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	Kommentare zu: „Schuldenabbau, ach wo!“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 16:19:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16917&quot;&gt;Katalin&lt;/a&gt;.

Naja, ich denke, es war noch einfacher. Dank der EZB bekamen alle deutsches Zinsniveau bei (noch) höherer Inflation, also negative Realzinsen. Das hat die Verschuldung befeuert. Davor war es die höhere Inflation, die die Quoten im Griff gehalten hat. Die kam nun nicht mehr bzw. ging zurück und – schwups – da haben wir die außer Kontrolle geratene Verschuldung. Ich bezweifle einen „Masterplan“ aus D, weil der wirtschaftspolitische Sachverstand hier fehlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16917">Katalin</a>.</p>
<p>Naja, ich denke, es war noch einfacher. Dank der EZB bekamen alle deutsches Zinsniveau bei (noch) höherer Inflation, also negative Realzinsen. Das hat die Verschuldung befeuert. Davor war es die höhere Inflation, die die Quoten im Griff gehalten hat. Die kam nun nicht mehr bzw. ging zurück und – schwups – da haben wir die außer Kontrolle geratene Verschuldung. Ich bezweifle einen „Masterplan“ aus D, weil der wirtschaftspolitische Sachverstand hier fehlt.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16931</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 16:17:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16916&quot;&gt;Christian Müller&lt;/a&gt;.

Aber ein bisschen schon, was die anhaltende Krise zeigt. Besonders dumm sind übrigens die Deutschen, die sparen um das Geld dann anderen zu leihen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16916">Christian Müller</a>.</p>
<p>Aber ein bisschen schon, was die anhaltende Krise zeigt. Besonders dumm sind übrigens die Deutschen, die sparen um das Geld dann anderen zu leihen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16917</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 10:13:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, 

Herr Stelter, es geht und es ging nie ums Sparen und das wissen Sie auch. Das wissen auch die Leute die, die diese Politik sich ausgedacht haben, ob es die Frau Merkel weiß, spielt keine Rolle. Es geht und es ging immer darum, das Geld der Gläubiger zu retten, d.h. aus privaten Schulden öffentliche zu machen, denn Sie wissen es viel besser als ich, Staaten können nicht pleite gehen, bei eigener ZB und die Inflationierung wird durch die deutsch dominierte EZB verhindert. Denn Schuldenabbau hätte bedeutet, dass auch die Gläubiger verluste hätten tragen müssen, denn keiner hatte sie gezwungen Kredite an in den Süden zu vergeben. In einem haben Sie recht, die Verluste werden von der dt. Bevölkerung, aber insbesondere Süderopäischen getragen. Sie kritisieren ES Verschuldung, es war doch der Wunsch ( besser gesagt, Erpressung der DE, siehe IRLAND, als die EZB die Liquidität für die irischen Geschäftsbanken stoppen wollte - obwohl es EZB zur jeder Zeit die Liquidität garantieren muß) aus privaten öffentliche zu machen.

Eine Frage an Sie:
Wenn das von ihnen vielkritisierte Geldsystem, (und zum Teil die südeurop. Ausgabefreude) die Hauptschuldigen sind, warum ist es in Südeuropa nicht bereits in den 90-ern Jahren zu dieser Verschuldung gekommen, (denn wie Sie schreiben, die Banken können theoretisch soviele Kredite schaffen, wie sie Schuldner finden) sondern erst mit der Euroeinführung. 
Könnte es nicht daran liegen, dass erst mit der Euroeinführung sich die DT+FR Gläubiger sicher sein könnten, dass Ihre Profite nicht entwertet werden würden. Denn die dt. dominierte EZB würde niemals der Inflationierung zustimmen. Hier werden auf dem Rücken der gesamten europ. Bevölkerung profite gesteigert und wenn alles zusammen zu brechen droht, werden die Kosten auf die Bevölkerung übertragen.

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>Herr Stelter, es geht und es ging nie ums Sparen und das wissen Sie auch. Das wissen auch die Leute die, die diese Politik sich ausgedacht haben, ob es die Frau Merkel weiß, spielt keine Rolle. Es geht und es ging immer darum, das Geld der Gläubiger zu retten, d.h. aus privaten Schulden öffentliche zu machen, denn Sie wissen es viel besser als ich, Staaten können nicht pleite gehen, bei eigener ZB und die Inflationierung wird durch die deutsch dominierte EZB verhindert. Denn Schuldenabbau hätte bedeutet, dass auch die Gläubiger verluste hätten tragen müssen, denn keiner hatte sie gezwungen Kredite an in den Süden zu vergeben. In einem haben Sie recht, die Verluste werden von der dt. Bevölkerung, aber insbesondere Süderopäischen getragen. Sie kritisieren ES Verschuldung, es war doch der Wunsch ( besser gesagt, Erpressung der DE, siehe IRLAND, als die EZB die Liquidität für die irischen Geschäftsbanken stoppen wollte &#8211; obwohl es EZB zur jeder Zeit die Liquidität garantieren muß) aus privaten öffentliche zu machen.</p>
<p>Eine Frage an Sie:<br />
Wenn das von ihnen vielkritisierte Geldsystem, (und zum Teil die südeurop. Ausgabefreude) die Hauptschuldigen sind, warum ist es in Südeuropa nicht bereits in den 90-ern Jahren zu dieser Verschuldung gekommen, (denn wie Sie schreiben, die Banken können theoretisch soviele Kredite schaffen, wie sie Schuldner finden) sondern erst mit der Euroeinführung.<br />
Könnte es nicht daran liegen, dass erst mit der Euroeinführung sich die DT+FR Gläubiger sicher sein könnten, dass Ihre Profite nicht entwertet werden würden. Denn die dt. dominierte EZB würde niemals der Inflationierung zustimmen. Hier werden auf dem Rücken der gesamten europ. Bevölkerung profite gesteigert und wenn alles zusammen zu brechen droht, werden die Kosten auf die Bevölkerung übertragen.</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Müller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16916</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 09:36:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn Zentralbanken (= ein staatliches Organ) Staatsanleihen aufkaufen mit Geld, das sie selbst dafür schaffen, dann ersetzen sie eine Staatsschuld, auf die Zinsen gezahlt werden, durch eine Staatsschuld (cash), auf die keine Zinsen gezahlt werden. 
Dieses QE, so sagt man, senke dann einfach die Zinsen auch am langen Ende. Aber es entzieht dem nichtstaatlichen Sektor auch künftige Zinszahlungen des Staates. Das kann nur deflationär (und eben nicht inflationär) wirken und es ist schwierig zu sehen, wie dies die Konjunktur stimulieren soll.
Wenn der staatliche Sektor dann noch zusätzlich spart (mehr mit Steuern und Abgaben einnimmt, als er ausgibt), dann entzieht er dem privaten Sektor noch zusätzlich Geld. QE + Austerität wäre also ein Rezept für eine Krise des privaten Sektors. Zum Glück hält sich niemand an die Austerität...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Zentralbanken (= ein staatliches Organ) Staatsanleihen aufkaufen mit Geld, das sie selbst dafür schaffen, dann ersetzen sie eine Staatsschuld, auf die Zinsen gezahlt werden, durch eine Staatsschuld (cash), auf die keine Zinsen gezahlt werden.<br />
Dieses QE, so sagt man, senke dann einfach die Zinsen auch am langen Ende. Aber es entzieht dem nichtstaatlichen Sektor auch künftige Zinszahlungen des Staates. Das kann nur deflationär (und eben nicht inflationär) wirken und es ist schwierig zu sehen, wie dies die Konjunktur stimulieren soll.<br />
Wenn der staatliche Sektor dann noch zusätzlich spart (mehr mit Steuern und Abgaben einnimmt, als er ausgibt), dann entzieht er dem privaten Sektor noch zusätzlich Geld. QE + Austerität wäre also ein Rezept für eine Krise des privaten Sektors. Zum Glück hält sich niemand an die Austerität&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16915</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 21:28:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Aussagekraft hat das Verhältniss von BIP zur Verschuldungsquote eigentlich noch, wenn zum BIP jetzt so Zauberzahlen wie Schwarzarbeit und Drogenhandel mit reingeschmuggelt werden?

Um die Neutralisierung der Staatsanleihen über die EZB kommt man wohl nicht drumherum. Aber welche Signalwirkung hat das? Es ist genau das Gleiche wie Helikoptergeld: Man bekommt Geld ohne es zurüchzahlen zu müßen (OK, bei letzterem verdienen noch die Banken als Zwischenhändler!). Damit wird der Geist au der Flasche gelassen und kein noch so unsinniges Beschäftigungs/Sozialprojekt ist vor seiner Verwirklichung mehr sicher.  Kurzfristig kann der Wohlstand vielleicht sogar zulegen. Aber wohin dann mit dem ganzen Geld? Wenn es nicht durch Steuererhöhungen (wozu überhaupt noch Steuern, wenn alle Staatsausgaben auf die EZB umverteilt werden?) wieder aus dem Markt gezogen wird, gibt&#039;s im Nu eine Geldschwemme, sprich Inflation. Aber eine, die sich gewaschen hat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Aussagekraft hat das Verhältniss von BIP zur Verschuldungsquote eigentlich noch, wenn zum BIP jetzt so Zauberzahlen wie Schwarzarbeit und Drogenhandel mit reingeschmuggelt werden?</p>
<p>Um die Neutralisierung der Staatsanleihen über die EZB kommt man wohl nicht drumherum. Aber welche Signalwirkung hat das? Es ist genau das Gleiche wie Helikoptergeld: Man bekommt Geld ohne es zurüchzahlen zu müßen (OK, bei letzterem verdienen noch die Banken als Zwischenhändler!). Damit wird der Geist au der Flasche gelassen und kein noch so unsinniges Beschäftigungs/Sozialprojekt ist vor seiner Verwirklichung mehr sicher.  Kurzfristig kann der Wohlstand vielleicht sogar zulegen. Aber wohin dann mit dem ganzen Geld? Wenn es nicht durch Steuererhöhungen (wozu überhaupt noch Steuern, wenn alle Staatsausgaben auf die EZB umverteilt werden?) wieder aus dem Markt gezogen wird, gibt&#8217;s im Nu eine Geldschwemme, sprich Inflation. Aber eine, die sich gewaschen hat&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: René Bolliger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/schuldenabbau-ach-wo/#comment-16911</link>

		<dc:creator><![CDATA[René Bolliger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 16:22:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot; ....Spanien ..., die viertgrößte Wirtschaftsnation Europas&quot;
&#039;Qualitätsjournalismus&#039; vom Feinsten - hat der ZEIT-Journalist den Brexit schon vorweggenommen?
Es hat aber leider schon eingerissen, dass die Europa auf die EU oder die EU auf die EURO-Zone reduziert wird.
1.3.2016,  Aarau / CH / Europa / Welt etc.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; &#8230;.Spanien &#8230;, die viertgrößte Wirtschaftsnation Europas&#8221;<br />
&#8216;Qualitätsjournalismus&#8217; vom Feinsten &#8211; hat der ZEIT-Journalist den Brexit schon vorweggenommen?<br />
Es hat aber leider schon eingerissen, dass die Europa auf die EU oder die EU auf die EURO-Zone reduziert wird.<br />
1.3.2016,  Aarau / CH / Europa / Welt etc.</p>
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