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	Kommentare zu: &#8220;The dollar can only escape bad US policy for so long&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Mar 2019 10:02:35 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62844</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 10:02:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62823&quot;&gt;Arda Sürel&lt;/a&gt;.

@ Arda Sürel 

Danke für die sehr konkreten Verweise auf Sachverhalte, die es meistens nicht in die Nachrichten und damit ins öffentliche Bewusstsein schaffen. 

Richtig und wichtig:

&#062;… die Kernrohstoffe dieser Welt werden zwar überall auf dieser Welt produziert, können aber weitestgehend nur auf angelsaechsisch administrierten Maerkten und nahezu nur gegen Dollar erworben werden.&#062;

Das zeigt zum einen, welche enorme Bedeutung eine Institution wie z. B. Swift hat. 

Wenn diese „Administration“ derart genutzt werden MUSS, um Interessen zu sichern, wie es der Fall ist z. B. bezüglich der Zahlungsabwicklung mit dem Iran, dann sind zwei Schlussfolgerungen zu ziehen:

Die USA sind global in der DEFENSIVE, können das aber noch überspielen, weil sie groß sind und eben den Zugriff auf derartige Institutionen haben.

Die anderen, vor allem die aufstrebenden Länder Asiens werden versuchen, den damit verbundenen Beschränkungen – um es sehr vorsichtig auszudrücken – zu entkommen.

Deshalb werden sie sich bemühen, der Dolarisierung zu entkommen. 

Mit zunehmenden Gewicht ihrer Wirtschaft – und es wird zunehmen, weil sie das größere Wachstum haben – wird ihnen das auch gelingen.

Nicht von heute auf morgen und nicht vollständig, aber es wird gelingen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62823">Arda Sürel</a>.</p>
<p>@ Arda Sürel </p>
<p>Danke für die sehr konkreten Verweise auf Sachverhalte, die es meistens nicht in die Nachrichten und damit ins öffentliche Bewusstsein schaffen. </p>
<p>Richtig und wichtig:</p>
<p>&gt;… die Kernrohstoffe dieser Welt werden zwar überall auf dieser Welt produziert, können aber weitestgehend nur auf angelsaechsisch administrierten Maerkten und nahezu nur gegen Dollar erworben werden.&gt;</p>
<p>Das zeigt zum einen, welche enorme Bedeutung eine Institution wie z. B. Swift hat. </p>
<p>Wenn diese „Administration“ derart genutzt werden MUSS, um Interessen zu sichern, wie es der Fall ist z. B. bezüglich der Zahlungsabwicklung mit dem Iran, dann sind zwei Schlussfolgerungen zu ziehen:</p>
<p>Die USA sind global in der DEFENSIVE, können das aber noch überspielen, weil sie groß sind und eben den Zugriff auf derartige Institutionen haben.</p>
<p>Die anderen, vor allem die aufstrebenden Länder Asiens werden versuchen, den damit verbundenen Beschränkungen – um es sehr vorsichtig auszudrücken – zu entkommen.</p>
<p>Deshalb werden sie sich bemühen, der Dolarisierung zu entkommen. </p>
<p>Mit zunehmenden Gewicht ihrer Wirtschaft – und es wird zunehmen, weil sie das größere Wachstum haben – wird ihnen das auch gelingen.</p>
<p>Nicht von heute auf morgen und nicht vollständig, aber es wird gelingen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Arda Sürel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Arda Sürel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 08:50:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Venezuela wird der Zugriff auf seine Goldbestaende in England verwaehrt. Personen aus Laendern, die der US-Regierung nicht genehm sind, werden Ziele vor allem finanzieller Sanktionen, es wird seit Jahren geschrieben, dass in der Swift-Zentrale in Belgien ein Vertreter des amerikanischen Finanzministeriums sitzt und die Möglichkeit hat, einzelne Transaktionen zu sanktionieren, immer wieder kommt es zu konzertierten Marktaktivitaeten, deren Gegenstand wie auch immer gestaltete Angriffe gegen einzelne Waehrungen oder sonstige Asset-Klassen sind und die aus üblichen Marktkalkülen heraus nur schwer erfasst und erklaert werden können, die US-Regierung kann jederzeit auf Guthaben auf Korrespondenzkonten und Portfolien auslaendischer Institutionen oder Inhaber zugreifen, Manager von Banken (Halkbank-Türkei), die Geschaefte mit sanktionierten Staaten (Iran) ausserhalb von Dollartransaktionen getaetigt haben (Ölkauf gegen Gold) sitzen in den USA in Haft, die Kernrohstoffe dieser Welt werden zwar überall auf dieser Welt produziert, können aber weitestgehend nur auf angelsaechsisch administrierten Maerkten und nahezu nur gegen Dollar erworben werden. Diese kurze Auflistung kann noch weitergeführt werden. 

Ich vermute, dass neben finanziellen Gründen vor allem solche nicht unbedingt auf ökonomisch/finanzielle Kalküle zurückführbaren Zusammenhaenge dazu führen werden (was derzeit auch geschieht), dass vor allem die Staaten Asiens sich politisch dazu entscheiden, ihre Ökonomien zu Dedolarisieren und künftige Zahlungsströme aus Handelstransaktionen sowie Kreditaufnahmen weitestmöglich nicht mehr in Dollar geschehen zu lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Venezuela wird der Zugriff auf seine Goldbestaende in England verwaehrt. Personen aus Laendern, die der US-Regierung nicht genehm sind, werden Ziele vor allem finanzieller Sanktionen, es wird seit Jahren geschrieben, dass in der Swift-Zentrale in Belgien ein Vertreter des amerikanischen Finanzministeriums sitzt und die Möglichkeit hat, einzelne Transaktionen zu sanktionieren, immer wieder kommt es zu konzertierten Marktaktivitaeten, deren Gegenstand wie auch immer gestaltete Angriffe gegen einzelne Waehrungen oder sonstige Asset-Klassen sind und die aus üblichen Marktkalkülen heraus nur schwer erfasst und erklaert werden können, die US-Regierung kann jederzeit auf Guthaben auf Korrespondenzkonten und Portfolien auslaendischer Institutionen oder Inhaber zugreifen, Manager von Banken (Halkbank-Türkei), die Geschaefte mit sanktionierten Staaten (Iran) ausserhalb von Dollartransaktionen getaetigt haben (Ölkauf gegen Gold) sitzen in den USA in Haft, die Kernrohstoffe dieser Welt werden zwar überall auf dieser Welt produziert, können aber weitestgehend nur auf angelsaechsisch administrierten Maerkten und nahezu nur gegen Dollar erworben werden. Diese kurze Auflistung kann noch weitergeführt werden. </p>
<p>Ich vermute, dass neben finanziellen Gründen vor allem solche nicht unbedingt auf ökonomisch/finanzielle Kalküle zurückführbaren Zusammenhaenge dazu führen werden (was derzeit auch geschieht), dass vor allem die Staaten Asiens sich politisch dazu entscheiden, ihre Ökonomien zu Dedolarisieren und künftige Zahlungsströme aus Handelstransaktionen sowie Kreditaufnahmen weitestmöglich nicht mehr in Dollar geschehen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62792</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 00:31:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62767&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

&#062;… frage ich mich, ob nicht irgendwann der Punkt kommt, wo die Nationen wieder stärker auf sich gestellt sein werden, weil die Beistandsverpflichtungen das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt sind.&#062;

Im Augenblick ist mehr oder weniger Stillstand, die aberwitzigen Absagen an die NATO zu Beginn seiner Amtszeit hat man Trump wohl aus dem Kopf geschlagen.

Aber es wird auf den Punkt zugehen, den Sie sehen.

M. A. n. ist das unabwendbar so, weil die Bevölkerungen angesichts von Wohlstandsverlusten ihre Regierungen mehr und mehr dazu zwingen werden, national umzuverteilen statt international aufzurüsten.

Für Europa könnte der Test die Sicherung der Außengrenzen gegen Migranten aus Afrika sein (Frontex).

Wenn diese Projekt nicht gelingt und jeder seine Grenzen mit Stacheldraht sichert, war es das für die EU oder das, was es dann noch an beachtlicher Gemeinsamkeit gibt. 

Spätestens dann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62767">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>&gt;… frage ich mich, ob nicht irgendwann der Punkt kommt, wo die Nationen wieder stärker auf sich gestellt sein werden, weil die Beistandsverpflichtungen das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt sind.&gt;</p>
<p>Im Augenblick ist mehr oder weniger Stillstand, die aberwitzigen Absagen an die NATO zu Beginn seiner Amtszeit hat man Trump wohl aus dem Kopf geschlagen.</p>
<p>Aber es wird auf den Punkt zugehen, den Sie sehen.</p>
<p>M. A. n. ist das unabwendbar so, weil die Bevölkerungen angesichts von Wohlstandsverlusten ihre Regierungen mehr und mehr dazu zwingen werden, national umzuverteilen statt international aufzurüsten.</p>
<p>Für Europa könnte der Test die Sicherung der Außengrenzen gegen Migranten aus Afrika sein (Frontex).</p>
<p>Wenn diese Projekt nicht gelingt und jeder seine Grenzen mit Stacheldraht sichert, war es das für die EU oder das, was es dann noch an beachtlicher Gemeinsamkeit gibt. </p>
<p>Spätestens dann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62784</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 21:58:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62767&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT: Ihre Begründung bzgl. Norwegen mit der NATO ist plausibel, solange diese tatsächlich glaubhaft wirkt. 

Wenn Sie die Aussagen von Trump zur NATO sehen, würde mir als Norweger schon etwas ungemütlicher werden. Wenn Sie dann noch den geistigen Rückzug vieler potentieller Mitstreiter Norwegens auf das Nationale sehen (z.B. Italiens Regierung), frage ich mich, ob nicht irgendwann der Punkt kommt, wo die Nationen wieder stärker auf sich gestellt sein werden, weil die Beistandsverpflichtungen das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt sind. Kurzfristig sehe ich hier allerdings auch kein Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62767">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT: Ihre Begründung bzgl. Norwegen mit der NATO ist plausibel, solange diese tatsächlich glaubhaft wirkt. </p>
<p>Wenn Sie die Aussagen von Trump zur NATO sehen, würde mir als Norweger schon etwas ungemütlicher werden. Wenn Sie dann noch den geistigen Rückzug vieler potentieller Mitstreiter Norwegens auf das Nationale sehen (z.B. Italiens Regierung), frage ich mich, ob nicht irgendwann der Punkt kommt, wo die Nationen wieder stärker auf sich gestellt sein werden, weil die Beistandsverpflichtungen das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt sind. Kurzfristig sehe ich hier allerdings auch kein Problem.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62767</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 18:47:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62758&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

Richtig, was Neuseeland betrifft; bei Norwegen ist das aber anders, weil es NATO-Mitglied ist.   

Ich glaube, dass was für Neuseeland richtig ist, nicht für Indien und Japan nicht gilt.

Große, relativ wachstumsstarke Länder mit einer nicht zu sehr von Fremdfinanzierung abhängigen Wirtschaft und ordentlicher Geldpolitik wären in der Lage, eine militärische Abschreckung aufzubauen, die China vor Abenteuern abhalten würde. Sogar die Micky Mouse-Wirtschaftsmacht Nord Korea schafft das gegenüber den USA. 

Ich glaube übrigens, dass dies selbst für ein wirtschaftlich kränkelndes Europa gelten würde.

Es müsste nur die Mittel aufbringen für eine glaubhafte Abschreckung.

Wenn man kränkelt, ist das aber schwierig.

Siehe das Projekt „Aufstockung von Frontex um 10.000 Leute bis 2027“.

Hier:

http://www.epc.eu/documents/uploads/pub_8745_frontex.pdf?doc_id=2048
 
Jetzt, da mit dem  Brexit das Geld sowieso knapp wird, ist fraglich, ob das etwas wird. 

Vermutlich schwappt eher die nächste kriegsbedingte Migrationswelle auf Europa ein. 

Wie auch immer: 

Die USA wollen nicht mehr so führen bzw. dominieren wie früher. 

Sie können es auch nicht mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62758">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>Richtig, was Neuseeland betrifft; bei Norwegen ist das aber anders, weil es NATO-Mitglied ist.   </p>
<p>Ich glaube, dass was für Neuseeland richtig ist, nicht für Indien und Japan nicht gilt.</p>
<p>Große, relativ wachstumsstarke Länder mit einer nicht zu sehr von Fremdfinanzierung abhängigen Wirtschaft und ordentlicher Geldpolitik wären in der Lage, eine militärische Abschreckung aufzubauen, die China vor Abenteuern abhalten würde. Sogar die Micky Mouse-Wirtschaftsmacht Nord Korea schafft das gegenüber den USA. </p>
<p>Ich glaube übrigens, dass dies selbst für ein wirtschaftlich kränkelndes Europa gelten würde.</p>
<p>Es müsste nur die Mittel aufbringen für eine glaubhafte Abschreckung.</p>
<p>Wenn man kränkelt, ist das aber schwierig.</p>
<p>Siehe das Projekt „Aufstockung von Frontex um 10.000 Leute bis 2027“.</p>
<p>Hier:</p>
<p><a href="http://www.epc.eu/documents/uploads/pub_8745_frontex.pdf?doc_id=2048" rel="nofollow ugc">http://www.epc.eu/documents/uploads/pub_8745_frontex.pdf?doc_id=2048</a></p>
<p>Jetzt, da mit dem  Brexit das Geld sowieso knapp wird, ist fraglich, ob das etwas wird. </p>
<p>Vermutlich schwappt eher die nächste kriegsbedingte Migrationswelle auf Europa ein. </p>
<p>Wie auch immer: </p>
<p>Die USA wollen nicht mehr so führen bzw. dominieren wie früher. </p>
<p>Sie können es auch nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 17:43:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[FT: &quot;At root, the dollar’s reserve currency status depends on American willingness and ability to lead.&quot;

Das sehe ich anders. Wenn die USA beginnen, hauptsächlich nur noch ihre Heimat zu verteidigen und sich aus der Welt zurückzuziehen, werden Länder wie Neuseeland oder Norwegen mit ihren guten Währungen merken, dass ordentliche Geldpolitik ohne militärische Stärke nicht vor Bedrohungen schützt. Und dann ist die ganze Geldpolitik nichts wert. Was würde denn Neuseeland machen, wenn die USA eine chinesische Aggresion nicht mehr verteidigen helfen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FT: &#8220;At root, the dollar’s reserve currency status depends on American willingness and ability to lead.&#8221;</p>
<p>Das sehe ich anders. Wenn die USA beginnen, hauptsächlich nur noch ihre Heimat zu verteidigen und sich aus der Welt zurückzuziehen, werden Länder wie Neuseeland oder Norwegen mit ihren guten Währungen merken, dass ordentliche Geldpolitik ohne militärische Stärke nicht vor Bedrohungen schützt. Und dann ist die ganze Geldpolitik nichts wert. Was würde denn Neuseeland machen, wenn die USA eine chinesische Aggresion nicht mehr verteidigen helfen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 16:30:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62741&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Wer den Bestseller von Galbraith nicht kennt; hier gibt es eine längere Rezension: https://produkt-manager.net/2009/buchrezension-galbraith-der-grose-crash-1929/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62741">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Wer den Bestseller von Galbraith nicht kennt; hier gibt es eine längere Rezension: <a href="https://produkt-manager.net/2009/buchrezension-galbraith-der-grose-crash-1929/" rel="nofollow ugc">https://produkt-manager.net/2009/buchrezension-galbraith-der-grose-crash-1929/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62742</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 16:22:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62741&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Wie schrieb John Kenneth Galbraith doch so passend über die Finanzkrise 1929: &quot;In Goldman Sachs we trust&quot; : https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wirtschaft/wir-vertrauen-goldman-sachs-1716110.html

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62741">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Wie schrieb John Kenneth Galbraith doch so passend über die Finanzkrise 1929: &#8220;In Goldman Sachs we trust&#8221; : <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wirtschaft/wir-vertrauen-goldman-sachs-1716110.html" rel="nofollow ugc">https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wirtschaft/wir-vertrauen-goldman-sachs-1716110.html</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 16:22:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„bto: Sie wollen auch keinen starken Dollar.“

So ist es, Herr Dr. Stelter. Aber: Auch die USA dürfen es nicht übertreiben, wenn sie den Status als Reservewährung Nummer 1 erhalten wollen („bto: Der Dollar ist relativ weniger „ugly“ als die anderen.“). Wenn wir allerdings den Euro nicht konsequent weiter entwickeln, dann haben die USA noch mehr inflationären Spielraum.

GS hatte seinerzeit sehr erfolgreich divide et impera gespielt. Denn es ging ja nicht um eine Gefälligkeit für GR, sondern in Wahrheit um eine Infizierung des Eurosystems: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/derivategeschaefte-wie-goldman-sachs-den-griechen-zur-seite-sprang/3376400.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„bto: Sie wollen auch keinen starken Dollar.“</p>
<p>So ist es, Herr Dr. Stelter. Aber: Auch die USA dürfen es nicht übertreiben, wenn sie den Status als Reservewährung Nummer 1 erhalten wollen („bto: Der Dollar ist relativ weniger „ugly“ als die anderen.“). Wenn wir allerdings den Euro nicht konsequent weiter entwickeln, dann haben die USA noch mehr inflationären Spielraum.</p>
<p>GS hatte seinerzeit sehr erfolgreich divide et impera gespielt. Denn es ging ja nicht um eine Gefälligkeit für GR, sondern in Wahrheit um eine Infizierung des Eurosystems: <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/derivategeschaefte-wie-goldman-sachs-den-griechen-zur-seite-sprang/3376400.html" rel="nofollow ugc">https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/derivategeschaefte-wie-goldman-sachs-den-griechen-zur-seite-sprang/3376400.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/the-dollar-can-only-escape-bad-us-policy-for-so-long/#comment-62722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 14:44:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;As America shrinks from global leadership, it is prudent that all investors begin to take currency diversification far more seriously than they have done in recent years.“&#062;

Guter Ratschlag, der auch befolgt werden wird, weil die USA längst die globale Führungsrolle aufgegeben haben. 

In Asien machen sie keinen Stich gegen China, wie man anhand der Verhandlungen mit Nordkorea erkennen kann. China wird nie und nimmer zulassen, dass ein vereinigtes Korea mit amerikanischem Militär bzw. mit amerikanischen Waffen an China grenzt. 

Aus dem Nahen Osten hatte sich schon Obama zurückgezogen und Trump belässt es dabei. Auch aus Afghanistan wird man sich bald zurückziehen. 

Es ist eben ziemlich teuer für ein Land im ökonomischen Abstieg, Geld im störrischen Ausland zu verbrennen. Und die Märkte lohnen auch nicht wirklich, alles viel zu klein und zersplittert. 

Für die USA des D. Trump zählen nur Deals, am besten Waffendeals, etwa mit den Saudis. Für Waffenverkäufe mit zweistelligem Mrd.-Volumen ist er auch schon mal in Vietnam.

Die USA werden m. A. n. auch nicht mehr die Führungsrolle zurückgewinnen, die sie seit WK II bis zum Fall des Eisernen Vorhangs hatten.    

Die globalen Wachstumstreiber sind längst in Asien und werden auf lange Zeit auch dort zu finden sein.

Es ist VERBLENDUNG in gigantischem Ausmaß zu glauben, dass man mit Deals à la Trump eine Volkswirtschaft stark machen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;As America shrinks from global leadership, it is prudent that all investors begin to take currency diversification far more seriously than they have done in recent years.“&gt;</p>
<p>Guter Ratschlag, der auch befolgt werden wird, weil die USA längst die globale Führungsrolle aufgegeben haben. </p>
<p>In Asien machen sie keinen Stich gegen China, wie man anhand der Verhandlungen mit Nordkorea erkennen kann. China wird nie und nimmer zulassen, dass ein vereinigtes Korea mit amerikanischem Militär bzw. mit amerikanischen Waffen an China grenzt. </p>
<p>Aus dem Nahen Osten hatte sich schon Obama zurückgezogen und Trump belässt es dabei. Auch aus Afghanistan wird man sich bald zurückziehen. </p>
<p>Es ist eben ziemlich teuer für ein Land im ökonomischen Abstieg, Geld im störrischen Ausland zu verbrennen. Und die Märkte lohnen auch nicht wirklich, alles viel zu klein und zersplittert. </p>
<p>Für die USA des D. Trump zählen nur Deals, am besten Waffendeals, etwa mit den Saudis. Für Waffenverkäufe mit zweistelligem Mrd.-Volumen ist er auch schon mal in Vietnam.</p>
<p>Die USA werden m. A. n. auch nicht mehr die Führungsrolle zurückgewinnen, die sie seit WK II bis zum Fall des Eisernen Vorhangs hatten.    </p>
<p>Die globalen Wachstumstreiber sind längst in Asien und werden auf lange Zeit auch dort zu finden sein.</p>
<p>Es ist VERBLENDUNG in gigantischem Ausmaß zu glauben, dass man mit Deals à la Trump eine Volkswirtschaft stark machen kann.</p>
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