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	Kommentare zu: So ist es: &#8220;Die Krise des Jahres 2008 holt uns wieder ein&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Jan 2019 20:39:58 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Christian		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58805</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 20:39:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

@Christoph Naujoks:

ich glaube wir sind uns einig, dass die derzeitige Situation verzwickt ist. Hier ist mein Verständnis:

Prinzipiell kann ich hohe Verbindlichkeiten durch zwei Wege loswerden: präferiert durch Umwandlung in Eigenkapital ohne das Vermögen anzutasten (Passivtausch); alternativ durch Ausfall, welcher auch einen Vermögensrückgang zur Folge hätte (Bilanzverkürzung).

Die Umwandlung in Eigenkapital kann durch produktive Verwendung der aufgenommenen Darlehen erzielt werden. Aktuell kaufen Manager jedoch lieber die Aktien der eigenen Firma zurück, um ihre eigenen Boni künstlich zu erhöhen. Weiterhin sind viele Zombi-Firmen unterwegs, die nicht einmal ausreichend produktiv sind, um die geringen Zinsen bedienen zu können (ihr Verständnis des größeren Nachschuldners passt super an dieser Stelle!).

Die angesprochene Umverteilung ist auch kein Selbstzweck (obwohl auch das in Ordnung wäre), sondern gleicht einem Nachfragestimulus aus der Privatwirtschaft, der wiederum Gewinne und somit Eigenkapital generiert. Alles unter der Annahme, dass weniger Vermögende prozentual mehr von ihrem Einkommen konsumieren als Hochvermögende.

Die Folgen einer Bilanzverkürzung können verheerend sein, aber auch moderat. Es kommt immer darauf an, wer die Gläubiger sind - überspitzt gesagt, vernichte ich Teile des Depots von Frau Klatten oder die kapitalgedeckte Altersversorgung zukünftiger Rentner? Sollten die ZBen Verbindlichkeiten erlassen, passiert erstmal nichts, denn sie können problemlos mit negativem Eigenkapital weiter arbeiten. Risiko ist aber, dass das Vertrauen in die Währung verloren geht und es zu Inflation kommt. Klüger ist es vermutlich daher, wenn die ZBen Staatspapiere einfach bis ins Unendliche prolongieren - das dürfte weniger auffällig sein.

Eine Reform des Geldsystems gerne - aber was tun? Haben Sie Ideen für eine Erneuerung? Oder eine Vermutung, wie es sich weiter entwickeln wird?

Im Falle von Griechenland und Argentinien (Anfang 2000) ist das BIP während der Staatsschuldenkrise jeweils um ca. 25% zurück gegangen. Dabei geht natürlich auch die Währung in die Knie, da der Währungskurs immer auch nur Ausdruck für die Stärke des Wirtschaftsraums ist; im Falle von Griechenland leider nicht genug, um wieder günstig produzieren zu können, ohne Löhne zu senken. 
Weiterhin öffnet so eine Staatskrise eine politische Dimension, zumindest im Falle von Griechenland: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-warum-china-milliarden-in-griechenland-investiert-1.3697298-4

In der Wüste nehme ich jedes Wasser, egal wer es mir gibt. Und von den Deutschen gab&#039;s nur Sand, denn Wasser musste gespart werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>@Christoph Naujoks:</p>
<p>ich glaube wir sind uns einig, dass die derzeitige Situation verzwickt ist. Hier ist mein Verständnis:</p>
<p>Prinzipiell kann ich hohe Verbindlichkeiten durch zwei Wege loswerden: präferiert durch Umwandlung in Eigenkapital ohne das Vermögen anzutasten (Passivtausch); alternativ durch Ausfall, welcher auch einen Vermögensrückgang zur Folge hätte (Bilanzverkürzung).</p>
<p>Die Umwandlung in Eigenkapital kann durch produktive Verwendung der aufgenommenen Darlehen erzielt werden. Aktuell kaufen Manager jedoch lieber die Aktien der eigenen Firma zurück, um ihre eigenen Boni künstlich zu erhöhen. Weiterhin sind viele Zombi-Firmen unterwegs, die nicht einmal ausreichend produktiv sind, um die geringen Zinsen bedienen zu können (ihr Verständnis des größeren Nachschuldners passt super an dieser Stelle!).</p>
<p>Die angesprochene Umverteilung ist auch kein Selbstzweck (obwohl auch das in Ordnung wäre), sondern gleicht einem Nachfragestimulus aus der Privatwirtschaft, der wiederum Gewinne und somit Eigenkapital generiert. Alles unter der Annahme, dass weniger Vermögende prozentual mehr von ihrem Einkommen konsumieren als Hochvermögende.</p>
<p>Die Folgen einer Bilanzverkürzung können verheerend sein, aber auch moderat. Es kommt immer darauf an, wer die Gläubiger sind &#8211; überspitzt gesagt, vernichte ich Teile des Depots von Frau Klatten oder die kapitalgedeckte Altersversorgung zukünftiger Rentner? Sollten die ZBen Verbindlichkeiten erlassen, passiert erstmal nichts, denn sie können problemlos mit negativem Eigenkapital weiter arbeiten. Risiko ist aber, dass das Vertrauen in die Währung verloren geht und es zu Inflation kommt. Klüger ist es vermutlich daher, wenn die ZBen Staatspapiere einfach bis ins Unendliche prolongieren &#8211; das dürfte weniger auffällig sein.</p>
<p>Eine Reform des Geldsystems gerne &#8211; aber was tun? Haben Sie Ideen für eine Erneuerung? Oder eine Vermutung, wie es sich weiter entwickeln wird?</p>
<p>Im Falle von Griechenland und Argentinien (Anfang 2000) ist das BIP während der Staatsschuldenkrise jeweils um ca. 25% zurück gegangen. Dabei geht natürlich auch die Währung in die Knie, da der Währungskurs immer auch nur Ausdruck für die Stärke des Wirtschaftsraums ist; im Falle von Griechenland leider nicht genug, um wieder günstig produzieren zu können, ohne Löhne zu senken.<br />
Weiterhin öffnet so eine Staatskrise eine politische Dimension, zumindest im Falle von Griechenland: <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-warum-china-milliarden-in-griechenland-investiert-1.3697298-4" rel="nofollow ugc">https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-warum-china-milliarden-in-griechenland-investiert-1.3697298-4</a></p>
<p>In der Wüste nehme ich jedes Wasser, egal wer es mir gibt. Und von den Deutschen gab&#8217;s nur Sand, denn Wasser musste gespart werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Naujoks		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58781</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Naujoks]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 17:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

Hallo Christian

Soweit einverstanden, eine gleichmässigere Verteilung der Einkommen und/oder Vermögen wäre für die Gesellschaft schon besser. Doch selbst wenn wir dahin kommen würden, vermute ich, dass das Problem nur hinausgeschoben würde. 

Warum? Weil es - so meine derzeitge Annahme - in einem Kreditgeldsystem immer einen (noch größeren) Nachschuldner braucht. Alles andere (gerechtere Verteilung, Schuldenabbau auf induvidueller Ebene, höhere Produktivität) bekämpfen bestenfalls die Symptome, aber nicht die Ursache, so mein Annahme. 

Also müsste das Geldsystem reformiert werden, wie hier immer wieder diskutiert. Entweder in Form von Vollgeld, oder, wie von Herrn Stöcker sowie im aktuellen Buch von Herrn Stelter angeregt durch nennenswerte Vermögensabgaben (Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer). 

Angennommen, die ZB´s würden ausstehende Schulden weiter aufkaufen und anschliessend sogar annulieren (ein Jubeljahr!) - die Folgen davon sind mir leider nicht klar, was das für die verschiedenen Assteklassen, Währungen, private Schulden und die Zinsen bedeuten könnte. Input sehr geschätzt. 

Viele Grüße

Christoph]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>Hallo Christian</p>
<p>Soweit einverstanden, eine gleichmässigere Verteilung der Einkommen und/oder Vermögen wäre für die Gesellschaft schon besser. Doch selbst wenn wir dahin kommen würden, vermute ich, dass das Problem nur hinausgeschoben würde. </p>
<p>Warum? Weil es &#8211; so meine derzeitge Annahme &#8211; in einem Kreditgeldsystem immer einen (noch größeren) Nachschuldner braucht. Alles andere (gerechtere Verteilung, Schuldenabbau auf induvidueller Ebene, höhere Produktivität) bekämpfen bestenfalls die Symptome, aber nicht die Ursache, so mein Annahme. </p>
<p>Also müsste das Geldsystem reformiert werden, wie hier immer wieder diskutiert. Entweder in Form von Vollgeld, oder, wie von Herrn Stöcker sowie im aktuellen Buch von Herrn Stelter angeregt durch nennenswerte Vermögensabgaben (Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer). </p>
<p>Angennommen, die ZB´s würden ausstehende Schulden weiter aufkaufen und anschliessend sogar annulieren (ein Jubeljahr!) &#8211; die Folgen davon sind mir leider nicht klar, was das für die verschiedenen Assteklassen, Währungen, private Schulden und die Zinsen bedeuten könnte. Input sehr geschätzt. </p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Christoph</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Naujoks		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58777</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Naujoks]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 16:38:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13585#comment-58777</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58523&quot;&gt;Johannes Börner&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Börner

herzlichen Dank für die Verlinkung des Videos. Ein wirklich sehr beeindruckender Vortrag. Selber habe ich während der Krise eine Weile gebraucht, die Ursachen zu finden: Moral Hazard aufgrund des Weiterverkaufs und Bündelung der Kredite, &quot;Outsourcing&quot; der Bewertung der Häuser, und, dass der Kreditnehmer einfach den Schlüssel abgeben kann und die Schuld los ist. 
Wenn ich aufmerksam genug war, hat Herr Schiff nicht oder nicht deutlich genug erwähnt, dass es Versicherungsgesellschaften wie die MBIA, AMBAC und FGIC waren, welche gegen Gebühr das AAA Rating sogar für die letzten Tranchen ermöglichten, siehe https://www.heise.de/tp/features/Unsichere-Versicherer-3417479.html.

So, nun wer ich mal schauen, was der Herr  Schiff zur aktuellen Lage zu sagen hat. 

Herzliche Grüße

Christoph Naujoks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58523">Johannes Börner</a>.</p>
<p>Hallo Herr Börner</p>
<p>herzlichen Dank für die Verlinkung des Videos. Ein wirklich sehr beeindruckender Vortrag. Selber habe ich während der Krise eine Weile gebraucht, die Ursachen zu finden: Moral Hazard aufgrund des Weiterverkaufs und Bündelung der Kredite, &#8220;Outsourcing&#8221; der Bewertung der Häuser, und, dass der Kreditnehmer einfach den Schlüssel abgeben kann und die Schuld los ist.<br />
Wenn ich aufmerksam genug war, hat Herr Schiff nicht oder nicht deutlich genug erwähnt, dass es Versicherungsgesellschaften wie die MBIA, AMBAC und FGIC waren, welche gegen Gebühr das AAA Rating sogar für die letzten Tranchen ermöglichten, siehe <a href="https://www.heise.de/tp/features/Unsichere-Versicherer-3417479.html" rel="nofollow ugc">https://www.heise.de/tp/features/Unsichere-Versicherer-3417479.html</a>.</p>
<p>So, nun wer ich mal schauen, was der Herr  Schiff zur aktuellen Lage zu sagen hat. </p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Christoph Naujoks</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58610</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 09:46:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13585#comment-58610</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

@Christoph Naujoks

Sie liegen aus meiner Sicht richtig, in der VWL spricht man üblicherweise von der Quantitätsgleichung Geldmenge*Umlaufgeschwindigkeit = Preisniveau*Transaktionen um den Zusammenhang von Geld und Gütern zu beschreiben. Mehr Transaktionen bedingen somit mehr Geld oder höhere Umlaufgeschwindigkeit.

Ihre beiden Möglichkeiten gehe ich mit, und um die Umlaufgeschwindigkeit zu erhöhen würde ich eine höhere Verteilungsgerechtigkeit anstreben, um den unteren Einkommensschichten mit der höchsten Konsumneigung mehr finanzielle Möglichkeiten einzuräumen. Seit den 70er Jahren wurde diese Umverteilung sukzessive abgebaut, einen schönen Überblick bietet der World Inequality Report: https://wir2018.wid.world/ (bitter für alle, die das American Business Model toll finden).

Meine Sichtweise war jedoch erstmal eher eine bilanzielle: wie wird Fremdkapital zu Eigenkapital?
Wenn wir von gleichbleibenden Preisen ausgehen, liegt der Schlüssel in der Produktivität, welche mathematisch nichts anderes ist als Output/Input (wohlgemerkt in Input- und Outputeinheiten, nicht in Euro). Wenn die Produktivität stimmt, ist es sinnvoll sich hoch zu verschulden, um mehr Input in den Maschinenraum geben zu können.

Aus meiner Sicht machen es sich heute viele Manager allerdings zu einfach und schauen rein auf ihre Euros. Um ihre Ziele zu erreichen erhöhen sie die Preise, um keine schmerzhaften Anpassungen im Maschinenraum machen zu müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>@Christoph Naujoks</p>
<p>Sie liegen aus meiner Sicht richtig, in der VWL spricht man üblicherweise von der Quantitätsgleichung Geldmenge*Umlaufgeschwindigkeit = Preisniveau*Transaktionen um den Zusammenhang von Geld und Gütern zu beschreiben. Mehr Transaktionen bedingen somit mehr Geld oder höhere Umlaufgeschwindigkeit.</p>
<p>Ihre beiden Möglichkeiten gehe ich mit, und um die Umlaufgeschwindigkeit zu erhöhen würde ich eine höhere Verteilungsgerechtigkeit anstreben, um den unteren Einkommensschichten mit der höchsten Konsumneigung mehr finanzielle Möglichkeiten einzuräumen. Seit den 70er Jahren wurde diese Umverteilung sukzessive abgebaut, einen schönen Überblick bietet der World Inequality Report: <a href="https://wir2018.wid.world/" rel="nofollow ugc">https://wir2018.wid.world/</a> (bitter für alle, die das American Business Model toll finden).</p>
<p>Meine Sichtweise war jedoch erstmal eher eine bilanzielle: wie wird Fremdkapital zu Eigenkapital?<br />
Wenn wir von gleichbleibenden Preisen ausgehen, liegt der Schlüssel in der Produktivität, welche mathematisch nichts anderes ist als Output/Input (wohlgemerkt in Input- und Outputeinheiten, nicht in Euro). Wenn die Produktivität stimmt, ist es sinnvoll sich hoch zu verschulden, um mehr Input in den Maschinenraum geben zu können.</p>
<p>Aus meiner Sicht machen es sich heute viele Manager allerdings zu einfach und schauen rein auf ihre Euros. Um ihre Ziele zu erreichen erhöhen sie die Preise, um keine schmerzhaften Anpassungen im Maschinenraum machen zu müssen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58600</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 07:40:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58502&quot;&gt;Zweifler&lt;/a&gt;.

@Zweifler: Peter Schiff ist ganz sicher ein Goldbug. Fairerweise muss man aber zugestehen, dass er das schon war, als Gold als Krisenmetall ziemlich &quot;out&quot; war. Er  ist wohl durch seinen Vater familiär vorgeprägt, wenn meine Informationen stimmen. Einfach mal auf youtube oder ähnlichen Plattformen anhören; er klingt mir eher wie ein Überzeugungstäter und weniger wie ein Profiverkäufer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58502">Zweifler</a>.</p>
<p>@Zweifler: Peter Schiff ist ganz sicher ein Goldbug. Fairerweise muss man aber zugestehen, dass er das schon war, als Gold als Krisenmetall ziemlich &#8220;out&#8221; war. Er  ist wohl durch seinen Vater familiär vorgeprägt, wenn meine Informationen stimmen. Einfach mal auf youtube oder ähnlichen Plattformen anhören; er klingt mir eher wie ein Überzeugungstäter und weniger wie ein Profiverkäufer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 00:24:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott

Sie können ihn nennen wie Sie wollen, es ist jedenfalls ein zutreffender Sachverhalt, dass Verschuldung das Wachstum erhöht bzw. erhöhen kann.

Mit Verweis darauf habe ich nicht behauptet, dass man sich NUR um des Wachstums willens verschulden sollte. 

Im Gegenteil: 

Sie haben sicher zur Kenntnis genommen, dass ich  hier am Blog u. a. eine Fiskalpolitik ablehne, die lediglich oder hauptsächlich des Wachstums wegen betrieben werden soll, etwa wie sie  M. Stöcker hier immer wieder vorschlägt mit Bezug auf Summers, Blanchard und andere. 

Außerdem habe auch ich darauf verwiesen, dass damit Probleme, die mit Verschuldung auftreten können, nicht gelöst sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>@ Richard Ott</p>
<p>Sie können ihn nennen wie Sie wollen, es ist jedenfalls ein zutreffender Sachverhalt, dass Verschuldung das Wachstum erhöht bzw. erhöhen kann.</p>
<p>Mit Verweis darauf habe ich nicht behauptet, dass man sich NUR um des Wachstums willens verschulden sollte. </p>
<p>Im Gegenteil: </p>
<p>Sie haben sicher zur Kenntnis genommen, dass ich  hier am Blog u. a. eine Fiskalpolitik ablehne, die lediglich oder hauptsächlich des Wachstums wegen betrieben werden soll, etwa wie sie  M. Stöcker hier immer wieder vorschlägt mit Bezug auf Summers, Blanchard und andere. </p>
<p>Außerdem habe auch ich darauf verwiesen, dass damit Probleme, die mit Verschuldung auftreten können, nicht gelöst sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58581</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 23:45:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13585#comment-58581</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

Das ist doch Vulgär-Keynesianismus. Natürlich erhöht Schuldenmachen das Wachstum - so lange, bis die Schulden zurückgezahlt werden müssen. Sie können die Schulden auch einfach prolongieren, aber das funktioniert nur mit Schulden in begrenzter Höhe, und auch nicht mit jedem Schuldner. Und selbst dann bekommen Sie bei steigenden Zinsen ein Budgetproblem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>Das ist doch Vulgär-Keynesianismus. Natürlich erhöht Schuldenmachen das Wachstum &#8211; so lange, bis die Schulden zurückgezahlt werden müssen. Sie können die Schulden auch einfach prolongieren, aber das funktioniert nur mit Schulden in begrenzter Höhe, und auch nicht mit jedem Schuldner. Und selbst dann bekommen Sie bei steigenden Zinsen ein Budgetproblem.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58579</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 22:51:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13585#comment-58579</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

@ Jacques et al. 

Ich glaube, dass mehr differenziert werden sollte. 

Deshalb noch einmal:

&#062;Langfristig orientiert sich die Wirtschaft nunmal am Produktivitätswachstum, Verschuldung sorgt nur für Wachstum überhalb dieses langfristigen Trends in der kurzen Frist.&#062;

Ich glaube, dass Verschuldung mehr bewirken kann als nur für Wachstum überhalb des langfristigen Trends des Produktivitätswachstums zu sorgen. 

Wenn Ressourcen brachliegen, z. B. bei hoher Arbeitslosigkeit, kann Verschuldung zwar nicht das gegebene Produktivitätswachstum schlagartig erhöhen, aber das Wachstum sehr wohl indem bisher brachliegende Ressourcen produktiv eingesetzt werden. Ob und unter welchen Bedingungen das geschieht, kann erst einmal unbeachtet bleiben. Es geht um die Möglichkeit. 

Zu den Möglichkeiten gehört auch, dass dieses Wachstumsplus auch bei einem insgesamt UNTER dem gegebenen langfristigen Trend des Produktivitätswachstums zu erreichen ist.  

Insoweit ist auch nicht Wachstum aus der Zukunft in die Gegenwart vorgezogen worden. 

&#062;Im Best Case können wir somit das Produktionspotential in einem Maße steigern, das wir auf einem höheren Produktivitätswachstumspfad landen&#062;

Wenn man diese richtige Aussage mit einbezieht, ergibt sich die m. A. n. die richtige Beurteilung von Verschuldung zu Wachstum: 

Wir können mit Verschuldung die Verfügbarkeit von Ressourcen bis zu einem Maximum erweitern und damit das Wachstum abhängig vom gegebenen Produktivitätswachstum kontinuierlich erhöhen.

Wir können das Wachstum darüber hinaus erhöhen, wenn wir durch Verschuldung den eingesetzten bzw. maximal nutzbaren Ressourcen-Mix so ändern, dass sich der Pfad des Produktivitätswachstums erhöht, ohne dass zugleich durch diese  Änderung der produzierende Kapitalstock stärker sinkt als sich der Pfad des Produktivitätswachstums erhöht. 

Selbst wenn das richtig ist, bleibt immer noch die Frage des Schuldenabbaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>@ Jacques et al. </p>
<p>Ich glaube, dass mehr differenziert werden sollte. </p>
<p>Deshalb noch einmal:</p>
<p>&gt;Langfristig orientiert sich die Wirtschaft nunmal am Produktivitätswachstum, Verschuldung sorgt nur für Wachstum überhalb dieses langfristigen Trends in der kurzen Frist.&gt;</p>
<p>Ich glaube, dass Verschuldung mehr bewirken kann als nur für Wachstum überhalb des langfristigen Trends des Produktivitätswachstums zu sorgen. </p>
<p>Wenn Ressourcen brachliegen, z. B. bei hoher Arbeitslosigkeit, kann Verschuldung zwar nicht das gegebene Produktivitätswachstum schlagartig erhöhen, aber das Wachstum sehr wohl indem bisher brachliegende Ressourcen produktiv eingesetzt werden. Ob und unter welchen Bedingungen das geschieht, kann erst einmal unbeachtet bleiben. Es geht um die Möglichkeit. </p>
<p>Zu den Möglichkeiten gehört auch, dass dieses Wachstumsplus auch bei einem insgesamt UNTER dem gegebenen langfristigen Trend des Produktivitätswachstums zu erreichen ist.  </p>
<p>Insoweit ist auch nicht Wachstum aus der Zukunft in die Gegenwart vorgezogen worden. </p>
<p>&gt;Im Best Case können wir somit das Produktionspotential in einem Maße steigern, das wir auf einem höheren Produktivitätswachstumspfad landen&gt;</p>
<p>Wenn man diese richtige Aussage mit einbezieht, ergibt sich die m. A. n. die richtige Beurteilung von Verschuldung zu Wachstum: </p>
<p>Wir können mit Verschuldung die Verfügbarkeit von Ressourcen bis zu einem Maximum erweitern und damit das Wachstum abhängig vom gegebenen Produktivitätswachstum kontinuierlich erhöhen.</p>
<p>Wir können das Wachstum darüber hinaus erhöhen, wenn wir durch Verschuldung den eingesetzten bzw. maximal nutzbaren Ressourcen-Mix so ändern, dass sich der Pfad des Produktivitätswachstums erhöht, ohne dass zugleich durch diese  Änderung der produzierende Kapitalstock stärker sinkt als sich der Pfad des Produktivitätswachstums erhöht. </p>
<p>Selbst wenn das richtig ist, bleibt immer noch die Frage des Schuldenabbaus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58576</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 21:33:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13585#comment-58576</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58528&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@globalvoterog:

Sie gehen von einem „Ideal-Volk“ aus, dass sich mit den Problemen der Gesellschaft beschäftigt und aktiv an deren Beseitigung mitwirkt. Dieses Ideal-Volk gibt es nicht mal ansatzweise, was man bedauern kann. Was meinen Sie, warum es so ist, wie es ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58528">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@globalvoterog:</p>
<p>Sie gehen von einem „Ideal-Volk“ aus, dass sich mit den Problemen der Gesellschaft beschäftigt und aktiv an deren Beseitigung mitwirkt. Dieses Ideal-Volk gibt es nicht mal ansatzweise, was man bedauern kann. Was meinen Sie, warum es so ist, wie es ist?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jacques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58574</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 21:16:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

@ Christoph Naujoks: 

Stellen wir uns doch einfach mal eine Welt OHNE Kredit vor.
Der einzige Weg für ein Wirtschaftssubjekt sein Einkommen zu steigern, ist seine Produktivität zu steigern. Das kann bedeuten, es muss einfach länger arbeiten oder mehr Arbeit in der gleichen Zeit verrichten, um mehr Einkommen zu generieren. Produktivitätswachstum ist hier der einzige Weg das Einkommen zu steigern. 

MIT Kredit kann ich mein Einkommen ohne Mehrarbeit steigern, indem ich einen Kredit aufnehme um damit zu konsumieren. Leider muss ich den Kredit zurückzahlen, wodurch ich in der Zukunft weniger konsumieren kann. Das Problem liegt also in der Kreditnutzung. Kredit für Produktives ist prinzipiell gut, da es mein Einkommen in der Zukunft potentiell erhöht (Weiterbildung zum Beispiel). Kredit für Konsum, so wie ein Autokauf ist dem Produktivitätswachstum in keiner Weise dienlich. Um die Schulden zu reduzieren muss der Staat weg vom Konsum und hin zu Investitionen für die zukünftige Produktivität. Im Best Case können wir somit das Produktionspotential in einem Maße steigern, das wir auf einem höheren Produktivitätswachstumspfad landen und damit Schulden abbauen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>@ Christoph Naujoks: </p>
<p>Stellen wir uns doch einfach mal eine Welt OHNE Kredit vor.<br />
Der einzige Weg für ein Wirtschaftssubjekt sein Einkommen zu steigern, ist seine Produktivität zu steigern. Das kann bedeuten, es muss einfach länger arbeiten oder mehr Arbeit in der gleichen Zeit verrichten, um mehr Einkommen zu generieren. Produktivitätswachstum ist hier der einzige Weg das Einkommen zu steigern. </p>
<p>MIT Kredit kann ich mein Einkommen ohne Mehrarbeit steigern, indem ich einen Kredit aufnehme um damit zu konsumieren. Leider muss ich den Kredit zurückzahlen, wodurch ich in der Zukunft weniger konsumieren kann. Das Problem liegt also in der Kreditnutzung. Kredit für Produktives ist prinzipiell gut, da es mein Einkommen in der Zukunft potentiell erhöht (Weiterbildung zum Beispiel). Kredit für Konsum, so wie ein Autokauf ist dem Produktivitätswachstum in keiner Weise dienlich. Um die Schulden zu reduzieren muss der Staat weg vom Konsum und hin zu Investitionen für die zukünftige Produktivität. Im Best Case können wir somit das Produktionspotential in einem Maße steigern, das wir auf einem höheren Produktivitätswachstumspfad landen und damit Schulden abbauen können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58570</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 20:50:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58564&quot;&gt;Christoph Naujoks&lt;/a&gt;.

@Herr Naujoks

&quot;MMT&quot; bedeutet eigentlich &quot;Modern Monetary Theory&quot;, das mit dem &quot;Magic Money Tree&quot; ist nur eine Verballhornung von mir.

Normalerweise halte ich Wikipedia ja bei aktuellen gesellschaftswissenschaftlichen Themen nicht mehr für eine ernstzunehmende Quelle da zunehmend Ideologie-verseucht, aber für einen ersten Überblick taugt es vielleicht gerade noch so: https://en.wikipedia.org/wiki/Modern_Monetary_Theory]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58564">Christoph Naujoks</a>.</p>
<p>@Herr Naujoks</p>
<p>&#8220;MMT&#8221; bedeutet eigentlich &#8220;Modern Monetary Theory&#8221;, das mit dem &#8220;Magic Money Tree&#8221; ist nur eine Verballhornung von mir.</p>
<p>Normalerweise halte ich Wikipedia ja bei aktuellen gesellschaftswissenschaftlichen Themen nicht mehr für eine ernstzunehmende Quelle da zunehmend Ideologie-verseucht, aber für einen ersten Überblick taugt es vielleicht gerade noch so: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Modern_Monetary_Theory" rel="nofollow ugc">https://en.wikipedia.org/wiki/Modern_Monetary_Theory</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Naujoks		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58567</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Naujoks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 20:39:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=13585#comment-58567</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526&quot;&gt;Jacques&lt;/a&gt;.

@ Christian. 

Das folgende dachte ich bisher auch immer: &quot;Schulden müssen auch aktuell nicht zwingend reduziert werden, es reicht, die Produktivität des Vermögens über den Zins zu erhöhen&quot;.

Doch aktuell frage ich mich, wo das Geld herkommen soll, mit dem die Produkte der erhöhten Produktivität gekauft wird?

Mir fallen nur zwei Möglichkeiten ein: neues Geld über Kreditschaffung oder erhöhte Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. 

Bitte um Replik.

Viele Grüße

Christoph Naujoks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-ist-es-die-krise-des-jahres-2008-holt-uns-wieder-ein/#comment-58526">Jacques</a>.</p>
<p>@ Christian. </p>
<p>Das folgende dachte ich bisher auch immer: &#8220;Schulden müssen auch aktuell nicht zwingend reduziert werden, es reicht, die Produktivität des Vermögens über den Zins zu erhöhen&#8221;.</p>
<p>Doch aktuell frage ich mich, wo das Geld herkommen soll, mit dem die Produkte der erhöhten Produktivität gekauft wird?</p>
<p>Mir fallen nur zwei Möglichkeiten ein: neues Geld über Kreditschaffung oder erhöhte Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. </p>
<p>Bitte um Replik.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Christoph Naujoks</p>
]]></content:encoded>
		
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	</channel>
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