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	Kommentare zu: Tabu: Geburtenkontrolle statt Sozialstaatsversorgung	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Jun 2019 08:08:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jacques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 08:08:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74290&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Mein Vorschlag: 
Ab dem dritten Kind muss keine Einkommenssteuer mehr gezahlt werden. 
Vllt auch &quot;nur&quot; auf 18 Jahre, bis das dritte Kind erwachsen ist. 
Ich würde jedenfalls sofort loslegen ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74290">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Mein Vorschlag:<br />
Ab dem dritten Kind muss keine Einkommenssteuer mehr gezahlt werden.<br />
Vllt auch &#8220;nur&#8221; auf 18 Jahre, bis das dritte Kind erwachsen ist.<br />
Ich würde jedenfalls sofort loslegen ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74290</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 19:09:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74277&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

@ Tobias W. 
 
An Ihrer Beschreibung der deutschen Wirklichkeit habe ich nichts zu kritisieren.

Sie verkennen dennoch die Situation. 

Dabei geht es 

a) um den Anspruch, den Sie erheben, wie etwa hier

&#062; … dass er in Sachen sozialer Durchlässigkeit und gleiche Chancen für alle …&#062;

und hier:

&#062;… die allen Spielern möglichst gleiche Chancen auf Erfolg einräumen …&#062;

„Alle“ und „gleich“ bzw. „ möglichst gleich“ war noch nicht einmal in sozialistischen Gesellschaften zu erfüllen und es ist im Kapitalismus aussichtslos, es erfüllen zu können. 

Wir haben durch hohe Steuern und Abgaben einen Sozialstaat, der gerade auch vielen Kindern gute Chancen einräumt, soweit das gesellschaftlich möglich ist. 

b) um den sozialen Wirkmechanismus

Wenn, wie Sie m. A. n. zu Recht feststellen, dass in Deutschland die HERKUNFT weitgehend die Rahmenbedingungen für sozialen Status und Aufstieg bestimmen – BESTIMMEN, d. h. VERURSACHEN(!)  –, dann muss man etwas an der Herkunft der Spieler ändern.

Ich sage nicht, dass das Spielfeld bestens in Schuss ist hierzulande, aber wer will, kann ordentlich darauf spielen.  

Nur:

Wir haben zu viele Spieler, die nicht spielen können und wollen – der Herkunft wegen. 

Was wollen Sie mit Menschen anfangen, die es nicht für erforderlich halten, zu einer bestimmten Zeit am Arbeitsplatz zu sein, völlig abwegig angezogen sind für den Job und noch nicht einmal anständig grüßen können?

Nicht viel, außer sich zu bemühen, dass sie es vielleicht doch noch schaffen.

Das wird getan in Deutschland.

Wie ist die Situation und der Lauf dieser Entwicklung?

Unser Sozialsystem setzt Anreize, dass nicht nur solche Kinder, aber zu viele solche Kinder auf das Spielfeld kommen. 

Was tun?

Es ist vernünftig zu versuchen, auch mit gezielter Geburtenkontrolle, d. h. bedingt durch den ENTZUG von Zuwendungen, die Zahl dieser Kinder kleiner werden zu lassen, um sich INTENSIVER um die geringere Zahl bemühen zu können.  

Das hat erst einmal gar nichts mit der Reduzierung staatlicher Sozialtransferleistungen insgesamt zu tun.

Es ist einfach nur FAIR allen Betroffenen gegenüber und es ist effizienter als ein Weiter so.

Ich befürchte allerdings, was auch andere zum Ausdruck gebracht haben:

Dafür ist es bereits zu spät in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74277">Tobias W.</a>.</p>
<p>@ Tobias W. </p>
<p>An Ihrer Beschreibung der deutschen Wirklichkeit habe ich nichts zu kritisieren.</p>
<p>Sie verkennen dennoch die Situation. </p>
<p>Dabei geht es </p>
<p>a) um den Anspruch, den Sie erheben, wie etwa hier</p>
<p>&gt; … dass er in Sachen sozialer Durchlässigkeit und gleiche Chancen für alle …&gt;</p>
<p>und hier:</p>
<p>&gt;… die allen Spielern möglichst gleiche Chancen auf Erfolg einräumen …&gt;</p>
<p>„Alle“ und „gleich“ bzw. „ möglichst gleich“ war noch nicht einmal in sozialistischen Gesellschaften zu erfüllen und es ist im Kapitalismus aussichtslos, es erfüllen zu können. </p>
<p>Wir haben durch hohe Steuern und Abgaben einen Sozialstaat, der gerade auch vielen Kindern gute Chancen einräumt, soweit das gesellschaftlich möglich ist. </p>
<p>b) um den sozialen Wirkmechanismus</p>
<p>Wenn, wie Sie m. A. n. zu Recht feststellen, dass in Deutschland die HERKUNFT weitgehend die Rahmenbedingungen für sozialen Status und Aufstieg bestimmen – BESTIMMEN, d. h. VERURSACHEN(!)  –, dann muss man etwas an der Herkunft der Spieler ändern.</p>
<p>Ich sage nicht, dass das Spielfeld bestens in Schuss ist hierzulande, aber wer will, kann ordentlich darauf spielen.  </p>
<p>Nur:</p>
<p>Wir haben zu viele Spieler, die nicht spielen können und wollen – der Herkunft wegen. </p>
<p>Was wollen Sie mit Menschen anfangen, die es nicht für erforderlich halten, zu einer bestimmten Zeit am Arbeitsplatz zu sein, völlig abwegig angezogen sind für den Job und noch nicht einmal anständig grüßen können?</p>
<p>Nicht viel, außer sich zu bemühen, dass sie es vielleicht doch noch schaffen.</p>
<p>Das wird getan in Deutschland.</p>
<p>Wie ist die Situation und der Lauf dieser Entwicklung?</p>
<p>Unser Sozialsystem setzt Anreize, dass nicht nur solche Kinder, aber zu viele solche Kinder auf das Spielfeld kommen. </p>
<p>Was tun?</p>
<p>Es ist vernünftig zu versuchen, auch mit gezielter Geburtenkontrolle, d. h. bedingt durch den ENTZUG von Zuwendungen, die Zahl dieser Kinder kleiner werden zu lassen, um sich INTENSIVER um die geringere Zahl bemühen zu können.  </p>
<p>Das hat erst einmal gar nichts mit der Reduzierung staatlicher Sozialtransferleistungen insgesamt zu tun.</p>
<p>Es ist einfach nur FAIR allen Betroffenen gegenüber und es ist effizienter als ein Weiter so.</p>
<p>Ich befürchte allerdings, was auch andere zum Ausdruck gebracht haben:</p>
<p>Dafür ist es bereits zu spät in Deutschland.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74277</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 16:48:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr Stelter,

ich kann dieser Argumentation nicht folgen.

1.) Wer Geburtenkontrolle durch positive oder negative Anreizsysteme propagiert, um Geburten in sozial schwachen, bildungsfernen Verhältnissen zu verhindern, zeigt klar, dass er in Sachen sozialer Durchlässigkeit und gleiche Chancen für alle längst kapituliert hat. Statt Spieler vom Feld zu nehmen oder gar nicht erst aufzustellen, sollte die Politik lieber für ein ausgewogenes Spielfeld und Spielregeln sorgen, die allen Spielern möglichst gleiche Chancen auf Erfolg einräumen - unabhängig von Geburt und Herkunft. Level the playing field! Das Gegenteil ist in Deutschland der Fall. Die Chancen auf ein Studium stehen für Akademikerkinder dreimal so gut wie die von Arbeiterkindern. Die Herkunft bestimmt in Deutschland weitgehend die Rahmenbedingungen für sozialen Status und Aufstieg - nicht Intelligenz oder Leistungsfähigkeit. Dazu gibt es zahlreiche wissenschaftlichen Studien, beispielsweise aktuell von McKinsey oder der Hans Böckler Stiftung.

Reduziert man staatliche Sozialtransferleistungen, die überproportional Kindern aus sozial schwachen, bildungsfernen Verhältnissen zu Gute kommen, verschärft man damit das Problem. Es ist außerdem höchst ungerecht gegenüber den betroffenen Kindern. Kappt man beispielsweise das Kindergeld ab dem 2. Kind, benachteiligt man damit mindestens das dritte Kind einer Familie aus sozial schwachen Verhältnissen, wahrscheinlich auch die anderen beiden, weil die Familie ihre verfügbaren Mittel für alle strecken muss. Herr Stelter, Sie haben drei Kinder. Erklären Sie mir mal warum Ihr drittes Kind bessere Startvoraussetzungen ins Leben haben soll, als das dritte Kind einer Arbeiter- oder Hartz IV Familie? Der einzige Unterschied zwischen ihrem Kind und dem anderen ist die Herkunft - ein Umstand, den sich keines der beiden Kinder aussuchen konnte. Es ist Aufgabe des Staates (auch durch materielle Umverteilung), diese ungleichen Chancen anzugleichen.

Statt einer Kürzung von Mitteln, die für mehr Chancengleichheit bei Kindern sorgen, müssten die Mittel ausgedehnt werden - frühe Stipendien für leistungsbereite Schüler aus bildungsfernen Haushalten, stärkere soziale Durchmischung von Schülern und Kindergartenkindern usw. - das alles könnte man beispielsweise aus einer höheren Erbschaftssteuer oder einer Vermögenssteuer finanzieren. Gerecht wäre das in jedem Fall, denn wer wie viel erbt ist nur eine Frage der Herkunft und die zu vererbenden Vermögen sind in Deutschland extrem ungleich verteilt.

Profitieren würde die Gesellschaft davon in jedem Fall. Meine persönliche Erfahrung mit akademischen Berufstätigen, die aus bildungsfernen Verhältnissen kommen, haben mir jedenfalls gezeigt, dass diese Menschen in den meisten Fällen leistungsbereiter und durchsetzungsfähiger sind, als Menschen, denen alles in die Wiege gelegt wurde. Ich habe das auch in der eigenen Familie erlebt. Mein Vater ist das jüngste Kind von fünf Geschwistern aus bescheidenen Verhältnissen. Er ist der erste und einzige seiner Familie der einen Hochschulabschluss erworben hat. Zwischen mir und meinen beiden Geschwistern teilen wir uns drei Hochschulabschlüsse.

Und mit Verweis auf die USA: hier gibt es viele Milliardäre, deren Ursprünge in bitter-ärmlichen Verhältnissen liegen und die heute globale Firmenimperien mit hunderttausenden Angestellten betreiben. Wer kann mir einen einzigen Milliardär aus Deutschland nennen, der aus ärmlichen, bildungsfernen Verhältnissen stammt? Nur einen!

2.) Ich halte diese Überlegungen schon im Ansatz ethisch für zutiefst fragwürdig. Wie bereits erwähnt, die betroffenen Kinder selbst sind nicht weniger intelligent oder leistungsfähig als die Kinder aus Akademikerfamilien - sie haben aufgrund ihrer Herkunft lediglich weniger Chancen ihre Intelligenz und Leistungsfähigkeit einzusetzen. Die Nützlichkeitserwägung, die Sie hier diskutieren basiert auf der &quot;Nützlichkeit&quot; der Eltern, nicht der Kinder. Sie beurteilen Kinder nach den Gegebenheiten der Eltern und ignorieren, dass die Karten nicht fair gemischt sind. Und wo hören derartige Anreizsysteme auf? Soll der Staat beispielsweise einen Bonus an Eltern zahlen, die ihr behindertes Kind nach einer Früherkennung abtreiben, weil das vorteilhafter für die Gesellschaft zu sein scheint? Ich kann schon aus diesen Gründen nicht nachvollziehen, warum ein seriöser Mensch - und Familienvater von drei Kindern - sich sachlich auf eine solche Diskussion einlässt. Hier gibt es nichts zu gewinnen.

3.) Die demografische Entwicklung in Deutschland ist katastrophal. Anreize, die Geburtenzahl weiter nach unten zu drücken sind in Anbetracht dessen in keinster Weise nachvollziehbar. Ein Blick nach China reicht - Chinas demografische Projektionen für den Arbeitsmarkt sehen noch schlimmer aus als für Deutschland oder Europa. Statt unethische und idiotische Tabudebatten um Geburtenkontrolle zu führen, sollte sich Diskussion darum drehen, wie man für mehr Chancengleichheit sorgt, so dass nicht mehr die Herkunft bestimmt, welchen Bildungsweg man in Deutschland geht, sondern die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Die &quot;irre Politik hierzulande&quot; ist nämlich nicht die Sozialstaatsversorgung der sozial schwachen Schichten, sondern die fehlende politische Steuerung für mehr Chancengleichheit - ohne Ansehen der Herkunft. In Anbetracht einer Industrie- und Arbeitswelt, die bei abnehmender Erwerbstätigenzahl immer stärker auf ein immer höheres Bildungsniveau angewiesen ist, ist das ein politisches Gebot und eine zwingende Notwendigkeit. Deutschland kann sich noch weniger Geburten einfach nicht leisten.

Beste Grüße,

Tobias W.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Stelter,</p>
<p>ich kann dieser Argumentation nicht folgen.</p>
<p>1.) Wer Geburtenkontrolle durch positive oder negative Anreizsysteme propagiert, um Geburten in sozial schwachen, bildungsfernen Verhältnissen zu verhindern, zeigt klar, dass er in Sachen sozialer Durchlässigkeit und gleiche Chancen für alle längst kapituliert hat. Statt Spieler vom Feld zu nehmen oder gar nicht erst aufzustellen, sollte die Politik lieber für ein ausgewogenes Spielfeld und Spielregeln sorgen, die allen Spielern möglichst gleiche Chancen auf Erfolg einräumen &#8211; unabhängig von Geburt und Herkunft. Level the playing field! Das Gegenteil ist in Deutschland der Fall. Die Chancen auf ein Studium stehen für Akademikerkinder dreimal so gut wie die von Arbeiterkindern. Die Herkunft bestimmt in Deutschland weitgehend die Rahmenbedingungen für sozialen Status und Aufstieg &#8211; nicht Intelligenz oder Leistungsfähigkeit. Dazu gibt es zahlreiche wissenschaftlichen Studien, beispielsweise aktuell von McKinsey oder der Hans Böckler Stiftung.</p>
<p>Reduziert man staatliche Sozialtransferleistungen, die überproportional Kindern aus sozial schwachen, bildungsfernen Verhältnissen zu Gute kommen, verschärft man damit das Problem. Es ist außerdem höchst ungerecht gegenüber den betroffenen Kindern. Kappt man beispielsweise das Kindergeld ab dem 2. Kind, benachteiligt man damit mindestens das dritte Kind einer Familie aus sozial schwachen Verhältnissen, wahrscheinlich auch die anderen beiden, weil die Familie ihre verfügbaren Mittel für alle strecken muss. Herr Stelter, Sie haben drei Kinder. Erklären Sie mir mal warum Ihr drittes Kind bessere Startvoraussetzungen ins Leben haben soll, als das dritte Kind einer Arbeiter- oder Hartz IV Familie? Der einzige Unterschied zwischen ihrem Kind und dem anderen ist die Herkunft &#8211; ein Umstand, den sich keines der beiden Kinder aussuchen konnte. Es ist Aufgabe des Staates (auch durch materielle Umverteilung), diese ungleichen Chancen anzugleichen.</p>
<p>Statt einer Kürzung von Mitteln, die für mehr Chancengleichheit bei Kindern sorgen, müssten die Mittel ausgedehnt werden &#8211; frühe Stipendien für leistungsbereite Schüler aus bildungsfernen Haushalten, stärkere soziale Durchmischung von Schülern und Kindergartenkindern usw. &#8211; das alles könnte man beispielsweise aus einer höheren Erbschaftssteuer oder einer Vermögenssteuer finanzieren. Gerecht wäre das in jedem Fall, denn wer wie viel erbt ist nur eine Frage der Herkunft und die zu vererbenden Vermögen sind in Deutschland extrem ungleich verteilt.</p>
<p>Profitieren würde die Gesellschaft davon in jedem Fall. Meine persönliche Erfahrung mit akademischen Berufstätigen, die aus bildungsfernen Verhältnissen kommen, haben mir jedenfalls gezeigt, dass diese Menschen in den meisten Fällen leistungsbereiter und durchsetzungsfähiger sind, als Menschen, denen alles in die Wiege gelegt wurde. Ich habe das auch in der eigenen Familie erlebt. Mein Vater ist das jüngste Kind von fünf Geschwistern aus bescheidenen Verhältnissen. Er ist der erste und einzige seiner Familie der einen Hochschulabschluss erworben hat. Zwischen mir und meinen beiden Geschwistern teilen wir uns drei Hochschulabschlüsse.</p>
<p>Und mit Verweis auf die USA: hier gibt es viele Milliardäre, deren Ursprünge in bitter-ärmlichen Verhältnissen liegen und die heute globale Firmenimperien mit hunderttausenden Angestellten betreiben. Wer kann mir einen einzigen Milliardär aus Deutschland nennen, der aus ärmlichen, bildungsfernen Verhältnissen stammt? Nur einen!</p>
<p>2.) Ich halte diese Überlegungen schon im Ansatz ethisch für zutiefst fragwürdig. Wie bereits erwähnt, die betroffenen Kinder selbst sind nicht weniger intelligent oder leistungsfähig als die Kinder aus Akademikerfamilien &#8211; sie haben aufgrund ihrer Herkunft lediglich weniger Chancen ihre Intelligenz und Leistungsfähigkeit einzusetzen. Die Nützlichkeitserwägung, die Sie hier diskutieren basiert auf der &#8220;Nützlichkeit&#8221; der Eltern, nicht der Kinder. Sie beurteilen Kinder nach den Gegebenheiten der Eltern und ignorieren, dass die Karten nicht fair gemischt sind. Und wo hören derartige Anreizsysteme auf? Soll der Staat beispielsweise einen Bonus an Eltern zahlen, die ihr behindertes Kind nach einer Früherkennung abtreiben, weil das vorteilhafter für die Gesellschaft zu sein scheint? Ich kann schon aus diesen Gründen nicht nachvollziehen, warum ein seriöser Mensch &#8211; und Familienvater von drei Kindern &#8211; sich sachlich auf eine solche Diskussion einlässt. Hier gibt es nichts zu gewinnen.</p>
<p>3.) Die demografische Entwicklung in Deutschland ist katastrophal. Anreize, die Geburtenzahl weiter nach unten zu drücken sind in Anbetracht dessen in keinster Weise nachvollziehbar. Ein Blick nach China reicht &#8211; Chinas demografische Projektionen für den Arbeitsmarkt sehen noch schlimmer aus als für Deutschland oder Europa. Statt unethische und idiotische Tabudebatten um Geburtenkontrolle zu führen, sollte sich Diskussion darum drehen, wie man für mehr Chancengleichheit sorgt, so dass nicht mehr die Herkunft bestimmt, welchen Bildungsweg man in Deutschland geht, sondern die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Die &#8220;irre Politik hierzulande&#8221; ist nämlich nicht die Sozialstaatsversorgung der sozial schwachen Schichten, sondern die fehlende politische Steuerung für mehr Chancengleichheit &#8211; ohne Ansehen der Herkunft. In Anbetracht einer Industrie- und Arbeitswelt, die bei abnehmender Erwerbstätigenzahl immer stärker auf ein immer höheres Bildungsniveau angewiesen ist, ist das ein politisches Gebot und eine zwingende Notwendigkeit. Deutschland kann sich noch weniger Geburten einfach nicht leisten.</p>
<p>Beste Grüße,</p>
<p>Tobias W.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74263</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 15:26:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Richard Ott

https://en.wikipedia.org/wiki/Firearm_death_rates_in_the_United_States_by_state

Den Primärquellen folgen! Habe ich auch so gemacht.

@Dietmar Tischer

Richtig. Ich sehe, bis auf meine Meinung über den Titel sind wir d´Accord.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Richard Ott</p>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Firearm_death_rates_in_the_United_States_by_state" rel="nofollow ugc">https://en.wikipedia.org/wiki/Firearm_death_rates_in_the_United_States_by_state</a></p>
<p>Den Primärquellen folgen! Habe ich auch so gemacht.</p>
<p>@Dietmar Tischer</p>
<p>Richtig. Ich sehe, bis auf meine Meinung über den Titel sind wir d´Accord.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74255</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 14:39:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74255</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74193&quot;&gt;@ Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Ulrich Remmlinger 

Alles o.k., jeder darf eine Meinung haben. 

Um die nicht im Ungefähren und Mehrdeutigen zu belassen, ist u. a. unverzichtbar, auf den Unterschied zwischen Abtreibung und Geburtenkontrolle zu verweisen. 

Ganz in diesem Sinn will ich gedankliche Kurzschlüsse vermeiden, die mit der Einstellung, dass eh alles klar sei, die Diskussion über kontroverse Themen verweigert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74193">@ Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Ulrich Remmlinger </p>
<p>Alles o.k., jeder darf eine Meinung haben. </p>
<p>Um die nicht im Ungefähren und Mehrdeutigen zu belassen, ist u. a. unverzichtbar, auf den Unterschied zwischen Abtreibung und Geburtenkontrolle zu verweisen. </p>
<p>Ganz in diesem Sinn will ich gedankliche Kurzschlüsse vermeiden, die mit der Einstellung, dass eh alles klar sei, die Diskussion über kontroverse Themen verweigert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74251</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 13:48:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74251</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

&#062;Die sachliche Diskussion über die Studie, die Hr. Stelter am Ende fordert, kann aus logischen Gründen also nur schlussfolgern: Kein kausaler Zusammenhang belegt.&#062;

Noch stärker:

Die letzte Grafik belegt, dass es von 1977 bis etwas vor 1990 KEINEN kausalen Zusammenhang gab. 

Denn während dieser Zeit blieb die „abortion disparity“ konstant, während die „murder rate“ stieg. 

Wenn die muder rate in diesem Zeitraum stieg, obwohl sich die disparity rate nicht veränderte, warum soll dann eine steigende Disparität URSÄCHLICH für eine fallende Mordrate sein?

Es gibt auf Basis der Studie keinen Grund, das anzunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>&gt;Die sachliche Diskussion über die Studie, die Hr. Stelter am Ende fordert, kann aus logischen Gründen also nur schlussfolgern: Kein kausaler Zusammenhang belegt.&gt;</p>
<p>Noch stärker:</p>
<p>Die letzte Grafik belegt, dass es von 1977 bis etwas vor 1990 KEINEN kausalen Zusammenhang gab. </p>
<p>Denn während dieser Zeit blieb die „abortion disparity“ konstant, während die „murder rate“ stieg. </p>
<p>Wenn die muder rate in diesem Zeitraum stieg, obwohl sich die disparity rate nicht veränderte, warum soll dann eine steigende Disparität URSÄCHLICH für eine fallende Mordrate sein?</p>
<p>Es gibt auf Basis der Studie keinen Grund, das anzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Remmlinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74249</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Remmlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 13:39:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74249</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74193&quot;&gt;@ Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Herr Tischer, ich habe die geltende Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts zitiert, nach der sich die Bevölkerung in D bis auf weiteres zu richten hat. Ihre ursprüngliche Formulierung war mißverständlich, ihre Präzisierung hilfreich.
Weiterhin habe ich als eigene Meinung weiter oben geschrieben, daß die derzeit gültige Regelung der bestmögliche Kompromiß zur Befriedung der Gesellschaft darstellt.
Kritisiert habe ich Herrn Stelters Überschrift, die eine Gleichstellung der Abtreibung mit legaler Geburtenkontrolle impliziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74193">@ Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Herr Tischer, ich habe die geltende Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts zitiert, nach der sich die Bevölkerung in D bis auf weiteres zu richten hat. Ihre ursprüngliche Formulierung war mißverständlich, ihre Präzisierung hilfreich.<br />
Weiterhin habe ich als eigene Meinung weiter oben geschrieben, daß die derzeit gültige Regelung der bestmögliche Kompromiß zur Befriedung der Gesellschaft darstellt.<br />
Kritisiert habe ich Herrn Stelters Überschrift, die eine Gleichstellung der Abtreibung mit legaler Geburtenkontrolle impliziert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74247</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 13:25:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74247</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Christian Anders

Quellen bitte. Wie stark ist die negative Korrelation? Und wie entwickelt sie sich über die Zeit, zum Beispiel wenn in einem bestimmten Staat mit vielen Schusswaffentoten die Waffengesetze verschärft werden? Wenn meine These mit der Gangkriminalität stimmt, dann dürfe eine Verschärfung der Waffengesetze keine wesentliche Reduzierung der Schusswaffentoten bringen weil sich die Gangs ihre Waffen ja sowieso illegal besorgen. Mit der Gesetzesverschärfung kriegen Sie nur einzelne Kleinkriminelle ran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Christian Anders</p>
<p>Quellen bitte. Wie stark ist die negative Korrelation? Und wie entwickelt sie sich über die Zeit, zum Beispiel wenn in einem bestimmten Staat mit vielen Schusswaffentoten die Waffengesetze verschärft werden? Wenn meine These mit der Gangkriminalität stimmt, dann dürfe eine Verschärfung der Waffengesetze keine wesentliche Reduzierung der Schusswaffentoten bringen weil sich die Gangs ihre Waffen ja sowieso illegal besorgen. Mit der Gesetzesverschärfung kriegen Sie nur einzelne Kleinkriminelle ran.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74242</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 13:01:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74242</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74161&quot;&gt;Hansjörg Pfister&lt;/a&gt;.

Her Pfister, Ihre Darlegungen lesend kann diese Zerstörung von Kultur oder Zivilisation (Ich schenke noch zwischen beiden Definitionen) nur im persönlichen/konkreten gestoppt besser beendet werden. Ich bin schier verzweifelt, wie unser Kultur- und Bildungssystem in derartige Schnelle und mit einer geäusserten Kraft durch zwei Generationen die zusammen agieren (agitieren) vergessen, verlernt und durch den allgemeingültigen Glauben an Natur, abstraktes Wollen missachtet wird. Das ist nicht progressiv sondern regressiv, der Weg in die Vergangenheit.
Ich mache da nicht mit und gebe die Reflektion der Errungenschaften weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74161">Hansjörg Pfister</a>.</p>
<p>Her Pfister, Ihre Darlegungen lesend kann diese Zerstörung von Kultur oder Zivilisation (Ich schenke noch zwischen beiden Definitionen) nur im persönlichen/konkreten gestoppt besser beendet werden. Ich bin schier verzweifelt, wie unser Kultur- und Bildungssystem in derartige Schnelle und mit einer geäusserten Kraft durch zwei Generationen die zusammen agieren (agitieren) vergessen, verlernt und durch den allgemeingültigen Glauben an Natur, abstraktes Wollen missachtet wird. Das ist nicht progressiv sondern regressiv, der Weg in die Vergangenheit.<br />
Ich mache da nicht mit und gebe die Reflektion der Errungenschaften weiter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 12:38:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74239</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Richard Ott

Auch die USA haben ein Statistikamt. Laut diesem korreliert die Schärfe der Waffengesetze pro Saat gegenläufig mit der Zahl der Schusswaffentoten pro 1000 Einwohner.

Was heißt das für die im Artikel genannte Studie? Die Schusswaffentoten korrelieren mit den Waffengesetzen genau so, wie die Morde mit den Abtreibungsgesetzen.

Wenn Schusswaffenmorde einen signifikanten Anteil aller Schusswaffentoten und auch einen signifikanten Anteil aller Morde bilden, ist die intendierte Aussage der &quot;Studie&quot; dahin.

Lt. Polizeistatistiken tun sie das.

Die sachliche Diskussion über die Studie, die Hr. Stelter am Ende fordert, kann aus logischen Gründen also nur schlussfolgern: Kein kausaler Zusammenhang belegt.

Was machen wir mit dieser Information jetzt in der Diskussion um den Sozialstaat und die Kinder verschiedener Schichten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74138">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Richard Ott</p>
<p>Auch die USA haben ein Statistikamt. Laut diesem korreliert die Schärfe der Waffengesetze pro Saat gegenläufig mit der Zahl der Schusswaffentoten pro 1000 Einwohner.</p>
<p>Was heißt das für die im Artikel genannte Studie? Die Schusswaffentoten korrelieren mit den Waffengesetzen genau so, wie die Morde mit den Abtreibungsgesetzen.</p>
<p>Wenn Schusswaffenmorde einen signifikanten Anteil aller Schusswaffentoten und auch einen signifikanten Anteil aller Morde bilden, ist die intendierte Aussage der &#8220;Studie&#8221; dahin.</p>
<p>Lt. Polizeistatistiken tun sie das.</p>
<p>Die sachliche Diskussion über die Studie, die Hr. Stelter am Ende fordert, kann aus logischen Gründen also nur schlussfolgern: Kein kausaler Zusammenhang belegt.</p>
<p>Was machen wir mit dieser Information jetzt in der Diskussion um den Sozialstaat und die Kinder verschiedener Schichten?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gregor_H		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74236</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gregor_H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 12:33:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74236</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74221&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Warum werden neuerdings die Beiträge und Antworten nicht mehr chronologisch von alt(oben) nach jung(unten) angeordnet?
Dieses Durcheinander hatten wir schon mal.
@Administrator: Bitte alten, übersichtlichen Zustand wieder herstellen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74221">Alexander</a>.</p>
<p>Warum werden neuerdings die Beiträge und Antworten nicht mehr chronologisch von alt(oben) nach jung(unten) angeordnet?<br />
Dieses Durcheinander hatten wir schon mal.<br />
@Administrator: Bitte alten, übersichtlichen Zustand wieder herstellen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74234</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 12:27:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15244#comment-74234</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74161&quot;&gt;Hansjörg Pfister&lt;/a&gt;.

@ Hansjörg Pfister

Danke, werde ich lesen, aber hier am Blog nicht darauf eingehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tabu-geburtenkontrolle-statt-sozialstaatsversorgung/#comment-74161">Hansjörg Pfister</a>.</p>
<p>@ Hansjörg Pfister</p>
<p>Danke, werde ich lesen, aber hier am Blog nicht darauf eingehen.</p>
]]></content:encoded>
		
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	</channel>
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