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	Kommentare zu: Was steckt hinter den hohen Margen der US-Unternehmen?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Nov 2017 01:11:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27848</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 01:11:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Das klingt schon fast wie Frau Nahles, die den „Reichen“ zu viel politischen Einfluss unterstellt. Im Unterschied zur These von Frau Nahles dürfte Grantham recht haben.&quot;

Ich weiß jetzt nicht auf welches Zitat von Frau Nahles Sie anspielen (und ich bin kein SPD Fan), aber das reiche Menschen mehr politischen Einfluß nehmen können und dies meist auch tun, steht doch außer Frage. Z.B. in der Forschungspolitik: Es gibt z.B. Stiftungsprofessuren. Firma zahlt 10 Jahre Professorengehalt und Anschubfinanzierung, Steuerzahler zahlt Infrastruktur, späteres Gehalt und Pension. 

Ihr finde Ihren Blog übrigens sehr gut auch wenn ich meist zu kritisieren scheine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das klingt schon fast wie Frau Nahles, die den „Reichen“ zu viel politischen Einfluss unterstellt. Im Unterschied zur These von Frau Nahles dürfte Grantham recht haben.&#8221;</p>
<p>Ich weiß jetzt nicht auf welches Zitat von Frau Nahles Sie anspielen (und ich bin kein SPD Fan), aber das reiche Menschen mehr politischen Einfluß nehmen können und dies meist auch tun, steht doch außer Frage. Z.B. in der Forschungspolitik: Es gibt z.B. Stiftungsprofessuren. Firma zahlt 10 Jahre Professorengehalt und Anschubfinanzierung, Steuerzahler zahlt Infrastruktur, späteres Gehalt und Pension. </p>
<p>Ihr finde Ihren Blog übrigens sehr gut auch wenn ich meist zu kritisieren scheine.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27788</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 08:32:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27743&quot;&gt;Michael&lt;/a&gt;.

@Michael: Gerade jemand, der im Vollsozialismus groß geworden ist, müsste das verstehen, weil er die Erfahrung gemacht hat, wie er endet. Es muss also etwas anderes dahinterstecken, dass die Weichen für die Zukunft von Merkel &#038; Co. nicht richtig gestellt werden, ja dem Land jetzt (Bildungssystem, starke Vergrößerung des bildungsfernen Bevölkerungsanteils) sogar größtmöglicher Schaden zugefügt wird, wenn man in die Zukunft blickt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27743">Michael</a>.</p>
<p>@Michael: Gerade jemand, der im Vollsozialismus groß geworden ist, müsste das verstehen, weil er die Erfahrung gemacht hat, wie er endet. Es muss also etwas anderes dahinterstecken, dass die Weichen für die Zukunft von Merkel &amp; Co. nicht richtig gestellt werden, ja dem Land jetzt (Bildungssystem, starke Vergrößerung des bildungsfernen Bevölkerungsanteils) sogar größtmöglicher Schaden zugefügt wird, wenn man in die Zukunft blickt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27756</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 21:41:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27745&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@D.Tischer: Genau! Und daher sehe ich die hohen Margen auch nicht als Anzeichen einer robusten Wirtschaft, sondern als Merkmal einer unzureichenden Beteiligung von Arbeitnehmern und Fremdkapitalgebern in Kombination mit zunehmender Verschuldung. Das kann kein gesunder Dauerzustand sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27745">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@D.Tischer: Genau! Und daher sehe ich die hohen Margen auch nicht als Anzeichen einer robusten Wirtschaft, sondern als Merkmal einer unzureichenden Beteiligung von Arbeitnehmern und Fremdkapitalgebern in Kombination mit zunehmender Verschuldung. Das kann kein gesunder Dauerzustand sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 17:38:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9283#comment-27745</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27740&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Wir liegen auf einer Linie, lediglich kleine Differenzierung:

&#062;* traditionell hohe Verkaufspreise in alten Industrieländern mit dortigem Konsum auf Pump mit fehlendem Wettbewerb&#062;

Den Wettbewerb hat es schon gegeben, z. B, in der Automobilindustrie und auch sonst wo. Erkennbar an den Rabatt-Schlachten. Aber die anderen Effekte haben ihn überspielt. 

&#062;* Deutlich niedrigere Finanzierungskosten&#062;

Ja, und zwar für die Produktion und den Kauf der Produkte. 

Wenn unser Szenario richtig ist, dann ist das ein weiterer Beleg dafür, dass das System nur durch ZUNEHMENDE Verschuldung am Laufen gehalten werden konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27740">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Wir liegen auf einer Linie, lediglich kleine Differenzierung:</p>
<p>&gt;* traditionell hohe Verkaufspreise in alten Industrieländern mit dortigem Konsum auf Pump mit fehlendem Wettbewerb&gt;</p>
<p>Den Wettbewerb hat es schon gegeben, z. B, in der Automobilindustrie und auch sonst wo. Erkennbar an den Rabatt-Schlachten. Aber die anderen Effekte haben ihn überspielt. </p>
<p>&gt;* Deutlich niedrigere Finanzierungskosten&gt;</p>
<p>Ja, und zwar für die Produktion und den Kauf der Produkte. </p>
<p>Wenn unser Szenario richtig ist, dann ist das ein weiterer Beleg dafür, dass das System nur durch ZUNEHMENDE Verschuldung am Laufen gehalten werden konnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 17:26:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Technologiebereich und speziell im IT Sektor gilt immer mehr das Prinzip &quot;the winner takes it all&quot;. Das beinhaltet extreme Skaleneffekte, die dann eine fast monopolhafte Stellung garantieren. Von einer Kanzlerin, die im Vollsozialismus groß geworden ist, kann man natürlich nicht verlangen, dass sie das versteht und die Weichen für Deutschland in eine dementsprechende Zukunft stellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Technologiebereich und speziell im IT Sektor gilt immer mehr das Prinzip &#8220;the winner takes it all&#8221;. Das beinhaltet extreme Skaleneffekte, die dann eine fast monopolhafte Stellung garantieren. Von einer Kanzlerin, die im Vollsozialismus groß geworden ist, kann man natürlich nicht verlangen, dass sie das versteht und die Weichen für Deutschland in eine dementsprechende Zukunft stellt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 17:13:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9283#comment-27740</guid>

					<description><![CDATA[Ich sehe drei Ursachen:

* traditionell hohe Verkaufspreise in alten Industrieländern mit dortigem Konsum auf Pump mit fehlendem Wettbewerb
* 25 Jahre Kostensenkung durch Verlagerung der Produktionskosten in billige Herstellungsländer, v.a. Ostasien. 
* Deutlich niedrigere Finanzierungskosten
Es wäre schön, das Ganze mal durchzurechnen, wenn fiktiv a) die Anleihezinsen in US-$ nach einer Ordnung der öffentlichen US-Finanzen auf ein langfristig historisches Niveau von 5-7 % steigen würden bzw. b) die Lohnkosten in Ostasien aufgrund von Gewerkschaftsstärke und Arbeitskräftemangel annähernd auf US-Niveau steigen sollten. 
Ich vermute mal, es würde von den aktuell großen Margen nicht allzu viel übrig bleiben... In der Zwischenzeit machen einige Leute eben eine schöne Marge. Nicht verwerflich, aber es zeigt den LIeferanten und ostasiatischen Arbeitnehmern, wie viel Lohnerhöhungsmacht sie teilweise noch hätten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe drei Ursachen:</p>
<p>* traditionell hohe Verkaufspreise in alten Industrieländern mit dortigem Konsum auf Pump mit fehlendem Wettbewerb<br />
* 25 Jahre Kostensenkung durch Verlagerung der Produktionskosten in billige Herstellungsländer, v.a. Ostasien.<br />
* Deutlich niedrigere Finanzierungskosten<br />
Es wäre schön, das Ganze mal durchzurechnen, wenn fiktiv a) die Anleihezinsen in US-$ nach einer Ordnung der öffentlichen US-Finanzen auf ein langfristig historisches Niveau von 5-7 % steigen würden bzw. b) die Lohnkosten in Ostasien aufgrund von Gewerkschaftsstärke und Arbeitskräftemangel annähernd auf US-Niveau steigen sollten.<br />
Ich vermute mal, es würde von den aktuell großen Margen nicht allzu viel übrig bleiben&#8230; In der Zwischenzeit machen einige Leute eben eine schöne Marge. Nicht verwerflich, aber es zeigt den LIeferanten und ostasiatischen Arbeitnehmern, wie viel Lohnerhöhungsmacht sie teilweise noch hätten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Drudaz		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27736</link>

		<dc:creator><![CDATA[Drudaz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 16:34:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[meine laienhafte Erklärung

-	zunehmend unsaubere Bilanzierung
-	sinkende Zinsen
-	steigende Verschuldung 
-	Deregulierungen
-	Demografie
-	stagnierende Löhne und Produktionsverlagerungen
-	sinkende Steuersätze 
-	Allzeittief bei Investitionen
und irgendwann Käufe der Notenbanken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>meine laienhafte Erklärung</p>
<p>&#8211;	zunehmend unsaubere Bilanzierung<br />
&#8211;	sinkende Zinsen<br />
&#8211;	steigende Verschuldung<br />
&#8211;	Deregulierungen<br />
&#8211;	Demografie<br />
&#8211;	stagnierende Löhne und Produktionsverlagerungen<br />
&#8211;	sinkende Steuersätze<br />
&#8211;	Allzeittief bei Investitionen<br />
und irgendwann Käufe der Notenbanken</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-steckt-hinter-den-hohen-margen-der-us-unternehmen/#comment-27731</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 15:10:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier ist meine Erklärung für den „US Profits Jump“:

Der Gewinnsprung, genauer: die Tendenzumkehr bei den Gewinnen beruht auf Globalisierung und  Verschuldung.

Die Globalisierung ermöglichte es den US-Unternehmen und nicht nur denen, durch Verlagerung der Fertigung KOSTENGÜNSTIGER zu produzieren.

Gleichzeitig haben sich die Privathaushalte mehr verschuldet – aus bekannten Gründen und mit bekannten Maßnahmen ermöglicht –, um die Produkte zu für die Produzenten akzeptablen Preisen zu erwerben.

Das Ganze wurde durch Skaleneffekte bei den Produzenten und Verzicht auf Eingriffe in den internationalen Handel (Zölle etc.) unterlegt. 

Für diese Erklärung spricht das Schaubild 3:

Bis Ende der 80er Jahre tendenziell FALLENDE Umsatzmargen, aber der 90er Jahre tendenziell STEIGENDE Umsatzmargen.  

Das entspricht dem Globalisierungsschub.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist meine Erklärung für den „US Profits Jump“:</p>
<p>Der Gewinnsprung, genauer: die Tendenzumkehr bei den Gewinnen beruht auf Globalisierung und  Verschuldung.</p>
<p>Die Globalisierung ermöglichte es den US-Unternehmen und nicht nur denen, durch Verlagerung der Fertigung KOSTENGÜNSTIGER zu produzieren.</p>
<p>Gleichzeitig haben sich die Privathaushalte mehr verschuldet – aus bekannten Gründen und mit bekannten Maßnahmen ermöglicht –, um die Produkte zu für die Produzenten akzeptablen Preisen zu erwerben.</p>
<p>Das Ganze wurde durch Skaleneffekte bei den Produzenten und Verzicht auf Eingriffe in den internationalen Handel (Zölle etc.) unterlegt. </p>
<p>Für diese Erklärung spricht das Schaubild 3:</p>
<p>Bis Ende der 80er Jahre tendenziell FALLENDE Umsatzmargen, aber der 90er Jahre tendenziell STEIGENDE Umsatzmargen.  </p>
<p>Das entspricht dem Globalisierungsschub.</p>
]]></content:encoded>
		
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