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	Kommentare zu: &#8220;Why American Workers Aren’t Getting A Raise: An Economic Detective Story&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Mar 2018 10:49:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Ulrich Remmlinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36575</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Remmlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 10:49:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf ein Phänomen wurde bisher nicht hingewiesen: der Eintritt der Frauen ins Erwerbsleben.
Seit mehr als 30 Jahren hat sich damit die Zahl der Arbeitskräfte kontinuierlich bis auf fast das Doppelte erhöht. Dabei hat die Summe aller gearbeiteten Stunden vergleichsweise stagniert. Das kann nicht ohne Folgen bleiben. Dazu kommt, daß der gewerkschaftliche Organisationsgrad bei Frauen eher geringer ist als bei Männern. Vor 40 Jahren hat ein Haushaltseinkommen genügt um eine 4-köpfige Familie gut zu versorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf ein Phänomen wurde bisher nicht hingewiesen: der Eintritt der Frauen ins Erwerbsleben.<br />
Seit mehr als 30 Jahren hat sich damit die Zahl der Arbeitskräfte kontinuierlich bis auf fast das Doppelte erhöht. Dabei hat die Summe aller gearbeiteten Stunden vergleichsweise stagniert. Das kann nicht ohne Folgen bleiben. Dazu kommt, daß der gewerkschaftliche Organisationsgrad bei Frauen eher geringer ist als bei Männern. Vor 40 Jahren hat ein Haushaltseinkommen genügt um eine 4-köpfige Familie gut zu versorgen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36569</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 10:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36558&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Wir hatten auf die Minute genau den gleichen Gedanken – Zufall oder …?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36558">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Wir hatten auf die Minute genau den gleichen Gedanken – Zufall oder …?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36558</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 20:31:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36540&quot;&gt;Kurt Wollmer&lt;/a&gt;.

Naja, aber wenn zugleich die Zinssätze sinken?  1% von 500€ Schulden kosten halt genauso viel wie 5% von 100€. Die Argumentation geht mir nicht genug in die Tiefe, um mich zu überzeugen, sorry.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36540">Kurt Wollmer</a>.</p>
<p>Naja, aber wenn zugleich die Zinssätze sinken?  1% von 500€ Schulden kosten halt genauso viel wie 5% von 100€. Die Argumentation geht mir nicht genug in die Tiefe, um mich zu überzeugen, sorry.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 20:31:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36540&quot;&gt;Kurt Wollmer&lt;/a&gt;.

&#062;Je mehr Schulden, desto mehr Zinszahlungen, desto höhere Kapitaleinkommen. Letztere verursachen die Blase, was die Kluft zu den Löhnen noch zusätzlich verstärkt (bis dann die Blase platzt).&#062;

Wieso verursachen höhere KAPITALEINKOMMEN eine Blase?

Wer mit Einkommen statt Verschuldung die Assetpreise hochtreibt, generiert nichts, das platzen MUSS. 

Es führt u. U. zu Fehlallokationen und auch zu fallenden Preisen. Das tut aber nichts, wenn die Assets nicht mit Verschuldung erworben wurden. 

Wieso spielt die KLUFT zwischen Löhnen und Kapitaleinkommen eine Rolle?

Ich sehe den Mechanismus nicht – es kommt auf die Entwicklung der GESAMTNACHFRAGE an. 

Wenn schon, dann so: 

Einkommen durch Kapitalerträge:

Mehr Schulden  → mehr Zinszahlungen → höhere Zinseinkommen → etwas höhere Konsumgüternachfrage (bei konstant hoher, wenig einkommensabhängiger Nachfrage)

Einkommen durch Erwerbstätigkeit: 

Mehr Schulden → mehr Zinszahlungen → weniger  für Konsum einsetzbares Einkommen → deutlich niedriger Nachfrage (bei stark einkommensabhängiger Nachfrage).     

Zu HOHE Verschuldung führt per SALDO zu fallender Nachfrage und dadurch zu weniger Beschäftigung mit  kaum steigenden Löhnen und Gehältern. 

Gegenmaßnahme:

Bei Einkommen durch Erwerbstätigkeit: 

Noch mehr Verschuldung, aber zu niedrigeren Zinsen →  Verschuldungszuwachs  größer als gesamte Zinszahlungen → mehr Nachfrage als zuvor, aber NICHT generiert über Arbeitseinkommen

Das hat die letzten ca. 30 Jahre funktioniert, wird aber immer schwieriger.

Die Amerikaner sind jetzt schon wieder höher verschuldet als vor der letzten Krise 2007/2008.

Auch ohne Blase kommt es so letztlich nicht zu nachhaltig steigender Nachfrage, nachhaltig höheren Löhnen und Gehältern und nachhaltig anziehender Inflation.

Kann sich aber mit der technologischen und demografischen Entwicklung ändern.

Oder, elegant, durch Entschuldung per Helikoptergeld.

Das sind dann aber fundamentale Strukturänderungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36540">Kurt Wollmer</a>.</p>
<p>&gt;Je mehr Schulden, desto mehr Zinszahlungen, desto höhere Kapitaleinkommen. Letztere verursachen die Blase, was die Kluft zu den Löhnen noch zusätzlich verstärkt (bis dann die Blase platzt).&gt;</p>
<p>Wieso verursachen höhere KAPITALEINKOMMEN eine Blase?</p>
<p>Wer mit Einkommen statt Verschuldung die Assetpreise hochtreibt, generiert nichts, das platzen MUSS. </p>
<p>Es führt u. U. zu Fehlallokationen und auch zu fallenden Preisen. Das tut aber nichts, wenn die Assets nicht mit Verschuldung erworben wurden. </p>
<p>Wieso spielt die KLUFT zwischen Löhnen und Kapitaleinkommen eine Rolle?</p>
<p>Ich sehe den Mechanismus nicht – es kommt auf die Entwicklung der GESAMTNACHFRAGE an. </p>
<p>Wenn schon, dann so: </p>
<p>Einkommen durch Kapitalerträge:</p>
<p>Mehr Schulden  → mehr Zinszahlungen → höhere Zinseinkommen → etwas höhere Konsumgüternachfrage (bei konstant hoher, wenig einkommensabhängiger Nachfrage)</p>
<p>Einkommen durch Erwerbstätigkeit: </p>
<p>Mehr Schulden → mehr Zinszahlungen → weniger  für Konsum einsetzbares Einkommen → deutlich niedriger Nachfrage (bei stark einkommensabhängiger Nachfrage).     </p>
<p>Zu HOHE Verschuldung führt per SALDO zu fallender Nachfrage und dadurch zu weniger Beschäftigung mit  kaum steigenden Löhnen und Gehältern. </p>
<p>Gegenmaßnahme:</p>
<p>Bei Einkommen durch Erwerbstätigkeit: </p>
<p>Noch mehr Verschuldung, aber zu niedrigeren Zinsen →  Verschuldungszuwachs  größer als gesamte Zinszahlungen → mehr Nachfrage als zuvor, aber NICHT generiert über Arbeitseinkommen</p>
<p>Das hat die letzten ca. 30 Jahre funktioniert, wird aber immer schwieriger.</p>
<p>Die Amerikaner sind jetzt schon wieder höher verschuldet als vor der letzten Krise 2007/2008.</p>
<p>Auch ohne Blase kommt es so letztlich nicht zu nachhaltig steigender Nachfrage, nachhaltig höheren Löhnen und Gehältern und nachhaltig anziehender Inflation.</p>
<p>Kann sich aber mit der technologischen und demografischen Entwicklung ändern.</p>
<p>Oder, elegant, durch Entschuldung per Helikoptergeld.</p>
<p>Das sind dann aber fundamentale Strukturänderungen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36555</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 19:59:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36521&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

Ich habs mal überschlagen mit dem IG Metall Tarifabschluss. Hängt vom Gehalt ab und ist kompliziert. Sind so ca. 3.4% pro Jahr. Ist aber ein guter Abschluss!

In Deutschland kann man auf jeden Fall als Niedrigabschlusstreiber den öffentlichen Dienst erwähnen. In den Nullerjahren habe ich Zeiten erlebt, da war jeder Tarifabschluss für Neueinsteiger schlechter. Nominal! Ebenso wurde z.B. in den Universitäten der Mittelbau quasi komplett abgeschafft. Mit der Wirkung dass Unternehmen diesen Arbeitgeber als Konkurrenz nicht fürchten müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36521">troodon</a>.</p>
<p>Ich habs mal überschlagen mit dem IG Metall Tarifabschluss. Hängt vom Gehalt ab und ist kompliziert. Sind so ca. 3.4% pro Jahr. Ist aber ein guter Abschluss!</p>
<p>In Deutschland kann man auf jeden Fall als Niedrigabschlusstreiber den öffentlichen Dienst erwähnen. In den Nullerjahren habe ich Zeiten erlebt, da war jeder Tarifabschluss für Neueinsteiger schlechter. Nominal! Ebenso wurde z.B. in den Universitäten der Mittelbau quasi komplett abgeschafft. Mit der Wirkung dass Unternehmen diesen Arbeitgeber als Konkurrenz nicht fürchten müssen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Veking		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Veking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 16:39:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36544&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ich bin davon ausgegangen, daß der Konkurrenzdruck bei Arbeitskräften nachläßt und Beschäftigte in der Lage sein werden, bessere Bedingungen auszuhandeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36544">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ich bin davon ausgegangen, daß der Konkurrenzdruck bei Arbeitskräften nachläßt und Beschäftigte in der Lage sein werden, bessere Bedingungen auszuhandeln.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36544</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 16:21:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36520&quot;&gt;Veking&lt;/a&gt;.

Dass die Demographie für steigende Löhne sorgen sollte, leuchtet mir ein. Weniger Arbeitskräfteangebot bei konstanter Nachfrage sollte die Löhne erhöhen. Aber dass der Niedergang des Bildungssektors lohnsteigernd wirken soll, erschließt sich mir gar nicht. Ich sehe es genau umgekehrt: ohne mehr Bildung auch nicht mehr Produktivität. Ohne zusätzliche Produktivität keine steigenden Löhne. Hier verstehe ich Ihre Argumentation gar nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36520">Veking</a>.</p>
<p>Dass die Demographie für steigende Löhne sorgen sollte, leuchtet mir ein. Weniger Arbeitskräfteangebot bei konstanter Nachfrage sollte die Löhne erhöhen. Aber dass der Niedergang des Bildungssektors lohnsteigernd wirken soll, erschließt sich mir gar nicht. Ich sehe es genau umgekehrt: ohne mehr Bildung auch nicht mehr Produktivität. Ohne zusätzliche Produktivität keine steigenden Löhne. Hier verstehe ich Ihre Argumentation gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kurt Wollmer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36540</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kurt Wollmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 14:36:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ici bin etwas erstaunt, dass hier nicht die Hauptursache erwähnt wird: die steigenden Schulden. Je mehr Schulden, desto mehr Zinszahlungen, desto höhere Kapitaleinkommen. Letztere verursachen die Blase, was die Kluft zu den Löhnen noch zusätzlich verstärkt (bis dann die Blase platzt).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ici bin etwas erstaunt, dass hier nicht die Hauptursache erwähnt wird: die steigenden Schulden. Je mehr Schulden, desto mehr Zinszahlungen, desto höhere Kapitaleinkommen. Letztere verursachen die Blase, was die Kluft zu den Löhnen noch zusätzlich verstärkt (bis dann die Blase platzt).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36534</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 13:34:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36529&quot;&gt;shadowstats&lt;/a&gt;.

SOLLTE, ist aber nicht, weil

– keine hinreichende Besteuerung, sondern Entlastung der Vermögenden

– Steuersenkungen für die Unternehmen, ohne dass dies zu annähernd ausgleichenden Steuermehreinnahmen führt

– Stattliche Erhöhung der Militärausgaben, unproduktive Bauausgaben (Zaun zu Mexiko)  und Bedienung anderer Interessengruppen 

In der Summe:

Gesellschaftlich und ökonomischer Unsinn in einer bisher nicht gekannten und kaum für möglich gehaltenen Dimension.

Wenn hier niemand einschreitet, dann werden die USA das Privileg, mit dem Dollar über die Reservewährung zu verfügen, verlieren. 

Das ist nur eine Frage der Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36529">shadowstats</a>.</p>
<p>SOLLTE, ist aber nicht, weil</p>
<p>– keine hinreichende Besteuerung, sondern Entlastung der Vermögenden</p>
<p>– Steuersenkungen für die Unternehmen, ohne dass dies zu annähernd ausgleichenden Steuermehreinnahmen führt</p>
<p>– Stattliche Erhöhung der Militärausgaben, unproduktive Bauausgaben (Zaun zu Mexiko)  und Bedienung anderer Interessengruppen </p>
<p>In der Summe:</p>
<p>Gesellschaftlich und ökonomischer Unsinn in einer bisher nicht gekannten und kaum für möglich gehaltenen Dimension.</p>
<p>Wenn hier niemand einschreitet, dann werden die USA das Privileg, mit dem Dollar über die Reservewährung zu verfügen, verlieren. </p>
<p>Das ist nur eine Frage der Zeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36533</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 13:21:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10471#comment-36533</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36530&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

&#062;Im Prinzip können sie nicht wesentlich vom mainstream abweichen, …&#062;

So ist es – und mehr noch:

Die Gewerkschaften werden rechts unterwandert. 

Dazu:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-02/betriebsraete-rechtsextremismus-unterwanderung-daimler-gewerkschaftsforschung/komplettansicht

Warum das so ist:

Offensichtlich glauben sehr viel gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer nicht, dass IHR Wohlstand über die Verteilungsrituale der Vergangenheit gesichert werden kann. 

Die Erfahrung zeigt es ihnen ja auch.

Der letzte Tarifvertrag für Daimler/Sindelfingen besagt im Kern:

Arbeitsplatzgarantie bis Anfang 20er-Jahre gegen geringe Lohnerhöhungen UND Neueistellungen, wenn überhaupt erforderlich, nicht mehr zu den Bedingungen der Gewerkschaften, also schlechter bezahlte Zeitarbeit etc. 

Die Folge:

Es kommt wie im verlinkten Bericht angedeutet, zu VERDRÄNGUNGSKONFLIKTEN auf Seiten der Arbeitnehmer, d. h. Sicherung des Status gegen andere OHNE eigenen Zugewinn. Oder: Der Gewinn liegt in der Abwehr der anderen.

Der ökonomische Grund dafür ist natürlich, dass relativ gesättigte Märkte keine Kapazitätserweiterungen vertragen und daher auch da keine stattfinden, sondern z. B. in China investiert wird und eben da Arbeitsplätze entstehen. Das läuft bei Daimler wie geschmiert mit dem neuen chinesischen Anteilseigner – eine win-win-Situation für Daimler-Aktionäre, potenzielle chinesische Arbeitnehmer, chinesische Konsumenten und den chinesischen Staat. 

Dafür braucht’s keine deutschen Arbeitnehmer.

Die sind – wortwörtlich zu verstehen – dafür ÜBERFLÜSSIG.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36530">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>&gt;Im Prinzip können sie nicht wesentlich vom mainstream abweichen, …&gt;</p>
<p>So ist es – und mehr noch:</p>
<p>Die Gewerkschaften werden rechts unterwandert. </p>
<p>Dazu:</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-02/betriebsraete-rechtsextremismus-unterwanderung-daimler-gewerkschaftsforschung/komplettansicht" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-02/betriebsraete-rechtsextremismus-unterwanderung-daimler-gewerkschaftsforschung/komplettansicht</a></p>
<p>Warum das so ist:</p>
<p>Offensichtlich glauben sehr viel gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer nicht, dass IHR Wohlstand über die Verteilungsrituale der Vergangenheit gesichert werden kann. </p>
<p>Die Erfahrung zeigt es ihnen ja auch.</p>
<p>Der letzte Tarifvertrag für Daimler/Sindelfingen besagt im Kern:</p>
<p>Arbeitsplatzgarantie bis Anfang 20er-Jahre gegen geringe Lohnerhöhungen UND Neueistellungen, wenn überhaupt erforderlich, nicht mehr zu den Bedingungen der Gewerkschaften, also schlechter bezahlte Zeitarbeit etc. </p>
<p>Die Folge:</p>
<p>Es kommt wie im verlinkten Bericht angedeutet, zu VERDRÄNGUNGSKONFLIKTEN auf Seiten der Arbeitnehmer, d. h. Sicherung des Status gegen andere OHNE eigenen Zugewinn. Oder: Der Gewinn liegt in der Abwehr der anderen.</p>
<p>Der ökonomische Grund dafür ist natürlich, dass relativ gesättigte Märkte keine Kapazitätserweiterungen vertragen und daher auch da keine stattfinden, sondern z. B. in China investiert wird und eben da Arbeitsplätze entstehen. Das läuft bei Daimler wie geschmiert mit dem neuen chinesischen Anteilseigner – eine win-win-Situation für Daimler-Aktionäre, potenzielle chinesische Arbeitnehmer, chinesische Konsumenten und den chinesischen Staat. </p>
<p>Dafür braucht’s keine deutschen Arbeitnehmer.</p>
<p>Die sind – wortwörtlich zu verstehen – dafür ÜBERFLÜSSIG.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36530</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 12:55:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10471#comment-36530</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36517&quot;&gt;Hansjörg Pfister&lt;/a&gt;.

Ich denke, die Gewerkschaften folgen schon einer Art geheimen Doktrin, aber nicht so konspirativ wie Sie glauben. Nach meiner Beobachtung wollen sie vor allem möglichst viele zahlende Mitglieder. Wenn sie mit überzogenen Gehaltsforderungen Arbeitsplätze vernichten, verlieren Sie Mitglieder und ziehen sich den Zorn der Öffentlichkeit zu. Im Prinzip können sie nicht wesentlich vom mainstream abweichen, denn viele Arbeitsverhältnisse unterliegen nicht mehr der Tarifbindung. Außerdem steckt allen noch die Krise aus den 90ern und der new-economy-Blase und natürlich der Schuldenkrise 2009 in den Knochen. Die trauen sich einfach nicht, weil sie dem Aufschwung nicht trauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36517">Hansjörg Pfister</a>.</p>
<p>Ich denke, die Gewerkschaften folgen schon einer Art geheimen Doktrin, aber nicht so konspirativ wie Sie glauben. Nach meiner Beobachtung wollen sie vor allem möglichst viele zahlende Mitglieder. Wenn sie mit überzogenen Gehaltsforderungen Arbeitsplätze vernichten, verlieren Sie Mitglieder und ziehen sich den Zorn der Öffentlichkeit zu. Im Prinzip können sie nicht wesentlich vom mainstream abweichen, denn viele Arbeitsverhältnisse unterliegen nicht mehr der Tarifbindung. Außerdem steckt allen noch die Krise aus den 90ern und der new-economy-Blase und natürlich der Schuldenkrise 2009 in den Knochen. Die trauen sich einfach nicht, weil sie dem Aufschwung nicht trauen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: shadowstats		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36529</link>

		<dc:creator><![CDATA[shadowstats]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 12:33:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36526&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Wenn die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosigkeit niedrig, dafür das Steueraufkommen hoch ist, sollte es heute zu Zeiten der Hochkonjunktur in Amerika keine Haushaltsdefizite mehr gegen, vergleichbar wie zuletzt im Jahr 2000?

http://www.staatsverschuldung.de/usadef.htm

https://www.querschuesse.de/usa-haushaltsdefizit-bei-36892-mrd-dollar-im-maerz/

https://www.politikforen.net/showthread.php?83377-!Strafen-f%C3%BCr-Exportnationen!-Obama-bedr%C3%A4ngt-Deutschland/page25


Finde den Fehler!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/why-american-workers-arent-getting-a-raise-an-economic-detective-story/#comment-36526">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Wenn die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosigkeit niedrig, dafür das Steueraufkommen hoch ist, sollte es heute zu Zeiten der Hochkonjunktur in Amerika keine Haushaltsdefizite mehr gegen, vergleichbar wie zuletzt im Jahr 2000?</p>
<p><a href="http://www.staatsverschuldung.de/usadef.htm" rel="nofollow ugc">http://www.staatsverschuldung.de/usadef.htm</a></p>
<p><a href="https://www.querschuesse.de/usa-haushaltsdefizit-bei-36892-mrd-dollar-im-maerz/" rel="nofollow ugc">https://www.querschuesse.de/usa-haushaltsdefizit-bei-36892-mrd-dollar-im-maerz/</a></p>
<p><a href="https://www.politikforen.net/showthread.php?83377-!Strafen-f%C3%BCr-Exportnationen!-Obama-bedr%C3%A4ngt-Deutschland/page25" rel="nofollow ugc">https://www.politikforen.net/showthread.php?83377-!Strafen-f%C3%BCr-Exportnationen!-Obama-bedr%C3%A4ngt-Deutschland/page25</a></p>
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