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	Kommentare zu: Tritt Frankreich aus?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Paul Bäumer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul Bäumer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 20:28:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;bto: Da würde Flassbeck jetzt sagen, wir sollen einfach unsere Löhne um zwanzig Prozent erhöhen. Was &#062;natürlich nur temporär helfen würde und dann nicht den Franzosen, sondern unseren eigentlichen &#062;Wettbewerbern Japan, China und USA.

Moment, die Eurozone als Ganzes hat aber einen Exportüberschuss. Da ist spricht mehr dafür, dass wir uns bewegen als die Franzosen. Flassbeck zeigt sehr schön, dass die bei den Lohnstückkosten brav in der Mitte liegen, wärend wir und die Italiener es jeweils in eine Richtung übertreiben.
Mir wäre es mittlerweile ehrlich gesagt egal wer sich bewegt, unerträglich finde ich, dass es keiner tut, so als wäre die Zeit auf unserer Seite. Dabei geht gerade die politische Landschaft vor die Hunde. Mein Vorschlag: Deutschland und Frankreich treffen sich bei den Lohnstückkosten in der Mitte, dann soll der Rest zusehen dass er in der selben Liga spielt - oder aus dem Euro gehen. Dafür bräuchten wir eine rechte Regierung in Frankreich und eine linke Regierung in Deutschland (aufgrund der Einwanderungssituation traue ich mich sowas derzeit nicht zu wählen): Alain Juppé ist wohl unsere letzte Chance.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;bto: Da würde Flassbeck jetzt sagen, wir sollen einfach unsere Löhne um zwanzig Prozent erhöhen. Was &gt;natürlich nur temporär helfen würde und dann nicht den Franzosen, sondern unseren eigentlichen &gt;Wettbewerbern Japan, China und USA.</p>
<p>Moment, die Eurozone als Ganzes hat aber einen Exportüberschuss. Da ist spricht mehr dafür, dass wir uns bewegen als die Franzosen. Flassbeck zeigt sehr schön, dass die bei den Lohnstückkosten brav in der Mitte liegen, wärend wir und die Italiener es jeweils in eine Richtung übertreiben.<br />
Mir wäre es mittlerweile ehrlich gesagt egal wer sich bewegt, unerträglich finde ich, dass es keiner tut, so als wäre die Zeit auf unserer Seite. Dabei geht gerade die politische Landschaft vor die Hunde. Mein Vorschlag: Deutschland und Frankreich treffen sich bei den Lohnstückkosten in der Mitte, dann soll der Rest zusehen dass er in der selben Liga spielt &#8211; oder aus dem Euro gehen. Dafür bräuchten wir eine rechte Regierung in Frankreich und eine linke Regierung in Deutschland (aufgrund der Einwanderungssituation traue ich mich sowas derzeit nicht zu wählen): Alain Juppé ist wohl unsere letzte Chance.</p>
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		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tritt-frankreich-aus/#comment-19249</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 18:11:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dem Beitrag „Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich die Geschichte auch für die Eurozone wiederholen?“ von Norbert Berthold, Stella Braun und Mustafa Coban 

http://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/fileadmin/12010400/_temp_/DP_127_02.pdf

werden die Währungsunionen „Die Lateinische Münzunion“ (1865 – 1927 Frankreich, Schweiz, Belgien, Italien und Griechenland), „Die Skandinavische Münz-/Währungsunion“ (1872 – 1924 Schweden, Norwegen und Dänemark) und „Die Kronenzone“ (1918 – 1924 Österreich, Ungarn, …) in ihrer Entwicklung vorgestellt. Sie sind gescheitert, weil versucht wurde, mittels einer Währungsunion eine politische Union zu verwirklichen – also die Wirtschaft der Politik voranzustellen. Das steht ganz im Gegensatz zu den im 19. Jahrhundert geschaffenen Währungsunionen. Es waren lediglich jene von Dauer, die vorher durch die Bildung eines Zentralstaates politisch abgesichert wurden (Politische Union). Beispiele hierzu bilden die Schweiz, Italien und Deutschland. Das stimmt ja auch mit den Erkenntnissen („Machttheorie des Geldes“) von PCM überein: Geld, Wirtschaft und Markt sind Derivate der Macht (heute des Staates). Im 19.Jhd. waren die drei Nationalstaaten noch national finanzierbar – wenn es sein musste stand die Rothschild-Bank bereit. Heute kann sich kein Staat der EU wegen der Überschuldung mehr selbst finanzieren. Internationale Treuhandgesellschaften, Fonds (Ölstaaten) und Versicherer usw. stehen bereit. Sie investieren zwecks Renditen Gelder in die EU-Staatenfinanzierung. Das kann nur geschehen, wenn gleichzeitig die Haftungsräume im Sinne des bekannten Zitates von PCM von 1984 erweitert werden: „Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, …“ Also: Alle haften für alle.

Die europäische Schuldenkrise erzwingt dann die „politische Einigung Europas“, die aber nichts bedeutet, denn die Verwalter der Schulden sind Herr im Hause.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Beitrag „Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich die Geschichte auch für die Eurozone wiederholen?“ von Norbert Berthold, Stella Braun und Mustafa Coban </p>
<p><a href="http://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/fileadmin/12010400/_temp_/DP_127_02.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/fileadmin/12010400/_temp_/DP_127_02.pdf</a></p>
<p>werden die Währungsunionen „Die Lateinische Münzunion“ (1865 – 1927 Frankreich, Schweiz, Belgien, Italien und Griechenland), „Die Skandinavische Münz-/Währungsunion“ (1872 – 1924 Schweden, Norwegen und Dänemark) und „Die Kronenzone“ (1918 – 1924 Österreich, Ungarn, …) in ihrer Entwicklung vorgestellt. Sie sind gescheitert, weil versucht wurde, mittels einer Währungsunion eine politische Union zu verwirklichen – also die Wirtschaft der Politik voranzustellen. Das steht ganz im Gegensatz zu den im 19. Jahrhundert geschaffenen Währungsunionen. Es waren lediglich jene von Dauer, die vorher durch die Bildung eines Zentralstaates politisch abgesichert wurden (Politische Union). Beispiele hierzu bilden die Schweiz, Italien und Deutschland. Das stimmt ja auch mit den Erkenntnissen („Machttheorie des Geldes“) von PCM überein: Geld, Wirtschaft und Markt sind Derivate der Macht (heute des Staates). Im 19.Jhd. waren die drei Nationalstaaten noch national finanzierbar – wenn es sein musste stand die Rothschild-Bank bereit. Heute kann sich kein Staat der EU wegen der Überschuldung mehr selbst finanzieren. Internationale Treuhandgesellschaften, Fonds (Ölstaaten) und Versicherer usw. stehen bereit. Sie investieren zwecks Renditen Gelder in die EU-Staatenfinanzierung. Das kann nur geschehen, wenn gleichzeitig die Haftungsräume im Sinne des bekannten Zitates von PCM von 1984 erweitert werden: „Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, …“ Also: Alle haften für alle.</p>
<p>Die europäische Schuldenkrise erzwingt dann die „politische Einigung Europas“, die aber nichts bedeutet, denn die Verwalter der Schulden sind Herr im Hause.</p>
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