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	Kommentare zu: Wachstums&#173;zwang – und was wäre die Lösung?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Mar 2021 18:07:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dr.LucieFischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179537</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr.LucieFischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 18:07:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179537</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179384&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Alexander, 
Ob Drogenkonsum in der Adoleszenz Drogenkarrieren zur Folge hat ( ob mit oder ohne Ritalin)  hängt  wieder von den frühkindlich- internalisierten Objektbeziehungen ab: sind die  umfassend fürsorglich stabil , belastbar und  sicher , können auch &quot;Drogen-Erfahrungen und - Experimente&quot; episodisch bleiben ohne psychische Abhängigkeit.  Bei  borderline-Jugendlichen, ( frühkindliche Störung, frühe Trennung ) die nur über  unsicher-brüchige  Strukturen mit oberflächlicher Anpassung verfügen, reicht ein LSD-Tripp oder joint, um irreversibele Dissoziations-Gefühle mit flash-backs Angstgefühlen/ Depressionen oder anderen schweren  Symptomen  die Folge haben. 
Der wilde, Alkohol-und Drogenkonsument Robbie Williams lernte während eines Entzugs seine Frau kennen, für seine erstgeborene Tochter komponierte er: &quot; go gentle&quot;- so kann man sich die zärtliche  Botschaft von Eltern an Neugeborene vorstellen, die dann lebenslang über  &quot; gute  innere Objekte&quot;  Vater/ Mutter/ verfügen. Resilienz.
https://www.youtube.com/watch?v=o3OWZalpEDk
Näheres bei D.W. Winnicott: 
Vom Spiel zur Kreativität ( Kap. 11: Konzepte zur Entwicklung Jugendlicher) 
Aggression: Versagen von Umwelt und antisoziale Tendenz ( der mühsame Weg durch die Flaute) .
Winnicott ist für mich DER  Ariadne-Faden , um das   Labyrinth   oberflächlicher-bewusstseins-psychologisch- deskripitver, neuro- bio-psycho-sozio-Geschwafel-Literatur  zu vermeiden: Sie sparen viel Zeit, Nerven und Energie, wenn Sie sich die von Taleb ( J´adore! ) so  genannten &quot;Neurogeschwafel&quot;/&quot; Hirnporno-Studien&quot; nicht zumuten. 
Zum &quot; Wert&quot; von Studien empfehle ich :
 1. Allen Frances: Normal: Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen.
 Die Pharmaindustrie hat über das DSM-5-Manuel Diagnosen &quot; erschaffen&quot;, um Normalität medikamentös zu behandeln. 
Dort  ( S. 150 ) : the Hall of Shame der Pharmariesen, strafbare Handlungen, Verurteilungen und Geldstrafen in Milliardenhöhe. ALLE aktuellen Impfstoff-Hersteller finden sich dort! 
2. Peter C. Gotzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität ( Riva) .
&quot;Das Gewinnstreben der Pharma-Unternehmen gefährdet unsere Gesundheit, die Behörden arbeiten insuffizient und die Parlamente erlassen keinen Schutz für die Bevölkerung.&quot;
 Ausführliches zu von Big-Pharma in Auftrag gegebene Studien/ Prüfpläne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179384">Alexander</a>.</p>
<p>@Alexander,<br />
Ob Drogenkonsum in der Adoleszenz Drogenkarrieren zur Folge hat ( ob mit oder ohne Ritalin)  hängt  wieder von den frühkindlich- internalisierten Objektbeziehungen ab: sind die  umfassend fürsorglich stabil , belastbar und  sicher , können auch &#8220;Drogen-Erfahrungen und &#8211; Experimente&#8221; episodisch bleiben ohne psychische Abhängigkeit.  Bei  borderline-Jugendlichen, ( frühkindliche Störung, frühe Trennung ) die nur über  unsicher-brüchige  Strukturen mit oberflächlicher Anpassung verfügen, reicht ein LSD-Tripp oder joint, um irreversibele Dissoziations-Gefühle mit flash-backs Angstgefühlen/ Depressionen oder anderen schweren  Symptomen  die Folge haben.<br />
Der wilde, Alkohol-und Drogenkonsument Robbie Williams lernte während eines Entzugs seine Frau kennen, für seine erstgeborene Tochter komponierte er: &#8221; go gentle&#8221;- so kann man sich die zärtliche  Botschaft von Eltern an Neugeborene vorstellen, die dann lebenslang über  &#8221; gute  innere Objekte&#8221;  Vater/ Mutter/ verfügen. Resilienz.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=o3OWZalpEDk" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=o3OWZalpEDk</a><br />
Näheres bei D.W. Winnicott:<br />
Vom Spiel zur Kreativität ( Kap. 11: Konzepte zur Entwicklung Jugendlicher)<br />
Aggression: Versagen von Umwelt und antisoziale Tendenz ( der mühsame Weg durch die Flaute) .<br />
Winnicott ist für mich DER  Ariadne-Faden , um das   Labyrinth   oberflächlicher-bewusstseins-psychologisch- deskripitver, neuro- bio-psycho-sozio-Geschwafel-Literatur  zu vermeiden: Sie sparen viel Zeit, Nerven und Energie, wenn Sie sich die von Taleb ( J´adore! ) so  genannten &#8220;Neurogeschwafel&#8221;/&#8221; Hirnporno-Studien&#8221; nicht zumuten.<br />
Zum &#8221; Wert&#8221; von Studien empfehle ich :<br />
 1. Allen Frances: Normal: Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen.<br />
 Die Pharmaindustrie hat über das DSM-5-Manuel Diagnosen &#8221; erschaffen&#8221;, um Normalität medikamentös zu behandeln.<br />
Dort  ( S. 150 ) : the Hall of Shame der Pharmariesen, strafbare Handlungen, Verurteilungen und Geldstrafen in Milliardenhöhe. ALLE aktuellen Impfstoff-Hersteller finden sich dort!<br />
2. Peter C. Gotzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität ( Riva) .<br />
&#8220;Das Gewinnstreben der Pharma-Unternehmen gefährdet unsere Gesundheit, die Behörden arbeiten insuffizient und die Parlamente erlassen keinen Schutz für die Bevölkerung.&#8221;<br />
 Ausführliches zu von Big-Pharma in Auftrag gegebene Studien/ Prüfpläne.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Renée Menéndez		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179533</link>

		<dc:creator><![CDATA[Renée Menéndez]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 15:52:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179533</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Vielleicht noch in aller Kürze zur Klärung. Die allgemeine Gleichgewichtstheorie (die Grundlage der Neoklassik) formuliert einen EXISTENZSATZ, daß es einen Gleichgewichtspunkt gibt, an dem bei &quot;konvexen&quot; d.h. widerspruchsfreien und in diesem Sinne rationalen Präferenzen sich niemand mehr durch eine Reallokation, d.h. Änderung der Angebots-/ Nachfragestruktur besser stellen kann. D.h. der &quot;Sprung von der INDIVIDUELLEN Handlungsebene zum AGGREGAT&quot; ist durchaus gelungen.

Wirklich problematisch wird es an der Stelle, den Sie &quot;Wirkmechanismus&quot; nennen, denn da klafft eine riesengroße Lücke.  Eine &quot;Marktlösung&quot; führt aufgrund kombinatorischer Widerlichkeiten auf einen Informationsoverkill, d.h. bis jemand mit der &quot;Optimierung&quot; seines Wochenendeinkaufs fertig ist, wäre der längst verhungert.

&quot;Welche Option hat die Ökonomie?

Sie gibt den Bezug zu INDIVIDUELLEM Handeln auf, wenn sie AGGREGATZUSTÄNDE erklärt.&quot;

So ist es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Vielleicht noch in aller Kürze zur Klärung. Die allgemeine Gleichgewichtstheorie (die Grundlage der Neoklassik) formuliert einen EXISTENZSATZ, daß es einen Gleichgewichtspunkt gibt, an dem bei &#8220;konvexen&#8221; d.h. widerspruchsfreien und in diesem Sinne rationalen Präferenzen sich niemand mehr durch eine Reallokation, d.h. Änderung der Angebots-/ Nachfragestruktur besser stellen kann. D.h. der &#8220;Sprung von der INDIVIDUELLEN Handlungsebene zum AGGREGAT&#8221; ist durchaus gelungen.</p>
<p>Wirklich problematisch wird es an der Stelle, den Sie &#8220;Wirkmechanismus&#8221; nennen, denn da klafft eine riesengroße Lücke.  Eine &#8220;Marktlösung&#8221; führt aufgrund kombinatorischer Widerlichkeiten auf einen Informationsoverkill, d.h. bis jemand mit der &#8220;Optimierung&#8221; seines Wochenendeinkaufs fertig ist, wäre der längst verhungert.</p>
<p>&#8220;Welche Option hat die Ökonomie?</p>
<p>Sie gibt den Bezug zu INDIVIDUELLEM Handeln auf, wenn sie AGGREGATZUSTÄNDE erklärt.&#8221;</p>
<p>So ist es.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179526</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 14:48:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179526</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Renée Menéndez

Danke für die Verlinkung.

Bin nur mal drüber geflogen und verstehe den Ansatz. 

An folgendem Satz bin ich hängen geblieben:

&#062;Insbesondere kann die Ökonomie nicht erklären, warum es ökonomisch nicht rational ist, wenn unterstellt wird, dass jeder andere Akteur ökonomisch rational handelt.&#062;

Ich würde diese Aussage umformulieren zu:

Insbesondere kann die Ökonomie nicht erklären, warum es mit Bezug auf den Gesamtzustand des Volkswirtschaft (Aggregat) nicht zu den optimalen Ergebnissen kommt, die zu ERWARTEN sein müssten, wenn unterstellt wird, dass jeder andere Akteur rational handelt.

Der Satz ist richtig – die Ökonomie kann das nicht erklären.

Ich GLAUBE, dass der Ansatz, den Dirk Elsner auf Basis der Evolutionstheorie bis hin zu den Erkenntnissen der Hirnforschung – individuelle Handeln erklärbar machend – verfolgt, NICHT die Lösung des in obigen Satz formulierten Problems sein wird.

Das Problem liegt m. A. n. im METHODISCHEN Sprung von der INDIVIDUELLEN Handlungsebene zum AGGREGAT. 

Insofern verorte ich das es nicht bei „widersprüchlichen Präferenzen“ der Individuen.

Diese wird es als INTENTION des Wollens sicher geben, aber nicht im interaktiven Handeln der Subjekte – es gibt Handeln, das ERFOLGT und anderes erfolgt NICHT, weil es wegen anderen Handelns nicht möglich ist. 

Ich verorte das Problem daher so:  

Selbst wenn ich JEDE individuelle Handlung in ein Modell der Erklärung als so oder so DETERMINIERT einbringen könnte und würde, müsste ich einen WIRKMECHANISMUS verstehen, der die SUMME dieser Handlungen als BESTIMMTES Ergebnis im Aggregat AUSWEISEN müsste. 

Ich habe KEINE Vorstellung, wie ein solcher Wirkmechanismus beschaffen sein muss und ob wir seine Beschaffenheit erkennen und verstehen können – als VORAUSSETZUNG dafür, dass wir die Aggregatzustände erklären können. 

Welche Option hat die Ökonomie?

Sie gibt den Bezug zu INDIVIDUELLEM Handeln auf, wenn sie AGGREGATZUSTÄNDE erklärt.

Es wäre dann so vorstellbar, wie der Wetterbericht nach den Nachrichten:

Es bildet sich ein Sturmtief über dem Atlantik, dass vormittags den Westen Deutschlands erreicht und dann ….

Wenn die Dinge GEMESSEN so SIND, wie sie sind, WERDEN sie später so oder so SEIN. 

ÖKONOMIE als Wissenschaft wäre demnach eine Folge von WENN-DANN-ERKLÄRUGUNGEN – in dem Fall mit potenziell hohem PROGNOSEFÄHIGKEITEN.  

Wir VERZICHTEN also auf URSÄCHLICHKEIT bei der Erklärung.

Das KANN Wissenschaft sein. 

Aber wer ist dann noch VERANTWORTLICH dafür, wenn die Zustände im Aggregat nicht so sind, wie wir sie uns WÜNSCHEN.

Niemand ist verantwortlich und wir haben uns nichts zu wünschen (außer möglichst gelingender Folgenprävention, wenn erforderlich). 

Es dennoch zu tun, wäre so NUTZLOS, wie sich besseres Wetter zu wünschen und zu ERWARTEN, dass es besseres gibt, WEIL wir es uns gewünscht haben.

Wir Menschen halten uns URSÄCHLICH für so wichtig als Gestalter gesellschaftlicher Zustände, als dass wir dies akzeptieren würden. 

Übrigens:

&#062;… das mit dem „homo oeconomicus“ hat die (ernstzunehmende) Wirtschaftswissenschaft so nie erzählt. Im Gegenteil ist sie sich der eigenen Defizite durchaus bewußt – diese liegen aber nicht in einem fehlkonzipierten Menschenbild.&#062;

Sehe ich genauso.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Renée Menéndez</p>
<p>Danke für die Verlinkung.</p>
<p>Bin nur mal drüber geflogen und verstehe den Ansatz. </p>
<p>An folgendem Satz bin ich hängen geblieben:</p>
<p>&gt;Insbesondere kann die Ökonomie nicht erklären, warum es ökonomisch nicht rational ist, wenn unterstellt wird, dass jeder andere Akteur ökonomisch rational handelt.&gt;</p>
<p>Ich würde diese Aussage umformulieren zu:</p>
<p>Insbesondere kann die Ökonomie nicht erklären, warum es mit Bezug auf den Gesamtzustand des Volkswirtschaft (Aggregat) nicht zu den optimalen Ergebnissen kommt, die zu ERWARTEN sein müssten, wenn unterstellt wird, dass jeder andere Akteur rational handelt.</p>
<p>Der Satz ist richtig – die Ökonomie kann das nicht erklären.</p>
<p>Ich GLAUBE, dass der Ansatz, den Dirk Elsner auf Basis der Evolutionstheorie bis hin zu den Erkenntnissen der Hirnforschung – individuelle Handeln erklärbar machend – verfolgt, NICHT die Lösung des in obigen Satz formulierten Problems sein wird.</p>
<p>Das Problem liegt m. A. n. im METHODISCHEN Sprung von der INDIVIDUELLEN Handlungsebene zum AGGREGAT. </p>
<p>Insofern verorte ich das es nicht bei „widersprüchlichen Präferenzen“ der Individuen.</p>
<p>Diese wird es als INTENTION des Wollens sicher geben, aber nicht im interaktiven Handeln der Subjekte – es gibt Handeln, das ERFOLGT und anderes erfolgt NICHT, weil es wegen anderen Handelns nicht möglich ist. </p>
<p>Ich verorte das Problem daher so:  </p>
<p>Selbst wenn ich JEDE individuelle Handlung in ein Modell der Erklärung als so oder so DETERMINIERT einbringen könnte und würde, müsste ich einen WIRKMECHANISMUS verstehen, der die SUMME dieser Handlungen als BESTIMMTES Ergebnis im Aggregat AUSWEISEN müsste. </p>
<p>Ich habe KEINE Vorstellung, wie ein solcher Wirkmechanismus beschaffen sein muss und ob wir seine Beschaffenheit erkennen und verstehen können – als VORAUSSETZUNG dafür, dass wir die Aggregatzustände erklären können. </p>
<p>Welche Option hat die Ökonomie?</p>
<p>Sie gibt den Bezug zu INDIVIDUELLEM Handeln auf, wenn sie AGGREGATZUSTÄNDE erklärt.</p>
<p>Es wäre dann so vorstellbar, wie der Wetterbericht nach den Nachrichten:</p>
<p>Es bildet sich ein Sturmtief über dem Atlantik, dass vormittags den Westen Deutschlands erreicht und dann ….</p>
<p>Wenn die Dinge GEMESSEN so SIND, wie sie sind, WERDEN sie später so oder so SEIN. </p>
<p>ÖKONOMIE als Wissenschaft wäre demnach eine Folge von WENN-DANN-ERKLÄRUGUNGEN – in dem Fall mit potenziell hohem PROGNOSEFÄHIGKEITEN.  </p>
<p>Wir VERZICHTEN also auf URSÄCHLICHKEIT bei der Erklärung.</p>
<p>Das KANN Wissenschaft sein. </p>
<p>Aber wer ist dann noch VERANTWORTLICH dafür, wenn die Zustände im Aggregat nicht so sind, wie wir sie uns WÜNSCHEN.</p>
<p>Niemand ist verantwortlich und wir haben uns nichts zu wünschen (außer möglichst gelingender Folgenprävention, wenn erforderlich). </p>
<p>Es dennoch zu tun, wäre so NUTZLOS, wie sich besseres Wetter zu wünschen und zu ERWARTEN, dass es besseres gibt, WEIL wir es uns gewünscht haben.</p>
<p>Wir Menschen halten uns URSÄCHLICH für so wichtig als Gestalter gesellschaftlicher Zustände, als dass wir dies akzeptieren würden. </p>
<p>Übrigens:</p>
<p>&gt;… das mit dem „homo oeconomicus“ hat die (ernstzunehmende) Wirtschaftswissenschaft so nie erzählt. Im Gegenteil ist sie sich der eigenen Defizite durchaus bewußt – diese liegen aber nicht in einem fehlkonzipierten Menschenbild.&gt;</p>
<p>Sehe ich genauso.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179524</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 13:54:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179524</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179505&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

@ Johann Schwarting

&#062;Die terminlich fixierte sanktionsbewehrte Abgabe muss als ‚Erste Ursache‘ aller Staatlichkeit jenseits der ‚Dunbar Zahl‘ gelten – als theoretische ‚kognitive Grenze‘ der Anzahl an Menschen, mit denen eine Einzelperson soziale Beziehungen unterhalten kann.&#062;

Das kann man so sehen. 

Aber DIESE „Erste Ursache“ ist mit UNTERSCHIEDLICHEN, auch NICHT kapitalistischen Systemen VEREINBAR. 

Daher ist die SCHLUSSFOLGERUNG, die Sie treffen, NICHT schlüssig:

&#062;Die Ökonomie kann nicht aus ihrem Inneren selbst erklärt werden (Gunnar Heinsohn), sondern: Der Driver kommt immer von außen (Paul C. Martin).&#062;

Es ist zwar RICHTIG, dass sich ein System NICHT aus sich selbst heraus erschaffen hat – es gibt BEDINGUNGEN seiner Existenz, die es nicht selbst geschaffen hat –, aber es ist FALSCH, daraus zu schließen, dass es „nicht aus seinem Inneren“, d. h. nicht anhand seiner FUNKTIONALITÄT erklärt werden kann. 

Konkret:

Eine Maschine, mit Komponenten, die sich mit nicht begrenzter Geschwindigkeit drehen können und sich mit immer höherer Geschwindigkeit drehen, weil die Energie, die das bewirkt, IM System enthalten ist, hat sich NICHT selbst erschaffen.

Man kann aber mit Blick auf Funktionalität dieser Maschine FESTSTELLEN und daher ERKLÄREN, dass sie aufgrund der Fliehkräfte zerbersten wird, BEVOR die Energiequelle erschöpft ist. 

Wenn die Energiequelle versiegt, BEVOR eine bestimmte Drehgeschwindigkeit erreicht ist, wird die Maschine sich NICHT selbst zerstören können (soweit es die Fliehkräfte betrifft). 

Fachleute, die sich mit derartigen und viel komplexeren SYSTEMEN beschäftigen, KÖNNEN aufgrund der KENNTNISSE, die sie über das jeweilige System haben, seine Funktion ERKLÄREN und auch Systemzustände VORAUSSAGEN – und das VÖLLIG unabhängig davon, WER das System WIE in Existenz brachte. 

Dass sie damit nicht immer richtig liegen, liegt NICHT daran, dass ihnen das System „richtige Erklärung“ nicht erlauben würde und sie DAHER einen EXTERNEN Treiber für die Erklärung heranziehen müssten.

Es liegt an IHREN Fehlern, die dem System NICHT zurechenbar sind. 

Und es liegt mitunter daran, dass sie EXTERNE Einwirkungen auf das System nicht mit in Betracht ziehen, sei es, weil sie diese für ausgeschlossen halten oder sich ihre situative Wirkung nicht vorstellen können (Beispiel: Fukushima-Unfall aufgrund eines Tsunami).

Das sind Aspekte, die auf mangelnder ERKENNTNISFÄHIGKEIT der Erklärenden beruhen.

Sie beruhen NICHT auf einer vermeintlichen EIGENSCHAFT des Systems, NICHT erklärt werden zu können.

Ihre Auffassung ist FALSCH.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179505">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>@ Johann Schwarting</p>
<p>&gt;Die terminlich fixierte sanktionsbewehrte Abgabe muss als ‚Erste Ursache‘ aller Staatlichkeit jenseits der ‚Dunbar Zahl‘ gelten – als theoretische ‚kognitive Grenze‘ der Anzahl an Menschen, mit denen eine Einzelperson soziale Beziehungen unterhalten kann.&gt;</p>
<p>Das kann man so sehen. </p>
<p>Aber DIESE „Erste Ursache“ ist mit UNTERSCHIEDLICHEN, auch NICHT kapitalistischen Systemen VEREINBAR. </p>
<p>Daher ist die SCHLUSSFOLGERUNG, die Sie treffen, NICHT schlüssig:</p>
<p>&gt;Die Ökonomie kann nicht aus ihrem Inneren selbst erklärt werden (Gunnar Heinsohn), sondern: Der Driver kommt immer von außen (Paul C. Martin).&gt;</p>
<p>Es ist zwar RICHTIG, dass sich ein System NICHT aus sich selbst heraus erschaffen hat – es gibt BEDINGUNGEN seiner Existenz, die es nicht selbst geschaffen hat –, aber es ist FALSCH, daraus zu schließen, dass es „nicht aus seinem Inneren“, d. h. nicht anhand seiner FUNKTIONALITÄT erklärt werden kann. </p>
<p>Konkret:</p>
<p>Eine Maschine, mit Komponenten, die sich mit nicht begrenzter Geschwindigkeit drehen können und sich mit immer höherer Geschwindigkeit drehen, weil die Energie, die das bewirkt, IM System enthalten ist, hat sich NICHT selbst erschaffen.</p>
<p>Man kann aber mit Blick auf Funktionalität dieser Maschine FESTSTELLEN und daher ERKLÄREN, dass sie aufgrund der Fliehkräfte zerbersten wird, BEVOR die Energiequelle erschöpft ist. </p>
<p>Wenn die Energiequelle versiegt, BEVOR eine bestimmte Drehgeschwindigkeit erreicht ist, wird die Maschine sich NICHT selbst zerstören können (soweit es die Fliehkräfte betrifft). </p>
<p>Fachleute, die sich mit derartigen und viel komplexeren SYSTEMEN beschäftigen, KÖNNEN aufgrund der KENNTNISSE, die sie über das jeweilige System haben, seine Funktion ERKLÄREN und auch Systemzustände VORAUSSAGEN – und das VÖLLIG unabhängig davon, WER das System WIE in Existenz brachte. </p>
<p>Dass sie damit nicht immer richtig liegen, liegt NICHT daran, dass ihnen das System „richtige Erklärung“ nicht erlauben würde und sie DAHER einen EXTERNEN Treiber für die Erklärung heranziehen müssten.</p>
<p>Es liegt an IHREN Fehlern, die dem System NICHT zurechenbar sind. </p>
<p>Und es liegt mitunter daran, dass sie EXTERNE Einwirkungen auf das System nicht mit in Betracht ziehen, sei es, weil sie diese für ausgeschlossen halten oder sich ihre situative Wirkung nicht vorstellen können (Beispiel: Fukushima-Unfall aufgrund eines Tsunami).</p>
<p>Das sind Aspekte, die auf mangelnder ERKENNTNISFÄHIGKEIT der Erklärenden beruhen.</p>
<p>Sie beruhen NICHT auf einer vermeintlichen EIGENSCHAFT des Systems, NICHT erklärt werden zu können.</p>
<p>Ihre Auffassung ist FALSCH.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179521</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 13:13:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179521</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Herr Tischer
Schlechte Zeiten für die fff Klimaaktivisten, die kriegen einfach ein neues Oxford Narrativ in die Gehirne gepustet
https://cherwell.org/2021/02/19/finn-harries-changing-the-climate-narrative/
Loop, loop to the adaptive industry]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Herr Tischer<br />
Schlechte Zeiten für die fff Klimaaktivisten, die kriegen einfach ein neues Oxford Narrativ in die Gehirne gepustet<br />
<a href="https://cherwell.org/2021/02/19/finn-harries-changing-the-climate-narrative/" rel="nofollow ugc">https://cherwell.org/2021/02/19/finn-harries-changing-the-climate-narrative/</a><br />
Loop, loop to the adaptive industry</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179520</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 13:10:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179520</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Die Physik sollte keine Probleme mit der Hirnforschung haben, denn das METHODENVERSTÄNDNIS und demnach die jeweils verfolgte METHODIK liegen nicht grundsätzlich auseinander.

Das Problem liegt darin, dass  unterschiedliche, oft methodisch nicht belegbare SCHLUSSFOLGERUNGEN daraus abgeleitet werden.

Ein wirklich GROSSES Problem haben diejenigen Philosophen, die in den Ergebnissen der Hirnforschung einen Angriff auf die WÜRDE des Menschen sehen und darauf bestehen,  dass das BEWUSSTSEIN eine unangreifbare EIGENSTÄNDIGKEIT habe (weil nur so die Würde des Menschen zu „retten“ sei). 

Frage eines prominenten deutschen Hirnforschers an einen prominenten deutschen Philosophen:

Schön, dann sagen Sie uns, WO wir das Bewusstsein im Menschen FINDEN.

Der Punkt ist: 

Das Bewusstsein ist eine BESTIMMTE von vielen möglichen Konfigurationen der Informationsträger bzw. Information determinierenden MATERIELLEN Entitäten im Gehirn. 

Es gibt viele andere, die kein Bewusstsein beinhalten, etwa jene, die Informationen zum gegenwärtigen Blutdruck oder der Leberfunktion enthalten, die mir daher nicht bewusst sein können. 

Wenn man sie KENNEN, also ein Bewusstsein darüber haben will, muss man sie messen. 

Wir sollten es dabei belassen.

Denn es wirklich O.T. und interessiert hier vermutlich kaum jemanden. 

Dank für den Link zu S. Hossenfelder.

Werde ich mir bei Gelegenheit anschauen, was sie  ALLES dazu zu sagen hat. 

Ihren Eingangsstatements nach ist sie auf der richtigen Spur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179438">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Die Physik sollte keine Probleme mit der Hirnforschung haben, denn das METHODENVERSTÄNDNIS und demnach die jeweils verfolgte METHODIK liegen nicht grundsätzlich auseinander.</p>
<p>Das Problem liegt darin, dass  unterschiedliche, oft methodisch nicht belegbare SCHLUSSFOLGERUNGEN daraus abgeleitet werden.</p>
<p>Ein wirklich GROSSES Problem haben diejenigen Philosophen, die in den Ergebnissen der Hirnforschung einen Angriff auf die WÜRDE des Menschen sehen und darauf bestehen,  dass das BEWUSSTSEIN eine unangreifbare EIGENSTÄNDIGKEIT habe (weil nur so die Würde des Menschen zu „retten“ sei). </p>
<p>Frage eines prominenten deutschen Hirnforschers an einen prominenten deutschen Philosophen:</p>
<p>Schön, dann sagen Sie uns, WO wir das Bewusstsein im Menschen FINDEN.</p>
<p>Der Punkt ist: </p>
<p>Das Bewusstsein ist eine BESTIMMTE von vielen möglichen Konfigurationen der Informationsträger bzw. Information determinierenden MATERIELLEN Entitäten im Gehirn. </p>
<p>Es gibt viele andere, die kein Bewusstsein beinhalten, etwa jene, die Informationen zum gegenwärtigen Blutdruck oder der Leberfunktion enthalten, die mir daher nicht bewusst sein können. </p>
<p>Wenn man sie KENNEN, also ein Bewusstsein darüber haben will, muss man sie messen. </p>
<p>Wir sollten es dabei belassen.</p>
<p>Denn es wirklich O.T. und interessiert hier vermutlich kaum jemanden. </p>
<p>Dank für den Link zu S. Hossenfelder.</p>
<p>Werde ich mir bei Gelegenheit anschauen, was sie  ALLES dazu zu sagen hat. </p>
<p>Ihren Eingangsstatements nach ist sie auf der richtigen Spur.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179508</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 10:41:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179508</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@foxxly

Die AfA Antwort auf @Vater Thiel haben Sie überlesen. 
Ein bilanziell abgeschriebenes Wirtschaftsgut hat einen Marktwert über dem 1€ Bilanzposten. Das gilt für den Finanzier (Bank, Leasinggesellschaft, Unternehmer) genauso wie den Privatmann, der nach 20 Jahren ein gebrauchtes Motorrad verkauft und mit einem mal 2500€ erlöst. Solche Käufe durch Osteuropäer werden von keiner Bank per Kredit finanziert - wobei der Käufer den Preis bestimmt. 

Der Markt für gebrauchte Güter ist weltweit um ein vielfaches größer als wir Wohlstansverwahrlosten Europäer das zur Kenntnis nehmen. 

= keine Kreditaufnahme für solche Käufe, das umlaufende Geld genügt. Kein Wachstumszwang trotz befriedigter Märkte. 

Nicht ich überzeuge sondern Bereiche der Realität, welche Sie gar nicht auf dem Schirm haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423">Richard Ott</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>Die AfA Antwort auf @Vater Thiel haben Sie überlesen.<br />
Ein bilanziell abgeschriebenes Wirtschaftsgut hat einen Marktwert über dem 1€ Bilanzposten. Das gilt für den Finanzier (Bank, Leasinggesellschaft, Unternehmer) genauso wie den Privatmann, der nach 20 Jahren ein gebrauchtes Motorrad verkauft und mit einem mal 2500€ erlöst. Solche Käufe durch Osteuropäer werden von keiner Bank per Kredit finanziert &#8211; wobei der Käufer den Preis bestimmt. </p>
<p>Der Markt für gebrauchte Güter ist weltweit um ein vielfaches größer als wir Wohlstansverwahrlosten Europäer das zur Kenntnis nehmen. </p>
<p>= keine Kreditaufnahme für solche Käufe, das umlaufende Geld genügt. Kein Wachstumszwang trotz befriedigter Märkte. </p>
<p>Nicht ich überzeuge sondern Bereiche der Realität, welche Sie gar nicht auf dem Schirm haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179506</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 10:07:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179506</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ alexander 10:22      &quot;&quot;Bisher können Sie nicht überzeugen.&quot;&quot;  Sie aber auch nicht!!

zu ihren staatskrediten, habe ich keinen widerspruch.

&quot;&quot;Wie der Käufer das bezahlt (Kredite, Guthaben) ist offen und nicht zwingend ein neuer Kredit – das Geld welches vor 60 Jahren VW Käfer bezahlte kann schließlich noch in Umlauf sein..&quot;&quot;

in der gesamtbertachtung ist ein neuer kredit notwendig. oder glauben sie ein neues auto zu den damaligen preis noch erwerben zu können?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ alexander 10:22      &#8220;&#8221;Bisher können Sie nicht überzeugen.&#8221;&#8221;  Sie aber auch nicht!!</p>
<p>zu ihren staatskrediten, habe ich keinen widerspruch.</p>
<p>&#8220;&#8221;Wie der Käufer das bezahlt (Kredite, Guthaben) ist offen und nicht zwingend ein neuer Kredit – das Geld welches vor 60 Jahren VW Käfer bezahlte kann schließlich noch in Umlauf sein..&#8221;&#8221;</p>
<p>in der gesamtbertachtung ist ein neuer kredit notwendig. oder glauben sie ein neues auto zu den damaligen preis noch erwerben zu können?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179505</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 09:34:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179505</guid>

					<description><![CDATA[@Carmen Losmann

Genauso 

&quot;Aber wie die kapitalistische Geldproduktion funktioniert und unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen Geld erzeugt wird …  darüber diskutieren wir selten.&quot;  

ist es. 

Ein etwaiger Ausweg hat nichts mit Geld zu tun, sondern letztendlich mit Frage nach dem bewaffneten Zwang. Um zu erkennen, dass &quot;die Symptome als die Ursachen, der alles aus dem Gleichgewicht drängenden Entwicklungen&quot; ausscheiden, ist festzustellen, dass wir es grundsätzlich und unmittelbar mit dem Kapitalismus und dem Zins zu tun hatten, als nach der neolithischen Revolution Machtsysteme erschienen, die terminlich-fixierte-sanktionsbewehrte Abgaben per Zwang erhoben. Der Kapitalismus hat seine Ursache und seine Begründung nicht in seinen Verwerfungen. Die terminlich fixierte sanktionsbewehrte Abgabe muss als &#039;Erste Ursache&#039; aller Staatlichkeit jenseits der &#039;Dunbar Zahl&#039; gelten - als theoretische &#039;kognitive Grenze&#039; der Anzahl an Menschen, mit denen eine Einzelperson soziale Beziehungen unterhalten kann. Die Abgabe (zuerst externalisiert: Tribut, dann internalisiert: Steuer) setzt einen Zwang (&#039;coercive&#039;) in die Welt, den es vorher in Stammesgemeinschaften nicht gegeben hatte. Es gilt, sich aus der Gefangenschaft des &#039;Neun-Punkte-Problems&#039; zu befreien: Die Ökonomie kann nicht aus ihrem Inneren selbst erklärt werden (Gunnar Heinsohn), sondern: Der Driver kommt immer von außen (Paul C. Martin). 

Das &#039;Vorher-Nachher-Problem&#039; besagt, dass die Auszahlungen vor den Einzahlungen stattfinden. Diese Zeitverzögerung erzeugt zusätzliche Kosten. Die Gesamtverschuldungssummen müssen steigen, weil &quot;über alle Zeit etwas verausgabt werden muss, bevor es überhaupt vereinnahmt werden kann&quot;. Die auf formellem Recht beruhende Herrschaft muss vorfinanziert werden - das Rechtssystem, die Verwaltung, die innere und äußere Verteidigung, usw. -, bevor überhaupt gewirtschaftet werden kann.
 
Das nichtlösbare &#039;Vorher-Nachher-Problem&#039; der Zwänge zur erfolgreichen Nachschuldnersuche mit den nötigen Haftungsräumen der Verschuldungen bedeutet, dass ausschließlich in Schulden mit Finanzierungs- und Refinanzierungszeiträumen und Kapitaldiensten in Weiterverschuldung und in Erweiterung der Haftungsräume zu denken und zu handeln ist.
 
Die entstandenen neuen vorwiegend patriarchalischen Ordnungen sind nicht das Ergebnis der sozialen Übereinkunft und des zwischenmenschlichen Konsenses der Untertanen und wurden letztendlich auch nicht durch Waffengewalt zentralinstanzlich erzwungen, sondern durch die Worte charismatischer Führer mit ihrer Entourage (Söldner, Verwalter, Beamte, Priester).  Bitte dazu Uwe Wesel &#039;Zur Entstehung von Recht in frühen Gesellschaften&#039; lesen. Gesellschaftsvertrag, volonté géneral, Verfassungen, usw. sind nur schöne Erzählungen. Dürfen wir die Verfassung für die zukünftigen VSE (= Brüsseler Prinzipat) selber bestimmen und einführen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Carmen Losmann</p>
<p>Genauso </p>
<p>&#8220;Aber wie die kapitalistische Geldproduktion funktioniert und unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen Geld erzeugt wird …  darüber diskutieren wir selten.&#8221;  </p>
<p>ist es. </p>
<p>Ein etwaiger Ausweg hat nichts mit Geld zu tun, sondern letztendlich mit Frage nach dem bewaffneten Zwang. Um zu erkennen, dass &#8220;die Symptome als die Ursachen, der alles aus dem Gleichgewicht drängenden Entwicklungen&#8221; ausscheiden, ist festzustellen, dass wir es grundsätzlich und unmittelbar mit dem Kapitalismus und dem Zins zu tun hatten, als nach der neolithischen Revolution Machtsysteme erschienen, die terminlich-fixierte-sanktionsbewehrte Abgaben per Zwang erhoben. Der Kapitalismus hat seine Ursache und seine Begründung nicht in seinen Verwerfungen. Die terminlich fixierte sanktionsbewehrte Abgabe muss als &#8216;Erste Ursache&#8217; aller Staatlichkeit jenseits der &#8216;Dunbar Zahl&#8217; gelten &#8211; als theoretische &#8216;kognitive Grenze&#8217; der Anzahl an Menschen, mit denen eine Einzelperson soziale Beziehungen unterhalten kann. Die Abgabe (zuerst externalisiert: Tribut, dann internalisiert: Steuer) setzt einen Zwang (&#8216;coercive&#8217;) in die Welt, den es vorher in Stammesgemeinschaften nicht gegeben hatte. Es gilt, sich aus der Gefangenschaft des &#8216;Neun-Punkte-Problems&#8217; zu befreien: Die Ökonomie kann nicht aus ihrem Inneren selbst erklärt werden (Gunnar Heinsohn), sondern: Der Driver kommt immer von außen (Paul C. Martin). </p>
<p>Das &#8216;Vorher-Nachher-Problem&#8217; besagt, dass die Auszahlungen vor den Einzahlungen stattfinden. Diese Zeitverzögerung erzeugt zusätzliche Kosten. Die Gesamtverschuldungssummen müssen steigen, weil &#8220;über alle Zeit etwas verausgabt werden muss, bevor es überhaupt vereinnahmt werden kann&#8221;. Die auf formellem Recht beruhende Herrschaft muss vorfinanziert werden &#8211; das Rechtssystem, die Verwaltung, die innere und äußere Verteidigung, usw. -, bevor überhaupt gewirtschaftet werden kann.</p>
<p>Das nichtlösbare &#8216;Vorher-Nachher-Problem&#8217; der Zwänge zur erfolgreichen Nachschuldnersuche mit den nötigen Haftungsräumen der Verschuldungen bedeutet, dass ausschließlich in Schulden mit Finanzierungs- und Refinanzierungszeiträumen und Kapitaldiensten in Weiterverschuldung und in Erweiterung der Haftungsräume zu denken und zu handeln ist.</p>
<p>Die entstandenen neuen vorwiegend patriarchalischen Ordnungen sind nicht das Ergebnis der sozialen Übereinkunft und des zwischenmenschlichen Konsenses der Untertanen und wurden letztendlich auch nicht durch Waffengewalt zentralinstanzlich erzwungen, sondern durch die Worte charismatischer Führer mit ihrer Entourage (Söldner, Verwalter, Beamte, Priester).  Bitte dazu Uwe Wesel &#8216;Zur Entstehung von Recht in frühen Gesellschaften&#8217; lesen. Gesellschaftsvertrag, volonté géneral, Verfassungen, usw. sind nur schöne Erzählungen. Dürfen wir die Verfassung für die zukünftigen VSE (= Brüsseler Prinzipat) selber bestimmen und einführen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 09:22:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179501</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@foxxly

Gleichgewichtstheorie des &quot;Stillstandes&quot; in einer Welt deren Leben nicht still steht. So wollen Sie sich aus der Frage stehlen?

Mehrwert entsteht nicht durch Anbieter sondern durch Nachfrage, d.h. der Käufer will mehr bezahlen und steigert den Preis. Wie der Käufer das bezahlt (Kredite, Guthaben) ist offen und nicht zwingend ein neuer Kredit - das Geld welches vor 60 Jahren VW Käfer bezahlte kann schließlich noch in Umlauf sein.....

Auf die exponentielle Kreditaufnahme des Staates gehen Sie gar nicht ein. Dabei sind es die Staaten, welche sich ohne marktfähige Pfänder (griechenlandAnleihen) durch ihre MonopolZentralbanken ständig neu verschulden ohne einen Gedanken an Tilgung oder Zins zu verschwenden. Diese Geld will schließlich immer neu angelegt und verzinst werden, vgl. foxxly 80% Zinsanteil von Produktkosten. 

Bisher können Sie nicht überzeugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423">Richard Ott</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>Gleichgewichtstheorie des &#8220;Stillstandes&#8221; in einer Welt deren Leben nicht still steht. So wollen Sie sich aus der Frage stehlen?</p>
<p>Mehrwert entsteht nicht durch Anbieter sondern durch Nachfrage, d.h. der Käufer will mehr bezahlen und steigert den Preis. Wie der Käufer das bezahlt (Kredite, Guthaben) ist offen und nicht zwingend ein neuer Kredit &#8211; das Geld welches vor 60 Jahren VW Käfer bezahlte kann schließlich noch in Umlauf sein&#8230;..</p>
<p>Auf die exponentielle Kreditaufnahme des Staates gehen Sie gar nicht ein. Dabei sind es die Staaten, welche sich ohne marktfähige Pfänder (griechenlandAnleihen) durch ihre MonopolZentralbanken ständig neu verschulden ohne einen Gedanken an Tilgung oder Zins zu verschwenden. Diese Geld will schließlich immer neu angelegt und verzinst werden, vgl. foxxly 80% Zinsanteil von Produktkosten. </p>
<p>Bisher können Sie nicht überzeugen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179497</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 09:10:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179497</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ weico 09.37

es ging doch nur darum, dass diese beschriebenen vorgänge einen kredit-indzierten wachstumszang auslösen! nicht mehr, oder weniger!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ weico 09.37</p>
<p>es ging doch nur darum, dass diese beschriebenen vorgänge einen kredit-indzierten wachstumszang auslösen! nicht mehr, oder weniger!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179495</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 08:37:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20852#comment-179495</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@foxxly

&quot;passt doch! kein widerspruch. wo liegt ihr problem?
solange sie das zweite bild nicht verkaufen, ändert sich nichts.&quot;

Als Kapitalist hab doch kein Problem damit ,dass mein Wohlstand WÄCHST und bei mir dann KEIN Kredit mehr vorhanden ist ! 
Darum stänkere ich ja auch nicht am Kapitalismus herum und beteilige mich auch nicht an einer utopischen Lösungssuche für einen &quot;Kapitalismus-Wandel&quot; !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wachstumszwang-und-was-waere-die-loesung/#comment-179423">Richard Ott</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>&#8220;passt doch! kein widerspruch. wo liegt ihr problem?<br />
solange sie das zweite bild nicht verkaufen, ändert sich nichts.&#8221;</p>
<p>Als Kapitalist hab doch kein Problem damit ,dass mein Wohlstand WÄCHST und bei mir dann KEIN Kredit mehr vorhanden ist !<br />
Darum stänkere ich ja auch nicht am Kapitalismus herum und beteilige mich auch nicht an einer utopischen Lösungssuche für einen &#8220;Kapitalismus-Wandel&#8221; !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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