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	Kommentare zu: Was tun mit dem Geld? ‒ Zur Bewertung an den Märkten	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: OK		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[OK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 12:38:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Scheint, als ob Moody&#039;s (zumindest für den Aktienmarkt) hier den &quot;Buffett-Indikator&quot; herangezogen hat. Jedenfalls klingt es so, wenn man das BIP als Vergleichswert betrachtet. Der Beobachtungszeitraum allerdings lässt eher an das Shiller-PE/CAPE denken, wobei das Zufall sein mag und zehn Jahre sich vielleicht einfach als gefühlsmäßig gut greifbarer Wert anbieten.
Davon abgesehen - die Aussage hält auch für längere Zeiträume. Ich habe das selbst einmal quartalsweise bis 1970 rückgerechnet (im Grunde habe ich nur eine Excel-Liste erstellt), und demnach liegt der deutsche Aktienmarkt jetzt knapp zwei Standardabweichungen über dem Durchschnitt. Ob man nun die Standardabweichung für ein geeignetes Messinstrument hält oder nicht, die statistische Überbewertung ist jedenfalls enorm! Interessant wird es vor Allem, wenn man die folgenden Wertentwicklungen betrachtet - die Folgerenditen der &quot;teuersten&quot; Quartale waren durchweg negativ, BESTENFALLS gut -3% p.a., im Schnitt über -8%.
Wer weiß, vielleicht ist es nun wirklich an der Zeit, Gewinne mitzunehmen und ordentlich short zu gehen. Auf jeden Fall aber nicht einfach &quot;Gewinne laufen lassen&quot; ohne zumindest mit Shortinstrumenten abzusichern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheint, als ob Moody&#8217;s (zumindest für den Aktienmarkt) hier den &#8220;Buffett-Indikator&#8221; herangezogen hat. Jedenfalls klingt es so, wenn man das BIP als Vergleichswert betrachtet. Der Beobachtungszeitraum allerdings lässt eher an das Shiller-PE/CAPE denken, wobei das Zufall sein mag und zehn Jahre sich vielleicht einfach als gefühlsmäßig gut greifbarer Wert anbieten.<br />
Davon abgesehen &#8211; die Aussage hält auch für längere Zeiträume. Ich habe das selbst einmal quartalsweise bis 1970 rückgerechnet (im Grunde habe ich nur eine Excel-Liste erstellt), und demnach liegt der deutsche Aktienmarkt jetzt knapp zwei Standardabweichungen über dem Durchschnitt. Ob man nun die Standardabweichung für ein geeignetes Messinstrument hält oder nicht, die statistische Überbewertung ist jedenfalls enorm! Interessant wird es vor Allem, wenn man die folgenden Wertentwicklungen betrachtet &#8211; die Folgerenditen der &#8220;teuersten&#8221; Quartale waren durchweg negativ, BESTENFALLS gut -3% p.a., im Schnitt über -8%.<br />
Wer weiß, vielleicht ist es nun wirklich an der Zeit, Gewinne mitzunehmen und ordentlich short zu gehen. Auf jeden Fall aber nicht einfach &#8220;Gewinne laufen lassen&#8221; ohne zumindest mit Shortinstrumenten abzusichern!</p>
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