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	Kommentare zu: Vom Märchen der einfluss&#173;reichen Noten&#173;banken	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Sep 2020 09:29:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160766</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 09:29:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160766</guid>

					<description><![CDATA[@ Thomas M.

„ich bin inhaltlich übrigens die ganze Zeit und hier nur bei US-Staatsanleihen unterwegs“

Sehr schön, denn das war hier das Thema und nicht die Ablenkungen von Herrn Tischer.

„Historie: Haken dran; darüber streite ich ja nicht.
Gegenwart: Praktische Demonstration was der FED möglich ist.
Zukunft: Yield Control, damit die US sich weiterhin zu guten Konditionen „verschulden“ kann (wenn man das noch so nennen möchte).“

Und was ist der Fed möglich??? Obwohl sie riesige Mengen kauft, sehen wir homöopathische Zuckungen am Markt.

Und „Yield Control“ in der Zukunft? Ich bin mehr als skeptisch. Warum? Never fight the Market! Auch der Dollar ist nicht sakrosankt. Bei weiterhin hohen LB-Defiziten würde bei anhaltender finanzieller Repression der Dollar gen Süden rauschen und die importierte Inflation würde dramatisch ansteigen. 

Ich sehe allerdings weit und breit keine Mechanismen für höheres Wachstum und somit höhere Inflationsraten, die das Zinsniveau nach oben treiben könnten. Ich teile die Einschätzungen von Jeff Snider: https://alhambrapartners.com/author/jsnider/ 

Und anders als Herr Tischer vermutet, spielt am ZLB die Masse keine Rolle, da Anleihen und Cash beinahe perfekte Substitute sind.

Aber ich habe selbstverständlich kein Wahrheitsmonopol und vielleicht irre mich auch, weil ich ein paar wesentliche Punkte/Dynamiken übersehen habe. Die kommenden Jahre werden es zeigen.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas M.</p>
<p>„ich bin inhaltlich übrigens die ganze Zeit und hier nur bei US-Staatsanleihen unterwegs“</p>
<p>Sehr schön, denn das war hier das Thema und nicht die Ablenkungen von Herrn Tischer.</p>
<p>„Historie: Haken dran; darüber streite ich ja nicht.<br />
Gegenwart: Praktische Demonstration was der FED möglich ist.<br />
Zukunft: Yield Control, damit die US sich weiterhin zu guten Konditionen „verschulden“ kann (wenn man das noch so nennen möchte).“</p>
<p>Und was ist der Fed möglich??? Obwohl sie riesige Mengen kauft, sehen wir homöopathische Zuckungen am Markt.</p>
<p>Und „Yield Control“ in der Zukunft? Ich bin mehr als skeptisch. Warum? Never fight the Market! Auch der Dollar ist nicht sakrosankt. Bei weiterhin hohen LB-Defiziten würde bei anhaltender finanzieller Repression der Dollar gen Süden rauschen und die importierte Inflation würde dramatisch ansteigen. </p>
<p>Ich sehe allerdings weit und breit keine Mechanismen für höheres Wachstum und somit höhere Inflationsraten, die das Zinsniveau nach oben treiben könnten. Ich teile die Einschätzungen von Jeff Snider: <a href="https://alhambrapartners.com/author/jsnider/" rel="nofollow ugc">https://alhambrapartners.com/author/jsnider/</a> </p>
<p>Und anders als Herr Tischer vermutet, spielt am ZLB die Masse keine Rolle, da Anleihen und Cash beinahe perfekte Substitute sind.</p>
<p>Aber ich habe selbstverständlich kein Wahrheitsmonopol und vielleicht irre mich auch, weil ich ein paar wesentliche Punkte/Dynamiken übersehen habe. Die kommenden Jahre werden es zeigen.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160477</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 22:53:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160477</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Thomas M.

&#062;Hört sich vielleicht verrückt an, aber die FED hat ein Volumen in Höhe von rund 50% der Emissionen seit Q4 2019 erworben.&#062;

Schön, dass Sie noch einmal nachfassen.

Denn in der Diskussion über das Zins- bzw. Kosten-Delta, das die Notenbanken verursachen, ist untergegangen, dass die SUMMEN, die die Fed und andere Notenbanken bewegen, ENORM sind, wenn man sie über die Zeit addiert. 

Das ist ganz sicher ein Aspekt, der mehr Beachtung verdient.

Denn Masse wirkt auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Thomas M.</p>
<p>&gt;Hört sich vielleicht verrückt an, aber die FED hat ein Volumen in Höhe von rund 50% der Emissionen seit Q4 2019 erworben.&gt;</p>
<p>Schön, dass Sie noch einmal nachfassen.</p>
<p>Denn in der Diskussion über das Zins- bzw. Kosten-Delta, das die Notenbanken verursachen, ist untergegangen, dass die SUMMEN, die die Fed und andere Notenbanken bewegen, ENORM sind, wenn man sie über die Zeit addiert. </p>
<p>Das ist ganz sicher ein Aspekt, der mehr Beachtung verdient.</p>
<p>Denn Masse wirkt auch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160454</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 17:19:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160454</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Mechanismus (ich bin inhaltlich übrigens die ganze Zeit und hier nur bei US-Staatsanleihen unterwegs): Die FED kauft so viele US-Staatsanleihen wie nötig, um den Zins unter einem Wert zu halten, wo sie ihn gerne sehen möchte. Theoretisch zur Not 100% der Neu-Emissionen. Wenn es eine volumen-unbegrenzte Kauforder für x $ gibt, kann sich die US-Treasury zu einem festen maximalen Zinssatz neu verschulden. Hört sich vielleicht verrückt an, aber die FED hat ein Volumen in Höhe von rund 50% der Emissionen seit Q4 2019 erworben. 

&quot;If we draw the line at the beginning of Q4 2019 for a clean starting point, which was a couple weeks after the repo spike, there has been a little under $4 trillion in net Treasury security issuance since then, and the Federal Reserve has accumulated about $2.2 trillion in Treasuries, which is more than half of the net issuance. In fact, the Fed accumulated more Treasuries since the beginning of Q4 2019 than the entire foreign sector accumulated over the past eight years since 2012.&quot;

(Quelle der Lyn Alden Newsletter; die Zahl kommt aus FRED-Charts.)

Zur Zukunft, Statement FED: June 2020 FOMC Meeting Minutes: &quot;The second staff briefing reviewed the yield caps or targets (YCT) policies that the Federal Reserve followed during and after World War II and that the Bank of Japan and the Reserve Bank of Australia are currently employing. These three experiences illustrated different types of YCT policies: During World War II, the Federal Reserve capped yields across the curve to keep Treasury borrowing costs low and stable; since 2016, the Bank of Japan has targeted the 10-year yield to continue to provide accommodation while limiting the potential for an excessive flattening of the yield curve; and, since March 2020, the Reserve Bank of Australia has targeted the three-year yield, a target that is intended to reinforce the bank’s forward guidance for its policy rate and to influence funding rates across much of the Australian economy. The staff noted that these three experiences suggested that credible YCT policies can control government bond yields, pass through to private rates, and, in the absence of exit considerations, may not require large central bank purchases of government debt. But the staff also highlighted the potential for YCT policies to require the central bank to purchase very sizable amounts of government debt under certain circumstances—a potential that was realized in the U.S. experience in the 1940s—and the possibility that, under YCT policies, monetary policy goals might come in conflict with public debt management goals, which could pose risks to the independence of the central bank.&quot;

Historie: Haken dran; darüber streite ich ja nicht.
Gegenwart: Praktische Demonstration was der FED möglich ist. 
Zukunft: Yield Control, damit die US sich weiterhin zu guten Konditionen &quot;verschulden&quot; kann (wenn man das noch so nennen möchte).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Mechanismus (ich bin inhaltlich übrigens die ganze Zeit und hier nur bei US-Staatsanleihen unterwegs): Die FED kauft so viele US-Staatsanleihen wie nötig, um den Zins unter einem Wert zu halten, wo sie ihn gerne sehen möchte. Theoretisch zur Not 100% der Neu-Emissionen. Wenn es eine volumen-unbegrenzte Kauforder für x $ gibt, kann sich die US-Treasury zu einem festen maximalen Zinssatz neu verschulden. Hört sich vielleicht verrückt an, aber die FED hat ein Volumen in Höhe von rund 50% der Emissionen seit Q4 2019 erworben. </p>
<p>&#8220;If we draw the line at the beginning of Q4 2019 for a clean starting point, which was a couple weeks after the repo spike, there has been a little under $4 trillion in net Treasury security issuance since then, and the Federal Reserve has accumulated about $2.2 trillion in Treasuries, which is more than half of the net issuance. In fact, the Fed accumulated more Treasuries since the beginning of Q4 2019 than the entire foreign sector accumulated over the past eight years since 2012.&#8221;</p>
<p>(Quelle der Lyn Alden Newsletter; die Zahl kommt aus FRED-Charts.)</p>
<p>Zur Zukunft, Statement FED: June 2020 FOMC Meeting Minutes: &#8220;The second staff briefing reviewed the yield caps or targets (YCT) policies that the Federal Reserve followed during and after World War II and that the Bank of Japan and the Reserve Bank of Australia are currently employing. These three experiences illustrated different types of YCT policies: During World War II, the Federal Reserve capped yields across the curve to keep Treasury borrowing costs low and stable; since 2016, the Bank of Japan has targeted the 10-year yield to continue to provide accommodation while limiting the potential for an excessive flattening of the yield curve; and, since March 2020, the Reserve Bank of Australia has targeted the three-year yield, a target that is intended to reinforce the bank’s forward guidance for its policy rate and to influence funding rates across much of the Australian economy. The staff noted that these three experiences suggested that credible YCT policies can control government bond yields, pass through to private rates, and, in the absence of exit considerations, may not require large central bank purchases of government debt. But the staff also highlighted the potential for YCT policies to require the central bank to purchase very sizable amounts of government debt under certain circumstances—a potential that was realized in the U.S. experience in the 1940s—and the possibility that, under YCT policies, monetary policy goals might come in conflict with public debt management goals, which could pose risks to the independence of the central bank.&#8221;</p>
<p>Historie: Haken dran; darüber streite ich ja nicht.<br />
Gegenwart: Praktische Demonstration was der FED möglich ist.<br />
Zukunft: Yield Control, damit die US sich weiterhin zu guten Konditionen &#8220;verschulden&#8221; kann (wenn man das noch so nennen möchte).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160450</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 16:14:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160450</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@  Richard Ott

&#062;Wieso soll das ein „qualitativer Unterschied“ sein ob ich zehnmal 1 Stunde lang warte oder einmal 10 Stunden lang warte?&#062;

Der qualitative Unterschied ist:

Im ersten Fall warten sie MIT Pausen, im zweiten OHNE Pausen.

Das Warten im ersten Fall ist demnach nicht identisch mit dem Warten im zweiten. 

So ist es auch bei den Zinsen. 

Kurzfristzinsen sind etwas ANDERES als Langfristzinsen – wie ÄPFEL etwas anderes als BIRNEN sind. 

NATÜRLICH kann man sagen, dass beide OBST sind.
 
Das ist aber eine Kategorisierung, z. B. gegenüber Stein oder Holz, aber keine Identitätsbestimmung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@  Richard Ott</p>
<p>&gt;Wieso soll das ein „qualitativer Unterschied“ sein ob ich zehnmal 1 Stunde lang warte oder einmal 10 Stunden lang warte?&gt;</p>
<p>Der qualitative Unterschied ist:</p>
<p>Im ersten Fall warten sie MIT Pausen, im zweiten OHNE Pausen.</p>
<p>Das Warten im ersten Fall ist demnach nicht identisch mit dem Warten im zweiten. </p>
<p>So ist es auch bei den Zinsen. </p>
<p>Kurzfristzinsen sind etwas ANDERES als Langfristzinsen – wie ÄPFEL etwas anderes als BIRNEN sind. </p>
<p>NATÜRLICH kann man sagen, dass beide OBST sind.</p>
<p>Das ist aber eine Kategorisierung, z. B. gegenüber Stein oder Holz, aber keine Identitätsbestimmung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 16:01:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160449</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@  Michael Stöcker

&#062;In diesem Fall gibt es sogar einen GERINGEREN Refinanzierungsbedarf, da die Fed ja den Betrag dem Konto der Bank gutschreibt.&#062;

Richtig – und das senkt eben die Kosten.

Ich will auch nicht weiter kommentieren. 

Es wäre aber hilfreich für die Diskussionen mit Ihnen, wenn Sie sich auf das JEWEILIGE Thema konzentrieren würden. 

Wenn es nicht um das „Aussaugen“ des deutschen Sparers geht, muss man dazu auch nicht Stellung nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@  Michael Stöcker</p>
<p>&gt;In diesem Fall gibt es sogar einen GERINGEREN Refinanzierungsbedarf, da die Fed ja den Betrag dem Konto der Bank gutschreibt.&gt;</p>
<p>Richtig – und das senkt eben die Kosten.</p>
<p>Ich will auch nicht weiter kommentieren. </p>
<p>Es wäre aber hilfreich für die Diskussionen mit Ihnen, wenn Sie sich auf das JEWEILIGE Thema konzentrieren würden. </p>
<p>Wenn es nicht um das „Aussaugen“ des deutschen Sparers geht, muss man dazu auch nicht Stellung nehmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160443</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 14:44:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160443</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

„Wenn die Fed z. B. Unternehmensanleihen von Banken kauft, dann kauft sie zwar auf einem Marktniveau, aber ihr Kauf WIRKT sich KOSTENSENKEND für diese Banken aus, da sie sich dadurch – ausfallbedrohte Unternehmensanleihe aus der Bilanz, Zentralbankgeld in der Bilanz – günstiger refinanzieren können:“

In diesem Fall gibt es sogar einen GERINGEREN Refinanzierungsbedarf, da die Fed ja den Betrag dem Konto der Bank gutschreibt. Die Banken schwimmen in ZB-Geld/Reserven; von daher sehe ich nicht den von Ihnen beschriebenen Wirkungskanal. Sie hatten zuvor keinen Refinanzierungsbedarf und jetzt erst recht nicht. Diesen Bedarf haben die Schattenbanken. Da deren Operationen aber gerade im Schatten liegen, gibt es hierzu kaum Infos; zumindest sind mir keine bekannt.

„Ich verstehe nicht, warum Sie nicht BEIDES anerkennen können – es besteht doch KEIN Widerspruch –, sondern die Wirkungen der Notenbankpolitik so vehement verneinen.“

Das tue ich doch, Herr Tischer. Die Wirkungen am kurzen und erst Recht am langen Ende sind aber doch dermaßen marginal, dass man nun wirklich nicht behaupten kann – und das ist doch gerade die Draghila-Story, die auch hier am Blog immer wieder kolportiert wird – dass die Zentralbanken das Zinsniveau nach unten „manipulieren“, um auf diese Weise den armen deutschen Sparer auszusaugen. DARUM ging es mir in dieser Diskussion und nicht darum, ob die Preise/Zinsen TEMPORÄR an der dritten Stelle hinter dem Komma ausschlagen. Und wer glaubt (Sie sicherlich nicht), dass man mit Homöopathie schwere Leiden beseitigen kann, der findet in mir nicht den passenden Diskussionspartner. 

Von meiner Seite soll es das nun aber wirklich gewesen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Wenn die Fed z. B. Unternehmensanleihen von Banken kauft, dann kauft sie zwar auf einem Marktniveau, aber ihr Kauf WIRKT sich KOSTENSENKEND für diese Banken aus, da sie sich dadurch – ausfallbedrohte Unternehmensanleihe aus der Bilanz, Zentralbankgeld in der Bilanz – günstiger refinanzieren können:“</p>
<p>In diesem Fall gibt es sogar einen GERINGEREN Refinanzierungsbedarf, da die Fed ja den Betrag dem Konto der Bank gutschreibt. Die Banken schwimmen in ZB-Geld/Reserven; von daher sehe ich nicht den von Ihnen beschriebenen Wirkungskanal. Sie hatten zuvor keinen Refinanzierungsbedarf und jetzt erst recht nicht. Diesen Bedarf haben die Schattenbanken. Da deren Operationen aber gerade im Schatten liegen, gibt es hierzu kaum Infos; zumindest sind mir keine bekannt.</p>
<p>„Ich verstehe nicht, warum Sie nicht BEIDES anerkennen können – es besteht doch KEIN Widerspruch –, sondern die Wirkungen der Notenbankpolitik so vehement verneinen.“</p>
<p>Das tue ich doch, Herr Tischer. Die Wirkungen am kurzen und erst Recht am langen Ende sind aber doch dermaßen marginal, dass man nun wirklich nicht behaupten kann – und das ist doch gerade die Draghila-Story, die auch hier am Blog immer wieder kolportiert wird – dass die Zentralbanken das Zinsniveau nach unten „manipulieren“, um auf diese Weise den armen deutschen Sparer auszusaugen. DARUM ging es mir in dieser Diskussion und nicht darum, ob die Preise/Zinsen TEMPORÄR an der dritten Stelle hinter dem Komma ausschlagen. Und wer glaubt (Sie sicherlich nicht), dass man mit Homöopathie schwere Leiden beseitigen kann, der findet in mir nicht den passenden Diskussionspartner. </p>
<p>Von meiner Seite soll es das nun aber wirklich gewesen sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160442</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 14:41:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160442</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Thomas M.

„Für mich folgt logisch aus der theoretisch unbegrenzten Kaufkraft, dass eine ZB, die tagesaktuell „glätten“ kann, dies auch – wenn gewünscht – beim Zins zumindest nach unten hin auch längerfristig tun kann. Bei der FED heißt das wohl „(formal) yield curve control“ und ist der womöglich nächste Schritt.“

Ich verweise hier auf meine Frage an Dietmar Tischer weiter oben, deren Beantwortung mAn nicht zutreffend ist und sich zudem gerade nicht auf den risikofreien Zins konzentriert, sondern auf Corporate (Junk)Bonds. Aber vielleicht habe ich ja noch etwas übersehen und Sie können die Wirkungskette bei FREIEM Kapitalverkehr darlegen?

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Thomas M.</p>
<p>„Für mich folgt logisch aus der theoretisch unbegrenzten Kaufkraft, dass eine ZB, die tagesaktuell „glätten“ kann, dies auch – wenn gewünscht – beim Zins zumindest nach unten hin auch längerfristig tun kann. Bei der FED heißt das wohl „(formal) yield curve control“ und ist der womöglich nächste Schritt.“</p>
<p>Ich verweise hier auf meine Frage an Dietmar Tischer weiter oben, deren Beantwortung mAn nicht zutreffend ist und sich zudem gerade nicht auf den risikofreien Zins konzentriert, sondern auf Corporate (Junk)Bonds. Aber vielleicht habe ich ja noch etwas übersehen und Sie können die Wirkungskette bei FREIEM Kapitalverkehr darlegen?</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160408</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 11:21:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160408</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@  Michael Stöcker

Richtig ist, dass es bei Fama und bei Ihnen nicht AUSDRÜCKLICH um italienische Anleihen ging.

Aber wenn es um die WIRKUNGEN der Geldpolitik von Notenbanken geht, dann betrifft das auch italienische Anleihen. 

Insofern ist es gerechtfertigt darauf zu verweisen. 

&#062;Auch die Fed vollzieht Marktentwicklungen lediglich nach.&#062;

Das kann man so sagen, aber Sie unterschlagen die WIRKUNGEN des Nachvollzugs, der NICHT abstrakt, sondern ein REALES Marktgeschehen ist - und daher Wirkungen haben MUSS:

Wenn die Fed z. B. Unternehmensanleihen von Banken kauft, dann kauft sie zwar auf einem Marktniveau, aber ihr Kauf WIRKT sich KOSTENSENKEND für diese Banken aus, da  sie sich dadurch – ausfallbedrohte Unternehmensanleihe aus der Bilanz, Zentralbankgeld in der Bilanz – günstiger refinanzieren können:

Günstiger durch geringere Zinszahlungen. 

Da liegt Fama eben falsch – ich verweise auf @ Thomas M. 

Und auch das ist @ Thomas M. richtig:

&#062;Für mich folgt logisch aus der theoretisch unbegrenzten Kaufkraft, dass eine ZB, die tagesaktuell „glätten“ kann, dies auch – wenn gewünscht – beim Zins zumindest nach unten hin auch längerfristig tun kann.&#062;

Das tun die Zentralbanken TATSÄCHLICH, denn sich kaufen schon jahrelang aufgrund ihrer unbegrenzten Kaufkraft.

Das alles ist unbestreitbar.

Aber auch das: 

Es ist unbestreitbar, dass die längerfristigen Zinsen REALWIRTSCHAFTLICH bestimmt werden. 

Denn die Zinskurve ist kontinuierlich gefallen, BEVOR die Notenbanken massiv gekauft haben.

Man kann dazu die Meinung vertreten:

Das ist der DOMINIERENDE Sachverhalt, was die ZINSLANDSCHAFT betrifft.  

Der dominierende, aber NICHT ausschließliche Sachverhalt.

Ich verstehe nicht, warum Sie nicht BEIDES anerkennen können – es besteht doch KEIN Widerspruch –, sondern die Wirkungen der Notenbankpolitik so vehement verneinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@  Michael Stöcker</p>
<p>Richtig ist, dass es bei Fama und bei Ihnen nicht AUSDRÜCKLICH um italienische Anleihen ging.</p>
<p>Aber wenn es um die WIRKUNGEN der Geldpolitik von Notenbanken geht, dann betrifft das auch italienische Anleihen. </p>
<p>Insofern ist es gerechtfertigt darauf zu verweisen. </p>
<p>&gt;Auch die Fed vollzieht Marktentwicklungen lediglich nach.&gt;</p>
<p>Das kann man so sagen, aber Sie unterschlagen die WIRKUNGEN des Nachvollzugs, der NICHT abstrakt, sondern ein REALES Marktgeschehen ist &#8211; und daher Wirkungen haben MUSS:</p>
<p>Wenn die Fed z. B. Unternehmensanleihen von Banken kauft, dann kauft sie zwar auf einem Marktniveau, aber ihr Kauf WIRKT sich KOSTENSENKEND für diese Banken aus, da  sie sich dadurch – ausfallbedrohte Unternehmensanleihe aus der Bilanz, Zentralbankgeld in der Bilanz – günstiger refinanzieren können:</p>
<p>Günstiger durch geringere Zinszahlungen. </p>
<p>Da liegt Fama eben falsch – ich verweise auf @ Thomas M. </p>
<p>Und auch das ist @ Thomas M. richtig:</p>
<p>&gt;Für mich folgt logisch aus der theoretisch unbegrenzten Kaufkraft, dass eine ZB, die tagesaktuell „glätten“ kann, dies auch – wenn gewünscht – beim Zins zumindest nach unten hin auch längerfristig tun kann.&gt;</p>
<p>Das tun die Zentralbanken TATSÄCHLICH, denn sich kaufen schon jahrelang aufgrund ihrer unbegrenzten Kaufkraft.</p>
<p>Das alles ist unbestreitbar.</p>
<p>Aber auch das: </p>
<p>Es ist unbestreitbar, dass die längerfristigen Zinsen REALWIRTSCHAFTLICH bestimmt werden. </p>
<p>Denn die Zinskurve ist kontinuierlich gefallen, BEVOR die Notenbanken massiv gekauft haben.</p>
<p>Man kann dazu die Meinung vertreten:</p>
<p>Das ist der DOMINIERENDE Sachverhalt, was die ZINSLANDSCHAFT betrifft.  </p>
<p>Der dominierende, aber NICHT ausschließliche Sachverhalt.</p>
<p>Ich verstehe nicht, warum Sie nicht BEIDES anerkennen können – es besteht doch KEIN Widerspruch –, sondern die Wirkungen der Notenbankpolitik so vehement verneinen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160407</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 11:14:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160407</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Das ist ein QUALITATIVER Unterschied, der eine ADDITION nicht zulässt.&quot;

Wieso soll das ein &quot;qualitativer Unterschied&quot; sein ob ich zehnmal 1 Stunde lang warte oder einmal 10 Stunden lang warte? 

Und was soll der langfristige Zins denn bitte anderes sein als die Summe der kurzfristigen Zinsen von heute bis zum Enddatum? Solange der Kreditnehmer solvent genug ist, kann er einen Kredit immer prolongieren, und so wird aus einer Verkettung von 10 Krediten mit Laufzeit 1 Jahr ein Kredit mit Laufzeit 10 Jahre. 

Das Problem ist ein anderes: Ex ante hilft uns der Zusammenhang nicht viel weiter, weil wir nicht genau wissen, wie der kurzfristige Zins in 1 Jahr, in 2 Jahren, in 3 Jahren usw. sein wird. Ex post der Zusammenhang (hoffentlich) offensichtlich. 

Wenn alle heute schon fest daran glauben würden, dass die Geldpolitik der Zentralbanken die nächsten 30 Jahre lang so weiter geht, und es auch keine Inflation gibt, und die Staaten solvent bleiben, dann wären auch die 30-jährigen nominalen Zinsen bei Null.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Das ist ein QUALITATIVER Unterschied, der eine ADDITION nicht zulässt.&#8221;</p>
<p>Wieso soll das ein &#8220;qualitativer Unterschied&#8221; sein ob ich zehnmal 1 Stunde lang warte oder einmal 10 Stunden lang warte? </p>
<p>Und was soll der langfristige Zins denn bitte anderes sein als die Summe der kurzfristigen Zinsen von heute bis zum Enddatum? Solange der Kreditnehmer solvent genug ist, kann er einen Kredit immer prolongieren, und so wird aus einer Verkettung von 10 Krediten mit Laufzeit 1 Jahr ein Kredit mit Laufzeit 10 Jahre. </p>
<p>Das Problem ist ein anderes: Ex ante hilft uns der Zusammenhang nicht viel weiter, weil wir nicht genau wissen, wie der kurzfristige Zins in 1 Jahr, in 2 Jahren, in 3 Jahren usw. sein wird. Ex post der Zusammenhang (hoffentlich) offensichtlich. </p>
<p>Wenn alle heute schon fest daran glauben würden, dass die Geldpolitik der Zentralbanken die nächsten 30 Jahre lang so weiter geht, und es auch keine Inflation gibt, und die Staaten solvent bleiben, dann wären auch die 30-jährigen nominalen Zinsen bei Null.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160383</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 09:10:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;Und es ging auch nicht um tagesaktuelle Preisschwankungen oder -glättungen aufgrund von Eingriffen der ZBen.&quot;

Genau darum ging es bei meinem Hinweis/Nachfrage und den Diagramm und dem Disput daraufhin. Wenn Mr. Fama und andere sagen, die ZB kann Zinsen (überhaupt) nicht beeinflussen ist das falsch. Dies ist durch die kurzfristige Beeinflussung widerlegt.

Fama und Co. müssten dann schon sagen, dass die kurzfristigen Preis- und Zins-Beeinflussungen der ZB aus ihrer Sicht keine langfristige Wirkung haben. Soviel Zeit zur Präzision muss sein; vor allem wegen des folgenden Punktes.

Für mich folgt logisch aus der theoretisch unbegrenzten Kaufkraft, dass eine ZB, die tagesaktuell &quot;glätten&quot; kann, dies auch - wenn gewünscht - beim Zins zumindest nach unten hin auch längerfristig tun kann. Bei der FED heißt das wohl &quot;(formal) yield curve control&quot; und ist der womöglich nächste Schritt.

Hier auf die Schnelle mal ein Link dazu; hab ich auch woanders schon gelesen gehabt.
https://seekingalpha.com/article/4357803-fed-launched-yield-curve-control-policy-for-treasuries

&quot;Yield curve control is a commitment by a central bank to buy a sufficient quantity of long-term bonds to keep the rate from rising above a specific target yield. The Federal Reserve has publicly disclosed it&#039;s considering it, [...]&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;Und es ging auch nicht um tagesaktuelle Preisschwankungen oder -glättungen aufgrund von Eingriffen der ZBen.&#8221;</p>
<p>Genau darum ging es bei meinem Hinweis/Nachfrage und den Diagramm und dem Disput daraufhin. Wenn Mr. Fama und andere sagen, die ZB kann Zinsen (überhaupt) nicht beeinflussen ist das falsch. Dies ist durch die kurzfristige Beeinflussung widerlegt.</p>
<p>Fama und Co. müssten dann schon sagen, dass die kurzfristigen Preis- und Zins-Beeinflussungen der ZB aus ihrer Sicht keine langfristige Wirkung haben. Soviel Zeit zur Präzision muss sein; vor allem wegen des folgenden Punktes.</p>
<p>Für mich folgt logisch aus der theoretisch unbegrenzten Kaufkraft, dass eine ZB, die tagesaktuell &#8220;glätten&#8221; kann, dies auch &#8211; wenn gewünscht &#8211; beim Zins zumindest nach unten hin auch längerfristig tun kann. Bei der FED heißt das wohl &#8220;(formal) yield curve control&#8221; und ist der womöglich nächste Schritt.</p>
<p>Hier auf die Schnelle mal ein Link dazu; hab ich auch woanders schon gelesen gehabt.<br />
<a href="https://seekingalpha.com/article/4357803-fed-launched-yield-curve-control-policy-for-treasuries" rel="nofollow ugc">https://seekingalpha.com/article/4357803-fed-launched-yield-curve-control-policy-for-treasuries</a></p>
<p>&#8220;Yield curve control is a commitment by a central bank to buy a sufficient quantity of long-term bonds to keep the rate from rising above a specific target yield. The Federal Reserve has publicly disclosed it&#8217;s considering it, [&#8230;]&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160382</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 08:53:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160382</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

Es ging weder bei Fama noch bei mir um italienische Anleihen. Diese haben Sie ins Spiel gebracht; warum auch immer. Und es ging auch nicht um tagesaktuelle Preisschwankungen oder -glättungen aufgrund von Eingriffen der ZBen. Da gibt es doch überhaupt keinen Dissens. Und schön, dass wir bei den langfristigen Zinstrends einer Meinung zu sein scheinen. Ich schreibe bewusst „scheinen“, da Sie anschließend wie folgt Ihre Sichtweise darlegen:

„AUCH auf einem säkular bedingt über Jahrzehnte GESUNKENEM ZINSNIVEAU können bei bestimmten Bedingungen die Kosten GESENKT werden.

Eine derartige Bedingung kann z. B. eine vergleichsweise sehr hohe Staatsverschuldung sein.

Es können auch die Einstufungen Ratingagenturen sein, die die Finanzierungskosten von Banken und/oder Unternehmen hochtreiben würden.“

Ich bestreite, dass auch in diesem Fall eine Zentralbank erfolgreich die Zinsen drücken kann (Euroland/Italien außen vor). Das würde nur dann funktionieren, wenn der freie Kapitalverkehr eingeschränkt würde. Aber wie schon erwähnt, dann befinden wir uns in einem ganz anderen Regime.

Sie müssten also schon darlegen, WIE die ZB dies macht OHNE dass es zu Ausweichreaktionen der Marktteilnehmer kommt.

Und bitte nicht hierauf berufen: Don‘t fight the Fed. Auch die Fed vollzieht Marktentwicklungen lediglich nach. 

Insofar: Don’t fight the market, because the Fed doesn&#039;t too.

But: Don’t look at the Fed, because she is always too late. Look at the USTs: https://youtu.be/0E-AD0TDFDs?t=50]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>Es ging weder bei Fama noch bei mir um italienische Anleihen. Diese haben Sie ins Spiel gebracht; warum auch immer. Und es ging auch nicht um tagesaktuelle Preisschwankungen oder -glättungen aufgrund von Eingriffen der ZBen. Da gibt es doch überhaupt keinen Dissens. Und schön, dass wir bei den langfristigen Zinstrends einer Meinung zu sein scheinen. Ich schreibe bewusst „scheinen“, da Sie anschließend wie folgt Ihre Sichtweise darlegen:</p>
<p>„AUCH auf einem säkular bedingt über Jahrzehnte GESUNKENEM ZINSNIVEAU können bei bestimmten Bedingungen die Kosten GESENKT werden.</p>
<p>Eine derartige Bedingung kann z. B. eine vergleichsweise sehr hohe Staatsverschuldung sein.</p>
<p>Es können auch die Einstufungen Ratingagenturen sein, die die Finanzierungskosten von Banken und/oder Unternehmen hochtreiben würden.“</p>
<p>Ich bestreite, dass auch in diesem Fall eine Zentralbank erfolgreich die Zinsen drücken kann (Euroland/Italien außen vor). Das würde nur dann funktionieren, wenn der freie Kapitalverkehr eingeschränkt würde. Aber wie schon erwähnt, dann befinden wir uns in einem ganz anderen Regime.</p>
<p>Sie müssten also schon darlegen, WIE die ZB dies macht OHNE dass es zu Ausweichreaktionen der Marktteilnehmer kommt.</p>
<p>Und bitte nicht hierauf berufen: Don‘t fight the Fed. Auch die Fed vollzieht Marktentwicklungen lediglich nach. </p>
<p>Insofar: Don’t fight the market, because the Fed doesn&#8217;t too.</p>
<p>But: Don’t look at the Fed, because she is always too late. Look at the USTs: <a href="https://youtu.be/0E-AD0TDFDs?t=50" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/0E-AD0TDFDs?t=50</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160380</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 08:39:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=20021#comment-160380</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@  Richard Ott 

&#062;… das langfristige Zinsniveau ist nichts anderes als die Summe der kurzfristigen Zinsen in diesem Jahr, im nächsten Jahr, im übernächsten Jahr, und so weiter.&#062;

Das ist FALSCH. 

Langfristzinsen sind Zinsen, die zu JEDEM Zeitpunkt für Anlagen über einen LÄNGEREN Zeitraum festgestellt werden.

Kurzfristzinsen sind Zinsen, die zu JEDEM Zeitpunkt für Anlangen über einen KÜRZEREN Zeitraum festgestellt werden. 

Das ist ein QUALITATIVER Unterschied, der eine ADDITION nicht zulässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/vom-maerchen-der-einflussreichen-notenbanken/#comment-160180">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@  Richard Ott </p>
<p>&gt;… das langfristige Zinsniveau ist nichts anderes als die Summe der kurzfristigen Zinsen in diesem Jahr, im nächsten Jahr, im übernächsten Jahr, und so weiter.&gt;</p>
<p>Das ist FALSCH. </p>
<p>Langfristzinsen sind Zinsen, die zu JEDEM Zeitpunkt für Anlagen über einen LÄNGEREN Zeitraum festgestellt werden.</p>
<p>Kurzfristzinsen sind Zinsen, die zu JEDEM Zeitpunkt für Anlangen über einen KÜRZEREN Zeitraum festgestellt werden. </p>
<p>Das ist ein QUALITATIVER Unterschied, der eine ADDITION nicht zulässt.</p>
]]></content:encoded>
		
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