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	Kommentare zu: Wie Deutschland die Welt rettet &#8230; oder auch nicht	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Oct 2016 06:07:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20260</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 06:07:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20187&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Ich bin mir nicht so sicher, ob wir nicht aneinander vorbei reden. Ich argumentiere aus systemischer Sicht heraus. Die monetären Quellen für VC müssen ihren Ursprung haben. Der Ursprung hierfür ist grundsätzlich der private und der staatliche Bankkredit; ganz egal ob in Deutschland, Italien oder Griechenland abgeschlossen. Ein hoher Anteil an VC ist letztlich nur möglich, wenn der Staat sich zuvor verschuldet hat oder es hohe LB-Überschüsse gibt, was wiederum bedeutet, dass sich das Ausland zu sehr verschuldet hat. Das Geld wächst ja nicht auf den Bäumen. Hohe Grenzsteuersätze würden die Staatsverschuldung drücken und somit auch die VC-Quellen. Wer also auf VC setzt, der muss hoffen, dass an anderer Stelle im Bankensystem Kredite im Übermaß vergeben wurden/werden.

Der Bedarf an VC ist in der Tat vorhanden, da es die Lücke füllt, die durch die letzten Überregulierungsexzesse im Bankensektor nun unendlich groß geworden ist (die Kreditabteilungen werden wohl zukünftig ohne Personal auskommen können, da schon jetzt ausschließlich die Software entscheidet, wer kreditwürdig ist und wer nicht). Aber aus systemischer Sicht immer dabei im Kopf haben, dass diese EK-Mittel ihren Ursprung im Bankkredit fremder Dritter haben. Wer also den VC-Markt stärken möchte, der kann nicht gleichzeitig die Rückführung der Staatsverschuldung proklamieren. Aus irgendeiner Kreditquelle müssen die monetären Bestände sprudeln.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20187">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Ich bin mir nicht so sicher, ob wir nicht aneinander vorbei reden. Ich argumentiere aus systemischer Sicht heraus. Die monetären Quellen für VC müssen ihren Ursprung haben. Der Ursprung hierfür ist grundsätzlich der private und der staatliche Bankkredit; ganz egal ob in Deutschland, Italien oder Griechenland abgeschlossen. Ein hoher Anteil an VC ist letztlich nur möglich, wenn der Staat sich zuvor verschuldet hat oder es hohe LB-Überschüsse gibt, was wiederum bedeutet, dass sich das Ausland zu sehr verschuldet hat. Das Geld wächst ja nicht auf den Bäumen. Hohe Grenzsteuersätze würden die Staatsverschuldung drücken und somit auch die VC-Quellen. Wer also auf VC setzt, der muss hoffen, dass an anderer Stelle im Bankensystem Kredite im Übermaß vergeben wurden/werden.</p>
<p>Der Bedarf an VC ist in der Tat vorhanden, da es die Lücke füllt, die durch die letzten Überregulierungsexzesse im Bankensektor nun unendlich groß geworden ist (die Kreditabteilungen werden wohl zukünftig ohne Personal auskommen können, da schon jetzt ausschließlich die Software entscheidet, wer kreditwürdig ist und wer nicht). Aber aus systemischer Sicht immer dabei im Kopf haben, dass diese EK-Mittel ihren Ursprung im Bankkredit fremder Dritter haben. Wer also den VC-Markt stärken möchte, der kann nicht gleichzeitig die Rückführung der Staatsverschuldung proklamieren. Aus irgendeiner Kreditquelle müssen die monetären Bestände sprudeln.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20246</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 10:28:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20187&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Dem möchte ich widersprechen. Dass es VC nur deswegen gibt, weil wir overbanked sind ist m.E. falsch. Das genaue Gegenteil ist richtig. Bedarf an VC gibt es, trotzdem wir overbanked sind. Auch ist VC in aller Regel equity und eben kein loan. Es werden eben keine Zinsen fällig. Wenn man Ihrer Argumentation folgt, müsste man auch die Wertpapierbörsen kritisch sehen. Das Schlimmste aber wäre , wenn es Parallelmärkte für equity gäbe, einen privatwirtschaftlichen und einen staatlichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20187">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Dem möchte ich widersprechen. Dass es VC nur deswegen gibt, weil wir overbanked sind ist m.E. falsch. Das genaue Gegenteil ist richtig. Bedarf an VC gibt es, trotzdem wir overbanked sind. Auch ist VC in aller Regel equity und eben kein loan. Es werden eben keine Zinsen fällig. Wenn man Ihrer Argumentation folgt, müsste man auch die Wertpapierbörsen kritisch sehen. Das Schlimmste aber wäre , wenn es Parallelmärkte für equity gäbe, einen privatwirtschaftlichen und einen staatlichen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 15:10:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20236&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Danke für die Präzisierung, und das trifft uneingeschränkt zu. Streng genommen hätte ich es bei den Begriff &quot;Forderungen&quot; belassen sollen, weil &quot;Esparnisse&quot; sowohl Sachwerte als auch Geldersparnisse zusammenfasst.

Gleichwohl: wenn ich den Abschnitt Stelters nachlese, bin ich mir nicht sicher, ob er mit &quot;Ersparnisse&quot; nur Geldersparnisse (einschl. verzinsliche Papiere) meinte oder eben Vermögen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20236">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Danke für die Präzisierung, und das trifft uneingeschränkt zu. Streng genommen hätte ich es bei den Begriff &#8220;Forderungen&#8221; belassen sollen, weil &#8220;Esparnisse&#8221; sowohl Sachwerte als auch Geldersparnisse zusammenfasst.</p>
<p>Gleichwohl: wenn ich den Abschnitt Stelters nachlese, bin ich mir nicht sicher, ob er mit &#8220;Ersparnisse&#8221; nur Geldersparnisse (einschl. verzinsliche Papiere) meinte oder eben Vermögen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20236</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 12:20:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20231&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

„Wir haben auch nicht zu viele Ersparnisse, sondern zu viele Schulden!“

Ohne auf den Kontext dieser Aussage einzugehen, ist diese Aussage prinzipiell richtig.

Ersparnisse müssen nicht zur Verschuldung führen. Mit Ersparnissen kann auch Eigentum begründet, können z. B. Anteile an einem Unternehmen erworben werden. 

Eine alternde Gesellschaft, die nicht mehr hinreichend das BIP erwirtschaften kann, das die Ansprüche befriedigt, sollte mit Ersparnissen in eine Situation kommen, in der sie handelbare Güter erwerben kann.

Zu viele Schulden heißt unter diesem Gesichtspunkt:

Wir haben zu viel unseres Ersparten als Kredite vergeben statt Eigentum erworben zu haben.

Da die Schuldner in großer Zahl zukünftig nicht mehr leistungsfähig sein werden, haben wir mit zu viel Schulden FALSCH gespart.

Das ist der Sinn einer solchen Aussage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20231">Rob</a>.</p>
<p>„Wir haben auch nicht zu viele Ersparnisse, sondern zu viele Schulden!“</p>
<p>Ohne auf den Kontext dieser Aussage einzugehen, ist diese Aussage prinzipiell richtig.</p>
<p>Ersparnisse müssen nicht zur Verschuldung führen. Mit Ersparnissen kann auch Eigentum begründet, können z. B. Anteile an einem Unternehmen erworben werden. </p>
<p>Eine alternde Gesellschaft, die nicht mehr hinreichend das BIP erwirtschaften kann, das die Ansprüche befriedigt, sollte mit Ersparnissen in eine Situation kommen, in der sie handelbare Güter erwerben kann.</p>
<p>Zu viele Schulden heißt unter diesem Gesichtspunkt:</p>
<p>Wir haben zu viel unseres Ersparten als Kredite vergeben statt Eigentum erworben zu haben.</p>
<p>Da die Schuldner in großer Zahl zukünftig nicht mehr leistungsfähig sein werden, haben wir mit zu viel Schulden FALSCH gespart.</p>
<p>Das ist der Sinn einer solchen Aussage.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20231</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 09:34:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wir haben auch nicht zu viele Ersparnisse, sondern zu viele Schulden!&quot;

Widerspruch! Die Schulden sind immer noch die Kehrseite aller Forderungen und damit dem Großteil aller Ersparnisse. Es ist vielleicht (deshalb!) müßig, darüber zu streiten, ob das eine oder das andere zu hoch sind, und deshalb muss die Dynamik untersucht werden, bzw. Kausales.

Wenn ich mir die simple Wahrheit überlege, dass &quot;eingefrorene&quot; Ersparnisse Tilgungen (im Aggregat) verunmöglichen können, komme ich letztlich auch zum Schluss, dass es zuviele Ersparnisse gibt, weil nur Ersparnisabbau Schuldenabbau ermöglicht, nicht umgekehrt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben auch nicht zu viele Ersparnisse, sondern zu viele Schulden!&#8221;</p>
<p>Widerspruch! Die Schulden sind immer noch die Kehrseite aller Forderungen und damit dem Großteil aller Ersparnisse. Es ist vielleicht (deshalb!) müßig, darüber zu streiten, ob das eine oder das andere zu hoch sind, und deshalb muss die Dynamik untersucht werden, bzw. Kausales.</p>
<p>Wenn ich mir die simple Wahrheit überlege, dass &#8220;eingefrorene&#8221; Ersparnisse Tilgungen (im Aggregat) verunmöglichen können, komme ich letztlich auch zum Schluss, dass es zuviele Ersparnisse gibt, weil nur Ersparnisabbau Schuldenabbau ermöglicht, nicht umgekehrt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20208</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 13:54:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier der neueste Fricke:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/usa-wie-barack-obama-das-land-aus-der-wirtschaftskrise-geholt-hat-a-1116544.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier der neueste Fricke:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/usa-wie-barack-obama-das-land-aus-der-wirtschaftskrise-geholt-hat-a-1116544.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/usa-wie-barack-obama-das-land-aus-der-wirtschaftskrise-geholt-hat-a-1116544.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20200</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 09:10:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5830#comment-20200</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20196&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Man muss die Dinge beim Namen nennen, auch wenn das hart ausgedrückt erscheint.

Sie haben völlig recht, dass es angesichts der LAGE völlig verfehlt ist, mit einem Geschäftsmodell für die Banken irgendetwas bewegen zu wollen.

Tatsache ist, dass nicht nur wir overbanked sind, dass die Banken angesichts der Krise verheerende Bilanzen haben, dass die Regulierung zwar der Sache nach richtig eine bessere Eigenkapitalausstattung verlangt, diese aber zum falschen Zeitpunkt, weil niemand Eigentümer dieser gestressten Bankenwelt sein will (noch nicht mal Dr. Stelter), die EZB die Banken mit Negativzinsen unter Druck setzt und Milliarden in IT investiert werden müssen, um das wertvollste Asset, die Kundenbeziehung, nicht zu verlieren. 

Das alles ist keine Geheimnis, auch T. Fricke sollte das wissen.

Nein, weiß er nicht, weil es nicht zu seinen Einfachlösungen passt. 

Außerdem:

So schmerzlich es auch ist, man kann nicht einfach mal ein Bank in die Insolvenz gehen lassen, wie  – sagen wir – eine Kleinbäckerei.

Durch Verkettung kann das Finanzsystem kollabieren. Dann nützt auch die Einlagensicherung nichts mehr und die Wirtschaft fällt in Schockstarre („tote Bankautomaten“ etc.). 

DAS sollten Fricke, Wagenknecht und andere hochgejubelte „Experten“ einmal ihrem Publikum erklären. 

Es geschieht nicht, was u. a. zeigt, dass das Geschäftsmodell von SPON zwar tragen mag, aber für Aufklärung nichts taugt.

Aufklärung erfolgt durch IDEALISMUS, z. B. das Betreiben dieses Blogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20196">MFK</a>.</p>
<p>Man muss die Dinge beim Namen nennen, auch wenn das hart ausgedrückt erscheint.</p>
<p>Sie haben völlig recht, dass es angesichts der LAGE völlig verfehlt ist, mit einem Geschäftsmodell für die Banken irgendetwas bewegen zu wollen.</p>
<p>Tatsache ist, dass nicht nur wir overbanked sind, dass die Banken angesichts der Krise verheerende Bilanzen haben, dass die Regulierung zwar der Sache nach richtig eine bessere Eigenkapitalausstattung verlangt, diese aber zum falschen Zeitpunkt, weil niemand Eigentümer dieser gestressten Bankenwelt sein will (noch nicht mal Dr. Stelter), die EZB die Banken mit Negativzinsen unter Druck setzt und Milliarden in IT investiert werden müssen, um das wertvollste Asset, die Kundenbeziehung, nicht zu verlieren. </p>
<p>Das alles ist keine Geheimnis, auch T. Fricke sollte das wissen.</p>
<p>Nein, weiß er nicht, weil es nicht zu seinen Einfachlösungen passt. </p>
<p>Außerdem:</p>
<p>So schmerzlich es auch ist, man kann nicht einfach mal ein Bank in die Insolvenz gehen lassen, wie  – sagen wir – eine Kleinbäckerei.</p>
<p>Durch Verkettung kann das Finanzsystem kollabieren. Dann nützt auch die Einlagensicherung nichts mehr und die Wirtschaft fällt in Schockstarre („tote Bankautomaten“ etc.). </p>
<p>DAS sollten Fricke, Wagenknecht und andere hochgejubelte „Experten“ einmal ihrem Publikum erklären. </p>
<p>Es geschieht nicht, was u. a. zeigt, dass das Geschäftsmodell von SPON zwar tragen mag, aber für Aufklärung nichts taugt.</p>
<p>Aufklärung erfolgt durch IDEALISMUS, z. B. das Betreiben dieses Blogs.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20199</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 08:45:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5830#comment-20199</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20187&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Die ganze VC-Kohle gibt es doch nur deshalb, weil wir - wie Sie weiter unten richtig bemerken - overbanked sind. Mit jedem in Anspruch genommenen Bankkredit entsteht simultan das Deposit. Beim Kontokorrentkredit müsste das korrespondierende Deposit aber eigentlich wieder durch Konsum - nicht durch Investition - vernichtet werden. Die Löhne für das Produktionsergebnis werden also durch das Bankensystem vorfinanziert und müssen durch Kauf des Produktionsergebnisses wieder zurückgeführt werden. Sind die Löhne zu niedrig bzw. die Preisvorstellungen der Unternehmen zu hoch, dann können Nachfragedefizite temporär via Abzahlungsgeschäfte dieses Problem kaschieren, um dann später umso stärker zurück zu schlagen. Persistente LB-Ungleichgewichte verstärken diese Gesamtproblematik. Insofern sind wir nicht nur overbanked sondern auch overventured. In einem Kommentar hatte mal zur Cash-Burn-Rate im Kontext der der Dotcom-Blase geschrieben: „So konnte aus individueller Idiotie doch noch etwas kollektiv Gutes erwachsen: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/#comment-206

„Ich bevorzuge stattdessen den Markt entscheiden zu lassen.“

Also ZBen abschaffen und den Matthäus-Effekt wirken lassen???

Der Markt hat klar entschieden: Er investiert nicht mehr, da die monetären Risiken höher eingeschätzt werden als die monetären Chancen. Ohne spender of last resort stranguliert sich das System selber und speit üble Heilsbringer aus. Insofern traue ich weder dem Markt noch dem Staat, sondern es geht immer wieder um die richtige Balance.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20187">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Die ganze VC-Kohle gibt es doch nur deshalb, weil wir &#8211; wie Sie weiter unten richtig bemerken &#8211; overbanked sind. Mit jedem in Anspruch genommenen Bankkredit entsteht simultan das Deposit. Beim Kontokorrentkredit müsste das korrespondierende Deposit aber eigentlich wieder durch Konsum &#8211; nicht durch Investition &#8211; vernichtet werden. Die Löhne für das Produktionsergebnis werden also durch das Bankensystem vorfinanziert und müssen durch Kauf des Produktionsergebnisses wieder zurückgeführt werden. Sind die Löhne zu niedrig bzw. die Preisvorstellungen der Unternehmen zu hoch, dann können Nachfragedefizite temporär via Abzahlungsgeschäfte dieses Problem kaschieren, um dann später umso stärker zurück zu schlagen. Persistente LB-Ungleichgewichte verstärken diese Gesamtproblematik. Insofern sind wir nicht nur overbanked sondern auch overventured. In einem Kommentar hatte mal zur Cash-Burn-Rate im Kontext der der Dotcom-Blase geschrieben: „So konnte aus individueller Idiotie doch noch etwas kollektiv Gutes erwachsen: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/#comment-206" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/01/20/qe-versus-ml/#comment-206</a></p>
<p>„Ich bevorzuge stattdessen den Markt entscheiden zu lassen.“</p>
<p>Also ZBen abschaffen und den Matthäus-Effekt wirken lassen???</p>
<p>Der Markt hat klar entschieden: Er investiert nicht mehr, da die monetären Risiken höher eingeschätzt werden als die monetären Chancen. Ohne spender of last resort stranguliert sich das System selber und speit üble Heilsbringer aus. Insofern traue ich weder dem Markt noch dem Staat, sondern es geht immer wieder um die richtige Balance.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20196</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 06:48:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5830#comment-20196</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20193&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Das war vielleicht etwas hart ausgedrückt von mir. Tatsache ist aber z.B. dass Deutschland und die ganze EU overbanked sind. In jeder anderen Branche würde eine Marktbereinigung eintreten und dann würden die verbliebenen Unternehmen auch wieder Geld verdienen. Nun greift aber der Staat ein (nicht nur in Deutschland) und rettet Banken, die wegen katastrophaler Fehlentscheidungen in die Schieflage geraten sind, statt diese Banken geordnet abzuwickeln. Und Herr Fricke fragt nach dem Geschäftsmodell ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20193">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Das war vielleicht etwas hart ausgedrückt von mir. Tatsache ist aber z.B. dass Deutschland und die ganze EU overbanked sind. In jeder anderen Branche würde eine Marktbereinigung eintreten und dann würden die verbliebenen Unternehmen auch wieder Geld verdienen. Nun greift aber der Staat ein (nicht nur in Deutschland) und rettet Banken, die wegen katastrophaler Fehlentscheidungen in die Schieflage geraten sind, statt diese Banken geordnet abzuwickeln. Und Herr Fricke fragt nach dem Geschäftsmodell &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: egp		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20195</link>

		<dc:creator><![CDATA[egp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 23:43:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5830#comment-20195</guid>

					<description><![CDATA[Vorstellungen eines selbst ernannten &#039;Makroökonomen&#039; - aber nutzlos, denn Statemants dieser Art produziert Th. F. seit Jahren ohne rot zu werden.
(Es ist mir bewußt, dass meine Äußerung viel zu persönlich ist. Aber die allzu simplen &#039;Analysen&#039; des Herrn Th. F. ärgern mich seit langem. Aber: Wer bin ich schon?)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorstellungen eines selbst ernannten &#8216;Makroökonomen&#8217; &#8211; aber nutzlos, denn Statemants dieser Art produziert Th. F. seit Jahren ohne rot zu werden.<br />
(Es ist mir bewußt, dass meine Äußerung viel zu persönlich ist. Aber die allzu simplen &#8216;Analysen&#8217; des Herrn Th. F. ärgern mich seit langem. Aber: Wer bin ich schon?)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: egp		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20194</link>

		<dc:creator><![CDATA[egp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 23:25:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schecks mit Verfalldatum? Why not? Könnte ja diesmal funktioniren - wer weiß? Kostet ja nichts außer Druckkosten. Das stellt mich dann vor die Wahl: Patagonien oder Tibet - oder T-Shirts ... aus Bangladesh. Einen Neubau auf leerem Grundstück in B. habe ich schon wegen der damit verbundenen Bürokratie abgelehnt. Investitionen hier? In D?

Über &#039;ein europäisches Paket eine Eigendynamik anzustoßen&#039;? Sorry - aber ein Straßenbau o.ä. stößt nichts und gar nichts an. Allein die Idee demonstriert die Ideenlosigkeit (sic) europäischer ökonomischer Ratarmut. &#039;Allenfalls besser, als ...&#039;? Na denn... - das war&#039;s dann auch.

Es wird keinen realen Rettungsplan geben, auch keinen von Thoma Fricke. Wer will denn überhaupt einen solchen, sind doch Draghi&#038;Co nach eigener Meinung auf dem besten Wege und die sich massenhaft vermehrenden &#039;Contrarians&#039; trotz scharrender Füße zum Zuschauerdasein  verdammt.

Ist es nur ein fixer Gedanke meinerseits?: Es geht nicht mehr um Ökonomie, um die Wohlfahrt der Bevölkerung, des miles simplex. Nicht um die Ideen von Keynes, Austrians, Minsky oder  Irving Fisher. Es geht um die Macht. Wie sonst erklärt man sich das Verlangen nach einer Tobinsteuer, die Zentralbank(auf)käufe von Assetklassen aller Art, das nicht mehr enden wollende Diminuendo der Bankenlandschaft? Politischer Wille statt Öko(n)... ? Sun Tsu und Machiavelli statt Makro?.

Was bleibt denn noch? Nihilismus? No! Es gibt ein Leben jenseits des EU-Mindsets, jenseits des Zentralbankdenkens, der Zentralsteuerung und Mikromanipulation durch Makroinstitutionen. Vielleicht nicht mehr hier oder jetzt nicht oder noch nicht. Geduld: Mikromanipulationen durch Mikroakteure werden wie immer einen neuen Anfang machen. Happy Investing! - Also doch: Sidelines! &#039;Eiszeit&#039; on the Rocks?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schecks mit Verfalldatum? Why not? Könnte ja diesmal funktioniren &#8211; wer weiß? Kostet ja nichts außer Druckkosten. Das stellt mich dann vor die Wahl: Patagonien oder Tibet &#8211; oder T-Shirts &#8230; aus Bangladesh. Einen Neubau auf leerem Grundstück in B. habe ich schon wegen der damit verbundenen Bürokratie abgelehnt. Investitionen hier? In D?</p>
<p>Über &#8216;ein europäisches Paket eine Eigendynamik anzustoßen&#8217;? Sorry &#8211; aber ein Straßenbau o.ä. stößt nichts und gar nichts an. Allein die Idee demonstriert die Ideenlosigkeit (sic) europäischer ökonomischer Ratarmut. &#8216;Allenfalls besser, als &#8230;&#8217;? Na denn&#8230; &#8211; das war&#8217;s dann auch.</p>
<p>Es wird keinen realen Rettungsplan geben, auch keinen von Thoma Fricke. Wer will denn überhaupt einen solchen, sind doch Draghi&amp;Co nach eigener Meinung auf dem besten Wege und die sich massenhaft vermehrenden &#8216;Contrarians&#8217; trotz scharrender Füße zum Zuschauerdasein  verdammt.</p>
<p>Ist es nur ein fixer Gedanke meinerseits?: Es geht nicht mehr um Ökonomie, um die Wohlfahrt der Bevölkerung, des miles simplex. Nicht um die Ideen von Keynes, Austrians, Minsky oder  Irving Fisher. Es geht um die Macht. Wie sonst erklärt man sich das Verlangen nach einer Tobinsteuer, die Zentralbank(auf)käufe von Assetklassen aller Art, das nicht mehr enden wollende Diminuendo der Bankenlandschaft? Politischer Wille statt Öko(n)&#8230; ? Sun Tsu und Machiavelli statt Makro?.</p>
<p>Was bleibt denn noch? Nihilismus? No! Es gibt ein Leben jenseits des EU-Mindsets, jenseits des Zentralbankdenkens, der Zentralsteuerung und Mikromanipulation durch Makroinstitutionen. Vielleicht nicht mehr hier oder jetzt nicht oder noch nicht. Geduld: Mikromanipulationen durch Mikroakteure werden wie immer einen neuen Anfang machen. Happy Investing! &#8211; Also doch: Sidelines! &#8216;Eiszeit&#8217; on the Rocks?</p>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-deutschland-die-welt-rettet-oder-auch-nicht/#comment-20193</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 20:39:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;„Ist es nicht doch schlauer, den Widerstand gegen alle Expertenrufe aus der weiten Welt zu überdenken – und die deutsche Konjunktur endlich richtig anzuschieben, …&#062;

In einer Situation, die Vollbeschäftigung nahe kommt zumindest was gut ausgebildete qualifizierte Arbeitskräfte anlangt, will Fricke „endlich (!) richtig anschieben“ lassen …

Das ist reflexartig vorgetragener Aktionismus ohne Sinn und Verstand. 

Fricke scheitert damit schon am Banalsten – der Ressourcenverfügbarkeit.

Ich stimme MFK uneingeschränkt zu:

&#062;Zusammenfassend: Fricke at his best. Nutzlos, sich an dem abzuarbeiten.&#062;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;„Ist es nicht doch schlauer, den Widerstand gegen alle Expertenrufe aus der weiten Welt zu überdenken – und die deutsche Konjunktur endlich richtig anzuschieben, …&gt;</p>
<p>In einer Situation, die Vollbeschäftigung nahe kommt zumindest was gut ausgebildete qualifizierte Arbeitskräfte anlangt, will Fricke „endlich (!) richtig anschieben“ lassen …</p>
<p>Das ist reflexartig vorgetragener Aktionismus ohne Sinn und Verstand. </p>
<p>Fricke scheitert damit schon am Banalsten – der Ressourcenverfügbarkeit.</p>
<p>Ich stimme MFK uneingeschränkt zu:</p>
<p>&gt;Zusammenfassend: Fricke at his best. Nutzlos, sich an dem abzuarbeiten.&gt;</p>
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