<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: &#8220;The Repo-Crisis of September 2019&#8221;	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Oct 2019 22:44:57 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.19</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91395</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 22:44:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91395</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91304&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

@ Bakwahn

Ihre Beobachtungen und Einschätzungen sind weitgehen richtig, obwohl auch im Mainstreamkomplex kritische Sichtweisen anzutreffen sind.

Nicht zu übersehen:

Dr. Stelter kann seine nicht nur an diesem Blog, sondern auch in Mainstreammedien darlegen! 
 
&#062;Angesichts der völlig gegensätzlichen Darstellungen der wirtschaftlichen und finanztechnischen Wirklichkeit der Eurozone, stelle ich mir die mehr als berechtigte Frage, wer denn nun auf mittlere und auch lange Sicht Recht behält.&#062;

Beide Sichtweisen haben Recht, d.h. sie sind realitätsbezogen begründet, wenn man zwischen aktuell und langfristig unterscheidet und demnach jeder aus „seiner“ Perspektive die Lage sieht und bewertet.

Allerdings werden in der „Jetzt-Sicht“ die NEBENWIRKUNGEN der Notenbankpolitik vermehrt und vermehrt kritischer gesehen, insbesondere die den Banken auferlegten Negativzinsen.  

Sie zielen auf die mittlere und lange Sicht. 

Abgesehen davon, dass es kaum Klarheit darüber geben wird, was „mittelfristig“ heißt, ist die Frage definitiv nicht zu beantworten. 

M. A. n. gibt es nämlich nicht die NOTWENDIGERWEISE einsetzenden Mechanismen, die zu diesem oder jenem Ziel führen würden.  

Vor 20 Jahren hätte niemand in seinen kühnsten Träumen angenommen, dass die Notenbanken mit QE in dem erfolgten Ausmaß ihre Bilanzen ausdehnen würden.

Wer weiß schon, was den Notenbanken in den nächsten 20 Jahren und darüber hinaus noch ALLES erlaubt sein wird?

Funktional (theoretisch) könnten sie alle Wertpapiere dieser Welt aufkaufen und sterilisieren. 

Meine Meinung ist, dass die Notenbanken als „Stabilisierer der letzen Instanz“ noch vieles bewirken werden – und auch MÜSSEN, weil die Politik immer weniger den Systemerhalt gestalten kann.  

Ich glaube aber nicht, dass sie der ULTIMATIVE Stabilisierer sein können.

Denn wie wir wissen, ist die wahrzunehmende und sich vermutlich verschlechternde REALWIRTSCHAFTLICHE Situation nicht mit Geld zu verändern. 

Geld regiert die Welt, aber es HEILT sie nicht. 

Insofern glaube ich, dass zumindest die Eurozone perspektivisch keinen Bestand haben wird. 

Wenn, dann wird sie kaum an finanztechnischen Unfällen, sondern durch die Unzufriedenheit bzw. das Sehnsuchtsverlangen nach besseren Lebensbedingungen von Bevölkerungsmehrheiten scheitern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91304">Bakwahn</a>.</p>
<p>@ Bakwahn</p>
<p>Ihre Beobachtungen und Einschätzungen sind weitgehen richtig, obwohl auch im Mainstreamkomplex kritische Sichtweisen anzutreffen sind.</p>
<p>Nicht zu übersehen:</p>
<p>Dr. Stelter kann seine nicht nur an diesem Blog, sondern auch in Mainstreammedien darlegen! </p>
<p>&gt;Angesichts der völlig gegensätzlichen Darstellungen der wirtschaftlichen und finanztechnischen Wirklichkeit der Eurozone, stelle ich mir die mehr als berechtigte Frage, wer denn nun auf mittlere und auch lange Sicht Recht behält.&gt;</p>
<p>Beide Sichtweisen haben Recht, d.h. sie sind realitätsbezogen begründet, wenn man zwischen aktuell und langfristig unterscheidet und demnach jeder aus „seiner“ Perspektive die Lage sieht und bewertet.</p>
<p>Allerdings werden in der „Jetzt-Sicht“ die NEBENWIRKUNGEN der Notenbankpolitik vermehrt und vermehrt kritischer gesehen, insbesondere die den Banken auferlegten Negativzinsen.  </p>
<p>Sie zielen auf die mittlere und lange Sicht. </p>
<p>Abgesehen davon, dass es kaum Klarheit darüber geben wird, was „mittelfristig“ heißt, ist die Frage definitiv nicht zu beantworten. </p>
<p>M. A. n. gibt es nämlich nicht die NOTWENDIGERWEISE einsetzenden Mechanismen, die zu diesem oder jenem Ziel führen würden.  </p>
<p>Vor 20 Jahren hätte niemand in seinen kühnsten Träumen angenommen, dass die Notenbanken mit QE in dem erfolgten Ausmaß ihre Bilanzen ausdehnen würden.</p>
<p>Wer weiß schon, was den Notenbanken in den nächsten 20 Jahren und darüber hinaus noch ALLES erlaubt sein wird?</p>
<p>Funktional (theoretisch) könnten sie alle Wertpapiere dieser Welt aufkaufen und sterilisieren. </p>
<p>Meine Meinung ist, dass die Notenbanken als „Stabilisierer der letzen Instanz“ noch vieles bewirken werden – und auch MÜSSEN, weil die Politik immer weniger den Systemerhalt gestalten kann.  </p>
<p>Ich glaube aber nicht, dass sie der ULTIMATIVE Stabilisierer sein können.</p>
<p>Denn wie wir wissen, ist die wahrzunehmende und sich vermutlich verschlechternde REALWIRTSCHAFTLICHE Situation nicht mit Geld zu verändern. </p>
<p>Geld regiert die Welt, aber es HEILT sie nicht. </p>
<p>Insofern glaube ich, dass zumindest die Eurozone perspektivisch keinen Bestand haben wird. </p>
<p>Wenn, dann wird sie kaum an finanztechnischen Unfällen, sondern durch die Unzufriedenheit bzw. das Sehnsuchtsverlangen nach besseren Lebensbedingungen von Bevölkerungsmehrheiten scheitern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91373</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 12:47:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91373</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90597&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@troodon:

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort und vor allem für den link, der mir sehr geholfen hat. Vor allem auch bei der Beurteilung der Aussagen von Herrn Dr. Krall.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90597">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@troodon:</p>
<p>Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort und vor allem für den link, der mir sehr geholfen hat. Vor allem auch bei der Beurteilung der Aussagen von Herrn Dr. Krall.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 19:43:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91304</guid>

					<description><![CDATA[@Tischer	@all
Ich bin ja eigentlich auf ihrer Seite.

Die EZB ist sehr mächtig und kann helfen, aushelfen, retten und Banken und Staaten und Untenehmen mit Geld „zuscheißen“ (Entschuldigung), aber sie ist – wie Sie richtig feststellen - nicht allmächtig.
Was mich nur immer wieder irritiert ist Folgendes:
Da sind auf der einen Seite die Kritiker dieser Rettungspolitik.
Neben Stelter mit seinem Board sind da noch weitere im Internet unterwegs wie Krall, Weik und Friedrich und viele andere. Dazu erscheint ab und an ein kritischer Beitrag auf der oekonomemstimme und der wirtschaftlichen Freiheit.
Die sehen den Euro, die Staaten, die Banken immer am Abgrund, kurz vor dem Crash.

Auf der anderen Seite ist da der politisch-mediale Mainstreamkomplex. Da sind unsere ÖR Fernseh- und Rundfunkanstalten. Zu diesem zähle ich auch solche Zeitungen, Magazine wie Welt, FAZ, WiWo, Handelsblatt etc. aber vor allen Dingen die gnadenlosen Euro-Verteidiger wie Zeit, Spiegel, Süddeutsche etc.; nicht zu vergessen, da ist ja auch noch der haarlose Fratzscher.
Die berichten immer wieder nur Positives; wie jetzt über Portugal; Wirtschaft boomt, Arbeitslosigkeit sinkt, Löhne steigen, alles läuft super. 

Angesichts der völlig gegensätzlichen Darstellungen der wirtschaftlichen und finanztechnischen  Wirklichkeit der Eurozone, stelle ich mir die mehr als berechtigte Frage, wer denn nun auf mittlere und auch lange Sicht Recht behält. 

Ich stelle fest:
Bisher mußten die Chaostheoretiker immer wieder ihre Vorhersagen korrigieren, in die Zukunft verschieben. Griechenland ist nicht zusammengebrochen. Es kann sich an den Kapitalmärkten sogar wieder refinanzieren. In Spanien läuft es gut, Portugal erholt sich zusehends. Italien hat die Riesensummen – ich glaube im Jahre 2018 – an Schulden refinanziert bekommen. Locker, ohne Schwierigkeiten. Da standen unglaubliche Summen im Feuer. Auch die anstehende Bankenkrise wird man lösen; z.B. mit Bad-Banks, mit Geld von der EZB etc.....
Klar ist aber auch, daß das ständige massive Eingreifen der EZB Nachteile bringt; schleichender Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit, sinkende Produktivität und Innovationsfähigkeit etc.
Aber einen Zusammenbruch wie 1929 – das ist ja immer das abschreckende historische Beispiel – sieht  der politisch-mediale Mainstreamkomplex nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tischer	@all<br />
Ich bin ja eigentlich auf ihrer Seite.</p>
<p>Die EZB ist sehr mächtig und kann helfen, aushelfen, retten und Banken und Staaten und Untenehmen mit Geld „zuscheißen“ (Entschuldigung), aber sie ist – wie Sie richtig feststellen &#8211; nicht allmächtig.<br />
Was mich nur immer wieder irritiert ist Folgendes:<br />
Da sind auf der einen Seite die Kritiker dieser Rettungspolitik.<br />
Neben Stelter mit seinem Board sind da noch weitere im Internet unterwegs wie Krall, Weik und Friedrich und viele andere. Dazu erscheint ab und an ein kritischer Beitrag auf der oekonomemstimme und der wirtschaftlichen Freiheit.<br />
Die sehen den Euro, die Staaten, die Banken immer am Abgrund, kurz vor dem Crash.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist da der politisch-mediale Mainstreamkomplex. Da sind unsere ÖR Fernseh- und Rundfunkanstalten. Zu diesem zähle ich auch solche Zeitungen, Magazine wie Welt, FAZ, WiWo, Handelsblatt etc. aber vor allen Dingen die gnadenlosen Euro-Verteidiger wie Zeit, Spiegel, Süddeutsche etc.; nicht zu vergessen, da ist ja auch noch der haarlose Fratzscher.<br />
Die berichten immer wieder nur Positives; wie jetzt über Portugal; Wirtschaft boomt, Arbeitslosigkeit sinkt, Löhne steigen, alles läuft super. </p>
<p>Angesichts der völlig gegensätzlichen Darstellungen der wirtschaftlichen und finanztechnischen  Wirklichkeit der Eurozone, stelle ich mir die mehr als berechtigte Frage, wer denn nun auf mittlere und auch lange Sicht Recht behält. </p>
<p>Ich stelle fest:<br />
Bisher mußten die Chaostheoretiker immer wieder ihre Vorhersagen korrigieren, in die Zukunft verschieben. Griechenland ist nicht zusammengebrochen. Es kann sich an den Kapitalmärkten sogar wieder refinanzieren. In Spanien läuft es gut, Portugal erholt sich zusehends. Italien hat die Riesensummen – ich glaube im Jahre 2018 – an Schulden refinanziert bekommen. Locker, ohne Schwierigkeiten. Da standen unglaubliche Summen im Feuer. Auch die anstehende Bankenkrise wird man lösen; z.B. mit Bad-Banks, mit Geld von der EZB etc&#8230;..<br />
Klar ist aber auch, daß das ständige massive Eingreifen der EZB Nachteile bringt; schleichender Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit, sinkende Produktivität und Innovationsfähigkeit etc.<br />
Aber einen Zusammenbruch wie 1929 – das ist ja immer das abschreckende historische Beispiel – sieht  der politisch-mediale Mainstreamkomplex nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91202</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 08:22:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91202</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90603&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig
&quot;Wer mit einem tilgungsfreien Nullzinsdarlehen als Betrieb keine Einnahmen mehr erzielt,&quot;
Und an wen vergibt eine Bank solche Kredite ? Würde auch eine Milliarde nehmen... ;)

&quot;Der gewichtete Indikator der Kreditfinanzierungskosten, in dem die Zinssätze für alle
Unternehmenskredite zusammengefasst sind, blieb im Juli 2019 weitgehend unverändert. Der Zinssatz
für neu vergebene Kredite von über 1 Mio € mit variabler Verzinsung oder einer anfänglichen Zinsbindung
von bis zu drei Monaten erhöhte sich um 7 Basispunkte gegenüber dem Vormonat auf 1,16 %;
ausschlaggebend hierfür war der Zinseffekt. Der Zinssatz für neue Kredite derselben Größenordnung mit
einer anfänglichen Zinsbindung von mehr als zehn Jahren sank um 10 Basispunkte auf 1,48 %, wofür im
Wesentlichen die Entwicklungen in zwei Ländern des Euroraums und hier vor allem der Zinseffekt
verantwortlich waren. Bei Krediten im Neugeschäft von bis zu 250 000 € mit variabler Verzinsung oder
einer anfänglichen Zinsbindung von bis zu drei Monaten sank der durchschnittliche Zinssatz gegenüber
dem Vormonat um 7 Basispunkte auf 2,06 %, was sowohl dem Zins- als auch dem Gewichtungseffekt
zuzuschreiben war.&quot;
https://www.bundesbank.de/resource/blob/805286/0bec78237b1bc3b80c45cfad8420b7d4/mL/2019-09-03-mfi-zinsstatistik-download.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90603">Alexander</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig<br />
&#8220;Wer mit einem tilgungsfreien Nullzinsdarlehen als Betrieb keine Einnahmen mehr erzielt,&#8221;<br />
Und an wen vergibt eine Bank solche Kredite ? Würde auch eine Milliarde nehmen&#8230; ;)</p>
<p>&#8220;Der gewichtete Indikator der Kreditfinanzierungskosten, in dem die Zinssätze für alle<br />
Unternehmenskredite zusammengefasst sind, blieb im Juli 2019 weitgehend unverändert. Der Zinssatz<br />
für neu vergebene Kredite von über 1 Mio € mit variabler Verzinsung oder einer anfänglichen Zinsbindung<br />
von bis zu drei Monaten erhöhte sich um 7 Basispunkte gegenüber dem Vormonat auf 1,16 %;<br />
ausschlaggebend hierfür war der Zinseffekt. Der Zinssatz für neue Kredite derselben Größenordnung mit<br />
einer anfänglichen Zinsbindung von mehr als zehn Jahren sank um 10 Basispunkte auf 1,48 %, wofür im<br />
Wesentlichen die Entwicklungen in zwei Ländern des Euroraums und hier vor allem der Zinseffekt<br />
verantwortlich waren. Bei Krediten im Neugeschäft von bis zu 250 000 € mit variabler Verzinsung oder<br />
einer anfänglichen Zinsbindung von bis zu drei Monaten sank der durchschnittliche Zinssatz gegenüber<br />
dem Vormonat um 7 Basispunkte auf 2,06 %, was sowohl dem Zins- als auch dem Gewichtungseffekt<br />
zuzuschreiben war.&#8221;<br />
<a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/805286/0bec78237b1bc3b80c45cfad8420b7d4/mL/2019-09-03-mfi-zinsstatistik-download.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.bundesbank.de/resource/blob/805286/0bec78237b1bc3b80c45cfad8420b7d4/mL/2019-09-03-mfi-zinsstatistik-download.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91187</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 06:54:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91187</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90597&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@ SFR
Ich habe keine Lust auf jeden ihrer Punkte langatmig zu erwidern. Da würden wir uns im Kreis drehen.

Sehen Sie sich die quartalsweise veröffentlichten Zahlen (Supervisory Banking Statistics) der von der EZB überwachten Banken selbst an unter https://www.bankingsupervision.europa.eu/press/publications/date/2019/html/index.en.html
und bilden sich ihr eigenes Urteil.

Vorweg aber ein Vergleich. 
Betrachten Sie dort einmal die Verwaltungsaufwendungen (Administrative expenses and depreciation) im Verhältnis zu den gesamten operativen Erträgen (Operating income) und unterscheiden zwischen den deutsche Banken und den anderen Banken. Abschreibungen auf Kredite sind da noch nicht berücksichtigt.

Bei den dt. Banken sind es per 30.6.2019 knapp. 83%, bei den nicht dt. Banken rd 64%.

Entweder die Verwaltungsaufwendungen müssten bei den dt. Banken , die von der EZB überwacht werden, um rd 22% sinken oder die Erträge um rd. 29% steigen, damit man auf europäischem Durchschnitt ist. 
Das ist nicht die Schuld der EZB.
Von der schwachen EK Ausstattung mal ganz abgesehen.

Die deutschen Banken und ihre überbezahlten, teils  raffgierigen Manager sind die Hauptschuldigen der eigenen Misere, die Null- und Negativzinsen beschleunigen den Prozess lediglich. 
Es ist aber natürlich immer angenehmer, zu versuchen von den eigenen Fehlleistungen abzulenken und der EZB die Hauptverantwortlichkeit zukommen zu lassen.

Ansonsten gibt es zum Thema deutsche Banken, Zinsmarge etc. interessante Artikel auch noch unter finanz-szene de  

We need banking.  We don’t need banks anymore.
Bill Gates, 1997

Dem Zitat muss man nicht zustimmen, aber das Datum seiner Aussage zeigt, dass es ein ganz altes Thema ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90597">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@ SFR<br />
Ich habe keine Lust auf jeden ihrer Punkte langatmig zu erwidern. Da würden wir uns im Kreis drehen.</p>
<p>Sehen Sie sich die quartalsweise veröffentlichten Zahlen (Supervisory Banking Statistics) der von der EZB überwachten Banken selbst an unter <a href="https://www.bankingsupervision.europa.eu/press/publications/date/2019/html/index.en.html" rel="nofollow ugc">https://www.bankingsupervision.europa.eu/press/publications/date/2019/html/index.en.html</a><br />
und bilden sich ihr eigenes Urteil.</p>
<p>Vorweg aber ein Vergleich.<br />
Betrachten Sie dort einmal die Verwaltungsaufwendungen (Administrative expenses and depreciation) im Verhältnis zu den gesamten operativen Erträgen (Operating income) und unterscheiden zwischen den deutsche Banken und den anderen Banken. Abschreibungen auf Kredite sind da noch nicht berücksichtigt.</p>
<p>Bei den dt. Banken sind es per 30.6.2019 knapp. 83%, bei den nicht dt. Banken rd 64%.</p>
<p>Entweder die Verwaltungsaufwendungen müssten bei den dt. Banken , die von der EZB überwacht werden, um rd 22% sinken oder die Erträge um rd. 29% steigen, damit man auf europäischem Durchschnitt ist.<br />
Das ist nicht die Schuld der EZB.<br />
Von der schwachen EK Ausstattung mal ganz abgesehen.</p>
<p>Die deutschen Banken und ihre überbezahlten, teils  raffgierigen Manager sind die Hauptschuldigen der eigenen Misere, die Null- und Negativzinsen beschleunigen den Prozess lediglich.<br />
Es ist aber natürlich immer angenehmer, zu versuchen von den eigenen Fehlleistungen abzulenken und der EZB die Hauptverantwortlichkeit zukommen zu lassen.</p>
<p>Ansonsten gibt es zum Thema deutsche Banken, Zinsmarge etc. interessante Artikel auch noch unter finanz-szene de  </p>
<p>We need banking.  We don’t need banks anymore.<br />
Bill Gates, 1997</p>
<p>Dem Zitat muss man nicht zustimmen, aber das Datum seiner Aussage zeigt, dass es ein ganz altes Thema ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91133</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2019 21:28:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91133</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90603&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Alexander:

Markus Krall war z.B. im Vergleich zu Max Otte oder Roland Baader vielleicht spät dran, aber ihm Marktferne vorzuwerfen finde ich unfair.

Er hat weder in einer volkswirtschaftlichen Abteilung noch in einer Anlageberatung gearbeitet, wo man vielleicht Muße für solche Kommentare wie hier hat und seitenlange reports schreiben darf. Er hat lange Jahre Risikomodelle gebastelt, die viel auf Mathematik, Statistik und IT beruhen. Da ist ihm wohl bei seiner 60-Stunden-Woche das Grundsätzliche erst einmal egal gewesen, zumindest öffentlich. Sie können sich in so einem Blog anonym oder nur mit dem Vornamen anders positionieren als als prominenter Unternehmensberater in der Branche. Daher hat er ja auch erst unter Pseudonym veröffentlicht. Sie sehen ja an der jüngsten Aufgabe der früheren Zurückhaltung (zu diesen Thema) des Sparkassenpräsidenten Schleweis über Dt. Bank-CEO Sewing bis Hr. Peters vom Bankenverband, dass inzwischen viele Spitzenvertreter des deutschen Bankwesens ihr Stillschweigen aufgeben. So etwas überlegt man sich aber, wenn man einen befristeten Job hat, der irgendwann zur Verlängerung ansteht. Mache ich überhaupt und schäme mich nicht dafür.

Ich persönlich glaube, dass Herr Krall auf die EZB nicht nur als Bürger, sondern auch beruflich bedingt sauer ist, denn die Nullzinspolitik zerschießt ihm sein Lebenswerk, das er regelmäßig an wechselnde Banken in ähnlicher Manier verkauft hat. Denn wenn ich die natürliche Rate der Insolvenzen durch Nullzinspolitik aus dem Spiel nehme, werden seine Risikomanagementsysteme Makulatur. Und wenn ich mich um verbotene Staatsfinanzierung nicht mehr kümmere, sind mir vermutlich auch andere Regeln relativ egal. Denn die Bewertungsvorschriften und der Markt sehen &quot;Zombieunternehmen&quot; nun mal nicht vor. Oder überspitzt: Wer mit einem tilgungsfreien Nullzinsdarlehen als Betrieb keine Einnahmen mehr erzielt, ist offiziell trotzdem noch performant, auch wenn das Firmendach bereits eingestürzt ist und der Geschäftsführer im Seniorenheim wohnt. Das konnte ihm als Unternehmensberater nicht egal sein. Nicht umsonst ist er vor Kurzem in den Goldhandel gewechselt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90603">Alexander</a>.</p>
<p>@Alexander:</p>
<p>Markus Krall war z.B. im Vergleich zu Max Otte oder Roland Baader vielleicht spät dran, aber ihm Marktferne vorzuwerfen finde ich unfair.</p>
<p>Er hat weder in einer volkswirtschaftlichen Abteilung noch in einer Anlageberatung gearbeitet, wo man vielleicht Muße für solche Kommentare wie hier hat und seitenlange reports schreiben darf. Er hat lange Jahre Risikomodelle gebastelt, die viel auf Mathematik, Statistik und IT beruhen. Da ist ihm wohl bei seiner 60-Stunden-Woche das Grundsätzliche erst einmal egal gewesen, zumindest öffentlich. Sie können sich in so einem Blog anonym oder nur mit dem Vornamen anders positionieren als als prominenter Unternehmensberater in der Branche. Daher hat er ja auch erst unter Pseudonym veröffentlicht. Sie sehen ja an der jüngsten Aufgabe der früheren Zurückhaltung (zu diesen Thema) des Sparkassenpräsidenten Schleweis über Dt. Bank-CEO Sewing bis Hr. Peters vom Bankenverband, dass inzwischen viele Spitzenvertreter des deutschen Bankwesens ihr Stillschweigen aufgeben. So etwas überlegt man sich aber, wenn man einen befristeten Job hat, der irgendwann zur Verlängerung ansteht. Mache ich überhaupt und schäme mich nicht dafür.</p>
<p>Ich persönlich glaube, dass Herr Krall auf die EZB nicht nur als Bürger, sondern auch beruflich bedingt sauer ist, denn die Nullzinspolitik zerschießt ihm sein Lebenswerk, das er regelmäßig an wechselnde Banken in ähnlicher Manier verkauft hat. Denn wenn ich die natürliche Rate der Insolvenzen durch Nullzinspolitik aus dem Spiel nehme, werden seine Risikomanagementsysteme Makulatur. Und wenn ich mich um verbotene Staatsfinanzierung nicht mehr kümmere, sind mir vermutlich auch andere Regeln relativ egal. Denn die Bewertungsvorschriften und der Markt sehen &#8220;Zombieunternehmen&#8221; nun mal nicht vor. Oder überspitzt: Wer mit einem tilgungsfreien Nullzinsdarlehen als Betrieb keine Einnahmen mehr erzielt, ist offiziell trotzdem noch performant, auch wenn das Firmendach bereits eingestürzt ist und der Geschäftsführer im Seniorenheim wohnt. Das konnte ihm als Unternehmensberater nicht egal sein. Nicht umsonst ist er vor Kurzem in den Goldhandel gewechselt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-91130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2019 21:05:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-91130</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90597&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

@troodon:

Das Interview im Focus hat Herr Dr. Krall nach der Veröffentlichung des Draghi-Crash gegeben, der schon ein Jahr vorher abgeschlossen wurde.

Wenn er in einem Interview in ganzen Jahren rechnet, ist 2018 plus 2 Jahre nun mal 2020. Mit Quartalen und Monaten gab er sich noch nie ab.

Dass die deutschen Banken eine erhebliche Mitschuld haben, will ich gerne zugestehen, aber die Managementfehler der Banken hat Herr Dr. Krall nie bestritten. Natürlich hätten alle Banken schon viel früher Filialen und Personal abbauen müssen und gleichzeitig in die Digitalisierung investieren müssen. Umgekehrt frage ich Sie, ob Sie schon mal die Mitgliederversammlung einer Volksbank oder die Verwaltungsratssitzung einer Sparkasse erlebt haben, wenn Sie ohne Gruppendynamik der Wettbewerber so etwas planen. Das ist eine interessante Erfahrung für jemand, der sich auf Blogs wie diesem herumtreibt.

Sie sagen, Nullzinsen sind nicht die Ursache des Problems? Wirklich? Dann sitzen Sie m.E. einer Fehleinschätzung auf. Kommerziellen Banken ist die absolute Höhe des Zinses erst einmal piepsegal, sondern sie interessiert nur die Marge zwischen Einlagenzinsen und Darlehenszinsen. Wenn beide positiv sind, stimmt dies eigene Unternehmenspolitik, denn dann gibt es kaum schlagartig entstehende Fundamentalrisiken.

Die Höhe der Darlehenszinsen ist auch bei Negativzinsen egal, aber bei den Einlagen gibt es mehrere Grenzen, die Bank in die Bredouille bringen kann:

1. Bargeld: Sie müssen als Besitzer eines Bankguthabens keine Negativzinsen akzeptieren, sondern können von der EZB quasi eine Nullzinsanleihe ohne Befristung kaufen, die als Zahlungsmittel gilt: Geldscheine. 

2. Psychologie: Es ist für den Laien eine Sache, reale Negativzinsen hinzunehmen, wenn z.B. der Guthabenzins bei 2 % und die Inflation bei 4 % liegt. Es ist eine gänzlich andere, wenn auch der unkundigste merkt, dass der Wert seines Guthabens durch Negativzinsen sinkt. Und das ist so bei &quot;Guthabengebühren&quot;, &quot;Verwahrentgelten&quot; und ähnlichen Worthülsen. Das kann nämlich spontan bei vielen Kunden in Konsum umschlagen. Nach dem Motto, bevor mein Geld mit Strafzinsen weniger und gefühlt gleichzeitig alles teurer wird, fahre ich noch einmal damit in Urlaub.

3. Fristentransformation: Wenn Sie als kommerzielle Bank in der Regel Zinsbindungsfristen zwischen 5 und 10 Jahren vereinbaren und ihre Einlagen täglich oder monatlich kündbar sind, kann Ihnen das Geld ausgehen, wenn ein bankrun um sich greift. Und sei es nur, weil die Hälfte Ihrer Kunden das Geld zum Wettbewerber umschichtet, der noch keine Negativzinsen verlangt.

Was die Non-performing-loans betrifft: Sobald ich bei Nullzinsen bin, muss ich als Kunde keine Zinszahlung mehr leisten. Wenn ich mich mit der Bank auf das Aussetzen der Tilgung einige, kann ich auch als zahlungsunfähiger Kunden dann aus den NPLs rausgenommen werden, was der Bank und dem Kunden gut tut. Zulasten Dritter, nämlich der Sparer, gegen die sich diese Notenbankpolitik zur Rettung von NPL und Bank richtet.

Was ich interessant finde, ist Ihre Quelle zum net income. Könnten Sie hier etwas verlinken? Das widerspricht den Zahlen von Herrn Dr. Krall, der ja eine Flaschen Champagner aufmachen wollte, wenn er sich erfreulicherweise irren sollte. Sind da europäische Banken außerhalb des € enthalten oder Investmentbanken? Das wäre ein Hoffnungsschimmer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90597">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>@troodon:</p>
<p>Das Interview im Focus hat Herr Dr. Krall nach der Veröffentlichung des Draghi-Crash gegeben, der schon ein Jahr vorher abgeschlossen wurde.</p>
<p>Wenn er in einem Interview in ganzen Jahren rechnet, ist 2018 plus 2 Jahre nun mal 2020. Mit Quartalen und Monaten gab er sich noch nie ab.</p>
<p>Dass die deutschen Banken eine erhebliche Mitschuld haben, will ich gerne zugestehen, aber die Managementfehler der Banken hat Herr Dr. Krall nie bestritten. Natürlich hätten alle Banken schon viel früher Filialen und Personal abbauen müssen und gleichzeitig in die Digitalisierung investieren müssen. Umgekehrt frage ich Sie, ob Sie schon mal die Mitgliederversammlung einer Volksbank oder die Verwaltungsratssitzung einer Sparkasse erlebt haben, wenn Sie ohne Gruppendynamik der Wettbewerber so etwas planen. Das ist eine interessante Erfahrung für jemand, der sich auf Blogs wie diesem herumtreibt.</p>
<p>Sie sagen, Nullzinsen sind nicht die Ursache des Problems? Wirklich? Dann sitzen Sie m.E. einer Fehleinschätzung auf. Kommerziellen Banken ist die absolute Höhe des Zinses erst einmal piepsegal, sondern sie interessiert nur die Marge zwischen Einlagenzinsen und Darlehenszinsen. Wenn beide positiv sind, stimmt dies eigene Unternehmenspolitik, denn dann gibt es kaum schlagartig entstehende Fundamentalrisiken.</p>
<p>Die Höhe der Darlehenszinsen ist auch bei Negativzinsen egal, aber bei den Einlagen gibt es mehrere Grenzen, die Bank in die Bredouille bringen kann:</p>
<p>1. Bargeld: Sie müssen als Besitzer eines Bankguthabens keine Negativzinsen akzeptieren, sondern können von der EZB quasi eine Nullzinsanleihe ohne Befristung kaufen, die als Zahlungsmittel gilt: Geldscheine. </p>
<p>2. Psychologie: Es ist für den Laien eine Sache, reale Negativzinsen hinzunehmen, wenn z.B. der Guthabenzins bei 2 % und die Inflation bei 4 % liegt. Es ist eine gänzlich andere, wenn auch der unkundigste merkt, dass der Wert seines Guthabens durch Negativzinsen sinkt. Und das ist so bei &#8220;Guthabengebühren&#8221;, &#8220;Verwahrentgelten&#8221; und ähnlichen Worthülsen. Das kann nämlich spontan bei vielen Kunden in Konsum umschlagen. Nach dem Motto, bevor mein Geld mit Strafzinsen weniger und gefühlt gleichzeitig alles teurer wird, fahre ich noch einmal damit in Urlaub.</p>
<p>3. Fristentransformation: Wenn Sie als kommerzielle Bank in der Regel Zinsbindungsfristen zwischen 5 und 10 Jahren vereinbaren und ihre Einlagen täglich oder monatlich kündbar sind, kann Ihnen das Geld ausgehen, wenn ein bankrun um sich greift. Und sei es nur, weil die Hälfte Ihrer Kunden das Geld zum Wettbewerber umschichtet, der noch keine Negativzinsen verlangt.</p>
<p>Was die Non-performing-loans betrifft: Sobald ich bei Nullzinsen bin, muss ich als Kunde keine Zinszahlung mehr leisten. Wenn ich mich mit der Bank auf das Aussetzen der Tilgung einige, kann ich auch als zahlungsunfähiger Kunden dann aus den NPLs rausgenommen werden, was der Bank und dem Kunden gut tut. Zulasten Dritter, nämlich der Sparer, gegen die sich diese Notenbankpolitik zur Rettung von NPL und Bank richtet.</p>
<p>Was ich interessant finde, ist Ihre Quelle zum net income. Könnten Sie hier etwas verlinken? Das widerspricht den Zahlen von Herrn Dr. Krall, der ja eine Flaschen Champagner aufmachen wollte, wenn er sich erfreulicherweise irren sollte. Sind da europäische Banken außerhalb des € enthalten oder Investmentbanken? Das wäre ein Hoffnungsschimmer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marloh		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90900</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marloh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2019 16:02:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-90900</guid>

					<description><![CDATA[Das stinkt doch zum Himmel in den letzten 2 Jahren:
1. Die Fed reduziert ihre Bilanz ohne jedoch ihre Unterstützung für den Repo-Markt wieder aufzunehmen, die sie mit dem Beginn von QE eingestellt hatte.

2. Die *Clearing*-Banken  für den Tripartite-Repo-Markt JP Morgan, Mellon &#038; Co. werden an die Kette gelegt - auch ohne daß die Fed Ersatz stellt.

&quot;But on Sept. 17 even as the majority of repo loans were being made at 5% and above, twice the usual rates, JPMorgan was limited in how much of its remaining cash it could provide because of regulatory and other constraints, a person familiar with the trading said&quot;
https://www.reuters.com/article/us-usa-repo-jpmorgan-analysis-idUSKBN1WG439

》Folgerung: hier wird vor dem Hintergrund des Kampfes gegen China bewußt ein Kippen des Systems in Kauf genommen. 

Wer das nicht glaubt, sollte sich die Machenschaften dieser Herren im 20. Jhd vor Augen führen, s. Preparata, Guido: Conjuring Hitler- How Britain and America made the Third Reich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das stinkt doch zum Himmel in den letzten 2 Jahren:<br />
1. Die Fed reduziert ihre Bilanz ohne jedoch ihre Unterstützung für den Repo-Markt wieder aufzunehmen, die sie mit dem Beginn von QE eingestellt hatte.</p>
<p>2. Die *Clearing*-Banken  für den Tripartite-Repo-Markt JP Morgan, Mellon &amp; Co. werden an die Kette gelegt &#8211; auch ohne daß die Fed Ersatz stellt.</p>
<p>&#8220;But on Sept. 17 even as the majority of repo loans were being made at 5% and above, twice the usual rates, JPMorgan was limited in how much of its remaining cash it could provide because of regulatory and other constraints, a person familiar with the trading said&#8221;<br />
<a href="https://www.reuters.com/article/us-usa-repo-jpmorgan-analysis-idUSKBN1WG439" rel="nofollow ugc">https://www.reuters.com/article/us-usa-repo-jpmorgan-analysis-idUSKBN1WG439</a></p>
<p>》Folgerung: hier wird vor dem Hintergrund des Kampfes gegen China bewußt ein Kippen des Systems in Kauf genommen. </p>
<p>Wer das nicht glaubt, sollte sich die Machenschaften dieser Herren im 20. Jhd vor Augen führen, s. Preparata, Guido: Conjuring Hitler- How Britain and America made the Third Reich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marcus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 21:28:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-90745</guid>

					<description><![CDATA[Ein vorübergehender Effekt scheint das alles nicht zu sein wie man erst glaubhaft machen wollte, sonst würde die Fed nicht ab nächster Woche pro Monat für 60 Mrd. Treasury Bills kaufen und ihre Repo Geschäft bis mindestens Januar 2020 fortführen. Es ist aus meiner Sicht äußerst bedenklich, das es nicht möglich ist billige Zentralbankliquidität zurück zu führen ohne das der ganze Geldmarkt in Schwierigkeiten gerät. Zudem beweist das auch mal wieder, wie massiv abhängig die Banken von Zentralbankgeld sind, nicht nur in den USA sondern überall auf der Welt.

Grundsätzlich sehe ich es immer als ein schlechtes Zeichen wenn eine Zentralbank am Geldmarkt intervenieren muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein vorübergehender Effekt scheint das alles nicht zu sein wie man erst glaubhaft machen wollte, sonst würde die Fed nicht ab nächster Woche pro Monat für 60 Mrd. Treasury Bills kaufen und ihre Repo Geschäft bis mindestens Januar 2020 fortführen. Es ist aus meiner Sicht äußerst bedenklich, das es nicht möglich ist billige Zentralbankliquidität zurück zu führen ohne das der ganze Geldmarkt in Schwierigkeiten gerät. Zudem beweist das auch mal wieder, wie massiv abhängig die Banken von Zentralbankgeld sind, nicht nur in den USA sondern überall auf der Welt.</p>
<p>Grundsätzlich sehe ich es immer als ein schlechtes Zeichen wenn eine Zentralbank am Geldmarkt intervenieren muss.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90732</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 20:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-90732</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem ich einigen Links nachgegangen bin (z.B. die von Stöcker), glaube nun auch ich allmählich, daß uns im kommenden Jahr eine schwere Krise von Banken bevorsteht; nicht nur von italienischen, sondern möglichwerweise auch etwa der Deutschen Bank.

Mich interessieren die mittel- bis langfristigen Folgen dieser extremen Geldpolitik der Zentralbank.
Bei einer Informations-  und Diskussionsrunde von CDU/CSU Politikern mit Ökonomen und Finanzfachleuten stellte Friedrich Merz an H.W. Sinn die Frage nach den Auswirkungen der Geldschöpfungen, der Nullzins-, der QE-Politik etc. Dieser blieb jedoch die Antwort sprachlos schuldig. H.-W. Sinn war sich der Komplexität dieser Frage bewußt und hat daher wohl auf eine (dann  viel zu kurze) Antwort aus dem Stehgreif verzichtet.

Ich versuche einen kleinen Synapsentango, ein Brainstorming.
Die gesamte Eurozone, Deutschland dabei an erster Stelle, wird diese liederliche Geld- und Rettungspolitik mit einem schleichenden, langanhaltenden wirtschaftlichen Siechtum und Niedergang bezahlen; laienhaft formuliert, nur ein paar Stichworte, die mir spontan einfallen:
Der Wertaufbewahungscharakter des Geldes wird zerstört. Die Währung „Euro“ verliert dramatisch an Vertrauen. Geldvermögen und Erspartes werden entwertet, kapitalgedeckte Altersversorgungen lohnen nicht mehr etc. Das hat fatale Folgen für Millionen! 
Darüber hinaus: Die deutsche Wirtschaft wird an Effizienz, Produktivität, Innovationsfähigkeit und internationaler Wettbewerbsfähigkeit einbüßen.  Ein Grund dafür ist der für die deutsche Wirtschaft viel zu schwache Euro.Deutschland wird ärmer, langsam, schleichend, aber unausweichlich. Außerdem kommt es – bedingt durch die Niedrigzinspolitik - zu dem,  was Fehlallokation genannt wird; etwa am Immobilien- und am Aktienmarkt.
Liege ich damit ungefähr richtig?

Andere, aber immens wichtige Sachverhalte, wie die in mehrfacher Hinsicht negative demographische Entwicklung der letzten gut 40 Jahre, die aktuelle Zuwanderung und die schlecht gemanagte Energie- und Verkehrswende kommen noch on top.

Live aus Buxtetown am Esteriver – spät! 22.15 Uhr 11.10.2019
Felix Haller  - seit 2013 alternativ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich einigen Links nachgegangen bin (z.B. die von Stöcker), glaube nun auch ich allmählich, daß uns im kommenden Jahr eine schwere Krise von Banken bevorsteht; nicht nur von italienischen, sondern möglichwerweise auch etwa der Deutschen Bank.</p>
<p>Mich interessieren die mittel- bis langfristigen Folgen dieser extremen Geldpolitik der Zentralbank.<br />
Bei einer Informations-  und Diskussionsrunde von CDU/CSU Politikern mit Ökonomen und Finanzfachleuten stellte Friedrich Merz an H.W. Sinn die Frage nach den Auswirkungen der Geldschöpfungen, der Nullzins-, der QE-Politik etc. Dieser blieb jedoch die Antwort sprachlos schuldig. H.-W. Sinn war sich der Komplexität dieser Frage bewußt und hat daher wohl auf eine (dann  viel zu kurze) Antwort aus dem Stehgreif verzichtet.</p>
<p>Ich versuche einen kleinen Synapsentango, ein Brainstorming.<br />
Die gesamte Eurozone, Deutschland dabei an erster Stelle, wird diese liederliche Geld- und Rettungspolitik mit einem schleichenden, langanhaltenden wirtschaftlichen Siechtum und Niedergang bezahlen; laienhaft formuliert, nur ein paar Stichworte, die mir spontan einfallen:<br />
Der Wertaufbewahungscharakter des Geldes wird zerstört. Die Währung „Euro“ verliert dramatisch an Vertrauen. Geldvermögen und Erspartes werden entwertet, kapitalgedeckte Altersversorgungen lohnen nicht mehr etc. Das hat fatale Folgen für Millionen!<br />
Darüber hinaus: Die deutsche Wirtschaft wird an Effizienz, Produktivität, Innovationsfähigkeit und internationaler Wettbewerbsfähigkeit einbüßen.  Ein Grund dafür ist der für die deutsche Wirtschaft viel zu schwache Euro.Deutschland wird ärmer, langsam, schleichend, aber unausweichlich. Außerdem kommt es – bedingt durch die Niedrigzinspolitik &#8211; zu dem,  was Fehlallokation genannt wird; etwa am Immobilien- und am Aktienmarkt.<br />
Liege ich damit ungefähr richtig?</p>
<p>Andere, aber immens wichtige Sachverhalte, wie die in mehrfacher Hinsicht negative demographische Entwicklung der letzten gut 40 Jahre, die aktuelle Zuwanderung und die schlecht gemanagte Energie- und Verkehrswende kommen noch on top.</p>
<p>Live aus Buxtetown am Esteriver – spät! 22.15 Uhr 11.10.2019<br />
Felix Haller  &#8211; seit 2013 alternativ</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90683</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 15:09:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-90683</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90682&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Und mit wenig EK kann es dann sehr schnell sehr eng werden: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=26031

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90682">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Und mit wenig EK kann es dann sehr schnell sehr eng werden: <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=26031" rel="nofollow ugc">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=26031</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-repo-crisis-of-september-2019/#comment-90682</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 15:09:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16587#comment-90682</guid>

					<description><![CDATA[@ SFR &#038; Co.

Die Prognosen von Krall finden eine deutliche Unterstützung durch die invertierte Zinsstrukturkurve: It&#039;s a Code Red: https://youtu.be/9sb1byR8Zx0]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ SFR &amp; Co.</p>
<p>Die Prognosen von Krall finden eine deutliche Unterstützung durch die invertierte Zinsstrukturkurve: It&#8217;s a Code Red: <a href="https://youtu.be/9sb1byR8Zx0" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/9sb1byR8Zx0</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
