als Generalaussage m. A. n. nicht richtig. Man hatte schon verstanden, dass durch Ankurbelung der Nachfrage wirtschaftliche Probleme vermieden werden können – vor allem die für die Systemstabilität kritische Arbeitslosigkeit. 

Mit diesem Verständnis war man unterm Strich mehr als 30 Jahre erfolgreich. 

Was man allerdings nicht verstanden hat oder, falls man es verstanden hat, einfach negierte, ist die Systemeigenschaft, bei zu hoher Verschuldung in einen Zustand zu verfallen, wie wir ihn heute haben – Stagnation oder „Eiszeit“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mervin King gräbt tiefer als andere, aber nicht tief genug, wenn er sagt:</p>
<p>„The crisis was a failure of a system, and the ideas that underpinned it, not of individual policymakers or bankers, incompetent and greedy though some of them undoubtedly were. There was a general misunderstanding of how the world economy worked.“</p>
<p>Die Krise war oder ist kein Systemfehler. </p>
<p>Es gibt keine Systemfehler, sondern nur Entwicklungen oder Ergebnisse des Systems, die nicht unseren Erwartungen entsprechen. Zu hohe Verschuldung oder Überschuldung ist die Folge von Geldschöpfung, die systemisch möglich ist. Wo ist hier der Fehler?</p>
<p>Wenn schon Fehler, dann lag der Fehler darin, WIE WIR  die Möglichkeiten des  Systems genutzt haben. </p>
<p>„Allgemeines Missverständnis darüber, wie die Weltwirtschaft funktioniert“:</p>
<p>Auch das ist als Generalaussage m. A. n. nicht richtig. Man hatte schon verstanden, dass durch Ankurbelung der Nachfrage wirtschaftliche Probleme vermieden werden können – vor allem die für die Systemstabilität kritische Arbeitslosigkeit. </p>
<p>Mit diesem Verständnis war man unterm Strich mehr als 30 Jahre erfolgreich. </p>
<p>Was man allerdings nicht verstanden hat oder, falls man es verstanden hat, einfach negierte, ist die Systemeigenschaft, bei zu hoher Verschuldung in einen Zustand zu verfallen, wie wir ihn heute haben – Stagnation oder „Eiszeit“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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