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	Kommentare zu: Uscitalia: Die Stimmen der anderen	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2018 23:14:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 23:14:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39827&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Vielleicht nicht nur Verfasstheit, sondern zeitlich überdauernde Persönlichkeit.

Gerade kam mir der Gedanke: Was, wenn diese Leute im Schnitt einfach keine sonderlich ausgeprägte Motivation haben, den Dingen auf den Grund zu gehen, wenig Neugierde, oder - um es messbar zu machen: keine Offenheit/Openness im Big 5-Persönlichkeits-Modell.

&quot;This review shows that researchers in different countries do find consistent personality differences. Psychology and arts/humanities students score high on openness and neuroticism; political science students score high on openness; economics, law, medicine, and political science students score high on extraversion; medicine, psychology, arts/humanities, and science students score high on agreeableness; and arts/humanities students score low on conscientiousness. Statistically speaking, the group differences were often medium sized for all Big Five traits and regularly even large for openness, so these differences are far from trivial.&quot;

Die kreativen, neugierigen Menschen, die den Dingen gerne und gewohnheitsmäßig auf den Grund gehen, sind vermutlich im Finanzsystem - im weitesten Sinne - unterrepräsentiert.

Goldman Sachs sucht anscheinend auch schon mal keine Leute, die besonders offen für Neues sind:
https://news.efinancialcareers.com/jp-en/292397/goldman-sachs-personality-test

Hat seit 8 Jahren nicht geknallt. Daraus folgt: &quot;Will I say there will never, ever be another financial crisis? No, probably that would be going too far. But I do think we’re much safer and I hope that it will not be in our lifetimes and I don’t believe it will.&quot;

Alles schön stabil.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39827">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Vielleicht nicht nur Verfasstheit, sondern zeitlich überdauernde Persönlichkeit.</p>
<p>Gerade kam mir der Gedanke: Was, wenn diese Leute im Schnitt einfach keine sonderlich ausgeprägte Motivation haben, den Dingen auf den Grund zu gehen, wenig Neugierde, oder &#8211; um es messbar zu machen: keine Offenheit/Openness im Big 5-Persönlichkeits-Modell.</p>
<p>&#8220;This review shows that researchers in different countries do find consistent personality differences. Psychology and arts/humanities students score high on openness and neuroticism; political science students score high on openness; economics, law, medicine, and political science students score high on extraversion; medicine, psychology, arts/humanities, and science students score high on agreeableness; and arts/humanities students score low on conscientiousness. Statistically speaking, the group differences were often medium sized for all Big Five traits and regularly even large for openness, so these differences are far from trivial.&#8221;</p>
<p>Die kreativen, neugierigen Menschen, die den Dingen gerne und gewohnheitsmäßig auf den Grund gehen, sind vermutlich im Finanzsystem &#8211; im weitesten Sinne &#8211; unterrepräsentiert.</p>
<p>Goldman Sachs sucht anscheinend auch schon mal keine Leute, die besonders offen für Neues sind:<br />
<a href="https://news.efinancialcareers.com/jp-en/292397/goldman-sachs-personality-test" rel="nofollow ugc">https://news.efinancialcareers.com/jp-en/292397/goldman-sachs-personality-test</a></p>
<p>Hat seit 8 Jahren nicht geknallt. Daraus folgt: &#8220;Will I say there will never, ever be another financial crisis? No, probably that would be going too far. But I do think we’re much safer and I hope that it will not be in our lifetimes and I don’t believe it will.&#8221;</p>
<p>Alles schön stabil.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39827</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 21:24:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39773&quot;&gt;Christian Dirk Bähr&lt;/a&gt;.

Ich habe die ganze Sendung bei Phönix gesehen.

Sehr bezeichnend, wie hier die an der Diskussion Beteiligten aus ihrer INTERESSENLAGE heraus argumentierten, alle mit einer Selbstverständlichkeit, dass dies die ANGEMESSENE Sicht der Dinge sei:

Bankenvertreterin: 
Die Regulierung habe die Lage verbessert, z. B. wird mehr Eigenkapital bei den Banken verlangt

Politikerin: 
Noch ist nicht alles perfekt, aber wir arbeiten daran

Anlageberater:
Wir brauchen die Durchsetzung des Haftungsprinzips

Wissenschaftler (Prof. Sinn):
Die Krise ist längst nicht vorbei, insbesondere faule Kredit in den Bankbilanzen – wie von Ihnen verlinkt

Außer Prof. Sinn war offensichtlich NIEMAND an den KRISENURSACHEN und –MECHANISMEN interessiert und der Moderator hat die anderen auch nicht gefragt, WAS in ihrem Metier zur Krisenbekämpfung im Sinne der BESEITIGUNG der REALWIRTSCHAFTLICHEN  Ursachen getan wird. 

Es wäre auch sinnlos gewesen danach zu fragen.

Denn jeder hätte sagen können und ehrlicherweise auch sagen müssen:

Ich tue meinen Job – und der hat doch etwas mit der Realität zu tun.

Muss ich noch mehr zur unserer Verfasstheit sagen und dazu, warum sich die Dinge so entwickeln, wie sie es tun?
 


¬¬¬¬¬¬]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39773">Christian Dirk Bähr</a>.</p>
<p>Ich habe die ganze Sendung bei Phönix gesehen.</p>
<p>Sehr bezeichnend, wie hier die an der Diskussion Beteiligten aus ihrer INTERESSENLAGE heraus argumentierten, alle mit einer Selbstverständlichkeit, dass dies die ANGEMESSENE Sicht der Dinge sei:</p>
<p>Bankenvertreterin:<br />
Die Regulierung habe die Lage verbessert, z. B. wird mehr Eigenkapital bei den Banken verlangt</p>
<p>Politikerin:<br />
Noch ist nicht alles perfekt, aber wir arbeiten daran</p>
<p>Anlageberater:<br />
Wir brauchen die Durchsetzung des Haftungsprinzips</p>
<p>Wissenschaftler (Prof. Sinn):<br />
Die Krise ist längst nicht vorbei, insbesondere faule Kredit in den Bankbilanzen – wie von Ihnen verlinkt</p>
<p>Außer Prof. Sinn war offensichtlich NIEMAND an den KRISENURSACHEN und –MECHANISMEN interessiert und der Moderator hat die anderen auch nicht gefragt, WAS in ihrem Metier zur Krisenbekämpfung im Sinne der BESEITIGUNG der REALWIRTSCHAFTLICHEN  Ursachen getan wird. </p>
<p>Es wäre auch sinnlos gewesen danach zu fragen.</p>
<p>Denn jeder hätte sagen können und ehrlicherweise auch sagen müssen:</p>
<p>Ich tue meinen Job – und der hat doch etwas mit der Realität zu tun.</p>
<p>Muss ich noch mehr zur unserer Verfasstheit sagen und dazu, warum sich die Dinge so entwickeln, wie sie es tun?</p>
<p>¬¬¬¬¬¬</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 13:59:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39692&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Wolfgang Selig
Vor meinem CSU Austritt habe ich es mehrmals gewagt das Eurothema, anlässlich Jahreshauptversammlungen, an zu sprechen. Ziel meiner Anfrage war z.B. die örtliche MdL. Schnippisch abgefertigt untertreibt ihre Antwort, wobei die Stimmung im Saal gegen mich sprach. Der Landrat hatte das Bedürfnis mich als dritten Ersatzdeligierten für den &quot;Kreis&quot; zu verhindern. 
Später sollten altgediente Parteisoldaten das gleiche Erlebnis haben dürfen...

Anlässlich der erneuten Glyphosatzulassung//Poduimsdiskussion (2017)  erlaubte ich mir wieder die Dame ins Visier zu nehmen um später von ihrem Mitarbeiter photographiert zu werden...

Nach jeder Aktion stille Zustimmung durch Bürger, welche sich Widerspruch nicht öffentlich &quot;leisten&quot; können. Wer integriert ist, hat keine Chance.

Seit 2011 keine Veranstaltung, keiner Partei, in meiner Region zur Eurokrise.
Im Unterschied zu Nordkorea haben wir in Bayern reichlich Gichtkranke...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39692">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Wolfgang Selig<br />
Vor meinem CSU Austritt habe ich es mehrmals gewagt das Eurothema, anlässlich Jahreshauptversammlungen, an zu sprechen. Ziel meiner Anfrage war z.B. die örtliche MdL. Schnippisch abgefertigt untertreibt ihre Antwort, wobei die Stimmung im Saal gegen mich sprach. Der Landrat hatte das Bedürfnis mich als dritten Ersatzdeligierten für den &#8220;Kreis&#8221; zu verhindern.<br />
Später sollten altgediente Parteisoldaten das gleiche Erlebnis haben dürfen&#8230;</p>
<p>Anlässlich der erneuten Glyphosatzulassung//Poduimsdiskussion (2017)  erlaubte ich mir wieder die Dame ins Visier zu nehmen um später von ihrem Mitarbeiter photographiert zu werden&#8230;</p>
<p>Nach jeder Aktion stille Zustimmung durch Bürger, welche sich Widerspruch nicht öffentlich &#8220;leisten&#8221; können. Wer integriert ist, hat keine Chance.</p>
<p>Seit 2011 keine Veranstaltung, keiner Partei, in meiner Region zur Eurokrise.<br />
Im Unterschied zu Nordkorea haben wir in Bayern reichlich Gichtkranke&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39790</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 13:04:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39766&quot;&gt;Zweifler&lt;/a&gt;.

@Zweifler: Darauf will ich jetzt mal antworten: Natürlich wird es Dominoeffekte geben. Ja und? Die wird es eh geben, denn wenn Sie so etwas privat machen, wird es Ihnen genauso gehen: Sie können den Dispokredit oder was auch immer bei Ihrer Bank so lange bei höheren Ausgaben als Einnahmen überziehen wie diese es erlaubt und sich einen Lebensstandard über Ihrem Einkommen leisten. Wenn das Kreditlimit erreicht ist, fallen Sie zurück. Und genau das passiert mit Italien. Und auch bei uns, denn die Exporte müssen wir irgendwann reduzieren, auch wenn das die Exportarbeitsplätze treffen wird. Die Frage ist nur, wer der böse Bube (Mädchen?) sein wird, der dann der Sündenbock ist mit dem Überbringen der schlechten Nachricht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39766">Zweifler</a>.</p>
<p>@Zweifler: Darauf will ich jetzt mal antworten: Natürlich wird es Dominoeffekte geben. Ja und? Die wird es eh geben, denn wenn Sie so etwas privat machen, wird es Ihnen genauso gehen: Sie können den Dispokredit oder was auch immer bei Ihrer Bank so lange bei höheren Ausgaben als Einnahmen überziehen wie diese es erlaubt und sich einen Lebensstandard über Ihrem Einkommen leisten. Wenn das Kreditlimit erreicht ist, fallen Sie zurück. Und genau das passiert mit Italien. Und auch bei uns, denn die Exporte müssen wir irgendwann reduzieren, auch wenn das die Exportarbeitsplätze treffen wird. Die Frage ist nur, wer der böse Bube (Mädchen?) sein wird, der dann der Sündenbock ist mit dem Überbringen der schlechten Nachricht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39788</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 12:59:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39733&quot;&gt;Zweifler&lt;/a&gt;.

@Zweifler: Daran ist smart, dass die bereits vorhandene, aber noch nicht realisierte Pleite offensichtlich wird und die Arbeitnehmer wettbewerbsfähig werden. Ich finde es sehr wohl smart, wenn die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa massiv sinken würde. Und ich finde es nicht smart, ein deutsches Auto zu exportieren, deren Bezahlung dann indirekt die Bundesbank übernimmt und nicht der Käufer bzw. das kaufende Land. Insofern ist das Ganze einfach nur das Ende der Illusionen. Und je früher diese enden, umso besser. 

Folgenden Artikel dazu finde ich ganz brauchbar:

https://www.cicero.de/aussenpolitik/italien-regierung-berlusconi-fuenf-sterne-lega-salvini-di-maio-conte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39733">Zweifler</a>.</p>
<p>@Zweifler: Daran ist smart, dass die bereits vorhandene, aber noch nicht realisierte Pleite offensichtlich wird und die Arbeitnehmer wettbewerbsfähig werden. Ich finde es sehr wohl smart, wenn die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa massiv sinken würde. Und ich finde es nicht smart, ein deutsches Auto zu exportieren, deren Bezahlung dann indirekt die Bundesbank übernimmt und nicht der Käufer bzw. das kaufende Land. Insofern ist das Ganze einfach nur das Ende der Illusionen. Und je früher diese enden, umso besser. </p>
<p>Folgenden Artikel dazu finde ich ganz brauchbar:</p>
<p><a href="https://www.cicero.de/aussenpolitik/italien-regierung-berlusconi-fuenf-sterne-lega-salvini-di-maio-conte" rel="nofollow ugc">https://www.cicero.de/aussenpolitik/italien-regierung-berlusconi-fuenf-sterne-lega-salvini-di-maio-conte</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39786</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 12:55:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39692&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Alexander und Michael Stöcker: Ich behaupte nicht, dass die genannten die Heilsbringer sind, ganz sicher nicht. Aber das Problem ist m.E., dass die Debatten, die die von mir genannten Personen in der eigenen Partei anstoßen wollen, dort noch nicht einmal mehr geführt werden dürfen. Und das sehe ich als Hauptproblem. Ich würde es nicht mit Nordkorea vergleichen, aber der Begriff &quot;unsichtbarer Gehorsam&quot; trifft es m.E. ganz gut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39692">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Alexander und Michael Stöcker: Ich behaupte nicht, dass die genannten die Heilsbringer sind, ganz sicher nicht. Aber das Problem ist m.E., dass die Debatten, die die von mir genannten Personen in der eigenen Partei anstoßen wollen, dort noch nicht einmal mehr geführt werden dürfen. Und das sehe ich als Hauptproblem. Ich würde es nicht mit Nordkorea vergleichen, aber der Begriff &#8220;unsichtbarer Gehorsam&#8221; trifft es m.E. ganz gut.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39774</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 11:19:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

&#062;… sofern es der Staat mit der Parallelwährung nicht übertreibt …&#062;

Das ist der Knackpunkt.

Wird der italienische Staat es übertreiben oder nicht?

Er wird, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Der Grund:

Es ist für ihn – EXTREM hoch verschuldeter Staat – BILLIGER, es zu übertreiben, als die Schuldenlast in Euro zu erhöhen und dafür Zinsen zu zahlen.  

Deshalb wird jede Neuverschuldung tendenziell eine in der Parallelwährung sein. 

Das heißt im Klartext:

Der italienische Staat entzieht sich als Wirtschaftssubjekt tendenziell der geltenden Währung Euro zumindest was seine Binnenaktivitäten angeht. 

Das ist Dynamit für das Währungssystem Euro.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749">Thomas</a>.</p>
<p>&gt;… sofern es der Staat mit der Parallelwährung nicht übertreibt …&gt;</p>
<p>Das ist der Knackpunkt.</p>
<p>Wird der italienische Staat es übertreiben oder nicht?</p>
<p>Er wird, so sicher wie das Amen in der Kirche.</p>
<p>Der Grund:</p>
<p>Es ist für ihn – EXTREM hoch verschuldeter Staat – BILLIGER, es zu übertreiben, als die Schuldenlast in Euro zu erhöhen und dafür Zinsen zu zahlen.  </p>
<p>Deshalb wird jede Neuverschuldung tendenziell eine in der Parallelwährung sein. </p>
<p>Das heißt im Klartext:</p>
<p>Der italienische Staat entzieht sich als Wirtschaftssubjekt tendenziell der geltenden Währung Euro zumindest was seine Binnenaktivitäten angeht. </p>
<p>Das ist Dynamit für das Währungssystem Euro.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Dirk Bähr		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39773</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Dirk Bähr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 11:08:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sinn äußerte sich Mitte April auffallend offen und vor allem öffentlich:
https://www.youtube.com/watch?v=28yB5ka_Euk

Davor schon, bei Lanz, sagte Sinn wörtlich, dass die Konten der Deutschen geplündert würden, ohne dass sie es selbst merkten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinn äußerte sich Mitte April auffallend offen und vor allem öffentlich:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=28yB5ka_Euk" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=28yB5ka_Euk</a></p>
<p>Davor schon, bei Lanz, sagte Sinn wörtlich, dass die Konten der Deutschen geplündert würden, ohne dass sie es selbst merkten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39767</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 10:28:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11345#comment-39767</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Um bei einem einfachen Beispiel zu bleiben (so wie ich die Mechanik aktuell verstehe).

Ich - Unternehmen A - habe aktuell 100 € Einnahmen als Betrieb und muss 30 € Steuern zahlen, weil ich Geschäfte mit anderen privaten Unternehmen mache.

Jetzt kommen zusätzlich sagen wir 100 Schuldscheine dazu, weil ich einen neuen Auftrag vom ital. Staat bekomme, für die Einnahmen muss ich auch 30% Steuern zahlen. *Alle* Steuern kann ich aber mit den Schuldscheinen bezahlen.

Praktisch also:
100 € Einnahmen aus privaten Aufträgen
100 Schuldscheine aus öffentlichen Aufträgen
-60 Schuldscheine für Steuern (für die privaten und öffentlichen Aufträge)
-&#062; bleiben
100 €
und 40 Schuldscheine, die man nach einem sich frei (?) bildenden Wechselkurs umtauschen kann

Z.B. anderes Unternehmen ohne Staatsauftrag muss 40 € Steuern zahlen. Es kauft nun auf dem freien Markt für sagen wir 30 € 40 Schuldscheine und begleicht damit seine Steuern. Unternehmen A ist damit die Schuldscheine los und hat nun 30 € auf dem Konto und Unternehmen B hat dann 10 € statt 0 €, hat also einen Wechselgewinn.

(Wie gesagt: Stark vereinfach und so verstehe ich die Mechanik; gerne korrigieren. Ich denke man muss es mit solchen Beispielen verständlich machen, wie das in der Praxis funktionieren würde.)

Bzgl. des Übertreibens. Das kommt dann wie üblich später ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749">Thomas</a>.</p>
<p>Um bei einem einfachen Beispiel zu bleiben (so wie ich die Mechanik aktuell verstehe).</p>
<p>Ich &#8211; Unternehmen A &#8211; habe aktuell 100 € Einnahmen als Betrieb und muss 30 € Steuern zahlen, weil ich Geschäfte mit anderen privaten Unternehmen mache.</p>
<p>Jetzt kommen zusätzlich sagen wir 100 Schuldscheine dazu, weil ich einen neuen Auftrag vom ital. Staat bekomme, für die Einnahmen muss ich auch 30% Steuern zahlen. *Alle* Steuern kann ich aber mit den Schuldscheinen bezahlen.</p>
<p>Praktisch also:<br />
100 € Einnahmen aus privaten Aufträgen<br />
100 Schuldscheine aus öffentlichen Aufträgen<br />
-60 Schuldscheine für Steuern (für die privaten und öffentlichen Aufträge)<br />
-&gt; bleiben<br />
100 €<br />
und 40 Schuldscheine, die man nach einem sich frei (?) bildenden Wechselkurs umtauschen kann</p>
<p>Z.B. anderes Unternehmen ohne Staatsauftrag muss 40 € Steuern zahlen. Es kauft nun auf dem freien Markt für sagen wir 30 € 40 Schuldscheine und begleicht damit seine Steuern. Unternehmen A ist damit die Schuldscheine los und hat nun 30 € auf dem Konto und Unternehmen B hat dann 10 € statt 0 €, hat also einen Wechselgewinn.</p>
<p>(Wie gesagt: Stark vereinfach und so verstehe ich die Mechanik; gerne korrigieren. Ich denke man muss es mit solchen Beispielen verständlich machen, wie das in der Praxis funktionieren würde.)</p>
<p>Bzgl. des Übertreibens. Das kommt dann wie üblich später ;-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Zweifler		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39766</link>

		<dc:creator><![CDATA[Zweifler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 10:10:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11345#comment-39766</guid>

					<description><![CDATA[Die ersten staatlichen Leistungen, die in Parallelwährung ausbezahlt werden, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Renten und staatlichen Gehälter. So ähnlich hat in der Geschichte immer schon Enteignung begonnen, die Kaufkraft der Bürger schwindet dramatisch. Italien ist aber nicht isoliert, wie Argentinien oder Venezuela, es hängt tief in der Eurozone und daher wird es folgenschwere Dominoeffekte geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten staatlichen Leistungen, die in Parallelwährung ausbezahlt werden, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Renten und staatlichen Gehälter. So ähnlich hat in der Geschichte immer schon Enteignung begonnen, die Kaufkraft der Bürger schwindet dramatisch. Italien ist aber nicht isoliert, wie Argentinien oder Venezuela, es hängt tief in der Eurozone und daher wird es folgenschwere Dominoeffekte geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39761</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 09:44:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Aber selbstverständlich bekommen Sie etwas für die anderen 70 EUR, sofern es der Staat mit der Parallelwährung nicht übertreibt, da nicht alle ihre Leistungen vom Staat bezahlt bekommen, aber alle Steuern zahlen müssen. Insofern ist Ihr Beispiel nicht zu Ende gedacht. Und: Es wird sich sehr schnell ein Wechselkurs bilden, der einen weiteren Anreiz schafft die Parallelwährung als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Gründung einer Bank nach Schweizer Vorbild: https://www.wir.ch/ueber-wir/wer-und-was-ist-wir/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749">Thomas</a>.</p>
<p>Aber selbstverständlich bekommen Sie etwas für die anderen 70 EUR, sofern es der Staat mit der Parallelwährung nicht übertreibt, da nicht alle ihre Leistungen vom Staat bezahlt bekommen, aber alle Steuern zahlen müssen. Insofern ist Ihr Beispiel nicht zu Ende gedacht. Und: Es wird sich sehr schnell ein Wechselkurs bilden, der einen weiteren Anreiz schafft die Parallelwährung als Zahlungsmittel zu akzeptieren.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit wäre die Gründung einer Bank nach Schweizer Vorbild: <a href="https://www.wir.ch/ueber-wir/wer-und-was-ist-wir/" rel="nofollow ugc">https://www.wir.ch/ueber-wir/wer-und-was-ist-wir/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Earl Grey		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39760</link>

		<dc:creator><![CDATA[Earl Grey]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 09:37:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Die benannte Rechnung von &quot;Zweifler&quot; könnte man doch weiter verfolgen: In der ersten betrachteten Periode bezahlt der Handwerker aus 100 [BOT] Einkommen für seine Leistung Steuern i.H.v. 30 [BOT] an den Staat und hebt die 70 Übrigen auf. In Periode zwei und drei kann er wiederum seine Steuerlast von 30 an den Staat bezahlen und in der vierten Periode könnte er immerhin 10 von 30 durch [BOT] bezahlen. Auch der Tankstellenbetreiber, der den Lieferwagen des Handwerkers betankt, könnte sich mit einer Bezahlung in [BOT] einverstanden erklären; wenigstens bis zur Höhe seiner geschätzten Steuerlast (wie es einer der Vor-Kommentatoren schon bemerkt hat). 

An dieser Stelle könnte der Staat das System erweitern, indem er auch für staatliche Leistungen und Gebühren (bspw. Bearbeitungsgebühren auf der Kfz-Stelle oder beim Beantragen eines neuen Personalausweise) die Bezahlung in [BOT] ermöglicht, sodass noch mehr Wirtschaftsteilnehmer einen Anreiz haben, [BOT] zu akzeptieren.

Ich verstehe den Handwerker in diesem Bild so, als dass er seine Schuld gegenüber dem Staat in &quot;Naturalien&quot;, ergo handwerklichen Leistungen direkt für den Staat, bezahlt. Das System der [BOT] ist also ein umlauffähiger Anspruch auf Schuldentilgung gegenüber dem Staat, ergo eine beschränkte Form von &quot;Geld&quot; .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/uscitalia-die-stimmen-der-anderen/#comment-39749">Thomas</a>.</p>
<p>Die benannte Rechnung von &#8220;Zweifler&#8221; könnte man doch weiter verfolgen: In der ersten betrachteten Periode bezahlt der Handwerker aus 100 [BOT] Einkommen für seine Leistung Steuern i.H.v. 30 [BOT] an den Staat und hebt die 70 Übrigen auf. In Periode zwei und drei kann er wiederum seine Steuerlast von 30 an den Staat bezahlen und in der vierten Periode könnte er immerhin 10 von 30 durch [BOT] bezahlen. Auch der Tankstellenbetreiber, der den Lieferwagen des Handwerkers betankt, könnte sich mit einer Bezahlung in [BOT] einverstanden erklären; wenigstens bis zur Höhe seiner geschätzten Steuerlast (wie es einer der Vor-Kommentatoren schon bemerkt hat). </p>
<p>An dieser Stelle könnte der Staat das System erweitern, indem er auch für staatliche Leistungen und Gebühren (bspw. Bearbeitungsgebühren auf der Kfz-Stelle oder beim Beantragen eines neuen Personalausweise) die Bezahlung in [BOT] ermöglicht, sodass noch mehr Wirtschaftsteilnehmer einen Anreiz haben, [BOT] zu akzeptieren.</p>
<p>Ich verstehe den Handwerker in diesem Bild so, als dass er seine Schuld gegenüber dem Staat in &#8220;Naturalien&#8221;, ergo handwerklichen Leistungen direkt für den Staat, bezahlt. Das System der [BOT] ist also ein umlauffähiger Anspruch auf Schuldentilgung gegenüber dem Staat, ergo eine beschränkte Form von &#8220;Geld&#8221; .</p>
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