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	Kommentare zu: Summers gegen Stiglitz – Ökonomie am Bei&#173;spiel der Inflation	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Oct 2021 16:50:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191670</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 07:38:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191514&quot;&gt;Thomas M.&lt;/a&gt;.

@die Herren

&quot;Entwicklung der Online-Kommunikation&quot;

Ganz am Anfang, so ungefähr bis Ende der 90er Jahre, war es noch angenehmer, weil der Zugang zum Internet damals so schwierig war, dass die größten Idioten schon an der Aufgabe &quot;online gehen&quot; scheiterten. Dann kam schon AOL, in Deutschland bezeichnenderweise mit Boris Becker (&quot;Ich bin drin - das ist ja einfach!&quot;) als Werbefigur und es ging abwärts.

Und dann kamen das iPhone und Social Media, und heute kann wirklich jeder mit ein paar Touchscreen-Eingaben seine Arschwackel-Videos hochladen und das sogar noch monetarisieren.

Da hilft nur, sich eine dicke Haut zuzulegen. Wenn ich mir vorstelle, worüber ich mich im Jahr 2000 im Internet aufgeregt hätte und was ich heute schulterzuckend hinnehme - das Medium ist ein völlig anderes geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191514">Thomas M.</a>.</p>
<p>@die Herren</p>
<p>&#8220;Entwicklung der Online-Kommunikation&#8221;</p>
<p>Ganz am Anfang, so ungefähr bis Ende der 90er Jahre, war es noch angenehmer, weil der Zugang zum Internet damals so schwierig war, dass die größten Idioten schon an der Aufgabe &#8220;online gehen&#8221; scheiterten. Dann kam schon AOL, in Deutschland bezeichnenderweise mit Boris Becker (&#8220;Ich bin drin &#8211; das ist ja einfach!&#8221;) als Werbefigur und es ging abwärts.</p>
<p>Und dann kamen das iPhone und Social Media, und heute kann wirklich jeder mit ein paar Touchscreen-Eingaben seine Arschwackel-Videos hochladen und das sogar noch monetarisieren.</p>
<p>Da hilft nur, sich eine dicke Haut zuzulegen. Wenn ich mir vorstelle, worüber ich mich im Jahr 2000 im Internet aufgeregt hätte und was ich heute schulterzuckend hinnehme &#8211; das Medium ist ein völlig anderes geworden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191657</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 22:00:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191580&quot;&gt;J&lt;/a&gt;.

@ J

Meinungsverschieden kann es geben und gibt es in jedem Fach.
Es MUSS sie auch geben, wenn man die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachtet oder von anderen Prämissen ausgeht.

Aber erklären Sie doch bitte einmal, was Sie unter SINNFREIHEIT der VWL verstehen. 

Das können Sie doch sicher, wenn Sie sich ein Urteil dazu erlauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191580">J</a>.</p>
<p>@ J</p>
<p>Meinungsverschieden kann es geben und gibt es in jedem Fach.<br />
Es MUSS sie auch geben, wenn man die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachtet oder von anderen Prämissen ausgeht.</p>
<p>Aber erklären Sie doch bitte einmal, was Sie unter SINNFREIHEIT der VWL verstehen. </p>
<p>Das können Sie doch sicher, wenn Sie sich ein Urteil dazu erlauben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: J		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191580</link>

		<dc:creator><![CDATA[J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 18:07:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191523&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

Ich studiere VWL seitdem ich 16 bin in Schule und Universität…Ihr Kommentar ist die beste Zusammenfassung der VWL und der Meinungsverschiedenheiten (&#038; Sinnfreiheit)in einem Fach die ich bisher gelesen habe. Danke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191523">JürgenP</a>.</p>
<p>Ich studiere VWL seitdem ich 16 bin in Schule und Universität…Ihr Kommentar ist die beste Zusammenfassung der VWL und der Meinungsverschiedenheiten (&amp; Sinnfreiheit)in einem Fach die ich bisher gelesen habe. Danke.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191572</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 13:52:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191537&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ JürgenP

&#062;Wenn Sie von der Hypothese ausgehen, dass Inflation als Phänomen kommen muss (was sollte dagegen sprechen, dass das irgendwann der Fall sein wird ) und deshalb nach Prinzipien des „was tun“ (Herangehensweise) fragen, so darf ich doch nach „wie das richtige tun erkennen“ fragen.&#062;

Selbstverständlich dürfen Sie das fragen. 

Nur:

Die VORRANGIGE, aber natürlich nicht ausschließliche Frage ist, OB mögliche Inflation bekämpft werden soll – wie Summers meint schon jetzt, oder Stiglitz erst später oder auch nicht, wenn die Fed die vorhandenen Instrumente möglicherweise nicht einsetzen will mit der Begründung, dass die Inflation nur temporär sei (was heute ein gute Begründung ist, übermorgen aber eine schlechte und daher nicht angemessene sein könnte).

Das WIE ist eine ANDERE Frage, die von Summers gestreift (Kontraproduktive unemployment benefits  im Herbst kürzen, öffentliche Investitionen bei der Inflationsbekämpfung nicht übermäßig zurückfahren) und von Stiglitz nicht thematisiert wird.    

Wenn das SO ist (mit der durchaus zu rechtfertigen WIE-Thematisierungsverweigerung von Stiglitz), dann können Sie NICHT die NICHT-thematisierte WIE-Frage aufrufen und sagen, dass Summers und Stiglitz heiße Luft produzieren. 

Ihr anderes Themen-INTERESSE ist KEIN Kriterium, die beiden zu bewerten.  

Das ist meine Kritik an Ihnen. 

&#062;Die Betrachtung von drei, vier, fünf beliebig herausgegriffene gleichartige Wirkungszusammenhänge sagt gar nicht nichts, wenn sie nicht zuvor als Teil eines wesentlich umfangreicheren Sachzusammenhangs zu betrachtet wurden.&#062;

Summers greift nichts BELIEBIGES heraus.

Das Problem ist ein anderes, nämlich die BEDINGUNGEN für Wirkmechanismen, die es so noch nicht gegeben hat, wie ich am Thread vor 2 Tagen gesagt habe:

&#062;Die gegenwärtige, Inflation bestimmende Lage ist so einzigartig, dass es m. A. n. nicht möglich ist, DETERMINIERENDE Wirkmechanismen zu bestimmen:

Eine Pandemieentwicklung, die nicht einschätzbar ist, eine enorme Geldschöpfung, die vor allem durch Fiskalpolitiken in Nachfrage umgesetzt wird und die Energiewende, deren Transformationseffekte nicht vorhersehbar sind.&#062;

Wenn das so ist, FORDERN Sie etwas, das NIEMAND mit Verlässlichkeit liefern kann. 

Es wird auch weiterhin und vermutlich verstärkt gelten:

Wir IRREN vorwärts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191537">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ JürgenP</p>
<p>&gt;Wenn Sie von der Hypothese ausgehen, dass Inflation als Phänomen kommen muss (was sollte dagegen sprechen, dass das irgendwann der Fall sein wird ) und deshalb nach Prinzipien des „was tun“ (Herangehensweise) fragen, so darf ich doch nach „wie das richtige tun erkennen“ fragen.&gt;</p>
<p>Selbstverständlich dürfen Sie das fragen. </p>
<p>Nur:</p>
<p>Die VORRANGIGE, aber natürlich nicht ausschließliche Frage ist, OB mögliche Inflation bekämpft werden soll – wie Summers meint schon jetzt, oder Stiglitz erst später oder auch nicht, wenn die Fed die vorhandenen Instrumente möglicherweise nicht einsetzen will mit der Begründung, dass die Inflation nur temporär sei (was heute ein gute Begründung ist, übermorgen aber eine schlechte und daher nicht angemessene sein könnte).</p>
<p>Das WIE ist eine ANDERE Frage, die von Summers gestreift (Kontraproduktive unemployment benefits  im Herbst kürzen, öffentliche Investitionen bei der Inflationsbekämpfung nicht übermäßig zurückfahren) und von Stiglitz nicht thematisiert wird.    </p>
<p>Wenn das SO ist (mit der durchaus zu rechtfertigen WIE-Thematisierungsverweigerung von Stiglitz), dann können Sie NICHT die NICHT-thematisierte WIE-Frage aufrufen und sagen, dass Summers und Stiglitz heiße Luft produzieren. </p>
<p>Ihr anderes Themen-INTERESSE ist KEIN Kriterium, die beiden zu bewerten.  </p>
<p>Das ist meine Kritik an Ihnen. </p>
<p>&gt;Die Betrachtung von drei, vier, fünf beliebig herausgegriffene gleichartige Wirkungszusammenhänge sagt gar nicht nichts, wenn sie nicht zuvor als Teil eines wesentlich umfangreicheren Sachzusammenhangs zu betrachtet wurden.&gt;</p>
<p>Summers greift nichts BELIEBIGES heraus.</p>
<p>Das Problem ist ein anderes, nämlich die BEDINGUNGEN für Wirkmechanismen, die es so noch nicht gegeben hat, wie ich am Thread vor 2 Tagen gesagt habe:</p>
<p>&gt;Die gegenwärtige, Inflation bestimmende Lage ist so einzigartig, dass es m. A. n. nicht möglich ist, DETERMINIERENDE Wirkmechanismen zu bestimmen:</p>
<p>Eine Pandemieentwicklung, die nicht einschätzbar ist, eine enorme Geldschöpfung, die vor allem durch Fiskalpolitiken in Nachfrage umgesetzt wird und die Energiewende, deren Transformationseffekte nicht vorhersehbar sind.&gt;</p>
<p>Wenn das so ist, FORDERN Sie etwas, das NIEMAND mit Verlässlichkeit liefern kann. </p>
<p>Es wird auch weiterhin und vermutlich verstärkt gelten:</p>
<p>Wir IRREN vorwärts.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 11:26:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191514&quot;&gt;Thomas M.&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer: Ja, sollte man meinen... Ich hab in den 20+ Jahren der WWW-Nutzung jedenfalls keine positive Entwicklung der Online-Kommunikation feststellen können. Insofern wird es wohl auch weiterhin mühsam und irritierend bleiben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191514">Thomas M.</a>.</p>
<p>@Herr Tischer: Ja, sollte man meinen&#8230; Ich hab in den 20+ Jahren der WWW-Nutzung jedenfalls keine positive Entwicklung der Online-Kommunikation feststellen können. Insofern wird es wohl auch weiterhin mühsam und irritierend bleiben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191553</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 10:11:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191537&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT
Das Thema ist, dass „... dass Ökonomen sich gegensätzlich zu Themen äußern“. Die Kernfrage ist, wieso sie zu gegensätzlichen Ergebnissen ihrer Überlegungen bei ein und demselben Kerninhalt – hier „Inflation“ - kommen.

Wenn Sie von der Hypothese ausgehen, dass Inflation als Phänomen kommen muss (was sollte dagegen sprechen, dass das irgendwann der Fall sein wird ) und deshalb nach Prinzipien des „was tun“ (Herangehensweise) fragen, so darf ich doch nach „wie das richtige tun erkennen“ fragen.

Zur Debatte steht also die Methodengrundlage des Erkennens der Wirkungszusammenhänge. 

Eine Methode ist altbekannt: die Kausalanalyse. Schönes Beispiel: „„Zudem rührt der derzeitige Inflationsdruck weitgehend als kurzfristigen Engpässen beim Angebot her, die unvermeidlich sind, wenn man eine vorübergehend heruntergefahrene Wirtschaft wieder hochfährt“.

So so.

Folglich besteht nach demselben Muster alljährlich Inflationsdruck bei Kartoffeln, weil Kartoffelbauern ihre Reserven verkauft haben und ihre Landwirtschaft „hochfahren“ – sprich ernten – müssen. Obst, Gemüse, Zuckerrüben, weihnachtlicher Gänsebraten – überall entsteht Inflationsdruck, der sich nach Ernte oder Schlachten wieder abbaut. 

Das ist allerdings ökonomische Weisheit mit Nullerkenntnis für die Frage, ob tatsächlich Inflation entsteht. Dazu müssten, um im Beispiel zu bleiben, die Hintergründe des Kartoffelanbaus, der Kartoffelverwertung, der mittel- und langfristigen Verfügbarkeit von Kartoffeln, von Erntemaschinen und Kartoffeläcker etc.etc. mit einbezogen werden. 

Wer sagt denn, dass nicht hinter dem altbekannten Verlaufsmuster eine ganz andere Entwicklung steckt. Die Betrachtung von drei, vier, fünf beliebig herausgegriffene gleichartige Wirkungszusammenhänge sagt gar nicht nichts, wenn sie nicht zuvor als Teil eines wesentlich umfangreicheren Sachzusammenhangs zu betrachtet wurden.

Das aber müsste PRINZIPIELL immer geschehen, bevor irgendwelche Rückschlüsse auf „Inflation“ erfolgen. 

Die Argumentation der Professoren lässt nicht den Schluss zu, dass komplexe Wirkungszusammenhänge methodisch erfasst und bewertet wurden. Deswegen bleibe ich dabei: heiße Luft mit Professorentitel. Nichts Wert, um daraus auf Inflation oder das Gegenteil davon zu schließen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191537">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT<br />
Das Thema ist, dass „&#8230; dass Ökonomen sich gegensätzlich zu Themen äußern“. Die Kernfrage ist, wieso sie zu gegensätzlichen Ergebnissen ihrer Überlegungen bei ein und demselben Kerninhalt – hier „Inflation“ &#8211; kommen.</p>
<p>Wenn Sie von der Hypothese ausgehen, dass Inflation als Phänomen kommen muss (was sollte dagegen sprechen, dass das irgendwann der Fall sein wird ) und deshalb nach Prinzipien des „was tun“ (Herangehensweise) fragen, so darf ich doch nach „wie das richtige tun erkennen“ fragen.</p>
<p>Zur Debatte steht also die Methodengrundlage des Erkennens der Wirkungszusammenhänge. </p>
<p>Eine Methode ist altbekannt: die Kausalanalyse. Schönes Beispiel: „„Zudem rührt der derzeitige Inflationsdruck weitgehend als kurzfristigen Engpässen beim Angebot her, die unvermeidlich sind, wenn man eine vorübergehend heruntergefahrene Wirtschaft wieder hochfährt“.</p>
<p>So so.</p>
<p>Folglich besteht nach demselben Muster alljährlich Inflationsdruck bei Kartoffeln, weil Kartoffelbauern ihre Reserven verkauft haben und ihre Landwirtschaft „hochfahren“ – sprich ernten – müssen. Obst, Gemüse, Zuckerrüben, weihnachtlicher Gänsebraten – überall entsteht Inflationsdruck, der sich nach Ernte oder Schlachten wieder abbaut. </p>
<p>Das ist allerdings ökonomische Weisheit mit Nullerkenntnis für die Frage, ob tatsächlich Inflation entsteht. Dazu müssten, um im Beispiel zu bleiben, die Hintergründe des Kartoffelanbaus, der Kartoffelverwertung, der mittel- und langfristigen Verfügbarkeit von Kartoffeln, von Erntemaschinen und Kartoffeläcker etc.etc. mit einbezogen werden. </p>
<p>Wer sagt denn, dass nicht hinter dem altbekannten Verlaufsmuster eine ganz andere Entwicklung steckt. Die Betrachtung von drei, vier, fünf beliebig herausgegriffene gleichartige Wirkungszusammenhänge sagt gar nicht nichts, wenn sie nicht zuvor als Teil eines wesentlich umfangreicheren Sachzusammenhangs zu betrachtet wurden.</p>
<p>Das aber müsste PRINZIPIELL immer geschehen, bevor irgendwelche Rückschlüsse auf „Inflation“ erfolgen. </p>
<p>Die Argumentation der Professoren lässt nicht den Schluss zu, dass komplexe Wirkungszusammenhänge methodisch erfasst und bewertet wurden. Deswegen bleibe ich dabei: heiße Luft mit Professorentitel. Nichts Wert, um daraus auf Inflation oder das Gegenteil davon zu schließen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191537</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 00:08:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22582#comment-191537</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191523&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

@ JürgenP

&#062;Irgendeine sinnvolle Ableitung von vernünftigen (zukünftigen) Wirkungen des modellierten dynamischen Systems ist in dem Fall zwei Dutzend Experten nicht gelungen.&#062;

Das glaube ich Ihnen. 

Es ist aber NICHT das Thema. 

Es geht hier NICHT um &#062;125.000 Wirkzusammenhänge oder &#060;125.000 Wirkzusammenhängen oder … oder, sondern das Thema ist:

Wenn es als EFFEKT von wieviel Wirkzusammenhängen auch immer  Inflation geben SOLLTE – was nun wirklich nicht auszuschließen ist im vorliegenden Fall –, MUSS prinzipiell WAS getan werden?

PRINZIPIELL – mit Blick auf welche antizipierten Wirkungszusammenhängen auch immer.

Daher, sorry keine heiße Luft von Herrn Prof. Dr. Summers und Herrn Prof. Dr. Stiglitz, sondern Sie haben das Thema missinterpretiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191523">JürgenP</a>.</p>
<p>@ JürgenP</p>
<p>&gt;Irgendeine sinnvolle Ableitung von vernünftigen (zukünftigen) Wirkungen des modellierten dynamischen Systems ist in dem Fall zwei Dutzend Experten nicht gelungen.&gt;</p>
<p>Das glaube ich Ihnen. </p>
<p>Es ist aber NICHT das Thema. </p>
<p>Es geht hier NICHT um &gt;125.000 Wirkzusammenhänge oder &lt;125.000 Wirkzusammenhängen oder … oder, sondern das Thema ist:</p>
<p>Wenn es als EFFEKT von wieviel Wirkzusammenhängen auch immer  Inflation geben SOLLTE – was nun wirklich nicht auszuschließen ist im vorliegenden Fall –, MUSS prinzipiell WAS getan werden?</p>
<p>PRINZIPIELL – mit Blick auf welche antizipierten Wirkungszusammenhängen auch immer.</p>
<p>Daher, sorry keine heiße Luft von Herrn Prof. Dr. Summers und Herrn Prof. Dr. Stiglitz, sondern Sie haben das Thema missinterpretiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191536</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 23:52:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22582#comment-191536</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191511&quot;&gt;Rolf Peter&lt;/a&gt;.

@ Rolf Peter 

Endlich eine einigermaßen vernünftige Antwort. 

Dennoch:

&#062;Ich befürchte nämlich, das mit dieser Abhängigkeit des Staates und der Wirtschaft von der Zentralbankfinanzierung und “billigem Geld” irgendwann die Fähigkeit, noch gegenzusteuern verloren geht;&#062;

Mag sein, ist aber HIER nicht das Thema.

Es ist die ENTSTEHUNG von Inflation und darüber hinaus nicht die Fähigkeit zur Gegensteuerung, sondern der WILLE ihr gegenzusteuern.  

Summers wird Stiglitz zustimmen, dass die Zentralbank gegensteuern kann. 

Darüber haben sie keinen Disput. 

&#062;Seine These ist, dass wir noch nicht wissen, ob wir überhaupt auf eine Inflationsphase zusteuern. Er sieht noch zuviel Unsicherheit.&#062;

Stiglitz schließt eine Inflationsphase aber auch NICHT aus und hätte daher sagen MÜSSEN, um mit einer EMPFEHLUNG an die Fed und/oder Politik auf das NIVEAU von Summers zu kommen:

a) Wenn, an was immer zu bemessen, die Inflation zu sehr steigt, MUSS die Fed versuchen, den Anstieg mit ihrer Geldpolitik zu bremsen (was etwas ANDERES ist, als festzustellen, dass sie die Instrumente dafür hat – warum begreifen Sie das nicht?)

und/oder

b) müsste die Fiskalpolitik dies oder jenes tun.   

Stiglitz muss dies nicht KONKRET in $ US oder mit speziellen Maßnahmen benennen, genauso wenig wie sich Summers über die Art der öffentlichen Investitionen auslassen muss, die getätigt werden sollten, aber es MUSS auch nach Stiglitz etwas GESCHEHEN, wenn die Inflation zu sehr steigt. 

Er bekennt sich nicht zu diesem prinzipiellen MUSS, sondern verweist lediglich auf das Instrumenten-Kann und Sie liegen daher falsch mit einem auf konkretes Was abzielendem Tun, das niemand verlangt:  

&#062;Daher kann er nicht sagen, was unter welchen Bedingungen getan werden sollte&#062;

Wenn die Inflation steigen sollte, ist DIES die Bedingung unter der ETWAS – was auch immer – den Inflationsanstieg Bremsendes  getan werden muss. 

&#062;Ausserdem verteidigt er ja im Grunde die Biden-Politik, daher muss er auch keine Alternative vorschlagen.&#062;

Das verlangt niemand und es wäre neben der Sache in dieser Diskussion, eine Alternative vorzuschlagen. 

Biden darf tun, was er gesetzlich durchbringt.

Er bzw. die Fed müssen Summers Empfehlungen nicht folgen. 

Aber Stiglitz muss schon zur Kenntnis nehmen, dass Summers kein dummes Zeug redet, sondern dass es reale Sachverhalte sind, auf die er hier verweist. 
 
Wenn DAHER erhebliche RISIKEN bestehen, die angesichts der vorgesehenen Finanzierungsvolumina - gemessen am Haushaltsdefizit meines Wissen nach WK II so noch nie beschlossen in USA – NICHT abzustreiten sind, dann kann man NICHT sagen, wir wissen ja gar nicht, ob wir überhaupt auf eine Inflationsphase zusteuern.

Das ist genau die vorherrschende Einstellung, die wir jeden Tag von der Politik hören müssen, aber von Wissenschaftlern NICHT hören wollen:  

Wir kennen die Zukunft nicht und müssen daher auch nicht über sie nachdenken. Es genügt, dass jemand Instrumente hat. 

Stiglitz ist angesichts dessen, was auf dem Spiel steht, unsäglich beliebig.

Dies festzustellen, soll eine Beleidigung sein.  

Toll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191511">Rolf Peter</a>.</p>
<p>@ Rolf Peter </p>
<p>Endlich eine einigermaßen vernünftige Antwort. </p>
<p>Dennoch:</p>
<p>&gt;Ich befürchte nämlich, das mit dieser Abhängigkeit des Staates und der Wirtschaft von der Zentralbankfinanzierung und “billigem Geld” irgendwann die Fähigkeit, noch gegenzusteuern verloren geht;&gt;</p>
<p>Mag sein, ist aber HIER nicht das Thema.</p>
<p>Es ist die ENTSTEHUNG von Inflation und darüber hinaus nicht die Fähigkeit zur Gegensteuerung, sondern der WILLE ihr gegenzusteuern.  </p>
<p>Summers wird Stiglitz zustimmen, dass die Zentralbank gegensteuern kann. </p>
<p>Darüber haben sie keinen Disput. </p>
<p>&gt;Seine These ist, dass wir noch nicht wissen, ob wir überhaupt auf eine Inflationsphase zusteuern. Er sieht noch zuviel Unsicherheit.&gt;</p>
<p>Stiglitz schließt eine Inflationsphase aber auch NICHT aus und hätte daher sagen MÜSSEN, um mit einer EMPFEHLUNG an die Fed und/oder Politik auf das NIVEAU von Summers zu kommen:</p>
<p>a) Wenn, an was immer zu bemessen, die Inflation zu sehr steigt, MUSS die Fed versuchen, den Anstieg mit ihrer Geldpolitik zu bremsen (was etwas ANDERES ist, als festzustellen, dass sie die Instrumente dafür hat – warum begreifen Sie das nicht?)</p>
<p>und/oder</p>
<p>b) müsste die Fiskalpolitik dies oder jenes tun.   </p>
<p>Stiglitz muss dies nicht KONKRET in $ US oder mit speziellen Maßnahmen benennen, genauso wenig wie sich Summers über die Art der öffentlichen Investitionen auslassen muss, die getätigt werden sollten, aber es MUSS auch nach Stiglitz etwas GESCHEHEN, wenn die Inflation zu sehr steigt. </p>
<p>Er bekennt sich nicht zu diesem prinzipiellen MUSS, sondern verweist lediglich auf das Instrumenten-Kann und Sie liegen daher falsch mit einem auf konkretes Was abzielendem Tun, das niemand verlangt:  </p>
<p>&gt;Daher kann er nicht sagen, was unter welchen Bedingungen getan werden sollte&gt;</p>
<p>Wenn die Inflation steigen sollte, ist DIES die Bedingung unter der ETWAS – was auch immer – den Inflationsanstieg Bremsendes  getan werden muss. </p>
<p>&gt;Ausserdem verteidigt er ja im Grunde die Biden-Politik, daher muss er auch keine Alternative vorschlagen.&gt;</p>
<p>Das verlangt niemand und es wäre neben der Sache in dieser Diskussion, eine Alternative vorzuschlagen. </p>
<p>Biden darf tun, was er gesetzlich durchbringt.</p>
<p>Er bzw. die Fed müssen Summers Empfehlungen nicht folgen. </p>
<p>Aber Stiglitz muss schon zur Kenntnis nehmen, dass Summers kein dummes Zeug redet, sondern dass es reale Sachverhalte sind, auf die er hier verweist. </p>
<p>Wenn DAHER erhebliche RISIKEN bestehen, die angesichts der vorgesehenen Finanzierungsvolumina &#8211; gemessen am Haushaltsdefizit meines Wissen nach WK II so noch nie beschlossen in USA – NICHT abzustreiten sind, dann kann man NICHT sagen, wir wissen ja gar nicht, ob wir überhaupt auf eine Inflationsphase zusteuern.</p>
<p>Das ist genau die vorherrschende Einstellung, die wir jeden Tag von der Politik hören müssen, aber von Wissenschaftlern NICHT hören wollen:  </p>
<p>Wir kennen die Zukunft nicht und müssen daher auch nicht über sie nachdenken. Es genügt, dass jemand Instrumente hat. </p>
<p>Stiglitz ist angesichts dessen, was auf dem Spiel steht, unsäglich beliebig.</p>
<p>Dies festzustellen, soll eine Beleidigung sein.  </p>
<p>Toll.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rolf Peter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191527</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rolf Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 19:11:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22582#comment-191527</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191469&quot;&gt;Susanne Finke-Röpke&lt;/a&gt;.

Dazu dann noch was zum Stiglitz Bashing:
https://www8.gsb.columbia.edu/faculty/jstiglitz/sites/jstiglitz/files/Hepburn%2C%20Stern%20Stiglitz%20%282020%2C%20EER%29%20Carbon%20Pricing.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191469">Susanne Finke-Röpke</a>.</p>
<p>Dazu dann noch was zum Stiglitz Bashing:<br />
<a href="https://www8.gsb.columbia.edu/faculty/jstiglitz/sites/jstiglitz/files/Hepburn%2C%20Stern%20Stiglitz%20%282020%2C%20EER%29%20Carbon%20Pricing.pdf" rel="nofollow ugc">https://www8.gsb.columbia.edu/faculty/jstiglitz/sites/jstiglitz/files/Hepburn%2C%20Stern%20Stiglitz%20%282020%2C%20EER%29%20Carbon%20Pricing.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rolf Peter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191525</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rolf Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 18:37:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22582#comment-191525</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191511&quot;&gt;Rolf Peter&lt;/a&gt;.

@ DT
&quot;Sie müssen ja nicht mit Summers Auffassung übereinstimmen, aber wenigsten den QUALITATIVEN Unterschied erkennen – oder ist das zu viel verlangt?&quot;
Also, erstens wuerde ich persönlich eher Summers Position zuneigen, auch aus zusätzlichen Gründen, nicht nur aus den von ihm genannten. Ich befürchte nämlich, das mit dieser Abhängigkeit des Staates und der Wirtschaft von der Zentralbankfinanzierung und &quot;billigem Geld&quot; irgendwann die Fähigkeit, noch gegenzusteuern verloren geht; jedenfalls wird es nicht mehr funktionieren, ohne tiefe Verwerfungen anzurichten.
Deshalb muss ich Stiglitz ja nicht beleidigen.
Auch in dem Aufsatz hier sagt er ja mehr als Sie zitieren. Seine These ist, dass wir noch nicht wissen, ob wir überhaupt auf eine Inflationsphase zusteuern. Er sieht noch zuviel Unsicherheit. Daher kann er nicht sagen, was unter welchen Bedingungen getan werden sollte. Ausserdem verteidigt er ja im Grunde die Biden-Politik, daher muss er auch keine Alternative vorschlagen.
Letztlich sind das die Positionen:
Summers: wir bewegen uns auf eine Ueberhitzung zu und sollten schonmal anfangen, gegenzusteuern. Ausnahme: Investitionen.
Stiglitz: wir wissen noch nicht, ob wir tatsächlich eine Ueberhitzung vor uns haben; zu geringe Nachfrage kann immer noch ein Problem sein. Daher noch nicht gegensteuern; und falls die Ueberhitzung doch kommt, hat die FED die richtigen Instrumente.
Wie gesagt, ich wuerde der Position von Summers zuneigen, sehe aber In Stiglitz&#039; Position nichts, was eine derartige Beleidigung rechtfertigen wuerde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191511">Rolf Peter</a>.</p>
<p>@ DT<br />
&#8220;Sie müssen ja nicht mit Summers Auffassung übereinstimmen, aber wenigsten den QUALITATIVEN Unterschied erkennen – oder ist das zu viel verlangt?&#8221;<br />
Also, erstens wuerde ich persönlich eher Summers Position zuneigen, auch aus zusätzlichen Gründen, nicht nur aus den von ihm genannten. Ich befürchte nämlich, das mit dieser Abhängigkeit des Staates und der Wirtschaft von der Zentralbankfinanzierung und &#8220;billigem Geld&#8221; irgendwann die Fähigkeit, noch gegenzusteuern verloren geht; jedenfalls wird es nicht mehr funktionieren, ohne tiefe Verwerfungen anzurichten.<br />
Deshalb muss ich Stiglitz ja nicht beleidigen.<br />
Auch in dem Aufsatz hier sagt er ja mehr als Sie zitieren. Seine These ist, dass wir noch nicht wissen, ob wir überhaupt auf eine Inflationsphase zusteuern. Er sieht noch zuviel Unsicherheit. Daher kann er nicht sagen, was unter welchen Bedingungen getan werden sollte. Ausserdem verteidigt er ja im Grunde die Biden-Politik, daher muss er auch keine Alternative vorschlagen.<br />
Letztlich sind das die Positionen:<br />
Summers: wir bewegen uns auf eine Ueberhitzung zu und sollten schonmal anfangen, gegenzusteuern. Ausnahme: Investitionen.<br />
Stiglitz: wir wissen noch nicht, ob wir tatsächlich eine Ueberhitzung vor uns haben; zu geringe Nachfrage kann immer noch ein Problem sein. Daher noch nicht gegensteuern; und falls die Ueberhitzung doch kommt, hat die FED die richtigen Instrumente.<br />
Wie gesagt, ich wuerde der Position von Summers zuneigen, sehe aber In Stiglitz&#8217; Position nichts, was eine derartige Beleidigung rechtfertigen wuerde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191524</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 17:59:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22582#comment-191524</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191511&quot;&gt;Rolf Peter&lt;/a&gt;.

@ Rolf Peter

Ich hab anhand des Textes dargelegt, dass Summers öffentliche INVESTITIONEN für so wichtig hält, dass sie auch bei Inflationsbedenken NICHT umfangreich zurückgefahren werden sollten.

Das ist eine POSITION, die eine fiskalpolitische Handlungsoption präferiert und zwar so entschieden, dass sie dafür dem Ansatz nach AUCH Inflation akzeptiert. 

Wo ist eine VERGLEICHBAR dezidierte Position, die auch eine andere sein könnte, bei Stiglitz?

Es gibt sie nicht, jedenfalls hier nicht. 

„Wir verfügen über Instrumente“ oder „Der Instinkt, die Inflation zu bekämpfen, ist in die DNA der Notenbanker eingebettet“ sind KEINE Positionen.

Was es alles gibt an Instrumenten und Instinkten ist jedenfalls keine Aussage darüber, WAS unter welchen BEDINGUNGEN getan werden sollte. 

Stiglitz ist UNVERBINDLICH im Vergleich mit Summers. 

Nehmen Sie doch endlich einmal Stellung zu diesem UNTERSCHIED! 

Sie müssen ja nicht mit Summers Auffassung übereinstimmen, aber wenigsten den QUALITATIVEN Unterschied erkennen – oder ist das zu viel verlangt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191511">Rolf Peter</a>.</p>
<p>@ Rolf Peter</p>
<p>Ich hab anhand des Textes dargelegt, dass Summers öffentliche INVESTITIONEN für so wichtig hält, dass sie auch bei Inflationsbedenken NICHT umfangreich zurückgefahren werden sollten.</p>
<p>Das ist eine POSITION, die eine fiskalpolitische Handlungsoption präferiert und zwar so entschieden, dass sie dafür dem Ansatz nach AUCH Inflation akzeptiert. </p>
<p>Wo ist eine VERGLEICHBAR dezidierte Position, die auch eine andere sein könnte, bei Stiglitz?</p>
<p>Es gibt sie nicht, jedenfalls hier nicht. </p>
<p>„Wir verfügen über Instrumente“ oder „Der Instinkt, die Inflation zu bekämpfen, ist in die DNA der Notenbanker eingebettet“ sind KEINE Positionen.</p>
<p>Was es alles gibt an Instrumenten und Instinkten ist jedenfalls keine Aussage darüber, WAS unter welchen BEDINGUNGEN getan werden sollte. </p>
<p>Stiglitz ist UNVERBINDLICH im Vergleich mit Summers. </p>
<p>Nehmen Sie doch endlich einmal Stellung zu diesem UNTERSCHIED! </p>
<p>Sie müssen ja nicht mit Summers Auffassung übereinstimmen, aber wenigsten den QUALITATIVEN Unterschied erkennen – oder ist das zu viel verlangt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/summers-gegen-stiglitz-oekonomie-am-beispiel-der-inflation/#comment-191523</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 17:40:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=22582#comment-191523</guid>

					<description><![CDATA[Wenn man sich die zitierten Passagen durchschaut, kommt man geschätzt auf 30, vielleicht 40 Faktoren, die argumentativ vernetzt wurden. Nun sind es nicht absolut identische Faktoren der beiden Experten der Ökonomie, sondern sie differieren um rd. 25 Faktoren. Also wurden rd. 85 – 105 Faktoren zur Ableitung von Wirkungen aus Ursachen herangezogen. Ein jüngst behandeltes vernetztes Modell mit etwa der gleichen Anzahl von Faktoren brachte es auf moderate 200 Verbindungen zwischen den Faktoren bei 125.000 Wirkungsschleifen. Irgendeine sinnvolle Ableitung von vernünftigen (zukünftigen) Wirkungen des modellierten dynamischen Systems ist in dem Fall zwei Dutzend Experten nicht gelungen. Es bedarf zuvor eines sehr tiefen Eindringens in die Zusammenhänge und Dynamiken. Dabei war das behandelte Thema im Vergleich zur „Inflation“ sehr abgegrenzt.

Gestalt und Dynamik des „Systems Inflation“ innerhalb des Übergeordneten „Systems Weltwirtschaft“ mit all seinen SubSubSub-Systemen dürften extrem Komplex sein.

Selbstverständlich ist es denkbar, dass EIN erfahrener Professor der Ökonomie aus &#062;125.000 Wirkungszusammenhängen genau die herausfischt, die nach Pareto von größter Relevanz sind. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass er so treffsicher ist und gleichzeitig eine halbwegs brauchbare Ableitung des Zukunftsgeschehens in ein paar Tagen, Wochen, Monaten oder gar Jahren abbildet. 

= Null

Deswegen gibt es offenbar zwei gegensätzliche Darstellungen. 

Im Ergebnis: heiße Luft von Herrn Prof. Dr. Summers und Herrn Prof. Dr. Stiglitz. Es sei denn, es werden die transparenten Systemmodelle mit Gewichtungen der Faktoren und Ableitungen auf den Tisch gelegt.

Ansonsten dienen die Veröffentlichungen nur der politisch gefärbten Manipulation und Meinungsbildung des Publikums. Dann sollte sie nicht so wichtig genommen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich die zitierten Passagen durchschaut, kommt man geschätzt auf 30, vielleicht 40 Faktoren, die argumentativ vernetzt wurden. Nun sind es nicht absolut identische Faktoren der beiden Experten der Ökonomie, sondern sie differieren um rd. 25 Faktoren. Also wurden rd. 85 – 105 Faktoren zur Ableitung von Wirkungen aus Ursachen herangezogen. Ein jüngst behandeltes vernetztes Modell mit etwa der gleichen Anzahl von Faktoren brachte es auf moderate 200 Verbindungen zwischen den Faktoren bei 125.000 Wirkungsschleifen. Irgendeine sinnvolle Ableitung von vernünftigen (zukünftigen) Wirkungen des modellierten dynamischen Systems ist in dem Fall zwei Dutzend Experten nicht gelungen. Es bedarf zuvor eines sehr tiefen Eindringens in die Zusammenhänge und Dynamiken. Dabei war das behandelte Thema im Vergleich zur „Inflation“ sehr abgegrenzt.</p>
<p>Gestalt und Dynamik des „Systems Inflation“ innerhalb des Übergeordneten „Systems Weltwirtschaft“ mit all seinen SubSubSub-Systemen dürften extrem Komplex sein.</p>
<p>Selbstverständlich ist es denkbar, dass EIN erfahrener Professor der Ökonomie aus &gt;125.000 Wirkungszusammenhängen genau die herausfischt, die nach Pareto von größter Relevanz sind. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass er so treffsicher ist und gleichzeitig eine halbwegs brauchbare Ableitung des Zukunftsgeschehens in ein paar Tagen, Wochen, Monaten oder gar Jahren abbildet. </p>
<p>= Null</p>
<p>Deswegen gibt es offenbar zwei gegensätzliche Darstellungen. </p>
<p>Im Ergebnis: heiße Luft von Herrn Prof. Dr. Summers und Herrn Prof. Dr. Stiglitz. Es sei denn, es werden die transparenten Systemmodelle mit Gewichtungen der Faktoren und Ableitungen auf den Tisch gelegt.</p>
<p>Ansonsten dienen die Veröffentlichungen nur der politisch gefärbten Manipulation und Meinungsbildung des Publikums. Dann sollte sie nicht so wichtig genommen werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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