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	Kommentare zu: TARGET2: Es ist und bleibt eine Vermögensverschiebung	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Jun 2020 14:52:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jens		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45289</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 20:51:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-45289</guid>

					<description><![CDATA[Ich frage mich wieso der Steuerzahler im worst case einspringen sollte. Die Buba hat das Geld für die Target2 Forderungen aus dem nichts geschöpft. Sie hat es sich also von niemandem geliehen. So kann es auch niemand zurück fordern.

Selbst wenn alle Forderungen der Buba an die EZB flöten gehen sollten, frage ich mich wieso der Bund (oder die Steuerzahler) der Buba Geld überweisen sollte, nur damit die Bilanz wieder glatt ist. Ich denke hier irrt HSW gewaltig.

Gruß Jens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich wieso der Steuerzahler im worst case einspringen sollte. Die Buba hat das Geld für die Target2 Forderungen aus dem nichts geschöpft. Sie hat es sich also von niemandem geliehen. So kann es auch niemand zurück fordern.</p>
<p>Selbst wenn alle Forderungen der Buba an die EZB flöten gehen sollten, frage ich mich wieso der Bund (oder die Steuerzahler) der Buba Geld überweisen sollte, nur damit die Bilanz wieder glatt ist. Ich denke hier irrt HSW gewaltig.</p>
<p>Gruß Jens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Dieter Zorn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45249</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Dieter Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 14:47:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-45249</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45214&quot;&gt;Dr. Dieter Zorn&lt;/a&gt;.

Was jedoch bei der momentanen Debatte völlig ausser Acht ge lassen wird (nur Sinn weist in seinen Vorträgen immer wieder darauf hin), sind die Allokationseffekte und Distributionseffekte in den Defizit - und Überschussländern, die durch die Geldpolitik der EZB entstehen. Die Targetsalden sind dabei nur die Spitze des Geldbergs, den die EZB am Leben hält. Nämlich kurz gesagt, eine Erhaltung falscher Industriestrukturen in den Überschussländern und die Vernichtung von Arbeitsplätzen in den Defizitländern. Die Distributionseffekte bestehen in der Entlastung von Schuldnern, Begünstigung von Sachvermögensbesitzern und Benachteiligung von Geldvermögensbesitzern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45214">Dr. Dieter Zorn</a>.</p>
<p>Was jedoch bei der momentanen Debatte völlig ausser Acht ge lassen wird (nur Sinn weist in seinen Vorträgen immer wieder darauf hin), sind die Allokationseffekte und Distributionseffekte in den Defizit &#8211; und Überschussländern, die durch die Geldpolitik der EZB entstehen. Die Targetsalden sind dabei nur die Spitze des Geldbergs, den die EZB am Leben hält. Nämlich kurz gesagt, eine Erhaltung falscher Industriestrukturen in den Überschussländern und die Vernichtung von Arbeitsplätzen in den Defizitländern. Die Distributionseffekte bestehen in der Entlastung von Schuldnern, Begünstigung von Sachvermögensbesitzern und Benachteiligung von Geldvermögensbesitzern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Dieter Zorn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45214</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Dieter Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 09:40:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-45214</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44744&quot;&gt;Hansjörg Pfister&lt;/a&gt;.

So ist es. Nur Sinn liefert die gebräuchlichen Volkswirtschaftlichen Argumente. Seine Gegner betreiben interssengeleitetes Schattenboxen. Hellbing ist ein Bilanzakrobat. Für ihn reicht es, wenn die Forderungen und Verbindlichkeiten eines EURO- Landes  in irgendeiner ZB-Bilanz auftauchen. Dann ist ja gut. Ob sie eintreibbar sind, oder ob sie einen güterwirtschaftlichen Wert darstellen, egal. 
Dabei ist das Euro-System, im Gegensatz zum Bretton-Woods System und dem amerikanischen System, geradezu darauf angelegt, DASS Staaten mit grossen Handelsbilanzdefiziten weiter in Deutschland (und anderen Überschussländern) einkaufen können und sich dabei nur gegen die EZB verschulden. Ohne zwischenzeitlich den Gegenwert der Forderungen in werthaltigen Assets ausgleichen zu müssen. Nur dadurch konnte nach 2007 die europäische Exportwirtschaft in Schwung gehalten werden. 
Und Häring weisst nur auf eine Selbstverständlichkeit hin, dass nämlich die Forderungen Deutschlands (resp. der Bundesbank) natürlich durch den Erwerb von Assets im Defizitland durch die BuBank oder deutsche Staatsbürger, soweit letztere über das Targetsystem laufen, abgebaut werden können. Aber, will die BuBank griechische Staatsanleihen kaufen (kann sie rechtlich momentan garnicht) oder griechische Inseln? Oder will ein Privatmann 200 Mrd. Euro in Olivenhaine auf dem Pelepones investieren?  
Also, Sinn hat recht und läuft trotzdem gegen die Wand der Eurokraten und ihrer &quot;wissenschaftlichen&quot; sowie medialen Unterstützer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44744">Hansjörg Pfister</a>.</p>
<p>So ist es. Nur Sinn liefert die gebräuchlichen Volkswirtschaftlichen Argumente. Seine Gegner betreiben interssengeleitetes Schattenboxen. Hellbing ist ein Bilanzakrobat. Für ihn reicht es, wenn die Forderungen und Verbindlichkeiten eines EURO- Landes  in irgendeiner ZB-Bilanz auftauchen. Dann ist ja gut. Ob sie eintreibbar sind, oder ob sie einen güterwirtschaftlichen Wert darstellen, egal.<br />
Dabei ist das Euro-System, im Gegensatz zum Bretton-Woods System und dem amerikanischen System, geradezu darauf angelegt, DASS Staaten mit grossen Handelsbilanzdefiziten weiter in Deutschland (und anderen Überschussländern) einkaufen können und sich dabei nur gegen die EZB verschulden. Ohne zwischenzeitlich den Gegenwert der Forderungen in werthaltigen Assets ausgleichen zu müssen. Nur dadurch konnte nach 2007 die europäische Exportwirtschaft in Schwung gehalten werden.<br />
Und Häring weisst nur auf eine Selbstverständlichkeit hin, dass nämlich die Forderungen Deutschlands (resp. der Bundesbank) natürlich durch den Erwerb von Assets im Defizitland durch die BuBank oder deutsche Staatsbürger, soweit letztere über das Targetsystem laufen, abgebaut werden können. Aber, will die BuBank griechische Staatsanleihen kaufen (kann sie rechtlich momentan garnicht) oder griechische Inseln? Oder will ein Privatmann 200 Mrd. Euro in Olivenhaine auf dem Pelepones investieren?<br />
Also, Sinn hat recht und läuft trotzdem gegen die Wand der Eurokraten und ihrer &#8220;wissenschaftlichen&#8221; sowie medialen Unterstützer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45074</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 22:05:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-45074</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45026&quot;&gt;Christian Müller&lt;/a&gt;.

@ Christian Müller

Cool, gefällt mir. 

Sie machen aber einen großen Fehler. 

Berechtigt zu sein, Assets zu kaufen, heißt noch lange nicht UNSCHULDIG zu sein.

Denken Sie bitte daran:

Es MUSS Schuldige geben und das müssen immer die ANDEREN sein. 

Deutsche sind grundsätzlich nicht schuldig, außer Frau Merkel natürlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45026">Christian Müller</a>.</p>
<p>@ Christian Müller</p>
<p>Cool, gefällt mir. </p>
<p>Sie machen aber einen großen Fehler. </p>
<p>Berechtigt zu sein, Assets zu kaufen, heißt noch lange nicht UNSCHULDIG zu sein.</p>
<p>Denken Sie bitte daran:</p>
<p>Es MUSS Schuldige geben und das müssen immer die ANDEREN sein. </p>
<p>Deutsche sind grundsätzlich nicht schuldig, außer Frau Merkel natürlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Zorn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45065</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Zorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 20:37:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-45065</guid>

					<description><![CDATA[Die Debatte nervt langsam. Natürlich ist und bleibt es eine Vermögensverschiebung. Warum sollten denn sonst selbst die amerikanischen Bundesstaaten einen ständigen Ausgleich der Salden durch werthaltige Assets vorgesehen haben? Warum war das denn im alten System vor dem Euro genauso? Nur Monetaristen verstehen das nicht, weil für sie Geld werthaltig ist. Geld kann man jedoch nicht essen, es ist nur bedrucktes Papier. Man muss immer die Güterströme dahinter sehen. Sonst ist man Zauberlehrling, der mit Buchungstricks hantiert. Klar, kann man auf beide Seiten einer ZB Bilanz jeden Unsinn schreiben. Nur Güterwirtschaftlich ändert das garnichts. Entweder eine Volkswirtschaft hat einen güterwirtschaftlichen Anspruch oder sie hat ihn nicht. Im Fall der Targetsalden hat sie ihn nicht: Das Papiergeld / die Forderung wird im Konkursfall einfach vernichtet, bzw. ist nicht eintreibbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte nervt langsam. Natürlich ist und bleibt es eine Vermögensverschiebung. Warum sollten denn sonst selbst die amerikanischen Bundesstaaten einen ständigen Ausgleich der Salden durch werthaltige Assets vorgesehen haben? Warum war das denn im alten System vor dem Euro genauso? Nur Monetaristen verstehen das nicht, weil für sie Geld werthaltig ist. Geld kann man jedoch nicht essen, es ist nur bedrucktes Papier. Man muss immer die Güterströme dahinter sehen. Sonst ist man Zauberlehrling, der mit Buchungstricks hantiert. Klar, kann man auf beide Seiten einer ZB Bilanz jeden Unsinn schreiben. Nur Güterwirtschaftlich ändert das garnichts. Entweder eine Volkswirtschaft hat einen güterwirtschaftlichen Anspruch oder sie hat ihn nicht. Im Fall der Targetsalden hat sie ihn nicht: Das Papiergeld / die Forderung wird im Konkursfall einfach vernichtet, bzw. ist nicht eintreibbar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Müller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-45026</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 14:32:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn ich richtig sehe, sind die Target-Salden durch zwei Bewegungen entstanden. 1. durch das Exportweltmeister-Problem, dass das Ausland die Güter, die die Deutschen so gerne ins Ausland verkaufen, nur mit jährlich um 250-300 Mia € steigenden Schulden kaufen kann. 2. Durch Kapitalflucht von vorsichtigen Vermögenden, die in Erwartung von weiteren Euro-Turbulenzen ihr Geld von Banken ihrer Herkunftländer abziehen und auf deutsche Banken übertragen und nun von dieser Bankverbindung aus Geschäfte machen oder Assets kaufen. Dazu sind sie nach allem, was die EU sein will, vollständig berechtigt (beim Deutschen Aussenhandelsüberschuss sieht es ja etwas anders aus...). Also liebe Sinns etc.: Falls dies die Ursache ist, kann man das ja einfach umdrehen und dafür werben: 1. die Deutschen beginnen endlich, mehr Güter im Ausland zu kaufen, als sie ins Ausland verkaufen, also sinnvollerweise über mehrere Jahre so 100-200 Mia mehr. Es gibt gute italienische, spanische, französiche Weine, Autos, Industrieprodukte, Spezereien, Kleider, Feriendestinationen... 2. Die Deutschen tragen ihr Geld nach Madrid, Mailand, Athen und investieren dort kräftig...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich richtig sehe, sind die Target-Salden durch zwei Bewegungen entstanden. 1. durch das Exportweltmeister-Problem, dass das Ausland die Güter, die die Deutschen so gerne ins Ausland verkaufen, nur mit jährlich um 250-300 Mia € steigenden Schulden kaufen kann. 2. Durch Kapitalflucht von vorsichtigen Vermögenden, die in Erwartung von weiteren Euro-Turbulenzen ihr Geld von Banken ihrer Herkunftländer abziehen und auf deutsche Banken übertragen und nun von dieser Bankverbindung aus Geschäfte machen oder Assets kaufen. Dazu sind sie nach allem, was die EU sein will, vollständig berechtigt (beim Deutschen Aussenhandelsüberschuss sieht es ja etwas anders aus&#8230;). Also liebe Sinns etc.: Falls dies die Ursache ist, kann man das ja einfach umdrehen und dafür werben: 1. die Deutschen beginnen endlich, mehr Güter im Ausland zu kaufen, als sie ins Ausland verkaufen, also sinnvollerweise über mehrere Jahre so 100-200 Mia mehr. Es gibt gute italienische, spanische, französiche Weine, Autos, Industrieprodukte, Spezereien, Kleider, Feriendestinationen&#8230; 2. Die Deutschen tragen ihr Geld nach Madrid, Mailand, Athen und investieren dort kräftig&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44958</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 21:49:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44937&quot;&gt;NoFiatMoney&lt;/a&gt;.

@ NoFiatMoney

Ist schon richtig, dass auch ich spekuliere. Wer sich Gedanken um die Zukunft macht, kommt nicht darum herum. 

Der wesentliche Unterschied unserer Auffassungen ist m. A. n. folgender: 

Wenn ich Sie richtig verstehe, sehen die Ursache eines Zerfalls, hier des Systems, in der grundsätzlich falschen Weichenstellung hin zu einem „sozialistischen Interventionismus“. 

Ich sehe dagegen eine Vielzahl von Veränderungsursachen unterschiedlicher Art, die das System in eine Lage bringen, die trotz aller Anstrengungen –  hier liegen wir nicht weit auseinander – nicht vor Zerfall retten können.  

Für mich ist daher der Systemzerfall – nicht nur auf den ganz speziellen Fall Eurozone bezogen – kein ideologisch begründeter, sondern einer funktionaler Überforderung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44937">NoFiatMoney</a>.</p>
<p>@ NoFiatMoney</p>
<p>Ist schon richtig, dass auch ich spekuliere. Wer sich Gedanken um die Zukunft macht, kommt nicht darum herum. </p>
<p>Der wesentliche Unterschied unserer Auffassungen ist m. A. n. folgender: </p>
<p>Wenn ich Sie richtig verstehe, sehen die Ursache eines Zerfalls, hier des Systems, in der grundsätzlich falschen Weichenstellung hin zu einem „sozialistischen Interventionismus“. </p>
<p>Ich sehe dagegen eine Vielzahl von Veränderungsursachen unterschiedlicher Art, die das System in eine Lage bringen, die trotz aller Anstrengungen –  hier liegen wir nicht weit auseinander – nicht vor Zerfall retten können.  </p>
<p>Für mich ist daher der Systemzerfall – nicht nur auf den ganz speziellen Fall Eurozone bezogen – kein ideologisch begründeter, sondern einer funktionaler Überforderung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: NoFiatMoney		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44937</link>

		<dc:creator><![CDATA[NoFiatMoney]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 18:45:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-44937</guid>

					<description><![CDATA[@Wolfgang Selig 
Es ist sicherlich nicht auszuschließen, daß auf ein verstärktes Siechen noch ein Crash folgt. Kann auch anders herum kommen; wobei dann die Phase des weiteren Siechens abgebrochen und ein unmittelbarer Absturz folgen dürfte. 
Es kommt nicht allein ein Zusammenbruch des Euro oder des Fiat-Geldsystems insgesamt, sondern in DL auch ein Blackout als Folge der wahnwitzigen Energiepolitik in Betracht. Damit befaßte sich der BT z.B. in dem Bericht Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung:

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf

Man achte auf das Datum: 27. 04. 2011. Fukushima begann am 11. März 2011; der BT beschloss am 30. Juni 2011 mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“, folglich in Kenntnis der Drucksache vom 27.04.2011

Das eine wie das andere könnte einen Dominoeffekt haben. Ich kann nur spekulieren; bin mir aber sicher, daß jeder heute gar nicht vorstellbare Rechts- und Regelbruch unternommen werden wird, um zumindest den Sterbeprozeß der Zwangswährung Euro und der EU so lang wie möglich aufzuschieben. 

Zwar schaue auch ich immer gern u.a. auf die DDR, um Vergleiche anstellen zu können. Nur muß man die Unterschiede sehen. Ein ganz wesentlicher liegt darin, daß die DDR zwar gegen das Entfleuchen aus dem realsozialistischen Paradies Grenzen errichtete, diese aber zugleich auch gegen das Zudringen von außen hätten wirken können. Außerdem gab es dort gerade keine die Illusion einer allumfassenden aus der Kommunardenschüssel schöpfbaren Glückseligkeit schaffenden und den hiesigen gleichzusetzenden Umverteilungssysteme.

@Dietmar Tischer 
Eine Anpassung nach unten ist immer die Folge sozialistischen Interventionismus. In DL wurden die Weichen in die Richtung gestellt (Stichworte u.a.: Energieversorgung, Deindustrialisierung). 

Auch wir beide spekulieren; ich anders als Sie. Bis zur nächsten BT-Wahl werden immense Transfers aus DL erfolgen. Die Mehrheit der Wähler wird auch weiterhin nicht erfassen, was getrieben wird und somit auch keinen Druck wegen ökonomischer oder geld- und finanzpolitischer Fehlleitungen aufbauen. Druck infolge der mit der Immigration einhergehenden Folgen wird mit einer weiteren Verdichtung des Überwachungsstaates beantwortet werden.

Daß der Euro noch bis 2050 hält, vermag ich jedoch auch nicht zu glauben; zumal die hiesigen Umverteilungssysteme, die seit Jahrzehnten den ihnen inhärenten Irrsinn offenbaren, in zunehmend beschleunigter Weise der völligen Überspannung zugetrieben werden. Cloward-Piven lassen grüßen. Eingriffe, wie z.B. Beschlagnahme von Grundstücken, Wohnungen, Sondersteuern auf Immobilien, wird das mehrheitlich kollektivistisch abgerichtete Wahluntertanentum goutieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Selig<br />
Es ist sicherlich nicht auszuschließen, daß auf ein verstärktes Siechen noch ein Crash folgt. Kann auch anders herum kommen; wobei dann die Phase des weiteren Siechens abgebrochen und ein unmittelbarer Absturz folgen dürfte.<br />
Es kommt nicht allein ein Zusammenbruch des Euro oder des Fiat-Geldsystems insgesamt, sondern in DL auch ein Blackout als Folge der wahnwitzigen Energiepolitik in Betracht. Damit befaßte sich der BT z.B. in dem Bericht Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung:</p>
<p><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf" rel="nofollow ugc">http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf</a></p>
<p>Man achte auf das Datum: 27. 04. 2011. Fukushima begann am 11. März 2011; der BT beschloss am 30. Juni 2011 mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“, folglich in Kenntnis der Drucksache vom 27.04.2011</p>
<p>Das eine wie das andere könnte einen Dominoeffekt haben. Ich kann nur spekulieren; bin mir aber sicher, daß jeder heute gar nicht vorstellbare Rechts- und Regelbruch unternommen werden wird, um zumindest den Sterbeprozeß der Zwangswährung Euro und der EU so lang wie möglich aufzuschieben. </p>
<p>Zwar schaue auch ich immer gern u.a. auf die DDR, um Vergleiche anstellen zu können. Nur muß man die Unterschiede sehen. Ein ganz wesentlicher liegt darin, daß die DDR zwar gegen das Entfleuchen aus dem realsozialistischen Paradies Grenzen errichtete, diese aber zugleich auch gegen das Zudringen von außen hätten wirken können. Außerdem gab es dort gerade keine die Illusion einer allumfassenden aus der Kommunardenschüssel schöpfbaren Glückseligkeit schaffenden und den hiesigen gleichzusetzenden Umverteilungssysteme.</p>
<p>@Dietmar Tischer<br />
Eine Anpassung nach unten ist immer die Folge sozialistischen Interventionismus. In DL wurden die Weichen in die Richtung gestellt (Stichworte u.a.: Energieversorgung, Deindustrialisierung). </p>
<p>Auch wir beide spekulieren; ich anders als Sie. Bis zur nächsten BT-Wahl werden immense Transfers aus DL erfolgen. Die Mehrheit der Wähler wird auch weiterhin nicht erfassen, was getrieben wird und somit auch keinen Druck wegen ökonomischer oder geld- und finanzpolitischer Fehlleitungen aufbauen. Druck infolge der mit der Immigration einhergehenden Folgen wird mit einer weiteren Verdichtung des Überwachungsstaates beantwortet werden.</p>
<p>Daß der Euro noch bis 2050 hält, vermag ich jedoch auch nicht zu glauben; zumal die hiesigen Umverteilungssysteme, die seit Jahrzehnten den ihnen inhärenten Irrsinn offenbaren, in zunehmend beschleunigter Weise der völligen Überspannung zugetrieben werden. Cloward-Piven lassen grüßen. Eingriffe, wie z.B. Beschlagnahme von Grundstücken, Wohnungen, Sondersteuern auf Immobilien, wird das mehrheitlich kollektivistisch abgerichtete Wahluntertanentum goutieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44904</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 13:04:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-44904</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44881&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ troodon

Sie haben recht; ich hätte genauer hinsehen müssen. Nicht nur die Grafik ist fehlerhaft, sondern auch die vorherige Beschreibung. Die Schlussfolgerung von Kaiser ist allerdings korrekt.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44881">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>Sie haben recht; ich hätte genauer hinsehen müssen. Nicht nur die Grafik ist fehlerhaft, sondern auch die vorherige Beschreibung. Die Schlussfolgerung von Kaiser ist allerdings korrekt.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44891</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 10:57:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-44891</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44881&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Michael Stöcker
Im Spiegel Artikel wird ausdrücklich in der Grafik von &quot;Überweisung&quot; zwischen den Notenbanken geschrieben.
Und dies ist m.E. nicht korrekt und weicht somit auch sehr wohl von der Darstellung der ARD und vom Bankenverband ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44881">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Michael Stöcker<br />
Im Spiegel Artikel wird ausdrücklich in der Grafik von &#8220;Überweisung&#8221; zwischen den Notenbanken geschrieben.<br />
Und dies ist m.E. nicht korrekt und weicht somit auch sehr wohl von der Darstellung der ARD und vom Bankenverband ab.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44888</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 10:43:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-44888</guid>

					<description><![CDATA[@ NoFiatMoney + Wolfgang Selig

So wie ich auch versuchen Sie, das GROSSE GANZE zu begreifen.

Ich muss Ihnen nicht mehr darlegen, warum ich für die entwickelten Volkswirtschaften mit schwachen Wachstumswerten  eine Anpassung nach unten annehme. 

Das heißt, dass nationale Probleme immer drängender werden, immer mehr Ressourcen binden. Die etablierten Parteien werden sie nicht zufriedenstellend lösen können und es wird daher zu einer tendenziell deutlich nationalistischeren Politik kommen. Sie wird unter dem Druck der Wähler immer weniger bereit sein, Mittel für supranationale Projekte zu einzusetzen. Und: sie wird auch sozialer sein, NATIONALSOZIALISTISCH also, weil sonst keine Mehrheiten zu sichern sind. Auf jeden Fall werden die Transfers ein Ende haben.

Gleichzeitig werden sich die Ungleichheiten aufgrund der nicht änderbaren Heterogenität der Euro-Mitgliedstaaten – aber nicht nur deshalb – weiter wachsen. Die Stabilität der Eurozone kann daher nur mit MEHR Transfers erhalten werden. 

Da diese nicht zu leisten sind, wird die Eurozone zerfallen, vermutlich durch eine &quot;Unfall&quot;, weil der Zerfall nicht gewollt, aber ökonomisch-politisch nicht zu vermeiden ist.  

Angesichts der riesigen Kosten, die für die Integration der bei uns aufgenommen Menschen und für die Abwehr  des wachsenden Stroms von Armutsflüchtlingen, der „Rettung“ der Umwelt aufzubringen sind sowie des abfallenden Leistungsvermögens der deutschen Volkswirtschaft, wage ich die Behauptung (ohne Wette):

Der Zerfall der Eurozone wird deutlich BEVOR 2050 erfolgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ NoFiatMoney + Wolfgang Selig</p>
<p>So wie ich auch versuchen Sie, das GROSSE GANZE zu begreifen.</p>
<p>Ich muss Ihnen nicht mehr darlegen, warum ich für die entwickelten Volkswirtschaften mit schwachen Wachstumswerten  eine Anpassung nach unten annehme. </p>
<p>Das heißt, dass nationale Probleme immer drängender werden, immer mehr Ressourcen binden. Die etablierten Parteien werden sie nicht zufriedenstellend lösen können und es wird daher zu einer tendenziell deutlich nationalistischeren Politik kommen. Sie wird unter dem Druck der Wähler immer weniger bereit sein, Mittel für supranationale Projekte zu einzusetzen. Und: sie wird auch sozialer sein, NATIONALSOZIALISTISCH also, weil sonst keine Mehrheiten zu sichern sind. Auf jeden Fall werden die Transfers ein Ende haben.</p>
<p>Gleichzeitig werden sich die Ungleichheiten aufgrund der nicht änderbaren Heterogenität der Euro-Mitgliedstaaten – aber nicht nur deshalb – weiter wachsen. Die Stabilität der Eurozone kann daher nur mit MEHR Transfers erhalten werden. </p>
<p>Da diese nicht zu leisten sind, wird die Eurozone zerfallen, vermutlich durch eine &#8220;Unfall&#8221;, weil der Zerfall nicht gewollt, aber ökonomisch-politisch nicht zu vermeiden ist.  </p>
<p>Angesichts der riesigen Kosten, die für die Integration der bei uns aufgenommen Menschen und für die Abwehr  des wachsenden Stroms von Armutsflüchtlingen, der „Rettung“ der Umwelt aufzubringen sind sowie des abfallenden Leistungsvermögens der deutschen Volkswirtschaft, wage ich die Behauptung (ohne Wette):</p>
<p>Der Zerfall der Eurozone wird deutlich BEVOR 2050 erfolgen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target2-es-ist-und-bleibt-eine-vermoegensverschiebung/#comment-44884</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 10:19:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12000#comment-44884</guid>

					<description><![CDATA[Nun auch Dieter Smeets mit einem ganz ordentlichen Beitrag: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23463

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun auch Dieter Smeets mit einem ganz ordentlichen Beitrag: <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23463" rel="nofollow ugc">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23463</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
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