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	Kommentare zu: &#8220;The Japanese economy has lessons for the West&#8230; and China as well&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Oct 2017 15:38:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27227</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 15:38:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27217&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Alexander 

Es gibt eine UNBEKANNTE, die ganz wesentlich die zukünftige Entwicklung beeinflussen wird.

Es ist die Anpassungsfähigkeit der Menschen.

Sie war manchmal aber nicht immer hinreichend, um Revolutionen, Bürgerkrieg etc. zu vermeiden.

Mit Blick darauf liegen die Dinge im Ungewissen.

Mit Blick auf die Geschichte kann man allerdings nicht sonderlich optimistisch gestimmt sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27217">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Alexander </p>
<p>Es gibt eine UNBEKANNTE, die ganz wesentlich die zukünftige Entwicklung beeinflussen wird.</p>
<p>Es ist die Anpassungsfähigkeit der Menschen.</p>
<p>Sie war manchmal aber nicht immer hinreichend, um Revolutionen, Bürgerkrieg etc. zu vermeiden.</p>
<p>Mit Blick darauf liegen die Dinge im Ungewissen.</p>
<p>Mit Blick auf die Geschichte kann man allerdings nicht sonderlich optimistisch gestimmt sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27222</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 13:13:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27217&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Wenn Gesellschaften ihre Preise immerfort inflationieren &#038; die Kaufkraft zum Ausland erhalten bleibt - verlieren diese Gesellschaften Wertschöpfung an preiswertere. Dumme Tätigkeit vermisst niemand, aber je länger der Abbau andauert, desto mehr Vielfalt geht verloren. 
Nach zwei Generationen verliert diese Gesellschaft Fähigkeiten, weil  Fachleute verrentet wurden ohne ihr Wissen interkulturell zu vererben.
 
Wie schwer eine Reinstallation solcher Fähigkeiten ist, sieht man an den deindustrialisierten USA und dem Wunsch &quot;great again&quot; zu werden. 
Waren die USA nach dem II WK führend im Maschinenbau und folgten die Japaner mit grandioser Fähigkeit, sehe ich heute schwäbische Spezialisten dabei ausgehungert zu werden. Preiswerter als der Wettbewerb, aber nominal zu teuer. China frisst alles, mit seiner unterbewerteten Währung und unendlichem Kredit. 
Was vor 15 Jahren als Chinakracher abgetan wurde, ist dank ausgelagertem Wissen von z.B. Japan, Korea oder der BRD heute durchaus attraktiv. 

Den &quot;kleinen Mann &quot; interessieren diese Veränderungen nicht, er sucht Sicherheit und Einkommen für seine Nachkommen. Die Anpassungsfähigkeit des Mittelstandes ist richtig - und richtig gefährlich, wenn die Eingriffe nicht vom Markt durch technischen Fortschritt erfolgten - sondern durch geldpolitische Zentralplaner des öffentlichen Dienstes im Auftrag von Politik..

Um überkommene Machtstrukturen (z.B. die europäische Parteiendemokratie) zu konservieren, zerstören wir Kultur. 

Von den zwei Generationen habe die Japaner mindestens 30 Jahre verbraucht...und wir 20Jahre?

-&#062;In der breiten Öffentlichkeit ist ein ORIENTIERUNGSLEITENDER Bewusstseinswandel nicht festzustellen, allerdings Unmut und Unzufriedenheit (AfD). dann erkenne ich bei denen punktuell die Erkenntnis, dass wir vor epochalen Veränderungen und Herausforderungen stehen&#060;-
Ja, z.B. dass Ökonomie kein Thema des Bundestagswahlkampfes war. 

Das alles ist zu wenig, zu langsam. 

Wenn wir, samt Japan, erst von Entwicklung zur Veränderung gezwungen werden, ist es zu spät. 

Forderungen sind nur dann etwas wert, wenn jederzeit jemand zur Verfügung steht, der qualitative Leistung preiswert erbringt. 
Da sehe ich schwarz......]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27217">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Wenn Gesellschaften ihre Preise immerfort inflationieren &amp; die Kaufkraft zum Ausland erhalten bleibt &#8211; verlieren diese Gesellschaften Wertschöpfung an preiswertere. Dumme Tätigkeit vermisst niemand, aber je länger der Abbau andauert, desto mehr Vielfalt geht verloren.<br />
Nach zwei Generationen verliert diese Gesellschaft Fähigkeiten, weil  Fachleute verrentet wurden ohne ihr Wissen interkulturell zu vererben.</p>
<p>Wie schwer eine Reinstallation solcher Fähigkeiten ist, sieht man an den deindustrialisierten USA und dem Wunsch &#8220;great again&#8221; zu werden.<br />
Waren die USA nach dem II WK führend im Maschinenbau und folgten die Japaner mit grandioser Fähigkeit, sehe ich heute schwäbische Spezialisten dabei ausgehungert zu werden. Preiswerter als der Wettbewerb, aber nominal zu teuer. China frisst alles, mit seiner unterbewerteten Währung und unendlichem Kredit.<br />
Was vor 15 Jahren als Chinakracher abgetan wurde, ist dank ausgelagertem Wissen von z.B. Japan, Korea oder der BRD heute durchaus attraktiv. </p>
<p>Den &#8220;kleinen Mann &#8221; interessieren diese Veränderungen nicht, er sucht Sicherheit und Einkommen für seine Nachkommen. Die Anpassungsfähigkeit des Mittelstandes ist richtig &#8211; und richtig gefährlich, wenn die Eingriffe nicht vom Markt durch technischen Fortschritt erfolgten &#8211; sondern durch geldpolitische Zentralplaner des öffentlichen Dienstes im Auftrag von Politik..</p>
<p>Um überkommene Machtstrukturen (z.B. die europäische Parteiendemokratie) zu konservieren, zerstören wir Kultur. </p>
<p>Von den zwei Generationen habe die Japaner mindestens 30 Jahre verbraucht&#8230;und wir 20Jahre?</p>
<p>-&gt;In der breiten Öffentlichkeit ist ein ORIENTIERUNGSLEITENDER Bewusstseinswandel nicht festzustellen, allerdings Unmut und Unzufriedenheit (AfD). dann erkenne ich bei denen punktuell die Erkenntnis, dass wir vor epochalen Veränderungen und Herausforderungen stehen&lt;-<br />
Ja, z.B. dass Ökonomie kein Thema des Bundestagswahlkampfes war. </p>
<p>Das alles ist zu wenig, zu langsam. </p>
<p>Wenn wir, samt Japan, erst von Entwicklung zur Veränderung gezwungen werden, ist es zu spät. </p>
<p>Forderungen sind nur dann etwas wert, wenn jederzeit jemand zur Verfügung steht, der qualitative Leistung preiswert erbringt.<br />
Da sehe ich schwarz&#8230;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27217</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 11:38:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27209&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Die Notenbanken sind in gewisser Weise unsinkbar, aber nicht immer  werden sie so WIRKMÄCHTIG sein können, wie sie es heute, insbesondere in Japan, sind. 

Abgesehen davon:

Sie legen den Finger in die Wunde.

Denn „Gelddrucken“ ist lediglich ein MITTEL, das es der Gesellschaft ermöglicht, sich vergleichsweise reibungslos, auf neue Realitäten einzustellen. 

Wer glaubt, dass damit quasi automatisch Wohlstand, gesellschaftliche Stabilität und eine gedeihliche Weiterentwicklung geschaffen werden könne, unterliegt Illusionen. 

Es käme darauf an, von Realitätsferne, Infantilität, Naivität zu einem der Lage angemessenen Realitätsbewußtsein zu finden.     

Wenn ich mir die politischen Debatten mit Spitzenpolitiker ansehe, dann erkenne ich bei denen punktuell die Erkenntnis, dass wir vor epochalen Veränderungen und Herausforderungen stehen.

Allerdings fallen die Diskussionen regelmäßig auf Verteilungsfragen zurück.

In der breiten Öffentlichkeit ist ein ORIENTIERUNGSLEITENDER Bewusstseinswandel nicht festzustellen, allerdings Unmut und Unzufriedenheit (AfD). 

Nicht positive Veränderungen werden INDIVIDUELL durchweg als Verlustzuweisung empfunden und bewertet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27209">Alexander</a>.</p>
<p>Die Notenbanken sind in gewisser Weise unsinkbar, aber nicht immer  werden sie so WIRKMÄCHTIG sein können, wie sie es heute, insbesondere in Japan, sind. </p>
<p>Abgesehen davon:</p>
<p>Sie legen den Finger in die Wunde.</p>
<p>Denn „Gelddrucken“ ist lediglich ein MITTEL, das es der Gesellschaft ermöglicht, sich vergleichsweise reibungslos, auf neue Realitäten einzustellen. </p>
<p>Wer glaubt, dass damit quasi automatisch Wohlstand, gesellschaftliche Stabilität und eine gedeihliche Weiterentwicklung geschaffen werden könne, unterliegt Illusionen. </p>
<p>Es käme darauf an, von Realitätsferne, Infantilität, Naivität zu einem der Lage angemessenen Realitätsbewußtsein zu finden.     </p>
<p>Wenn ich mir die politischen Debatten mit Spitzenpolitiker ansehe, dann erkenne ich bei denen punktuell die Erkenntnis, dass wir vor epochalen Veränderungen und Herausforderungen stehen.</p>
<p>Allerdings fallen die Diskussionen regelmäßig auf Verteilungsfragen zurück.</p>
<p>In der breiten Öffentlichkeit ist ein ORIENTIERUNGSLEITENDER Bewusstseinswandel nicht festzustellen, allerdings Unmut und Unzufriedenheit (AfD). </p>
<p>Nicht positive Veränderungen werden INDIVIDUELL durchweg als Verlustzuweisung empfunden und bewertet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27216</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 11:17:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27207&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Vielleicht gibt es auch noch andere Faktoren, aber das sind diejenigen, die ich sehe.

Egal, ob das so ist, vermutlich haben Sie recht, es ist jedenfalls eine sehr plausible Annahme.  

Ich werde die Entwicklung nicht mehr erleben, aber es wird interessant werden, wie Gesellschaften mit den sich stellenden Optionen umgehen.

Ich bin überzeugt, dass vom Standpunkt heutigen materiellen Wohlstands der Verlauf „Anpassung nach unten“ sein wird.

Ist die Gesellschaft darauf vorbereitet, kann sie es überhaupt sein oder – wie immer bisher – formt sie sich aus der nationalen und internationalen Gemengelage?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27207">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Vielleicht gibt es auch noch andere Faktoren, aber das sind diejenigen, die ich sehe.</p>
<p>Egal, ob das so ist, vermutlich haben Sie recht, es ist jedenfalls eine sehr plausible Annahme.  </p>
<p>Ich werde die Entwicklung nicht mehr erleben, aber es wird interessant werden, wie Gesellschaften mit den sich stellenden Optionen umgehen.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass vom Standpunkt heutigen materiellen Wohlstands der Verlauf „Anpassung nach unten“ sein wird.</p>
<p>Ist die Gesellschaft darauf vorbereitet, kann sie es überhaupt sein oder – wie immer bisher – formt sie sich aus der nationalen und internationalen Gemengelage?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27209</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 07:16:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mich verwundert der Glaube an die Unsinkbarkeit von Notenbanken. Solange Auslandskunden ihre egoistischen Interessen erfüllt sehen, akzeptieren sie das falsche Geld dieser Notenbanken. Sobald wir unsere Ressourcen (Bildung, Qualität, Innovationsfähigkeit) zur Gänze aufgebraucht haben, ist es vorbei mit der Akzeptanz unserer Zettel. 

Auch militärische Gewalt von Flugzeugträgergruppen kann den Vertrauensverlust nicht auf Dauer kompensieren. 

Notenbanken drucken &#038; erkaufen Atempausen, die falls ungenutzt fatal enden müssen. 
Japan hat kein Problem gelöst und alle Weichen auf Untergang gestellt, wenn es seiner Jugend nur kranke Werte hinterlässt. 
Europa hat ebenso kein Problem gelöst und wird sich alternd von hungrigen Zuwanderern umgeben finden, die keinen unserer christlich- humanistischen Werte teilen müssen. 

Realitätsferne, Infantilität, Naivität können keine Entschuldigung sein, wenn ehemals starke Gesellschaften an ihrem Wohlstand scheitern.

Die Umkehr kommt nicht von oben, sondern müsste Wunsch eines jeden Individuums sein. Nur dieser Wunsch schafft Akzeptanz für die notwendigen Opfer - und an der Bereitschaft fehlt es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich verwundert der Glaube an die Unsinkbarkeit von Notenbanken. Solange Auslandskunden ihre egoistischen Interessen erfüllt sehen, akzeptieren sie das falsche Geld dieser Notenbanken. Sobald wir unsere Ressourcen (Bildung, Qualität, Innovationsfähigkeit) zur Gänze aufgebraucht haben, ist es vorbei mit der Akzeptanz unserer Zettel. </p>
<p>Auch militärische Gewalt von Flugzeugträgergruppen kann den Vertrauensverlust nicht auf Dauer kompensieren. </p>
<p>Notenbanken drucken &amp; erkaufen Atempausen, die falls ungenutzt fatal enden müssen.<br />
Japan hat kein Problem gelöst und alle Weichen auf Untergang gestellt, wenn es seiner Jugend nur kranke Werte hinterlässt.<br />
Europa hat ebenso kein Problem gelöst und wird sich alternd von hungrigen Zuwanderern umgeben finden, die keinen unserer christlich- humanistischen Werte teilen müssen. </p>
<p>Realitätsferne, Infantilität, Naivität können keine Entschuldigung sein, wenn ehemals starke Gesellschaften an ihrem Wohlstand scheitern.</p>
<p>Die Umkehr kommt nicht von oben, sondern müsste Wunsch eines jeden Individuums sein. Nur dieser Wunsch schafft Akzeptanz für die notwendigen Opfer &#8211; und an der Bereitschaft fehlt es.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27207</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 06:47:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27201&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Hr. Tischer: Sie fragen, ob mehr Robotik, mehr eigene Kinder oder mehr qualifizierte Zuwanderer helfen, dass Japan auch künftig funktioniert? 
Ich würde antworten, notwendigerweise helfen nur alle drei Faktoren parallel. Die Robotik ist in Japan schon fortgeschritten, aber in manchen Gebieten noch stark ausbaufähig, z.B. beim autonomen Fahren und im Handel; gut ist sie schon in der Fertigung. Mehr eigene Kinder ist eher ein sinnvolles Ziel, aber vor allem eine gesellschaftliche Frage, daneben auch noch eine Frage der heftig schwierigen Immobiliensituation gerade in den Großstädten und eine Frage des gelebten Arbeitsmarktes für Frauen. Die Zuwanderung kann aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte sicher nur begrenzt erfolgen, aber bei der Seniorenversorgung (v.a. Pflege- und Gesundheitsberufe) sicher hilfreich sein. Gerade in den ländlichen Gebieten von Hokkaido, Shikoku und Kyushu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27201">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Hr. Tischer: Sie fragen, ob mehr Robotik, mehr eigene Kinder oder mehr qualifizierte Zuwanderer helfen, dass Japan auch künftig funktioniert?<br />
Ich würde antworten, notwendigerweise helfen nur alle drei Faktoren parallel. Die Robotik ist in Japan schon fortgeschritten, aber in manchen Gebieten noch stark ausbaufähig, z.B. beim autonomen Fahren und im Handel; gut ist sie schon in der Fertigung. Mehr eigene Kinder ist eher ein sinnvolles Ziel, aber vor allem eine gesellschaftliche Frage, daneben auch noch eine Frage der heftig schwierigen Immobiliensituation gerade in den Großstädten und eine Frage des gelebten Arbeitsmarktes für Frauen. Die Zuwanderung kann aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte sicher nur begrenzt erfolgen, aber bei der Seniorenversorgung (v.a. Pflege- und Gesundheitsberufe) sicher hilfreich sein. Gerade in den ländlichen Gebieten von Hokkaido, Shikoku und Kyushu.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-japanese-economy-has-lessons-for-the-west-and-china-as-well/#comment-27201</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 22:23:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese Lektion der japanischen Wirtschaft ist keine, weil sie nicht zu Ende erzählt wurde.

Der erste, hier dargestellte Teil lautet so:

Praktisch kein Produktivitätswachstum und eine schrumpfende Anzahl von Erwerbstätigen.

Daher auch kein Wirtschaftswachstum, keine Inflation und niedrige Zinsen.

Fiskalpolitik muss es richten.

Hohe Verschuldung und Finanzierung durch die Notenbank.

So weit, so gut.

Der zu ergänzende zweite Teil:

Weiter erheblich schrumpfende Zahl von Erwerbstätigen UND steigende Zahl von Alten mit enormem Ressourcenbedarf für Gesundheit, Pflege etc.

Wie soll das funktionieren? 

Mehr Robotik, mehr eigene Kinder oder mehr qualifizierte Zuwanderer?

Ich frage nur. 

ALLEIN mit einer Notenbank, die endlos finanziert, wird man es nicht schaffen.

Die Menge bedruckten Papiers zu vergrößern, bäckt nicht mehr Brötchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Lektion der japanischen Wirtschaft ist keine, weil sie nicht zu Ende erzählt wurde.</p>
<p>Der erste, hier dargestellte Teil lautet so:</p>
<p>Praktisch kein Produktivitätswachstum und eine schrumpfende Anzahl von Erwerbstätigen.</p>
<p>Daher auch kein Wirtschaftswachstum, keine Inflation und niedrige Zinsen.</p>
<p>Fiskalpolitik muss es richten.</p>
<p>Hohe Verschuldung und Finanzierung durch die Notenbank.</p>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Der zu ergänzende zweite Teil:</p>
<p>Weiter erheblich schrumpfende Zahl von Erwerbstätigen UND steigende Zahl von Alten mit enormem Ressourcenbedarf für Gesundheit, Pflege etc.</p>
<p>Wie soll das funktionieren? </p>
<p>Mehr Robotik, mehr eigene Kinder oder mehr qualifizierte Zuwanderer?</p>
<p>Ich frage nur. </p>
<p>ALLEIN mit einer Notenbank, die endlos finanziert, wird man es nicht schaffen.</p>
<p>Die Menge bedruckten Papiers zu vergrößern, bäckt nicht mehr Brötchen.</p>
]]></content:encoded>
		
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