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	Kommentare zu: Portugal widersteht griechischen Geistern	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dieter Krause		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 16:35:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die kommunistische Linke ist in Portugal viel weniger mächtig als in Griechenland (bei der letzten Parlamentswahl nur ca. 8% der Wählerstimmen)! Die Kommunisten sind dort viel stärker pragmatisch-sozialdemokratisch orientiert (Modell Don Camillo und Peppone) - zudem bei Wahlen mit den Grünen liiert. Der Bloco de Esquerda ist heute der marxistisch-trotzkistische Vertreter in Portugals Parlament. Zusammen kommen beide Parteien aber nur auf ca. 12%(!) der Wählerstimmen! Die haben auch keine Anarchisten (Spanien!) und kaum Rechtsradikale (Goldene Morgenröte in Griechenland). Im Kern ist das Land wohl von den Wählern her eher strukturkonservativ (die Young Urban Professionels wandern wahrscheinlich auch gern aus). Denn von Portugal kann man auch gut auf die Arbeitsmärkte in Brasilien, Angola oder Mosambique ausweichen, da alle drei Länder potugiesischsprachig sind. Man ist im übrigen auch nicht so hoch verschuldet wie Griechenland! Und hat keine Staatsbankrottmentalität wie die Griechen (im 19. Jahrundert allein vier Staatsbankrotte). Wahrscheinlich ist auch der Einfluß der Kirche in Portugal immer noch groß - ca. 90% der Portugiesen sind Katholiken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kommunistische Linke ist in Portugal viel weniger mächtig als in Griechenland (bei der letzten Parlamentswahl nur ca. 8% der Wählerstimmen)! Die Kommunisten sind dort viel stärker pragmatisch-sozialdemokratisch orientiert (Modell Don Camillo und Peppone) &#8211; zudem bei Wahlen mit den Grünen liiert. Der Bloco de Esquerda ist heute der marxistisch-trotzkistische Vertreter in Portugals Parlament. Zusammen kommen beide Parteien aber nur auf ca. 12%(!) der Wählerstimmen! Die haben auch keine Anarchisten (Spanien!) und kaum Rechtsradikale (Goldene Morgenröte in Griechenland). Im Kern ist das Land wohl von den Wählern her eher strukturkonservativ (die Young Urban Professionels wandern wahrscheinlich auch gern aus). Denn von Portugal kann man auch gut auf die Arbeitsmärkte in Brasilien, Angola oder Mosambique ausweichen, da alle drei Länder potugiesischsprachig sind. Man ist im übrigen auch nicht so hoch verschuldet wie Griechenland! Und hat keine Staatsbankrottmentalität wie die Griechen (im 19. Jahrundert allein vier Staatsbankrotte). Wahrscheinlich ist auch der Einfluß der Kirche in Portugal immer noch groß &#8211; ca. 90% der Portugiesen sind Katholiken!</p>
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