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	Kommentare zu: Statt Roboter als Chance zu sehen, vergrößern wir das Problem	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Apr 2017 17:24:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: mg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23379</link>

		<dc:creator><![CDATA[mg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 17:24:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23353&quot;&gt;Dix Doblat&lt;/a&gt;.

Passend dazu...

...ein Werbefilm von Kuka:
https://youtu.be/tIIJME8-au8

...disruptive Entwicklungen am Beispiel von Popcorn:
https://youtu.be/JHUzfw24oCk?t=6m24s (Kurzversion)
https://youtu.be/qDOR7ZOZ0R0?t=14m58s (Langversion)
   (Die Vorträge lohnen sich auch ohne Popcorn :-) )

...wie u.a. ;-) das Pferd vom Auto abgelöst wurde:
https://youtu.be/7Pq-S557XQU

...Google gewährt einen Einblick zum Entwicklungsstand seiner TPUs:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kuenstliche-Intelligenz-Architektur-und-Performance-von-Googles-KI-Chip-TPU-3676312.html

Demis Hassabis (CEO von Google Deep Mind) hat übrigens vor etwa 18 Monaten noch gesagt, er schätzt, dass die Entwicklung einer KI, die an die menschliche Intelligenz heranreicht, weitere 20 Jahre benötigt. Mal gucken, ob ich den Vortrag noch finde. Möglicherweise kann sich Hassabis Zitat irgendwann bei den anderen spektakulären Vorhersagen im Stil von &quot;Noch hat ein Rechner wie der ENIAC 18,000 Vakuum-Röhren und wiegt 30 Tonnen. Doch die Computer der Zukunft werden nur noch 1.000 Vakuum-Röhren besitzen und vielleicht nur noch 1,5 Tonnen wiegen.” einreihen. Würde mich nicht wundern. Im April 2016 arbeitet Hassabis Team jedenfalls schon mal auf eine &quot;Rat Level AI&quot; hin:
https://youtu.be/dsKJjYmZRd8]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23353">Dix Doblat</a>.</p>
<p>Passend dazu&#8230;</p>
<p>&#8230;ein Werbefilm von Kuka:<br />
<a href="https://youtu.be/tIIJME8-au8" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/tIIJME8-au8</a></p>
<p>&#8230;disruptive Entwicklungen am Beispiel von Popcorn:<br />
<a href="https://youtu.be/JHUzfw24oCk?t=6m24s" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/JHUzfw24oCk?t=6m24s</a> (Kurzversion)<br />
<a href="https://youtu.be/qDOR7ZOZ0R0?t=14m58s" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/qDOR7ZOZ0R0?t=14m58s</a> (Langversion)<br />
   (Die Vorträge lohnen sich auch ohne Popcorn :-) )</p>
<p>&#8230;wie u.a. ;-) das Pferd vom Auto abgelöst wurde:<br />
<a href="https://youtu.be/7Pq-S557XQU" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/7Pq-S557XQU</a></p>
<p>&#8230;Google gewährt einen Einblick zum Entwicklungsstand seiner TPUs:<br />
<a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kuenstliche-Intelligenz-Architektur-und-Performance-von-Googles-KI-Chip-TPU-3676312.html" rel="nofollow ugc">https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kuenstliche-Intelligenz-Architektur-und-Performance-von-Googles-KI-Chip-TPU-3676312.html</a></p>
<p>Demis Hassabis (CEO von Google Deep Mind) hat übrigens vor etwa 18 Monaten noch gesagt, er schätzt, dass die Entwicklung einer KI, die an die menschliche Intelligenz heranreicht, weitere 20 Jahre benötigt. Mal gucken, ob ich den Vortrag noch finde. Möglicherweise kann sich Hassabis Zitat irgendwann bei den anderen spektakulären Vorhersagen im Stil von &#8220;Noch hat ein Rechner wie der ENIAC 18,000 Vakuum-Röhren und wiegt 30 Tonnen. Doch die Computer der Zukunft werden nur noch 1.000 Vakuum-Röhren besitzen und vielleicht nur noch 1,5 Tonnen wiegen.” einreihen. Würde mich nicht wundern. Im April 2016 arbeitet Hassabis Team jedenfalls schon mal auf eine &#8220;Rat Level AI&#8221; hin:<br />
<a href="https://youtu.be/dsKJjYmZRd8" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/dsKJjYmZRd8</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Heinz		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23376</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 11:55:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ch bin bei weitem nicht so optimistisch, wie Herr Stelter. Inzwischen mehren sich die Stimmen, die den durch die IT Produktivitätswachstum hinterfragen. Insbesondere, wenn man den Energie- und Ressourcenverbrauch gegenrechnet bleibt meiner Ansicht nach nicht mehr viel übrig. Oder um es an einem Beispiel festzumachen, welcher Produktivitätsfortschritt sollte darin liegen, wenn ich meinen  Kadaver durch einen 700kg schweren, von mir selbst gesteuerten VW-Käfer im Jahre 1972 oder durch einen 3000kg schweren selbstfahrenden Tesla im Jahre 2020 durch die Gegend chauffieren lasse? Bis dato war noch jeder Produktivitätsfortschritt mit einer Steigerung des Energie und Ressourcenverbrauches verbunden (Jevons` Paradoxon)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ch bin bei weitem nicht so optimistisch, wie Herr Stelter. Inzwischen mehren sich die Stimmen, die den durch die IT Produktivitätswachstum hinterfragen. Insbesondere, wenn man den Energie- und Ressourcenverbrauch gegenrechnet bleibt meiner Ansicht nach nicht mehr viel übrig. Oder um es an einem Beispiel festzumachen, welcher Produktivitätsfortschritt sollte darin liegen, wenn ich meinen  Kadaver durch einen 700kg schweren, von mir selbst gesteuerten VW-Käfer im Jahre 1972 oder durch einen 3000kg schweren selbstfahrenden Tesla im Jahre 2020 durch die Gegend chauffieren lasse? Bis dato war noch jeder Produktivitätsfortschritt mit einer Steigerung des Energie und Ressourcenverbrauches verbunden (Jevons` Paradoxon)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23374</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 10:43:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7203#comment-23374</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23356&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

&#062;Nur, die Arbeiten, die getan werden müssten (um bspw. ein funktionierendes Allgemeinweisen sicherzustellen), erwirtschaften jedoch nicht die in Augen der Kapitaleigentümer notwendigen Renditen.&#062;

Das kann durchaus so sein.

Wenn so, was tun?

Dann werden die Arbeiten so organisiert, dass es auf Rendite nicht ankommt – also in staatlicher Regie, was in aller Regel heißt: 

Praktisch JEDER hat einen Anspruch auf die dabei angebotenen Leistungen und der Gerechtigkeit wegen – so gut wie immer ein Thema, wenn der Staat etwas anbietet – sind diese kostenlos.

Wenn dabei die Qualität sinkt, ist das nicht weiter schlimm.

Sie wird dann eben der neue Standard.

Sollte das nicht für genügend Beschäftigung sorgt, dann wird eben ZUSÄTZLICH welche geschaffen.

Man muss nur genug regulieren, anweisen, erheben, auswerten und kontrollieren.

So sehe ich die Begleiterscheinungen eines sich erneut konstituierenden Kapitalismus, genauer ausgedrückt: eines vergemeinschafteten Kapitalismus ODER einer kapitalistisch kaschierten Vergemeinschaftung.

Das erkenne ich aus heutiger Sichtweise.

Erst wenn man sich nicht mehr auf die eine oder andere Charakterisierung einigen kann, hat man etwas grundlegend Neues.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23356">Horst</a>.</p>
<p>&gt;Nur, die Arbeiten, die getan werden müssten (um bspw. ein funktionierendes Allgemeinweisen sicherzustellen), erwirtschaften jedoch nicht die in Augen der Kapitaleigentümer notwendigen Renditen.&gt;</p>
<p>Das kann durchaus so sein.</p>
<p>Wenn so, was tun?</p>
<p>Dann werden die Arbeiten so organisiert, dass es auf Rendite nicht ankommt – also in staatlicher Regie, was in aller Regel heißt: </p>
<p>Praktisch JEDER hat einen Anspruch auf die dabei angebotenen Leistungen und der Gerechtigkeit wegen – so gut wie immer ein Thema, wenn der Staat etwas anbietet – sind diese kostenlos.</p>
<p>Wenn dabei die Qualität sinkt, ist das nicht weiter schlimm.</p>
<p>Sie wird dann eben der neue Standard.</p>
<p>Sollte das nicht für genügend Beschäftigung sorgt, dann wird eben ZUSÄTZLICH welche geschaffen.</p>
<p>Man muss nur genug regulieren, anweisen, erheben, auswerten und kontrollieren.</p>
<p>So sehe ich die Begleiterscheinungen eines sich erneut konstituierenden Kapitalismus, genauer ausgedrückt: eines vergemeinschafteten Kapitalismus ODER einer kapitalistisch kaschierten Vergemeinschaftung.</p>
<p>Das erkenne ich aus heutiger Sichtweise.</p>
<p>Erst wenn man sich nicht mehr auf die eine oder andere Charakterisierung einigen kann, hat man etwas grundlegend Neues.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23372</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 08:37:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23367&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

&#062;…die Form der Zuwanderer, die sich derzeit nach Europa und Deutschland aufmacht, ist nicht die Form von Zuwanderung, die wir benötigen.&#062;

Darüber sind sich, glaube ich, ALLE einig, die sich rational mit der Problematik befassen.

Das Thema ist ein anderes:

Wieviel welcher Art von Zuwanderung wäre optimal für uns unter Einbeziehung von voraussichtlichen Entwicklungen, wie u. a. Demografie und IK?

Und:

Was sind die Konsequenzen, wenn wir das Optimum nicht einmal annähernd erreichen?

Und:

Wie gehen wir damit um, wenn die Ursache dafür zum einen EU-bedingt ist (Armutsmigration innerhalb der EU) und zum anderen das Migrationsproblem, wenn überhaupt, nur als EU zu lösen ist (Zuwanderer aus Afrika an den Außengrenzen der EU aufhalten)?

Diese oder ähnliche sind m. A. n. die Fragen, denen sich eine der Problemlage ANGEMESSENE öffentliche Diskussion stellen müsste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23367">Johannes</a>.</p>
<p>&gt;…die Form der Zuwanderer, die sich derzeit nach Europa und Deutschland aufmacht, ist nicht die Form von Zuwanderung, die wir benötigen.&gt;</p>
<p>Darüber sind sich, glaube ich, ALLE einig, die sich rational mit der Problematik befassen.</p>
<p>Das Thema ist ein anderes:</p>
<p>Wieviel welcher Art von Zuwanderung wäre optimal für uns unter Einbeziehung von voraussichtlichen Entwicklungen, wie u. a. Demografie und IK?</p>
<p>Und:</p>
<p>Was sind die Konsequenzen, wenn wir das Optimum nicht einmal annähernd erreichen?</p>
<p>Und:</p>
<p>Wie gehen wir damit um, wenn die Ursache dafür zum einen EU-bedingt ist (Armutsmigration innerhalb der EU) und zum anderen das Migrationsproblem, wenn überhaupt, nur als EU zu lösen ist (Zuwanderer aus Afrika an den Außengrenzen der EU aufhalten)?</p>
<p>Diese oder ähnliche sind m. A. n. die Fragen, denen sich eine der Problemlage ANGEMESSENE öffentliche Diskussion stellen müsste.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23367</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 05:16:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die von Herrn Stelter vertretene Haltung kann ich in allen Punkten nachvollziehen. Beruflich habe ich eine Menge mit KI zu tun und kann das Potential gut einschätzen. Wir antizipieren künftige Entwicklungen der KI und Robotik in einer linearen Art und Weise.Die Grundlagenentwicklungen in diesem Bereich verlaufen aber nicht linear, sondern exponentiell. Dies, weil zunehmend KI zur Fortentwicklung der KI eingesetzt wird. Da resultieren Ergebnisse, die noch vor 5 Jahren undenkbar waren:

https://motherboard.vice.com/de/article/google-ki-entwickelt-verschluesselung-die-selbst-google-nicht-versteht
https://motherboard.vice.com/de/article/google-forscher-erschaffen-ki-die-selbststndig-ki-programmieren-kann
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-10/google-kuenstliche-intelligenz-erfindet-eigene-verschluesselung

&quot;Zwei künstliche neuronale Netzwerke von Google haben selbstständig gelernt, ihre Kommunikation kryptografisch abzusichern. Wie sie es tun, weiß kein Mensch genau. &quot;

Darum: die Form der Zuwanderer, die sich derzeit nach Europa und Deutschland aufmacht, ist nicht die Form von Zuwanderung, die wir benötigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Herrn Stelter vertretene Haltung kann ich in allen Punkten nachvollziehen. Beruflich habe ich eine Menge mit KI zu tun und kann das Potential gut einschätzen. Wir antizipieren künftige Entwicklungen der KI und Robotik in einer linearen Art und Weise.Die Grundlagenentwicklungen in diesem Bereich verlaufen aber nicht linear, sondern exponentiell. Dies, weil zunehmend KI zur Fortentwicklung der KI eingesetzt wird. Da resultieren Ergebnisse, die noch vor 5 Jahren undenkbar waren:</p>
<p><a href="https://motherboard.vice.com/de/article/google-ki-entwickelt-verschluesselung-die-selbst-google-nicht-versteht" rel="nofollow ugc">https://motherboard.vice.com/de/article/google-ki-entwickelt-verschluesselung-die-selbst-google-nicht-versteht</a><br />
<a href="https://motherboard.vice.com/de/article/google-forscher-erschaffen-ki-die-selbststndig-ki-programmieren-kann" rel="nofollow ugc">https://motherboard.vice.com/de/article/google-forscher-erschaffen-ki-die-selbststndig-ki-programmieren-kann</a><br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-10/google-kuenstliche-intelligenz-erfindet-eigene-verschluesselung" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-10/google-kuenstliche-intelligenz-erfindet-eigene-verschluesselung</a></p>
<p>&#8220;Zwei künstliche neuronale Netzwerke von Google haben selbstständig gelernt, ihre Kommunikation kryptografisch abzusichern. Wie sie es tun, weiß kein Mensch genau. &#8221;</p>
<p>Darum: die Form der Zuwanderer, die sich derzeit nach Europa und Deutschland aufmacht, ist nicht die Form von Zuwanderung, die wir benötigen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 00:42:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23363&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Tja, mit der Wahlthemenkritik haben Sie natürlich recht, aber ein SPD-Kandidat, der zu den Gewerkschaften sagt, dass mit einer ordentlichen Robotisierung der Wohlstand steigt, auch wenn leider, leider ein paar Millionen Mitglieder arbeitslos werden, kommt dort halt schlechter an als einer, der ihnen beratungsbedürftige künftige Mitglieder aus anderen Ländern ins Land holt. Ich glaube daher nicht, Herr Schulz bei seinem Thema eine echte Wahl hat. Leider.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23363">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Tja, mit der Wahlthemenkritik haben Sie natürlich recht, aber ein SPD-Kandidat, der zu den Gewerkschaften sagt, dass mit einer ordentlichen Robotisierung der Wohlstand steigt, auch wenn leider, leider ein paar Millionen Mitglieder arbeitslos werden, kommt dort halt schlechter an als einer, der ihnen beratungsbedürftige künftige Mitglieder aus anderen Ländern ins Land holt. Ich glaube daher nicht, Herr Schulz bei seinem Thema eine echte Wahl hat. Leider.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23363</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 20:22:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7203#comment-23363</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23360&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Danke für den Link.

Wenn es nur Analyse wäre – Dorn verweist auf EMPIRISCHE Untersuchungen.

Was so wichtig daran ist: 

Die Verbindung von Ökonomischen mit Sozialem – Dorn zeigt auf, dass fallende Industriebeschäftigung zerfallende Sozialbeziehungen zur Folge hat. 

Schon dies sollte jeden unruhig werden lassen.

Wenn dann aber noch Leute an die Macht kommen, die rumposaunen, dass die verlorenen Arbeitsplätze zurückgeholt werden können, statt sich mit den Konsequenzen des Verlusts zu befassen, wird es schlimm. 

Und noch schlimmer:

Oben drauf auf das Desaster  kommt jetzt auch noch die Invasion von Robotern, Automaten und Künstlicher Intelligenz. 

Und wir in Deutschland, die wir noch nicht ganz so weit sind wie die USA, haben nichts Besseres zu tun als einen Wahlkampf um soziale Gerechtigkeit, dritte Stelle hinter dem Komma, zu führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23360">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Danke für den Link.</p>
<p>Wenn es nur Analyse wäre – Dorn verweist auf EMPIRISCHE Untersuchungen.</p>
<p>Was so wichtig daran ist: </p>
<p>Die Verbindung von Ökonomischen mit Sozialem – Dorn zeigt auf, dass fallende Industriebeschäftigung zerfallende Sozialbeziehungen zur Folge hat. </p>
<p>Schon dies sollte jeden unruhig werden lassen.</p>
<p>Wenn dann aber noch Leute an die Macht kommen, die rumposaunen, dass die verlorenen Arbeitsplätze zurückgeholt werden können, statt sich mit den Konsequenzen des Verlusts zu befassen, wird es schlimm. </p>
<p>Und noch schlimmer:</p>
<p>Oben drauf auf das Desaster  kommt jetzt auch noch die Invasion von Robotern, Automaten und Künstlicher Intelligenz. </p>
<p>Und wir in Deutschland, die wir noch nicht ganz so weit sind wie die USA, haben nichts Besseres zu tun als einen Wahlkampf um soziale Gerechtigkeit, dritte Stelle hinter dem Komma, zu führen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23360</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 15:41:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7203#comment-23360</guid>

					<description><![CDATA[In dem Beitrag von Dittli wurde auch auf die exzellente Analyse von David Dorn verlinkt: http://www.fuw.ch/article/industrie-ist-mehr-als-nur-fabriken/.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Beitrag von Dittli wurde auch auf die exzellente Analyse von David Dorn verlinkt: <a href="http://www.fuw.ch/article/industrie-ist-mehr-als-nur-fabriken/" rel="nofollow ugc">http://www.fuw.ch/article/industrie-ist-mehr-als-nur-fabriken/</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23359</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 15:18:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7203#comment-23359</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23356&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

„Nur, die Arbeiten, die getan werden müssten (um bspw. ein funktionierendes Allgemeinweisen sicherzustellen), erwirtschaften jedoch nicht die in Augen der Kapitaleigentümer notwendigen Renditen.“

So ist es. Die Kapitaleigentümer sind aber ausschließlich an einer monetären Rendite interessiert. Solche Renditen werden aber durch die privatisierte Altersvorsorge sowie den Matthäus-Effekt unterminiert, da dem Markt effektive Nachfrage entzogen wird. Zudem müssen nicht alle Aktivitäten durch Kapitaleigentümer initiiert werden. Auch hier gilt: It takes two to tango. Mehr staatliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur, indirekt finanziert durch ein steuerpflichtiges zentralbankfinanziertes Bürgergeld in Verbindung mit höheren Grenz- und Erbschaftssteuersätzen sorgt für die nötige Liquidität am Markt, mittels derer die Kapitaleigentümer auch wieder ihre Wunschrenditen einfahren können. Zu den Details siehe insbesondere: https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/

„Sind Sie sich hierbei sicher?“

Ja, da bin ich mir sehr sicher. Alle Ismen dieser Welt grenzen sich gegen andere Ismen ab und beanspruchen für sich selbst einen universellen Wahrheitsanspruch. Und wenn’s dann doch schiefgegangen ist, dann haben wir es ‚lediglich‘ nicht genügend sozialistisch/kapitalistisch/keynesianistisch/monetaristisch/… gemacht. Da halte ich es doch ganz mit Goethes „Eins und Alles“:

Es soll sich regen, schaffend handeln,
Erst sich gestalten, dann verwandeln;
Nur scheinbar steht&#039;s Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen:
Denn alles muss in Nichts zerfallen,
Wenn es im Sein beharren will.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23356">Horst</a>.</p>
<p>„Nur, die Arbeiten, die getan werden müssten (um bspw. ein funktionierendes Allgemeinweisen sicherzustellen), erwirtschaften jedoch nicht die in Augen der Kapitaleigentümer notwendigen Renditen.“</p>
<p>So ist es. Die Kapitaleigentümer sind aber ausschließlich an einer monetären Rendite interessiert. Solche Renditen werden aber durch die privatisierte Altersvorsorge sowie den Matthäus-Effekt unterminiert, da dem Markt effektive Nachfrage entzogen wird. Zudem müssen nicht alle Aktivitäten durch Kapitaleigentümer initiiert werden. Auch hier gilt: It takes two to tango. Mehr staatliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur, indirekt finanziert durch ein steuerpflichtiges zentralbankfinanziertes Bürgergeld in Verbindung mit höheren Grenz- und Erbschaftssteuersätzen sorgt für die nötige Liquidität am Markt, mittels derer die Kapitaleigentümer auch wieder ihre Wunschrenditen einfahren können. Zu den Details siehe insbesondere: <a href="https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a></p>
<p>„Sind Sie sich hierbei sicher?“</p>
<p>Ja, da bin ich mir sehr sicher. Alle Ismen dieser Welt grenzen sich gegen andere Ismen ab und beanspruchen für sich selbst einen universellen Wahrheitsanspruch. Und wenn’s dann doch schiefgegangen ist, dann haben wir es ‚lediglich‘ nicht genügend sozialistisch/kapitalistisch/keynesianistisch/monetaristisch/… gemacht. Da halte ich es doch ganz mit Goethes „Eins und Alles“:</p>
<p>Es soll sich regen, schaffend handeln,<br />
Erst sich gestalten, dann verwandeln;<br />
Nur scheinbar steht&#8217;s Momente still.<br />
Das Ewige regt sich fort in allen:<br />
Denn alles muss in Nichts zerfallen,<br />
Wenn es im Sein beharren will.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 10:44:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7203#comment-23357</guid>

					<description><![CDATA[&#062;Die richtige Antwort auf den demografischen Wandel ist deshalb, massiv auf Automatisierung zu setzen.

Die absolut Falsche ist, auf Migration zu setzen, weil man damit die Anzahl der Menschen, die keinen Job finden, erhöht.&#062; 

Ich halte diese Alternative für kontraproduktiv und daher für falsch. 

Selbstverständlich müssen wir auf Automatisierung – im breiteren Kontext heißt das Künstliche Intelligenz (KI) – setzen. Würden wir es nicht tun, verlören wir an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand, was Probleme schafft. Dies unabhängig davon, dass wir eine ungünstige demografische Entwicklung haben. 

Migration hin oder her, wir brauchen auf jeden Fall hochqualifizierte Menschen, die KI beherrschen, d. h. Algorithmen verstehen und programmieren können sowie damit  nützliche Produkte und Dienstleistungen zu schaffen vermögen.

Diese Menschen  gibt es offensichtlich nicht hinreichend im eigenen Land, jedenfalls nicht, wenn es um die Besten geht, die eigentlichen Innovationstreiber. Dass dies so ist, zeigt sich am massiven Konflikt zwischen Silicon Valley und Trump in Sachen Zuwanderung in USA. 

Unser Problem ist, dass wir in der EU Zuwanderung akzeptieren MÜSSEN, die am bestehendem Wohlstand PARTIZIPIEREN will, ihn aber nicht oder nicht wesentlich STEIGERN kann. Darüber hinaus wird ein Inder, der Englisch beherrscht, eher nach USA auswandern als sich hierzulande mit der deutschen Sprache herumzuquälen. 

Das ist m. A. n. die Grundeinsicht mit der richtungsweisende Optionen ergriffen werden sollten.

Ansonsten:

&#062;Wir stehen vor einem Umbruch der Gesellschaft, der strukturell der größte seit 250 Jahren ist‘.

Das mag so sein und daher sollten wir uns gesamtgesellschaftlich eine OFFENHEIT aneignen, mit der wir Unvorhergesehenes und neue, so nicht bekannte Probleme angehen sowie unkonventionelle Lösungen wahrnehmen können. Ein Halleluja ist ebenso wenig angebracht wie Untergangsstimmung. 

Wenig hilfreich sind da Feststellungen wie:  

&#062;Anders als damals werden mit Eintritt ins vierte digitale Zeitalter keine neuen Märkte geschaffen, sondern der zur Verfügung stehende (globale) Markt mit Hilfe von Computern und Robotern lediglich effizienter bewirtschaftet.” &#062;

Selbstverständlich werden neue Märkte geschaffen und selbstverständlich verschwinden heute bestehende. Dass  KI nicht additiv wirkt, ist doch klar. 

&#062;Alternde Gesellschaften sind im Vorteil, weil die Maschinen niemanden Arbeit wegnehmen, sondern Menschen, die in Rente gehen, ersetzen.&#062;

Ich verstehe nicht, wie man derartige Sätze schreiben kann. Denn selbstverständlich verlieren Menschen durch Maschinen ihre Arbeit und KI wird vielen die Arbeit wegnehmen. Maschinen bzw. KI ersetzen nicht nur Menschen, die in Rente gehen, sondern auch viele, die noch weit weg von der Rente sind. 

Hier noch die Sicht von zwei renommierten Ökonomen.

Die eine, bereits von M. Stöcker am anderen Thread verlinkt, ist von L. Summers:

http://larrysummers.com/2017/03/27/the-robots-are-coming-whether-trumps-treasury-secretary-admits-it-or-not/ 

Die andere ein Kommentar dazu von B. DeLong:

https://www.project-syndicate.org/commentary/mnuchin-automation-low-skill-workers-by-j--bradford-delong-2017-04]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Die richtige Antwort auf den demografischen Wandel ist deshalb, massiv auf Automatisierung zu setzen.</p>
<p>Die absolut Falsche ist, auf Migration zu setzen, weil man damit die Anzahl der Menschen, die keinen Job finden, erhöht.&gt; </p>
<p>Ich halte diese Alternative für kontraproduktiv und daher für falsch. </p>
<p>Selbstverständlich müssen wir auf Automatisierung – im breiteren Kontext heißt das Künstliche Intelligenz (KI) – setzen. Würden wir es nicht tun, verlören wir an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand, was Probleme schafft. Dies unabhängig davon, dass wir eine ungünstige demografische Entwicklung haben. </p>
<p>Migration hin oder her, wir brauchen auf jeden Fall hochqualifizierte Menschen, die KI beherrschen, d. h. Algorithmen verstehen und programmieren können sowie damit  nützliche Produkte und Dienstleistungen zu schaffen vermögen.</p>
<p>Diese Menschen  gibt es offensichtlich nicht hinreichend im eigenen Land, jedenfalls nicht, wenn es um die Besten geht, die eigentlichen Innovationstreiber. Dass dies so ist, zeigt sich am massiven Konflikt zwischen Silicon Valley und Trump in Sachen Zuwanderung in USA. </p>
<p>Unser Problem ist, dass wir in der EU Zuwanderung akzeptieren MÜSSEN, die am bestehendem Wohlstand PARTIZIPIEREN will, ihn aber nicht oder nicht wesentlich STEIGERN kann. Darüber hinaus wird ein Inder, der Englisch beherrscht, eher nach USA auswandern als sich hierzulande mit der deutschen Sprache herumzuquälen. </p>
<p>Das ist m. A. n. die Grundeinsicht mit der richtungsweisende Optionen ergriffen werden sollten.</p>
<p>Ansonsten:</p>
<p>&gt;Wir stehen vor einem Umbruch der Gesellschaft, der strukturell der größte seit 250 Jahren ist‘.</p>
<p>Das mag so sein und daher sollten wir uns gesamtgesellschaftlich eine OFFENHEIT aneignen, mit der wir Unvorhergesehenes und neue, so nicht bekannte Probleme angehen sowie unkonventionelle Lösungen wahrnehmen können. Ein Halleluja ist ebenso wenig angebracht wie Untergangsstimmung. </p>
<p>Wenig hilfreich sind da Feststellungen wie:  </p>
<p>&gt;Anders als damals werden mit Eintritt ins vierte digitale Zeitalter keine neuen Märkte geschaffen, sondern der zur Verfügung stehende (globale) Markt mit Hilfe von Computern und Robotern lediglich effizienter bewirtschaftet.” &gt;</p>
<p>Selbstverständlich werden neue Märkte geschaffen und selbstverständlich verschwinden heute bestehende. Dass  KI nicht additiv wirkt, ist doch klar. </p>
<p>&gt;Alternde Gesellschaften sind im Vorteil, weil die Maschinen niemanden Arbeit wegnehmen, sondern Menschen, die in Rente gehen, ersetzen.&gt;</p>
<p>Ich verstehe nicht, wie man derartige Sätze schreiben kann. Denn selbstverständlich verlieren Menschen durch Maschinen ihre Arbeit und KI wird vielen die Arbeit wegnehmen. Maschinen bzw. KI ersetzen nicht nur Menschen, die in Rente gehen, sondern auch viele, die noch weit weg von der Rente sind. </p>
<p>Hier noch die Sicht von zwei renommierten Ökonomen.</p>
<p>Die eine, bereits von M. Stöcker am anderen Thread verlinkt, ist von L. Summers:</p>
<p><a href="http://larrysummers.com/2017/03/27/the-robots-are-coming-whether-trumps-treasury-secretary-admits-it-or-not/" rel="nofollow ugc">http://larrysummers.com/2017/03/27/the-robots-are-coming-whether-trumps-treasury-secretary-admits-it-or-not/</a> </p>
<p>Die andere ein Kommentar dazu von B. DeLong:</p>
<p><a href="https://www.project-syndicate.org/commentary/mnuchin-automation-low-skill-workers-by-j--bradford-delong-2017-04" rel="nofollow ugc">https://www.project-syndicate.org/commentary/mnuchin-automation-low-skill-workers-by-j&#8211;bradford-delong-2017-04</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23356</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 10:22:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23349&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;Ich halte es übrigens für ein Märchen, dass uns die Arbeit ausgehen wird. Wer mit offenen Augen und Ohren durch diese Welt geht, wird dies sehr schnell feststellen. Das einzige, was uns in den letzten Jahren ausgegangen ist, sind die Ideen.&quot;

D´accord. Nur, die Arbeiten, die getan werden müssten (um bspw. ein funktionierendes Allgemeinweisen sicherzustellen), erwirtschaften jedoch nicht die in Augen der Kapitaleigentümer notwendigen Renditen.

&quot;Nachdem der Sozialismus vor nun bald 30 Jahren krachend gescheitert ist, ...&quot;

Sind Sie sich hierbei sicher? M.E. sind ausreichend sozialistische Strömungen erkennbar als Begleiterscheinung eines sich erneut konstituierenden &quot;Kapitalismus&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23349">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;Ich halte es übrigens für ein Märchen, dass uns die Arbeit ausgehen wird. Wer mit offenen Augen und Ohren durch diese Welt geht, wird dies sehr schnell feststellen. Das einzige, was uns in den letzten Jahren ausgegangen ist, sind die Ideen.&#8221;</p>
<p>D´accord. Nur, die Arbeiten, die getan werden müssten (um bspw. ein funktionierendes Allgemeinweisen sicherzustellen), erwirtschaften jedoch nicht die in Augen der Kapitaleigentümer notwendigen Renditen.</p>
<p>&#8220;Nachdem der Sozialismus vor nun bald 30 Jahren krachend gescheitert ist, &#8230;&#8221;</p>
<p>Sind Sie sich hierbei sicher? M.E. sind ausreichend sozialistische Strömungen erkennbar als Begleiterscheinung eines sich erneut konstituierenden &#8220;Kapitalismus&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dix Doblat		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/statt-roboter-als-chance-zu-sehen-vergroessern-wir-das-problem/#comment-23355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dix Doblat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 09:31:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7203#comment-23355</guid>

					<description><![CDATA[Wenn Roboter auf der erwarteten Breite die Arbeitsplätze übernehmen, dann kommt es auf ein paar Migranten mehr oder weniger auch nicht mehr an! Roboter sind - weil es sich quasi um materialisierte Informationstechnologie handelt - möglicherweise systematisch auf Dauer nicht mit dem Kapitalismus, wie wir ihn kennen, vereinbar. Wen die optimistische, an Charly Marxens Idee des tendenziellen Falls der Profitrate orientierte Ableitung dieses Gedankens interessiert: 
http://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-4-6-der-niedergang-des-kapitalismus.1184.de.html?dram:article_id=370390]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Roboter auf der erwarteten Breite die Arbeitsplätze übernehmen, dann kommt es auf ein paar Migranten mehr oder weniger auch nicht mehr an! Roboter sind &#8211; weil es sich quasi um materialisierte Informationstechnologie handelt &#8211; möglicherweise systematisch auf Dauer nicht mit dem Kapitalismus, wie wir ihn kennen, vereinbar. Wen die optimistische, an Charly Marxens Idee des tendenziellen Falls der Profitrate orientierte Ableitung dieses Gedankens interessiert:<br />
<a href="http://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-4-6-der-niedergang-des-kapitalismus.1184.de.html?dram:article_id=370390" rel="nofollow ugc">http://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-4-6-der-niedergang-des-kapitalismus.1184.de.html?dram:article_id=370390</a></p>
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