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	Kommentare zu: Steht die Volatilität vor dem Ausbruch?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Nov 2017 16:58:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29242</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 16:58:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@ Johannes

„Es kann so kommen- dies hängt aber auch von der FDP ab, die in der Opposition weiter ihr Profil schärfen kann.“

Welches Profil? Die sogenannten Liberalen müssen als erstes einmal ihre eigenen Irrtümer und Fehlleistungen der letzten 30 Jahre korrigieren (Stichwort u. a. Hotel- und Erbschaftssteuer), damit wieder überhaupt ein liberales Profil erkennbar wird. Und Herr Schäffler sollte sich doch noch einmal ganz grundsätzlich mit der Funktionsweise des Kreditgeldkapitalismus befassen, damit seine ansonsten gute Analyse der ökonomischen Situation in Deutschland nicht wieder durch anfänglichen Unsinn entwertet wird. 

So schrieb Schäffler jüngst:

„Mario Draghi, der EZB-Chef, hat sich ein Inflationsziel von 2 Prozent gesteckt. Das ist für jemanden, dessen Auftrag es ist, für Geldwertstabilität zu sorgen, eigentlich ein Armutszeugnis. Denn in 30 Jahren verliert das Geld dann fast die Hälfte seiner Kaufkraft. Draghi macht die Menschen zwangsweise arm.“ https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/kommt-die-inflation/ 

Das ist natürlich kompletter Unsinn, da sich nicht Herr Draghi dieses Ziel gesetzt hatte, sondern lange vor ihm die Deutsche Bundesbank und nachfolgend mehr oder weniger fast alle wichtigen Notenbanken dieser Welt. Das „Armutszeugnis“ geht also in diesem Fall an Herrn Schäffler.

Wer kann die monetären Ignoranten rund um Sinn, Schäffler &#038; Co. endlich mal darüber aufklären, warum eine leichte Inflation kein Bug, sondern das notwendige Feature im Kreditgeldkapitalismus ist. Diese stoische Ignoranz ist nicht nur ein „Armutszeugnis“ sondern zugleich eine Beleidigung des eigenen Intellekts.

Anschließend zerschießt Schäffler dann auch noch seine eigene Argumentation, ohne es zu merken. Erst heuchelt er Mitleid für die inflationär gebeutelten Menschen, die gegen die „zwangsweise“ Verarmung  „ankämpfen“ müssen und sodann thematisiert er die „Gehaltsforderungen von 6 Prozent“.

Nun, mein lieber Herr Schäffler, einen solchen 6 Prozent „Kampf“ gegen das böse Inflationsziel von 2 Prozent führen unsere Arbeitnehmer sicherlich genau so gerne wie unsere Rentner, da die Renten an die Lohnentwicklung gekoppelt sind. Richtig hart wird es natürlich für diejenigen, die bislang gewohnt waren, ein leistungsloses (Zins)einkommen zu kassieren.

Und damit sollte klar geworden sein, welche Interessen Herr Schäffler und die FDP nolens volens tatsächlich vertreten. Ich glaube nicht, lieber Johannes, dass Sie das gemeint haben mit „Profil schärfen“. Die FDP kann ich schon seit vielen Jahren nicht mehr wählen. Bis es wieder so weit sein sollte, muss sie noch sehr viel grundsätzlicher an ihrem Profil arbeiten und inhaltsleere Floskeln durch substantiierte Reformvorschläge ersetzen. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>@ Johannes</p>
<p>„Es kann so kommen- dies hängt aber auch von der FDP ab, die in der Opposition weiter ihr Profil schärfen kann.“</p>
<p>Welches Profil? Die sogenannten Liberalen müssen als erstes einmal ihre eigenen Irrtümer und Fehlleistungen der letzten 30 Jahre korrigieren (Stichwort u. a. Hotel- und Erbschaftssteuer), damit wieder überhaupt ein liberales Profil erkennbar wird. Und Herr Schäffler sollte sich doch noch einmal ganz grundsätzlich mit der Funktionsweise des Kreditgeldkapitalismus befassen, damit seine ansonsten gute Analyse der ökonomischen Situation in Deutschland nicht wieder durch anfänglichen Unsinn entwertet wird. </p>
<p>So schrieb Schäffler jüngst:</p>
<p>„Mario Draghi, der EZB-Chef, hat sich ein Inflationsziel von 2 Prozent gesteckt. Das ist für jemanden, dessen Auftrag es ist, für Geldwertstabilität zu sorgen, eigentlich ein Armutszeugnis. Denn in 30 Jahren verliert das Geld dann fast die Hälfte seiner Kaufkraft. Draghi macht die Menschen zwangsweise arm.“ <a href="https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/kommt-die-inflation/" rel="nofollow ugc">https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/kommt-die-inflation/</a> </p>
<p>Das ist natürlich kompletter Unsinn, da sich nicht Herr Draghi dieses Ziel gesetzt hatte, sondern lange vor ihm die Deutsche Bundesbank und nachfolgend mehr oder weniger fast alle wichtigen Notenbanken dieser Welt. Das „Armutszeugnis“ geht also in diesem Fall an Herrn Schäffler.</p>
<p>Wer kann die monetären Ignoranten rund um Sinn, Schäffler &amp; Co. endlich mal darüber aufklären, warum eine leichte Inflation kein Bug, sondern das notwendige Feature im Kreditgeldkapitalismus ist. Diese stoische Ignoranz ist nicht nur ein „Armutszeugnis“ sondern zugleich eine Beleidigung des eigenen Intellekts.</p>
<p>Anschließend zerschießt Schäffler dann auch noch seine eigene Argumentation, ohne es zu merken. Erst heuchelt er Mitleid für die inflationär gebeutelten Menschen, die gegen die „zwangsweise“ Verarmung  „ankämpfen“ müssen und sodann thematisiert er die „Gehaltsforderungen von 6 Prozent“.</p>
<p>Nun, mein lieber Herr Schäffler, einen solchen 6 Prozent „Kampf“ gegen das böse Inflationsziel von 2 Prozent führen unsere Arbeitnehmer sicherlich genau so gerne wie unsere Rentner, da die Renten an die Lohnentwicklung gekoppelt sind. Richtig hart wird es natürlich für diejenigen, die bislang gewohnt waren, ein leistungsloses (Zins)einkommen zu kassieren.</p>
<p>Und damit sollte klar geworden sein, welche Interessen Herr Schäffler und die FDP nolens volens tatsächlich vertreten. Ich glaube nicht, lieber Johannes, dass Sie das gemeint haben mit „Profil schärfen“. Die FDP kann ich schon seit vielen Jahren nicht mehr wählen. Bis es wieder so weit sein sollte, muss sie noch sehr viel grundsätzlicher an ihrem Profil arbeiten und inhaltsleere Floskeln durch substantiierte Reformvorschläge ersetzen. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29175</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 07:14:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@DT ,Ich kann leider nicht widersprechen.&#039;

Es kann so kommen- dies hängt aber auch von der FDP ab, die in der Opposition weiter ihr Profil schärfen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>@DT ,Ich kann leider nicht widersprechen.&#8217;</p>
<p>Es kann so kommen- dies hängt aber auch von der FDP ab, die in der Opposition weiter ihr Profil schärfen kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 14:51:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig + Johannes

Hier, wie Lindner argumentiert – klar, stringent und weitsichtig:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-im-interview-so-geht-es-nicht-a-1179931.html

Daraus:

&#062;SPIEGEL ONLINE: Machen Sie jetzt nicht durch Ihre Absage die AfD stark?

Lindner: Im Gegenteil. Ich habe mehrfach in der großen Runde der Sondierungen genau vor der AfD gewarnt. Wenn Jamaika einfach die Politik der Großen Koalition mit ein paar grünen Akzenten und ein paar gelben Ministern fortgesetzt hätte, dann hätte es 2021 bei der Bundestagswahl drei gleich große Parteien gegeben - Union, SPD und AfD. Weil Menschen aus der Mitte der Gesellschaft dann Protest wählen und sich sagen: Ich habe SPD, ich habe FDP, ich habe Grüne gewählt, und am Ende kommt immer eine Koalition mit Frau Merkel raus. Oder anders gesagt: Die Gesichter um Frau Merkel wechseln, die Politik bleibt die gleiche. Das konnten wir nicht mitmachen.&#062;

Jetzt wird wohl die Politik der Großen Koalition ohne grüne und gelbe Zutaten fortgesetzt mit dem Ergebnis, das Linder sieht:

„ (wird es) 2021 bei der Bundestagswahl drei gleich große Parteien gegeben - Union, SPD und AfD.“

Ich kann leider nicht widersprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig + Johannes</p>
<p>Hier, wie Lindner argumentiert – klar, stringent und weitsichtig:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-im-interview-so-geht-es-nicht-a-1179931.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-im-interview-so-geht-es-nicht-a-1179931.html</a></p>
<p>Daraus:</p>
<p>&gt;SPIEGEL ONLINE: Machen Sie jetzt nicht durch Ihre Absage die AfD stark?</p>
<p>Lindner: Im Gegenteil. Ich habe mehrfach in der großen Runde der Sondierungen genau vor der AfD gewarnt. Wenn Jamaika einfach die Politik der Großen Koalition mit ein paar grünen Akzenten und ein paar gelben Ministern fortgesetzt hätte, dann hätte es 2021 bei der Bundestagswahl drei gleich große Parteien gegeben &#8211; Union, SPD und AfD. Weil Menschen aus der Mitte der Gesellschaft dann Protest wählen und sich sagen: Ich habe SPD, ich habe FDP, ich habe Grüne gewählt, und am Ende kommt immer eine Koalition mit Frau Merkel raus. Oder anders gesagt: Die Gesichter um Frau Merkel wechseln, die Politik bleibt die gleiche. Das konnten wir nicht mitmachen.&gt;</p>
<p>Jetzt wird wohl die Politik der Großen Koalition ohne grüne und gelbe Zutaten fortgesetzt mit dem Ergebnis, das Linder sieht:</p>
<p>„ (wird es) 2021 bei der Bundestagswahl drei gleich große Parteien gegeben &#8211; Union, SPD und AfD.“</p>
<p>Ich kann leider nicht widersprechen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 14:03:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29097&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ja, völlig klar – nach dem margin call werden ALLE Hebel in Bewegung gesetzt, um Vertrauen und Stabilität wiederzugewinnen.

Ich wollt den Fokus lediglich auf die AUSLÖSENDEN Ursachen richten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29097">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ja, völlig klar – nach dem margin call werden ALLE Hebel in Bewegung gesetzt, um Vertrauen und Stabilität wiederzugewinnen.</p>
<p>Ich wollt den Fokus lediglich auf die AUSLÖSENDEN Ursachen richten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 13:47:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9370#comment-29097</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29086&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich würde als Vermutung ergänzen, &quot;... durch realwirtschaftliche verursachte Verwerfungen&quot;, die mit einer dann nicht mehr unterscheidbaren Mischung aus Geld- und Fiskalpolitik rücksichtslos bekämpft werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29086">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich würde als Vermutung ergänzen, &#8220;&#8230; durch realwirtschaftliche verursachte Verwerfungen&#8221;, die mit einer dann nicht mehr unterscheidbaren Mischung aus Geld- und Fiskalpolitik rücksichtslos bekämpft werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29096</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 13:27:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@Hr. Tischer: Ich will Ihnen da gar nicht widersprechen. Auch die AFD wird nach dem margin call m.E. massiven Zulauf erhalten. Die Union wird es m.E. komplett zerlegen wie in Italien die DC. Die Frage ist natürlich berechtigt, ob bei mir nicht der Wunsch der Vater des Gedankens war. Nach der letzten Weltwirtschaftskrise sind wir Deutschen wirtschaftspolitisch ja ganz rechts und ganz links gleichzeitig wählen gegangen - mit dem bekannten katastrophalen Folgen. Das Risiko einer Wiederholung dieses Wahlverhaltens ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Allerdings habe ich die hoffentlich begründete Annahme, dass die Deutschen wenigstens so viel aus der Geschichte gelernt haben, dass Sie nach dem margin call nicht wieder wie nach 1933 ganze Religionsgemeinschaften oder Nationalitäten oder was auch immer pauschal massiv drangsalieren, schikanieren und bekämpfen. Es wäre bitter, wenn wir schon wieder von einem Extrem ins andere fallen und statt &quot;all refugees of the world, be welcome&quot; zur totalen Abschottung und Feindlichkeit gegenüber allen Leuten mit Migrationshintergrund oder auch nur -aussehen umschlagen würden.  

@Johannes: die Behandlung von Herrn Schäffler ist zugegebenermaßen der dunkle Fleck auf der jüngeren Weste der FDP. Allerdings sehe ich das taktisch leider als nachvollziehbar an. Hätte sich Schäffler durchgesetzt, hätte die FDP von den Medien seit Jahren die gleiche Behandlung erfahren wie die AFD heute. In Wirklichkeit spiegeln sich nämlich die Stimmenverhältnisse bei Wahlen in keinster Weise bei den Journalisten und Medienverantwortlichen wieder. Alles außer rot-grün ist den Mainstream-Journalisten-Oligopol suspekt. Das sieht man sehr gut am völligen Ignorieren der Euro-Rede von Alice Weidel im Bundestag, wo sie auf die frühere CDU und Helmut Kohl verweist. Das kommt in Funk, Fernsehen und Zeitung schlichtweg nicht vor; man muss schon unter youtube oder theeuropean.de suchen. Die FDP versucht unter Lindner den Mittelweg: sie übernimmt unwillig, aber notgedrungen die konservative Rolle von der völlig entkernten &quot;grünen&quot; Union in den Grenzen, dass über sie von den großen Medien gerade noch berichtet wird. So etwas mag ich nicht, aber mein Verstand sagt mir, dass Lindner wohl keine Wahl bleibt, wenn er überhaupt noch ein verbindendes Element zwischen den verblendeten Altparteien und den Überzeugungstätern von der AFD politisch herstellen will. Sonst haben wir m.E. nach dem margin call einen innenpoliltischn Lagerkampf, der alles in den Schatten stellt, was wir nach 1968 erlebt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>@Hr. Tischer: Ich will Ihnen da gar nicht widersprechen. Auch die AFD wird nach dem margin call m.E. massiven Zulauf erhalten. Die Union wird es m.E. komplett zerlegen wie in Italien die DC. Die Frage ist natürlich berechtigt, ob bei mir nicht der Wunsch der Vater des Gedankens war. Nach der letzten Weltwirtschaftskrise sind wir Deutschen wirtschaftspolitisch ja ganz rechts und ganz links gleichzeitig wählen gegangen &#8211; mit dem bekannten katastrophalen Folgen. Das Risiko einer Wiederholung dieses Wahlverhaltens ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Allerdings habe ich die hoffentlich begründete Annahme, dass die Deutschen wenigstens so viel aus der Geschichte gelernt haben, dass Sie nach dem margin call nicht wieder wie nach 1933 ganze Religionsgemeinschaften oder Nationalitäten oder was auch immer pauschal massiv drangsalieren, schikanieren und bekämpfen. Es wäre bitter, wenn wir schon wieder von einem Extrem ins andere fallen und statt &#8220;all refugees of the world, be welcome&#8221; zur totalen Abschottung und Feindlichkeit gegenüber allen Leuten mit Migrationshintergrund oder auch nur -aussehen umschlagen würden.  </p>
<p>@Johannes: die Behandlung von Herrn Schäffler ist zugegebenermaßen der dunkle Fleck auf der jüngeren Weste der FDP. Allerdings sehe ich das taktisch leider als nachvollziehbar an. Hätte sich Schäffler durchgesetzt, hätte die FDP von den Medien seit Jahren die gleiche Behandlung erfahren wie die AFD heute. In Wirklichkeit spiegeln sich nämlich die Stimmenverhältnisse bei Wahlen in keinster Weise bei den Journalisten und Medienverantwortlichen wieder. Alles außer rot-grün ist den Mainstream-Journalisten-Oligopol suspekt. Das sieht man sehr gut am völligen Ignorieren der Euro-Rede von Alice Weidel im Bundestag, wo sie auf die frühere CDU und Helmut Kohl verweist. Das kommt in Funk, Fernsehen und Zeitung schlichtweg nicht vor; man muss schon unter youtube oder theeuropean.de suchen. Die FDP versucht unter Lindner den Mittelweg: sie übernimmt unwillig, aber notgedrungen die konservative Rolle von der völlig entkernten &#8220;grünen&#8221; Union in den Grenzen, dass über sie von den großen Medien gerade noch berichtet wird. So etwas mag ich nicht, aber mein Verstand sagt mir, dass Lindner wohl keine Wahl bleibt, wenn er überhaupt noch ein verbindendes Element zwischen den verblendeten Altparteien und den Überzeugungstätern von der AFD politisch herstellen will. Sonst haben wir m.E. nach dem margin call einen innenpoliltischn Lagerkampf, der alles in den Schatten stellt, was wir nach 1968 erlebt haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29092</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 12:29:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@WS: &quot;...denn er ist einer der wenigen prominenten jüngeren Demokraten der Mitte, die dann behaupten können, Sie hätten schon seit Jahren vor diesem Moment gewarnt.&quot;

Bevor ich auf dieses Teilzitat eingehe. Ich finde es auch überzeugend von der FDP auf die Reise nach Jamaika verzichtet zu haben. Dies wird sicher zur Stärkung der Glaubwürdigkeit beitragen. Und ja, diesen Mut hätte ich nicht erwartet - ich bin sehr positiv überrascht.

Allerdings - und hier kommt das Wasser für den Wein - hat dieser junge Demokrat auch aktuell immer noch versucht, z.B. Herrn Schäffler den Einzug in den Bundestag zu erschweren. Ganz zu schweigen davon, dass er zwischen 2009 und 2013 mitursächlich beteiligt war, die Voraussetzung für das aktuelle Szenario zu erzeugen, vor dem er nun zu Recht warnt.

Die FDP hat hat offenkundig aus den Fehlern der Vergangenheit die treffenden Schlüsse gezogen und den guten Weg der Selbstachtung eingeschlagen; ich wünsche ihr, dass sie diesen Weg beibehält.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>@WS: &#8220;&#8230;denn er ist einer der wenigen prominenten jüngeren Demokraten der Mitte, die dann behaupten können, Sie hätten schon seit Jahren vor diesem Moment gewarnt.&#8221;</p>
<p>Bevor ich auf dieses Teilzitat eingehe. Ich finde es auch überzeugend von der FDP auf die Reise nach Jamaika verzichtet zu haben. Dies wird sicher zur Stärkung der Glaubwürdigkeit beitragen. Und ja, diesen Mut hätte ich nicht erwartet &#8211; ich bin sehr positiv überrascht.</p>
<p>Allerdings &#8211; und hier kommt das Wasser für den Wein &#8211; hat dieser junge Demokrat auch aktuell immer noch versucht, z.B. Herrn Schäffler den Einzug in den Bundestag zu erschweren. Ganz zu schweigen davon, dass er zwischen 2009 und 2013 mitursächlich beteiligt war, die Voraussetzung für das aktuelle Szenario zu erzeugen, vor dem er nun zu Recht warnt.</p>
<p>Die FDP hat hat offenkundig aus den Fehlern der Vergangenheit die treffenden Schlüsse gezogen und den guten Weg der Selbstachtung eingeschlagen; ich wünsche ihr, dass sie diesen Weg beibehält.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29090</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 12:14:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9370#comment-29090</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

Ich finde es mutig und auch notwendig, dass sich Lindner verweigert hat. 

Auch in meinen Augen hat er sich Glaubwürdigkeit erworben und bei Neuwahlen würde ich wieder FDP wählen. 

Ich will auch nicht abstreiten, dass er eine Strategie hat.

Soweit, so gut.  

Aber:

&#062;Und wenn die FDP nach dem margin call nicht massiven Zulauf erhält, muss er schon sehr viel falsch machen.&#062;

MASSIVEN Zulauf?

Sie glauben wirklich an die Wiederentdeckung des Liberalismus nach einem margin call?

Ich bitte Sie.

Nach einem margin call  würde die AfD massiven Zulauf erhalten.

&#062;Nur sind die meisten Wähler derzeit viel zu uninformiert, um sich über die Risiken ihrer Altersversorgung oder ihrer Ersparnisse auch nur ansatzweise im Klaren zu sein.&#062;

Das stimmt natürlich.

Aber glauben Sie ernsthaft, dass sie NACH einem margin call wirklich INFORMIERTER sind, was ihre Altersvorsorge und ihre Ersparnisse angeht?

Natürlich sind sie DANN insoweit informiert, wie sie wissen, dass sie mehr oder weniger vor dem Nichts stehen.

DAZU GELERNT haben sie dadurch aber nichts

Dazu lernen heißt nämlich: Das System und die MISSKONZEPTION durch Staatsdirigismus und Umverteilungsideologie zu verstehen.

Ich würde Ihnen ja gern zustimmen, kann es aber nicht.

Es müsste wenigsten nach den Scheitern der Jamaika-Verhandlungen eine breite öffentliche Diskussion darüber stattfinden, wo die FUNDAMENTALEN inhaltlichen DIFFERENZEN von CDU, CSU, Grünen und natürlich auch der SPD zur FDP liegen.

Es gibt sie nicht.

Es gibt stattdessen eine Diskussion darüber, wie die STABILITÄT einer Regierung herzustellen ist. 

Die meisten Wähler werden sich nach dem margin call auf die Suche nach Schuldigen machen und neue „Erlöser“ finden. 

Es wird nicht die FDP sein, sie ist keine Erlöser-Partei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>Ich finde es mutig und auch notwendig, dass sich Lindner verweigert hat. </p>
<p>Auch in meinen Augen hat er sich Glaubwürdigkeit erworben und bei Neuwahlen würde ich wieder FDP wählen. </p>
<p>Ich will auch nicht abstreiten, dass er eine Strategie hat.</p>
<p>Soweit, so gut.  </p>
<p>Aber:</p>
<p>&gt;Und wenn die FDP nach dem margin call nicht massiven Zulauf erhält, muss er schon sehr viel falsch machen.&gt;</p>
<p>MASSIVEN Zulauf?</p>
<p>Sie glauben wirklich an die Wiederentdeckung des Liberalismus nach einem margin call?</p>
<p>Ich bitte Sie.</p>
<p>Nach einem margin call  würde die AfD massiven Zulauf erhalten.</p>
<p>&gt;Nur sind die meisten Wähler derzeit viel zu uninformiert, um sich über die Risiken ihrer Altersversorgung oder ihrer Ersparnisse auch nur ansatzweise im Klaren zu sein.&gt;</p>
<p>Das stimmt natürlich.</p>
<p>Aber glauben Sie ernsthaft, dass sie NACH einem margin call wirklich INFORMIERTER sind, was ihre Altersvorsorge und ihre Ersparnisse angeht?</p>
<p>Natürlich sind sie DANN insoweit informiert, wie sie wissen, dass sie mehr oder weniger vor dem Nichts stehen.</p>
<p>DAZU GELERNT haben sie dadurch aber nichts</p>
<p>Dazu lernen heißt nämlich: Das System und die MISSKONZEPTION durch Staatsdirigismus und Umverteilungsideologie zu verstehen.</p>
<p>Ich würde Ihnen ja gern zustimmen, kann es aber nicht.</p>
<p>Es müsste wenigsten nach den Scheitern der Jamaika-Verhandlungen eine breite öffentliche Diskussion darüber stattfinden, wo die FUNDAMENTALEN inhaltlichen DIFFERENZEN von CDU, CSU, Grünen und natürlich auch der SPD zur FDP liegen.</p>
<p>Es gibt sie nicht.</p>
<p>Es gibt stattdessen eine Diskussion darüber, wie die STABILITÄT einer Regierung herzustellen ist. </p>
<p>Die meisten Wähler werden sich nach dem margin call auf die Suche nach Schuldigen machen und neue „Erlöser“ finden. </p>
<p>Es wird nicht die FDP sein, sie ist keine Erlöser-Partei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29086</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 11:48:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9370#comment-29086</guid>

					<description><![CDATA[Hier schaut ein Banker auch mal über den Tellerrand. 

Sein Szenario 1, die Erwartungen FREIWILLIG zu senken, wäre die vernünftigste Strategie, wenn sie behutsam und langfristig verträglich umgesetzt würde. 

Zu viele Interessen würden dies verhindern, es ist ein Ideal und kann daher abgehakt werden. 

Allerdings, da bin ich sicher, werden die Erwartungen ZWANGSWEISE durch Anpassung nach unten gesenkt werden. 

Sein Szenario 2 ist das der „Rettung“ durch Nachfrage- und Wachstumsgenerierung mittels FISKALPOLITIK. 

Die Folgen sind klar beschrieben und würden bei konventioneller Finanzierung durch die Märkte die Krise nur aufschieben.

Szenario 2b wird hier nicht erörtert, beinhaltet die AKTIVE Beteiligung der Notenbanken durch direkte Finanzierung des Staatsdefizits (Monetisierung der Staatsschulden).

Es wird nicht durchschlagend helfen und ist mit HOHEN Langzeitrisiken verbunden wie auch in der Variante 2bb (Helikoptergeld für die Bürger à la M. Stöcker)

Wie auch immer zu bewerten, 2b es ist ein vordergründig attraktive Ansatz.

Sein Szenario 3, geplant ERZWUNGENE Entschuldung, wird nicht kommen. 

Auch hier gibt es zu viele Interessen, die das um jeden Preis verhindern werden.

Mein Fazit:

Keine Lösung auf der monetären Ebene, möglicherweise und  vermutlich Lösungsversuche mit der Fiskalpolitik mit oder ohne Beteiligung bzw. Unterstützung durch die Zentralbanken. 

Daher:

LÖSUNG durch REALWIRTSCHAFTLICH verursachte Verwerfungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier schaut ein Banker auch mal über den Tellerrand. </p>
<p>Sein Szenario 1, die Erwartungen FREIWILLIG zu senken, wäre die vernünftigste Strategie, wenn sie behutsam und langfristig verträglich umgesetzt würde. </p>
<p>Zu viele Interessen würden dies verhindern, es ist ein Ideal und kann daher abgehakt werden. </p>
<p>Allerdings, da bin ich sicher, werden die Erwartungen ZWANGSWEISE durch Anpassung nach unten gesenkt werden. </p>
<p>Sein Szenario 2 ist das der „Rettung“ durch Nachfrage- und Wachstumsgenerierung mittels FISKALPOLITIK. </p>
<p>Die Folgen sind klar beschrieben und würden bei konventioneller Finanzierung durch die Märkte die Krise nur aufschieben.</p>
<p>Szenario 2b wird hier nicht erörtert, beinhaltet die AKTIVE Beteiligung der Notenbanken durch direkte Finanzierung des Staatsdefizits (Monetisierung der Staatsschulden).</p>
<p>Es wird nicht durchschlagend helfen und ist mit HOHEN Langzeitrisiken verbunden wie auch in der Variante 2bb (Helikoptergeld für die Bürger à la M. Stöcker)</p>
<p>Wie auch immer zu bewerten, 2b es ist ein vordergründig attraktive Ansatz.</p>
<p>Sein Szenario 3, geplant ERZWUNGENE Entschuldung, wird nicht kommen. </p>
<p>Auch hier gibt es zu viele Interessen, die das um jeden Preis verhindern werden.</p>
<p>Mein Fazit:</p>
<p>Keine Lösung auf der monetären Ebene, möglicherweise und  vermutlich Lösungsversuche mit der Fiskalpolitik mit oder ohne Beteiligung bzw. Unterstützung durch die Zentralbanken. </p>
<p>Daher:</p>
<p>LÖSUNG durch REALWIRTSCHAFTLICH verursachte Verwerfungen.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29078</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 09:44:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

Und daher finde ich die Strategie von Herrn Lindner unglaublich weitsichtig. Natürlich kommt er vor dem margin call bei evtl. Neuwahlen 2018 wieder nur auf um die 10 % Wähleranteil. Das macht auch überhaupt gar nichts. Aber er erwirbt Glaubwürdigkeit für die vermeintliche frühere &quot;Umfallerpartei&quot;, ohne die aktuellen unsinnigen und unnötigen rechtslastigen Attitüden der AFD (z.B. bzgl. Wehrmacht, Holocaust-Mahnmal-Debatte, etc.) zu pflegen. Das bringt ihm aber NACH einem margin call in ein paar Jahren einen enormen Zulauf, denn er ist einer der wenigen prominenten jüngeren Demokraten der Mitte, die dann behaupten können, Sie hätten schon seit Jahren vor diesem Moment gewarnt. Nur sind die meisten Wähler derzeit viel zu uninformiert, um sich über die Risiken ihrer Altersversorgung oder ihrer Ersparnisse auch nur ansatzweise im Klaren zu sein. Und wenn die FDP nach dem margin call nicht massiven Zulauf erhält, muss er schon sehr viel falsch machen. Und mit seinen 38 Jahren kann er den margin call locker abwarten. Das kann ein Horst Seehofer für die CSU nicht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er das Problem als gelernter Gesundheitspolitiker überhaupt in seiner ganzen Tragweite schon erkannt hat. Ich denke, ein Finanzminister Markus Söder schon eher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076">Johannes</a>.</p>
<p>Und daher finde ich die Strategie von Herrn Lindner unglaublich weitsichtig. Natürlich kommt er vor dem margin call bei evtl. Neuwahlen 2018 wieder nur auf um die 10 % Wähleranteil. Das macht auch überhaupt gar nichts. Aber er erwirbt Glaubwürdigkeit für die vermeintliche frühere &#8220;Umfallerpartei&#8221;, ohne die aktuellen unsinnigen und unnötigen rechtslastigen Attitüden der AFD (z.B. bzgl. Wehrmacht, Holocaust-Mahnmal-Debatte, etc.) zu pflegen. Das bringt ihm aber NACH einem margin call in ein paar Jahren einen enormen Zulauf, denn er ist einer der wenigen prominenten jüngeren Demokraten der Mitte, die dann behaupten können, Sie hätten schon seit Jahren vor diesem Moment gewarnt. Nur sind die meisten Wähler derzeit viel zu uninformiert, um sich über die Risiken ihrer Altersversorgung oder ihrer Ersparnisse auch nur ansatzweise im Klaren zu sein. Und wenn die FDP nach dem margin call nicht massiven Zulauf erhält, muss er schon sehr viel falsch machen. Und mit seinen 38 Jahren kann er den margin call locker abwarten. Das kann ein Horst Seehofer für die CSU nicht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er das Problem als gelernter Gesundheitspolitiker überhaupt in seiner ganzen Tragweite schon erkannt hat. Ich denke, ein Finanzminister Markus Söder schon eher.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29076</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 08:55:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29073&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ja, ist schon interessant zu sehen, wie &quot;seismisch&quot; die Finanzwelt auf die Veränderungen in der politischen Landschaft Deutschlands reagiert. Die Rückkehr zu stärker national getrieben (Finanz) Entscheidungen Deutschlands treibt manchem Banker die Schweißperlen auf die Stirn. Und davon wirds mit einiger Sicherheit noch mehr geben, wenn in Östereich Kurz und Stracke ihre Koalition in trockenen Tüchern haben.

Und wenn im Deuschen Bundestag die wirklich relevanten Finanzthemen andiskutiert werden werden es noch viel mehr Schweißperlen. Einen inhaltlichen Vorgeschmack dessen, was m.E. ganz sicher in´s Scheinwerferlicht gerückt werden werden wird ist die Frage nach unserem Geldsystem und den Verwerfungen, die es ermöglicht hat. Letztere sind hier gut beschrieben.

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/stelter-strategisch-den-reichen-geht-es-an-den-kragen/20621028.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29073">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ja, ist schon interessant zu sehen, wie &#8220;seismisch&#8221; die Finanzwelt auf die Veränderungen in der politischen Landschaft Deutschlands reagiert. Die Rückkehr zu stärker national getrieben (Finanz) Entscheidungen Deutschlands treibt manchem Banker die Schweißperlen auf die Stirn. Und davon wirds mit einiger Sicherheit noch mehr geben, wenn in Östereich Kurz und Stracke ihre Koalition in trockenen Tüchern haben.</p>
<p>Und wenn im Deuschen Bundestag die wirklich relevanten Finanzthemen andiskutiert werden werden es noch viel mehr Schweißperlen. Einen inhaltlichen Vorgeschmack dessen, was m.E. ganz sicher in´s Scheinwerferlicht gerückt werden werden wird ist die Frage nach unserem Geldsystem und den Verwerfungen, die es ermöglicht hat. Letztere sind hier gut beschrieben.</p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/stelter-strategisch-den-reichen-geht-es-an-den-kragen/20621028.html" rel="nofollow ugc">http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/stelter-strategisch-den-reichen-geht-es-an-den-kragen/20621028.html</a></p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/steht-die-volatilitaet-vor-dem-ausbruch/#comment-29073</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 08:21:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: Es geht also so lange weiter, bis es nicht mehr weiter gehen kann.

Das kann außerhalb der Geldpolitik übrigens auch die Fiskalpolitik sein. Sehr schön zu sehen, wie selbst vermeintlich harmlose politische Probleme wie unsere aktuelle Regierungsfindungsthematik die Hochfinanz beunruhigen. Alleine die Aussicht, eine eventuell durch AFD, FDP und Linkspartei beeinflusste künftige deutsche Politik in eine stärker nationale Orientierung würde die Blanko-Haftungserklärungen für die Euroländer in Frage stellen können, macht manche Leute zurecht nervös:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/angela-merkel-jp-morgan-chef-nennt-schwaeche-der-kanzlerin-schlecht-fuer-alle-a-1179874.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: Es geht also so lange weiter, bis es nicht mehr weiter gehen kann.</p>
<p>Das kann außerhalb der Geldpolitik übrigens auch die Fiskalpolitik sein. Sehr schön zu sehen, wie selbst vermeintlich harmlose politische Probleme wie unsere aktuelle Regierungsfindungsthematik die Hochfinanz beunruhigen. Alleine die Aussicht, eine eventuell durch AFD, FDP und Linkspartei beeinflusste künftige deutsche Politik in eine stärker nationale Orientierung würde die Blanko-Haftungserklärungen für die Euroländer in Frage stellen können, macht manche Leute zurecht nervös:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/angela-merkel-jp-morgan-chef-nennt-schwaeche-der-kanzlerin-schlecht-fuer-alle-a-1179874.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/angela-merkel-jp-morgan-chef-nennt-schwaeche-der-kanzlerin-schlecht-fuer-alle-a-1179874.html</a></p>
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