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	Kommentare zu: &#8220;Why lower for longer will remain the anthem for markets&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Oct 2017 08:36:40 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-lower-for-longer-will-remain-the-anthem-for-markets/#comment-26526</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 08:36:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Je höher die Schulden, desto höher die Geldvermögen. Zinsen sind ein Gewinnbestandteil. Sollen die Zinsen steigen, dann müssten auch die Gewinne weiter steigen. Was in diesem Kontext dann allerdings nicht passieren darf, das ist eine weitere Zunahme der Geldschulden/Geldvermögen; denn das widerspräche wiederum einem höheren durchschnittlichen Zinsniveau. Für immer mehr Schulden kann es nicht zugleich auch immer mehr Zinsen geben. Steigen die Zinsen/Gewinne schneller als das Wachstum, dann geht dies zu Lasten der Löhne. Und schon schließt sich der Kreis:

Höhere Gewinne bedeuten heute geringere Nachfrage und somit deflationären Kostendruck, der zu weiterer Kartellierung und Monopolisierung führt, da es das Ziel des Kapitalismus nun einmal ist, aus Geld mehr Geld zu machen. Kostendruck und Kartellierung führen zu Investitionsschwäche (Wer hier an Marx und Schumpeter denkt, der liegt absolut richtig). Die stoische Fixierung auf die schwarze Null wirkt als Krisenverstärker. Geld degeneriert zum Zweck an sich, die Cash Rich jammern über das niedrige Zinsniveau und klagen dabei in debiler Nabelschau die Zentralbanken an. Und unsere Ökonomen stochern weiter im neoklassischen Nebel. Ausnahme ist Thomas Mayer, der aber leider die Zinsgeschichte der Austrians nicht bis zu Ende denkt: https://zinsfehler.com/2015/12/21/aufgelesen-bei-thomas-mayer-wer-ist-wirklich-schuld-an-den-niedrigen-zinsen/. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je höher die Schulden, desto höher die Geldvermögen. Zinsen sind ein Gewinnbestandteil. Sollen die Zinsen steigen, dann müssten auch die Gewinne weiter steigen. Was in diesem Kontext dann allerdings nicht passieren darf, das ist eine weitere Zunahme der Geldschulden/Geldvermögen; denn das widerspräche wiederum einem höheren durchschnittlichen Zinsniveau. Für immer mehr Schulden kann es nicht zugleich auch immer mehr Zinsen geben. Steigen die Zinsen/Gewinne schneller als das Wachstum, dann geht dies zu Lasten der Löhne. Und schon schließt sich der Kreis:</p>
<p>Höhere Gewinne bedeuten heute geringere Nachfrage und somit deflationären Kostendruck, der zu weiterer Kartellierung und Monopolisierung führt, da es das Ziel des Kapitalismus nun einmal ist, aus Geld mehr Geld zu machen. Kostendruck und Kartellierung führen zu Investitionsschwäche (Wer hier an Marx und Schumpeter denkt, der liegt absolut richtig). Die stoische Fixierung auf die schwarze Null wirkt als Krisenverstärker. Geld degeneriert zum Zweck an sich, die Cash Rich jammern über das niedrige Zinsniveau und klagen dabei in debiler Nabelschau die Zentralbanken an. Und unsere Ökonomen stochern weiter im neoklassischen Nebel. Ausnahme ist Thomas Mayer, der aber leider die Zinsgeschichte der Austrians nicht bis zu Ende denkt: <a href="https://zinsfehler.com/2015/12/21/aufgelesen-bei-thomas-mayer-wer-ist-wirklich-schuld-an-den-niedrigen-zinsen/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2015/12/21/aufgelesen-bei-thomas-mayer-wer-ist-wirklich-schuld-an-den-niedrigen-zinsen/</a>. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-lower-for-longer-will-remain-the-anthem-for-markets/#comment-26525</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 07:20:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu dieser Einschätzung passt auch die Analyse von Neel Kashkari, dem brillanten Außenseiter im FOMC: https://www.minneapolisfed.org/news-and-events/messages/my-take-on-inflation

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dieser Einschätzung passt auch die Analyse von Neel Kashkari, dem brillanten Außenseiter im FOMC: <a href="https://www.minneapolisfed.org/news-and-events/messages/my-take-on-inflation" rel="nofollow ugc">https://www.minneapolisfed.org/news-and-events/messages/my-take-on-inflation</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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