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	Kommentare zu: Referendum vorbei – Krise bleibt	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21137</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 16:02:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21123&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Was ich bestreite:

Dass ALLEIN hinreichende Nachfrage – EGAL, wie sie erreicht wird, sei es durch Helikoptergeld oder weitere Verschuldung – die Investitionen erfolgreich macht.&quot;

Völlig d&#039;accord. Helikoptergeld ist in der aktuellen Situation eine notwendige, keinesfalls jedoch eine hinreichende Bedingung für erfolgreiche Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21123">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Was ich bestreite:</p>
<p>Dass ALLEIN hinreichende Nachfrage – EGAL, wie sie erreicht wird, sei es durch Helikoptergeld oder weitere Verschuldung – die Investitionen erfolgreich macht.&#8221;</p>
<p>Völlig d&#8217;accord. Helikoptergeld ist in der aktuellen Situation eine notwendige, keinesfalls jedoch eine hinreichende Bedingung für erfolgreiche Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 10:09:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21110&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Richtig, DAS ist das italienische Drama.

Und was wird den Leuten erzählt?

Das hier von Meister Fricke für die gebildeten Stände:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/referendum-in-italien-reformen-und-sparen-helfen-nicht-a-1124007.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21110">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Richtig, DAS ist das italienische Drama.</p>
<p>Und was wird den Leuten erzählt?</p>
<p>Das hier von Meister Fricke für die gebildeten Stände:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/referendum-in-italien-reformen-und-sparen-helfen-nicht-a-1124007.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/referendum-in-italien-reformen-und-sparen-helfen-nicht-a-1124007.html</a></p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21123</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 10:04:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ M. Stöcker

&#062;Damit die Investition erfolgreich war, müssen über den Verkauf der Produkte/Dienstleistungen diese Ausgaben wieder eingespielt werden.&#062;

Das bestreite ich nicht. 

Was ich bestreite:

Dass ALLEIN hinreichende Nachfrage – EGAL, wie sie erreicht wird, sei es durch Helikoptergeld oder weitere Verschuldung – die Investitionen erfolgreich macht. 

Mit diesem Ansatz läuft man früher oder später an die Wand, d. h. irgendwann wird die Nachfrage – das, was sich bedarfsbezogen durch sich frei entscheidenden Menschen an den Märkten als erwerben wollend manifestiert – NICHT mehr die Investitionen erfolgreich machen.

Dem entkommt man auch nicht durch eine Staatsnachfrage, die für den privaten Sektor als Nachfrager einspringt. 

Man entkommt diesem Problem nur, wenn sich das Angebot ändernd ANPASST (selbstverständlich bei Aufrechterhaltung von Nachfrage) – oder durch eine „Nachfragediktatur“, die auf einem ganz anderen Wirtschaftssystem basiert.

Ich verstehe ja das Problem:

Anpassung des Angebots ist sehr viel schwieriger und mit härteren, destabilisierenden Konsequenzen verbunden als eine monetär induzierte Ausweitung der Nachfrage.

Daher verstehe ich auch nur zu gut, warum jetzt alle auf Fiskalpolitik setzen (unabhängig davon, dass natürlich bezüglich Infrastruktur etc. ein tatsächlicher Bedarf besteht).

Was ich kritisiere, ist das DAMIT verbundene Denken, nämlich: 

Wir haben eine Lösung, z. B. Helikoptergeld. DAHER muss das Problem auch dort zu finden sein, wo Helikoptergeld etwas bewirken kann – bei der Nachfrage. 

Das ist Kurzschlussdenken, genauso wie es ein Kurzschlussdenken ist, die Lösung an der Verteilungsproblematik aufzuhängen. Sie ist ein Problem, aber eines auf der zweiten oder dritten Ebene.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ M. Stöcker</p>
<p>&gt;Damit die Investition erfolgreich war, müssen über den Verkauf der Produkte/Dienstleistungen diese Ausgaben wieder eingespielt werden.&gt;</p>
<p>Das bestreite ich nicht. </p>
<p>Was ich bestreite:</p>
<p>Dass ALLEIN hinreichende Nachfrage – EGAL, wie sie erreicht wird, sei es durch Helikoptergeld oder weitere Verschuldung – die Investitionen erfolgreich macht. </p>
<p>Mit diesem Ansatz läuft man früher oder später an die Wand, d. h. irgendwann wird die Nachfrage – das, was sich bedarfsbezogen durch sich frei entscheidenden Menschen an den Märkten als erwerben wollend manifestiert – NICHT mehr die Investitionen erfolgreich machen.</p>
<p>Dem entkommt man auch nicht durch eine Staatsnachfrage, die für den privaten Sektor als Nachfrager einspringt. </p>
<p>Man entkommt diesem Problem nur, wenn sich das Angebot ändernd ANPASST (selbstverständlich bei Aufrechterhaltung von Nachfrage) – oder durch eine „Nachfragediktatur“, die auf einem ganz anderen Wirtschaftssystem basiert.</p>
<p>Ich verstehe ja das Problem:</p>
<p>Anpassung des Angebots ist sehr viel schwieriger und mit härteren, destabilisierenden Konsequenzen verbunden als eine monetär induzierte Ausweitung der Nachfrage.</p>
<p>Daher verstehe ich auch nur zu gut, warum jetzt alle auf Fiskalpolitik setzen (unabhängig davon, dass natürlich bezüglich Infrastruktur etc. ein tatsächlicher Bedarf besteht).</p>
<p>Was ich kritisiere, ist das DAMIT verbundene Denken, nämlich: </p>
<p>Wir haben eine Lösung, z. B. Helikoptergeld. DAHER muss das Problem auch dort zu finden sein, wo Helikoptergeld etwas bewirken kann – bei der Nachfrage. </p>
<p>Das ist Kurzschlussdenken, genauso wie es ein Kurzschlussdenken ist, die Lösung an der Verteilungsproblematik aufzuhängen. Sie ist ein Problem, aber eines auf der zweiten oder dritten Ebene.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21113</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 03:59:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21107&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Hier ist der Matthäus-Effekt mal grafisch aufbereitet: http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/40903/ungleiches-europa/. Insbesondere der Norden Italiens sticht hier besonders ins Auge und zählt somit neben GB und GR zu den größten Verlierern.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21107">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Hier ist der Matthäus-Effekt mal grafisch aufbereitet: <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/40903/ungleiches-europa/" rel="nofollow ugc">http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/40903/ungleiches-europa/</a>. Insbesondere der Norden Italiens sticht hier besonders ins Auge und zählt somit neben GB und GR zu den größten Verlierern.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21111</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 03:29:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21107&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„BEIDES muss immer wieder GLEICHBERECHTIGT gedacht werden.“

Schon richtig, Herr Tischer; aber wo bleibt bei Ihrer Analyse das Geld und die Reihenfolge? Es ist der Bankkredit, der im Aggregat überhaupt erst ein solches Angebot ermöglicht; denn über den Bankkredit wird das Angebot vorfinanziert. Über diese Vorfinanzierung wird der Verkauf der Arbeitskraft überhaupt erst möglich. Diese investiven Ausgaben verwandeln sich sodann in die Einnahmen der Arbeitnehmer und in die Gewinne (Hinweis: auch Lagerinvestitionen erhöhen den Gewinn; interessiert aber die Bank nicht, denn die will in Cash bezahlt werden und nicht mit Oliven/Kühlschränken/….). Damit die Investition erfolgreich war, müssen über den Verkauf der Produkte/Dienstleistungen diese Ausgaben wieder eingespielt werden.

„Beide sind jedoch nur begrenzt richtig, d. h. jede für sich benennt NICHT HINREICHEND die Bedingungen für die Funktionalität des Kapitalismus, oder eingeschränkter: die für einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage.“

Alle wichtigen aktuellen Indikatoren sprechen für ein globales Nachfrageproblem, das seine wesentliche Ursache in den nationalen und internationalen Disparitäten hat (Matthäus-Effekt): https://www.youtube.com/watch?v=sirXAfpIrao&#038;t=2053s.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21107">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„BEIDES muss immer wieder GLEICHBERECHTIGT gedacht werden.“</p>
<p>Schon richtig, Herr Tischer; aber wo bleibt bei Ihrer Analyse das Geld und die Reihenfolge? Es ist der Bankkredit, der im Aggregat überhaupt erst ein solches Angebot ermöglicht; denn über den Bankkredit wird das Angebot vorfinanziert. Über diese Vorfinanzierung wird der Verkauf der Arbeitskraft überhaupt erst möglich. Diese investiven Ausgaben verwandeln sich sodann in die Einnahmen der Arbeitnehmer und in die Gewinne (Hinweis: auch Lagerinvestitionen erhöhen den Gewinn; interessiert aber die Bank nicht, denn die will in Cash bezahlt werden und nicht mit Oliven/Kühlschränken/….). Damit die Investition erfolgreich war, müssen über den Verkauf der Produkte/Dienstleistungen diese Ausgaben wieder eingespielt werden.</p>
<p>„Beide sind jedoch nur begrenzt richtig, d. h. jede für sich benennt NICHT HINREICHEND die Bedingungen für die Funktionalität des Kapitalismus, oder eingeschränkter: die für einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage.“</p>
<p>Alle wichtigen aktuellen Indikatoren sprechen für ein globales Nachfrageproblem, das seine wesentliche Ursache in den nationalen und internationalen Disparitäten hat (Matthäus-Effekt): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sirXAfpIrao&#038;t=2053s" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=sirXAfpIrao&#038;t=2053s</a>.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21110</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 03:25:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das italienische Drama in 30 Diagrammen: http://www.querschuesse.de/italien-so-siehts-wirtschaftlich-aktuell-aus/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das italienische Drama in 30 Diagrammen: <a href="http://www.querschuesse.de/italien-so-siehts-wirtschaftlich-aktuell-aus/" rel="nofollow ugc">http://www.querschuesse.de/italien-so-siehts-wirtschaftlich-aktuell-aus/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 19:46:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21100&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Wir werden diese Krise nur überwinden, wenn wir die Krise in unserem Denken überwinden: https://zinsfehler.com/2016/12/01/das-kollektive-versagen/&#062;

Gut, dann schauen wir uns einmal Ihr Denken an, wie in Ihrem Blog dokumentiert.

Da lese ich u. a.: 

&#062;Der Kapitalismus hängt in seiner Funktionalität aber ganz zentral an den Verkäufen. Denn nur Ausgaben erzeugen Einnahmen, die dann wieder Ausgaben erzeugen können. Am Anfang allen ökonomischen Handelns muss von daher immer zuerst die Ausgabe stehen.&#062;

Mein Denken sagt mir:

Der Kapitalismus hängt in seiner Funktionalität ganz zentral an den  Angeboten. Denn nur Angebote erzeugen Einnahmen, die wiederum Ausgaben erzeugen können. Am Anfang allen ökonomischen Handelns muss von daher immer zuerst das Angebot stehen.  

Bewertung:

Beide Auffassungen sind kreislaufbezogen berechtigt.

Beide sind jedoch nur begrenzt richtig, d. h. jede für sich benennt NICHT HINREICHEND die Bedingungen für die Funktionalität des Kapitalismus, oder eingeschränkter: die für einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage.  

Denn sowohl von der Nachfrageseite wie von der Angebotsseite her gedacht als der jeweils nicht zu hinterfragenden PRIMÄREN Determinante, die man nur richtig adjustieren müsse, u. a. mit dem „richtigen“ Geldsystem, kann man in schwerwiegende Fehlallokationen laufen, mit der Folge, dass  Angebot und Nachfrage nicht aufeinander treffen.  

BEIDES muss immer wieder GLEICHBERECHTIGT gedacht werden.

Diese Erkenntnis, allein bei weitem nicht hinreichend die Dinge zum Besseren zu wenden, wäre wenigstens einmal ein Anfang, die „Krise in unserem Denken“ zu überwinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21100">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Wir werden diese Krise nur überwinden, wenn wir die Krise in unserem Denken überwinden: <a href="https://zinsfehler.com/2016/12/01/das-kollektive-versagen/&#038;gt" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2016/12/01/das-kollektive-versagen/&#038;gt</a>;</p>
<p>Gut, dann schauen wir uns einmal Ihr Denken an, wie in Ihrem Blog dokumentiert.</p>
<p>Da lese ich u. a.: </p>
<p>&gt;Der Kapitalismus hängt in seiner Funktionalität aber ganz zentral an den Verkäufen. Denn nur Ausgaben erzeugen Einnahmen, die dann wieder Ausgaben erzeugen können. Am Anfang allen ökonomischen Handelns muss von daher immer zuerst die Ausgabe stehen.&gt;</p>
<p>Mein Denken sagt mir:</p>
<p>Der Kapitalismus hängt in seiner Funktionalität ganz zentral an den  Angeboten. Denn nur Angebote erzeugen Einnahmen, die wiederum Ausgaben erzeugen können. Am Anfang allen ökonomischen Handelns muss von daher immer zuerst das Angebot stehen.  </p>
<p>Bewertung:</p>
<p>Beide Auffassungen sind kreislaufbezogen berechtigt.</p>
<p>Beide sind jedoch nur begrenzt richtig, d. h. jede für sich benennt NICHT HINREICHEND die Bedingungen für die Funktionalität des Kapitalismus, oder eingeschränkter: die für einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage.  </p>
<p>Denn sowohl von der Nachfrageseite wie von der Angebotsseite her gedacht als der jeweils nicht zu hinterfragenden PRIMÄREN Determinante, die man nur richtig adjustieren müsse, u. a. mit dem „richtigen“ Geldsystem, kann man in schwerwiegende Fehlallokationen laufen, mit der Folge, dass  Angebot und Nachfrage nicht aufeinander treffen.  </p>
<p>BEIDES muss immer wieder GLEICHBERECHTIGT gedacht werden.</p>
<p>Diese Erkenntnis, allein bei weitem nicht hinreichend die Dinge zum Besseren zu wenden, wäre wenigstens einmal ein Anfang, die „Krise in unserem Denken“ zu überwinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21102</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 11:50:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21099&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ja. &quot;Gespenstisch&quot; ist der richtige Ausdruck. Ich glaube darin sind sich die Leser hier alle einig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21099">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ja. &#8220;Gespenstisch&#8221; ist der richtige Ausdruck. Ich glaube darin sind sich die Leser hier alle einig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 10:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21099&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Da ist es schon fast gespenstisch, wie das Ergebnis der österreichischen Präsidentenwahl gefeiert wird.“

Genau so habe ich das heute früh auch empfunden.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21099">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Da ist es schon fast gespenstisch, wie das Ergebnis der österreichischen Präsidentenwahl gefeiert wird.“</p>
<p>Genau so habe ich das heute früh auch empfunden.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 10:43:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6105#comment-21100</guid>

					<description><![CDATA[Die Krise bleibt, keine Frage; denn es handelt sich hierbei in aller erster Linie um eine Krise in unseren Köpfen. Die strukturellen Probleme im Süden (so schwerwiegend sie auch in manchen Ländern sind) , überdecken aber die eigentliche tiefer liegende systemische Krise (Das Problem hinter dem Problem). Mariana Mazzucato hat hierzu ein neues Buch herausgegeben: RETHINKING CAPITALISM mit Beiträgen von Stephanie Kelton, Andrew Haldane et. al. Zwei Vorträge von Kelton habe ich hier verlinkt, da sie meine Analysen zur Krise bestätigen. Das Paper zu einem der Vorträge beginnt mit: „What if They’re Both Wrong?“ Wir werden diese Krise nur überwinden, wenn wir die Krise in unserem Denken überwinden: https://zinsfehler.com/2016/12/01/das-kollektive-versagen/ 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krise bleibt, keine Frage; denn es handelt sich hierbei in aller erster Linie um eine Krise in unseren Köpfen. Die strukturellen Probleme im Süden (so schwerwiegend sie auch in manchen Ländern sind) , überdecken aber die eigentliche tiefer liegende systemische Krise (Das Problem hinter dem Problem). Mariana Mazzucato hat hierzu ein neues Buch herausgegeben: RETHINKING CAPITALISM mit Beiträgen von Stephanie Kelton, Andrew Haldane et. al. Zwei Vorträge von Kelton habe ich hier verlinkt, da sie meine Analysen zur Krise bestätigen. Das Paper zu einem der Vorträge beginnt mit: „What if They’re Both Wrong?“ Wir werden diese Krise nur überwinden, wenn wir die Krise in unserem Denken überwinden: <a href="https://zinsfehler.com/2016/12/01/das-kollektive-versagen/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2016/12/01/das-kollektive-versagen/</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21099</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 10:27:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Soweit, so schlecht und schlimm.

AEP:

 &#062;„The greatest danger for Itay is the looming loss of the ECB shield”&#062;

Das ist richtig – auf der monetären Ebene. 

Wenn die Zinsen, induziert von den Entwicklungen in USA, weiter anziehen – und zumindest im Augenblick spricht einiges dafür –, dann wird auch die EZB ihre Zinspolitik ändern müssen. Es käme dann unweigerlich zu Schocks auf den Euro-Kapitalmärkten. Für Italien wären die Folgen verheerend.

Die andere größte Gefahr für Italien kommt vom Verlust der politischen Stabilität. 

Renzi, jung und dynamisch an der Macht gekommen, wollte Verschrotter des Systems sein. Jetzt ist er politisch krachend gescheitert selbst „Schrott“. Über kurz oder lang gibt es Neuwahlen. Es ist abzusehen, dass dies noch mehr Instabilität verheißt. Auch das kann Schocks auf den Finanzmärkten auslösen. 

Unter allem lodert die Glut der nicht  gelösten, nicht befriedend zu lösenden Bankenkrise des Landes. 

Verallgemeinernd:   

Die etablierten politischen Kräfte versuchen in den krisengeprägten Ländern mit „Hau ruck-Programmatik“ erforderliche Reformen durchzusetzen. In Italien ist das einmal mehr gescheitert. Wie es u. a. in Frankreich gelingen kann mit dem radikalen Thatcher-Liberalismus von Fillon („neues Betriebssystem für Frankreich“), ist mir absolut schleierhaft. Wertkonservative Kaschierung wird es nicht richten. Und halbherzig betriebene soziale Appeasement-Politik auch nicht. Sie wäre bei den fundamentalen Problemen kontraproduktiv. 

Fazit:

Man hätte den Bevölkerungen viel früher viel mehr abverlangen müssen als geschehen ist, um das Unzufriedenheitspotenzial nicht so anschwellen zu lassen. Weil es in erster Linie um Systemstabilität der Eurozone ging (und nach Lage der Dinge auch gehen musste, um Extrem-Schocks zu vermeiden), kam es – quasi notwendigerweise – nicht zu den erforderlichen Bereinigungsprozessen, die auch innenpolitisch kaum durchzusetzen gewesen wären. Jetzt ist das Unzufriedenheitspotenzial offensichtlich nicht mehr einzufangen. Die Unsicherheit wächst, nichts ist mehr berechenbar. 

Da ist es schon fast gespenstisch, wie das Ergebnis der österreichischen Präsidentenwahl gefeiert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit, so schlecht und schlimm.</p>
<p>AEP:</p>
<p> &gt;„The greatest danger for Itay is the looming loss of the ECB shield”&gt;</p>
<p>Das ist richtig – auf der monetären Ebene. </p>
<p>Wenn die Zinsen, induziert von den Entwicklungen in USA, weiter anziehen – und zumindest im Augenblick spricht einiges dafür –, dann wird auch die EZB ihre Zinspolitik ändern müssen. Es käme dann unweigerlich zu Schocks auf den Euro-Kapitalmärkten. Für Italien wären die Folgen verheerend.</p>
<p>Die andere größte Gefahr für Italien kommt vom Verlust der politischen Stabilität. </p>
<p>Renzi, jung und dynamisch an der Macht gekommen, wollte Verschrotter des Systems sein. Jetzt ist er politisch krachend gescheitert selbst „Schrott“. Über kurz oder lang gibt es Neuwahlen. Es ist abzusehen, dass dies noch mehr Instabilität verheißt. Auch das kann Schocks auf den Finanzmärkten auslösen. </p>
<p>Unter allem lodert die Glut der nicht  gelösten, nicht befriedend zu lösenden Bankenkrise des Landes. </p>
<p>Verallgemeinernd:   </p>
<p>Die etablierten politischen Kräfte versuchen in den krisengeprägten Ländern mit „Hau ruck-Programmatik“ erforderliche Reformen durchzusetzen. In Italien ist das einmal mehr gescheitert. Wie es u. a. in Frankreich gelingen kann mit dem radikalen Thatcher-Liberalismus von Fillon („neues Betriebssystem für Frankreich“), ist mir absolut schleierhaft. Wertkonservative Kaschierung wird es nicht richten. Und halbherzig betriebene soziale Appeasement-Politik auch nicht. Sie wäre bei den fundamentalen Problemen kontraproduktiv. </p>
<p>Fazit:</p>
<p>Man hätte den Bevölkerungen viel früher viel mehr abverlangen müssen als geschehen ist, um das Unzufriedenheitspotenzial nicht so anschwellen zu lassen. Weil es in erster Linie um Systemstabilität der Eurozone ging (und nach Lage der Dinge auch gehen musste, um Extrem-Schocks zu vermeiden), kam es – quasi notwendigerweise – nicht zu den erforderlichen Bereinigungsprozessen, die auch innenpolitisch kaum durchzusetzen gewesen wären. Jetzt ist das Unzufriedenheitspotenzial offensichtlich nicht mehr einzufangen. Die Unsicherheit wächst, nichts ist mehr berechenbar. </p>
<p>Da ist es schon fast gespenstisch, wie das Ergebnis der österreichischen Präsidentenwahl gefeiert wird.</p>
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		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/referendum-vorbei-krise-bleibt/#comment-21097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 08:05:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;bto: Ich sehe die Risiken aus Deutschland nicht so.Im Wahljahr macht die Regierung alles, um die Illusion der Eurorettung aufrecht zu erhalten.&quot;

So wird es sein und das Handeln der Bundesregierung wird von &quot;tiefster Überzeugung&quot; in die Richtigkeit ihres Handelns geprägt sein. Aber vielleicht wirft die Bundesregierung mal einen Blick hierhin:

&quot;Der Euro liegt nicht in der DNA des Kontinents, sagt der Wirtschaftshistoriker Abelshauser. Flexible Wechselkurse und sanfte deutsche Geldvormacht sind aus seiner Sicht der bessere Weg für Europa. &quot;

https://www.welt.de/wirtschaft/article159951580/Wir-brauchen-den-Euro-nicht.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;bto: Ich sehe die Risiken aus Deutschland nicht so.Im Wahljahr macht die Regierung alles, um die Illusion der Eurorettung aufrecht zu erhalten.&#8221;</p>
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