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	Kommentare zu: Varoufakis&#8217; sozialistische Lösung für die Eurokrise	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 May 2016 19:26:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17907</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2016 19:26:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17702&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Man schreibt mir: „Ich schreibe nicht auf die Kommentarseite, weil ich Ihre Meinung gern wüsste, und zwar à apropos ‚Varoufakis sozialistische Lösung ...‘. Sie schreiben da am Ende: ‚Wer trägt die Kosten?‘, und das erinnert mich an Ihr ‚Back-To-Mesopotamia‘– Papier mit dem Vorschlag einer heftigen europaweiten Vermögensabgabe (über einem bestimmten Limit) zur Refinanzierung von gesunden Banken, Versicherungen etc. Trägt der Gedanken nicht mehr, oder haben Sie ihn fallen lassen, weil er politisch noch weniger durchsetzbar wäre als alles andere. Für eine knappe Antwort wäre ich verbunden.“ 

Und die gab es auch: Warum fragen Sie nicht in der Kommentarfunktion? Meine Antwort ist nicht geheim. Zunächst die Feststellung: Es war nie ein „Vorschlag“, sondern ich habe geschrieben, dass die Regierungen in diese Richtung gehen könnten. Sind sie dann ja auch, siehe Zypern. Es wurde von den DWN als Vorschlag verkauft.

Zu der Logik: Wir haben zu viele faule private und staatliche Schulden. Die müssen bereinigt werden. Dazu gehört – leider – immer auch eine Vermögensreduktion. Dann bleibt die Frage, wie man diese Verluste verteilt:

Pleiten/Zahlungseinstellungen: Treffen die direkten Gläubiger. Ist gerecht, hat aber das Risiko, gute Schuldner mitzureißen. Hat Verteilungswirkungen, weil es überwiegend Geldvermögensbesitzer trifft, wie z.&#160;B. Lebensversicherungen.
Inflation: Trifft Geldvermögen einseitig. Hat deshalb Verteilungswirkungen. 
Besteuerung: ist schwer zu organisieren, unpopulär, aber hätte den Vorteil, die Verteilungswirkung zu kennen.

Irgendwas wird kommen. Ich denke, ein geordneter Prozess ist besser als Chaos, würde also einer steuerlichen Lösung zuneigen. Es ist aber keine Empfehlung gewesen. Die Einzige, die ich mache, ist: Wir sollten das Schuldenthema so oder so möglichst rasch lösen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17702">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Man schreibt mir: „Ich schreibe nicht auf die Kommentarseite, weil ich Ihre Meinung gern wüsste, und zwar à apropos ‚Varoufakis sozialistische Lösung &#8230;‘. Sie schreiben da am Ende: ‚Wer trägt die Kosten?‘, und das erinnert mich an Ihr ‚Back-To-Mesopotamia‘– Papier mit dem Vorschlag einer heftigen europaweiten Vermögensabgabe (über einem bestimmten Limit) zur Refinanzierung von gesunden Banken, Versicherungen etc. Trägt der Gedanken nicht mehr, oder haben Sie ihn fallen lassen, weil er politisch noch weniger durchsetzbar wäre als alles andere. Für eine knappe Antwort wäre ich verbunden.“ </p>
<p>Und die gab es auch: Warum fragen Sie nicht in der Kommentarfunktion? Meine Antwort ist nicht geheim. Zunächst die Feststellung: Es war nie ein „Vorschlag“, sondern ich habe geschrieben, dass die Regierungen in diese Richtung gehen könnten. Sind sie dann ja auch, siehe Zypern. Es wurde von den DWN als Vorschlag verkauft.</p>
<p>Zu der Logik: Wir haben zu viele faule private und staatliche Schulden. Die müssen bereinigt werden. Dazu gehört – leider – immer auch eine Vermögensreduktion. Dann bleibt die Frage, wie man diese Verluste verteilt:</p>
<p>Pleiten/Zahlungseinstellungen: Treffen die direkten Gläubiger. Ist gerecht, hat aber das Risiko, gute Schuldner mitzureißen. Hat Verteilungswirkungen, weil es überwiegend Geldvermögensbesitzer trifft, wie z.&nbsp;B. Lebensversicherungen.<br />
Inflation: Trifft Geldvermögen einseitig. Hat deshalb Verteilungswirkungen.<br />
Besteuerung: ist schwer zu organisieren, unpopulär, aber hätte den Vorteil, die Verteilungswirkung zu kennen.</p>
<p>Irgendwas wird kommen. Ich denke, ein geordneter Prozess ist besser als Chaos, würde also einer steuerlichen Lösung zuneigen. Es ist aber keine Empfehlung gewesen. Die Einzige, die ich mache, ist: Wir sollten das Schuldenthema so oder so möglichst rasch lösen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Ludwig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2016 13:09:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17688&quot;&gt;Blum&lt;/a&gt;.

Hallo Blum,

das es zentralistisch organisiert nicht funktioniert hat die Welt im real (nicht mehr) existenten Sozialismus durch durchgetestet. Meines Erachtens nach wird es erst dann funktionieren wenn die Grundgesetze des Funktionierens umfassend berücksichtigt werden.

Es ist - glaube ich - unstrittig das wir es heute weltweit mit hochkomplexen Systemen zu tun haben die immer noch weiter an Komplexität zunehmen.
Diese Komplexität ist nur durch umfassende Kenntnis und konsequente Anwendung der Gesetze des funktionierens beherrschbar. Diese Grundgesetze des Funktionierens sind weitgehend unbekannt aber gut erforscht und werden von einer (bisher) winzigen Anzahl Menschen /Organisationen genutzt. 

Ich meine damit Kybernetik. Unsere Welt besteht absolut unzweifelhaft aus komplexen Systemen. Solange man die Grundgesetze WIE diese komplexen Systeme funktionieren nicht kennt kann man immer wieder nur aufs neue scheitern. 

mit freundlichen Grüßen 

Stefan Ludwig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17688">Blum</a>.</p>
<p>Hallo Blum,</p>
<p>das es zentralistisch organisiert nicht funktioniert hat die Welt im real (nicht mehr) existenten Sozialismus durch durchgetestet. Meines Erachtens nach wird es erst dann funktionieren wenn die Grundgesetze des Funktionierens umfassend berücksichtigt werden.</p>
<p>Es ist &#8211; glaube ich &#8211; unstrittig das wir es heute weltweit mit hochkomplexen Systemen zu tun haben die immer noch weiter an Komplexität zunehmen.<br />
Diese Komplexität ist nur durch umfassende Kenntnis und konsequente Anwendung der Gesetze des funktionierens beherrschbar. Diese Grundgesetze des Funktionierens sind weitgehend unbekannt aber gut erforscht und werden von einer (bisher) winzigen Anzahl Menschen /Organisationen genutzt. </p>
<p>Ich meine damit Kybernetik. Unsere Welt besteht absolut unzweifelhaft aus komplexen Systemen. Solange man die Grundgesetze WIE diese komplexen Systeme funktionieren nicht kennt kann man immer wieder nur aufs neue scheitern. </p>
<p>mit freundlichen Grüßen </p>
<p>Stefan Ludwig</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ludwig Goller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17707</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Goller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2016 07:04:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Strukturreformen sind nur möglich, wenn die Wirtschaft expandiert, das sieht nun selbst der IWF so.&quot;

Und wann hat jemals eine sozialistische Regierung Strukturreformen eingeleitet, als es der Wirtschaft noch gut ging?

Das ist doch das Problem in Griechenland und anderswo: In schlechten Zeiten darf man nichts reformieren, weil es angeblich die Krise verschärft. Und sind die Zeiten wirtschaftlich gut, sieht keiner einen Bedarf für Reformen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Strukturreformen sind nur möglich, wenn die Wirtschaft expandiert, das sieht nun selbst der IWF so.&#8221;</p>
<p>Und wann hat jemals eine sozialistische Regierung Strukturreformen eingeleitet, als es der Wirtschaft noch gut ging?</p>
<p>Das ist doch das Problem in Griechenland und anderswo: In schlechten Zeiten darf man nichts reformieren, weil es angeblich die Krise verschärft. Und sind die Zeiten wirtschaftlich gut, sieht keiner einen Bedarf für Reformen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17702</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 13:40:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17698&quot;&gt;Katalin&lt;/a&gt;.

&#062;Das behaupten die, die gerretet wurden und bis heute keine Verluste haben hinnehmen müssen.&#062;

Es kommt nicht darauf an, wer was behauptet, sondern – in diesem Fall –, was der beste Weg war, die Folgen von Bankinsolvenzen zu verhindern.

War es der beste Weg, keine Bankinsolvenzen zuzulassen?

Wenn so, gab es den Gegebenheiten nach – MEHRHEITEN in den betroffenen Ländern, u. a. auch in Deutschland – einen anderen Weg, sie zu verhindern?

Und wenn so, was wären dann die Folgen dieses Weges gewesen?

Das sind die Fragen, die beantwortet werden müssen. 

&#062;Sie vergessen eine Sache: Denkverbote gibt es nur bei denen die denken es gebe irgendwelche Regeln oder Gesetzt in BRD, EU oder der Welt.&#062;

Ich vergesse hier nichts.

Es gibt Regeln in der RD, EU und in der Welt. 

Über die kann man nachdenken und man kann sie auch ändern.

Wenn V. in Europa eine Mehrheit zusammenbekommt, die auf Basis von Regeln manifestiert in Institutionalisierung die Schulden, Finanzierungskosten und Risiken vergemeinschaften will, dann ist das völlig in Ordnung.

Mir geht es nur darum, zu erkennen, was er wirklich will und was seine Motive dafür sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17698">Katalin</a>.</p>
<p>&gt;Das behaupten die, die gerretet wurden und bis heute keine Verluste haben hinnehmen müssen.&gt;</p>
<p>Es kommt nicht darauf an, wer was behauptet, sondern – in diesem Fall –, was der beste Weg war, die Folgen von Bankinsolvenzen zu verhindern.</p>
<p>War es der beste Weg, keine Bankinsolvenzen zuzulassen?</p>
<p>Wenn so, gab es den Gegebenheiten nach – MEHRHEITEN in den betroffenen Ländern, u. a. auch in Deutschland – einen anderen Weg, sie zu verhindern?</p>
<p>Und wenn so, was wären dann die Folgen dieses Weges gewesen?</p>
<p>Das sind die Fragen, die beantwortet werden müssen. </p>
<p>&gt;Sie vergessen eine Sache: Denkverbote gibt es nur bei denen die denken es gebe irgendwelche Regeln oder Gesetzt in BRD, EU oder der Welt.&gt;</p>
<p>Ich vergesse hier nichts.</p>
<p>Es gibt Regeln in der RD, EU und in der Welt. </p>
<p>Über die kann man nachdenken und man kann sie auch ändern.</p>
<p>Wenn V. in Europa eine Mehrheit zusammenbekommt, die auf Basis von Regeln manifestiert in Institutionalisierung die Schulden, Finanzierungskosten und Risiken vergemeinschaften will, dann ist das völlig in Ordnung.</p>
<p>Mir geht es nur darum, zu erkennen, was er wirklich will und was seine Motive dafür sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Blum		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17700</link>

		<dc:creator><![CDATA[Blum]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 13:33:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17697&quot;&gt;Felix Kurt&lt;/a&gt;.

Einerseits gebe ich Ihnen Recht, die Zügel wurden finanziell gelockert. Das war das Preisgeld für den Verbleib im Euro. Andererseits sind die Zügel seither angezogen, über politische Einflussnahme auf das Parlament.

Und es bringt nichts, wenn man alle Schulden erliesse, denn das System ändert sich dann erst recht nicht. Und es bringt wirklich nichts, wenn man nicht auch die GR zu einer echten Währung unter eigener Kontrolle hinlässt, und nicht die des Schattenbargeldes als Zweit-&quot;Währung&quot; erzwingt. (http://www.dasgelbeforum.net/board_entry.php?id=401762)

Der Deal wird laufend austariert, und GR hat keine so schlechten Karten. Die göttergleiche Identität zwischen Euro und Europa gibt den GR die Chance, ohne tatsächliche Kooperation, durch taktisches Hinhalten die Grundstruktur zu behalten, laufenden Zufluss von Europageld. Bei der Migration wird es wie mit der Türkei, nur versteckter, Deals geben, denn GR &quot;muss&quot; schöngebetet werden, um nicht die eigene Nacktheit zum Thema werden zu lassen. Militärische Provokationen der Türkei nicht hochzukochen, auch das wird Bonuspunkte geben.

Der Gläubiger soll weiter glauben, er sitze am längeren Hebel. Doch da irrt er.

Tragisch, dass das Festhalten am Euro für GR et al. auf Kosten der Bevölkerung, der Sparer, der Realbranchenarbeiter und der politischen Moral geht. Und wer tut mit? Deutschland, mit voller Kraft, sein Volk nicht fragend, auf in die Vergemeinschaftung aller Schulden unter Beibehaltung aller dinglichen Privatvermögen. Von dort kommt Unterstützung für die politische Arbeit.

Deutschland links unten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17697">Felix Kurt</a>.</p>
<p>Einerseits gebe ich Ihnen Recht, die Zügel wurden finanziell gelockert. Das war das Preisgeld für den Verbleib im Euro. Andererseits sind die Zügel seither angezogen, über politische Einflussnahme auf das Parlament.</p>
<p>Und es bringt nichts, wenn man alle Schulden erliesse, denn das System ändert sich dann erst recht nicht. Und es bringt wirklich nichts, wenn man nicht auch die GR zu einer echten Währung unter eigener Kontrolle hinlässt, und nicht die des Schattenbargeldes als Zweit-&#8220;Währung&#8221; erzwingt. (<a href="http://www.dasgelbeforum.net/board_entry.php?id=401762" rel="nofollow ugc">http://www.dasgelbeforum.net/board_entry.php?id=401762</a>)</p>
<p>Der Deal wird laufend austariert, und GR hat keine so schlechten Karten. Die göttergleiche Identität zwischen Euro und Europa gibt den GR die Chance, ohne tatsächliche Kooperation, durch taktisches Hinhalten die Grundstruktur zu behalten, laufenden Zufluss von Europageld. Bei der Migration wird es wie mit der Türkei, nur versteckter, Deals geben, denn GR &#8220;muss&#8221; schöngebetet werden, um nicht die eigene Nacktheit zum Thema werden zu lassen. Militärische Provokationen der Türkei nicht hochzukochen, auch das wird Bonuspunkte geben.</p>
<p>Der Gläubiger soll weiter glauben, er sitze am längeren Hebel. Doch da irrt er.</p>
<p>Tragisch, dass das Festhalten am Euro für GR et al. auf Kosten der Bevölkerung, der Sparer, der Realbranchenarbeiter und der politischen Moral geht. Und wer tut mit? Deutschland, mit voller Kraft, sein Volk nicht fragend, auf in die Vergemeinschaftung aller Schulden unter Beibehaltung aller dinglichen Privatvermögen. Von dort kommt Unterstützung für die politische Arbeit.</p>
<p>Deutschland links unten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17698</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 12:55:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17696&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

hallo, 

1. &quot;Wenn das nach Lage der Dinge der einzige REALISTISCH gangbare Weg war – worüber man ja diskutieren kann –, dann war die Rettung RICHTIG.&quot;

Das behaupten die, die gerretet wurden und bis heute keine Verluste haben hinnehmen müssen. Das es auch anders geht hat Island gezeigt. Dafür aber ist die Vermögens und damit Machtkonzentration bei einigen wenigen, nicht nur aber insbesondere in der BRD, zu groß.

Zitiere den besten Ökonommen Deutschlands: Ziel war es aus privaten öffentliche Schulden zu machen. Das wurde auch geschafft, die ausl. privaten Gläubiger haben bis jetzt kaum Verluste machen müssen.

2. &quot;Es geht bei Varoufakis nicht um die Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit, sondern darum, dass andere Staaten voll ins Risiko gehen und zwar INSTITUTIONALISIERT, d. h. ohne auf Vertragsbasis davon jemals wieder loszukommen.&quot;

Sie vergessen eine Sache: Denkverbote gibt es nur bei denen die denken es gebe irgendwelche Regeln oder Gesetzt in BRD, EU oder der Welt. 
Varoufakis ist gar nicht so weit entfernt von dem was der BDI will, nur sagt er es ganz offen. Auf die Subventionierung der Dt. Industrie drch den dt. Steuerzahler in Form des Bonitätsraubes (EURO) will die Dt. Industrie (die steht den Eurobonds gar nicht so kritisch gegenüber, wie der Durschnittsbürger) auf keinen Fall verzichten. Das würde nämlich bedeuten, dass sie erheblich weniger Profite machen würden, zu Gunsten der andern Gesellschaftsgruppen.

Wer hätte vor 10 Jahren noch geglaubt, dass in dem zweitbesten Bundesland -Baden Würtemberg, die Grüne und CDU gemeinsam die Regierung bilden würden . 

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17696">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>hallo, </p>
<p>1. &#8220;Wenn das nach Lage der Dinge der einzige REALISTISCH gangbare Weg war – worüber man ja diskutieren kann –, dann war die Rettung RICHTIG.&#8221;</p>
<p>Das behaupten die, die gerretet wurden und bis heute keine Verluste haben hinnehmen müssen. Das es auch anders geht hat Island gezeigt. Dafür aber ist die Vermögens und damit Machtkonzentration bei einigen wenigen, nicht nur aber insbesondere in der BRD, zu groß.</p>
<p>Zitiere den besten Ökonommen Deutschlands: Ziel war es aus privaten öffentliche Schulden zu machen. Das wurde auch geschafft, die ausl. privaten Gläubiger haben bis jetzt kaum Verluste machen müssen.</p>
<p>2. &#8220;Es geht bei Varoufakis nicht um die Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit, sondern darum, dass andere Staaten voll ins Risiko gehen und zwar INSTITUTIONALISIERT, d. h. ohne auf Vertragsbasis davon jemals wieder loszukommen.&#8221;</p>
<p>Sie vergessen eine Sache: Denkverbote gibt es nur bei denen die denken es gebe irgendwelche Regeln oder Gesetzt in BRD, EU oder der Welt.<br />
Varoufakis ist gar nicht so weit entfernt von dem was der BDI will, nur sagt er es ganz offen. Auf die Subventionierung der Dt. Industrie drch den dt. Steuerzahler in Form des Bonitätsraubes (EURO) will die Dt. Industrie (die steht den Eurobonds gar nicht so kritisch gegenüber, wie der Durschnittsbürger) auf keinen Fall verzichten. Das würde nämlich bedeuten, dass sie erheblich weniger Profite machen würden, zu Gunsten der andern Gesellschaftsgruppen.</p>
<p>Wer hätte vor 10 Jahren noch geglaubt, dass in dem zweitbesten Bundesland -Baden Würtemberg, die Grüne und CDU gemeinsam die Regierung bilden würden . </p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix Kurt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17697</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix Kurt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 12:37:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[DE FACTO HAT GRIECHENLAND DEN SCHULDENSCHNITT LÄNGST BEKOMMEN, da das Land heute schon fast keine (adäquaten) Zinsen zahlt. Die Verlängerung von Kreditlaufzeiten bedeutet ja nichts anderes als Schuldenschnitt. Und zwar genau so wie die in diesem Forum oft vorgetragene Schuldenabbaustrategie durch Inflationierung. Die zwischenzeitlichen (Mini-)Zinsen geben den Gläubigern keinen Ausgleich für die Inflation und schon gar nicht für das Kreditrisiko. Eine echte Marktverzerrung! Welche Regierung, welche Ideen werden in 5, 10 oder 20 Jahren in GR an der Macht sein?

Welchen Sinn würde es denn auch machen, die Gläubiger durch einen echten sofortigen und harten Schuldenschnitt wegen der dann notwendigen Abschreibungen so stark zu belasten und die Fähigkeit zur Hilfe dadurch unnötig einzuschränken?? Ggf. gefolgt von Steuererhöhungen und wirtschaftlichen Risiken im eigenen Land/den eigenen Ländern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DE FACTO HAT GRIECHENLAND DEN SCHULDENSCHNITT LÄNGST BEKOMMEN, da das Land heute schon fast keine (adäquaten) Zinsen zahlt. Die Verlängerung von Kreditlaufzeiten bedeutet ja nichts anderes als Schuldenschnitt. Und zwar genau so wie die in diesem Forum oft vorgetragene Schuldenabbaustrategie durch Inflationierung. Die zwischenzeitlichen (Mini-)Zinsen geben den Gläubigern keinen Ausgleich für die Inflation und schon gar nicht für das Kreditrisiko. Eine echte Marktverzerrung! Welche Regierung, welche Ideen werden in 5, 10 oder 20 Jahren in GR an der Macht sein?</p>
<p>Welchen Sinn würde es denn auch machen, die Gläubiger durch einen echten sofortigen und harten Schuldenschnitt wegen der dann notwendigen Abschreibungen so stark zu belasten und die Fähigkeit zur Hilfe dadurch unnötig einzuschränken?? Ggf. gefolgt von Steuererhöhungen und wirtschaftlichen Risiken im eigenen Land/den eigenen Ländern?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 12:15:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Kommt es zum Schuldenschnitt für Griechenland? „Wohl kaum, das würde ja bedeuten, dass Schäuble und Merkel ihrer Wählerschaft beichten müssten, dass sie belogen wurde und die Darlehen an Athen nicht vollständig zurückgezahlt werden. Sie müssten eingestehen, dass schon das erste Hilfsprogramm 2010 ein kapitaler Fehler war und es nur beschlossen wurde, um deutsche und französische Banken zu retten.“&#062;

Lüge ist der eine Punkt, der andere ist, dass dann die real längst eingetretenen Verluste auch buchhalterisch im  Haushalt zum Tragen kämen und zwar anteilig bei allen Staaten, die am Schuldenschnitt beteiligt sind.

Und:

Bei einem Schuldenschnitt würden  Portugal &#038; Co. kommen und auch einen Schuldenschnitt verlangen – mit welchem Recht wollte man ihnen diesen verweigern?

Und auch das noch:

NUR, um die deutschen und französischen Banken zu retten?

Wenn das nach Lage der Dinge der einzige REALISTISCH gangbare Weg war – worüber man ja diskutieren kann –, dann war die Rettung RICHTIG.

Oder hält  jemand die Schockstarre der Realwirtschaft, die unweigerlich auf eine Kettenreaktion von Bankinsolvenzen gefolgt wäre, für vorteilhafter?

Diese Alternative muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.

&#062;Zu Griechenland: „Es braucht eine Umschuldung, ein weniger ehrgeiziges Haushaltsziel, eine Bad  Bank für die faulen Kredite und einen geordneten, fairen Verkauf der staatlichen Aktiva. Dann kann man den öffentlichen Sektor reformieren.&#062;

Varoufakis veräppelt uns: 

Die Griechen wollen staatliche Aktiva überhaupt nicht verkaufen – siehe wie weit sie von den bestehenden Verpflichtungen entfernt sind –, weil die neuen Eigentümer dann öffentlichen Sektor in großen Teilen reformieren durch ENTMACHTUNG der Gewerkschaften. Eine linke Regierung will das nicht. 

 &#062;Strukturreformen sind nur möglich, wenn die Wirtschaft expandiert.&#062;

Unsinn, dann jedenfalls, wenn die Strukturreformen tiefgreifend sein müssen – wie in der gesamten Peripherie. Blum hat hier richtig argumentiert. 

&#062; … sollte die Zentralbank den Fokus allein auf Anleihen der Europäischen Investitionsbank EIB richten. Erst bräuchte die EIB aber vom Europarat grünes Licht für ein Investitionsprogramm im Umfang von etwa 5 bis 6% des BIP. Dazu begibt sie Anleihen. Die EZB sorgt mit der Bereitschaft, diese zu erwerben, für tiefe Zinsen. So würde ein Investitionsprozess angestossen.“&#062;

Abgesehen davon, dass das Helikopter-Geld ist:

Es käme zu großen Teilen zu Fehlinvestitionen, weil mit einem solchen Investitionsprogramm nicht Rendite erzielt, sondern Arbeitslosigkeit bekämpft werden soll. 

„Denn auf dem schlechten Teil der Schulden würde das Zinsniveau von den Marktkräften bestimmt, wodurch die Staaten diszipliniert würden.“ – bto: absolut illusorisch. Die gewichteten Zinsen Italiens wären dann höher als heute. Damit wäre der Konkurs besiegelt. Niemals würden die Staaten einem solchen Vorgehen zustimmen.

Die Staaten würden schon zustimmen, wenn die „schlechten Schulden“ Gemeinschaftsschulden wären. 

Fazit:

Es geht bei Varoufakis nicht um die Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit, sondern darum, dass andere Staaten voll ins Risiko gehen und zwar INSTITUTIONALISIERT, d. h. ohne auf Vertragsbasis davon jemals wieder loszukommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Kommt es zum Schuldenschnitt für Griechenland? „Wohl kaum, das würde ja bedeuten, dass Schäuble und Merkel ihrer Wählerschaft beichten müssten, dass sie belogen wurde und die Darlehen an Athen nicht vollständig zurückgezahlt werden. Sie müssten eingestehen, dass schon das erste Hilfsprogramm 2010 ein kapitaler Fehler war und es nur beschlossen wurde, um deutsche und französische Banken zu retten.“&gt;</p>
<p>Lüge ist der eine Punkt, der andere ist, dass dann die real längst eingetretenen Verluste auch buchhalterisch im  Haushalt zum Tragen kämen und zwar anteilig bei allen Staaten, die am Schuldenschnitt beteiligt sind.</p>
<p>Und:</p>
<p>Bei einem Schuldenschnitt würden  Portugal &amp; Co. kommen und auch einen Schuldenschnitt verlangen – mit welchem Recht wollte man ihnen diesen verweigern?</p>
<p>Und auch das noch:</p>
<p>NUR, um die deutschen und französischen Banken zu retten?</p>
<p>Wenn das nach Lage der Dinge der einzige REALISTISCH gangbare Weg war – worüber man ja diskutieren kann –, dann war die Rettung RICHTIG.</p>
<p>Oder hält  jemand die Schockstarre der Realwirtschaft, die unweigerlich auf eine Kettenreaktion von Bankinsolvenzen gefolgt wäre, für vorteilhafter?</p>
<p>Diese Alternative muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<p>&gt;Zu Griechenland: „Es braucht eine Umschuldung, ein weniger ehrgeiziges Haushaltsziel, eine Bad  Bank für die faulen Kredite und einen geordneten, fairen Verkauf der staatlichen Aktiva. Dann kann man den öffentlichen Sektor reformieren.&gt;</p>
<p>Varoufakis veräppelt uns: </p>
<p>Die Griechen wollen staatliche Aktiva überhaupt nicht verkaufen – siehe wie weit sie von den bestehenden Verpflichtungen entfernt sind –, weil die neuen Eigentümer dann öffentlichen Sektor in großen Teilen reformieren durch ENTMACHTUNG der Gewerkschaften. Eine linke Regierung will das nicht. </p>
<p> &gt;Strukturreformen sind nur möglich, wenn die Wirtschaft expandiert.&gt;</p>
<p>Unsinn, dann jedenfalls, wenn die Strukturreformen tiefgreifend sein müssen – wie in der gesamten Peripherie. Blum hat hier richtig argumentiert. </p>
<p>&gt; … sollte die Zentralbank den Fokus allein auf Anleihen der Europäischen Investitionsbank EIB richten. Erst bräuchte die EIB aber vom Europarat grünes Licht für ein Investitionsprogramm im Umfang von etwa 5 bis 6% des BIP. Dazu begibt sie Anleihen. Die EZB sorgt mit der Bereitschaft, diese zu erwerben, für tiefe Zinsen. So würde ein Investitionsprozess angestossen.“&gt;</p>
<p>Abgesehen davon, dass das Helikopter-Geld ist:</p>
<p>Es käme zu großen Teilen zu Fehlinvestitionen, weil mit einem solchen Investitionsprogramm nicht Rendite erzielt, sondern Arbeitslosigkeit bekämpft werden soll. </p>
<p>„Denn auf dem schlechten Teil der Schulden würde das Zinsniveau von den Marktkräften bestimmt, wodurch die Staaten diszipliniert würden.“ – bto: absolut illusorisch. Die gewichteten Zinsen Italiens wären dann höher als heute. Damit wäre der Konkurs besiegelt. Niemals würden die Staaten einem solchen Vorgehen zustimmen.</p>
<p>Die Staaten würden schon zustimmen, wenn die „schlechten Schulden“ Gemeinschaftsschulden wären. </p>
<p>Fazit:</p>
<p>Es geht bei Varoufakis nicht um die Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit, sondern darum, dass andere Staaten voll ins Risiko gehen und zwar INSTITUTIONALISIERT, d. h. ohne auf Vertragsbasis davon jemals wieder loszukommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix Kurt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17691</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix Kurt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 11:04:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5262#comment-17691</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17687&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Glauben“ JA oder NEIN – schön und gut. 

Aber haben Sie, wie viele andere Ökonomen, die sich mit der Materie auch beschäftigen, einen eigenen Track Record für Ihre Aussagen/Erwartungen/Prognosen ? 

Falls nicht, fehlt mir der Glaube, dass man mit rein theoretischen Ansätzen (interessanten und wertvollen, wohlgemerkt !), deren klar nachvollziehbare Wirkungsmechanismen für mich aber noch nicht eindeutig dargelegt sind, eine substantiiertere Prognose erarbeiten kann – einschließlich den Risikohinweisen auf dem Beipackzettel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17687">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Glauben“ JA oder NEIN – schön und gut. </p>
<p>Aber haben Sie, wie viele andere Ökonomen, die sich mit der Materie auch beschäftigen, einen eigenen Track Record für Ihre Aussagen/Erwartungen/Prognosen ? </p>
<p>Falls nicht, fehlt mir der Glaube, dass man mit rein theoretischen Ansätzen (interessanten und wertvollen, wohlgemerkt !), deren klar nachvollziehbare Wirkungsmechanismen für mich aber noch nicht eindeutig dargelegt sind, eine substantiiertere Prognose erarbeiten kann – einschließlich den Risikohinweisen auf dem Beipackzettel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17690</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 10:39:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5262#comment-17690</guid>

					<description><![CDATA[Hallo, 

es ist ganz einfach, die Kosten tragen die, die sie verursacht haben, nämlich Gläubiger und Schuldner.
SüdEU: Studis, Rentner, AN
NordEU: Sparer 

Varoufakis ist einer der wenigen anständigen und ernsthaften Politiker in Europa, da er keine Macht hat, ein Aussenseiter ist und daher noch nicht gekauft worden ist. Er handelt im Sinne der Allgemeinheit und möchte Europa retten.

Leider haben wir solche Politiker nicht in der BRD, aber ist ja nicht neues, hier:

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/wer-hat-uns-verraten-sozialdemokraten?seite=2

Das Volk soll glauben, es hätte wirkliche Alternativen.

Das meiste was hier in dem Text steht, sind Behauptungen die stimmen können, aber nicht müssen.

Das hier sind aber nackte Zahlen, über die man nicht diskutieren kann, d.h. die wahren Gewinner der Eurokrise;

http://ak85.de/schuldenuhr.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschen

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>es ist ganz einfach, die Kosten tragen die, die sie verursacht haben, nämlich Gläubiger und Schuldner.<br />
SüdEU: Studis, Rentner, AN<br />
NordEU: Sparer </p>
<p>Varoufakis ist einer der wenigen anständigen und ernsthaften Politiker in Europa, da er keine Macht hat, ein Aussenseiter ist und daher noch nicht gekauft worden ist. Er handelt im Sinne der Allgemeinheit und möchte Europa retten.</p>
<p>Leider haben wir solche Politiker nicht in der BRD, aber ist ja nicht neues, hier:</p>
<p><a href="https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/wer-hat-uns-verraten-sozialdemokraten?seite=2" rel="nofollow ugc">https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/wer-hat-uns-verraten-sozialdemokraten?seite=2</a></p>
<p>Das Volk soll glauben, es hätte wirkliche Alternativen.</p>
<p>Das meiste was hier in dem Text steht, sind Behauptungen die stimmen können, aber nicht müssen.</p>
<p>Das hier sind aber nackte Zahlen, über die man nicht diskutieren kann, d.h. die wahren Gewinner der Eurokrise;</p>
<p><a href="http://ak85.de/schuldenuhr.html" rel="nofollow ugc">http://ak85.de/schuldenuhr.html</a><br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschen" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschen</a></p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Blum		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17688</link>

		<dc:creator><![CDATA[Blum]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 09:43:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was Varoufakis auch nicht sagt, ist dass seine Vorschläge am besten umsetzbar sind, wenn kein Bürger mehr aus dem Bankensystem fliehen kann. Also ist er auch für die Bargeldabschaffung. Als Interessenvertreter der Schuldnerländer und ihrer britischen Freunde ist er auch für die automatischen Zwangsvergemeinschaftung der EU-Schulden inkl. einer Gesamthaftung. Damit ist er auch für den Bundesstaat.

Die Briten sind für einen Staatenbund, die Deutschen hätten davon den größten Gewinn. Nur so könnten die gebrochenen No-Bail-Out-Regeln auch durchgesetzt werden. Die &quot;demoratische&quot; Elite Europas will das nicht, weil sie Machtverlust in allen Zentralorganisationen befürchtet, zu Recht.

Es gibt kein Programm für produktivitätsorientierte Leistungsversprechen der Staaten an ihre Bürger. Daraus folgt: man nimmt bei denen, die gespart haben und gibt es denen, die noch nie gespart haben. Das ist im Interesse der Mehrheit der Staaten Europas. Man sieht, wie die Demokratie gegen Gesetze von Saat und Ernte arbeitet. Gute Verträge, gute Gestaltung von Institutionsverfassungen und Auch Zähne zur Durchsetzung, sie alle waren nicht im Interesse der europäischen Zentralisten. Und so haben wir Deutschen uns selbst Sand in die Augen gestreut und tun das abseits Blogs wie diesem immer noch.

Kritik an Ihrem Kommentar:
Reformen erst durchzuführen zu wollen, wenn es Wachstum gibt, ist sinnlos, weil es entweder dazu führt, dass unproduktive Branchen / Zombies mit Staatsgeld noch größer werden oder dass aller Drang nach Veränderung im Keim erstickt wird, weil der Leidensdruck fehlt. Genau deshalb funktioniert Keynes langfristig nicht, weil das Ausgeben vor dem Einnehmen kommt und politisch das Einnehmen nie so wichtig ist wie das Ausgeben. Also haben die Politiker aus Eigeninteresse nur den halben Keynes propagiert. So wie sie jetzt den Piketty propagieren, weil die zweite Hälfte, die Schulden, so unattraktiv sind für die zarten Seelen der Masse und der Politik.

Wenn man also alles so weiterlaufen lässt mit Nichtreformieren, dann kommt der Bundesstaat automatisch, weil die Bürger dann wieder auf den großen Zentralgott in Brüssel hoffen, der ihnen in der Mehrzahl aus der &quot;Solidaritätskasse&quot; ihren Lebensstandard zu erhalten verspricht. Es gibt böse Zungen, die behaupten, das Nichtstun habe deshalb für die Politstrategen eine planvolle Absicht. Wenn alles an die Wand gefahren ist, dann kann man die Nationalstaaten abschaffen. Die Migrationskrise dient dem gleichen Zweck - Chaos, Streit, Zersplitterung der Bürgermeinung, und dann im Hau-Ruck-Verfahren, ganz zentralistische Lösungen, die zu einer faktischen Entmündigung der Bürger führen. Bis es objektiv kracht, kann medial vorbereitet werden, damit die Geister aufnahmefähig werden, wenn die neue Europäische Zentralregierung &quot;zur Rettung Europas&quot; ausgerufen wird.

Varoufakis ist ein Interessenvertreter, mit vielen guten Argumenten, sagt wie Trump vieles, was richtig und wahr ist und von anderen unterdrückt wird. Aber er bietet eben auch Lösungen an, die nicht in unserem Interesse sind. Und dafür streiten unsere eigenen Politiker nicht. Wirtschaftsverständnis, Strategieverständnis entweder unterentwickelt oder deutschland- und deutschenfeindliche Politik in vollem Bewusstsein der Konsequenzen.

Das ist es, was mich ärgert und Blogger wie Sie, die auch in den großen Medien der alten Welt Platz finden, können dieses deutsche Interesse mit einem Appell an unsere Politik verbinden. Tun Sie das weiterhin und laut und finden Sie in Berlin Kontakt zu den wenigen Politikern, die überhaupt noch wirtschaftlich denken können, was die Bevölkerung als Ganzes betrifft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Varoufakis auch nicht sagt, ist dass seine Vorschläge am besten umsetzbar sind, wenn kein Bürger mehr aus dem Bankensystem fliehen kann. Also ist er auch für die Bargeldabschaffung. Als Interessenvertreter der Schuldnerländer und ihrer britischen Freunde ist er auch für die automatischen Zwangsvergemeinschaftung der EU-Schulden inkl. einer Gesamthaftung. Damit ist er auch für den Bundesstaat.</p>
<p>Die Briten sind für einen Staatenbund, die Deutschen hätten davon den größten Gewinn. Nur so könnten die gebrochenen No-Bail-Out-Regeln auch durchgesetzt werden. Die &#8220;demoratische&#8221; Elite Europas will das nicht, weil sie Machtverlust in allen Zentralorganisationen befürchtet, zu Recht.</p>
<p>Es gibt kein Programm für produktivitätsorientierte Leistungsversprechen der Staaten an ihre Bürger. Daraus folgt: man nimmt bei denen, die gespart haben und gibt es denen, die noch nie gespart haben. Das ist im Interesse der Mehrheit der Staaten Europas. Man sieht, wie die Demokratie gegen Gesetze von Saat und Ernte arbeitet. Gute Verträge, gute Gestaltung von Institutionsverfassungen und Auch Zähne zur Durchsetzung, sie alle waren nicht im Interesse der europäischen Zentralisten. Und so haben wir Deutschen uns selbst Sand in die Augen gestreut und tun das abseits Blogs wie diesem immer noch.</p>
<p>Kritik an Ihrem Kommentar:<br />
Reformen erst durchzuführen zu wollen, wenn es Wachstum gibt, ist sinnlos, weil es entweder dazu führt, dass unproduktive Branchen / Zombies mit Staatsgeld noch größer werden oder dass aller Drang nach Veränderung im Keim erstickt wird, weil der Leidensdruck fehlt. Genau deshalb funktioniert Keynes langfristig nicht, weil das Ausgeben vor dem Einnehmen kommt und politisch das Einnehmen nie so wichtig ist wie das Ausgeben. Also haben die Politiker aus Eigeninteresse nur den halben Keynes propagiert. So wie sie jetzt den Piketty propagieren, weil die zweite Hälfte, die Schulden, so unattraktiv sind für die zarten Seelen der Masse und der Politik.</p>
<p>Wenn man also alles so weiterlaufen lässt mit Nichtreformieren, dann kommt der Bundesstaat automatisch, weil die Bürger dann wieder auf den großen Zentralgott in Brüssel hoffen, der ihnen in der Mehrzahl aus der &#8220;Solidaritätskasse&#8221; ihren Lebensstandard zu erhalten verspricht. Es gibt böse Zungen, die behaupten, das Nichtstun habe deshalb für die Politstrategen eine planvolle Absicht. Wenn alles an die Wand gefahren ist, dann kann man die Nationalstaaten abschaffen. Die Migrationskrise dient dem gleichen Zweck &#8211; Chaos, Streit, Zersplitterung der Bürgermeinung, und dann im Hau-Ruck-Verfahren, ganz zentralistische Lösungen, die zu einer faktischen Entmündigung der Bürger führen. Bis es objektiv kracht, kann medial vorbereitet werden, damit die Geister aufnahmefähig werden, wenn die neue Europäische Zentralregierung &#8220;zur Rettung Europas&#8221; ausgerufen wird.</p>
<p>Varoufakis ist ein Interessenvertreter, mit vielen guten Argumenten, sagt wie Trump vieles, was richtig und wahr ist und von anderen unterdrückt wird. Aber er bietet eben auch Lösungen an, die nicht in unserem Interesse sind. Und dafür streiten unsere eigenen Politiker nicht. Wirtschaftsverständnis, Strategieverständnis entweder unterentwickelt oder deutschland- und deutschenfeindliche Politik in vollem Bewusstsein der Konsequenzen.</p>
<p>Das ist es, was mich ärgert und Blogger wie Sie, die auch in den großen Medien der alten Welt Platz finden, können dieses deutsche Interesse mit einem Appell an unsere Politik verbinden. Tun Sie das weiterhin und laut und finden Sie in Berlin Kontakt zu den wenigen Politikern, die überhaupt noch wirtschaftlich denken können, was die Bevölkerung als Ganzes betrifft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17687</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 09:22:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5262#comment-17687</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17685&quot;&gt;Felix Kurt&lt;/a&gt;.

Wer Schulden abbauen möchte, der muss auch Vermögen abbauen; denn mit dieser Politik der schwarzen Null wird es kein Wachstum geben. Die Prognosen der Allianz in allen Ehren: Allein der Glaube fehlt mir. Wahrscheinlicher ist doch eher das japanische Szenario, wenn wir so weiter machen. Hier die Schulden-/Geldvermögensuhr von Deutschland und der Schweiz: http://ak85.de/schuldenuhr.html. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/varoufakis-sozialistische-loesung-fuer-die-eurokrise/#comment-17685">Felix Kurt</a>.</p>
<p>Wer Schulden abbauen möchte, der muss auch Vermögen abbauen; denn mit dieser Politik der schwarzen Null wird es kein Wachstum geben. Die Prognosen der Allianz in allen Ehren: Allein der Glaube fehlt mir. Wahrscheinlicher ist doch eher das japanische Szenario, wenn wir so weiter machen. Hier die Schulden-/Geldvermögensuhr von Deutschland und der Schweiz: <a href="http://ak85.de/schuldenuhr.html" rel="nofollow ugc">http://ak85.de/schuldenuhr.html</a>. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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