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	Kommentare zu: Wie eine höhere Eigentumsquote an Immobilien die Ungleichheit reduziert	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 Dec 2019 14:28:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100340</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 14:28:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100244&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Ulrich Remmlinger

&#062;Die Strategie besteht darin, seine Wohnansprüche an das angesparte Vermögen anzupassen.&#062;

Das ist grundsätzlich richtig. 

Aber wenn die Zeiten andere sind als Sie sie in der Vergangenheit erlebt haben – eben Jobverlust auch bei an sich guter Qualifikation – ist das Verlustrisiko tendenziell höher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100244">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Ulrich Remmlinger</p>
<p>&gt;Die Strategie besteht darin, seine Wohnansprüche an das angesparte Vermögen anzupassen.&gt;</p>
<p>Das ist grundsätzlich richtig. </p>
<p>Aber wenn die Zeiten andere sind als Sie sie in der Vergangenheit erlebt haben – eben Jobverlust auch bei an sich guter Qualifikation – ist das Verlustrisiko tendenziell höher.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Remmlinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100332</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Remmlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 13:58:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100244&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Herr Tischer, es geht auch anders.
Ich habe zuerst gut verdient und sparsam gelebt und mir dann, ohne Kreditaufnahme, eine Eigentumswohnung gekauft. Auf Grund des Jobwechsels in die USA mußte ich diese Wohnung nach einigen Jahren wieder verkaufen, habe dabei aber einen guten Gewinn gemacht. Mit dem guten Verdienst in den USA konnte ich mir dann, nach meiner Rückkehr nach D, ein freistehendes Einfamilienhaus, ohne Kreditaufnahme kaufen. Die Strategie besteht darin, seine Wohnansprüche an das angesparte Vermögen anzupassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100244">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Herr Tischer, es geht auch anders.<br />
Ich habe zuerst gut verdient und sparsam gelebt und mir dann, ohne Kreditaufnahme, eine Eigentumswohnung gekauft. Auf Grund des Jobwechsels in die USA mußte ich diese Wohnung nach einigen Jahren wieder verkaufen, habe dabei aber einen guten Gewinn gemacht. Mit dem guten Verdienst in den USA konnte ich mir dann, nach meiner Rückkehr nach D, ein freistehendes Einfamilienhaus, ohne Kreditaufnahme kaufen. Die Strategie besteht darin, seine Wohnansprüche an das angesparte Vermögen anzupassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100247</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 08:56:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100235&quot;&gt;Bauer&lt;/a&gt;.

@ H. Deppi
&quot;Das eingesparte Geld muss dann natürlich sinnvoll angelegt werden&quot;

Das ist der entscheidende Punkt. Und damit tut man sich in D nicht nur schwer, sondern es wird eben NICHT rentabel investiert. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Über € 2,5 Bio liegen auf Konten rum oder werden als Bargeld gehalten rum. Das ist mehr als die Marktkapitalisierung aller D Aktien (nicht nur DAX). Diese extremen Summen auf Konten sind eine langfristige Wohlstandsverschwendung ohnegleichen. 

Ansonsten stimme ich Ihnen bei &quot;Zwangssparen&quot; , &quot;Mobilität&quot; etc zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100235">Bauer</a>.</p>
<p>@ H. Deppi<br />
&#8220;Das eingesparte Geld muss dann natürlich sinnvoll angelegt werden&#8221;</p>
<p>Das ist der entscheidende Punkt. Und damit tut man sich in D nicht nur schwer, sondern es wird eben NICHT rentabel investiert. Ausnahmen bestätigen die Regel.</p>
<p>Über € 2,5 Bio liegen auf Konten rum oder werden als Bargeld gehalten rum. Das ist mehr als die Marktkapitalisierung aller D Aktien (nicht nur DAX). Diese extremen Summen auf Konten sind eine langfristige Wohlstandsverschwendung ohnegleichen. </p>
<p>Ansonsten stimme ich Ihnen bei &#8220;Zwangssparen&#8221; , &#8220;Mobilität&#8221; etc zu</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100244</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 08:47:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100244</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100209&quot;&gt;H. Deppi&lt;/a&gt;.

@ H. Deppi + Bauer

Noch ein Grund, nicht Eigenheimbesitzer zu werden:

Jobverlust → keine annähernd so hohes Einkommen bei anderweitiger Beschäftigung → keine Möglichkeit mehr, die Immobilien-Hypothek zu bedienen → Versteigerung, → Vermögensverlust

Speziell in den Ballungsgebieten, wo sehr gut verdient wird, aber auch die Immobilienpreise sehr hoch sind, besteht das Risiko. 

Die Energiewende mit Jobverlusten insbesondere in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, aber auch bei Banken und Versicherungen wird es verstärken. 

Die Beschäftigten sind vielfach so sehr spezialisiert, dass Sie aus dem Raster fallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100209">H. Deppi</a>.</p>
<p>@ H. Deppi + Bauer</p>
<p>Noch ein Grund, nicht Eigenheimbesitzer zu werden:</p>
<p>Jobverlust → keine annähernd so hohes Einkommen bei anderweitiger Beschäftigung → keine Möglichkeit mehr, die Immobilien-Hypothek zu bedienen → Versteigerung, → Vermögensverlust</p>
<p>Speziell in den Ballungsgebieten, wo sehr gut verdient wird, aber auch die Immobilienpreise sehr hoch sind, besteht das Risiko. </p>
<p>Die Energiewende mit Jobverlusten insbesondere in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, aber auch bei Banken und Versicherungen wird es verstärken. </p>
<p>Die Beschäftigten sind vielfach so sehr spezialisiert, dass Sie aus dem Raster fallen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bauer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100235</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 07:35:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100235</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100209&quot;&gt;H. Deppi&lt;/a&gt;.

@ H. Deppi

Das stimmt!

Meine Tochter hat vor fünf Jahren ihre Berufskarriere in der Londoner City begonnen. Da sie auf Anhieb ein ausgezeichnetes Gehalt erzielte, wollte sie sofort eine Wohnung kaufen, denn der Immobilienboom in London kam gerade so richtig in Schwung. Ich habe es ihr ausgeredet und sie hat gemietet. Heute nach zwei Standortwechseln lebt sie in einem möblierten und bewirtschafteten Appartment. Die Mobilität hat gesiegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100209">H. Deppi</a>.</p>
<p>@ H. Deppi</p>
<p>Das stimmt!</p>
<p>Meine Tochter hat vor fünf Jahren ihre Berufskarriere in der Londoner City begonnen. Da sie auf Anhieb ein ausgezeichnetes Gehalt erzielte, wollte sie sofort eine Wohnung kaufen, denn der Immobilienboom in London kam gerade so richtig in Schwung. Ich habe es ihr ausgeredet und sie hat gemietet. Heute nach zwei Standortwechseln lebt sie in einem möblierten und bewirtschafteten Appartment. Die Mobilität hat gesiegt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: H. Deppi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100209</link>

		<dc:creator><![CDATA[H. Deppi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 04:41:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100209</guid>

					<description><![CDATA[Ist es denn überhaupt erstrebenswert, die Eigentumsquote zu erhöhen?
Nach Gerd Kommer konnte der Mieter und (das „und“ ist wichtig) Kapitalmarktanleger in der Vergangenheit meist die höhere Rendite einfahren, siehe hier:

https://www.gerd-kommer-invest.de/wp-content/uploads/201910-GK-Kaufen-oder-mieten-GEW.-V4-1.pdf

Das eingesparte Geld muss dann natürlich sinnvoll angelegt werden, womit man sich in Germany ja bekanntlich schwer tut.
Vielfach liest man die These, dass der Eigenheimbesitzer nur deshalb vermögender sei, weil das Abzahlen der Hypothek eine Art zwangssparen darstelle, welches nach der Tilgung der Schulden ohne Umgewöhnungsprozesse fortgesetzt werde. Ich halte diese Theorie für schlüssig.
Die durchschnittliche Haushaltsgrösse sinkt - nach meinem Kenntnisstand - in Deutschland stetig auf immer kleinere Zahlen. Die Anforderungen an die Mobilität junger Arbeitnehmer steigen.
Macht es da Sinn, sich einen immobilen Klotz ans Bein zu binden?
Flexibler ist man auf jeden Fall, wenn man sich für Aktien statt für Betongold entscheidet.
Ich selbst lebe im Eigenheim. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich diesen Weg auch meinem Nachwuchs empfehlen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es denn überhaupt erstrebenswert, die Eigentumsquote zu erhöhen?<br />
Nach Gerd Kommer konnte der Mieter und (das „und“ ist wichtig) Kapitalmarktanleger in der Vergangenheit meist die höhere Rendite einfahren, siehe hier:</p>
<p><a href="https://www.gerd-kommer-invest.de/wp-content/uploads/201910-GK-Kaufen-oder-mieten-GEW.-V4-1.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.gerd-kommer-invest.de/wp-content/uploads/201910-GK-Kaufen-oder-mieten-GEW.-V4-1.pdf</a></p>
<p>Das eingesparte Geld muss dann natürlich sinnvoll angelegt werden, womit man sich in Germany ja bekanntlich schwer tut.<br />
Vielfach liest man die These, dass der Eigenheimbesitzer nur deshalb vermögender sei, weil das Abzahlen der Hypothek eine Art zwangssparen darstelle, welches nach der Tilgung der Schulden ohne Umgewöhnungsprozesse fortgesetzt werde. Ich halte diese Theorie für schlüssig.<br />
Die durchschnittliche Haushaltsgrösse sinkt &#8211; nach meinem Kenntnisstand &#8211; in Deutschland stetig auf immer kleinere Zahlen. Die Anforderungen an die Mobilität junger Arbeitnehmer steigen.<br />
Macht es da Sinn, sich einen immobilen Klotz ans Bein zu binden?<br />
Flexibler ist man auf jeden Fall, wenn man sich für Aktien statt für Betongold entscheidet.<br />
Ich selbst lebe im Eigenheim. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich diesen Weg auch meinem Nachwuchs empfehlen würde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100156</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 19:45:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100100&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@Horst

&quot;daher ist diese Partei für mich genauso wenig wählbar wie jede andere Partei auch, denn anhand dieses Beispiel kann benannt werden: Ganz gleich, welche Partei Entscheidungen trifft, es findet IMMER eine Umverteilung von ARM zu REICH statt.&quot;

Jetzt überraschen Sie mich aber. Was wollen Sie denn? Eine sozialistische Revolution, bei der dann von Reich nach arm umverteilt wird? 

&quot;Man hätte wohl auch die dreifache Summe erlösen können, vor der einflußreichen Arbeit der Lobbyisten der großen Hedger knickt eben jeder Stadtverordnete ein.&quot;

Naja, vermutlich war es pure Blödheit, aber vielleicht flossen auch ein paar Kickback-Zahlungen oder es gab andere Kompensationsgeschäfte? Sind zufällig ein paar Stadtverordnete in den Aufsichtsräten oder als Berater von Immobiliengesellschaften gelandet, nachdem der Zuschlag erteilt wurde? Ich weiß es in diesem Fall ehrlich nicht, aber Sie scheinen ja ein paar Kommunalpolitiker in Dresden zu kennen. 

&quot;Hören Sie also auf mit Ihrer lächerlichen Märchenstunde, Immobilien würden nur im Sozialismus verfallen.&quot;

Verfallende Immobilien gibt es auch manchmal im Kapitalismus. Der wesentliche Unterschied ist aber: Im Sozialismus verfällt der Immobilienbestand *immer*, schon weil es für nicht genug Anreiz gibt, die Immobilien zu erhalten oder neue zu bauen. Siehe DDR, oder Sowjetunion, oder Venezuela, oder Nordkorea.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100100">Horst</a>.</p>
<p>@Horst</p>
<p>&#8220;daher ist diese Partei für mich genauso wenig wählbar wie jede andere Partei auch, denn anhand dieses Beispiel kann benannt werden: Ganz gleich, welche Partei Entscheidungen trifft, es findet IMMER eine Umverteilung von ARM zu REICH statt.&#8221;</p>
<p>Jetzt überraschen Sie mich aber. Was wollen Sie denn? Eine sozialistische Revolution, bei der dann von Reich nach arm umverteilt wird? </p>
<p>&#8220;Man hätte wohl auch die dreifache Summe erlösen können, vor der einflußreichen Arbeit der Lobbyisten der großen Hedger knickt eben jeder Stadtverordnete ein.&#8221;</p>
<p>Naja, vermutlich war es pure Blödheit, aber vielleicht flossen auch ein paar Kickback-Zahlungen oder es gab andere Kompensationsgeschäfte? Sind zufällig ein paar Stadtverordnete in den Aufsichtsräten oder als Berater von Immobiliengesellschaften gelandet, nachdem der Zuschlag erteilt wurde? Ich weiß es in diesem Fall ehrlich nicht, aber Sie scheinen ja ein paar Kommunalpolitiker in Dresden zu kennen. </p>
<p>&#8220;Hören Sie also auf mit Ihrer lächerlichen Märchenstunde, Immobilien würden nur im Sozialismus verfallen.&#8221;</p>
<p>Verfallende Immobilien gibt es auch manchmal im Kapitalismus. Der wesentliche Unterschied ist aber: Im Sozialismus verfällt der Immobilienbestand *immer*, schon weil es für nicht genug Anreiz gibt, die Immobilien zu erhalten oder neue zu bauen. Siehe DDR, oder Sowjetunion, oder Venezuela, oder Nordkorea.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thierry		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thierry]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 16:58:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Gesichtspunkt fand noch keine Erörterung in diesem Zusammenhang, nämlich der hohe Zerstörungsgrad des Wohnraums in/nach Weltkrieg 2. Da konnte erstens nichts bewohnbares mehr an die nächste Generation weitergegeben werden, was zu einem hohen Prozentsatz die hohe Eigenheimquote in den Vergleichsländern ausmacht. Ich schreibe aus F und sehe ja ständig die Fakten, wie da alte Häuser von Generation zu Generation wandern.

Dies erklärt auch, zum Zweiten, die hohe Quote des sozialen Wohnungsbaus in D (und auch in Wien, meinem ehemaligen Wohnsitz). Da musste einfach der Staat reingrätschen, da sonst niemand Kapital hatte oder beleihungsfähig war.

Und schliesslich, gabe es in D ja auch den Zustrom der Flüchtlinge, die irgendwie unter Dach gebracht werden mussten, und zwar nicht schlechter als die Einheimischen, um die Integration zu beschleunigen. Gerade in diesem Punkt war die damalige Wohnungspolitik ein Erfolg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gesichtspunkt fand noch keine Erörterung in diesem Zusammenhang, nämlich der hohe Zerstörungsgrad des Wohnraums in/nach Weltkrieg 2. Da konnte erstens nichts bewohnbares mehr an die nächste Generation weitergegeben werden, was zu einem hohen Prozentsatz die hohe Eigenheimquote in den Vergleichsländern ausmacht. Ich schreibe aus F und sehe ja ständig die Fakten, wie da alte Häuser von Generation zu Generation wandern.</p>
<p>Dies erklärt auch, zum Zweiten, die hohe Quote des sozialen Wohnungsbaus in D (und auch in Wien, meinem ehemaligen Wohnsitz). Da musste einfach der Staat reingrätschen, da sonst niemand Kapital hatte oder beleihungsfähig war.</p>
<p>Und schliesslich, gabe es in D ja auch den Zustrom der Flüchtlinge, die irgendwie unter Dach gebracht werden mussten, und zwar nicht schlechter als die Einheimischen, um die Integration zu beschleunigen. Gerade in diesem Punkt war die damalige Wohnungspolitik ein Erfolg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bernhard K. Kopp		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bernhard K. Kopp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 15:33:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100107</guid>

					<description><![CDATA[Wir haben aber auch seit 1949 eine einschränkende Bodenpolitik, die ihrerseits wieder von mehreren Faktoren und Partikularinteressen beeinflusst war und ist. Boden und Bauen waren immer im Verhältnis zu den durchschnittlichen Einkommen sehr teuer. Der übliche Richtwert von Wohnungsfinanzierung ist 1:3 bis 1:4. Das gilt für NL, GB, USA, CAN und auch AUS/NZ.  In Deutschland war es aber schon fast immer und überall 1:5 und höher. Damit waren nur überdurchschnittlich gut Verdienende, oder Leute mit Starthilfe aus der Familie,  in der Lage Wohneigentum zu erwerben und zu finanzieren. Rein finanziell war das Wohnen in eigenen vier Wänden, trotz Wertsteigerungen, immer für mindestens 10-15 Jahre teurer als mieten. Es gibt natürlich immer noch zahlreiche andere Faktoren für die niedrige Eigentumsquote, aber die relativ schlechte Finanzierbarkeit für das Durchschnittseinkommen war und ist immer ein gewichtiger Faktor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben aber auch seit 1949 eine einschränkende Bodenpolitik, die ihrerseits wieder von mehreren Faktoren und Partikularinteressen beeinflusst war und ist. Boden und Bauen waren immer im Verhältnis zu den durchschnittlichen Einkommen sehr teuer. Der übliche Richtwert von Wohnungsfinanzierung ist 1:3 bis 1:4. Das gilt für NL, GB, USA, CAN und auch AUS/NZ.  In Deutschland war es aber schon fast immer und überall 1:5 und höher. Damit waren nur überdurchschnittlich gut Verdienende, oder Leute mit Starthilfe aus der Familie,  in der Lage Wohneigentum zu erwerben und zu finanzieren. Rein finanziell war das Wohnen in eigenen vier Wänden, trotz Wertsteigerungen, immer für mindestens 10-15 Jahre teurer als mieten. Es gibt natürlich immer noch zahlreiche andere Faktoren für die niedrige Eigentumsquote, aber die relativ schlechte Finanzierbarkeit für das Durchschnittseinkommen war und ist immer ein gewichtiger Faktor.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 14:54:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100100</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100024&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

&quot;Eine damalige Fehlentscheidung der Politik: Sinnvoller wäre es gewesen, den Mietern ein Vorkaufsrecht einzuräumen (wenn schon über den Verkauf von kommunalem Eigentum die Stadtkasse glattgestellt werden muss).&quot;

Soviel Schaum or dem Mund, Ott? Lesen Sie noch einmal. Den Fehler habe ich benannt, an dem auch die Linken beteiligt waren, daher ist diese Partei für mich genauso wenig wählbar wie jede andere Partei auch, denn anhand dieses Beispiel kann benannt werden: Ganz gleich, welche Partei Entscheidungen trifft, es findet IMMER eine Umverteilung von ARM zu REICH statt.

&quot;48’000 Wohnungen für 1,7 Mia € macht nach Adam Riese (der wirkte doch in Sachsen) den Einheitspreis von 35’400 €. Dafür konnte man sich in 2006 nicht einmal mehr eine Garage kaufen. Wahrhaft ein sehr gutes Geschäft, aber weder für die Stadt noch die Mieter. Beim Einzelverkauf an die Mieter hätte man das Doppelte erlöst und immer noch eine soziale Wohltat begangen.&quot;

Man hätte wohl auch die dreifache Summe erlösen können, vor der einflußreichen Arbeit der Lobbyisten der großen Hedger knickt eben jeder Stadtverordnete ein.

Um diesen Fehler zu korrigieren, ich bin kein Befürworter der Mietbremse, ist (wohl aus Sicht der Politikelite im Freistaat) die Einführung einer Mietbremse eine naheliegende Konsequenz, um das soziale Gefüge in den Stadtvierteln nicht vollends auseinander brechen zu lassen.

ad Ott: Der Eigentümer Fortress hat den Bestand trotz Mieterhöhungen NICHT instandgehalten und/oder modernisiert.

Hören Sie also auf mit Ihrer lächerlichen Märchenstunde, Immobilien würden nur im Sozialismus verfallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100024">Richard Ott</a>.</p>
<p>&#8220;Eine damalige Fehlentscheidung der Politik: Sinnvoller wäre es gewesen, den Mietern ein Vorkaufsrecht einzuräumen (wenn schon über den Verkauf von kommunalem Eigentum die Stadtkasse glattgestellt werden muss).&#8221;</p>
<p>Soviel Schaum or dem Mund, Ott? Lesen Sie noch einmal. Den Fehler habe ich benannt, an dem auch die Linken beteiligt waren, daher ist diese Partei für mich genauso wenig wählbar wie jede andere Partei auch, denn anhand dieses Beispiel kann benannt werden: Ganz gleich, welche Partei Entscheidungen trifft, es findet IMMER eine Umverteilung von ARM zu REICH statt.</p>
<p>&#8220;48’000 Wohnungen für 1,7 Mia € macht nach Adam Riese (der wirkte doch in Sachsen) den Einheitspreis von 35’400 €. Dafür konnte man sich in 2006 nicht einmal mehr eine Garage kaufen. Wahrhaft ein sehr gutes Geschäft, aber weder für die Stadt noch die Mieter. Beim Einzelverkauf an die Mieter hätte man das Doppelte erlöst und immer noch eine soziale Wohltat begangen.&#8221;</p>
<p>Man hätte wohl auch die dreifache Summe erlösen können, vor der einflußreichen Arbeit der Lobbyisten der großen Hedger knickt eben jeder Stadtverordnete ein.</p>
<p>Um diesen Fehler zu korrigieren, ich bin kein Befürworter der Mietbremse, ist (wohl aus Sicht der Politikelite im Freistaat) die Einführung einer Mietbremse eine naheliegende Konsequenz, um das soziale Gefüge in den Stadtvierteln nicht vollends auseinander brechen zu lassen.</p>
<p>ad Ott: Der Eigentümer Fortress hat den Bestand trotz Mieterhöhungen NICHT instandgehalten und/oder modernisiert.</p>
<p>Hören Sie also auf mit Ihrer lächerlichen Märchenstunde, Immobilien würden nur im Sozialismus verfallen.</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100093</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 13:46:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100093</guid>

					<description><![CDATA[bto: &quot;Wir haben eine Politik, die Mieten systematisch bevorzugt und Eigentum hemmt. Das hat damit zu tun, dass die Politik das Bild des abhängigen Bürgers pflegt, denn diesem kann man mehr Gutes tun (bzw. so tun, als würde man es tun).&quot;

Das ist der Hauptpunkt. Eigentümer brauchen von der Politik nur Rechtssicherheit, Mieter brauchen häufig Almosen (z.B. Mietpreisbremse, Mietendeckel, Soziale Wohnraumförderung, Wohngeld, Unterbringungskosten nach Hartz 4, etc.), was Politikern Macht verschafft. Daher die Neigung der deutschen Politik zur Mieterförderung. Hinzu kommt die Demographie und die Historie. Weder Flüchtlinge noch EU-Migranten noch die Vertriebenen aus den ehemals deutschen Gebieten konnten evtl. ererbte Immobilien physisch mitbringen, darum heißt es ja IMMMOBILie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Wir haben eine Politik, die Mieten systematisch bevorzugt und Eigentum hemmt. Das hat damit zu tun, dass die Politik das Bild des abhängigen Bürgers pflegt, denn diesem kann man mehr Gutes tun (bzw. so tun, als würde man es tun).&#8221;</p>
<p>Das ist der Hauptpunkt. Eigentümer brauchen von der Politik nur Rechtssicherheit, Mieter brauchen häufig Almosen (z.B. Mietpreisbremse, Mietendeckel, Soziale Wohnraumförderung, Wohngeld, Unterbringungskosten nach Hartz 4, etc.), was Politikern Macht verschafft. Daher die Neigung der deutschen Politik zur Mieterförderung. Hinzu kommt die Demographie und die Historie. Weder Flüchtlinge noch EU-Migranten noch die Vertriebenen aus den ehemals deutschen Gebieten konnten evtl. ererbte Immobilien physisch mitbringen, darum heißt es ja IMMMOBILie.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100091</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 13:44:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17220#comment-100091</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100055&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@Horst

&quot;Eine Erinnerungsstütze benötige ich nicht, da ich mich vor zwei Wochen in Dresden mit einem Stadtverordneten just über diese causa ausgetauscht habe.&quot;

Dann ist Ihr Problem offensichtlich das Begreifen, und nicht der Mangel an Informationen. 

Oder Sie interessieren sich als Sozialist aus Prinzip nicht dafür, ob ein Vorschlag funktioniert oder nicht - solange jemand anderes bezahlen muss wenn es schief geht? Das geht halt nur so lange gut, wie noch Substanz da ist, die Sie und Ihre Genossen heuschreckengleich aufzehren können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-eine-hoehere-eigentumsquote-an-immobilien-die-ungleichheit-reduziert/#comment-100055">Horst</a>.</p>
<p>@Horst</p>
<p>&#8220;Eine Erinnerungsstütze benötige ich nicht, da ich mich vor zwei Wochen in Dresden mit einem Stadtverordneten just über diese causa ausgetauscht habe.&#8221;</p>
<p>Dann ist Ihr Problem offensichtlich das Begreifen, und nicht der Mangel an Informationen. </p>
<p>Oder Sie interessieren sich als Sozialist aus Prinzip nicht dafür, ob ein Vorschlag funktioniert oder nicht &#8211; solange jemand anderes bezahlen muss wenn es schief geht? Das geht halt nur so lange gut, wie noch Substanz da ist, die Sie und Ihre Genossen heuschreckengleich aufzehren können.</p>
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