TARGET2 signalisiert: Krise!

Jetzt ging es in den letzten Tagen wegen der TARGET2-Forderungen und ihrer möglichen Rolle zur Hilfe im Rahmen der europäischen Solidarität ja hoch her auf diesen Seiten.

Grund genug, um durchzuatmen und mit Thomas Mayer von Flossbach von Storch einen Blick auf den aktuellen Stand der Dinge zu werfen:

  • „Im Interbankzahlungssystem TARGET2 werden Banküberweisungen zwischen Euroländern abgewickelt. Fließt aus einem Land mehr Geld ab als zu, geht die Zentralbank dieses Landes eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Eurosystem ein. Fließt mehr Geld zu als ab, entsteht eine Forderung. Durch Verrechnung sollten vorübergehende Zahlungsungleichgewichte finanziert werden. Seit der Eurokrise sind die Ungleichgewichte aber dauerhaft. Geldanlagen werden aus den Südländern in die Nordländer verlagert, weil man sie dort sicherer wähnt. Die Corona-Pandemie hat der Geldflucht in sichere Häfen enormen neuen Auftrieb gegeben. Im März sind die TARGET2-Verbindlichkeiten der Bank von Italien um 107 Milliarden Euro auf 491 Milliarden Euro gesprungen. Spiegelbildlich dazu sind die TARGET2-Forderungen der deutschen Bundesbank aufgrund von Geldzuflüssen aus Italien und anderen Ländern um 114 Milliarden Euro auf 935 Milliarden Euro angestiegen. Dies war in beiden Ländern der größte monatliche Zuwachs seit Beginn der Währungsunion.“ – bto: Wenn ich Italiener wäre, würde ich mein Geld auch außer Landes schaffen, vermutlich in die Schweiz. Aber egal, es gab und gibt eine Kapitalflucht, die von uns allen über die Bundesbank finanziert wird. Von wegen „irrelevant“.

Quelle: Flossbach von Storch

  • „Zum einen können italienische Bankkunden ihre Einlagen nach Deutschland überweisen. Zum anderen können die Besitzer italienischer Anleihen ihre Papiere im Rahmen der Ankaufprogramme der Europäischen Zentralbank gegen deutsche Bankeinlagen eintauschen. In diesem Fall reichen die deutschen Banken, die die Geschäfte abwickeln, die Anleihen an die Bundesbank weiter und erhalten dafür Forderungen an die Bundesbank in Form von Reservegeld. Da die Bundesbank die gekaufte Anleihe an die Bank von Italien weitergeben muss, erhält sie zum Ausgleich in TARGET2 eine Forderung an das Eurosystem. Die Bank von Italien geht im Gegenzug zum Erhalt der Anleihe eine Verbindlichkeit gegenüber dem Eurosystem ein.“ – bto: Der Kapitalflüchtige ist nicht mehr der Gläubiger Italiens, das ist dafür die Bundesbank. Und die kann sich dagegen nicht einmal wehren.
  • „Für die Geldflucht aus Italien sprechen vor allem zwei Gründe. Erstens hatten die Banken dort schon vor der Corona-Pandemie mit notleidenden Krediten in hohem Umfang zu kämpfen. (…) Durch den Geldübertrag nach Deutschland kann man den deutschen statt des italienischen Staats zur Rückversicherung seiner Bankeinlagen verpflichten.“ – bto: So ist es.
  • „Zweitens dürften die Folgen der Pandemie die Gefahr eines Bruchs der Eurozone erhöhen. (…) Die unterschiedliche Leistungsfähigkeit des Gesundheitssektors macht es nötig, dass Regierungen Maßnahmen zur sozialen Distanzierung von unterschiedlicher Strenge und Dauer ergreifen. Daher werden in den Südländern die Staatsfinanzen stärker belastet und die Rezession härter ausfallen als in den Nordländern. Außerdem wird die Tourismusbranche langfristig von den durch die Pandemie ausgelösten Änderungen des Konsumentenverhaltens wesentlich stärker geschwächt als das verarbeitende Gewerbe. (…) Da die Südländer stärker vom Tourismus abhängen, aber das verarbeitende Gewerbe und der Technologiesektor eine geringere Rolle spielen als in den Nordländern, werden sie auch langfristig höhere wirtschaftliche Verluste erleiden als die Nordländer. Zur Milderung der damit entstehenden Arbeitslosigkeit wäre eine reale Abwertung des Wechselkurses der Südländer nötig.“ – bto: Dieses Ventil haben sie aber nicht mehr, was ein erhebliches Problem ist.
  • „(Im Euro kann) die Abwertung aber nur durch eine von der Europäischen Zentralbank angefachte hohe Inflation in den Nordländern erreicht werden. Dagegen dürften sich diese jedoch wehren. Die Unfähigkeit, notwendige reale Wechselkursanpassungen durchzusetzen, könnte folglich zu einem Showdown zwischen Süd- und Nordländern führen: Setzt der Süden die Inflationierung des Nordens durch, steigt die Gefahr, dass die Nordländer die Währungsunion verlassen. Verhindern die Nordländer dagegen die Inflationierung, könnten die Südländer austreten.“ – bto: Ich denke, dass Deutschland nie austritt und lieber den eigenen Wohlstand opfert im Irrglauben, damit etwas an diesem Szenario ändern zu können. Vor Jahren hatte die Bank of America mal spieltheoretisch ausgerechnet, dass es für Italien am besten sei, zunächst Hilfe zu bekommen und dann auszutreten. Könnte mir gut denken, dass das auch heute noch gilt.

„Die Verluste aus TARGET2-Forderungen tragen dann die Zentralbanken der Nordländer – also deren Steuerzahler.“ – bto: Selbst, wenn wir nicht nachschießen müssten, sind es letztlich unsere Vermögenswerte, die wir hier verlieren. 

→ flossbachvonstorch-researchinstitute.com: „Vorbeben in der Europäischen Währungsunion“, 17. April 2020

Kommentare (31) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Marco Polanzke sagte:

    Wenn das ganze Geld, das in den Markt gepumpt wird, nicht zu Inflation führt, womit will man (die EZB) denn dann weitere Geldflut rechtfertigen? Inflation ist doch genau Zweck und Ziel der Übung des QE – so behauptet.
    Wirkt die ganze Chose etwa nicht oder hat die EZB evtl. ganz andere Ziele und belügt und verdummt die Deutschen seit einem Jahrzehnt? Kann garnicht sein, kommt ja von hervorragenden Ökonomen in Frankfurt. Neeeeeiiin, wir müssen Italien, Spanien, Frankreich ja wirklich mal wieder helfen. Eigenverantwortung? Ach was! Nach der Flüchtlingskrise, der Immobilienkrise, der Finanzkrise, nach dem Brücken einstürzen und die Mafia denn Müll nicht mehr abholt, jetzt in der Coronakrise. Das gebietet die Solidarität der Deutschen nun wirklich. Ach Moment, was ist denn die Gegenleistung? Bekommen wir Mallorca, Capri, Sardinien oder Korsika als Pfand? Nein, das wäre nun wirklich zu viel verlangt. Solidarität, ja selbstverständlich. Aber bitte nur in die eine Richtung – Einbahnstraße.
    Fakt ist, das mit dem Geld (00-Papier, Tapete) Pleitefirmen wie zB Vapiano, Karstadt, aber auch viele andere, kleine Unternehmen deren Geschäftsmodell sich x mal überlaufen hat, die einfach schlechte Unternehmer sind oder die das Geld für private Zwecke aus dem Unternehmen gezogen haben anstatt vorzusorgen, gepempert werden. Und zwar auf Steuerzahlerkosten und letztlich auf Kosten der Allgemeinheit. Hat doch letztens bei Facebook, ein Unternehmerpaar, Eigentümer eines Hotelkomplexes in 4. Generation, mit geschätztem Wert von 10 – 15 Mio. Euro, mit direktem Aufruf an den lokalen CDU Abgeordneten nach Hilfen gebettelt. Begründung: Sie haben erst für 3 Mio. Euro renoviert und wollten auch, daß die 5. Generation das Hotel noch betreiben kann.
    Soso. Und mit diesem Vermögenswert gibt die Bank keine Hypothek für weniger als 2% p.a.?
    Nein, easy-peacy-lemon-squicy, besser und einfacher erhält man seine Unternehmerschaft natürlich auf Steuerzahlerkosten. Die Angestellten (sofern nicht schwarz beschäftigt) hat man ja über die Arbeitslosenversicherung erstmal auf’s Abstellgleis gestellt.
    Free lunch, alle zu Tische bitte. So schaut es!
    Charmant, damit lassen sich natürlich von der anderen Seite gleich neue Steuern im DeutschlandParadies mit der zweithöchsten Abgabenquote und mit der höchsten Staatsquote Europas verargumentieren. Der dubbelige Deutsche lässt sich ja alles bieten.
    Ups, war ich zu ehrlich oder zu direkt? Irgendjemand auf die Füße getreten? Es soll sich keiner auf die Füße getreten fühlen. Wir machen ja eh alles „gemeinsam“.

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    Gnomae sagte:

    Wenn die Target 2 Forderung gegen das Eurosystem jeden Tag neu gebildet wird, sie aber weder fällig noch verzinst wird, wird sie in den kommenden zwei Jahren um den Betrag ansteigen, der an die Südländer jetzt verteilt wird. Die Gelder sollen ja möglichst ohne Auflagen verteilt werden. Folglich könnten Sie auch wieder über Frankfurt angelegt und abgerechnet werden. Daher wird der Target 2 Saldo ansteigen. Für die einzelnen Euroländer wird aber entscheidend, wie sie aus der Krise wieder auferstehen. Ganz klar ist, dass selbst Europa dies nicht in der Hand hat. Entschließen sich unsere Abnehmerländer zu längerfristigen Shut-downs, fällt die Nachfrageseite komplett aus. Ohne Nachfrage kein Umsatz. Ohne Umsatz kein Cash-Flow. Ohne Cash-Flow keine Schuldenbedienung. Ohne Schuldenbedienung eine Kreditabschreibung. Daher laufen wir durch die weltweiten Shut-downs in eine weltweite Bankenkrise. Virus besiegt, Spareinlagen verloren.

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    Richard Ott sagte:

    Neues vom „Megatrend“ Corona-Rettungspakete:

    „Der Zentralrat der Muslime in Hessen fordert staatliche Hilfen. Gesellschaftlich und sozial aktive Institutionen wie Moscheen würden in der Not allein gelassen, sagte der Vorsitzende Said Barkan der Deutschen Presse-Agentur. ‚Durch die Schließung der Moscheen sind fast alle Einnahmen weggebrochen.‘ Sie finanzierten sich unter anderem durch Spendensammlungen zu den Freitagsgebeten – besonders im Ramadan.“

    https://www.welt.de/regionales/hessen/article207392399/Corona-Zentralrat-der-Muslime-fordert-Hilfen-fuer-Moscheen.html

    Sehr rührend. Aber tatsächlich finanzieren sich viele Moscheen in Deutschland durch Zahlungen von frommen Salafisten aus Saudi-Arabien oder via DITIB von der türkischen Religionsbehörde Diyanet, die direkt unserem Spezialfreund Erdogan unterstellt ist.

    Beide Islamistenfraktionen haben im Moment natürlich ein kleines Liquiditätsproblem. Die Saudis wegen des niedrigen Ölpreises und die Türken wegen der allgemein schlechten Wirtschaftslage und gleichzeitig vielen teuren Missionierungs- und ethnischen Säuberungsaktivitäten im Norden von Syrien mit zehntausenden islamistischen Söldnern und zusätzlich immer mehr dorthin abkommandierten Einheiten der türkischen Armee. Das geht ganz schön ins Geld! Und die Migrantenbusse an die griechische Grenze muss auch jemand bezahlen.

    Vielleicht kann Merkel ja helfen?

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    Axel sagte:

    Ich mach mir gar keine Sorgen um Deutschland, da wir ja über 2Mio. Facharneiter ins Land geholt haben, die bekanntlich für ein neues Wirtschaftswunder sorgen werden. OK, is‘ jetzt zwar billige Polemik, aber nun rächt sich die moralisch, vernunftaversiv geprägte Flüchtlingspolitik. Beim Geld hört ja bekanntlich die Feundschaft auf. Bin mal gespannt, wie die Kulturschaffenden und „Refugee Welcome Fetischisten“ reagieren, wenn sie von der Tafel leben und realisieren, das Deutschland immer noch minderjährige unbegleitete Flüchtlinge ins Land holt, bis zu 6.000 Euro/Monat für sie locker macht und Wohnungen baut, da die Kommunen dazu verpflichtet sind.
    Jetzt kommt der Lackmustest für die Gesellschaft, wie wichtig es wirklich ist, daß Europa sein „humanitäres Gesicht wahrt“ oder ob auf einmal doch die eigene Bevölkerung zuerst an die Reihe kommt, wieder national argumentiert wird, sich die Rhetorik dem gebrandmarkten AfD Sprech annährt und das penetrante Wertegeseier als innhaltlich hohles aber geschicktes Nudging entlarvt wird, um die Regierung von historisch fatalen Fehlentscheidungen reinzuwaschen.

    Das Flüchtlingsthema ist z.Zt. zwar Megaout, wird aber, wenn es eine schwere Rezession geben sollte, wieder an die Oberfläche gespült werden, da es immer noch Megatonnen an sozialen Sprengstoff beherbergt.

    Mit den ungezügelten sozialen Wohltaten hat sich unser Land in eine monetäre Sackgasse manövriert. Es ist der Bevölkerung nun nicht mehr vermittelbar, irgendeine finanzielle Forderung abzulehnen, solange wir Menschen, die ihre Pässe wegschmeißen (etc, pp) Mrd. an Steuergeldern in den Rachen werfen.
    Die Groko weiß das und muß nun die Geldschleusen öffnen, um die Rechten Kräfte im Schach zu halten (und keine Stimmen/Posten/Privilegien zu verlieren).
    Sollte der Mittelstand von Pleitewellen heimgesucht werden, schlägt die Stunde der FDP.
    Und jeder, der ans Existenzminimum rückt, wird mit den Linken liebäugeln.
    Auch dem gilt es mit Geldfluten entgegenzuwirken….

    Noch ein Satz zu Eurobonds, Euroaustritt…Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr überlegt wird, was die Politik denn tun soll. Wer ist denn nochmal der Souverän in unserem Land? War das nicht die Bevölkerung?
    Warum fordert niemand einen Volksentscheid über unsere Zukunft? Um wessen (Steuer) Geld und Zukunft geht es denn? Es erschreckt mich zu sehen, wie selbstverständlich der Bürger in seine eigene Unmündigkeit im Namen der „Demokratie“ bereits eingewilligt hat…

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    Dietmar Tischer sagte:

    Für alle, die es interessiert:

    Heute, um 22:15 bei Phoenix diskutieren Prof. M. Hüther (DIW), C. Gammelin (SZ), T. Frei (CDU) und S. Lötzsch (DIE LINKE) unter dem Titel REICHENSTEUER u. a. darüber, wie die 1,2 Billionen, die bisher als ZUSÄTZLICHE Staatsausgaben zur Krisenbekämpfung angesetzt worden sind, finanziert werden sollten.

    Gut, Frau Lötzsch – da weiß man, was man hat – ist rausgeworfene Sendezeit, aber die anderen sind schon eher ein Indikator für die Vorstellungen, die im Lande bald vermehrt herumgeistern werden.

    Lohnt sich bestimmt, wenn das Entschuldigungsgetöse von der „Ausnahmesituation“ abgeklungen ist.

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Richard Ott

      psst!

      Die EZB Geld drucken – das dürfen Sie doch in Deutschland nicht laut sagen.

      Da werden doch die Leute nervös.

      Wir haben die Schwarze Null geopfert, das braucht es keine EZB ;)

      Außerdem wissen Sie doch auch, dass es in Deutschland ohne GERECHTIGKEIT, d. h. UMVERTEILUNG nicht geht.

      Ernsthaft:

      Ich bin wirklich gespannt, ob in der Sendung die EZB ins Spiel gebracht wird.

      Wenigstens Hüther müsste es tun, wenn er REALIST sein will.

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        ruby sagte:

        Meine Herren, die US Notenbank lernt gerade, wer ihr Herr und Vater ist, trotz aller Gendereien, aber eine EZB mit 19+ diversen…?
        Das ist zu vergessen!

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    Rolf Peter sagte:

    Was ist eigentlich mit „Geldflucht“ oder „Kapitalflucht“ gemeint? Der Saldo der Kapitalbilanz (also die Änderung der Nettovermoegensposition eines Landes ggue. dem Ausland) ändert sich durch reine Finanztransaktionen nicht. Dabei werden ja nur bereits vorhandene Vermögenstitel getauscht.
    Um tatsächlich eine Änderung herbeizuführen, muss sich der Leistungsbilanzsaldo ändern, d.h. in diesem Zusammenhang der Exportüberschuss der beteiligten Länder. Italien müsste also mehr sparen bzw. Deutschland weniger (und dafür mehr konsumieren oder investieren). In Wirklichkeit „flieht“ Kapital aus Deutschland, nicht aus Italien, denn Deutschland exportiert Kapital.

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    Hansjörg Pfister sagte:

    @Johannes, Tischer:
    Ich gebe Ihnen beiden recht, wobei Herr Tischer noch das opimistischere Szenerio gewählt hat. „Interventionistischer Zentralismus“ ist nicht so schlimm wie „Sozialismus“. Im ersterem gibt es immerhin genug Klopapier bester Qualität. Das „Völkische“ wird zu unrecht so sehr verteufelt, d.h. mit dem Nazis gleichgesetzt. Ich bin nun weiß Gott kein Anhänger von irgendwelchen völkischen Ideen, aber die Nazis waren im strengen Sinne gar nicht völkisch, sondern chauvenistisch-volksgenossenschaftlich, also chauvenistische nationale Sozialisten. Ich sehe es so, am gefährlichsten und schlimmsten in absteigender Reihenfolge sind:

    Totalitarismus
    Kollektivismus
    Elitarismus (wenige, eine kleine Elite, im Extremfall nur einer, bestimmt wo es lang geht).

    Das ist das substanzielle an den großen Menscheitsverbrechern, vom österreicherischen Postkartenmaler bis zum stählernen Genossen, zum großen Vorsitzenden und zum Bruder Nr. 1

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    Richard Ott sagte:

    Hier zeigt sich mal wieder, was für eine großartige Erfolgsgeschichte der Euro ist. Auch das reiche Industrieland Bulgarien, besonders bekannt für lebenslustige High Potentials mit besonders hoher Mobilität, die gerne den deutschen Arbeitsmarkt als Kleingewerbetreibende bereichern, will jetzt unbedingt dabei sein!

    „Borissow wies darauf hin, dass die Europäische Zentralbank zwar viel Geld zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bereitstelle. Das Geld sei jedoch vor allem für die Staaten der Eurozone bestimmt. Der Rest müsse Kredite mit hohen Zinsen aufnehmen. Der rasche Euro-Beitritt sei nötig, damit auch Bulgarien, das ärmste EU-Land, bei Krisen von den Vorteilen der Eurozone profitieren könne.“
    https://www.tagesschau.de/ausland/bulgarien-eu-103.html

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      Thomas M. sagte:

      Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren – halt nur auf Nationalebene. So könnte man das Spiel auch interpretieren.

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      Marco Polanzke sagte:

      Blöd halt, daß Merkel’s Mut nicht soweit reicht, diesen Schritt endlich zu gehen.
      Es kann mir keiner mehr erzählen, daß man nicht erkennt, daß der Euro gescheitert ist. Merkel hätte nur die Hilfen ablehnen müssen. Dann hätte sich das Thema wohl erledigt. Die Börse wäre nochmal etwas abgestürzt aber man hätte, jetzt wo eh schon Krise ist, tabula rasa gemacht und könnte neu starten.

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    Zweifler sagte:

    Krisenbewältigung geht auch einfach. Die Staaten werden von ihren EU Bürgern Vermögensabgaben fordern, möglichst schon im unteren 6stelligen Bereich, sonst bringt es nichts. Vielleicht auch schon ab 100.000 Euro. „Euro-Solidaritätsabgabe“ könnte das heißen und „im öffentlichen Interesse“ oder das „kleinere Übel“ usw.
    Aufregen wird sich kaum jemand(trifft eh nur „die Reichen“), weil für die Mehrheit 100.000 reich ist.
    Schuld hat niemand. Fruher war‘s der Feind, heute Corona.

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    Dietmar Tischer sagte:

    >Aber egal, es gab und gibt eine Kapitalflucht, die von uns allen über die Bundesbank finanziert wird. Von wegen „irrelevant“.>

    Wird sie wirklich von der Bundesbank FINANZIERT?

    Ist es Finanzierung durch die Bundesbank, wenn die italienische Zentralbank VERBINDLICHKEITEN eingeht?

    Auch wenn sie NICHT finanzierte, ist die Kapitalflucht aus Italien natürlich NICHT irrelevant.

    Ich frage nur, will aber nicht schon wieder eine Target2-Debatte lostreten.

    >bto: wobei ich denke, dass Deutschland nie austritt und lieber den eigenen Wohlstand opfert, im Irrglauben damit etwas an diesem Szenario ändern zu können.>

    Nie würde ich nie sagen.

    Ich glaube, dass Deutschland bis auf weiteres nicht austreten wird.

    Ich glaube außerdem, dass die Eurozone sehr wahrscheinlich durch den Austritt eines bedeutenden Südlandes, vorzugsweise Italien nach Lage der Dinge, zerfallen wird und sich damit ein Austritt Deutschlands erübrigen würde.

    Ich halte die Auffassung für falsch, dass Deutschland drinbleibt, weil es glaubt, durch sein Drinbleiben an dem Szenario etwas ändern zu können.

    Jeder vernünftige Mensch, insbesondere in der Regierung weiß natürlich, dass sich durch Drinbleiben NICHTS Grundsätzliches ändern lässt.

    Die richtige Begründung lautet:

    Deutschland bleibt drin, weil es die Wohlstandsverluste, die bei einem Austritt NICHT zu vermeiden wären, seiner Bevölkerung nicht zumuten will.

    Die richtige zeitbezogene Begründung lautet:

    Deutschland bleibt drin, weil es mit seinem GEGENWÄRTIGEN Wohlstand nicht auf einen zukünftig möglicherweise – aber eben nur möglicherweise – GRÖSSEREN Wohlstand wetten will.

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    Richard Ott sagte:

    @Herr Selig

    „Viel interessanter sind für mich aber derzeit die kleinen Länder ohne historische Schuld, aus der Deutschland leider ein ungesundes Verantwortungsgefühl für wirtschaftliche Fehlentscheidungen anderer Länder abgeleitet hat, was m.E. aber sauber getrennt diskutiert werden müsste. Wenn aber etwa die unbelasteten Niederlande, Belgien, Luxemburg oder Finnland austreten, bevor Deutschland sie mit in den Abgrund der Südstaaten reißt, kann sie meiner Meinung nach keiner dauerhaft daran hindern.“
    (…)
    Ich hoffe nur, dass die aktuelle (falsche) deutsche Politik bei einem Wohlstandszerfall nicht wieder zu einem starken Anstieg rechts- und linksextremer Kräfte im Lande führt. Keiner braucht eine neue Dolchstoßlegende, neue nationale oder internationale Sozialisten oder neue Kriegstreiber“

    Ein spannendes Szenario.

    Ich glaube aber, dass in dem Fall unsere merkeltreuen Gesinnungsmedien höchstselbst ganz schnell dabei wären, den Euro-Austritt von beispielsweise den Niederlanden zu einer ebenso großen historischen Schuld wie Deutschlands Rolle im 2. Weltkrieg zu erklären.

    Unrealistisch? Propaganda funktioniert immer gleich, und die Propagandalinie kann sich in Krisenzeiten sehr schnell ändern. (Haben Sie sich schon genug gesetzlich vorgeschriebene Schutzmasken gekauft, die vor 2 Monaten laut Regierung noch ziemlich nutzlos waren und von deren Gebrauch abgeraten wurde?) Dann ist der Euro „im Felde unbesiegt“ gewesen und nur durch den „Dolchstoß“ der „perfiden Niederlande“ zu Fall gebracht worden. Und wer gegen den Euro und gegen die EU ist, der ist gegen den Frieden. Um den Frieden zu schützen, muss so jemand bekämpft werden, schon wegen Deutschlands historischer Verantwortung im Kampf gegen den Faschismus.

    Zum Glück ist die Bundeswehr total heruntergewirtschaftet, das ist besser so für unsere Nachbarländer und auch für den Selbstschutz unserer deutschen Gutmenschen mit europaweitem Missionierungsanspruch…

    „Ich hoffe nur, dass die aktuelle (falsche) deutsche Politik bei einem Wohlstandszerfall nicht wieder zu einem starken Anstieg rechts- und linksextremer Kräfte im Lande führt. Keiner braucht eine neue Dolchstoßlegende, neue nationale oder internationale Sozialisten oder neue Kriegstreiber“

    Vergessen Sie die Islamisten und die Ökodiktatur-Fraktion nicht.

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    • Avatar
      Wolfgang Selig sagte:

      @Herrn Ott:

      Ich habe Islamisten und Ökodiktatoren nicht vergessen. Echte Islamisten sind für mich die neuen Kriegstreiber und Ökodiktatoren gehören für mich zu den internationalen Sozialisten.

      Antworten
  12. Avatar
    Marcel Feldmann sagte:

    Es gibt hier, siehe folgenden Link, einige wichtige Lösungsansätze, um den Kollaps der us-amerikanischen Ökonomie zu verhindern. Ansätze, die sich auch in Deutschland und der EU anwenden ließen. Im Übrigen verweist Martin Armstrong schon seit September 2019 wiederholt auf die Krise am Repo Markt.
    https://www.armstrongeconomics.com/armstrongeconomics101/economics/please-forward-the-letter-to-trump-to-all-politicians-around-the-world-asap/

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      ruby sagte:

      Auch dieser zweite Brief is so truth & bone ✊
      Was, wenn alles das Negative gewollt und nicht nur bad running ist?
      Den Glauben und die Hoffnung hat Bob Dylan in seinem 16 Minuten Lifetime Epos versucht zu verarbeiten – ganz ganz toll!
      „Do Not ASK YOUR GOVERNEMENT“ lese höre ich die Stimme näseln.
      Wir selber müssen die Lösungen in und mit uns machen?

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      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ruby

        „wenn alles das Negative gewollt und nicht nur bad running ist?“

        Dann inflationiert die extreme Geldschöpfung das private Aktienvermögen durch Anleihekäufe zur Stützung der Junkbond-Industries u.o. Staatseinstieg zur Rettung systemischer Schlüsselindustrien – immer entlang nationaler Grenzen.

        Da diese Gelder nicht dazu dienen private Unternehmungen und ihre Beschäftigten zu retten & das Chaos aufrecht erhalten bleibt ….. kehren sämtliche Eigentümer heim in den Schoß der nationalen Gewaltmonopolisten bzw. ihrer globalen Zwingherrn.

        Historische Ausrutscher wie die Aufklärung sind bereits einkassiert worden, vgl. Bhakdi über wissenschaftliche Arbeit, als nächstes wird quasi fürstliche Gnade darüber richten wer zu den „losers of competition“ zählt.

        Sintflut ausgelöst durch finanzielle Massenvernichtung….

      • Avatar
        ruby sagte:

        @Alexander
        1995 habe ich bei unseren beronischen Freunden aus Arzon im Kino in Port du Crouesty direkt an der Mündung des Golf von Morbihan den Film „Waterworld“ genossen, während der Atlantik ernst grummelte.
        „Durch die schmale Öffnung bei Port Navalo zwängen sich alle 6 Stunden enorme Mengen Wasser hinein und heraus. Strömungen mit 5kn sind normal, dabei Wirbel, stehende brechende Wellen, Strudel – die ganze Palette. Auch in den wenigen tiefen Fahrwassern weiter innen geht es meist turbulent zu – im wahrsten Sinne des Wortes. Gerade gewichtige Langkieler, die sich sonst sehr spurstabil verhalten, werden vom Kurs gedrückt wie ein Dinghi.“
        http://www.skipperguide.de/wiki/Golfe_du_Morbihan
        Die Trimarane fuhren am nächsten schönen Tag wieder auf den Ozean.

      • Avatar
        Alexander sagte:

        @ruby

        Seebären kennen ihre Grenzen, d.h. sie sind gübt Furcht zu beherrschen. Das Problem sind Nichtschwimmer auf hoher See, es sind zuviele und Panik programmiert.

        Kennzeichen von Nichtschwimmern ist Aktionismus, d.h. viel vom Falschen bunkern….weil man weis, dass man entbehrlich ist. Von dort droht die Gefahr inmitten einer Sintflut.

        Vor seinem Schicksal flieht keiner, die Grenzen sind dicht…
        Steve Early – Oxycontin blues https://www.youtube.com/watch?v=rKjfh7RDp8s

  13. Avatar
    Wolfgang Selig sagte:

    bto: „wobei ich denke, dass Deutschland nie austritt und lieber den eigenen Wohlstand opfert, im Irrglauben damit etwas an diesem Szenario ändern zu können.“

    Das sehe ich auch so, denn Deutschland will aus historischen Gründen und aus Angst um die eigene Exportwirtschaft unter keinen Umständen der Zerstörer der EU sein. Allerdings dürften dann in Deutschland eurokritische und schlimmstenfalls auch ausländerfeindliche Stimmen politisch sehr schnell an Gewicht zunehmen, wenn der Wohlstand wegen Südeuropa massiv einbricht.

    Aber für die Südländer verliert Deutschland dann als Melkkuh letztendlich zügig seine Attraktivität, so dass ihnen ihr eigener Euro-Austritt keine großen Nachteile mehr bringen würde, dafür aber neue Freiheiten. Viel interessanter sind für mich aber derzeit die kleinen Länder ohne historische Schuld, aus der Deutschland leider ein ungesundes Verantwortungsgefühl für wirtschaftliche Fehlentscheidungen anderer Länder abgeleitet hat, was m.E. aber sauber getrennt diskutiert werden müsste. Wenn aber etwa die unbelasteten Niederlande, Belgien, Luxemburg oder Finnland austreten, bevor Deutschland sie mit in den Abgrund der Südstaaten reißt, kann sie meiner Meinung nach keiner dauerhaft daran hindern. Selbst Österreich mit seiner Kriegsvergangenheit hat m.E. inzwischen genügend nationales Selbstbewusstsein für eine solche Aktion in einer Krise, von der Slowakei oder Slowenien gar nicht zu reden. Undenkbar? Die nationalen Volkswirtschaften sind zu klein? Das dachte man von anderen Ländern auch und denen geht es geldpolitisch vergleichsweise prima.

    Eventuell wird das große Vorbild der Europäer künftig auch die Schweiz, deren Wohlstandsvorsprung wegen des Franken und des Staatsfondscharakters der SNB wohl noch kräftig wachsen wird. Vielleicht aber auch nur der Brexit, das wäre auch schon das Ende der EU. Im geringsten Fall werden aber EU-Länder wie Dänemark oder Tschechien neugierig beäugt, die von Hause aus dem Euro fernblieben, denn die EU kann im Endeffekt faktisch gar nichts machen, gerade wenn ein Land mit einem positiven Targetsaldo / Nettozahler die Währungsunion einfach verlässt und ihre sowieso wertlosen Targetsalden (egal ob diese in diesem Blog jetzt Forderungsstatus bekommen oder nicht) einfach stehen lässt und unabhängig von der juristischen Zulässigkeit einfach eine nationale Währung einführt. Juristen verweisen auf Verträge, aber politische Realisten wissen, dass diese schon bisher nicht durchgesetzt werden können. Sieht man aktuell sehr schön am Beispiel Polen und Ungarn auf anderen Politikfeldern.

    Ich hoffe nur, dass die aktuelle (falsche) deutsche Politik bei einem Wohlstandszerfall nicht wieder zu einem starken Anstieg rechts- und linksextremer Kräfte im Lande führt. Keiner braucht eine neue Dolchstoßlegende, neue nationale oder internationale Sozialisten oder neue Kriegstreiber. Aber diese Typen werden Oberwasser bekommen, wenn die deutsche Politik jetzt falschen Forderungen noch mehr nachgibt. Denn keiner hat bisher auf der Rechnung, was passiert, wenn Moodys, Standard & Poors und Fitch anfangen, das Rating Deutschlands erstmals herabzusetzen. Oder noch schlimmer, wenn die Angst der Investoren einer Herabstufung vorausläuft.

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      Dietmar Tischer sagte:

      @ Wolfgang Selig

      >Ich hoffe nur, dass die aktuelle (falsche) deutsche Politik bei einem Wohlstandszerfall nicht wieder zu einem starken Anstieg rechts- und linksextremer Kräfte im Lande führt.>

      Lassen wir mal offen, was aktuell richtige oder falsche deutsche Politik ist.

      Ich würde unabhängig von der Beantwortung dieser Frage sagen:

      Was immer die gegenwärtige deutsche Politik ist, sie KANN und WIRD (möglicherweise) Kräfte an die Macht befördern, die einen Austritt aus der Eurozone ERZWINGEN – falls das erforderlich sein sollte, weil andere noch nicht ausgetreten sind und die Eurozone daher noch besteht.

      Heißt:

      Links- oder rechtsextremistische oder oder auch nur nationalistisch gesinnte Kräfte, die keine völkisch orientierten sein müssten (wie Höcke & Co.), kämen an die Macht, BEVOR es einen Wohlstandszerfall gibt.

      Das kann durchaus vorstellbar der Fall sein, wenn aufgrund der demografischen Entwicklung stark zunehmende Rentenbezüge und Pflegekosten für den sozialen Frieden hierzulande so wichtig werden, dass Transfers in die Eurozone oder EU der Bevölkerung gegenüber nicht mehr vertretbar erscheinen.

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      Johannes sagte:

      @ Herrn Selig: „Ich hoffe nur, dass die aktuelle (falsche) deutsche Politik bei einem Wohlstandszerfall nicht wieder zu einem starken Anstieg rechts- und linksextremer Kräfte im Lande führt.“

      Bei einem (rapiden) Wohlstandszerfall in Deutschland denke ich inzwischen, landen wir in einer mehr oder wenigen zunächst „sanften“ Form des Sozialimus, der als staatlichen Paternalismus „verklärt“ wird. Viele werden sich darin Wohlfühlen und diese Wendung begrüßen. Gibt sie doch einen gewissen Rahmen an Sicherheit. Versagt dieser „sanfte“ Sozialismus wirtschaftlich und kollabiert letztendlich, besteht m.E. die Gefahr das politisch extremistische Kräfte an´s Ruder kommen.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Johannes

        Auf dem Weg zum staatlichen Paternalismus sind wir doch schon ein gutes Stück vorangekommen – und das ohne rapiden Wohlstandsverlust.

        Auf diesem Weg geht es weiter voran, vor allem weil wir uns in die Energiewende „führen“ lassen müssen.

        >Viele werden sich darin Wohlfühlen und diese Wendung begrüßen.>

        Genauso ist wird es sein.

        > Versagt dieser „sanfte“ Sozialismus wirtschaftlich und kollabiert letztendlich, besteht m.E. die Gefahr das politisch extremistische Kräfte an´s Ruder kommen.>

        Ich sage nicht Sozialismus, sondern interventionistischer Zentralismus, gebe Ihnen aber Recht:

        Es besteht nicht nur die Gefahr, sondern es wird aller Voraussicht nach so sein, weil ALLE anderen politischen Kräfte „verbrannt“ sein werden.

        Nach Lage der Dinge werden es meiner Einschätzung nach rechtsextremistische Kräfte sein.

        Wenn so, dann hoffentlich ohne völkischen Anteil.

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        globalvoterorg sagte:

        Es wird weiter „BlindeKuh“ gespielt! D wird abgeschafft, das ist das Ziel. Die Wege, dazu, sind vielfältig und werden vom Regime Merkel, willig, begangen! Wer den „Mutti“ Begriff plazierte, für diese Hexe, dem sollte der „alternative“ Nobel Preis verliehen werden. Das ist, genauso, ein fataler, historischer Fehler, wie, gedanklich, mit der MMT Theorie zu kokettieren (Target) Drucken ist geil! Und darüber zu schwadronieren. Als Amateur Physiker weiß man aus der ersten Lehrstunde, daß es dinglich unmöglich ist, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Der Geldsozialismus führt zur Totalität. Merkt das, hier, keiner!? Totalität, führt zu vielen, vielen Toten, im Chaos. Hier wird die Gnade Gottes mit Füßen getreten. Lemminge wären da schlauer. Unser größter Luxus in dieser IllusionsPandemie (GeldVirus) ist: Die Dummheit !!!
        Das wird teuer.

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