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	Kommentare zu: Unterschätzen die Anleihenmärkte die Folgen des Populismus?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Jun 2019 07:06:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: ruby		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:06:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72067&quot;&gt;ruby&lt;/a&gt;.

@Ott, die kulturellen, sprachlichen und historischen Verschiedenheiten sind ein weiterer nicht ausreichend angleichbarer Hinderungsgrund für ein Imperium EU. Spanien und Portugal war die Sklavennationen, die 100 Millionen Menschen in die neuen Welten schifften, um diese zu plündern. Mein Freund ist gerade länger in Peru und er  liest die spanische Presse, ich werde zur gebenden Zeit berichten😉
Der Rückzug ins örtliche ist sicher eine Folge der Ökologisierung von Gesellschaften, wenn diese ernstgemeint ist. Daß Sie das vehement offen legen ist Ihre Komplexitätsreduzierung. Dialektik geht immer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72067">ruby</a>.</p>
<p>@Ott, die kulturellen, sprachlichen und historischen Verschiedenheiten sind ein weiterer nicht ausreichend angleichbarer Hinderungsgrund für ein Imperium EU. Spanien und Portugal war die Sklavennationen, die 100 Millionen Menschen in die neuen Welten schifften, um diese zu plündern. Mein Freund ist gerade länger in Peru und er  liest die spanische Presse, ich werde zur gebenden Zeit berichten😉<br />
Der Rückzug ins örtliche ist sicher eine Folge der Ökologisierung von Gesellschaften, wenn diese ernstgemeint ist. Daß Sie das vehement offen legen ist Ihre Komplexitätsreduzierung. Dialektik geht immer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72115</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 06:38:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72065&quot;&gt;ruby&lt;/a&gt;.

@ruby: Ich setze langfristig auch auf die Märkte, aber die EU kann das bis zum kompletten Verlust des Vertrauens m.E. schon noch ganz schön lange durchhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72065">ruby</a>.</p>
<p>@ruby: Ich setze langfristig auch auf die Märkte, aber die EU kann das bis zum kompletten Verlust des Vertrauens m.E. schon noch ganz schön lange durchhalten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72113</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 06:34:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72044&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

@Bakwahn:

Ich gebe Ihrem Szenario (die älteren resignieren, die jüngeren akzeptieren den schleichenden Wohlstandsrückgan) eine Wahrscheinlichkeit von 75 %. Die anderen 25 % könnten aber m.E. dramatisch werden, wenn sich bei den Jüngeren die Wahrnehmung als &quot;betrogene Generation&quot; festsetzen sollte. So wie die 1968er-Revolten noch 1960 von etablierten Politikern nicht vorhergesagt wurden, so halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass wir nach der &quot;grünen&quot; Welle im Rahmen einer Wirtschaftskrise eine &quot;Germany first&quot;-Welle bekommen, wie immer mit Zeitversatz zu den USA. Nämlich dann, wenn auf einmal nicht mehr die SPD alt aussieht (die dann evtl. schon keiner mehr kennt), sondern die Grünen alt und etabliert sind.

In den nächsten Jahren allerdings dürften die Grünen erst einmal reichlich Gelegenheit haben, sich politisch auszutoben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72044">Bakwahn</a>.</p>
<p>@Bakwahn:</p>
<p>Ich gebe Ihrem Szenario (die älteren resignieren, die jüngeren akzeptieren den schleichenden Wohlstandsrückgan) eine Wahrscheinlichkeit von 75 %. Die anderen 25 % könnten aber m.E. dramatisch werden, wenn sich bei den Jüngeren die Wahrnehmung als &#8220;betrogene Generation&#8221; festsetzen sollte. So wie die 1968er-Revolten noch 1960 von etablierten Politikern nicht vorhergesagt wurden, so halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass wir nach der &#8220;grünen&#8221; Welle im Rahmen einer Wirtschaftskrise eine &#8220;Germany first&#8221;-Welle bekommen, wie immer mit Zeitversatz zu den USA. Nämlich dann, wenn auf einmal nicht mehr die SPD alt aussieht (die dann evtl. schon keiner mehr kennt), sondern die Grünen alt und etabliert sind.</p>
<p>In den nächsten Jahren allerdings dürften die Grünen erst einmal reichlich Gelegenheit haben, sich politisch auszutoben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 06:15:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72067&quot;&gt;ruby&lt;/a&gt;.

@ruby

&quot;Herr Tischer, gerade schreibt die Welt, daß auch Spanien eine Regierung mit Rechtpopulisten bekommen kann. Die müssen dann auch noch gerettet werden von den Freitagskindern.&quot;

Nein. Weder der Linksblock noch der Rechtsblock haben im nationalen Parlament eine Mehrheit, die bräuchten jeweils die Unterstützung von katalanischen Separatisten um stabile Regierungsmehrheit zu bilden. Der Bericht, den Sie gelesen haben, bezieht sich wahrscheinlich auf Kommunalwahlen. 

Davon abgesehen: Gibt es eigentlich in Spanien auch so hysterische Presseartikel weil in Bremen die Sozialdemokraten und die Grünen mit der in Teilen linksextremen SED-Nachfolgepartei eine Koalition eingehen wollen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72067">ruby</a>.</p>
<p>@ruby</p>
<p>&#8220;Herr Tischer, gerade schreibt die Welt, daß auch Spanien eine Regierung mit Rechtpopulisten bekommen kann. Die müssen dann auch noch gerettet werden von den Freitagskindern.&#8221;</p>
<p>Nein. Weder der Linksblock noch der Rechtsblock haben im nationalen Parlament eine Mehrheit, die bräuchten jeweils die Unterstützung von katalanischen Separatisten um stabile Regierungsmehrheit zu bilden. Der Bericht, den Sie gelesen haben, bezieht sich wahrscheinlich auf Kommunalwahlen. </p>
<p>Davon abgesehen: Gibt es eigentlich in Spanien auch so hysterische Presseartikel weil in Bremen die Sozialdemokraten und die Grünen mit der in Teilen linksextremen SED-Nachfolgepartei eine Koalition eingehen wollen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72096</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 05:10:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72035&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

@Bakwahn

&quot;Dieser Typ täuscht sich fundamental über die kulturelle Heterogenität, Ungleichartigkeit und Verschiedenartigkeit der europäischen Nationen und deren Auswirkungen z.B. auf den Umgang mit Geld, die Wirtschaftsweise und das Arbeitsethos. Der glaubt, daß in Italien grundlegende Strukturreformen, Investitionen in die Zukunft, deutlich geringere Konsumausgaben zu wirtschaftlicher Prosperität und zur Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse in Gesamtitalien führen müsse und damit langfristig zu ausgeglichenen Haushalten.&quot;

Völlig richtig. Italiener sind halt keine Deutschen oder Niederländer - und werden es auch nie sein. Ich finde das auch in Ordnung so und habe (anders als unsere Mehr-EU-Internationalsozialisten von SPD und Grünen) keine Ambitionen das zu verändern. Man muss halt nur Strukturen innerhalb der EU (besser wäre ein Rückbau zur EG) schaffen, die solche Unterschiede berücksichtigen anstatt alles zentralisieren und verheinheitlichen zu wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72035">Bakwahn</a>.</p>
<p>@Bakwahn</p>
<p>&#8220;Dieser Typ täuscht sich fundamental über die kulturelle Heterogenität, Ungleichartigkeit und Verschiedenartigkeit der europäischen Nationen und deren Auswirkungen z.B. auf den Umgang mit Geld, die Wirtschaftsweise und das Arbeitsethos. Der glaubt, daß in Italien grundlegende Strukturreformen, Investitionen in die Zukunft, deutlich geringere Konsumausgaben zu wirtschaftlicher Prosperität und zur Angleichung der Lebens- und Einkommensverhältnisse in Gesamtitalien führen müsse und damit langfristig zu ausgeglichenen Haushalten.&#8221;</p>
<p>Völlig richtig. Italiener sind halt keine Deutschen oder Niederländer &#8211; und werden es auch nie sein. Ich finde das auch in Ordnung so und habe (anders als unsere Mehr-EU-Internationalsozialisten von SPD und Grünen) keine Ambitionen das zu verändern. Man muss halt nur Strukturen innerhalb der EU (besser wäre ein Rückbau zur EG) schaffen, die solche Unterschiede berücksichtigen anstatt alles zentralisieren und verheinheitlichen zu wollen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72075</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 22:26:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72064&quot;&gt;ruby&lt;/a&gt;.

@ ruby

Ich habe lediglich dargelegt, wie der Populismus im Zusammenspiel mit den Märkten funktioniert.

Ich habe nicht gesagt, dass das EWIG so geht. 

Sie sagen:

&#062;Nein Herr Tischer irgendwie folge ich eher Herrn Stelters Einschätzung, daß die Zentrale in der EZB nicht die Insolvenz verhindern kann.&#062;

Das sehe ich genauso und habe auch immer wieder gesagt, warum das so ist:

Weder die EZB noch Leute wie Salvini können die REALWIRTSCHAFTLICHE Situation Italiens fundamental  ändern, d. h. dem Land ein nachhaltiges reales Wachstum verleihen, so dass es von der Bevölkerung affirmativ angenommen auf einen selbsttragenden Stabilitätskurs gelangt.  

Die Geldpolitik kann das nicht und politische Versuche waren nicht glaubhaft und sind gescheitert. 

Die Parteien, die sie getragen haben, wurden abserviert. 

Oder es einmal so ausgedrückt:

Salvini mit extrem nationalistischen Kurs ist der political saver of last resort für mehr Konsum der italienischen Bevölkerung und in dieser Rolle MUSS er liefern und zwar HIER und HEUTE, wenn er nicht ganz schnell weg sein will vom Fenster. 

Ein großer Teil seiner Glaubwürdigkeit und Zustimmung liegt darin, dass er die von einem erheblichen Teil der italienischen Bevölkerung empfundene Beschränkung aus Brüssel provozierend und zugleich erfolgreich ablehnt – und so die Staatsverschuldung für mehr Konsum erhöhen kann. 

Je erfolgreicher er damit ist – u. a. mit den Mini-Bots, die man ihm rechtlich nicht aus der Hand schlagen kann –, desto mehr entfernt er sich vom Eurozonen-Konsens und damit auch von der EZB. 

Irgendwann kann er oder irgendein Nachfolger nicht mehr „eingefangen“ werden.

Das ist spätestens dann der Fall, wenn die Märkte, die eine derartige Politik faktischer relativer Verarmung sanktionieren, diese Leute so in die Enge treiben, dass sie POLITISCHE Kurzschlusshandlungen begehen.

Das würde dann das Ende sein, im Fall Italien zumindest für die Eurozone in der heutigen Form.  

Kurzum:

Nahezu ABSOLUTE Macht bezüglich der Geldpolitik ist nicht HINREICHENDE Macht, um nationale politische Entscheidungen für eine gewünschte Stabilisierung zu erzwingen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72064">ruby</a>.</p>
<p>@ ruby</p>
<p>Ich habe lediglich dargelegt, wie der Populismus im Zusammenspiel mit den Märkten funktioniert.</p>
<p>Ich habe nicht gesagt, dass das EWIG so geht. </p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt;Nein Herr Tischer irgendwie folge ich eher Herrn Stelters Einschätzung, daß die Zentrale in der EZB nicht die Insolvenz verhindern kann.&gt;</p>
<p>Das sehe ich genauso und habe auch immer wieder gesagt, warum das so ist:</p>
<p>Weder die EZB noch Leute wie Salvini können die REALWIRTSCHAFTLICHE Situation Italiens fundamental  ändern, d. h. dem Land ein nachhaltiges reales Wachstum verleihen, so dass es von der Bevölkerung affirmativ angenommen auf einen selbsttragenden Stabilitätskurs gelangt.  </p>
<p>Die Geldpolitik kann das nicht und politische Versuche waren nicht glaubhaft und sind gescheitert. </p>
<p>Die Parteien, die sie getragen haben, wurden abserviert. </p>
<p>Oder es einmal so ausgedrückt:</p>
<p>Salvini mit extrem nationalistischen Kurs ist der political saver of last resort für mehr Konsum der italienischen Bevölkerung und in dieser Rolle MUSS er liefern und zwar HIER und HEUTE, wenn er nicht ganz schnell weg sein will vom Fenster. </p>
<p>Ein großer Teil seiner Glaubwürdigkeit und Zustimmung liegt darin, dass er die von einem erheblichen Teil der italienischen Bevölkerung empfundene Beschränkung aus Brüssel provozierend und zugleich erfolgreich ablehnt – und so die Staatsverschuldung für mehr Konsum erhöhen kann. </p>
<p>Je erfolgreicher er damit ist – u. a. mit den Mini-Bots, die man ihm rechtlich nicht aus der Hand schlagen kann –, desto mehr entfernt er sich vom Eurozonen-Konsens und damit auch von der EZB. </p>
<p>Irgendwann kann er oder irgendein Nachfolger nicht mehr „eingefangen“ werden.</p>
<p>Das ist spätestens dann der Fall, wenn die Märkte, die eine derartige Politik faktischer relativer Verarmung sanktionieren, diese Leute so in die Enge treiben, dass sie POLITISCHE Kurzschlusshandlungen begehen.</p>
<p>Das würde dann das Ende sein, im Fall Italien zumindest für die Eurozone in der heutigen Form.  </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Nahezu ABSOLUTE Macht bezüglich der Geldpolitik ist nicht HINREICHENDE Macht, um nationale politische Entscheidungen für eine gewünschte Stabilisierung zu erzwingen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72067</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 19:56:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72057&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Herr Tischer, gerade schreibt die Welt, daß auch Spanien eine Regierung mit Rechtpopulisten bekommen kann. Die müssen dann auch noch gerettet werden von den Freitagskindern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72057">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Herr Tischer, gerade schreibt die Welt, daß auch Spanien eine Regierung mit Rechtpopulisten bekommen kann. Die müssen dann auch noch gerettet werden von den Freitagskindern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72065</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 19:44:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72059&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

Bakwahn Herr Stöcker hat doch die Struktur der Staatsanleihen verlinkt, 80% nicht im Ausgabeland und 40% nicht im Euro Eine interessante Wette, ob die Finanzmärkte oder die EU gewinnen. Ich setze auf die Märkte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72059">Bakwahn</a>.</p>
<p>Bakwahn Herr Stöcker hat doch die Struktur der Staatsanleihen verlinkt, 80% nicht im Ausgabeland und 40% nicht im Euro Eine interessante Wette, ob die Finanzmärkte oder die EU gewinnen. Ich setze auf die Märkte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72064</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 19:33:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72057&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Herr Tischer, es entbehrt nicht einer gewissen Absurdität, wenn andere Großeltern den Freitagsenkeln von Sven Giegold, der auf der Pressekonferenz nach den EU Wahlen diese mit soviel Timbre in der Stimme anhimmelte, zu den Bildern aus dem Photoalbum erzählen, wie sie mit den Eltern also Urgroßeltern einen Capuccino für 2,50 DM auf dem Marcusplatz in Venedig genossen haben, während die Enkel jetzt gerade dem Populisten Salvini zur Rettung des Staates Italien ihre verbleibenden Lebenserträge verpfänden. Als EU Finanzexperte ist er ja der verantwortliche Rettungsstratege.
Nein Herr Tischer irgendwie folge  ich eher Herrn Stelters Einschätzung, daß die Zentrale in der EZB nicht die Insolvenz verhindern kann. Das Vorbild USA läßt Bundesstaaten eigenverantwortlich bankrott gehen. Dort werden bisher nur Privatbanken via FED Reserven Rat plus Kongresshaftung wegen to big to fail gerettet, nicht aber politische Interessenplayer. Deshalb entspricht die Regionale FED Struktur auch nicht der Bundesstaatlichen Gliederung in den USA. Da wird ein weiterer gewichtiger Strukturfehler des Eurosystems nicht beachtet. Nein Bruxelles will keine Staatsregierungen von Populisten retten müssen. Daher wird Italien nicht durch die EZB finanziert werden, was zum Austritt aus dem Euro führt, wie bereits beim EWS in den 90ern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72057">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Herr Tischer, es entbehrt nicht einer gewissen Absurdität, wenn andere Großeltern den Freitagsenkeln von Sven Giegold, der auf der Pressekonferenz nach den EU Wahlen diese mit soviel Timbre in der Stimme anhimmelte, zu den Bildern aus dem Photoalbum erzählen, wie sie mit den Eltern also Urgroßeltern einen Capuccino für 2,50 DM auf dem Marcusplatz in Venedig genossen haben, während die Enkel jetzt gerade dem Populisten Salvini zur Rettung des Staates Italien ihre verbleibenden Lebenserträge verpfänden. Als EU Finanzexperte ist er ja der verantwortliche Rettungsstratege.<br />
Nein Herr Tischer irgendwie folge  ich eher Herrn Stelters Einschätzung, daß die Zentrale in der EZB nicht die Insolvenz verhindern kann. Das Vorbild USA läßt Bundesstaaten eigenverantwortlich bankrott gehen. Dort werden bisher nur Privatbanken via FED Reserven Rat plus Kongresshaftung wegen to big to fail gerettet, nicht aber politische Interessenplayer. Deshalb entspricht die Regionale FED Struktur auch nicht der Bundesstaatlichen Gliederung in den USA. Da wird ein weiterer gewichtiger Strukturfehler des Eurosystems nicht beachtet. Nein Bruxelles will keine Staatsregierungen von Populisten retten müssen. Daher wird Italien nicht durch die EZB finanziert werden, was zum Austritt aus dem Euro führt, wie bereits beim EWS in den 90ern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72059</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 18:55:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Tischer
Richtig! Die Italiener wären doch Vollpfosten, wenn sie die Eurozone verlassen würden. Es ist im Euroverbund dank EZB noch nie so einfach, an so viel billiges, fast kostenloses Geld zu kommen. Sie bekommen ungezählte Milliarden geschenkt. Das ist für ein traditionelles Weichwährungsland wie Italien ungemein vorteilhaft. Ein dreifach Hoch dem, der diesen Euro und diese EZB schuf.
Das Durchwurschteln mit Nullzins-und Negativzinspolitik, Staats-, Banken- und Zombiefirmenfinanzierung, mit „Rettungsschirmen“ und Schuldenstornierungen und Schuldenschnitten wird munter weitergehen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wurschteln  die auch noch in 12, in 15 Jahren hahahahaha

Live aus der Düsseldorfer Universitätsbibliothek
Felix Haller  - seit 2013 alternativ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tischer<br />
Richtig! Die Italiener wären doch Vollpfosten, wenn sie die Eurozone verlassen würden. Es ist im Euroverbund dank EZB noch nie so einfach, an so viel billiges, fast kostenloses Geld zu kommen. Sie bekommen ungezählte Milliarden geschenkt. Das ist für ein traditionelles Weichwährungsland wie Italien ungemein vorteilhaft. Ein dreifach Hoch dem, der diesen Euro und diese EZB schuf.<br />
Das Durchwurschteln mit Nullzins-und Negativzinspolitik, Staats-, Banken- und Zombiefirmenfinanzierung, mit „Rettungsschirmen“ und Schuldenstornierungen und Schuldenschnitten wird munter weitergehen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wurschteln  die auch noch in 12, in 15 Jahren hahahahaha</p>
<p>Live aus der Düsseldorfer Universitätsbibliothek<br />
Felix Haller  &#8211; seit 2013 alternativ</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72057</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 18:29:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15111#comment-72057</guid>

					<description><![CDATA[Italien ist ein Fall, bei dem man nicht so agieren kann, wie Schäuble es 2015 in der Griechenlandkrise tat, als er vorschlug: 

Das Land könne ja austreten. 

Salvini weiß das und spielt daher auch nicht den Besserwisser, den Varoufakis gab – und scheiterte. 

Salvini lässt die Muskeln spielen. 

Und die sind so stark – Italien ist u. a. Nettozahler in der EU –, dass sich diese schon mit der Einleitung eines Defizitverfahrens gegen Italien unglaubwürdig macht. 

Hier die Einschätzung:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/defizitverfahren-gegen-italien-bruesseler-recht-16223382.html

Was wir erleben (werden), IST beidseitig PRAKTIZIERTER Populismus. 

Falls die Märkte häßlich reagieren sollten – und das werden sie natürlich, denn BEWERTUNG u. a. anhand von RISIKOPRÄMIEN ist ihre Aufgabe –,  ist die „Rettung“ Italiens vorgezeichnet:

Italienische Mini-Bots, die EZB mit Maßnahmen vor allem zur Stützung der italienischen Banken und Kaschierung durch „Investitionen“ aus dem EU-Haushalt. 

Man könnte auch sagen:

Es sind immer wieder die Märkte, die zur „Rettung“ Italiens den Anstoß geben, wenn Leute wie der Populist Salvini nicht anders handeln können.  

Selbstverständlich werden wir mitspielen, denn ganz richtig:

&#062;„(…) there is a sense in which even mainstream northern European politicians are populists and nationalists. They are conspicuously reluctant to contemplate fiscal transfers to southern Europeans that their voters regard as profligate&#062;

ALLE sind Populisten. 

Weil es überhaupt nicht anders sein kann, funktionieren EU und Eurozone so, wie sie funktionieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italien ist ein Fall, bei dem man nicht so agieren kann, wie Schäuble es 2015 in der Griechenlandkrise tat, als er vorschlug: </p>
<p>Das Land könne ja austreten. </p>
<p>Salvini weiß das und spielt daher auch nicht den Besserwisser, den Varoufakis gab – und scheiterte. </p>
<p>Salvini lässt die Muskeln spielen. </p>
<p>Und die sind so stark – Italien ist u. a. Nettozahler in der EU –, dass sich diese schon mit der Einleitung eines Defizitverfahrens gegen Italien unglaubwürdig macht. </p>
<p>Hier die Einschätzung:</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/defizitverfahren-gegen-italien-bruesseler-recht-16223382.html" rel="nofollow ugc">https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/defizitverfahren-gegen-italien-bruesseler-recht-16223382.html</a></p>
<p>Was wir erleben (werden), IST beidseitig PRAKTIZIERTER Populismus. </p>
<p>Falls die Märkte häßlich reagieren sollten – und das werden sie natürlich, denn BEWERTUNG u. a. anhand von RISIKOPRÄMIEN ist ihre Aufgabe –,  ist die „Rettung“ Italiens vorgezeichnet:</p>
<p>Italienische Mini-Bots, die EZB mit Maßnahmen vor allem zur Stützung der italienischen Banken und Kaschierung durch „Investitionen“ aus dem EU-Haushalt. </p>
<p>Man könnte auch sagen:</p>
<p>Es sind immer wieder die Märkte, die zur „Rettung“ Italiens den Anstoß geben, wenn Leute wie der Populist Salvini nicht anders handeln können.  </p>
<p>Selbstverständlich werden wir mitspielen, denn ganz richtig:</p>
<p>&gt;„(…) there is a sense in which even mainstream northern European politicians are populists and nationalists. They are conspicuously reluctant to contemplate fiscal transfers to southern Europeans that their voters regard as profligate&gt;</p>
<p>ALLE sind Populisten. </p>
<p>Weil es überhaupt nicht anders sein kann, funktionieren EU und Eurozone so, wie sie funktionieren.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72050</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 17:47:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15111#comment-72050</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72016&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ M. Stöcker

Ich habe Ihnen am anderen Thread mit dem angegebenen Link ausführlich geantwortet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/unterschaetzen-die-anleihenmaerkte-die-folgen-des-populismus/#comment-72016">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ M. Stöcker</p>
<p>Ich habe Ihnen am anderen Thread mit dem angegebenen Link ausführlich geantwortet.</p>
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