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	Kommentare zu: Überschuldung als Kernübel	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Mar 2018 13:51:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36343</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 13:51:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36339&quot;&gt;Eric&lt;/a&gt;.

Schon recht, ich habe überhaupt nichts dagegen und kann natürlich auch nichts dagegen haben, dass sich andere Leser lediglich mit inhaltlichen Gesichtspunkten auseinandersetzen. 

Wenn es sachlich gut fundierte Beiträge sind, die auf Interesse stoßen, ist das bestens. 

Ich bewege mich mitunter mehr auf einer anderen Ebene mit meinen Beiträgen, weil ich damit Verweise auf die Substanz jenseits des Faktischen geben will. 

Auch die ist für QUALITÄT mitentscheidend.  

Kurzum, ich fand Ihre Frage durchaus angemessen und da Sie meine Antwort akzeptieren, haben wir keine Probleme miteinander.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36339">Eric</a>.</p>
<p>Schon recht, ich habe überhaupt nichts dagegen und kann natürlich auch nichts dagegen haben, dass sich andere Leser lediglich mit inhaltlichen Gesichtspunkten auseinandersetzen. </p>
<p>Wenn es sachlich gut fundierte Beiträge sind, die auf Interesse stoßen, ist das bestens. </p>
<p>Ich bewege mich mitunter mehr auf einer anderen Ebene mit meinen Beiträgen, weil ich damit Verweise auf die Substanz jenseits des Faktischen geben will. </p>
<p>Auch die ist für QUALITÄT mitentscheidend.  </p>
<p>Kurzum, ich fand Ihre Frage durchaus angemessen und da Sie meine Antwort akzeptieren, haben wir keine Probleme miteinander.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Eric		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36339</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 13:01:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Tischer,

vielen Dank für die Klarstellung.

Wenn Sie durchaus berechtigt die mangelnde Stringenz von Kralls Argumentation anführen, dann lassen Sie mich doch als Vorschlag zur Güte anregen, daß wir uns wenigstens hier auf bto inhaltlich mit dem Gesagten auseinandersetzen (auch wenn es einmal schlecht begründet sein sollte), anstatt uns an der Person Kralls abzuarbeiten. Denn in der Kakophonie der Argumente und Meinungen ist Krall schließlich nur einer von vielen.

Mit Ihrer impliziten Kritik, daß Fokus meist nicht der Argumentationshöhe von bto entspricht, haben Sie ohne Zweifel recht. Das werde ich in Zukunft beim Verlinken externer Meinungen sicherlich stärker im Auge behalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Tischer,</p>
<p>vielen Dank für die Klarstellung.</p>
<p>Wenn Sie durchaus berechtigt die mangelnde Stringenz von Kralls Argumentation anführen, dann lassen Sie mich doch als Vorschlag zur Güte anregen, daß wir uns wenigstens hier auf bto inhaltlich mit dem Gesagten auseinandersetzen (auch wenn es einmal schlecht begründet sein sollte), anstatt uns an der Person Kralls abzuarbeiten. Denn in der Kakophonie der Argumente und Meinungen ist Krall schließlich nur einer von vielen.</p>
<p>Mit Ihrer impliziten Kritik, daß Fokus meist nicht der Argumentationshöhe von bto entspricht, haben Sie ohne Zweifel recht. Das werde ich in Zukunft beim Verlinken externer Meinungen sicherlich stärker im Auge behalten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36333</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 11:47:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36328&quot;&gt;Eric&lt;/a&gt;.

Ganz einfach:

Ich will sagen, dass Krall nicht argumentieren kann. 

Das interessiert viel nicht und auch Sie offensichtlich nicht.

Muss es auch nicht, wenn es nur darauf ankommt,  WER was sagt. 

Krall sagt, dass die Banken untergehen in der nächsten Krise.

Langt doch (nicht nur für FOKUS) , der nächst bitte, der auch noch etwas dazu zu sagen hat. 

Wenn Krall dann aber den an sich überflüssigen VERGLEICH mit 2008/2009  anstellt –  nicht faktisch belegt, sondern nur, um suggestiv seine letztlich spekulative Position zu untermauern –, dann erlaube ich es mir schon, nach der Logik seiner Argumentation zu fragen. 

Ist schon klar, dass das altmodisch ist:

„Fakten, Fakten, Fakten  und an die Leser denken“ – ihn aber bitte nicht mit hintergründigen Überlegungen aufhalten. Das überfordert ihn nur. 

Zu meinem Deutsch:

Da haben Sie recht, es ist sehr schlampig und ich entschuldige mich bei allen Lesern dafür, ohne hier Gründe zu nennen, die es möglicherweise in einem etwas milderen Licht erscheinen lassen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36328">Eric</a>.</p>
<p>Ganz einfach:</p>
<p>Ich will sagen, dass Krall nicht argumentieren kann. </p>
<p>Das interessiert viel nicht und auch Sie offensichtlich nicht.</p>
<p>Muss es auch nicht, wenn es nur darauf ankommt,  WER was sagt. </p>
<p>Krall sagt, dass die Banken untergehen in der nächsten Krise.</p>
<p>Langt doch (nicht nur für FOKUS) , der nächst bitte, der auch noch etwas dazu zu sagen hat. </p>
<p>Wenn Krall dann aber den an sich überflüssigen VERGLEICH mit 2008/2009  anstellt –  nicht faktisch belegt, sondern nur, um suggestiv seine letztlich spekulative Position zu untermauern –, dann erlaube ich es mir schon, nach der Logik seiner Argumentation zu fragen. </p>
<p>Ist schon klar, dass das altmodisch ist:</p>
<p>„Fakten, Fakten, Fakten  und an die Leser denken“ – ihn aber bitte nicht mit hintergründigen Überlegungen aufhalten. Das überfordert ihn nur. </p>
<p>Zu meinem Deutsch:</p>
<p>Da haben Sie recht, es ist sehr schlampig und ich entschuldige mich bei allen Lesern dafür, ohne hier Gründe zu nennen, die es möglicherweise in einem etwas milderen Licht erscheinen lassen würden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eric		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36328</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:51:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36328</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Tischer,

mit Verlaub: Was will uns Ihr Beitrag sagen? Mahnen Sie unberechtigte Aussagen an, oder konzedieren Sie &quot;kann schon sein&quot;?

Wer Haarspalterei und Wortklauberei betreibt, sollte mit seinen Formulierungen präzise sein. So etwas hier - als eines mehrerer Beispiele -...

&#062; Vielleicht waren sie [...] nicht so solide genug aufgestellt, ...

... ist kein Deutsch.

Inhaltlich ist auch aus meiner Sicht sicherlich nicht alles in dem Interview uneingeschränkt zustimmungsfähig, aber ein zentrales Argument, daß das Geschäftsmodell vieler auch deutscher Banken auf nicht mehr so breiten (vielleicht auch nicht mehr so risikoreichen) Füßen steht wie noch vor 12 Jahren, dürfte unbestritten sein. Schauen Sie sich exemplarisch die Top-Line der Deutschen Bank der letzten drei Jahre an - die Jahresergebnisse erst recht, aber das ist zum Teil eine andere Geschichte. Die Marktanteile vor allem international sind gering, die Kosten (CIR) viel zu hoch.

Daß außerdem die Aussagekraft der Stresstests der EVA bestensfalls diskutabel ist ist ebenfalls nichts Neues. Positiv ist aus meiner Sicht einzig, daß die NPLs sich in Deutschland (und auch in Europa) reduziert haben, das aber erwähnt Krall natürlich nicht.

Die Frage, die Sie am Ende stellen - ob die Banken schließlich überleben, mit oder ohne System -, kann natürlich keiner beantworten. Ein großes Fragezeichen ist aber angebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Tischer,</p>
<p>mit Verlaub: Was will uns Ihr Beitrag sagen? Mahnen Sie unberechtigte Aussagen an, oder konzedieren Sie &#8220;kann schon sein&#8221;?</p>
<p>Wer Haarspalterei und Wortklauberei betreibt, sollte mit seinen Formulierungen präzise sein. So etwas hier &#8211; als eines mehrerer Beispiele -&#8230;</p>
<p>&gt; Vielleicht waren sie [&#8230;] nicht so solide genug aufgestellt, &#8230;</p>
<p>&#8230; ist kein Deutsch.</p>
<p>Inhaltlich ist auch aus meiner Sicht sicherlich nicht alles in dem Interview uneingeschränkt zustimmungsfähig, aber ein zentrales Argument, daß das Geschäftsmodell vieler auch deutscher Banken auf nicht mehr so breiten (vielleicht auch nicht mehr so risikoreichen) Füßen steht wie noch vor 12 Jahren, dürfte unbestritten sein. Schauen Sie sich exemplarisch die Top-Line der Deutschen Bank der letzten drei Jahre an &#8211; die Jahresergebnisse erst recht, aber das ist zum Teil eine andere Geschichte. Die Marktanteile vor allem international sind gering, die Kosten (CIR) viel zu hoch.</p>
<p>Daß außerdem die Aussagekraft der Stresstests der EVA bestensfalls diskutabel ist ist ebenfalls nichts Neues. Positiv ist aus meiner Sicht einzig, daß die NPLs sich in Deutschland (und auch in Europa) reduziert haben, das aber erwähnt Krall natürlich nicht.</p>
<p>Die Frage, die Sie am Ende stellen &#8211; ob die Banken schließlich überleben, mit oder ohne System -, kann natürlich keiner beantworten. Ein großes Fragezeichen ist aber angebracht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36286</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 16:49:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36286</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36266&quot;&gt;Eric&lt;/a&gt;.

Jetzt taucht dieser Krall wieder hier auf, hatten wir doch unlängst.

Hier nur zwei seiner Aussagen oder das, was Fokus davon ableitet:

&#062;Die Euro-Zone-Banken sind im Schnitt mitnichten solider als um die Jahre 2008/2009, als etwa Commerzbank  und Hypo Real Estate mit Steuermilliarden gerettet werden mussten. Nur unbegrenztes Gratisgeld von der EZB, Sondererlöse aus Beteiligungsverkäufen und ungewöhnlich niedrige Kreditausfallraten haben sie über Wasser gehalten.&#062;
 
Hier geht es um „solider“ und nicht um „solide genug“.   

Vielleicht waren sie nach 2008/2009 nicht so solide genug aufgestellt, um unter normalen Bedingungen überlebt zu haben. Das würden viele unterschreiben.

Trotzdem kann man daraus nicht schließen, dass sie nicht solider als 2008/2009 aufgestellt waren. 

&#062;Aber schon geringste Zinssteigerungen sowie eine Normalisierung bei den Unternehmensinsolvenzen würden den Sektor atomisieren&#062;

Kann schon sein, aber dann sind sie eben nicht solide genug aufgestellt für das, was in der Zukunft kommt.  

Ich will hier nicht die Banken schönreden. 

Natürlich kommt es am Schluss darauf an, ob sie (mit dem System) überleben oder nicht. 

Aber das berechtigt nicht zu der Aussage, dass heute im Bankensektor alles so ist wie 2008/2009.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36266">Eric</a>.</p>
<p>Jetzt taucht dieser Krall wieder hier auf, hatten wir doch unlängst.</p>
<p>Hier nur zwei seiner Aussagen oder das, was Fokus davon ableitet:</p>
<p>&gt;Die Euro-Zone-Banken sind im Schnitt mitnichten solider als um die Jahre 2008/2009, als etwa Commerzbank  und Hypo Real Estate mit Steuermilliarden gerettet werden mussten. Nur unbegrenztes Gratisgeld von der EZB, Sondererlöse aus Beteiligungsverkäufen und ungewöhnlich niedrige Kreditausfallraten haben sie über Wasser gehalten.&gt;</p>
<p>Hier geht es um „solider“ und nicht um „solide genug“.   </p>
<p>Vielleicht waren sie nach 2008/2009 nicht so solide genug aufgestellt, um unter normalen Bedingungen überlebt zu haben. Das würden viele unterschreiben.</p>
<p>Trotzdem kann man daraus nicht schließen, dass sie nicht solider als 2008/2009 aufgestellt waren. </p>
<p>&gt;Aber schon geringste Zinssteigerungen sowie eine Normalisierung bei den Unternehmensinsolvenzen würden den Sektor atomisieren&gt;</p>
<p>Kann schon sein, aber dann sind sie eben nicht solide genug aufgestellt für das, was in der Zukunft kommt.  </p>
<p>Ich will hier nicht die Banken schönreden. </p>
<p>Natürlich kommt es am Schluss darauf an, ob sie (mit dem System) überleben oder nicht. </p>
<p>Aber das berechtigt nicht zu der Aussage, dass heute im Bankensektor alles so ist wie 2008/2009.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eric		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36266</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 11:15:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier ein ähnliches Argument mit Fokus auf kommende Bankenpleiten. Zombieunternehmen waren ja schon oft Thema bei bto:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/interview-mit-autor-des-draghi-crashs-banken-insider-warnt-in-zwei-jahren-fliegt-uns-das-system-um-die-ohren_id_8570527.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein ähnliches Argument mit Fokus auf kommende Bankenpleiten. Zombieunternehmen waren ja schon oft Thema bei bto:</p>
<p><a href="https://www.focus.de/finanzen/boerse/interview-mit-autor-des-draghi-crashs-banken-insider-warnt-in-zwei-jahren-fliegt-uns-das-system-um-die-ohren_id_8570527.html" rel="nofollow ugc">https://www.focus.de/finanzen/boerse/interview-mit-autor-des-draghi-crashs-banken-insider-warnt-in-zwei-jahren-fliegt-uns-das-system-um-die-ohren_id_8570527.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36228</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 22:33:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36228</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36153&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;„Es geht im Grunde, insbesondere auch was das Geldsystem angeht, immer nur um einen Punkt: Disziplin.“&#062;

Das ist ein Appell, der im Renditewettbewerb nichts nützt. 

Es geht um sinnvolle makroprudenzielle Regulierung, die eben keine Partikularinteressen bedient,  sowie knallharte Sanktionen – am besten durch das System bis hin zu Insolvenzen, aber auch um solche, die bei vernünftigen Reaktionen das Überleben ermöglichen. 

De Wirtschaftssubjekten müssen wissen, was die erlaubten Aktionsräume sind.

Innerhalb dürfen sie alles tun, insbesondere innovativ sein.

Die Rendite durch Überschreiten zu erhöhen, muss geahndet werden, weil es anderen oder allen schadet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36153">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;„Es geht im Grunde, insbesondere auch was das Geldsystem angeht, immer nur um einen Punkt: Disziplin.“&gt;</p>
<p>Das ist ein Appell, der im Renditewettbewerb nichts nützt. </p>
<p>Es geht um sinnvolle makroprudenzielle Regulierung, die eben keine Partikularinteressen bedient,  sowie knallharte Sanktionen – am besten durch das System bis hin zu Insolvenzen, aber auch um solche, die bei vernünftigen Reaktionen das Überleben ermöglichen. </p>
<p>De Wirtschaftssubjekten müssen wissen, was die erlaubten Aktionsräume sind.</p>
<p>Innerhalb dürfen sie alles tun, insbesondere innovativ sein.</p>
<p>Die Rendite durch Überschreiten zu erhöhen, muss geahndet werden, weil es anderen oder allen schadet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36217</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 18:58:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36217</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36179&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Sie verlinken wieder einmal A. Turner völlig zurecht.

Er ist wirklich einer der wenigen Durch-Denker. 

Seine  Auffassung zu monetärer Finanzierung:

&#062;Das grosse Argument gegen die monetäre Finanzierung ist, dass die Politiker es immer machen werden, und nicht nur zu einer angemessenen Zeit in einem angemessenen Umfang. Vielleicht braucht es eine Art Täuschung. Dieses Argument des «moral hazard» höre ich vor allem in Deutschland immer wieder. Manche sagen aber auch, ich läge richtig, die Dinge seien jedoch nicht derart schlimm, dass eine solche radikale Massnahme nötig sei. Man kann sich durchwursteln, ohne das Tabu zu brechen. Dann muss es aber einen Wert haben, das Tabu nicht zu brechen. Oder man kann das Tabu heimlich brechen wie in Japan.&#062;

Dazu meine Anmerkungen:

Das große Argument ist ein wirklich GROSSES. Wenn letztlich immer Menschen entscheiden, werden Politiker IMMER und vermehrt sich der monetären Finanzierung bedienen, um Probleme zu lösen, zumal wenn sie nicht mehr schmerzlos durch Wirtschaftswachstum zu lösen sind. 

Turner hat die Klasse, diesem Argument nicht auszuweichen und  kommentiert es wie folgt.

1. Monetäre Finanzierung als eine Art Täuschung zu betreiben – es einfach zu tun, ohne groß darüber zu reden, etwa wie in Japan. Dann bleiben die Dinge im Rahmen, so gut wie unter Kontrolle. Das ist die unterstützende Position. Und sie ist nicht ohne empirischen Beweis – bis JETZT jedenfalls. Denn bis jetzt funktioniert die monetäre Finanzierung in Japan. Und vielleicht funktioniert sie noch lange als Mechanismus, wenn man sie jetzt wohl etwas zurückfahren will.   

und 

2. Es ist ja nicht so schlimm, dass wir das Tabu brechen müssten – also brechen wir es nicht, keine monetäre Finanzierung und kein Risiko. Das ist die ablehnende Position. 

Seine Wertung dieser Position:

Dann muss man auch sagen, warum weiterwursteln VORTEILHAFTER sein soll als monetäre Finanzierung. WELCHEN Wert hat Durchwursteln?

Das ist clever.

Denn er sagt damit, dass es keinen Wert hat, vorhandene Potenziale – vor allem das Leistungsvermögen arbeitsfähiger Menschen – brachliegen zu lassen. 

Daher kann man als rationaler Entscheider doch nicht das Tabu aufrechterhalten wollen. 

Zu clever:

Zum einen gibt er selbst zu, dass das Durchwursteln immerhin auch in der Eurozone mit Wachstum verbunden ist. Die Strukturprobleme werden damit natürlich nicht beseitigt, aber es ist ein relativ positives Durchwursteln. 

Ich würde hinzufügen, dass sich die USA sogar ganz gut durchgewurstelt haben mit nahezu rechnerischer Vollbeschäftigung. 

Dagegen kann auch Turner nichts ausrichten. 

Daher seine ÜBERZEUGUNG:

&#062;Sie glauben also, dass Tabus gebrochen werden müssen, um den Kapitalismus zu retten?

Ja, in einem gewissen Sinne.

Viele Leute glauben nicht mehr daran, dass der Kapitalismus ihnen etwas bringt.“&#062;

Und:

&#062;Freihandel führt laut vorherrschender Theorie zu einer Erhöhung der Wohlfahrt. Wenn aber eine bestimmte Stadt oder ein bestimmtes Unternehmen betrachtet wird, kann Freihandel schlecht sein … Die grösste Veränderung ist aber Technologie. Moderne Technologien haben ein grosses Potenzial an negativen Verteilungswirkungen. Es ist ein Phänomen, dass die Superreichen von den Informationstechnologien in einer globalen Welt profitieren. Es ist ein Auseinandergehen zwischen den Möglichkeiten für Leute mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie jenen für die Bezieher von höheren Einkommen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies der wichtigste Faktor ist.&#062;

Mein Bauchgefühl widerspricht dem nicht, sagt mir aber auch etwas anderes:

Wenn man dem Baugefühl von Turner folgt und den wichtigsten Faktor, die Verteilungsfrage so wie M. Stöcker lösen will, wird man das System so sehr beschädigen, dass die Bauchgefühle massenhaft in Bauchweh umschlagen werden. 

Deshalb:

Das System nicht abschreiben, auch nicht monetär, sondern es so gut wie möglich  beeinflussen und sich ansonsten verträglich anpassen. 

Mag sein, dass dies Wunschdenken ist.

Es scheint mir aber sinnvoll zu sein, sich das zu wünschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36179">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Sie verlinken wieder einmal A. Turner völlig zurecht.</p>
<p>Er ist wirklich einer der wenigen Durch-Denker. </p>
<p>Seine  Auffassung zu monetärer Finanzierung:</p>
<p>&gt;Das grosse Argument gegen die monetäre Finanzierung ist, dass die Politiker es immer machen werden, und nicht nur zu einer angemessenen Zeit in einem angemessenen Umfang. Vielleicht braucht es eine Art Täuschung. Dieses Argument des «moral hazard» höre ich vor allem in Deutschland immer wieder. Manche sagen aber auch, ich läge richtig, die Dinge seien jedoch nicht derart schlimm, dass eine solche radikale Massnahme nötig sei. Man kann sich durchwursteln, ohne das Tabu zu brechen. Dann muss es aber einen Wert haben, das Tabu nicht zu brechen. Oder man kann das Tabu heimlich brechen wie in Japan.&gt;</p>
<p>Dazu meine Anmerkungen:</p>
<p>Das große Argument ist ein wirklich GROSSES. Wenn letztlich immer Menschen entscheiden, werden Politiker IMMER und vermehrt sich der monetären Finanzierung bedienen, um Probleme zu lösen, zumal wenn sie nicht mehr schmerzlos durch Wirtschaftswachstum zu lösen sind. </p>
<p>Turner hat die Klasse, diesem Argument nicht auszuweichen und  kommentiert es wie folgt.</p>
<p>1. Monetäre Finanzierung als eine Art Täuschung zu betreiben – es einfach zu tun, ohne groß darüber zu reden, etwa wie in Japan. Dann bleiben die Dinge im Rahmen, so gut wie unter Kontrolle. Das ist die unterstützende Position. Und sie ist nicht ohne empirischen Beweis – bis JETZT jedenfalls. Denn bis jetzt funktioniert die monetäre Finanzierung in Japan. Und vielleicht funktioniert sie noch lange als Mechanismus, wenn man sie jetzt wohl etwas zurückfahren will.   </p>
<p>und </p>
<p>2. Es ist ja nicht so schlimm, dass wir das Tabu brechen müssten – also brechen wir es nicht, keine monetäre Finanzierung und kein Risiko. Das ist die ablehnende Position. </p>
<p>Seine Wertung dieser Position:</p>
<p>Dann muss man auch sagen, warum weiterwursteln VORTEILHAFTER sein soll als monetäre Finanzierung. WELCHEN Wert hat Durchwursteln?</p>
<p>Das ist clever.</p>
<p>Denn er sagt damit, dass es keinen Wert hat, vorhandene Potenziale – vor allem das Leistungsvermögen arbeitsfähiger Menschen – brachliegen zu lassen. </p>
<p>Daher kann man als rationaler Entscheider doch nicht das Tabu aufrechterhalten wollen. </p>
<p>Zu clever:</p>
<p>Zum einen gibt er selbst zu, dass das Durchwursteln immerhin auch in der Eurozone mit Wachstum verbunden ist. Die Strukturprobleme werden damit natürlich nicht beseitigt, aber es ist ein relativ positives Durchwursteln. </p>
<p>Ich würde hinzufügen, dass sich die USA sogar ganz gut durchgewurstelt haben mit nahezu rechnerischer Vollbeschäftigung. </p>
<p>Dagegen kann auch Turner nichts ausrichten. </p>
<p>Daher seine ÜBERZEUGUNG:</p>
<p>&gt;Sie glauben also, dass Tabus gebrochen werden müssen, um den Kapitalismus zu retten?</p>
<p>Ja, in einem gewissen Sinne.</p>
<p>Viele Leute glauben nicht mehr daran, dass der Kapitalismus ihnen etwas bringt.“&gt;</p>
<p>Und:</p>
<p>&gt;Freihandel führt laut vorherrschender Theorie zu einer Erhöhung der Wohlfahrt. Wenn aber eine bestimmte Stadt oder ein bestimmtes Unternehmen betrachtet wird, kann Freihandel schlecht sein … Die grösste Veränderung ist aber Technologie. Moderne Technologien haben ein grosses Potenzial an negativen Verteilungswirkungen. Es ist ein Phänomen, dass die Superreichen von den Informationstechnologien in einer globalen Welt profitieren. Es ist ein Auseinandergehen zwischen den Möglichkeiten für Leute mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie jenen für die Bezieher von höheren Einkommen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies der wichtigste Faktor ist.&gt;</p>
<p>Mein Bauchgefühl widerspricht dem nicht, sagt mir aber auch etwas anderes:</p>
<p>Wenn man dem Baugefühl von Turner folgt und den wichtigsten Faktor, die Verteilungsfrage so wie M. Stöcker lösen will, wird man das System so sehr beschädigen, dass die Bauchgefühle massenhaft in Bauchweh umschlagen werden. </p>
<p>Deshalb:</p>
<p>Das System nicht abschreiben, auch nicht monetär, sondern es so gut wie möglich  beeinflussen und sich ansonsten verträglich anpassen. </p>
<p>Mag sein, dass dies Wunschdenken ist.</p>
<p>Es scheint mir aber sinnvoll zu sein, sich das zu wünschen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36213</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 16:43:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36213</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36153&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Es geht im Grunde, insbesondere auch was das Geldsystem angeht, immer nur um einen Punkt: Disziplin.“

Ja, das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Was Sie Disziplin nennen, das sind bei mir die einheitlichen Bonitätsnormen bei der Kreditvergabe. Aber es ist nicht alles; hier das Big Picture von Adair Turner am Ende seines Vortrags: https://youtu.be/RfHQjPrRPzw?t=2905. Der Vortrag beginnt ab Minute 33.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36153">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Es geht im Grunde, insbesondere auch was das Geldsystem angeht, immer nur um einen Punkt: Disziplin.“</p>
<p>Ja, das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Was Sie Disziplin nennen, das sind bei mir die einheitlichen Bonitätsnormen bei der Kreditvergabe. Aber es ist nicht alles; hier das Big Picture von Adair Turner am Ende seines Vortrags: <a href="https://youtu.be/RfHQjPrRPzw?t=2905" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/RfHQjPrRPzw?t=2905</a>. Der Vortrag beginnt ab Minute 33.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36210</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 16:34:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36177&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Nicht nur die Märkte sind oft gesättigt... Verübeln kann man es der Jugend auch nicht; wir wären heute sicherlich ähnlich unterwegs. Als junger Mensch ist man halt Produkt der Gesellschaft, meist erst später kommt das eigene Denken gegen die Eltern, die Medien und Peergroup (wenn auch nicht bei allen)... Entspannte Arbeit, sicherer Job, Zeit für die Familie, moderate Bezahlung. Hört sich doch gut an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36177">Thomas</a>.</p>
<p>Nicht nur die Märkte sind oft gesättigt&#8230; Verübeln kann man es der Jugend auch nicht; wir wären heute sicherlich ähnlich unterwegs. Als junger Mensch ist man halt Produkt der Gesellschaft, meist erst später kommt das eigene Denken gegen die Eltern, die Medien und Peergroup (wenn auch nicht bei allen)&#8230; Entspannte Arbeit, sicherer Job, Zeit für die Familie, moderate Bezahlung. Hört sich doch gut an.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36205</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 15:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36205</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36185&quot;&gt;Karl F.&lt;/a&gt;.

@ Johannes 

Wollte auch die Herausgeber-Meinung in der FAZ verlinken. 

Wir sollten nicht unterschätzen, dass es angesichts innenpolitischer Nöte (Integration, Wohnen, Umverteilung etc.) immer SCHWIERIGER wird, Geld über die Grenz zu verteilen.

Es zu tun, kostet immer mehr Stimmen beim Wähler. 

Auch bei uns ist das so.

Hier z. B. ein Abgeordneter der CDU, der nicht ohne Einfluss ist: 

https://www.welt.de/wirtschaft/article174195877/Ralph-Brinkhaus-CDU-GroKo-muss-Eigenverantwortung-staerken.html

Daraus:

&#062;Brinkhaus: Ganz ehrlich: Für die Unionsfraktion ist das eine Gratwanderung. Das sage ich ganz bewusst. Olaf Scholz hat hier keinen Freibrief. Wir werden uns sehr genau angucken, was er vorhat. Und entsprechend werden wir zustimmen oder eben auch nicht. Noch mal 63 Abweichler wie beim dritten Griechenland-Paket wird die Koalition nicht überleben. Wenn also jemand anfängt, Deutschland zu verschenken, ist das mit uns nicht zu machen.&#062;

Kein Land wird eben mal so austreten, selbst die entschiedenen Eurozonen-Gegner treten wie in Frankreich und Italien gern einen Schritt zurück, wenn sie ins tiefe Loch blicken.

Es wird sich m. A. n. so entwickeln:

Geld wird locker gemacht, u. a. für die Migrationsbekämpfung im und  rund ums Mittelmeer.

Macron wird Scheitern mit seinem Euro-Finanzminister – das kann sich Merkel auf ANDERE verlassen.

Die Entwicklung der EU und insbesondere der Eurozone bessert sich dadurch nicht.

Es geht um die Frage, ob sich die Eurozone eher zerfallen ist als in den Nationalstaaten die Demokratie abgeschafft wird. 

Da wage ich keine Prognose.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36185">Karl F.</a>.</p>
<p>@ Johannes </p>
<p>Wollte auch die Herausgeber-Meinung in der FAZ verlinken. </p>
<p>Wir sollten nicht unterschätzen, dass es angesichts innenpolitischer Nöte (Integration, Wohnen, Umverteilung etc.) immer SCHWIERIGER wird, Geld über die Grenz zu verteilen.</p>
<p>Es zu tun, kostet immer mehr Stimmen beim Wähler. </p>
<p>Auch bei uns ist das so.</p>
<p>Hier z. B. ein Abgeordneter der CDU, der nicht ohne Einfluss ist: </p>
<p><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article174195877/Ralph-Brinkhaus-CDU-GroKo-muss-Eigenverantwortung-staerken.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/wirtschaft/article174195877/Ralph-Brinkhaus-CDU-GroKo-muss-Eigenverantwortung-staerken.html</a></p>
<p>Daraus:</p>
<p>&gt;Brinkhaus: Ganz ehrlich: Für die Unionsfraktion ist das eine Gratwanderung. Das sage ich ganz bewusst. Olaf Scholz hat hier keinen Freibrief. Wir werden uns sehr genau angucken, was er vorhat. Und entsprechend werden wir zustimmen oder eben auch nicht. Noch mal 63 Abweichler wie beim dritten Griechenland-Paket wird die Koalition nicht überleben. Wenn also jemand anfängt, Deutschland zu verschenken, ist das mit uns nicht zu machen.&gt;</p>
<p>Kein Land wird eben mal so austreten, selbst die entschiedenen Eurozonen-Gegner treten wie in Frankreich und Italien gern einen Schritt zurück, wenn sie ins tiefe Loch blicken.</p>
<p>Es wird sich m. A. n. so entwickeln:</p>
<p>Geld wird locker gemacht, u. a. für die Migrationsbekämpfung im und  rund ums Mittelmeer.</p>
<p>Macron wird Scheitern mit seinem Euro-Finanzminister – das kann sich Merkel auf ANDERE verlassen.</p>
<p>Die Entwicklung der EU und insbesondere der Eurozone bessert sich dadurch nicht.</p>
<p>Es geht um die Frage, ob sich die Eurozone eher zerfallen ist als in den Nationalstaaten die Demokratie abgeschafft wird. </p>
<p>Da wage ich keine Prognose.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36204</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 15:44:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10594#comment-36204</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36153&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Es geht im Grunde, insbesondere auch was das Geldsystem angeht, immer nur um einen Punkt: Disziplin. Fehlt diese, egal ob in der Politik, bei den Banken, oder den Verbrauchern, entgleist das System. Im Grunde kann man ein Geldsystem auch mit keiner Maßnahme (Goldstandard, Vollgeld etc.pp) vor Disziplinlosigkeit schützen, da die disziplinierenden Regeln letztlich von Menschen gemacht und damit auch wieder beseitigt werden können. Das Geldsystem ist in diesem Sinne &quot;menschlich&quot; und damit unweigerlich fehlerbehaftet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ueberschuldung-als-kernuebel/#comment-36153">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Es geht im Grunde, insbesondere auch was das Geldsystem angeht, immer nur um einen Punkt: Disziplin. Fehlt diese, egal ob in der Politik, bei den Banken, oder den Verbrauchern, entgleist das System. Im Grunde kann man ein Geldsystem auch mit keiner Maßnahme (Goldstandard, Vollgeld etc.pp) vor Disziplinlosigkeit schützen, da die disziplinierenden Regeln letztlich von Menschen gemacht und damit auch wieder beseitigt werden können. Das Geldsystem ist in diesem Sinne &#8220;menschlich&#8221; und damit unweigerlich fehlerbehaftet.</p>
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