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	Kommentare zu: Wie China Deflation exportiert	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-china-deflation-exportiert/#comment-18920</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 17:58:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; And the only way to overcome that is to guarantee them a good income for a solid time into the future, in an economy that induces confidence.

So ist es. Im Mülleimer mit der Mode, Beschäfigte nur noch zeitbefristete Verträge anzubieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; And the only way to overcome that is to guarantee them a good income for a solid time into the future, in an economy that induces confidence.</p>
<p>So ist es. Im Mülleimer mit der Mode, Beschäfigte nur noch zeitbefristete Verträge anzubieten.</p>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wie-china-deflation-exportiert/#comment-18915</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 09:42:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„MS goes on to note that the overcapacity in Asia and a weaker currency will continue to lead to lower export prices, and thusdampen future inflation expectations, which can be seen in the US 5y5y inflation expectations.“ – bto: die direkte Folge der massiven Fehlinvestitionen auf Pump, wie hier immer wieder diskutiert. &#062;

Der Mechanismus ist m. A. n. richtig beschrieben.

Aber FOLGE massiver Fehlinvestitionen auf Pump?

In China wurde nicht fehl, sondern richtig investiert, nämlich in die Schaffung von Arbeitsplätzen für ein weitgehend unqualifiziertes Arbeitslosenheer.

Dass dies richtig war mit Blick auf den in den letzten 30 bis 40 Jahren in China gewachsenen Wohlstand, ist nicht zu bestreiten. Und natürlich ist das auch auf Pump gelaufen. Wo Wachstumspotenziale zu erkennen sind, werden sie im Kapitalismus wahrgenommen – mit Verschuldung insbesondere dann, wenn der Renditewettbewerb ein Kostenwettbewerb ist, der aus Unternehmenssicht vor allem mit Kapazitätsausweitungen, d. h. durch Skaleneffekte gewonnen werden muss.  

Was in diesem Zusammenhang notwendigerweise fehlgelaufen ist:

Die in vielen Branchen und insbesondere in den neueren der der elektronischen Konsumgüterherstellung KOSTENBENDIGNT nicht mehr wettbewerbsfähigen Unternehmen in den entwickelten Volkswirtschaften haben in DIESEN Volkswirtschaften deflationäre Tendenzen ausgelöst (Rationalisierungen, Entlassungen, Verlagerungen).  

JETZT haben wir die Situation in der Tat zu hoher chinesischer bzw. asiatischer Kapazitäten, einer in den entwickelten Volkswirtschaften wegen demografischer Schieflage zu geringer Nachfrage sowie enormer Innovationen, die in Form von Apps, Downloaden und Online-Shopping Arbeitsplätze entwerten ohne im gleichen Umfang neue zu schaffen. 

Das ist die Basis für langfristig niedrige Inflationserwartungen.

Daran ist durch Politik und die Notenbanken nichts ändern.

Die Lösung ist  das Umsteuern der asiatischen Volkswirtschaften auf stärker steigende Inlandsnachfrage.

In China scheint man dies erkannt zu haben.

Von heute auf morgen geht da aber nichts, es braucht Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„MS goes on to note that the overcapacity in Asia and a weaker currency will continue to lead to lower export prices, and thusdampen future inflation expectations, which can be seen in the US 5y5y inflation expectations.“ – bto: die direkte Folge der massiven Fehlinvestitionen auf Pump, wie hier immer wieder diskutiert. &gt;</p>
<p>Der Mechanismus ist m. A. n. richtig beschrieben.</p>
<p>Aber FOLGE massiver Fehlinvestitionen auf Pump?</p>
<p>In China wurde nicht fehl, sondern richtig investiert, nämlich in die Schaffung von Arbeitsplätzen für ein weitgehend unqualifiziertes Arbeitslosenheer.</p>
<p>Dass dies richtig war mit Blick auf den in den letzten 30 bis 40 Jahren in China gewachsenen Wohlstand, ist nicht zu bestreiten. Und natürlich ist das auch auf Pump gelaufen. Wo Wachstumspotenziale zu erkennen sind, werden sie im Kapitalismus wahrgenommen – mit Verschuldung insbesondere dann, wenn der Renditewettbewerb ein Kostenwettbewerb ist, der aus Unternehmenssicht vor allem mit Kapazitätsausweitungen, d. h. durch Skaleneffekte gewonnen werden muss.  </p>
<p>Was in diesem Zusammenhang notwendigerweise fehlgelaufen ist:</p>
<p>Die in vielen Branchen und insbesondere in den neueren der der elektronischen Konsumgüterherstellung KOSTENBENDIGNT nicht mehr wettbewerbsfähigen Unternehmen in den entwickelten Volkswirtschaften haben in DIESEN Volkswirtschaften deflationäre Tendenzen ausgelöst (Rationalisierungen, Entlassungen, Verlagerungen).  </p>
<p>JETZT haben wir die Situation in der Tat zu hoher chinesischer bzw. asiatischer Kapazitäten, einer in den entwickelten Volkswirtschaften wegen demografischer Schieflage zu geringer Nachfrage sowie enormer Innovationen, die in Form von Apps, Downloaden und Online-Shopping Arbeitsplätze entwerten ohne im gleichen Umfang neue zu schaffen. </p>
<p>Das ist die Basis für langfristig niedrige Inflationserwartungen.</p>
<p>Daran ist durch Politik und die Notenbanken nichts ändern.</p>
<p>Die Lösung ist  das Umsteuern der asiatischen Volkswirtschaften auf stärker steigende Inlandsnachfrage.</p>
<p>In China scheint man dies erkannt zu haben.</p>
<p>Von heute auf morgen geht da aber nichts, es braucht Zeit.</p>
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