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	Kommentare zu: &#8220;Why so low for so long? A long-term view of real interest rates&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 13:14:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66477&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

Hatten Sie meine Linkempfehlung zum Wochenende gelesen? Es war die ganz ausgezeichnete Analyse von Michael Pettis, die einige Ihrer Kritikpunkte unterstützt. Hier nochmals der Link: https://carnegieendowment.org/chinafinancialmarkets/78496?lang=en. Es lohnt sich vor Ort zuerst dem Link zum Beitrag vom Februar zu folgen.

Pettis ist ein ganz anderes Kaliber als der immer mal wieder irrlichternde Mayer. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66477">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>Hatten Sie meine Linkempfehlung zum Wochenende gelesen? Es war die ganz ausgezeichnete Analyse von Michael Pettis, die einige Ihrer Kritikpunkte unterstützt. Hier nochmals der Link: <a href="https://carnegieendowment.org/chinafinancialmarkets/78496?lang=en" rel="nofollow ugc">https://carnegieendowment.org/chinafinancialmarkets/78496?lang=en</a>. Es lohnt sich vor Ort zuerst dem Link zum Beitrag vom Februar zu folgen.</p>
<p>Pettis ist ein ganz anderes Kaliber als der immer mal wieder irrlichternde Mayer. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66529</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 10:05:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66477&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Bitte um Freischaltung meines Kommentars.

Danke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66477">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Bitte um Freischaltung meines Kommentars.</p>
<p>Danke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66510</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 07:19:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Horst

Na, wenn ein Zentralorgan der staatsgläubigen Keynesianer-Globalisten wie die &quot;New York Times&quot; schreibt, dass &quot;makroökonomische Steuerung&quot; unbedingt nötig ist, dann muss das natürlich stimmen. Es sind zwar keine Argumente in dem Artikel (den müssen Sie sehr hastig gegoogelt haben) wieso es so viel besser ist, wenn sich der Staat massiv einmischt, nur andauernde Deklamationen dass das auf jeden Fall so sei, aber sie mögen es nicht, wenn ich religiöse Dogmen in Frage stelle, nicht wahr?

Den Satz hier finde ich aber großartig:
&quot;Grant’s laissez-faire depression was actually an economic episode in which government — via its new central bank — played an active and critical role throughout.&quot;

Normalerweise braucht es seitenlange Diskussionen bis Staatsgläubige zugeben dass die Zentralbank gar nicht unabhängig ist, und hier wird das einfach mal so en passant erwähnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Horst</p>
<p>Na, wenn ein Zentralorgan der staatsgläubigen Keynesianer-Globalisten wie die &#8220;New York Times&#8221; schreibt, dass &#8220;makroökonomische Steuerung&#8221; unbedingt nötig ist, dann muss das natürlich stimmen. Es sind zwar keine Argumente in dem Artikel (den müssen Sie sehr hastig gegoogelt haben) wieso es so viel besser ist, wenn sich der Staat massiv einmischt, nur andauernde Deklamationen dass das auf jeden Fall so sei, aber sie mögen es nicht, wenn ich religiöse Dogmen in Frage stelle, nicht wahr?</p>
<p>Den Satz hier finde ich aber großartig:<br />
&#8220;Grant’s laissez-faire depression was actually an economic episode in which government — via its new central bank — played an active and critical role throughout.&#8221;</p>
<p>Normalerweise braucht es seitenlange Diskussionen bis Staatsgläubige zugeben dass die Zentralbank gar nicht unabhängig ist, und hier wird das einfach mal so en passant erwähnt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 06:58:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;When the next big economic disaster hits, Washington will almost certainly choose to do something: cut taxes, increase spending, lower interest rates. There is another option, of course: do nothing. No fiscal or monetary stimulus. Let the fire burn the rot of excess from the system. From the ashes, goes this theory, a healthier, more balanced economy will emerge.&quot;

aus:
https://www.nytimes.com/2015/01/25/books/review/the-forgotten-depression-by-james-grant.html

Fragen Sie, Herr Ott, warum diese Depression 1921 bereits wieder vergessen war: Schauen Sie nach Frankreich und England (weniger nach Deutschland), Geldpolitik der ZB sowie Geld- und Goldabflüsse in die USA, um Kriegskredite und Reparationen (Deutschland) zu begleichen. Dann bekommen Sie eine Vorstellung davon, warum diese Depression so rasch wieder vergessen war.

Diesen historischen Kontext hat auch der Autor des zitierten Artikels übersehen (ebenso wie die &quot;hysterischen&quot; Anhänger der ÖSDN, die diese Depression und das Nichts-Tun gerne als Vorwand zur Begegnung der nächsten zu verwenden).

Faktoren, die heute keine Rolle - glücklicherweise - spielen.

Buchempfehlung: Liaquat Ahamed]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;When the next big economic disaster hits, Washington will almost certainly choose to do something: cut taxes, increase spending, lower interest rates. There is another option, of course: do nothing. No fiscal or monetary stimulus. Let the fire burn the rot of excess from the system. From the ashes, goes this theory, a healthier, more balanced economy will emerge.&#8221;</p>
<p>aus:<br />
<a href="https://www.nytimes.com/2015/01/25/books/review/the-forgotten-depression-by-james-grant.html" rel="nofollow ugc">https://www.nytimes.com/2015/01/25/books/review/the-forgotten-depression-by-james-grant.html</a></p>
<p>Fragen Sie, Herr Ott, warum diese Depression 1921 bereits wieder vergessen war: Schauen Sie nach Frankreich und England (weniger nach Deutschland), Geldpolitik der ZB sowie Geld- und Goldabflüsse in die USA, um Kriegskredite und Reparationen (Deutschland) zu begleichen. Dann bekommen Sie eine Vorstellung davon, warum diese Depression so rasch wieder vergessen war.</p>
<p>Diesen historischen Kontext hat auch der Autor des zitierten Artikels übersehen (ebenso wie die &#8220;hysterischen&#8221; Anhänger der ÖSDN, die diese Depression und das Nichts-Tun gerne als Vorwand zur Begegnung der nächsten zu verwenden).</p>
<p>Faktoren, die heute keine Rolle &#8211; glücklicherweise &#8211; spielen.</p>
<p>Buchempfehlung: Liaquat Ahamed</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Barthel Berand		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66505</link>

		<dc:creator><![CDATA[Barthel Berand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 06:25:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Richtig, Herr Ott.

Die Rezession 1920-21 war noch schwerer als die berühmte von 1929ff. Da man aber nicht eingriff war sie auch schneller wieder vorbei. Menschen - und damit Strukturen - passen sich schneller an, wenn sie müssen. 

Aber heutzutage wird jedes kleine Wehwehchen mit Luftbuchungen zugesch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Richtig, Herr Ott.</p>
<p>Die Rezession 1920-21 war noch schwerer als die berühmte von 1929ff. Da man aber nicht eingriff war sie auch schneller wieder vorbei. Menschen &#8211; und damit Strukturen &#8211; passen sich schneller an, wenn sie müssen. </p>
<p>Aber heutzutage wird jedes kleine Wehwehchen mit Luftbuchungen zugesch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66502</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 05:45:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Herr Stöcker

&quot;Liquidate labor, liquidate stocks, liquidate the farmers, liquidate real estate. It will purge the rottenness out of the system.&quot;

Ein schönes Zitat. Genau diese Strategie hat bei der &quot;Depression of 1920-21&quot; in den USA übrigens so gut funktioniert, dass sich Vertreter eines Sozialismus für Bänker (Verluste sozialisieren, Gewinne selber einstreichen) wie Sie einer sind gar nicht daran erinnern, dass es damals eine schwere Rezession in den USA gab.

Fühlen Sie sich davon persönlich so sehr bedroht, dass Sie mich vor lauter Panik schon mit Sahra Wagenknecht vergleichen müssen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Herr Stöcker</p>
<p>&#8220;Liquidate labor, liquidate stocks, liquidate the farmers, liquidate real estate. It will purge the rottenness out of the system.&#8221;</p>
<p>Ein schönes Zitat. Genau diese Strategie hat bei der &#8220;Depression of 1920-21&#8221; in den USA übrigens so gut funktioniert, dass sich Vertreter eines Sozialismus für Bänker (Verluste sozialisieren, Gewinne selber einstreichen) wie Sie einer sind gar nicht daran erinnern, dass es damals eine schwere Rezession in den USA gab.</p>
<p>Fühlen Sie sich davon persönlich so sehr bedroht, dass Sie mich vor lauter Panik schon mit Sahra Wagenknecht vergleichen müssen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66477</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 20:35:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; „How far does the resulting empirical evidence support the hypothesis that saving- investment imbalances have driven real interest rates to such low levels?&#062;

Diese Hypothese ist falsch.  

Alle Ökonomen von Rang wissen das, nachdem M. Stöcker schon seit Jahren allen, die es noch nicht gewusst haben, erklärt, dass die Geldschöpfung nicht nach der Loanable Funds Theory funktioniert. 

Hier und heute noch einmal wiederholt:

&#062;Banken „produzieren“ Geld/Kredit und leihen keine vorhandenen Ersparnisse aus.&#062;

Daher ist auch diese Alternative falsch: 

bto: Die entscheidende Frage ist: Warum sinken die Zinsen seit den 1980er-Jahren? Ist das die Folge des Ungleichgewichts in der Badewanne? Oder haben hier doch die Notenbanken ihre Finger im Spiel?

Die entscheidende Frage ist eine andere:

Was sind die REALWIRTSCHAFTLICHEN Gründe für sinkende langfristige Zinsen seit den 1980er-Jahren und haben die Notenbanken DARÜBER HINAUS – statt falsches „Oder“ – dazu beigetragen  bzw. den Trend unterstützt.

Die halbrichtige Antwort von M. Stöcker:
 
&#062;Es ist das ganz normale Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Zu viele Banken treffen auf immer weniger kreditwürdige Schuldner in einer reifen Volkswirtschaft.&#062;

Die richtige:

Es ist das ganz normale Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Zu viele Banken treffen auf immer weniger Kreditnachfrage und – zugenommen im Lauf der letzten Jahrzehnte – auch auf eine Nachfrage von nicht kreditwürdigen Schuldnern.

Die Ursachen sind weitgehend mit den Megatrends geklärt:

Globalisierung, Demografie, Gütersättigung. 

Alle drei Trends haben dazu geführt, dass die  Lohnsumme am BIP von 48% auf 43% gefallen war in USA seit den 80er-Jahren. Für andere Länder der entwickelten Volkswirtschaften dürfte es tendenziell ähnlich aussehen.  

Am anderen Tag hier diskutiert, siehe Grafik: 

https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-maer-vom-solventen-us-konsumenten/

Damit ist klar, dass die Nachfrage gefallen sein musste (alles andere gleich). 

Die Folge war, dass die Investitionen in USA zurückgingen (in USA, nicht in China oder anderen sich entwickelten Volkswirtschaften)

Daher auch weniger Nachfrage nach Krediten.

Daher fallende Zinsen.

DAS, und  nichts anderes ist die Ursache für die fallenden Langzeit-Zinsen. 

„Sparen“ verstanden als „geringerer Konsum“ ist richtig, „Sparen“ als „Geld auf den Konten“ ist falsch, weil das allein schon die abnehmende Lohnsumme praktisch ausschließt.

Die Banken haben die fallenden Erträge wegen geringerer Kreditnachfrage für Investitionen durch Kreditvergabe an die Konsumenten auszugleichen versucht.

Mit Erfolg:

Die Schulden der Privathaushalte stiegen von ca. 48% auf knapp 80% (gleicher Link). 

Das ist ein STRUKTURWANDEL.

Die Notenbanken haben ihn als zyklisches Ereignis aufgefasst und mit KONTINUIERLICHEN Niedrigzinsen zur weiteren Verschuldung beigetragen. 
 
&#062;Und nun stellt sich die Frage: Warum arbeiten anerkannte Ökonomen wie Larry Summers noch immer mit der Badewannentheorie? Wohl weniger, weil sie stimmt, sondern weil sie Notenbanken und Politik nicht nur die Möglichkeit gibt, von eigenem Versagen abzulenken, sondern extremere Maßnahmen zu ergreifen. Politik statt Wissenschaft.&#062;

Die Frage stellt sich nicht und die Antwort ist einfach nur billige Spekulation.

Hier die Argumentation von Thomas Mayer, der Summers mit anderer Begründung widerspricht: 

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mayers-weltwirtschaft/f-a-s-kolumnist-thomas-mayer-ueber-den-grossen-zins-irrtum-16116289.html

Mayer sagt:

&#062;Aus alldem muss man schließen, dass die negativen realen Marktzinsen der letzten Jahre nicht auf realwirtschaftliche Umstände zurückgeführt werden können, sondern wohl von den Zentralbanken erzwungen wurden.&#062;

Damit kann sich, wer will, einmal befassen.

Tipp:

Mayer wechselt von „neutralen realen Zinsen“ zu „negativen realen Marktzinsen“.

Sind das noch MARKTzinsen?

Natürlich nicht und DESHALB kann er für die negativen realen Marktzinsen die Zentralbanken verantwortlich machen. 

Um HEUTE negative reale Zinsen geht es überhaupt nicht bei der Erklärung, warum die Zinsen über JAHRZEHNTE gefallen sind.

Auch Mayer diskutiert an der Realität vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; „How far does the resulting empirical evidence support the hypothesis that saving- investment imbalances have driven real interest rates to such low levels?&gt;</p>
<p>Diese Hypothese ist falsch.  </p>
<p>Alle Ökonomen von Rang wissen das, nachdem M. Stöcker schon seit Jahren allen, die es noch nicht gewusst haben, erklärt, dass die Geldschöpfung nicht nach der Loanable Funds Theory funktioniert. </p>
<p>Hier und heute noch einmal wiederholt:</p>
<p>&gt;Banken „produzieren“ Geld/Kredit und leihen keine vorhandenen Ersparnisse aus.&gt;</p>
<p>Daher ist auch diese Alternative falsch: </p>
<p>bto: Die entscheidende Frage ist: Warum sinken die Zinsen seit den 1980er-Jahren? Ist das die Folge des Ungleichgewichts in der Badewanne? Oder haben hier doch die Notenbanken ihre Finger im Spiel?</p>
<p>Die entscheidende Frage ist eine andere:</p>
<p>Was sind die REALWIRTSCHAFTLICHEN Gründe für sinkende langfristige Zinsen seit den 1980er-Jahren und haben die Notenbanken DARÜBER HINAUS – statt falsches „Oder“ – dazu beigetragen  bzw. den Trend unterstützt.</p>
<p>Die halbrichtige Antwort von M. Stöcker:</p>
<p>&gt;Es ist das ganz normale Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Zu viele Banken treffen auf immer weniger kreditwürdige Schuldner in einer reifen Volkswirtschaft.&gt;</p>
<p>Die richtige:</p>
<p>Es ist das ganz normale Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Zu viele Banken treffen auf immer weniger Kreditnachfrage und – zugenommen im Lauf der letzten Jahrzehnte – auch auf eine Nachfrage von nicht kreditwürdigen Schuldnern.</p>
<p>Die Ursachen sind weitgehend mit den Megatrends geklärt:</p>
<p>Globalisierung, Demografie, Gütersättigung. </p>
<p>Alle drei Trends haben dazu geführt, dass die  Lohnsumme am BIP von 48% auf 43% gefallen war in USA seit den 80er-Jahren. Für andere Länder der entwickelten Volkswirtschaften dürfte es tendenziell ähnlich aussehen.  </p>
<p>Am anderen Tag hier diskutiert, siehe Grafik: </p>
<p><a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-maer-vom-solventen-us-konsumenten/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-maer-vom-solventen-us-konsumenten/</a></p>
<p>Damit ist klar, dass die Nachfrage gefallen sein musste (alles andere gleich). </p>
<p>Die Folge war, dass die Investitionen in USA zurückgingen (in USA, nicht in China oder anderen sich entwickelten Volkswirtschaften)</p>
<p>Daher auch weniger Nachfrage nach Krediten.</p>
<p>Daher fallende Zinsen.</p>
<p>DAS, und  nichts anderes ist die Ursache für die fallenden Langzeit-Zinsen. </p>
<p>„Sparen“ verstanden als „geringerer Konsum“ ist richtig, „Sparen“ als „Geld auf den Konten“ ist falsch, weil das allein schon die abnehmende Lohnsumme praktisch ausschließt.</p>
<p>Die Banken haben die fallenden Erträge wegen geringerer Kreditnachfrage für Investitionen durch Kreditvergabe an die Konsumenten auszugleichen versucht.</p>
<p>Mit Erfolg:</p>
<p>Die Schulden der Privathaushalte stiegen von ca. 48% auf knapp 80% (gleicher Link). </p>
<p>Das ist ein STRUKTURWANDEL.</p>
<p>Die Notenbanken haben ihn als zyklisches Ereignis aufgefasst und mit KONTINUIERLICHEN Niedrigzinsen zur weiteren Verschuldung beigetragen. </p>
<p>&gt;Und nun stellt sich die Frage: Warum arbeiten anerkannte Ökonomen wie Larry Summers noch immer mit der Badewannentheorie? Wohl weniger, weil sie stimmt, sondern weil sie Notenbanken und Politik nicht nur die Möglichkeit gibt, von eigenem Versagen abzulenken, sondern extremere Maßnahmen zu ergreifen. Politik statt Wissenschaft.&gt;</p>
<p>Die Frage stellt sich nicht und die Antwort ist einfach nur billige Spekulation.</p>
<p>Hier die Argumentation von Thomas Mayer, der Summers mit anderer Begründung widerspricht: </p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mayers-weltwirtschaft/f-a-s-kolumnist-thomas-mayer-ueber-den-grossen-zins-irrtum-16116289.html" rel="nofollow ugc">https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mayers-weltwirtschaft/f-a-s-kolumnist-thomas-mayer-ueber-den-grossen-zins-irrtum-16116289.html</a></p>
<p>Mayer sagt:</p>
<p>&gt;Aus alldem muss man schließen, dass die negativen realen Marktzinsen der letzten Jahre nicht auf realwirtschaftliche Umstände zurückgeführt werden können, sondern wohl von den Zentralbanken erzwungen wurden.&gt;</p>
<p>Damit kann sich, wer will, einmal befassen.</p>
<p>Tipp:</p>
<p>Mayer wechselt von „neutralen realen Zinsen“ zu „negativen realen Marktzinsen“.</p>
<p>Sind das noch MARKTzinsen?</p>
<p>Natürlich nicht und DESHALB kann er für die negativen realen Marktzinsen die Zentralbanken verantwortlich machen. </p>
<p>Um HEUTE negative reale Zinsen geht es überhaupt nicht bei der Erklärung, warum die Zinsen über JAHRZEHNTE gefallen sind.</p>
<p>Auch Mayer diskutiert an der Realität vorbei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66468</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 17:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=14372#comment-66468</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott

“Ich weiß ja nicht, welches Label Sie mir verpassen würden, aber ich wäre nach der erfolgten Finanzmarktderegulierung in den 80er, 90er und 00er Jahren dafür gewesen, die ganzen Banken pleite gehen zu lassen, die sich in der Finanzkrise verspekuliert hatten.“

Mein Label: Ein wahrer Mellon: 

„Liquidate labor, liquidate stocks, liquidate the farmers, liquidate real estate. It will purge the rottenness out of the system.” 

Sie sind damit übrigens ganz auf der Seite von Sarah Wagenknecht, die über einen weit überdurchschnittlichen Sachverstand in Ökonomie verfügt, aber vom Bankensystem leider nur sehr wenig Ahnung hat. Wenn Sie wissen möchten was passiert, wenn man eine größere Bank so „einfach“ pleite gehen lässt, dann spielen Sie einfach mal wieder Domino: https://youtu.be/lo6x4eulY9g

Ulrike Herrmann schrieb hierzu vor sieben Jahren mAn völlig korrekt:

„Bei diesem lustvollen Crash-Szenario übersieht Sahra Wagenknecht jedoch, dass man spätestens seit 1929 weiß, dass ökonomisch nichts so gefährlich ist wie eine Massenpleite von Banken. Denn dann wird nicht nur Finanzvermögen vernichtet - sondern es stockt auch die gesamte reale Produktion, weil die Nachfrage zusammenbricht. Wie Erhard glaubt auch Wagenknecht an eine saubere Trennung zwischen Finanz- und Realwirtschaft. Aber genau diese Trennung gibt es nicht.

Wer die Realwirtschaft nicht gefährden will, muss die Banken retten. Für Wagenknecht ist das undenkbar, weil sie fürchtet, dass dann auch die Millionäre gerettet würden. Doch dieser Automatismus existiert nicht, wie erneut die erste Weltwirtschaftskrise ab 1929 zeigt. In den USA begann danach der »New Deal« unter Präsident Roosevelt, zu dem auch eine drastische Steuerpolitik gehörte. Die Einkommenssteuer stieg auf 90 Prozent, die Erbschaftsteuer lag bei 77 Prozent. Gleichzeitig wurden die Zinsen unter die Inflation gedrückt, so dass sich das Geldvermögen schleichend entwertete. Diese »finanzielle Repression« war ein voller Erfolg: Die Staatsverschuldung blieb unter Kontrolle, obwohl ein Zweiter Weltkrieg zu finanzieren war, und die Reichen verloren ihre Macht und große Teile ihres Einkommens. Die Millionäre wurden also enteignet, obwohl sie ihr Eigentum offiziell behielten. Man steuerte durch Steuern. So schlicht.

Interessant also ist: Warum zitiert Wagenknecht beharrlich Erhard, obwohl er nichts zu Finanzkrisen zu sagen hat - wo es doch viel näher läge, sich auf Roosevelt und seine Nachfolger zu beziehen, die einen Crash erfolgreich gemanagt und die Reichen nachweislich enteignet haben?

Die Antwort: Wagenknecht ist eine überzeugte Marxistin. Sie ist zwar für Reichensteuern, aber sie traut ihnen nicht. Für sie sind letztlich die Eigentumsverhältnisse entscheidend: Wer das Kapital besitzt, besitzt die Macht. Und um diese Macht zu brechen, verlangt sie einen extrem riskanten »Schuldenschnitt«. Dies wirkt weit weg von Erhard - und ist ihm doch ganz nah. Auch die Ordoliberalen kreisen manisch um das Eigentum. Nur dass sie es bewahren wollen, während Wagenknecht es enteignen möchte. Diese Nähe ist kein Zufall, sondern hat eine lange Tradition: Marx hat seinen Begriff vom Kapital ja nicht selbst erfunden - sondern bei den liberalen Klassikern entlehnt und diese nur »von dem Kopf auf die Füße gestellt«.

Beiden Traditionen gemeinsam ist, dass sie mit dem Keynesianismus nichts anfangen können, der auf eine »makroökonomische Steuerung« setzt. Genau diese Lösung hat sich aber historisch im New Deal bewährt. Es ist daher keine harmlose Pointe, wenn Wagenknecht ständig Erhard zitiert.“ 

Und jetzt einfach nochmal bei Ray Dalio vorbeischauen; gilt auch für Herrn Pfister und EMP.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66411">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Richard Ott</p>
<p>“Ich weiß ja nicht, welches Label Sie mir verpassen würden, aber ich wäre nach der erfolgten Finanzmarktderegulierung in den 80er, 90er und 00er Jahren dafür gewesen, die ganzen Banken pleite gehen zu lassen, die sich in der Finanzkrise verspekuliert hatten.“</p>
<p>Mein Label: Ein wahrer Mellon: </p>
<p>„Liquidate labor, liquidate stocks, liquidate the farmers, liquidate real estate. It will purge the rottenness out of the system.” </p>
<p>Sie sind damit übrigens ganz auf der Seite von Sarah Wagenknecht, die über einen weit überdurchschnittlichen Sachverstand in Ökonomie verfügt, aber vom Bankensystem leider nur sehr wenig Ahnung hat. Wenn Sie wissen möchten was passiert, wenn man eine größere Bank so „einfach“ pleite gehen lässt, dann spielen Sie einfach mal wieder Domino: <a href="https://youtu.be/lo6x4eulY9g" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/lo6x4eulY9g</a></p>
<p>Ulrike Herrmann schrieb hierzu vor sieben Jahren mAn völlig korrekt:</p>
<p>„Bei diesem lustvollen Crash-Szenario übersieht Sahra Wagenknecht jedoch, dass man spätestens seit 1929 weiß, dass ökonomisch nichts so gefährlich ist wie eine Massenpleite von Banken. Denn dann wird nicht nur Finanzvermögen vernichtet &#8211; sondern es stockt auch die gesamte reale Produktion, weil die Nachfrage zusammenbricht. Wie Erhard glaubt auch Wagenknecht an eine saubere Trennung zwischen Finanz- und Realwirtschaft. Aber genau diese Trennung gibt es nicht.</p>
<p>Wer die Realwirtschaft nicht gefährden will, muss die Banken retten. Für Wagenknecht ist das undenkbar, weil sie fürchtet, dass dann auch die Millionäre gerettet würden. Doch dieser Automatismus existiert nicht, wie erneut die erste Weltwirtschaftskrise ab 1929 zeigt. In den USA begann danach der »New Deal« unter Präsident Roosevelt, zu dem auch eine drastische Steuerpolitik gehörte. Die Einkommenssteuer stieg auf 90 Prozent, die Erbschaftsteuer lag bei 77 Prozent. Gleichzeitig wurden die Zinsen unter die Inflation gedrückt, so dass sich das Geldvermögen schleichend entwertete. Diese »finanzielle Repression« war ein voller Erfolg: Die Staatsverschuldung blieb unter Kontrolle, obwohl ein Zweiter Weltkrieg zu finanzieren war, und die Reichen verloren ihre Macht und große Teile ihres Einkommens. Die Millionäre wurden also enteignet, obwohl sie ihr Eigentum offiziell behielten. Man steuerte durch Steuern. So schlicht.</p>
<p>Interessant also ist: Warum zitiert Wagenknecht beharrlich Erhard, obwohl er nichts zu Finanzkrisen zu sagen hat &#8211; wo es doch viel näher läge, sich auf Roosevelt und seine Nachfolger zu beziehen, die einen Crash erfolgreich gemanagt und die Reichen nachweislich enteignet haben?</p>
<p>Die Antwort: Wagenknecht ist eine überzeugte Marxistin. Sie ist zwar für Reichensteuern, aber sie traut ihnen nicht. Für sie sind letztlich die Eigentumsverhältnisse entscheidend: Wer das Kapital besitzt, besitzt die Macht. Und um diese Macht zu brechen, verlangt sie einen extrem riskanten »Schuldenschnitt«. Dies wirkt weit weg von Erhard &#8211; und ist ihm doch ganz nah. Auch die Ordoliberalen kreisen manisch um das Eigentum. Nur dass sie es bewahren wollen, während Wagenknecht es enteignen möchte. Diese Nähe ist kein Zufall, sondern hat eine lange Tradition: Marx hat seinen Begriff vom Kapital ja nicht selbst erfunden &#8211; sondern bei den liberalen Klassikern entlehnt und diese nur »von dem Kopf auf die Füße gestellt«.</p>
<p>Beiden Traditionen gemeinsam ist, dass sie mit dem Keynesianismus nichts anfangen können, der auf eine »makroökonomische Steuerung« setzt. Genau diese Lösung hat sich aber historisch im New Deal bewährt. Es ist daher keine harmlose Pointe, wenn Wagenknecht ständig Erhard zitiert.“ </p>
<p>Und jetzt einfach nochmal bei Ray Dalio vorbeischauen; gilt auch für Herrn Pfister und EMP.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66446</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 14:13:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=14372#comment-66446</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66439&quot;&gt;Christian Hu&lt;/a&gt;.

@ Christian Hu

Ja, es gibt in der Tat deutlich weniger Banken als früher, dafür aber umso größere. Und deren Wachstum war zugleich deutlich größer als das Wirtschaftswachstum.

Es ist nicht nur eine Frage der Globalisierung, sondern insbesondere eine der Renditeanforderungen, die an die Manager gestellt wurden. Und da waren die amerikanischen Banken maßgebend. Die haben aber die Fed, die immer schön mitspielt (siehe z. B. IOER). Wir haben eine EZB/Bundesbank, die zugleich andere Interessen verfolgt. Und dann hatten/haben wir noch die politischen Landesbanken OHNE wirkliches Geschäftsmodell.

Zudem: Wenn eine Volkswirtschaft nur noch mit 2 bis 3 Prozent wachsen kann, weil sie schon so groß/reif ist, dann kann es kein dauerhaft gesundes Kreditwachstum in Höhe von 8 bis 10 Prozent geben. Für diese Erkenntnis benötigen wir keine komplexen Modelle, dafür reichen die Grundrechenarten.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66439">Christian Hu</a>.</p>
<p>@ Christian Hu</p>
<p>Ja, es gibt in der Tat deutlich weniger Banken als früher, dafür aber umso größere. Und deren Wachstum war zugleich deutlich größer als das Wirtschaftswachstum.</p>
<p>Es ist nicht nur eine Frage der Globalisierung, sondern insbesondere eine der Renditeanforderungen, die an die Manager gestellt wurden. Und da waren die amerikanischen Banken maßgebend. Die haben aber die Fed, die immer schön mitspielt (siehe z. B. IOER). Wir haben eine EZB/Bundesbank, die zugleich andere Interessen verfolgt. Und dann hatten/haben wir noch die politischen Landesbanken OHNE wirkliches Geschäftsmodell.</p>
<p>Zudem: Wenn eine Volkswirtschaft nur noch mit 2 bis 3 Prozent wachsen kann, weil sie schon so groß/reif ist, dann kann es kein dauerhaft gesundes Kreditwachstum in Höhe von 8 bis 10 Prozent geben. Für diese Erkenntnis benötigen wir keine komplexen Modelle, dafür reichen die Grundrechenarten.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eva Maria Palmer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66445</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eva Maria Palmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 14:10:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=14372#comment-66445</guid>

					<description><![CDATA[Betr.Overbanking

Bevor es die unselige EZB gab, hatten wir eine seriöse Nationalbank, die für eine starke DM sorgte.
Es gab keine Nullzinsen, die Banken konnten gut von ihrer Zinsmarge leben.

Alle kleinen Banken und die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken versorgten die Wirtschaft mit Krediten.

Es wurden aber nur Kreditgeschäfte mit seriösen, lebensfähigen Unternehmen gemacht.
Jeder Sparer konnte von seinen Zinserträgen und Sparbriefen für sein Zukunft vorsorgen.

Seit wir den Herrn Draghi mit seiner im Auftrag der verantwortungslosen Politik arbeitenden Enteignungs-Bank haben, ist alles umgekehrt.

Ich kann mich noch erinnern, daß ich vor 20 Jahren bei meiner Volksbank für 5jährige Sparbriefe 10% Zinsen erhielt.

In dieser EZB-losen Zeit war das Geld noch etwas wert.

Heute werden wir gnadenlos von den EZB-Goldman-Sachs-Auguren und dem volksschädigenden/ Staat praktisch enteignet.

Alles läuft nur darauf hinaus, den ClubMed, die desaströs schlecht gemanageten Banken und die zum Untergang verurteilte Gemeinschafts-Währung zu retten.

Und zusätzlich wird noch kontinuierlich die Inflation und der Kaufkraftverlust angeheizt.

Darauf und auf das Hirngespinst europäische Tranfer-Union können wir alle verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betr.Overbanking</p>
<p>Bevor es die unselige EZB gab, hatten wir eine seriöse Nationalbank, die für eine starke DM sorgte.<br />
Es gab keine Nullzinsen, die Banken konnten gut von ihrer Zinsmarge leben.</p>
<p>Alle kleinen Banken und die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken versorgten die Wirtschaft mit Krediten.</p>
<p>Es wurden aber nur Kreditgeschäfte mit seriösen, lebensfähigen Unternehmen gemacht.<br />
Jeder Sparer konnte von seinen Zinserträgen und Sparbriefen für sein Zukunft vorsorgen.</p>
<p>Seit wir den Herrn Draghi mit seiner im Auftrag der verantwortungslosen Politik arbeitenden Enteignungs-Bank haben, ist alles umgekehrt.</p>
<p>Ich kann mich noch erinnern, daß ich vor 20 Jahren bei meiner Volksbank für 5jährige Sparbriefe 10% Zinsen erhielt.</p>
<p>In dieser EZB-losen Zeit war das Geld noch etwas wert.</p>
<p>Heute werden wir gnadenlos von den EZB-Goldman-Sachs-Auguren und dem volksschädigenden/ Staat praktisch enteignet.</p>
<p>Alles läuft nur darauf hinaus, den ClubMed, die desaströs schlecht gemanageten Banken und die zum Untergang verurteilte Gemeinschafts-Währung zu retten.</p>
<p>Und zusätzlich wird noch kontinuierlich die Inflation und der Kaufkraftverlust angeheizt.</p>
<p>Darauf und auf das Hirngespinst europäische Tranfer-Union können wir alle verzichten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66442</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 14:06:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=14372#comment-66442</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66420&quot;&gt;Eva Maria Palmer&lt;/a&gt;.

Ich denke, beides ist richtig, Frau Palmer. Wir sind overbanked und zugleich overruled. Von daher ja der Vorschlag von Neel Kashkari, Dodd-Frank &#038; Co zu streichen und durch deutlich höhere EK-Quoten für große Banken zu ersetzen: https://www.minneapolisfed.org/publications/special-studies/endingtbtf . Wer dann das höhere EK nicht aufbringen kann, der hat eben das falsche Geschäftsmodell. Insofern sind auch die Fusionsüberlegungen zur Deutschen Commerz absolut kontraproduktiv. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66420">Eva Maria Palmer</a>.</p>
<p>Ich denke, beides ist richtig, Frau Palmer. Wir sind overbanked und zugleich overruled. Von daher ja der Vorschlag von Neel Kashkari, Dodd-Frank &amp; Co zu streichen und durch deutlich höhere EK-Quoten für große Banken zu ersetzen: <a href="https://www.minneapolisfed.org/publications/special-studies/endingtbtf" rel="nofollow ugc">https://www.minneapolisfed.org/publications/special-studies/endingtbtf</a> . Wer dann das höhere EK nicht aufbringen kann, der hat eben das falsche Geschäftsmodell. Insofern sind auch die Fusionsüberlegungen zur Deutschen Commerz absolut kontraproduktiv. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Hu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66439</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Hu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 12:43:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=14372#comment-66439</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66409&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@MS:

D&#039;accord zum Overbanking, das nehme ich auch so wahr. 

Ein ungutes Bauchgefühl habe ich damit aber schon, denn in meiner Wahrnehmung gibt es heute nicht mehr Banken als früher - würden Sie es der Globalisierung zuschreiben und darüber argumentieren, dass Banken ihr Geschäftsgebiet ausgeweitet und somit die Konkurrenz verstärkt haben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-so-low-for-so-long-a-long-term-view-of-real-interest-rates/#comment-66409">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@MS:</p>
<p>D&#8217;accord zum Overbanking, das nehme ich auch so wahr. </p>
<p>Ein ungutes Bauchgefühl habe ich damit aber schon, denn in meiner Wahrnehmung gibt es heute nicht mehr Banken als früher &#8211; würden Sie es der Globalisierung zuschreiben und darüber argumentieren, dass Banken ihr Geschäftsgebiet ausgeweitet und somit die Konkurrenz verstärkt haben?</p>
]]></content:encoded>
		
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