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	Kommentare zu: „Sorry to burst your bubble“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Aug 2015 07:46:58 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Ulrich Köhler		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Köhler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2015 07:46:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,

zu diesem Thema empfehle ich ergänzend das kleine, kurzweilige Buch &quot;A Short History of Financial Euphoria&quot; von John Kenneth Galbraith. 

Er sieht drei Faktoren für eine Bubble:

a) günstiges Kapital (hier schließt sich übrigens die vermeintliche Lücke in Ihrer Anmerkung &quot;eine Blase wie die Techblase 1999/2000 mit nicht so vielen Schulden funktioniert hat&quot;; geht man von 15-20% Eigenkapital-Verzinsung im Venture Capital aus, so waren diese auf dem Papier der Business Pläne 1999/2000 vorhanden, real stellte sich die Verzinsung bei den meisten Unternehmen nicht ein, sprich, das Eigenkapital wurde extrem günstig vergeben, im Endeffekt sogar günstiger als Kredit (grundsätzliche Verpflichtung zu Zins), weil es ja keinen Zwang zur Dividende gibt)
b) eine Geschichte z.B. &quot;new economy&quot; in 1999/2000 oder Südsee-Bubble im 18. Jahrhundert
c) und dann ein selbstverstärkender, psychologischer Effekt im Sinne von &quot;der Preis geht hoch, auch ich springe noch auf&quot; oder &quot;wenn die anderen das machen, möchte man außen vor sein, also springt man auch noch auf den Trend&quot;

Dank für die zahlreichen Blog-Einträge und herzliche Grüße

Ulrich Köhler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Stelter,</p>
<p>zu diesem Thema empfehle ich ergänzend das kleine, kurzweilige Buch &#8220;A Short History of Financial Euphoria&#8221; von John Kenneth Galbraith. </p>
<p>Er sieht drei Faktoren für eine Bubble:</p>
<p>a) günstiges Kapital (hier schließt sich übrigens die vermeintliche Lücke in Ihrer Anmerkung &#8220;eine Blase wie die Techblase 1999/2000 mit nicht so vielen Schulden funktioniert hat&#8221;; geht man von 15-20% Eigenkapital-Verzinsung im Venture Capital aus, so waren diese auf dem Papier der Business Pläne 1999/2000 vorhanden, real stellte sich die Verzinsung bei den meisten Unternehmen nicht ein, sprich, das Eigenkapital wurde extrem günstig vergeben, im Endeffekt sogar günstiger als Kredit (grundsätzliche Verpflichtung zu Zins), weil es ja keinen Zwang zur Dividende gibt)<br />
b) eine Geschichte z.B. &#8220;new economy&#8221; in 1999/2000 oder Südsee-Bubble im 18. Jahrhundert<br />
c) und dann ein selbstverstärkender, psychologischer Effekt im Sinne von &#8220;der Preis geht hoch, auch ich springe noch auf&#8221; oder &#8220;wenn die anderen das machen, möchte man außen vor sein, also springt man auch noch auf den Trend&#8221;</p>
<p>Dank für die zahlreichen Blog-Einträge und herzliche Grüße</p>
<p>Ulrich Köhler</p>
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