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	Kommentare zu: Lesenswert: &#8220;The Dying of Money&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Stefan Christen		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191941</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Christen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 22:01:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;&#062;&#062; “If luck is bad and people lose faith in all kinds of capital investments, there may be a general exodus of money from capital markets which will make the price inflation in national product much worse than the money inflation would seem to justify. This too happened as the initial acceleration of the German inflation gathered speed.” (124) – bto: Das ist interessant. Denn hier wird gesagt, wenn das Geld aus den Vermögensmärkten fließt, geht es in die Realwirtschaft. Da bin ich nicht so sicher. Es wird doch zum Teil vernichtet durch echte Verluste.

Für alle vorhandenen Schulden wurden auf der anderen Seite gleich grosse Geldguthaben / Geldvermögen geschaffen. Wir haben somit nicht nur eine Rekordverschuldung, sondern auch Rekord-Geldguthaben. Das meiste ist in den Bondmärkten zu finden. Die grosse Geldflucht würde meiner Meinung nach im Bondmarkt ihren Anfang nehmen und könnte im Extremfall als eine Art Geldtsunami in die Aktienmärkte, Gold, Immobilien, Rohstoffe, Sachwerte und in die Realwirtschaft fliessen. Das wiederum könnte sehr viel schneller ablaufen als in den schlimmsten Befürchtungen.
Das QE-Programm der Fed sorgt jetzt schon dafür, dass monatlich ca. 120 Milliarden $ aus dem Bondmarkt abfliesst, andererseits wird damit der Zinssatz (Yield) künstlich nach unten gedrückt. Steigt der Zinssatz extrem – oder droht dieses Szenario – verkaufen viele sofort ihre Bonds, damit der Wertverlust der Bonds vermieden werden kann. Dies wiederum kann die Fed dazu zwingen, alle Bonds, die angeboten werden, aufzukaufen, sogar weit über die 120 Milliarden $ hinaus. Damit werden aber immer mehr Bonds durch neu erstelltes Geld monetarisiert, welches unter Umständen in die oben genannten Bereiche fliesst – eben auch in die Realwirtschaft, denn jeder der aus den Bonds ohne Verluste aussteigen konnte, wird alles kaufen, aber keine Bonds mehr. Dies könnte eine mögliche Entstehungsform des Geldtsunamis sein, der ein Ereignis auslöst, dass man nur als schrecklich bezeichnen kann.

Wenn also die grosse Gefahr darin liegt, dass der Zinssatz an den Bondmärkten steigt, dann ist die Situation kompliziert: 
Macht die Fed nichts, so dürfte die Inflation permanent sein und wahrscheinlich weiter steigen. Dies führt dazu, dass ein Zinssatz von aktuell 1.50% (10 jährige US-Treasuries) nichts ist, wenn allein schon die Inflation 5% beträgt wie im Mai und diese Inflation dauerhaft wird. Mit diesen Treasuries verliert der Anleger also jedes Jahr 3.5% und so ist es für ihn das beste, die Treasuries noch zu verkaufen, solange die Fed den Zinssatz unten hält und er darum 100% seines Geldes herausbekommt.
Beginnt die Fed aber die Inflation zu bekämpfen und beginnt den monatlichen Ankauf von 120 Milliarden $ an Bonds zu stoppen, so beginnt der Zinssatz sofort über 1.5% zu steigen – möglicherweise rasant, denn eigentlich lohnt sich die Investition in Bonds nicht, wenn man nicht 1-2% über der Inflation liegt – das wären dann Zinssätze von 6-7%. Also gilt auch hier für alle Investoren, sofort aus den Bonds auszusteigen, solange der Zinssatz noch nicht sein unmanipuliertes Gleichgewicht gefunden hat und so die Verluste zu minimieren.
Das wiederum heisst, dass wenn die Inflation irgendwo gegen 5% bleibt und alle verstehen, dass das permanent ist, dann der Ausstieg aus den Bonds sofort einsetzen wird, denn jeder wird sein Geld retten. Die Fed kann dabei machen, was sie will, sie kann das nicht mehr verhindern und das oben erwähnte Phänomen des Geldtsunami tritt ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;&gt; “If luck is bad and people lose faith in all kinds of capital investments, there may be a general exodus of money from capital markets which will make the price inflation in national product much worse than the money inflation would seem to justify. This too happened as the initial acceleration of the German inflation gathered speed.” (124) – bto: Das ist interessant. Denn hier wird gesagt, wenn das Geld aus den Vermögensmärkten fließt, geht es in die Realwirtschaft. Da bin ich nicht so sicher. Es wird doch zum Teil vernichtet durch echte Verluste.</p>
<p>Für alle vorhandenen Schulden wurden auf der anderen Seite gleich grosse Geldguthaben / Geldvermögen geschaffen. Wir haben somit nicht nur eine Rekordverschuldung, sondern auch Rekord-Geldguthaben. Das meiste ist in den Bondmärkten zu finden. Die grosse Geldflucht würde meiner Meinung nach im Bondmarkt ihren Anfang nehmen und könnte im Extremfall als eine Art Geldtsunami in die Aktienmärkte, Gold, Immobilien, Rohstoffe, Sachwerte und in die Realwirtschaft fliessen. Das wiederum könnte sehr viel schneller ablaufen als in den schlimmsten Befürchtungen.<br />
Das QE-Programm der Fed sorgt jetzt schon dafür, dass monatlich ca. 120 Milliarden $ aus dem Bondmarkt abfliesst, andererseits wird damit der Zinssatz (Yield) künstlich nach unten gedrückt. Steigt der Zinssatz extrem – oder droht dieses Szenario – verkaufen viele sofort ihre Bonds, damit der Wertverlust der Bonds vermieden werden kann. Dies wiederum kann die Fed dazu zwingen, alle Bonds, die angeboten werden, aufzukaufen, sogar weit über die 120 Milliarden $ hinaus. Damit werden aber immer mehr Bonds durch neu erstelltes Geld monetarisiert, welches unter Umständen in die oben genannten Bereiche fliesst – eben auch in die Realwirtschaft, denn jeder der aus den Bonds ohne Verluste aussteigen konnte, wird alles kaufen, aber keine Bonds mehr. Dies könnte eine mögliche Entstehungsform des Geldtsunamis sein, der ein Ereignis auslöst, dass man nur als schrecklich bezeichnen kann.</p>
<p>Wenn also die grosse Gefahr darin liegt, dass der Zinssatz an den Bondmärkten steigt, dann ist die Situation kompliziert:<br />
Macht die Fed nichts, so dürfte die Inflation permanent sein und wahrscheinlich weiter steigen. Dies führt dazu, dass ein Zinssatz von aktuell 1.50% (10 jährige US-Treasuries) nichts ist, wenn allein schon die Inflation 5% beträgt wie im Mai und diese Inflation dauerhaft wird. Mit diesen Treasuries verliert der Anleger also jedes Jahr 3.5% und so ist es für ihn das beste, die Treasuries noch zu verkaufen, solange die Fed den Zinssatz unten hält und er darum 100% seines Geldes herausbekommt.<br />
Beginnt die Fed aber die Inflation zu bekämpfen und beginnt den monatlichen Ankauf von 120 Milliarden $ an Bonds zu stoppen, so beginnt der Zinssatz sofort über 1.5% zu steigen – möglicherweise rasant, denn eigentlich lohnt sich die Investition in Bonds nicht, wenn man nicht 1-2% über der Inflation liegt – das wären dann Zinssätze von 6-7%. Also gilt auch hier für alle Investoren, sofort aus den Bonds auszusteigen, solange der Zinssatz noch nicht sein unmanipuliertes Gleichgewicht gefunden hat und so die Verluste zu minimieren.<br />
Das wiederum heisst, dass wenn die Inflation irgendwo gegen 5% bleibt und alle verstehen, dass das permanent ist, dann der Ausstieg aus den Bonds sofort einsetzen wird, denn jeder wird sein Geld retten. Die Fed kann dabei machen, was sie will, sie kann das nicht mehr verhindern und das oben erwähnte Phänomen des Geldtsunami tritt ein.</p>
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		Von: Stefan Christen		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191935</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Christen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 19:58:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;&#062;&#062; “If luck is bad and people lose faith in all kinds of capital investments, there may be a general exodus of money from capital markets which will make the price inflation in national product much worse than the money inflation would seem to justify. This too happened as the initial acceleration of the German inflation gathered speed.” (124) – bto: Das ist interessant. Denn hier wird gesagt, wenn das Geld aus den Vermögensmärkten fließt, geht es in die Realwirtschaft. Da bin ich nicht so sicher. Es wird doch zum Teil vernichtet durch echte Verluste.

Für alle vorhandenen Schulden wurden auf der anderen Seite gleich grosse Geldguthaben / Geldvermögen geschaffen. Wir haben somit nicht nur eine Rekordverschuldung, sondern auch Rekord-Geldguthaben. Das meiste ist in den Bondmärkten zu finden. Die grosse Geldflucht würde meiner Meinung nach im Bondmarkt ihren Anfang nehmen und könnte im Extremfall als eine Art Geldtsunami in die Aktienmärkte, Gold, Immobilien, Rohstoffe, Sachwerte und in die Realwirtschaft fliessen. Das wiederum könnte sehr viel schneller ablaufen lassen als in den schlimmsten Befürchtungen.
Das QE-Programm der Fed sorgt jetzt schon dafür, dass monatlich ca. 120 Milliarden $ aus dem Bondmarkt abfliesst, andererseits wird damit der Zinssatz (Yield) künstlich nach unten gedrückt. Steigt der Zinssatz extrem – oder droht dieses Szenario – verkaufen viele sofort ihre Bonds, damit der Wertverlust der Bonds vermieden werden kann. Dies wiederum kann die Fed dazu zwingen, alle Bonds, die angeboten werden, aufzukaufen, sogar weit über die 120 Milliarden $ hinaus. Damit werden aber immer mehr Bonds durch neu erstelltes Geld monetarisiert und fliessen unter Umständen in die oben genannten Bereiche – eben auch in die Realwirtschaft, denn jeder der aus den Bonds ohne Verluste aussteigen konnte, wird alles kaufen, aber keine Bonds mehr. Dies könnte eine mögliche Entstehungsform des Geldtsunamis sein, der ein Ereignis auslöst, dass man nur als schrecklich bezeichnen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;&gt; “If luck is bad and people lose faith in all kinds of capital investments, there may be a general exodus of money from capital markets which will make the price inflation in national product much worse than the money inflation would seem to justify. This too happened as the initial acceleration of the German inflation gathered speed.” (124) – bto: Das ist interessant. Denn hier wird gesagt, wenn das Geld aus den Vermögensmärkten fließt, geht es in die Realwirtschaft. Da bin ich nicht so sicher. Es wird doch zum Teil vernichtet durch echte Verluste.</p>
<p>Für alle vorhandenen Schulden wurden auf der anderen Seite gleich grosse Geldguthaben / Geldvermögen geschaffen. Wir haben somit nicht nur eine Rekordverschuldung, sondern auch Rekord-Geldguthaben. Das meiste ist in den Bondmärkten zu finden. Die grosse Geldflucht würde meiner Meinung nach im Bondmarkt ihren Anfang nehmen und könnte im Extremfall als eine Art Geldtsunami in die Aktienmärkte, Gold, Immobilien, Rohstoffe, Sachwerte und in die Realwirtschaft fliessen. Das wiederum könnte sehr viel schneller ablaufen lassen als in den schlimmsten Befürchtungen.<br />
Das QE-Programm der Fed sorgt jetzt schon dafür, dass monatlich ca. 120 Milliarden $ aus dem Bondmarkt abfliesst, andererseits wird damit der Zinssatz (Yield) künstlich nach unten gedrückt. Steigt der Zinssatz extrem – oder droht dieses Szenario – verkaufen viele sofort ihre Bonds, damit der Wertverlust der Bonds vermieden werden kann. Dies wiederum kann die Fed dazu zwingen, alle Bonds, die angeboten werden, aufzukaufen, sogar weit über die 120 Milliarden $ hinaus. Damit werden aber immer mehr Bonds durch neu erstelltes Geld monetarisiert und fliessen unter Umständen in die oben genannten Bereiche – eben auch in die Realwirtschaft, denn jeder der aus den Bonds ohne Verluste aussteigen konnte, wird alles kaufen, aber keine Bonds mehr. Dies könnte eine mögliche Entstehungsform des Geldtsunamis sein, der ein Ereignis auslöst, dass man nur als schrecklich bezeichnen kann.</p>
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		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191769</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 11:00:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@ ott
....das habe ich natürlich nicht vergessen

was soll das?

die ausnahmen bestättigen eben nicht die regel! (zb. wachsen auf kosten anderer)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673">Felix</a>.</p>
<p>@ ott<br />
&#8230;.das habe ich natürlich nicht vergessen</p>
<p>was soll das?</p>
<p>die ausnahmen bestättigen eben nicht die regel! (zb. wachsen auf kosten anderer)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191762</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 08:40:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@foxxly

Offensichtlich ist es nötig.

&quot;es gibt kein wachstum, ohne neuverschuldung.
es ist dabei unerheblich, ob der eine, oder andere wirtschaftsteilnehmer, schulden hat, oder nicht. irgendwer muss sich dabei verschulden: staat, unternehmen, oder konsument.&quot;

Das stimmt schlichtweg nicht. Ich habe Ihnen Gegenbeispiele gebracht, aber die haben Sie offensichtlich schon wieder vergessen oder verdrängt oder nicht verstanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673">Felix</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>Offensichtlich ist es nötig.</p>
<p>&#8220;es gibt kein wachstum, ohne neuverschuldung.<br />
es ist dabei unerheblich, ob der eine, oder andere wirtschaftsteilnehmer, schulden hat, oder nicht. irgendwer muss sich dabei verschulden: staat, unternehmen, oder konsument.&#8221;</p>
<p>Das stimmt schlichtweg nicht. Ich habe Ihnen Gegenbeispiele gebracht, aber die haben Sie offensichtlich schon wieder vergessen oder verdrängt oder nicht verstanden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191759</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 08:21:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@ ott
.. ich dachte, wir sind schon weiter?
sollen wir wieder von vorne anfangen?
nur soviel:
es gibt kein wachstum, ohne neuverschuldung.
es ist dabei unerheblich, ob der eine, oder andere wirtschaftsteilnehmer,  schulden hat, oder nicht. irgendwer muss sich dabei verschulden: staat, unternehmen, oder konsument.
ich fange jetzt nicht weiter von vorne an!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673">Felix</a>.</p>
<p>@ ott<br />
.. ich dachte, wir sind schon weiter?<br />
sollen wir wieder von vorne anfangen?<br />
nur soviel:<br />
es gibt kein wachstum, ohne neuverschuldung.<br />
es ist dabei unerheblich, ob der eine, oder andere wirtschaftsteilnehmer,  schulden hat, oder nicht. irgendwer muss sich dabei verschulden: staat, unternehmen, oder konsument.<br />
ich fange jetzt nicht weiter von vorne an!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 07:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@foxxly

&quot;in einer gesamtbetrachtung, müsste/wird sich nun der mieter (oder jemand anderer) verschulden, damit seine möglichkeiten erhalten bleiben.&quot;

Im Moment machen das viele Privathaushalte in der westlichen Welt so - Verschuldung ersetzt Einkommen (was übrigens genauso funktioniert, wenn jemand auf Kredit kauft anstatt zu mieten). Aber wie kommen Sie darauf, dass das ein Mechanismus sein soll, der ausnahmslos *immer* so wirkt? 

Und wo kommen in Ihrem Beispiel Insolvenzen oder technologischer Fortschritt vor?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673">Felix</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>&#8220;in einer gesamtbetrachtung, müsste/wird sich nun der mieter (oder jemand anderer) verschulden, damit seine möglichkeiten erhalten bleiben.&#8221;</p>
<p>Im Moment machen das viele Privathaushalte in der westlichen Welt so &#8211; Verschuldung ersetzt Einkommen (was übrigens genauso funktioniert, wenn jemand auf Kredit kauft anstatt zu mieten). Aber wie kommen Sie darauf, dass das ein Mechanismus sein soll, der ausnahmslos *immer* so wirkt? </p>
<p>Und wo kommen in Ihrem Beispiel Insolvenzen oder technologischer Fortschritt vor?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191739</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 07:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@  ott
&#062;&#062;Mieten ist immer teurer als kaufen, weil der Vermieter auch auf seine Kosten kommen muss.&#060;&#060;

ja, so ist es: was der eine gewinnt, geht dem anderen ab!
wenn zb. der vermieter damit aus seiner verschuldung &#034;heraus wächst&#034;, so verliert der mieter an weiterer eigener kaufkraft.

in einer gesamtbetrachtung, müsste/wird sich nun der mieter (oder jemand anderer) verschulden, damit seine möglichkeiten erhalten bleiben.
damit gibt es kein herauswachsen in der volkswirtschaft als ganzes!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673">Felix</a>.</p>
<p>@  ott<br />
&gt;&gt;Mieten ist immer teurer als kaufen, weil der Vermieter auch auf seine Kosten kommen muss.&lt;&lt;</p>
<p>ja, so ist es: was der eine gewinnt, geht dem anderen ab!<br />
wenn zb. der vermieter damit aus seiner verschuldung &quot;heraus wächst&quot;, so verliert der mieter an weiterer eigener kaufkraft.</p>
<p>in einer gesamtbetrachtung, müsste/wird sich nun der mieter (oder jemand anderer) verschulden, damit seine möglichkeiten erhalten bleiben.<br />
damit gibt es kein herauswachsen in der volkswirtschaft als ganzes!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 06:33:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;.

@foxxly

Und was soll das belegen? 

Mieten ist immer teurer als kaufen, weil der Vermieter auch auf seine Kosten kommen muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191673">Felix</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>Und was soll das belegen? </p>
<p>Mieten ist immer teurer als kaufen, weil der Vermieter auch auf seine Kosten kommen muss.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Gerald Baumann		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191726</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Gerald Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 19:15:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191720&quot;&gt;weico&lt;/a&gt;.

@ Dr. Stelter:
Der verlinkte Artikel von @weico ist sehr interessant und beleuchtet ein Thema, dass auf bto möglicherweise zu kurz kommt. Wie spielt Asien und insbesondere China in diese Entwicklung hinein? 
Vorschlag: Das ist sicher ein klassisches &quot;Beyond The Obvious&quot; also eine Folge wert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191720">weico</a>.</p>
<p>@ Dr. Stelter:<br />
Der verlinkte Artikel von @weico ist sehr interessant und beleuchtet ein Thema, dass auf bto möglicherweise zu kurz kommt. Wie spielt Asien und insbesondere China in diese Entwicklung hinein?<br />
Vorschlag: Das ist sicher ein klassisches &#8220;Beyond The Obvious&#8221; also eine Folge wert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Lucie Fischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Lucie Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 16:06:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22537#comment-191722</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191719&quot;&gt;Hans Severin&lt;/a&gt;.

@Hans Severin 
Für Gold wurde  in Krisenzeiten  immer gemordet,  mit Gold als Schmuck sieht man  meist alt aus, Silber ist praktischer, wobei ganz neu ist:
Die EU-Agrarpolitik hat sie  systematisch ökonomisch vernichtet,  die kleineren Bauernhöfe/Selbstversorger/ , wo man  Grund-Nahrungsmittel (  Korn, Eier, Kartoffeln, Speck etc ) tauschen konnte gegen städtische Sachwerte: Silberbestecke, Schmuck ,  Perserteppiche, usw. 
Sobald die toxischen Nebenwirkungen von Glyphosat (Roundup/ Bayer-Schurkenfirma)   nicht mehr verheimlicht werden können, explodieren die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe: man sollte NICHT-hybrides Saatgut hegen und pflegen, 
 https://www.arche-noah.at/
Ein Esskastanienbaum ( Castanea sativa, fruchtbar auch bei Trockenheit )  ernährte im Mittelalter eine Familie- fast vergessene  Überlebens-Heuristik. Mit  10 qm Topinambour: Ernten ohne Gartenarbeit.   Eigenheimbesitzer werden die Sterilität  ihrer beton-versteinerten Vorgärten verfluchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191719">Hans Severin</a>.</p>
<p>@Hans Severin<br />
Für Gold wurde  in Krisenzeiten  immer gemordet,  mit Gold als Schmuck sieht man  meist alt aus, Silber ist praktischer, wobei ganz neu ist:<br />
Die EU-Agrarpolitik hat sie  systematisch ökonomisch vernichtet,  die kleineren Bauernhöfe/Selbstversorger/ , wo man  Grund-Nahrungsmittel (  Korn, Eier, Kartoffeln, Speck etc ) tauschen konnte gegen städtische Sachwerte: Silberbestecke, Schmuck ,  Perserteppiche, usw.<br />
Sobald die toxischen Nebenwirkungen von Glyphosat (Roundup/ Bayer-Schurkenfirma)   nicht mehr verheimlicht werden können, explodieren die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe: man sollte NICHT-hybrides Saatgut hegen und pflegen,<br />
 <a href="https://www.arche-noah.at/" rel="nofollow ugc">https://www.arche-noah.at/</a><br />
Ein Esskastanienbaum ( Castanea sativa, fruchtbar auch bei Trockenheit )  ernährte im Mittelalter eine Familie- fast vergessene  Überlebens-Heuristik. Mit  10 qm Topinambour: Ernten ohne Gartenarbeit.   Eigenheimbesitzer werden die Sterilität  ihrer beton-versteinerten Vorgärten verfluchen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191721</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 15:57:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22537#comment-191721</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Denn hier wird gesagt, wenn das Geld aus den Vermögensmärkten fließt, geht es in die Realwirtschaft. Da bin ich nicht so sicher. Es wird doch zum Teil vernichtet durch echte Verluste.&quot;

Ein entscheidender Punkt. Durch Umschichtung allein drohen die bis zum Anschlag gehebelten Assetpreise schneller und stärker zu fallen als die Güterpreise steigen könnten.

Es muss also noch eine finale Gelddruckorgie dazu kommen, welche dafür sorgt, dass auch die Assetpreise weiter steigen.

Ob deflationärer Kollaps oder Hyperinflation - es ist der Ritt auf der Rasierklinge.

Die letzte Gelegenheit zum Ausstieg wurde 2008 vertan. Die parabolische Endphase begann im März letzten Jahres.

Blasen ? Welche Blasen ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Denn hier wird gesagt, wenn das Geld aus den Vermögensmärkten fließt, geht es in die Realwirtschaft. Da bin ich nicht so sicher. Es wird doch zum Teil vernichtet durch echte Verluste.&#8221;</p>
<p>Ein entscheidender Punkt. Durch Umschichtung allein drohen die bis zum Anschlag gehebelten Assetpreise schneller und stärker zu fallen als die Güterpreise steigen könnten.</p>
<p>Es muss also noch eine finale Gelddruckorgie dazu kommen, welche dafür sorgt, dass auch die Assetpreise weiter steigen.</p>
<p>Ob deflationärer Kollaps oder Hyperinflation &#8211; es ist der Ritt auf der Rasierklinge.</p>
<p>Die letzte Gelegenheit zum Ausstieg wurde 2008 vertan. Die parabolische Endphase begann im März letzten Jahres.</p>
<p>Blasen ? Welche Blasen ?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191720</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 15:40:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191685&quot;&gt;Dr. Gerald Baumann&lt;/a&gt;.

@Dr. Gerald Baumann

&quot; Und wen trifft es mit am härteste? Die Deutschen mit ihren risikolosen nullverzinsten Anlagen.&quot;

...und auch aus dem Grund, weil die Deutschen ja keine EIGENE Währung mehr haben ...um eine &quot;importierte Inflation&quot; abzufedern.

Herr Gave dazu:
&quot;Wir werden in den nächsten Jahren also einen Anstieg der asiatischen Währungen sehen – eine Art umgekehrte Asienkrise. Kapital wird vom Westen nach Osten fliessen, da der Osten die stärkeren Währungen bereitstellt. Und mit dem Kapital wird auch die Kaufkraft nach Osten fliessen.

Länder wie Japan, die Schweiz, die Staaten Skandinaviens, Kanada, Australien und Deutschland (wenn es aus dem Euro austritt!) könnten in der Lage sein, den Inflationsschock in Asien durch eine Aufwertung der eigenen Währungen abzufedern.
 
Andere, wie die USA und die Eurozone, werden dies nicht können. Diese Länder werden dann eher zu Quellen von Kapital als zu Zielen für Kapital werden. Genau so, wie es Asien in den Krisenjahren der späten Neunzigern des letzten Jahrhunderts war.&quot;

https://themarket.ch/meinung/die-aufwertung-des-renminbi-signalisiert-eine-fundamentale-kraefteverschiebung-von-west-nach-ost-ld.4391]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dying-of-money/#comment-191685">Dr. Gerald Baumann</a>.</p>
<p>@Dr. Gerald Baumann</p>
<p>&#8221; Und wen trifft es mit am härteste? Die Deutschen mit ihren risikolosen nullverzinsten Anlagen.&#8221;</p>
<p>&#8230;und auch aus dem Grund, weil die Deutschen ja keine EIGENE Währung mehr haben &#8230;um eine &#8220;importierte Inflation&#8221; abzufedern.</p>
<p>Herr Gave dazu:<br />
&#8220;Wir werden in den nächsten Jahren also einen Anstieg der asiatischen Währungen sehen – eine Art umgekehrte Asienkrise. Kapital wird vom Westen nach Osten fliessen, da der Osten die stärkeren Währungen bereitstellt. Und mit dem Kapital wird auch die Kaufkraft nach Osten fliessen.</p>
<p>Länder wie Japan, die Schweiz, die Staaten Skandinaviens, Kanada, Australien und Deutschland (wenn es aus dem Euro austritt!) könnten in der Lage sein, den Inflationsschock in Asien durch eine Aufwertung der eigenen Währungen abzufedern.</p>
<p>Andere, wie die USA und die Eurozone, werden dies nicht können. Diese Länder werden dann eher zu Quellen von Kapital als zu Zielen für Kapital werden. Genau so, wie es Asien in den Krisenjahren der späten Neunzigern des letzten Jahrhunderts war.&#8221;</p>
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