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	Kommentare zu: Sieben (gute) Thesen zur Eurozone	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Oct 2017 08:13:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27170</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 08:13:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27150&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt;.

Bin Ihrer Meinung.

Es wird mit dem Konsumieren nicht funktionieren, weil zu viele Menschen ALTERSSPAREN betreiben aus der Besorgnis,  am Ende hilf- und mittellos dazustehen. 

Das gilt übrigens auch für Helikoptergeld. 

Es würde wahrscheinlich funktionieren, wenn das Bargeld abgeschafft ist.

Dann könnte die finanzielle Repression durch die REGIERUNG betrieben werden mittels Besteuerung von Bankeinlagen.

Allerdings würde es dann vermutlich auch gewaltigen politischen Widerstand geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27150">Markus</a>.</p>
<p>Bin Ihrer Meinung.</p>
<p>Es wird mit dem Konsumieren nicht funktionieren, weil zu viele Menschen ALTERSSPAREN betreiben aus der Besorgnis,  am Ende hilf- und mittellos dazustehen. </p>
<p>Das gilt übrigens auch für Helikoptergeld. </p>
<p>Es würde wahrscheinlich funktionieren, wenn das Bargeld abgeschafft ist.</p>
<p>Dann könnte die finanzielle Repression durch die REGIERUNG betrieben werden mittels Besteuerung von Bankeinlagen.</p>
<p>Allerdings würde es dann vermutlich auch gewaltigen politischen Widerstand geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27163</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 06:03:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27145&quot;&gt;NoFiatMoney&lt;/a&gt;.

Wer sollte ihrer Meinung nach diese &quot;entschädigungslose Beraubung&quot; anstreben? Endet das nicht in einer politischen Krise, in der ausnahmslos alle verlieren werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27145">NoFiatMoney</a>.</p>
<p>Wer sollte ihrer Meinung nach diese &#8220;entschädigungslose Beraubung&#8221; anstreben? Endet das nicht in einer politischen Krise, in der ausnahmslos alle verlieren werden?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27162</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 05:59:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Dietmar

Dies sehe ich auch so. Die Notenbank möchte u.a. über den Wealth Effekt den Konsum erhöhen. Das Problem ist nur, wenn die unteren 90% nicht (mehr) von der Notenbankpolitik profitieren, sondern nur noch die oberen 10%, dann ist man irgendwann in der paradoxen Situation, dass das Gesamtvermögen steigen der Konsum jedoch sinken wird (Angstsparen, s.o.).

Spätestens dann ist die aktuelle Notenbankpolitik am Ende und eine Wirtschaftskrise steht bevor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Dietmar</p>
<p>Dies sehe ich auch so. Die Notenbank möchte u.a. über den Wealth Effekt den Konsum erhöhen. Das Problem ist nur, wenn die unteren 90% nicht (mehr) von der Notenbankpolitik profitieren, sondern nur noch die oberen 10%, dann ist man irgendwann in der paradoxen Situation, dass das Gesamtvermögen steigen der Konsum jedoch sinken wird (Angstsparen, s.o.).</p>
<p>Spätestens dann ist die aktuelle Notenbankpolitik am Ende und eine Wirtschaftskrise steht bevor.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27153</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 23:47:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9069#comment-27153</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Daniel

Es geht mir nicht um ein Szenario, sondern um eine Alternative, die des Konsumierens.  

Und es geht mir um eine Begründung dafür, WARUM die EZB ihre Mittel einsetzen darf, damit diese Alternative wirksam wird.

Das ist alles. 

In meiner Erwiderung auf Ihren Kommentar habe ich nicht ausgesprochen, dass ich es grundsätzlich für PROBLEMATISCH halte, wenn DERART der Konsum gesteigert werden soll.

Problematisch ist es nicht, ein höheres BIP zu wollen, sondern das höhere BIP quasi ausschließlich über die Nachfrage erzwingen zu wollen.

Hayek soll irgendwann einmal gesagt haben, dass es kein Nachfrageproblem gäbe.

Das lediglich als Hinweis darauf, dass es auch eine Gegenposition gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Daniel</p>
<p>Es geht mir nicht um ein Szenario, sondern um eine Alternative, die des Konsumierens.  </p>
<p>Und es geht mir um eine Begründung dafür, WARUM die EZB ihre Mittel einsetzen darf, damit diese Alternative wirksam wird.</p>
<p>Das ist alles. </p>
<p>In meiner Erwiderung auf Ihren Kommentar habe ich nicht ausgesprochen, dass ich es grundsätzlich für PROBLEMATISCH halte, wenn DERART der Konsum gesteigert werden soll.</p>
<p>Problematisch ist es nicht, ein höheres BIP zu wollen, sondern das höhere BIP quasi ausschließlich über die Nachfrage erzwingen zu wollen.</p>
<p>Hayek soll irgendwann einmal gesagt haben, dass es kein Nachfrageproblem gäbe.</p>
<p>Das lediglich als Hinweis darauf, dass es auch eine Gegenposition gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27150</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 23:06:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9069#comment-27150</guid>

					<description><![CDATA[Ich denke auch, dass das mit dem Konsumieren nicht klappt. Oder erst wenn es zu spät ist und alle Panikkaeufe tätigen. Wenn Menschen merken, dass sie sich keine Immobilie mehr leisten können, dann werden sie in Anbetracht zu erwartender steigenden Mieten eher sparen. Und die in Miete wohnen können tatsächlich weniger konsumieren, weil die Mieten schneller als die Löhne steigen. Die Löhne werden aber nicht steigen, weil kein echter Arbeitskräftemangel herrscht. Ironischerweise wird übrigens die Bautätigkeit durch die hohen Preise reduziert: Eigenheimler können es sich nicht mehr leisten und für Investoren lohnt sich der Bau nicht weil die Mieten nicht hoch genug getrieben werden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, dass das mit dem Konsumieren nicht klappt. Oder erst wenn es zu spät ist und alle Panikkaeufe tätigen. Wenn Menschen merken, dass sie sich keine Immobilie mehr leisten können, dann werden sie in Anbetracht zu erwartender steigenden Mieten eher sparen. Und die in Miete wohnen können tatsächlich weniger konsumieren, weil die Mieten schneller als die Löhne steigen. Die Löhne werden aber nicht steigen, weil kein echter Arbeitskräftemangel herrscht. Ironischerweise wird übrigens die Bautätigkeit durch die hohen Preise reduziert: Eigenheimler können es sich nicht mehr leisten und für Investoren lohnt sich der Bau nicht weil die Mieten nicht hoch genug getrieben werden können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: NoFiatMoney		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27149</link>

		<dc:creator><![CDATA[NoFiatMoney]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 22:44:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da (NoFiatMoney says: 26. Oktober 2017 um 0:11)ging etwas verloren:

Statt &quot;Geldentwertung hat ähnliche Folgen und insbesondere bei denen, die gar kein Vermögen haben, welches ihnen der Staat mittels Entschädigung abnehmen könnte&quot; sollte es heißen: 

Geldentwertung hat ähnliche Folgen und insbesondere bei denen, die gar kein Vermögen haben, welches ihnen der Staat mittels Enteignung gegen Entschädigung abnehmen könnte&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da (NoFiatMoney says: 26. Oktober 2017 um 0:11)ging etwas verloren:</p>
<p>Statt &#8220;Geldentwertung hat ähnliche Folgen und insbesondere bei denen, die gar kein Vermögen haben, welches ihnen der Staat mittels Entschädigung abnehmen könnte&#8221; sollte es heißen: </p>
<p>Geldentwertung hat ähnliche Folgen und insbesondere bei denen, die gar kein Vermögen haben, welches ihnen der Staat mittels Enteignung gegen Entschädigung abnehmen könnte&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: NoFiatMoney		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27147</link>

		<dc:creator><![CDATA[NoFiatMoney]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 22:33:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27145&quot;&gt;NoFiatMoney&lt;/a&gt;.

Das sollte eigentlich unter dieser Erleuchtung stehen:

Daniel says:
25. Oktober 2017 um 16:39
Ich meinte Geldentwertung und nicht Enteignung. Der richtige Satz lautet: „Die GELDENTWERTUNG hat bereits vorher stattgefunden“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27145">NoFiatMoney</a>.</p>
<p>Das sollte eigentlich unter dieser Erleuchtung stehen:</p>
<p>Daniel says:<br />
25. Oktober 2017 um 16:39<br />
Ich meinte Geldentwertung und nicht Enteignung. Der richtige Satz lautet: „Die GELDENTWERTUNG hat bereits vorher stattgefunden“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: NoFiatMoney		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27145</link>

		<dc:creator><![CDATA[NoFiatMoney]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 22:11:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat: &quot;Ich meinte Geldentwertung und nicht Enteignung.&quot;

Das war ein Volltreffer; auch wenn Sie selbst es wohl nicht bemerkt haben:
Enteignung geht nach dem Grundgesetz nur gegen Entschädigung (Art. 14 Abs. 3 GG). Geldentwertung hat ähnliche Folgen und insbesondere bei denen, die gar kein Vermögen haben, welches ihnen der Staat mittels Entschädigung abnehmen könnte. Kaufkraftschmälerung ist u.a. Konfiskation (entschädigungslose Beraubung) der Arbeitsfrüchte derjenigen, denen die Stange zu halten, Planwirtschaftler und Kollektivisten vorgeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &#8220;Ich meinte Geldentwertung und nicht Enteignung.&#8221;</p>
<p>Das war ein Volltreffer; auch wenn Sie selbst es wohl nicht bemerkt haben:<br />
Enteignung geht nach dem Grundgesetz nur gegen Entschädigung (Art. 14 Abs. 3 GG). Geldentwertung hat ähnliche Folgen und insbesondere bei denen, die gar kein Vermögen haben, welches ihnen der Staat mittels Entschädigung abnehmen könnte. Kaufkraftschmälerung ist u.a. Konfiskation (entschädigungslose Beraubung) der Arbeitsfrüchte derjenigen, denen die Stange zu halten, Planwirtschaftler und Kollektivisten vorgeben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27136</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 17:56:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9069#comment-27136</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Das stimmt nicht.

Die Eigentümer von Nominalvermögen können auch KONSUMIEREN und dadurch der Geldentwertung entgehen.&quot;

Das ist ein guter Punkt. Ich denke, dass man den Konsum nur dann spürbar erhöhen könnte, wenn man Vermögen von den Reichen zu den Armen umverteilt. Beispielsweise könnte man die Erbschaftsteuer erhöhen oder eine Vermögensteuer einführen und im Gegenzug Hartz IV und den Einkommensteuerfreibetrag erhöhen.

Ja, Menschen könnten anfangen zu konsumieren, wenn sie sehen, dass das Geld nach und nach immer mehr an Wert verliert. Aber wie realistisch ist es, dass Menschen aus der Mittelschicht, die sowieso schon jetzt alles haben, plötzlich anfangen Ferraris und andere Luxusgüter zu kaufen? Das würde bei den meisten Menschen eine dramatische Charakteränderung voraussetzen. Wer spart, der spart normalerweise sein ganzes Leben.

Es ist in dieser Situation gleichwohl wahrscheinlicher, dass Menschen sogar noch weniger konsumieren und mehr sparen, weil sie Angst vor schlechten Zeiten haben. Man darf nicht vergessen, dass von allen Maßnahmen der Notenbanken derzeit nur die Top 10% der Bevölkerung profitieren.

Auszuschließen ist Ihr Szenario natürlich trotzdem nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Das stimmt nicht.</p>
<p>Die Eigentümer von Nominalvermögen können auch KONSUMIEREN und dadurch der Geldentwertung entgehen.&#8221;</p>
<p>Das ist ein guter Punkt. Ich denke, dass man den Konsum nur dann spürbar erhöhen könnte, wenn man Vermögen von den Reichen zu den Armen umverteilt. Beispielsweise könnte man die Erbschaftsteuer erhöhen oder eine Vermögensteuer einführen und im Gegenzug Hartz IV und den Einkommensteuerfreibetrag erhöhen.</p>
<p>Ja, Menschen könnten anfangen zu konsumieren, wenn sie sehen, dass das Geld nach und nach immer mehr an Wert verliert. Aber wie realistisch ist es, dass Menschen aus der Mittelschicht, die sowieso schon jetzt alles haben, plötzlich anfangen Ferraris und andere Luxusgüter zu kaufen? Das würde bei den meisten Menschen eine dramatische Charakteränderung voraussetzen. Wer spart, der spart normalerweise sein ganzes Leben.</p>
<p>Es ist in dieser Situation gleichwohl wahrscheinlicher, dass Menschen sogar noch weniger konsumieren und mehr sparen, weil sie Angst vor schlechten Zeiten haben. Man darf nicht vergessen, dass von allen Maßnahmen der Notenbanken derzeit nur die Top 10% der Bevölkerung profitieren.</p>
<p>Auszuschließen ist Ihr Szenario natürlich trotzdem nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27134</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 16:30:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9069#comment-27134</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27126&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

&#062;5) Wenn die Eigentümer von Nominalvermögen die schleichende Enteignung durchschauen, dann können sie nur noch in die stark gestiegenen Realwerte investieren.&#062;

Das stimmt nicht. 

Die Eigentümer von Nominalvermögen können auch KONSUMIEREN und dadurch der Geldentwertung entgehen.

Nach dem ersten Ziel, de jure Liquiditätsversorgung, de facto aber Systemerhaltung, ist dies das zweite Ziel der EZB.

Über das erste Ziel kann man streiten. 

Über das zweit kann man nicht streiten.

Es ist legitim, Anreize für eine höhere Nachfrage zu setzen.

Wenn die EZB keine zur Steigerung der Investitionen setzen kann, dann muss sie das eben durch finanzielle Repression zur Steigerung des Konsums tun. 

Das macht auch Sinn:

Alterssparen erhöht zwar die Ansprüche auf das zukünftige BIP, es steigert das zukünftige BIP aber nicht. 

Geldsparen mag zwar individuell sinnvoll sein, im Aggregat ist es aber kontraproduktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27126">Daniel</a>.</p>
<p>&gt;5) Wenn die Eigentümer von Nominalvermögen die schleichende Enteignung durchschauen, dann können sie nur noch in die stark gestiegenen Realwerte investieren.&gt;</p>
<p>Das stimmt nicht. </p>
<p>Die Eigentümer von Nominalvermögen können auch KONSUMIEREN und dadurch der Geldentwertung entgehen.</p>
<p>Nach dem ersten Ziel, de jure Liquiditätsversorgung, de facto aber Systemerhaltung, ist dies das zweite Ziel der EZB.</p>
<p>Über das erste Ziel kann man streiten. </p>
<p>Über das zweit kann man nicht streiten.</p>
<p>Es ist legitim, Anreize für eine höhere Nachfrage zu setzen.</p>
<p>Wenn die EZB keine zur Steigerung der Investitionen setzen kann, dann muss sie das eben durch finanzielle Repression zur Steigerung des Konsums tun. </p>
<p>Das macht auch Sinn:</p>
<p>Alterssparen erhöht zwar die Ansprüche auf das zukünftige BIP, es steigert das zukünftige BIP aber nicht. </p>
<p>Geldsparen mag zwar individuell sinnvoll sein, im Aggregat ist es aber kontraproduktiv.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 14:39:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9069#comment-27127</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27126&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

Ich meinte Geldentwertung und nicht Enteignung. Der richtige Satz lautet: &quot;Die GELDENTWERTUNG hat bereits vorher stattgefunden&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27126">Daniel</a>.</p>
<p>Ich meinte Geldentwertung und nicht Enteignung. Der richtige Satz lautet: &#8220;Die GELDENTWERTUNG hat bereits vorher stattgefunden&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/sieben-gute-thesen-zur-eurozone/#comment-27126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 14:29:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9069#comment-27126</guid>

					<description><![CDATA[Zum vorherigen Artikel, den man leider nicht kommentieren kann:

&quot;Die EZB würde also die faulen Schulden aufkaufen und dauerhaft auf der Bilanz halten oder gar zu einem zukünftigen Zeitpunkt annullieren. Die Folgen sind offen und unter Volkswirten heftig umstritten. Während die einen es für gefahrlos halten, fürchten die anderen eine Hyperinflation.&quot;

Diese Volkswirte schauen auf den falschen Effekt. Die Enteignung hat bereits vorher stattgefunden:
(1) Die Notenbanken kaufen Schulden auf.
(2) Dadurch bleiben die Realzinsen negativ.
(3) Eigentümer von Nominalvermögen werden dadurch schleichend enteignet (jährlicher Kaufkraftverlust).
(4) Realwerte (Immobilien, Aktien) steigen.
(5) Wenn die Eigentümer von Nominalvermögen die schleichende Enteignung durchschauen, dann können sie nur noch in die stark gestiegenen Realwerte investieren.
(6) Durch (5) wird dann die Enteignung für jeden sichtbar.

Oder mit anderen Worten: Wer jetzt noch Geldvermögen hat und irgendwann bemerkt, dass es nie wieder Zinsen geben wird, der wird dann beispielsweise feststellen, dass er von diesem Vermögen nur noch eine kleine Eigentumswohnung kaufen kann, die vor 10 Jahren in besserem Zustand wesentlich weniger gekostet hat.

Bei der Streichung der Schulden wird, wenn man das so verkauft, dass kein Vertrauen verloren geht, nichts passieren.

Am Ende der ganzen Maßnahmen, wird es so gut wie keinen Mittelstand mehr geben, sondern eine reiche Oberschicht und viele relativ Arme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum vorherigen Artikel, den man leider nicht kommentieren kann:</p>
<p>&#8220;Die EZB würde also die faulen Schulden aufkaufen und dauerhaft auf der Bilanz halten oder gar zu einem zukünftigen Zeitpunkt annullieren. Die Folgen sind offen und unter Volkswirten heftig umstritten. Während die einen es für gefahrlos halten, fürchten die anderen eine Hyperinflation.&#8221;</p>
<p>Diese Volkswirte schauen auf den falschen Effekt. Die Enteignung hat bereits vorher stattgefunden:<br />
(1) Die Notenbanken kaufen Schulden auf.<br />
(2) Dadurch bleiben die Realzinsen negativ.<br />
(3) Eigentümer von Nominalvermögen werden dadurch schleichend enteignet (jährlicher Kaufkraftverlust).<br />
(4) Realwerte (Immobilien, Aktien) steigen.<br />
(5) Wenn die Eigentümer von Nominalvermögen die schleichende Enteignung durchschauen, dann können sie nur noch in die stark gestiegenen Realwerte investieren.<br />
(6) Durch (5) wird dann die Enteignung für jeden sichtbar.</p>
<p>Oder mit anderen Worten: Wer jetzt noch Geldvermögen hat und irgendwann bemerkt, dass es nie wieder Zinsen geben wird, der wird dann beispielsweise feststellen, dass er von diesem Vermögen nur noch eine kleine Eigentumswohnung kaufen kann, die vor 10 Jahren in besserem Zustand wesentlich weniger gekostet hat.</p>
<p>Bei der Streichung der Schulden wird, wenn man das so verkauft, dass kein Vertrauen verloren geht, nichts passieren.</p>
<p>Am Ende der ganzen Maßnahmen, wird es so gut wie keinen Mittelstand mehr geben, sondern eine reiche Oberschicht und viele relativ Arme.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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