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	Kommentare zu: Hans-Werner Sinn: Drucken oder Umverteilen	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Aug 2022 07:57:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-268009</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 07:57:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811&quot;&gt;PW&lt;/a&gt;.

@Herr Selig

&quot;Warum machen dann die Nettozahler Luxemburg, die Niederlande oder Österreich es genauso wie Deutschland? Ich gebe Ihnen ja recht, dass Griechenland oder Zypern sofort abspringen werden, wenn aus Deutschland kein Geld mehr kommt. Aber die Balten? Die Slowenen? Die Kroaten? Die vorgenannten Nettozahler? Die Iren? Die Finnen? &quot;

Da schmeißen Sie jetzt sehr unterschiedliche Staaten in einen großen Topf und unterstellen denen allen die gleichen Handlungsmotivationen. 

Luxemburg, Zypern und Irland profitieren massiv von der EU -auf Kosten aller anderen Staaten- weil sie das Anbieten von Steueroptimierung für in der EU operierende Konzerne oder reiche Privatpersonen zu ihrem Geschäftsmodell gemacht haben und ansonsten nicht viel Erwähnenswertes produzieren. Die treten niemals freiwillig aus.

In den Niederlanden und Österreich sind EU-kritische Parteien schon viel stärker als in Deutschland. Die FPÖ war schon mehrmals in Österreich an der Regierung beteiligt und in den Niederlanden finden Sie mit der PVV und vorher noch mit Pim Fortuyn die Prototypen der modernen EU-Skeptiker, die bei jeder Wahl so ungefähr 20% Stimmenanteil bekommen, je nach Stimmungslage. 

Die Finnen waren mal recht EU-kritisch, jetzt diktiert ihre geografische Lage ihre EU-Politik.  

Die baltischen Staaten sind sehr arm und klein und derzeit voller Russland-Hysterie, die treten auch nicht freiwillig aus. 

Slowenien und Kroatien sind relativ arm und relativ klein und haben auf dem Balkan viel hausgemachte Instabilität, die sie hoffen, durch eine Bindung an die EU abzumildern. Gleichzeitig wissen die aus ihrer Geschichte aber auch, wie man einen dysfunktionalen Vielvölker-Bundesstaat zersprengt, wenn die Transferlasten zu groß, die Inflation zu hoch und die Zentralverwaltung zu inkompetent werden. Damals in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien waren die Teilrepubliken Slowenien und Kroatien ja &quot;Nettozahler&quot;. Wenn der Leidensdruck zu groß ist und die relativen Nachteile zu offensichtlich werden, zieht auch ein kleiner Staat irgendwann die Reißleine. 

Gegenfrage für Sie: Wenn die EU angeblich so toll ist und sozialistische EU-Planwirtschaft dem &quot;Isolationismus&quot; vorzuziehen ist, wieso sind die Briten dann eigentlich ausgetreten und wieso zeigen die Schweiz und Norwegen kein Interesse an einem Eintritt? Wieso führen Dänemark, Schweden, Polen Tschechien und Ungarn als EU-Mitglieder nicht den Euro ein, um ihre Integration in die EU weiter voranzutreiben? (Bulgarien hingegen hat übrigens großes Interesse an einem Euro-Beitritt, am liebsten schon 2024...) Was ist mit Island?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811">PW</a>.</p>
<p>@Herr Selig</p>
<p>&#8220;Warum machen dann die Nettozahler Luxemburg, die Niederlande oder Österreich es genauso wie Deutschland? Ich gebe Ihnen ja recht, dass Griechenland oder Zypern sofort abspringen werden, wenn aus Deutschland kein Geld mehr kommt. Aber die Balten? Die Slowenen? Die Kroaten? Die vorgenannten Nettozahler? Die Iren? Die Finnen? &#8221;</p>
<p>Da schmeißen Sie jetzt sehr unterschiedliche Staaten in einen großen Topf und unterstellen denen allen die gleichen Handlungsmotivationen. </p>
<p>Luxemburg, Zypern und Irland profitieren massiv von der EU -auf Kosten aller anderen Staaten- weil sie das Anbieten von Steueroptimierung für in der EU operierende Konzerne oder reiche Privatpersonen zu ihrem Geschäftsmodell gemacht haben und ansonsten nicht viel Erwähnenswertes produzieren. Die treten niemals freiwillig aus.</p>
<p>In den Niederlanden und Österreich sind EU-kritische Parteien schon viel stärker als in Deutschland. Die FPÖ war schon mehrmals in Österreich an der Regierung beteiligt und in den Niederlanden finden Sie mit der PVV und vorher noch mit Pim Fortuyn die Prototypen der modernen EU-Skeptiker, die bei jeder Wahl so ungefähr 20% Stimmenanteil bekommen, je nach Stimmungslage. </p>
<p>Die Finnen waren mal recht EU-kritisch, jetzt diktiert ihre geografische Lage ihre EU-Politik.  </p>
<p>Die baltischen Staaten sind sehr arm und klein und derzeit voller Russland-Hysterie, die treten auch nicht freiwillig aus. </p>
<p>Slowenien und Kroatien sind relativ arm und relativ klein und haben auf dem Balkan viel hausgemachte Instabilität, die sie hoffen, durch eine Bindung an die EU abzumildern. Gleichzeitig wissen die aus ihrer Geschichte aber auch, wie man einen dysfunktionalen Vielvölker-Bundesstaat zersprengt, wenn die Transferlasten zu groß, die Inflation zu hoch und die Zentralverwaltung zu inkompetent werden. Damals in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien waren die Teilrepubliken Slowenien und Kroatien ja &#8220;Nettozahler&#8221;. Wenn der Leidensdruck zu groß ist und die relativen Nachteile zu offensichtlich werden, zieht auch ein kleiner Staat irgendwann die Reißleine. </p>
<p>Gegenfrage für Sie: Wenn die EU angeblich so toll ist und sozialistische EU-Planwirtschaft dem &#8220;Isolationismus&#8221; vorzuziehen ist, wieso sind die Briten dann eigentlich ausgetreten und wieso zeigen die Schweiz und Norwegen kein Interesse an einem Eintritt? Wieso führen Dänemark, Schweden, Polen Tschechien und Ungarn als EU-Mitglieder nicht den Euro ein, um ihre Integration in die EU weiter voranzutreiben? (Bulgarien hingegen hat übrigens großes Interesse an einem Euro-Beitritt, am liebsten schon 2024&#8230;) Was ist mit Island?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-268003</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 07:11:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-268003</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267902&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@D.Tischer

Nur soviel:
Meine Absicht war, darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Maßnahmen der EZB mehr und mehr um Feuerwehrmassnahmen gegen akute Probleme handelt, die einen unverzüglichen Handlungsbedarf auslösen und deren Ursache in früheren Eingriffen zu suchen ist.

Die EZB ist gefangen in einer Interventionsspirale, die sich immer schneller drehen muss.

Die Diskussion tut aber immer noch so, als hätten wir funktionierende Märkte oder als gäbe es Möglichkeiten, den fortschreitenden Kontrollverlust aufzuhalten.

Und natürlich findet sich zu jeder Eskalationsstufe eine schlüssig begründete Rechtfertigung.

Viel dringender wäre eine Diskussion darüber, wie eine geordnete Insolvenz des Eurosystems aussehen könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267902">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@D.Tischer</p>
<p>Nur soviel:<br />
Meine Absicht war, darauf hinzuweisen, dass es sich bei den Maßnahmen der EZB mehr und mehr um Feuerwehrmassnahmen gegen akute Probleme handelt, die einen unverzüglichen Handlungsbedarf auslösen und deren Ursache in früheren Eingriffen zu suchen ist.</p>
<p>Die EZB ist gefangen in einer Interventionsspirale, die sich immer schneller drehen muss.</p>
<p>Die Diskussion tut aber immer noch so, als hätten wir funktionierende Märkte oder als gäbe es Möglichkeiten, den fortschreitenden Kontrollverlust aufzuhalten.</p>
<p>Und natürlich findet sich zu jeder Eskalationsstufe eine schlüssig begründete Rechtfertigung.</p>
<p>Viel dringender wäre eine Diskussion darüber, wie eine geordnete Insolvenz des Eurosystems aussehen könnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-268000</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 06:41:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-268000</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811&quot;&gt;PW&lt;/a&gt;.

@Herrn Ott:

Warum machen dann die Nettozahler Luxemburg, die Niederlande oder Österreich es genauso wie Deutschland? Ich gebe Ihnen ja recht, dass Griechenland oder Zypern sofort abspringen werden, wenn aus Deutschland kein Geld mehr kommt. Aber die Balten? Die Slowenen? Die Kroaten? Die vorgenannten Nettozahler? Die Iren? Die Finnen? 

Glaube ich nicht. Die sind zu klein oder hängen zu stark von Deutschland ab oder haben Angst vor den Russen oder sind genauso gestrickt wie die Deutschen. 

Die endgültige Entscheidung trifft m.E. Frankreich als letzte Atommacht und letzte national Instanz in Brüssel. Wenn die Franzosen gehen, war es das. Aber auch Italien, Polen und Spanien haben erheblichen Einfluss und können zumindest ein Wackeln auslösen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811">PW</a>.</p>
<p>@Herrn Ott:</p>
<p>Warum machen dann die Nettozahler Luxemburg, die Niederlande oder Österreich es genauso wie Deutschland? Ich gebe Ihnen ja recht, dass Griechenland oder Zypern sofort abspringen werden, wenn aus Deutschland kein Geld mehr kommt. Aber die Balten? Die Slowenen? Die Kroaten? Die vorgenannten Nettozahler? Die Iren? Die Finnen? </p>
<p>Glaube ich nicht. Die sind zu klein oder hängen zu stark von Deutschland ab oder haben Angst vor den Russen oder sind genauso gestrickt wie die Deutschen. </p>
<p>Die endgültige Entscheidung trifft m.E. Frankreich als letzte Atommacht und letzte national Instanz in Brüssel. Wenn die Franzosen gehen, war es das. Aber auch Italien, Polen und Spanien haben erheblichen Einfluss und können zumindest ein Wackeln auslösen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267996</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 05:32:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267996</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811&quot;&gt;PW&lt;/a&gt;.

@Herr Selig

&quot;die Mehrheit geht in Richtung &#039;ever closer union&#039; und verarmt zur Not gemeinsam in einer sozialistischen Planwirtschaft, bevor sie sich für Isolationismus entscheidet.&quot;

In Deutschland anscheinend schon - aber im Rest der EU ist die Beliebtheit der sozialistischen, aus Brüssel gelenkten, Planwirtschaft direkt proportional zur Höhe der erhaltenen Transferzahlungen aus Deutschland. 

Wenn Deutschland finanziell ausgelutscht ist, springen die ab. In einem Bundesstaat mit Deutschland wollen andere Völker garantiert nicht freiwillig leben, wenn die Deutschen nur belehren und den Blockwart machen und nicht auch bezahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811">PW</a>.</p>
<p>@Herr Selig</p>
<p>&#8220;die Mehrheit geht in Richtung &#8216;ever closer union&#8217; und verarmt zur Not gemeinsam in einer sozialistischen Planwirtschaft, bevor sie sich für Isolationismus entscheidet.&#8221;</p>
<p>In Deutschland anscheinend schon &#8211; aber im Rest der EU ist die Beliebtheit der sozialistischen, aus Brüssel gelenkten, Planwirtschaft direkt proportional zur Höhe der erhaltenen Transferzahlungen aus Deutschland. </p>
<p>Wenn Deutschland finanziell ausgelutscht ist, springen die ab. In einem Bundesstaat mit Deutschland wollen andere Völker garantiert nicht freiwillig leben, wenn die Deutschen nur belehren und den Blockwart machen und nicht auch bezahlen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267927</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 11:08:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267927</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811&quot;&gt;PW&lt;/a&gt;.

@PW: Senken Sie mal Ihren Blutdruck. Ich habe nicht gesagt, dass ich einen Bundesstaat EU gut finde. Ich habe nur festgestellt, dass es immer mehr darauf hinausläuft. Wenn Sie es nicht glauben, schauen Sie sich den Anteil der Gesetze an, die der deutsche Bundestag noch in Eigenregie machen kann.

Und wenn Sie glauben, dass der Dexit im Volk beliebt ist, beobachten Sie mal die Entwicklung der Wahlergebnisse der AFD der letzten 2 Jahre; die gehen langsam aber stetig bergab.

Ob es Ihnen passt oder nicht, die Mehrheit geht in Richtung &quot;ever closer union&quot; und verarmt zur Not gemeinsam in einer sozialistischen Planwirtschaft, bevor sie sich für Isolationismus entscheidet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267811">PW</a>.</p>
<p>@PW: Senken Sie mal Ihren Blutdruck. Ich habe nicht gesagt, dass ich einen Bundesstaat EU gut finde. Ich habe nur festgestellt, dass es immer mehr darauf hinausläuft. Wenn Sie es nicht glauben, schauen Sie sich den Anteil der Gesetze an, die der deutsche Bundestag noch in Eigenregie machen kann.</p>
<p>Und wenn Sie glauben, dass der Dexit im Volk beliebt ist, beobachten Sie mal die Entwicklung der Wahlergebnisse der AFD der letzten 2 Jahre; die gehen langsam aber stetig bergab.</p>
<p>Ob es Ihnen passt oder nicht, die Mehrheit geht in Richtung &#8220;ever closer union&#8221; und verarmt zur Not gemeinsam in einer sozialistischen Planwirtschaft, bevor sie sich für Isolationismus entscheidet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267902</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 07:45:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ jobi

 Prof. Sinn:

&quot;Das ist sehr problematisch, weil Zins-Spreads zu einem funktionierenden Kapitalmarkt und zu einer funktionierenden Föderation gehören. (…)&quot;

Ich dazu:

&quot;Das ist FALSCH.

Denn eine funktionierende Föderation NUR dann ÜBERLEBEN kann, wenn es keine bzw. nur geringe Zins-Spreads gibt und DAHER dafür gesorgt werden muss, dass es sie gibt, wenn man die Föderation am Überleben halten will, gehören Zins-Spreads NICHT zu einem funktionierenden Kapitalmarkt.&quot;

Sie:

&quot;Die Aussage ist falsch, allerdings aus einem anderen Grund:

Der Finanzmarkt verträgt keine Zins-Spreads, weil das Volumen italienischer Staatstitel, die im Repomarkt als Sicherheiten dienen, nach “whatever it takes” inzwischen doppelt so hoch ist wie der Anteil der Bundesanleihen.&quot;

Ich verstehe Ihre Aussage nicht.

1. WIDERSPRECHEN Sie meiner Begründung, dass Prof. Sinn falsch liegt, weil NUR Ihre Auffassung richtig ist 

oder

haben Sie nur eine ANDERE Sicht auf das Problem, mit der Sie AUCH feststellen, dass die Sicht von Prof. Sinn falsch ist?

Anmerkung, nebenbei:

Philipp Heimberger hat im Handelsblatt – ausdrücklich und namentlich gegen Dr. Stelter argumentierend – FÜR die EZB-Käufe italienischer Anleihen ausgesprochen, weil „Deutschland einen unverdienten Vorteil“ habe und die EZB dazu beitrage, „strukturelle Vor- und Nacheile im Euro-Raum auszugleichen“. 

Keine Diskussionen hier, ob der Vorteil, den wir haben, UNVERDIENT ist oder nicht. 

Ja, die EZB gleicht STURKTURELLE Verwerfungen aus.

MUSS sie das – ist es ihre AUFGABE?

Nein, es wäre eine POLITISCHE.

Wenn die Politik aber UNFÄHIG ist, den strukturbedingten Verfall der Eurozone/EU aufzuhalten, dann MUSS sie es tun, weil es keine andere Institution kann – WENN man den Verfall verhindern will. 

Heimberger nimmt damit meine Position ein, d. h. er akzeptiert wie ich die Prämisse, dass die EZB die Stabilität von Eurozone/EU sichert. 

Das hat übrigens auch Prof. Huber im letzten Podcast gesagt. 

2. Ihre Auffassung 

Ich verstehe nicht, was es heißen soll, der „Finanzmarkt VERTRÄGTE NICHT“.

Ihre Begründung, dass das VOLUMEN italienischer Staatsanleihen im Repro-Markt doppelt so hoch ist wie der Anteil der Bundesanleihen, ist nachvollziehbar. 

Warum ist das so?

WEIL die EZB eingegriffen hat mit KÄUFEN italienische Staatsanleihen über dem Kapitalschlüssel hinaus, diese damit als SICHER bewertet werden und Italien aufgrund der durch die EZB niedrig gehaltenen Zinskosten mehr Anleihen ausgeben kann, als sie es ohne dies Käufe könnte.

NICHT sichere italienische Anleihen, die aufgrund der EZB-Käufe als sicher GELTEN, sind eine gute Sicherheit für die Märkte.

Wenn ich mit dieser Erklärung richtig liege, dann kann sich Prof. Sinn bestätigt fühlen.

Was ist Ihre Erklärung, wenn mein falsch sein sollte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ jobi</p>
<p> Prof. Sinn:</p>
<p>&#8220;Das ist sehr problematisch, weil Zins-Spreads zu einem funktionierenden Kapitalmarkt und zu einer funktionierenden Föderation gehören. (…)&#8221;</p>
<p>Ich dazu:</p>
<p>&#8220;Das ist FALSCH.</p>
<p>Denn eine funktionierende Föderation NUR dann ÜBERLEBEN kann, wenn es keine bzw. nur geringe Zins-Spreads gibt und DAHER dafür gesorgt werden muss, dass es sie gibt, wenn man die Föderation am Überleben halten will, gehören Zins-Spreads NICHT zu einem funktionierenden Kapitalmarkt.&#8221;</p>
<p>Sie:</p>
<p>&#8220;Die Aussage ist falsch, allerdings aus einem anderen Grund:</p>
<p>Der Finanzmarkt verträgt keine Zins-Spreads, weil das Volumen italienischer Staatstitel, die im Repomarkt als Sicherheiten dienen, nach “whatever it takes” inzwischen doppelt so hoch ist wie der Anteil der Bundesanleihen.&#8221;</p>
<p>Ich verstehe Ihre Aussage nicht.</p>
<p>1. WIDERSPRECHEN Sie meiner Begründung, dass Prof. Sinn falsch liegt, weil NUR Ihre Auffassung richtig ist </p>
<p>oder</p>
<p>haben Sie nur eine ANDERE Sicht auf das Problem, mit der Sie AUCH feststellen, dass die Sicht von Prof. Sinn falsch ist?</p>
<p>Anmerkung, nebenbei:</p>
<p>Philipp Heimberger hat im Handelsblatt – ausdrücklich und namentlich gegen Dr. Stelter argumentierend – FÜR die EZB-Käufe italienischer Anleihen ausgesprochen, weil „Deutschland einen unverdienten Vorteil“ habe und die EZB dazu beitrage, „strukturelle Vor- und Nacheile im Euro-Raum auszugleichen“. </p>
<p>Keine Diskussionen hier, ob der Vorteil, den wir haben, UNVERDIENT ist oder nicht. </p>
<p>Ja, die EZB gleicht STURKTURELLE Verwerfungen aus.</p>
<p>MUSS sie das – ist es ihre AUFGABE?</p>
<p>Nein, es wäre eine POLITISCHE.</p>
<p>Wenn die Politik aber UNFÄHIG ist, den strukturbedingten Verfall der Eurozone/EU aufzuhalten, dann MUSS sie es tun, weil es keine andere Institution kann – WENN man den Verfall verhindern will. </p>
<p>Heimberger nimmt damit meine Position ein, d. h. er akzeptiert wie ich die Prämisse, dass die EZB die Stabilität von Eurozone/EU sichert. </p>
<p>Das hat übrigens auch Prof. Huber im letzten Podcast gesagt. </p>
<p>2. Ihre Auffassung </p>
<p>Ich verstehe nicht, was es heißen soll, der „Finanzmarkt VERTRÄGTE NICHT“.</p>
<p>Ihre Begründung, dass das VOLUMEN italienischer Staatsanleihen im Repro-Markt doppelt so hoch ist wie der Anteil der Bundesanleihen, ist nachvollziehbar. </p>
<p>Warum ist das so?</p>
<p>WEIL die EZB eingegriffen hat mit KÄUFEN italienische Staatsanleihen über dem Kapitalschlüssel hinaus, diese damit als SICHER bewertet werden und Italien aufgrund der durch die EZB niedrig gehaltenen Zinskosten mehr Anleihen ausgeben kann, als sie es ohne dies Käufe könnte.</p>
<p>NICHT sichere italienische Anleihen, die aufgrund der EZB-Käufe als sicher GELTEN, sind eine gute Sicherheit für die Märkte.</p>
<p>Wenn ich mit dieser Erklärung richtig liege, dann kann sich Prof. Sinn bestätigt fühlen.</p>
<p>Was ist Ihre Erklärung, wenn mein falsch sein sollte?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267897</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 06:56:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267897</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ jürgen p
&quot;&quot;supervernetzen sich selbststeuernden Fabriken“ keineswegs neu&quot;&quot;

soll damit das rad neu erfunden werden?

wenn ich banal das stromnetz, oder die globalisierung vor corona, ansehe, so sind diese höchst komplexe, vernetzte systeme auch extrem anfällig.

solange sie funktionieren, sind diese sehr effektiv.
wenn sie stocken (zb. lieferkettenrisse, lockdown etc) dann wirken diese katastrophal, bis tödlich.

die aktuelle entwicklung ist ein gutes beispiel, dass regionale &quot;wirtschafts-zellen&quot; am besten und nachhaltig funktionieren.

leider steht der wachstumszwang (folge aus dem schuldgeldsystem), einer stabiler wirtschafts-gesellschaft entgegen.

es gilt das prinip:
alles was machbar ist, ist noch lange nicht gut und immer sinnvoll für die menschheit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ jürgen p<br />
&#8220;&#8221;supervernetzen sich selbststeuernden Fabriken“ keineswegs neu&#8221;&#8221;</p>
<p>soll damit das rad neu erfunden werden?</p>
<p>wenn ich banal das stromnetz, oder die globalisierung vor corona, ansehe, so sind diese höchst komplexe, vernetzte systeme auch extrem anfällig.</p>
<p>solange sie funktionieren, sind diese sehr effektiv.<br />
wenn sie stocken (zb. lieferkettenrisse, lockdown etc) dann wirken diese katastrophal, bis tödlich.</p>
<p>die aktuelle entwicklung ist ein gutes beispiel, dass regionale &#8220;wirtschafts-zellen&#8221; am besten und nachhaltig funktionieren.</p>
<p>leider steht der wachstumszwang (folge aus dem schuldgeldsystem), einer stabiler wirtschafts-gesellschaft entgegen.</p>
<p>es gilt das prinip:<br />
alles was machbar ist, ist noch lange nicht gut und immer sinnvoll für die menschheit</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Beobachter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267895</link>

		<dc:creator><![CDATA[Beobachter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 06:14:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267895</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Im Prinzip haben Ott und JürgenP beide recht. 
Natürlich kann eine hochentwickelte Technik nicht ohne gesicherte, grundlastfähige Energie betrieben werden. Billige Energie ist außerdem Voraussetzung für Wohlstand. Die sog. Energiewende ist in dieser Hinsicht eine Katastrophe.
Andererseits ist es richtig, dass die Produktivität schlecht ist, und einiges andere auch im Argen liegt. JürgenP verkennt aber, warum das so ist. Es liegt am Gesamtsystem BRD, mit überregulierter Bürokratie, leistungsfeindlicher Politik, sozialer Hängematte mit falschen Anreizen, etc. Und es ist richtig, dass angestellte, und auch noch überbezahlte Manager gegenüber inhabergeführten Unternehmen nur abfallen können.
Die Geldpolitik ist da doch nur ein Randaspekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831">Richard Ott</a>.</p>
<p>Im Prinzip haben Ott und JürgenP beide recht.<br />
Natürlich kann eine hochentwickelte Technik nicht ohne gesicherte, grundlastfähige Energie betrieben werden. Billige Energie ist außerdem Voraussetzung für Wohlstand. Die sog. Energiewende ist in dieser Hinsicht eine Katastrophe.<br />
Andererseits ist es richtig, dass die Produktivität schlecht ist, und einiges andere auch im Argen liegt. JürgenP verkennt aber, warum das so ist. Es liegt am Gesamtsystem BRD, mit überregulierter Bürokratie, leistungsfeindlicher Politik, sozialer Hängematte mit falschen Anreizen, etc. Und es ist richtig, dass angestellte, und auch noch überbezahlte Manager gegenüber inhabergeführten Unternehmen nur abfallen können.<br />
Die Geldpolitik ist da doch nur ein Randaspekt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267894</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 06:06:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267894</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267796&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Meine Kritik richtet sich gegen das Wunschdenken von Prof. Sinn, der von PROTESTSTÜRMEN redet. Er ist dabei, seine Reputation zu verspielen.&quot;

Ach Gott, gehts auch ne Nummer kleiner?

1988 hätte auch niemand &quot;mit Reputation&quot; erwartet, dass es kurze Zeit später &quot;PROTESTSTÜRME&quot; in der DDR geben könnte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267796">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Meine Kritik richtet sich gegen das Wunschdenken von Prof. Sinn, der von PROTESTSTÜRMEN redet. Er ist dabei, seine Reputation zu verspielen.&#8221;</p>
<p>Ach Gott, gehts auch ne Nummer kleiner?</p>
<p>1988 hätte auch niemand &#8220;mit Reputation&#8221; erwartet, dass es kurze Zeit später &#8220;PROTESTSTÜRME&#8221; in der DDR geben könnte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267891</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 05:30:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267813&quot;&gt;PW&lt;/a&gt;.

@PW  &quot;und amtlich, gescheitert&quot;.   OK. Bin kein Ökonom, sondern Inschienör, und muss das alles Glauben, was Prof. Sinn &#038; Co schreiben. Bei den Technikern passiert es auch mal, dass etwas scheitert (selten, wie bei den Ökonomen ..., wer gibt das schon gerne zu). 

Doof sind diejenigen, die mit denselben Methoden &#038; Mitteln das &quot;Problem&quot; nochmal versuchen zu lösen. Wenn bei den Techniker etwas richtig schief läuft, wurde zumeist das &quot;Gesamtsystem&quot; nicht richtig verstanden. Offensichtlich bemängelt Mr./Mrs. Komol das bei den Ökonomen auch. Um es richtig zu verstehen, muss man nun mal methodisch richtig vorgehen. Darauf zielen die Fragen. 

Vielleicht hat Mr./Mrs. Komol / haben die Ökonomen dazu etwas zu bieten, was den Technikern weiterhilft ... Allerdings, ehrlich: ich fürchte nicht, so wie die sich andauernd in Desaster reinreiten. 

Umgekehrt könnte ich mir was vorstellen. Naja, auf zum nächsten Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267813">PW</a>.</p>
<p>@PW  &#8220;und amtlich, gescheitert&#8221;.   OK. Bin kein Ökonom, sondern Inschienör, und muss das alles Glauben, was Prof. Sinn &amp; Co schreiben. Bei den Technikern passiert es auch mal, dass etwas scheitert (selten, wie bei den Ökonomen &#8230;, wer gibt das schon gerne zu). </p>
<p>Doof sind diejenigen, die mit denselben Methoden &amp; Mitteln das &#8220;Problem&#8221; nochmal versuchen zu lösen. Wenn bei den Techniker etwas richtig schief läuft, wurde zumeist das &#8220;Gesamtsystem&#8221; nicht richtig verstanden. Offensichtlich bemängelt Mr./Mrs. Komol das bei den Ökonomen auch. Um es richtig zu verstehen, muss man nun mal methodisch richtig vorgehen. Darauf zielen die Fragen. </p>
<p>Vielleicht hat Mr./Mrs. Komol / haben die Ökonomen dazu etwas zu bieten, was den Technikern weiterhilft &#8230; Allerdings, ehrlich: ich fürchte nicht, so wie die sich andauernd in Desaster reinreiten. </p>
<p>Umgekehrt könnte ich mir was vorstellen. Naja, auf zum nächsten Thema.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267888</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 05:15:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267888</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@JürgenP

&quot;Es ist fast tragisch, dass Sie gute Ideen im ersten Durchgang mit „gehtnicht wg. Energie“ labeln und dann ad Akta legen.&quot;

Nein, das ist einfach nur realistisch. Ohne grundlastfähige Energieversorgung keine industrielle Produktion, schon gar keine &quot;supervernetzte&quot;, hoch automatisierte und &quot;sich selbst steuernde&quot;.  

Da hilft auch kein Technobabble. 

&quot;Eben weil auch andere, die Excel-Manager, die richtigen Grundgedanken (Mr. / Mrs. Komol, resp. des Prof. Warnecke) schnell ad Akta legten und sich stattdessen mit „Auslands-Outsourcing“ ganzer Produktionslinien beschäftigen.&quot;

Deutschland hat mittlerweile die höchsten Strompreise auf der ganzen Welt. Weshalb werden die von Ihnen so verschmähten Excel-Manager wohl Produktionslinien, die viel Strom verbrauchen, ins Ausland verlagern wollen? Na, fällt Ihnen ein Grund dafür ein?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831">Richard Ott</a>.</p>
<p>@JürgenP</p>
<p>&#8220;Es ist fast tragisch, dass Sie gute Ideen im ersten Durchgang mit „gehtnicht wg. Energie“ labeln und dann ad Akta legen.&#8221;</p>
<p>Nein, das ist einfach nur realistisch. Ohne grundlastfähige Energieversorgung keine industrielle Produktion, schon gar keine &#8220;supervernetzte&#8221;, hoch automatisierte und &#8220;sich selbst steuernde&#8221;.  </p>
<p>Da hilft auch kein Technobabble. </p>
<p>&#8220;Eben weil auch andere, die Excel-Manager, die richtigen Grundgedanken (Mr. / Mrs. Komol, resp. des Prof. Warnecke) schnell ad Akta legten und sich stattdessen mit „Auslands-Outsourcing“ ganzer Produktionslinien beschäftigen.&#8221;</p>
<p>Deutschland hat mittlerweile die höchsten Strompreise auf der ganzen Welt. Weshalb werden die von Ihnen so verschmähten Excel-Manager wohl Produktionslinien, die viel Strom verbrauchen, ins Ausland verlagern wollen? Na, fällt Ihnen ein Grund dafür ein?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267851</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 20:57:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=26003#comment-267851</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@foxxly  &quot;verstärkte und schnellere umverteilung von reichtum in wenigere hände&quot;

Das Eine (= hochproduktive Strukturen entwickeln) ist vom Anderen (= den Output gerecht zu verteilen) zu trennen, um Konfusion zu vermeiden.  

&quot;technisch machbar&quot;  &#062;  Vernetzen ist &quot;technisch&quot; gar kein Problem. Allerdings ist DAS nicht die Problemlösung, um die es hier geht im Sinne der Entwicklung hochproduktiver, vernetzter selbstorganisierender Systeme. Die funktionieren anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sinn-drucken-oder-umverteilen/#comment-267831">Richard Ott</a>.</p>
<p>@foxxly  &#8220;verstärkte und schnellere umverteilung von reichtum in wenigere hände&#8221;</p>
<p>Das Eine (= hochproduktive Strukturen entwickeln) ist vom Anderen (= den Output gerecht zu verteilen) zu trennen, um Konfusion zu vermeiden.  </p>
<p>&#8220;technisch machbar&#8221;  &gt;  Vernetzen ist &#8220;technisch&#8221; gar kein Problem. Allerdings ist DAS nicht die Problemlösung, um die es hier geht im Sinne der Entwicklung hochproduktiver, vernetzter selbstorganisierender Systeme. Die funktionieren anders.</p>
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