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	Kommentare zu: &#8220;The eurozone’s uncertain economic slack&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38646</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 21:18:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38641&quot;&gt;Alex&lt;/a&gt;.

@ Alex 

Danke für den Link.

Was bei der BIZ vorgetragen hat, fordert eine andere Bewertung als die, dich ich bezüglich der von Dr. Stelter zitierten Auffassungen von ft.com getroffen habe. 

Der ft.com-Bericht vom 16. April 2018, den Dr. Stelter thematisiert hat, stellt folgenden Bezug her lt. Zitat von Dr. Stelter:  

&#062;„More information emerged on the split in the ECB’s account of its March policy meeting, which came out on Thursday. The minutes were followed by an insightful, original speech by executive board member Benoît Cœuré in Paris later in the day. It is worth following closely because the debate on judgments on the degree of ‚slack‘ between where the economy is and where it could be has important implications for monetary policy.“ &#062;

Ich kann und will nicht recherchieren, ob die ft.com bzw. Dr. Stelter sachgemäß berichtet haben.

Ich gehe davon aus, dass dies so ist. 

Wenn so, wirft das mit Blick auf seinen BIZ-Vortrag neue Fragen auf. 

Denn anhand des verlinkten Vortrags bei der BIZ muss gesagt werden wie Sie richtig feststellen, dass Cœuré sehr wohl den Unterschied zwischen strukturellen und konjunkturellen Problemen kennt und ihn auch thematisiert auf – soweit ich mit beschränkter Wahrnehmung urteilen kann – der Höhe der wissenschaftlichen Diskussion. Ob und inwieweit man evtl. bestimmten Akzentsetzungen widersprechen müsste, kann dahingestellt bleiben. An der Kompetenz von  Cœuré und seinen Leuten, die ihm den Vortrag geschrieben haben, ist jedenfalls nicht zu rütteln.

Ich frage mich aber, warum Cœuré – vorsichtig ausgedrückt – in Paris die Dinge à la ft.com so IRREFÜHREND einseitig dargelegt hat, wenn er laut BIZ-Vortrag genau weiß, dass die Realität sehr viel komplexer ist und daher differenzierter betrachtet werden muss auch hinsichtlich der zu ergreifenden Maßnahmen. 

Mein Antwort bis auf weiteres: 

Leute wie Cœuré sind Wanderprediger. Wenn ein Kompetenznachweis erforderlich ist, zeigen sie wie bei der BIZ, was sie drauf haben. Wenn geldpolitischer Populismus gefragt ist, wie vermutlich in Paris, wird eine andere Platte aufgelegt. 

Das ist alles andere als vertrauenserweckend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38641">Alex</a>.</p>
<p>@ Alex </p>
<p>Danke für den Link.</p>
<p>Was bei der BIZ vorgetragen hat, fordert eine andere Bewertung als die, dich ich bezüglich der von Dr. Stelter zitierten Auffassungen von ft.com getroffen habe. </p>
<p>Der ft.com-Bericht vom 16. April 2018, den Dr. Stelter thematisiert hat, stellt folgenden Bezug her lt. Zitat von Dr. Stelter:  </p>
<p>&gt;„More information emerged on the split in the ECB’s account of its March policy meeting, which came out on Thursday. The minutes were followed by an insightful, original speech by executive board member Benoît Cœuré in Paris later in the day. It is worth following closely because the debate on judgments on the degree of ‚slack‘ between where the economy is and where it could be has important implications for monetary policy.“ &gt;</p>
<p>Ich kann und will nicht recherchieren, ob die ft.com bzw. Dr. Stelter sachgemäß berichtet haben.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass dies so ist. </p>
<p>Wenn so, wirft das mit Blick auf seinen BIZ-Vortrag neue Fragen auf. </p>
<p>Denn anhand des verlinkten Vortrags bei der BIZ muss gesagt werden wie Sie richtig feststellen, dass Cœuré sehr wohl den Unterschied zwischen strukturellen und konjunkturellen Problemen kennt und ihn auch thematisiert auf – soweit ich mit beschränkter Wahrnehmung urteilen kann – der Höhe der wissenschaftlichen Diskussion. Ob und inwieweit man evtl. bestimmten Akzentsetzungen widersprechen müsste, kann dahingestellt bleiben. An der Kompetenz von  Cœuré und seinen Leuten, die ihm den Vortrag geschrieben haben, ist jedenfalls nicht zu rütteln.</p>
<p>Ich frage mich aber, warum Cœuré – vorsichtig ausgedrückt – in Paris die Dinge à la ft.com so IRREFÜHREND einseitig dargelegt hat, wenn er laut BIZ-Vortrag genau weiß, dass die Realität sehr viel komplexer ist und daher differenzierter betrachtet werden muss auch hinsichtlich der zu ergreifenden Maßnahmen. </p>
<p>Mein Antwort bis auf weiteres: </p>
<p>Leute wie Cœuré sind Wanderprediger. Wenn ein Kompetenznachweis erforderlich ist, zeigen sie wie bei der BIZ, was sie drauf haben. Wenn geldpolitischer Populismus gefragt ist, wie vermutlich in Paris, wird eine andere Platte aufgelegt. </p>
<p>Das ist alles andere als vertrauenserweckend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 19:15:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11089#comment-38643</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38635&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@ Alexander 

So stellt sich das dar auf Basis der von Dr. Stelter zitierten Aussagen bei ft.com. Darauf habe ich mich bezogen, und  insoweit kann ich Ihnen nicht widersprechen. 

Doch siehe auch Antwort zu @ Alex weiter unten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38635">Alexander</a>.</p>
<p>@ Alexander </p>
<p>So stellt sich das dar auf Basis der von Dr. Stelter zitierten Aussagen bei ft.com. Darauf habe ich mich bezogen, und  insoweit kann ich Ihnen nicht widersprechen. </p>
<p>Doch siehe auch Antwort zu @ Alex weiter unten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38641</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 18:35:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11089#comment-38641</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38620&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Die Aussage von Cœuré über die Produktionslücke ist von einem Vortrag bei der BIZ vom 12.04.2018. Dort versucht er sich an einer Erklärung.

siehe:
https://www.bis.org/review/r180426a.htm

Meine Vermutung zur zweiten Zitation über den Arbeitsmarkt liegt an den USA und der langsamen Verbesserung der Employment-Population Ratio. Dies könnte auch bei der EWU so sein.

Mit dem konjunkturellem Problem liegen Sie  nahe am Schlusswort von der Ansprache bei der BIZ. Wobei Herr Cœuré strukturelle Probleme nicht ausschließt (soweit mir aufgefallen). Wahrscheinlich hat es mit der Neigung zum Monetarismus zu tun und das Konjukturelles nunmal mit Geldpolitik gelöst wird.

&quot;One is that what we are currently seeing may be more likely to reflect the normal interactions between demand and supply caused by the cycle, than hysteresis effects and their reverse. The second conclusion is that the outlook for productivity growth may be less concerning than current figures suggest.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38620">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Die Aussage von Cœuré über die Produktionslücke ist von einem Vortrag bei der BIZ vom 12.04.2018. Dort versucht er sich an einer Erklärung.</p>
<p>siehe:<br />
<a href="https://www.bis.org/review/r180426a.htm" rel="nofollow ugc">https://www.bis.org/review/r180426a.htm</a></p>
<p>Meine Vermutung zur zweiten Zitation über den Arbeitsmarkt liegt an den USA und der langsamen Verbesserung der Employment-Population Ratio. Dies könnte auch bei der EWU so sein.</p>
<p>Mit dem konjunkturellem Problem liegen Sie  nahe am Schlusswort von der Ansprache bei der BIZ. Wobei Herr Cœuré strukturelle Probleme nicht ausschließt (soweit mir aufgefallen). Wahrscheinlich hat es mit der Neigung zum Monetarismus zu tun und das Konjukturelles nunmal mit Geldpolitik gelöst wird.</p>
<p>&#8220;One is that what we are currently seeing may be more likely to reflect the normal interactions between demand and supply caused by the cycle, than hysteresis effects and their reverse. The second conclusion is that the outlook for productivity growth may be less concerning than current figures suggest.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38635</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 09:58:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11089#comment-38635</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38620&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer
Alle EZB Beamten sind unter politischen Gesichtspunkten &quot;auserwählt&quot; worden. Strukturelle Probleme auch nur wahr zu nehmen kämen einer Kritik an ihrem Lehensherren(in) gleich - ist also völlig undenkbar..

-&#062;...sollen sie doch Kuchen essen.... &#060;--]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38620">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer<br />
Alle EZB Beamten sind unter politischen Gesichtspunkten &#8220;auserwählt&#8221; worden. Strukturelle Probleme auch nur wahr zu nehmen kämen einer Kritik an ihrem Lehensherren(in) gleich &#8211; ist also völlig undenkbar..</p>
<p>-&gt;&#8230;sollen sie doch Kuchen essen&#8230;. &lt;&#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38634</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 09:52:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

&#062;Die Aufwertungsrezession ...immer noch aktuell
Die Rezession hat sich in eine anhaltende Deflation gewandelt und zwar für all jene KMU Branchen die globalem Preiswettbewerb ausgeliefert sind. Deflation in Form von Stillstand bei Einkommen und Stundensätzen. 
Obwohl man fortlaufend unter steigenden Kosten (Inflationsziel) versucht zu investieren erbrachten die Innovationen nicht den Produktivitätszuwachs, der -erstarrte- Stundensätze erlaubt hätte. So geraten zunehmend alle Branchen in eine Unterdeckung ihrer Kosten mit den Konsequenzen für Investitionsfähigkeit und Unternehmenszukunft. 
Sinkende Zinskosten spielen schon lange keine Rolle mehr, denn sie sorgten zuallererst für Überkapazität mit Deflationswirkung auf ....alle Preise (Löhne, Stundensätze). 

Aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus ohne alle übrigen Preise zu senken - denn Asien wird seine Sozialkosten niemals auf das Niveau Europas angleichen. 

Für alle Aufgeweckten bleibt nur der Gang in den öffentlichen Dienst, wie Studierende beweisen: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/im-sturm-und-drang-auf-den-beamtensessel/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556">Alexander</a>.</p>
<p>&gt;Die Aufwertungsrezession &#8230;immer noch aktuell<br />
Die Rezession hat sich in eine anhaltende Deflation gewandelt und zwar für all jene KMU Branchen die globalem Preiswettbewerb ausgeliefert sind. Deflation in Form von Stillstand bei Einkommen und Stundensätzen.<br />
Obwohl man fortlaufend unter steigenden Kosten (Inflationsziel) versucht zu investieren erbrachten die Innovationen nicht den Produktivitätszuwachs, der -erstarrte- Stundensätze erlaubt hätte. So geraten zunehmend alle Branchen in eine Unterdeckung ihrer Kosten mit den Konsequenzen für Investitionsfähigkeit und Unternehmenszukunft.<br />
Sinkende Zinskosten spielen schon lange keine Rolle mehr, denn sie sorgten zuallererst für Überkapazität mit Deflationswirkung auf &#8230;.alle Preise (Löhne, Stundensätze). </p>
<p>Aus der Nummer kommen wir nicht mehr raus ohne alle übrigen Preise zu senken &#8211; denn Asien wird seine Sozialkosten niemals auf das Niveau Europas angleichen. </p>
<p>Für alle Aufgeweckten bleibt nur der Gang in den öffentlichen Dienst, wie Studierende beweisen: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/im-sturm-und-drang-auf-den-beamtensessel/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/im-sturm-und-drang-auf-den-beamtensessel/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38620</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 22:14:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist sehr beachtenswert, weil er darlegt, mit WELCHER Sicht auf die Dinge wirksame URSÄCHLICHKEIT unterschlagen und Stimmung für Entscheidungen gemacht wird. 

Cœuré zum output gap:

&#062; … yet as Cœuré admits, measuring it is ‚riddle, wrapped in a mystery, inside an enigma‘.&#062; 

An dieser Stelle wäre zu FRAGEN, ob es angesichts von ZUGEGEBENER mysteriöser Rätselhaftigkeit überhaupt einen output gap gibt, oder ob es ledig eine Einbildung ist. 

Für Cœuré darf es keine Einbildung sein. 

Denn wäre es eine, könnte er Behauptungen wie diese nicht einmal denken, geschweige denn sie an seinen erlauchten Kreis adressieren: 

&#062;… that people who have dropped out of the labour market will soon return, that the underemployed will manage to work more hours as the region’s growth spurt continues and that the region has plenty of untapped potential to improve productivity through digitalisation.&#062;

Abgesehen davon, dass die Digitalisierung es richten soll, wird damit AUSGEBLENDET, WARUM so viele Menschen bereits so lange in der Eurozone aus dem Arbeitsmarkt gefallen sind, OBWOHL die Geldpolitik nun schon über Jahre EXTREM akkommodierend ist. 

Die URSÄCHLICHE Wirkung von Megatrends (Globalisierung, Demografie, relative Warensättigung etc.) und daraufhin erforderliche, aber politisch nicht durchgesetzte Anpassung wird genauso verdrängt, wie die von Wechselkursen als ein in der Währungsunion nicht mehr möglicher nationaler Anpassungsmechanismus.  

Da STRUKTURELLE VERWERFUNGEN keine Rolle spielen, KANN Cœuré folgerichtig NUR ein KONJUNKTURELLES Problem erkennen. 

Dieses Problem lässt sich mit einer lockeren Geldpolitik erfahrungsgemäß lösen. 

Also weiterhin die Politik des ultraleichten Geldes. qed. 

Darlegungen wie die von Cœuré sind bei Anfängern verzeihlich. 

Wenn sie auf der Top-Ebene der EZB zelebriert werden, kann einem nur schaudern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag ist sehr beachtenswert, weil er darlegt, mit WELCHER Sicht auf die Dinge wirksame URSÄCHLICHKEIT unterschlagen und Stimmung für Entscheidungen gemacht wird. </p>
<p>Cœuré zum output gap:</p>
<p>&gt; … yet as Cœuré admits, measuring it is ‚riddle, wrapped in a mystery, inside an enigma‘.&gt; </p>
<p>An dieser Stelle wäre zu FRAGEN, ob es angesichts von ZUGEGEBENER mysteriöser Rätselhaftigkeit überhaupt einen output gap gibt, oder ob es ledig eine Einbildung ist. </p>
<p>Für Cœuré darf es keine Einbildung sein. </p>
<p>Denn wäre es eine, könnte er Behauptungen wie diese nicht einmal denken, geschweige denn sie an seinen erlauchten Kreis adressieren: </p>
<p>&gt;… that people who have dropped out of the labour market will soon return, that the underemployed will manage to work more hours as the region’s growth spurt continues and that the region has plenty of untapped potential to improve productivity through digitalisation.&gt;</p>
<p>Abgesehen davon, dass die Digitalisierung es richten soll, wird damit AUSGEBLENDET, WARUM so viele Menschen bereits so lange in der Eurozone aus dem Arbeitsmarkt gefallen sind, OBWOHL die Geldpolitik nun schon über Jahre EXTREM akkommodierend ist. </p>
<p>Die URSÄCHLICHE Wirkung von Megatrends (Globalisierung, Demografie, relative Warensättigung etc.) und daraufhin erforderliche, aber politisch nicht durchgesetzte Anpassung wird genauso verdrängt, wie die von Wechselkursen als ein in der Währungsunion nicht mehr möglicher nationaler Anpassungsmechanismus.  </p>
<p>Da STRUKTURELLE VERWERFUNGEN keine Rolle spielen, KANN Cœuré folgerichtig NUR ein KONJUNKTURELLES Problem erkennen. </p>
<p>Dieses Problem lässt sich mit einer lockeren Geldpolitik erfahrungsgemäß lösen. </p>
<p>Also weiterhin die Politik des ultraleichten Geldes. qed. </p>
<p>Darlegungen wie die von Cœuré sind bei Anfängern verzeihlich. </p>
<p>Wenn sie auf der Top-Ebene der EZB zelebriert werden, kann einem nur schaudern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 20:03:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Sie können sogar noch weiter gehen. Geschichte wiederholt sich. Die Ölpreisschocks (1973, 1979) und der Versuch einer expansiven Fiskal- und Geldpolitik um die Probleme abzufedern. Zusätzlich kamen ab 1980 (+-5) die Baby-Boomer auf den Arbeitsmarkt und seitdem gibt es in Deutschland eine gewisse Sockelarbeitslosigkeit.

Die Aufwertungsrezession wäre ohne den Euro in Deutschland immer noch aktuell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556">Alexander</a>.</p>
<p>Sie können sogar noch weiter gehen. Geschichte wiederholt sich. Die Ölpreisschocks (1973, 1979) und der Versuch einer expansiven Fiskal- und Geldpolitik um die Probleme abzufedern. Zusätzlich kamen ab 1980 (+-5) die Baby-Boomer auf den Arbeitsmarkt und seitdem gibt es in Deutschland eine gewisse Sockelarbeitslosigkeit.</p>
<p>Die Aufwertungsrezession wäre ohne den Euro in Deutschland immer noch aktuell.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38561</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 20:02:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Michael
Richtig, warnende Stimmen zur Euroeinfühung wurden missachtet und wer wollte hat seitdem viel Literatur dazu gefunden. #metoo

Ich freue mich für sie, wenn sie sich dem Exporterfolg  entziehen konnten und auf keinerlei Transferleistungen oder Subventionen aus diesem Erfolg zurück gegriffen haben. Falls ihnen das gelungen ist, haben sie sich auch dem süßen Gift der Staatsschulden entzogen, seit 1970?

Nein, wir sitzen in derselben Wohlstandsfalle, du uns zu den diversen illegalen Kriegen hat schweigen lassen. Mit schweigen meine ich kein Tastaturheldentum, sondern zumindest die Verweigerung von finanzieller Beteiligung...wenigstens ab 1991 beim Golfkrieg I.

Ohne Schuldenorgie + Euroillusion + Mitläuferei kein Leben wie wir es für uns beanspruchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556">Alexander</a>.</p>
<p>@Michael<br />
Richtig, warnende Stimmen zur Euroeinfühung wurden missachtet und wer wollte hat seitdem viel Literatur dazu gefunden. #metoo</p>
<p>Ich freue mich für sie, wenn sie sich dem Exporterfolg  entziehen konnten und auf keinerlei Transferleistungen oder Subventionen aus diesem Erfolg zurück gegriffen haben. Falls ihnen das gelungen ist, haben sie sich auch dem süßen Gift der Staatsschulden entzogen, seit 1970?</p>
<p>Nein, wir sitzen in derselben Wohlstandsfalle, du uns zu den diversen illegalen Kriegen hat schweigen lassen. Mit schweigen meine ich kein Tastaturheldentum, sondern zumindest die Verweigerung von finanzieller Beteiligung&#8230;wenigstens ab 1991 beim Golfkrieg I.</p>
<p>Ohne Schuldenorgie + Euroillusion + Mitläuferei kein Leben wie wir es für uns beanspruchen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38560</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 19:28:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen! Auch damals gab es schon sehr viele kluge Stimmen, die vor der Einführung des Euros gewarnt haben und schon damals erkannten, dass es keinen Sinn ergibt, eine einheitliche Währung bei den verschiedenen, total unterschiedlichen Wirtschaftsräumen zu haben. Nur naive und dem aberwitzigen Paradigma, des nicht mehr eintauschen müssen’s der DM in eine fremde Währung bei einem Auslandsaufenthalt, aufsitzenden Zeitgenossen waren anderer Meinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556">Alexander</a>.</p>
<p>Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen! Auch damals gab es schon sehr viele kluge Stimmen, die vor der Einführung des Euros gewarnt haben und schon damals erkannten, dass es keinen Sinn ergibt, eine einheitliche Währung bei den verschiedenen, total unterschiedlichen Wirtschaftsräumen zu haben. Nur naive und dem aberwitzigen Paradigma, des nicht mehr eintauschen müssen’s der DM in eine fremde Währung bei einem Auslandsaufenthalt, aufsitzenden Zeitgenossen waren anderer Meinung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 18:21:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38551&quot;&gt;Michael&lt;/a&gt;.

@ Michael
Die dt. Staatsverschuldung von &#062; 2.100 Mrd.€ setzt sich natürlich aus der relativ guten Zeit einer Bonner BRD und den &#062;1.000Mrd.€ Vereinigungskosten zusammen. 
Ganz europäisch war ich selbst Feuer &#038; Flamme für den Euro; zu tief steckte die Erfahrung der Aufwertungsrezession 1993/94/95 mit etlichen Preisdeflationsschocks in meinen optimistischen Knochen. 
Niemand hatte Hemmung die Umsätze aus den Ausgabenprogrammen a la Keynes zu nehmen, obwohl man klar, dass ein selbsttragender Aufschwung nicht vom Bundestag beschlossen werden kann.

Schuld sind wir alle, aber für einen Schlussstrich reicht die Einsicht noch nicht. 
Ich bin überzeugt, dass die Veränderung keine Zustimmung braucht und sehr gründlich sein wird - egal wer das Narrenschiff leitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38551">Michael</a>.</p>
<p>@ Michael<br />
Die dt. Staatsverschuldung von &gt; 2.100 Mrd.€ setzt sich natürlich aus der relativ guten Zeit einer Bonner BRD und den &gt;1.000Mrd.€ Vereinigungskosten zusammen.<br />
Ganz europäisch war ich selbst Feuer &amp; Flamme für den Euro; zu tief steckte die Erfahrung der Aufwertungsrezession 1993/94/95 mit etlichen Preisdeflationsschocks in meinen optimistischen Knochen.<br />
Niemand hatte Hemmung die Umsätze aus den Ausgabenprogrammen a la Keynes zu nehmen, obwohl man klar, dass ein selbsttragender Aufschwung nicht vom Bundestag beschlossen werden kann.</p>
<p>Schuld sind wir alle, aber für einen Schlussstrich reicht die Einsicht noch nicht.<br />
Ich bin überzeugt, dass die Veränderung keine Zustimmung braucht und sehr gründlich sein wird &#8211; egal wer das Narrenschiff leitet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Europa 2050		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38553</link>

		<dc:creator><![CDATA[Europa 2050]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 17:01:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11089#comment-38553</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38551&quot;&gt;Michael&lt;/a&gt;.

Hätte man mich vor 25 Jahren gefragt, ob ich erwarte, daß sich in 30 Jahren Wohlstand und Lebensbedingungen für alle (!) in Europa verbessern, so hätte ich dies bejaht. 

Heute würde ich dies für die kommenden 30 Jahre glatt verneinen, auch aufgrund der durchwegs negativen Erfahrungen mit der Halbwertszeit und dem Wahrheitsgehalt von offiziellen Versprechungen und Verlautbarungen.

Vor 25 Jahren war der weitere wirtschaftliche Aufstieg von Asien, hier speziell China und zukünftig Indien noch nicht absehbar. 

Dinge wie die &quot;Lissabon-Strategie&quot;, als die &quot;old boys&quot; hier noch dachten, daß sie die Welt weiter wie bisher unter sich ausmachen könnten wirken angesichts der eingetretenen bitteren Realität nur noch lächerlich:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon-Strategie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38551">Michael</a>.</p>
<p>Hätte man mich vor 25 Jahren gefragt, ob ich erwarte, daß sich in 30 Jahren Wohlstand und Lebensbedingungen für alle (!) in Europa verbessern, so hätte ich dies bejaht. </p>
<p>Heute würde ich dies für die kommenden 30 Jahre glatt verneinen, auch aufgrund der durchwegs negativen Erfahrungen mit der Halbwertszeit und dem Wahrheitsgehalt von offiziellen Versprechungen und Verlautbarungen.</p>
<p>Vor 25 Jahren war der weitere wirtschaftliche Aufstieg von Asien, hier speziell China und zukünftig Indien noch nicht absehbar. </p>
<p>Dinge wie die &#8220;Lissabon-Strategie&#8221;, als die &#8220;old boys&#8221; hier noch dachten, daß sie die Welt weiter wie bisher unter sich ausmachen könnten wirken angesichts der eingetretenen bitteren Realität nur noch lächerlich:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon-Strategie" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon-Strategie</a></p>
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		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-eurozones-uncertain-economic-slack/#comment-38551</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 16:33:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11089#comment-38551</guid>

					<description><![CDATA[Es ist einfach unglaublich wie uns Draghi, Merkel und Ihresgleichen die letzten Jahrzehnte über betrogen und verraten haben, und das schlimmste ist, wenn Sie es schaffen, die Krise noch ein wenig hinauszuzögern, kann man sie vielleicht nicht mal mehr für den ganzen Schaden, den sie angerichtet haben zur Verantwortung ziehen... solche Kreaturen sind nicht nur hochkriminell, sondern auch hochgradig gefährlich und gefährden nicht nur unsere Zukunft sondern auch die Zukunft unserer Kinder. Die Zeit  etwas zu ändern ist überreif!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist einfach unglaublich wie uns Draghi, Merkel und Ihresgleichen die letzten Jahrzehnte über betrogen und verraten haben, und das schlimmste ist, wenn Sie es schaffen, die Krise noch ein wenig hinauszuzögern, kann man sie vielleicht nicht mal mehr für den ganzen Schaden, den sie angerichtet haben zur Verantwortung ziehen&#8230; solche Kreaturen sind nicht nur hochkriminell, sondern auch hochgradig gefährlich und gefährden nicht nur unsere Zukunft sondern auch die Zukunft unserer Kinder. Die Zeit  etwas zu ändern ist überreif!</p>
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