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	Kommentare zu: Was steht hinter den Rekordmargen der US-Unternehmen?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Jun 2017 18:15:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Bill		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bill]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 18:15:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[für mich sehen die Graphen samt der Auswertungen eher aus wie Erstsemester &quot;Lügen mit Statistiken&quot;.
Ohne eine genaue Analyse wie die hineingezeichneten Linien zustandegekommen sind die Ergebnisse nicht viel besser als Kaffeesatzleserei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>für mich sehen die Graphen samt der Auswertungen eher aus wie Erstsemester &#8220;Lügen mit Statistiken&#8221;.<br />
Ohne eine genaue Analyse wie die hineingezeichneten Linien zustandegekommen sind die Ergebnisse nicht viel besser als Kaffeesatzleserei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24414</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 07:30:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mi&quot;abnehmende Bedeutung von materiellem gegenüber immateriellem Kapital..&quot;
Das ist vermutlich die Hauptursache. Dazu passen auch die abnehmenden Investitionen. Hilfreich wäre hierzu eine entsprechende Darstellung des Kapitalumschlags.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mi&#8221;abnehmende Bedeutung von materiellem gegenüber immateriellem Kapital..&#8221;<br />
Das ist vermutlich die Hauptursache. Dazu passen auch die abnehmenden Investitionen. Hilfreich wäre hierzu eine entsprechende Darstellung des Kapitalumschlags.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24412</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 05:42:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn die Margen sehr hoch sind, sind die Markteintrittsbarrieren für potentielle Wettbewerber zu groß. Aber hier würde ich unterscheiden: Der Technologiesektor ist so jung, dass die notwendige Standardisierung (z.B. bei MS Office-Produkten oder Acrobat Reader) die breite Nutzung der Technologie erst möglich gemacht hat. Außerdem sind viele Dinge noch in der Patentlaufzeit und können nicht einfach durch Wettbewerb billiger gemacht werden. Das ist aber bei neuen Techniken (wie aktuell gerade bei der Frage nach der optimalen Ladetechnik in der Elektromobilität) zum Durchbruch notwendig.
Viel schlimmer ist es, wenn die Margen auch bei traditionellen Branchen wie Getränkeindustrie oder anderen Konsumgütern (z.B. Hygieneprodukten u.ä.) hoch bleiben. Hier sollte der Wettbewerb leichter möglich sein. Aber ich vermute mal, dass die Argumente von Herrn Tischer (Steueroptimierung, Skaleneffekte, immaterielles Kapital) hier den Ausschlag geben. Das wäre mal eine Forschungsaufgabe für Volkswirte mit echtem Praxisbezug, aber ich habe die Hoffnung schon aufgegeben, dass man mit so etwas in Deutschland (und anderswo) als Forscher noch punkten kann - denn die beliebten und gewünschten Drittmittel gibt es dafür wohl eher weniger...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Margen sehr hoch sind, sind die Markteintrittsbarrieren für potentielle Wettbewerber zu groß. Aber hier würde ich unterscheiden: Der Technologiesektor ist so jung, dass die notwendige Standardisierung (z.B. bei MS Office-Produkten oder Acrobat Reader) die breite Nutzung der Technologie erst möglich gemacht hat. Außerdem sind viele Dinge noch in der Patentlaufzeit und können nicht einfach durch Wettbewerb billiger gemacht werden. Das ist aber bei neuen Techniken (wie aktuell gerade bei der Frage nach der optimalen Ladetechnik in der Elektromobilität) zum Durchbruch notwendig.<br />
Viel schlimmer ist es, wenn die Margen auch bei traditionellen Branchen wie Getränkeindustrie oder anderen Konsumgütern (z.B. Hygieneprodukten u.ä.) hoch bleiben. Hier sollte der Wettbewerb leichter möglich sein. Aber ich vermute mal, dass die Argumente von Herrn Tischer (Steueroptimierung, Skaleneffekte, immaterielles Kapital) hier den Ausschlag geben. Das wäre mal eine Forschungsaufgabe für Volkswirte mit echtem Praxisbezug, aber ich habe die Hoffnung schon aufgegeben, dass man mit so etwas in Deutschland (und anderswo) als Forscher noch punkten kann &#8211; denn die beliebten und gewünschten Drittmittel gibt es dafür wohl eher weniger&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24400</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 11:44:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24393&quot;&gt;prestele&lt;/a&gt;.

Ob sogenannte neo-liberale Grundpositionen trivial sind, lassen wir einmal dahingestellt.

Es ist aber so, dass die VERÄNDERUNGEN, denen wir ausgesetzt sind, mit konventionellem Ökonomie-Verständnis nicht richtig oder nicht vollständig erklärt werden können. 

Mit dem Rückgriff auf Marx können Sie auch nicht erklärt werden, auch wenn er der große Theoretiker struktureller Veränderung ist. 

Denn seine Theorie ist falsch und mit einer falschen Theorie kann man nichts (richtig) erklären.

Marx ins Spiel zu bringen, ist der Griff nach dem Strohhalm, nichts weiter.

Noch nicht einmal die Massen kann man damit mobilisieren.

Kurzum:

Die scheinbar steigende Relevanz von Marx ist ein Ausdruck dafür, dass Politiker und Ökonomen, auch Notenbanker, zwar tiefgreifende Veränderungen erkennen, sich aber eingestehen müssen, dass konventionelle Fiskal- und Geldpolitik die damit auftretenden Probleme nicht lösen können.  

Das ist es dann auch schon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24393">prestele</a>.</p>
<p>Ob sogenannte neo-liberale Grundpositionen trivial sind, lassen wir einmal dahingestellt.</p>
<p>Es ist aber so, dass die VERÄNDERUNGEN, denen wir ausgesetzt sind, mit konventionellem Ökonomie-Verständnis nicht richtig oder nicht vollständig erklärt werden können. </p>
<p>Mit dem Rückgriff auf Marx können Sie auch nicht erklärt werden, auch wenn er der große Theoretiker struktureller Veränderung ist. </p>
<p>Denn seine Theorie ist falsch und mit einer falschen Theorie kann man nichts (richtig) erklären.</p>
<p>Marx ins Spiel zu bringen, ist der Griff nach dem Strohhalm, nichts weiter.</p>
<p>Noch nicht einmal die Massen kann man damit mobilisieren.</p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Die scheinbar steigende Relevanz von Marx ist ein Ausdruck dafür, dass Politiker und Ökonomen, auch Notenbanker, zwar tiefgreifende Veränderungen erkennen, sich aber eingestehen müssen, dass konventionelle Fiskal- und Geldpolitik die damit auftretenden Probleme nicht lösen können.  </p>
<p>Das ist es dann auch schon.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24397</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 10:23:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24393&quot;&gt;prestele&lt;/a&gt;.

Bemerkenswert ja, aber kein wirklicher Tabubruch mehr, nachdem Mark Carney schon vor 6 Monaten vorgelegt hatte: https://zinsfehler.com/2016/12/09/marx-reloaded/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24393">prestele</a>.</p>
<p>Bemerkenswert ja, aber kein wirklicher Tabubruch mehr, nachdem Mark Carney schon vor 6 Monaten vorgelegt hatte: <a href="https://zinsfehler.com/2016/12/09/marx-reloaded/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2016/12/09/marx-reloaded/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24395</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 08:54:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Thema ist komplex mit vermutlich multikausalen Erklärungen.

Mögliche hier nicht genannte Faktoren:

Steueroptimierung in einem Ausmaß, das es früher so nicht gegeben hat

Skaleneffekte durch größere homogene Märkte und die Ausweitung des Handels

Abnehmende Bedeutung von „materiellem Kapital“ im Gegensatz zu „immateriellen Kapital“ (Wissenskapital, Organisationskapital und Informationskapital) bei den Unternehmen, die die digitale Revolution treiben.

Siehe hierzu:

http://blogs.faz.net/fazit/2017/05/31/die-unsichtbare-macht-hinter-der-revolution-8778/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist komplex mit vermutlich multikausalen Erklärungen.</p>
<p>Mögliche hier nicht genannte Faktoren:</p>
<p>Steueroptimierung in einem Ausmaß, das es früher so nicht gegeben hat</p>
<p>Skaleneffekte durch größere homogene Märkte und die Ausweitung des Handels</p>
<p>Abnehmende Bedeutung von „materiellem Kapital“ im Gegensatz zu „immateriellen Kapital“ (Wissenskapital, Organisationskapital und Informationskapital) bei den Unternehmen, die die digitale Revolution treiben.</p>
<p>Siehe hierzu:</p>
<p><a href="http://blogs.faz.net/fazit/2017/05/31/die-unsichtbare-macht-hinter-der-revolution-8778/" rel="nofollow ugc">http://blogs.faz.net/fazit/2017/05/31/die-unsichtbare-macht-hinter-der-revolution-8778/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: prestele		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steht-hinter-den-rekordmargen-der-us-unternehmen/#comment-24393</link>

		<dc:creator><![CDATA[prestele]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 08:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hierzu ein interessanter überraschender Kommentar von Bagehot im Economist:
http://www.economist.com/news/britain/21721916-shadow-chancellors-comment-provoked-scorn-yet-marx-becomes-more-relevant-day-labour?zid=309&#038;ah=80dcf288b8561b012f603b9fd9577f0e

Ist es nicht an der Zeit unsere, häufig trivialen neo-liberalen Grundpositionen zu überprüfen, wie es wohl auch in der OECD stattfindet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierzu ein interessanter überraschender Kommentar von Bagehot im Economist:<br />
<a href="http://www.economist.com/news/britain/21721916-shadow-chancellors-comment-provoked-scorn-yet-marx-becomes-more-relevant-day-labour?zid=309&#038;ah=80dcf288b8561b012f603b9fd9577f0e" rel="nofollow ugc">http://www.economist.com/news/britain/21721916-shadow-chancellors-comment-provoked-scorn-yet-marx-becomes-more-relevant-day-labour?zid=309&#038;ah=80dcf288b8561b012f603b9fd9577f0e</a></p>
<p>Ist es nicht an der Zeit unsere, häufig trivialen neo-liberalen Grundpositionen zu überprüfen, wie es wohl auch in der OECD stattfindet?</p>
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