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	Kommentare zu: William White zur Wirtschaftspolitik: Schluss mit der Allmachtsfantasie	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Feb 2016 10:26:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 10:26:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16731&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Wir sind uns einig, dass ein Strukturwandel zugelassen werden muss. Je länger dieser verhindert wird, desto geringer sind die zukünftigen Wachstumsaussichten und umso größer dann die Verteilungskämpfe.&#062;

Völlig d’accord.

Und DANN:

Auf dem zugelassenen realwirtschaftlich wirksamen Strukturwandel MUSS ein wie immer modifiziertes Finanzsystem aufsetzen, das nicht mehr so genutzt werden kann, dass dieser Strukturwandel hintertrieben wird durch Mechanismen wie eine zunehmende, anfangs schmerzlose, dann aber in einer Fundamentalkrise endende Verschuldung.  

Das ist aus meiner Sicht das vernünftige Vorgehen, das zwar kontinuierliche, sicher nicht immer leichte Anpassungsprozesse verlangt, aber vom Ansatz her Krisen – soweit strukturell überhaupt „einfangbar“ – vermeidet.

Das setzt allerdings ein Umdenken voraus, das ich nicht erkenne: Wir werden widerwillig durch den Strukturwandel getrieben, akzeptieren ihn jedoch nicht als Normalität.  

Unabhängig davon:

All dies löst natürlich nicht die Verschuldungsproblematik, mit der wir uns global konfrontiert sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16731">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Wir sind uns einig, dass ein Strukturwandel zugelassen werden muss. Je länger dieser verhindert wird, desto geringer sind die zukünftigen Wachstumsaussichten und umso größer dann die Verteilungskämpfe.&gt;</p>
<p>Völlig d’accord.</p>
<p>Und DANN:</p>
<p>Auf dem zugelassenen realwirtschaftlich wirksamen Strukturwandel MUSS ein wie immer modifiziertes Finanzsystem aufsetzen, das nicht mehr so genutzt werden kann, dass dieser Strukturwandel hintertrieben wird durch Mechanismen wie eine zunehmende, anfangs schmerzlose, dann aber in einer Fundamentalkrise endende Verschuldung.  </p>
<p>Das ist aus meiner Sicht das vernünftige Vorgehen, das zwar kontinuierliche, sicher nicht immer leichte Anpassungsprozesse verlangt, aber vom Ansatz her Krisen – soweit strukturell überhaupt „einfangbar“ – vermeidet.</p>
<p>Das setzt allerdings ein Umdenken voraus, das ich nicht erkenne: Wir werden widerwillig durch den Strukturwandel getrieben, akzeptieren ihn jedoch nicht als Normalität.  </p>
<p>Unabhängig davon:</p>
<p>All dies löst natürlich nicht die Verschuldungsproblematik, mit der wir uns global konfrontiert sehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16731</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 05:13:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16726&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Vermeiden können wir so etwas nur, wenn wir zuerst eine ehrliche Analyse vornehmen, bei der wir unsere ökonomischen Glaubenssätze auf den Prüfstand stellen. Die Wirtschaftswoche scheint hierzu inzwischen bereit zu sein. Dazu müssen auch schon mal Personen ausgetauscht werden (Meckel statt Tichy).

Ansonsten muss ich Sie auf vorerst auf meine Antwort an Georg Trappe verweisen: https://zinsfehler.wordpress.com/2016/01/19/die-krise-des-kapitalismus/comment-page-1/#comment-421. Also bitte noch ein wenig Geduld.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16726">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Vermeiden können wir so etwas nur, wenn wir zuerst eine ehrliche Analyse vornehmen, bei der wir unsere ökonomischen Glaubenssätze auf den Prüfstand stellen. Die Wirtschaftswoche scheint hierzu inzwischen bereit zu sein. Dazu müssen auch schon mal Personen ausgetauscht werden (Meckel statt Tichy).</p>
<p>Ansonsten muss ich Sie auf vorerst auf meine Antwort an Georg Trappe verweisen: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2016/01/19/die-krise-des-kapitalismus/comment-page-1/#comment-421" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2016/01/19/die-krise-des-kapitalismus/comment-page-1/#comment-421</a>. Also bitte noch ein wenig Geduld.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16730</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 05:12:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16726&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Wie ist es denn Ihrem Verständnis von Wirtschaft entsprechend zu vermeiden?“

Wir sind uns einig, dass ein Strukturwandel zugelassen werden muss. Je länger dieser verhindert wird, desto geringer sind die zukünftigen Wachstumsaussichten und umso größer dann die Verteilungskämpfe.

Wir haben ein Problem des Finanzsektors, das zum einen systemischer Natur ist (haben Sie meinen Aufsatz hierzu in Gänze gelesen?), zum anderen haben wir den Finanzsektor aufgrund falscher Marktgläubigkeit dereguliert und somit dieses systemische Problem zwar zuerst verschoben, aber zugleich die Fallhöhe ungemein erhöht: https://zinsfehler.wordpress.com/2013/09/14/das-geschaft-mit-der-verbriefung/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16726">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Wie ist es denn Ihrem Verständnis von Wirtschaft entsprechend zu vermeiden?“</p>
<p>Wir sind uns einig, dass ein Strukturwandel zugelassen werden muss. Je länger dieser verhindert wird, desto geringer sind die zukünftigen Wachstumsaussichten und umso größer dann die Verteilungskämpfe.</p>
<p>Wir haben ein Problem des Finanzsektors, das zum einen systemischer Natur ist (haben Sie meinen Aufsatz hierzu in Gänze gelesen?), zum anderen haben wir den Finanzsektor aufgrund falscher Marktgläubigkeit dereguliert und somit dieses systemische Problem zwar zuerst verschoben, aber zugleich die Fallhöhe ungemein erhöht: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2013/09/14/das-geschaft-mit-der-verbriefung/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2013/09/14/das-geschaft-mit-der-verbriefung/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16726</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2016 16:08:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Michael Stöcker,

Sie schreiben bei 

http://blog.zeit.de/herdentrieb/2016/02/05/helicopter-money-wird-gesellschaftsfahig_9302?sort=asc&#038;comments_page=5#comments

&#062;Die Leute sollen keine Autos und Küchen auf Kredit kaufen, sondern von ihrem Einkommen. In einer gesunden Volkswirtschaft verschulden sich die Unternehmen, nicht aber die Bürger&#062;

Klingt erst einmal gut.

Jetzt zur Realität:

In bestimmten Teilen der USA haben zu viele Leute kein Einkommen, weil sie keine Jobs haben. Kredit bekommen sie auch nicht, sollen sie ja auch nicht bekommen, um Küchen und Autos zu kaufen. 

Ob gesund oder ungesund, auf jeden Fall ist diese Volkswirtschaft nicht befriedigend. Das gilt für die nicht beschäftigten Leute genauso wie die Hersteller von Autos und Küchen. 

Da ist es doch gut, dass mit Verschuldung eine Fracking Industry aus dem Boden gestampft worden ist, die diese Arbeitslosen absorbiert und sie damit Einkommen erzielen lässt. Gut auch für den ganzen Rattenschwanz, der dranhängt, u. a. die Drilling Industry etc., etc. Und gut auch für die Autoindustrie, da aufgrund des Angebotsschocks die Autos mit billigerem Kraftstoff mehr genutzt werden und damit der Ersatzbedarf größer wird ….

Lassen wir mal beiseite, ob die Fracking Industry, sich selbst einbegriffen „schöpferische Zerstörung“ betreibt oder nicht.

Mich interessiert vielmehr Ihre Antwort auf folgendes Problem:

Wieviel Kredit soll denn diese Industrie von den Banken erhalten, wenn wiederum die Menge des Kredits die Ausweitung der Förderung, den Ölpreis und damit letztlich die Fähigkeit zur Bedienung der Kredite bestimmt?

Gut, das lässt sich noch damit lösen, dass bei fallendem Ölpreis und an irgendeinem Punkt neue Kredite nicht mehr vergeben werden, weil die Erlöse keine Zinszahlungen mehr ermöglichen. 

Was ist aber, wenn die Anderen in der Branche, etwa die OPEC und Russland bei gefallenem Ölpreis vermehrt fördern, den Ölpreis weiter drücken, so dass irgendwann die Kredite, die seriöser Einschätzung nach an die Fracking Industry vergeben wurden, notleidend werden?

Notenbanken und das Zinsniveau kommen hier nicht vor. Müssen auch nicht vorkommen, weil der Wirkmechanismus (nicht die Größe des Problems natürlich) nicht von ihnen abhängen. 
Was sagen Sie zu meiner These, dass wir hier ein Problem des Finanzsektors haben, das ohne den Finanzsektor nicht entstanden wäre – Fracking Industry nur auf Eigenkapitalbasis können wir vergessen –, aber durch REALWIRTSCHAFTLICHE Entwicklungen, auf welche der Finanzsektor keinen Einfluss hat, zum Problem geworden ist?

Wie ist es denn Ihrem Verständnis von Wirtschaft entsprechend zu vermeiden?

Bitte an Kriterien denken und daran, wer sie wie bestimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Stöcker,</p>
<p>Sie schreiben bei </p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2016/02/05/helicopter-money-wird-gesellschaftsfahig_9302?sort=asc&#038;comments_page=5#comments" rel="nofollow ugc">http://blog.zeit.de/herdentrieb/2016/02/05/helicopter-money-wird-gesellschaftsfahig_9302?sort=asc&#038;comments_page=5#comments</a></p>
<p>&gt;Die Leute sollen keine Autos und Küchen auf Kredit kaufen, sondern von ihrem Einkommen. In einer gesunden Volkswirtschaft verschulden sich die Unternehmen, nicht aber die Bürger&gt;</p>
<p>Klingt erst einmal gut.</p>
<p>Jetzt zur Realität:</p>
<p>In bestimmten Teilen der USA haben zu viele Leute kein Einkommen, weil sie keine Jobs haben. Kredit bekommen sie auch nicht, sollen sie ja auch nicht bekommen, um Küchen und Autos zu kaufen. </p>
<p>Ob gesund oder ungesund, auf jeden Fall ist diese Volkswirtschaft nicht befriedigend. Das gilt für die nicht beschäftigten Leute genauso wie die Hersteller von Autos und Küchen. </p>
<p>Da ist es doch gut, dass mit Verschuldung eine Fracking Industry aus dem Boden gestampft worden ist, die diese Arbeitslosen absorbiert und sie damit Einkommen erzielen lässt. Gut auch für den ganzen Rattenschwanz, der dranhängt, u. a. die Drilling Industry etc., etc. Und gut auch für die Autoindustrie, da aufgrund des Angebotsschocks die Autos mit billigerem Kraftstoff mehr genutzt werden und damit der Ersatzbedarf größer wird ….</p>
<p>Lassen wir mal beiseite, ob die Fracking Industry, sich selbst einbegriffen „schöpferische Zerstörung“ betreibt oder nicht.</p>
<p>Mich interessiert vielmehr Ihre Antwort auf folgendes Problem:</p>
<p>Wieviel Kredit soll denn diese Industrie von den Banken erhalten, wenn wiederum die Menge des Kredits die Ausweitung der Förderung, den Ölpreis und damit letztlich die Fähigkeit zur Bedienung der Kredite bestimmt?</p>
<p>Gut, das lässt sich noch damit lösen, dass bei fallendem Ölpreis und an irgendeinem Punkt neue Kredite nicht mehr vergeben werden, weil die Erlöse keine Zinszahlungen mehr ermöglichen. </p>
<p>Was ist aber, wenn die Anderen in der Branche, etwa die OPEC und Russland bei gefallenem Ölpreis vermehrt fördern, den Ölpreis weiter drücken, so dass irgendwann die Kredite, die seriöser Einschätzung nach an die Fracking Industry vergeben wurden, notleidend werden?</p>
<p>Notenbanken und das Zinsniveau kommen hier nicht vor. Müssen auch nicht vorkommen, weil der Wirkmechanismus (nicht die Größe des Problems natürlich) nicht von ihnen abhängen.<br />
Was sagen Sie zu meiner These, dass wir hier ein Problem des Finanzsektors haben, das ohne den Finanzsektor nicht entstanden wäre – Fracking Industry nur auf Eigenkapitalbasis können wir vergessen –, aber durch REALWIRTSCHAFTLICHE Entwicklungen, auf welche der Finanzsektor keinen Einfluss hat, zum Problem geworden ist?</p>
<p>Wie ist es denn Ihrem Verständnis von Wirtschaft entsprechend zu vermeiden?</p>
<p>Bitte an Kriterien denken und daran, wer sie wie bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Ludwig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16719</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 18:38:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16707&quot;&gt;Peter B.&lt;/a&gt;.

Nun, ihr Bild mit den abstürzenden Tieren ist ebenfalls ein schönes Beispiel
für die universell gültigen Gesetze der Kybernetik. Was den Tieren in ihrem Bild fehlt ist ein effektives Kommuniaktionssystem das von ALLEN Grenzen des eigenen Systems schnell und effektiv über sich anbahnende Veränderungen berichten könnte und es fehlt diesem System über Strukturen mit denen man effektiv umsteuern kann.

Beides wichtige Grundbedingungen die erfüllt sein müssen damit ein System langfristige Überlebensfähigkeit erreicht.

Das Beispiel Vogelschwarm diente mir dazu zu zeigen, dass auch dezentral organisierte Systeme sehr gut funktionieren. 

mit freundlichen Grüßen 

Stefan Ludwig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16707">Peter B.</a>.</p>
<p>Nun, ihr Bild mit den abstürzenden Tieren ist ebenfalls ein schönes Beispiel<br />
für die universell gültigen Gesetze der Kybernetik. Was den Tieren in ihrem Bild fehlt ist ein effektives Kommuniaktionssystem das von ALLEN Grenzen des eigenen Systems schnell und effektiv über sich anbahnende Veränderungen berichten könnte und es fehlt diesem System über Strukturen mit denen man effektiv umsteuern kann.</p>
<p>Beides wichtige Grundbedingungen die erfüllt sein müssen damit ein System langfristige Überlebensfähigkeit erreicht.</p>
<p>Das Beispiel Vogelschwarm diente mir dazu zu zeigen, dass auch dezentral organisierte Systeme sehr gut funktionieren. </p>
<p>mit freundlichen Grüßen </p>
<p>Stefan Ludwig</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16718</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 16:44:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=4969#comment-16718</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16715&quot;&gt;Peter B.&lt;/a&gt;.

Zum Rentensystem empfehle ich Ihnen insbesondere Carl-Christian von Weizsäcker: http://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2013/13/der-vorsorge-albtraum/. Einer der wenigen deutschen Kapitalmarktexperten.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16715">Peter B.</a>.</p>
<p>Zum Rentensystem empfehle ich Ihnen insbesondere Carl-Christian von Weizsäcker: <a href="http://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2013/13/der-vorsorge-albtraum/" rel="nofollow ugc">http://archiv.wirtschaftsdienst.eu/jahr/2013/13/der-vorsorge-albtraum/</a>. Einer der wenigen deutschen Kapitalmarktexperten.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16717</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 16:32:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=4969#comment-16717</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16715&quot;&gt;Peter B.&lt;/a&gt;.

Lieber Peter B.,

mit Ausbruch der Finanzkrise 2007 habe ich mich auch intensiver mit der Österreichischen Schule auseinander gesetzt und fand sie im ersten Moment sehr plausibel. Aber je intensiver ich mich mit deren Geldtheorien auseinander gesetzt habe, umso mehr musste ich feststellen, dass die hierzu nur sehr wenig beizutragen haben und das Wesen des Kapitalismus bis heute nicht verstanden haben. Ich hatte hierzu im Mai 2014 eine wenig ergiebige Diskussion mit Bruno Bandulet, einem Preisträger der Roland Baader Medaille. Die Vertreter diese Schule zeichnen sich mehr durch dogmatische Glaubenssätze aus als durch fundierte sachliche Argumentation. Entscheiden Sie selber, wer aus Ihrer Sicht die besseren Argumente liefert: https://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/13/zehn-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/#comment-48 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16715">Peter B.</a>.</p>
<p>Lieber Peter B.,</p>
<p>mit Ausbruch der Finanzkrise 2007 habe ich mich auch intensiver mit der Österreichischen Schule auseinander gesetzt und fand sie im ersten Moment sehr plausibel. Aber je intensiver ich mich mit deren Geldtheorien auseinander gesetzt habe, umso mehr musste ich feststellen, dass die hierzu nur sehr wenig beizutragen haben und das Wesen des Kapitalismus bis heute nicht verstanden haben. Ich hatte hierzu im Mai 2014 eine wenig ergiebige Diskussion mit Bruno Bandulet, einem Preisträger der Roland Baader Medaille. Die Vertreter diese Schule zeichnen sich mehr durch dogmatische Glaubenssätze aus als durch fundierte sachliche Argumentation. Entscheiden Sie selber, wer aus Ihrer Sicht die besseren Argumente liefert: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/13/zehn-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/#comment-48" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/13/zehn-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/#comment-48</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter B.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16715</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 14:23:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=4969#comment-16715</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16713&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Stöcker

Welchen &quot;Kapitalismus&quot;?

&quot;Betrachten wir Deutschland doch einmal mit “kapitalistischen Augen”. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (dh. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in “kommunalem Eigentum” (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist. Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muss mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muss der Verstand ganz verlassen haben (oder die panische Angst vor dem Machtverlust zu verbalen Veitstänzen getrieben haben).&quot; -- Roland Baader]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16713">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Stöcker</p>
<p>Welchen &#8220;Kapitalismus&#8221;?</p>
<p>&#8220;Betrachten wir Deutschland doch einmal mit “kapitalistischen Augen”. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (dh. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in “kommunalem Eigentum” (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist. Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muss mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muss der Verstand ganz verlassen haben (oder die panische Angst vor dem Machtverlust zu verbalen Veitstänzen getrieben haben).&#8221; &#8212; Roland Baader</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16714</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 13:05:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=4969#comment-16714</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16711&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Auf jeden Fall ist Raubbau an der Infrastruktur und schlechte Bildung problemverschärfend und absolut verwerflich. Siehe „Die Billionen-Schuldenbombe“!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16711">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Auf jeden Fall ist Raubbau an der Infrastruktur und schlechte Bildung problemverschärfend und absolut verwerflich. Siehe „Die Billionen-Schuldenbombe“!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 12:51:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nun auch Miriam Meckel, Nachfolgerin von Roland Tichy bei der Wirtschaftswoche: „Es steht nicht gut um die europäischen Banken: kein Zeichen für eine neue Finanzkrise, sondern für eine Krise des Kapitalismus.“ http://www.wiwo.de/politik/europa/einblick-kapitalismus-in-der-krise-/12947214.html

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun auch Miriam Meckel, Nachfolgerin von Roland Tichy bei der Wirtschaftswoche: „Es steht nicht gut um die europäischen Banken: kein Zeichen für eine neue Finanzkrise, sondern für eine Krise des Kapitalismus.“ <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/einblick-kapitalismus-in-der-krise-/12947214.html" rel="nofollow ugc">http://www.wiwo.de/politik/europa/einblick-kapitalismus-in-der-krise-/12947214.html</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16712</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 12:13:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16710&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Meine Kritik bezieht sich selbstverständlich auf die Nettoinvestitionen und nicht auf die Bruttoinvestitionen. Ersatzinvestitionen müssen selbstverständlich aus den Steuereinnahmen finanziert werden.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16710">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Meine Kritik bezieht sich selbstverständlich auf die Nettoinvestitionen und nicht auf die Bruttoinvestitionen. Ersatzinvestitionen müssen selbstverständlich aus den Steuereinnahmen finanziert werden.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16711</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 12:10:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16710&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Ja, weitgehende Zustimmung. Montier schreibt vieles richtig. Aber: Wer glaubt, dass der Ankauf von Staatsanleihen neutral sei, der irrt. Staatsanleihen für investive Staatsaugaben (Schulgebäude, Brücken etc.) müssen von der Systematik unseres Geldsystems über Bankkredite vorfinanziert werden. Wird dies nicht so gemacht, dann fehlen systemisch betrachtet die notwendigen finanziellen Mittel zum Kauf aller in der Privatwirtschaft vorproduzierten Güter und Dienstleitungen und die Unternehmen verschieben dieses Problem auf der Zeitachse durch Abzahlungsgeschäfte, die wiederum auf dem Bankkredit beruhen.

Da die Ausfallwahrscheinlichkeit bei souveränen Staaten null ist, reduzieren sich die Zinsen auf einen erwarteten Inflationsausgleich sowie eine minimale Bearbeitungspauschale. Sind die Staaten nicht souverän, dann müssen die Gläubiger einen Haircut hinnehmen. Denn genau dies ist ja der Sinn und Zweck der Erhebung eines Ausfallaufschlags. Das eine geht ohne das andere nicht!

Werden die Staatsanleihen von privaten Personen/Institutionen erworben, dann steht dahinter eine Steuerverschiebung auf der Zeitachse. Denn Staatsschulden für konsumtive Zwecke sind in der Zukunft nur noch eins: vergangenes Nichts. Oder um mit Marx zu sprechen: Es handelt sich um fiktives Kapital.

Meines Erachtens handelt es sich aber nicht nur um ein intragenerationelles Problem, sonder zugleich um ein intergenerationelles. Warum? Weil die heute unterlassenen Investitionen (Leben von der Substanz der Infrastruktur etc.) die zukünftigen intragenerationellen Probleme verschärfen werden.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/william-white-zur-wirtschaftspolitik-schluss-mit-der-allmachtsphantasie/#comment-16710">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Ja, weitgehende Zustimmung. Montier schreibt vieles richtig. Aber: Wer glaubt, dass der Ankauf von Staatsanleihen neutral sei, der irrt. Staatsanleihen für investive Staatsaugaben (Schulgebäude, Brücken etc.) müssen von der Systematik unseres Geldsystems über Bankkredite vorfinanziert werden. Wird dies nicht so gemacht, dann fehlen systemisch betrachtet die notwendigen finanziellen Mittel zum Kauf aller in der Privatwirtschaft vorproduzierten Güter und Dienstleitungen und die Unternehmen verschieben dieses Problem auf der Zeitachse durch Abzahlungsgeschäfte, die wiederum auf dem Bankkredit beruhen.</p>
<p>Da die Ausfallwahrscheinlichkeit bei souveränen Staaten null ist, reduzieren sich die Zinsen auf einen erwarteten Inflationsausgleich sowie eine minimale Bearbeitungspauschale. Sind die Staaten nicht souverän, dann müssen die Gläubiger einen Haircut hinnehmen. Denn genau dies ist ja der Sinn und Zweck der Erhebung eines Ausfallaufschlags. Das eine geht ohne das andere nicht!</p>
<p>Werden die Staatsanleihen von privaten Personen/Institutionen erworben, dann steht dahinter eine Steuerverschiebung auf der Zeitachse. Denn Staatsschulden für konsumtive Zwecke sind in der Zukunft nur noch eins: vergangenes Nichts. Oder um mit Marx zu sprechen: Es handelt sich um fiktives Kapital.</p>
<p>Meines Erachtens handelt es sich aber nicht nur um ein intragenerationelles Problem, sonder zugleich um ein intergenerationelles. Warum? Weil die heute unterlassenen Investitionen (Leben von der Substanz der Infrastruktur etc.) die zukünftigen intragenerationellen Probleme verschärfen werden.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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