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	Kommentare zu: Politico: Die De&#173;industriali&#173;sierung Deutsch&#173;lands	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 Jul 2023 19:20:46 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Karneval		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karneval]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 19:20:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Tobias W. 

Links sind glaube ich hier nicht wirklich erlaubt(?), deswegen kann ichs die leider nicht hinzufügen.

 &quot;Schauen Sie sich den globalen Vermögensbericht der Credit Suisse an.&quot; Dann muss man sich aber auch fragen warum ein Land, von dem ein Teil 40 Jahre lang sozialistisch Regiert wurde, mit einem Land vergleichen, dass das nicht wurde. Das Medianvermögen in Westdeutschland liegt bei 127.900 €, also irgendwas zwischen 130-135k $. 

Im Bericht stehen die USA mit 93,270 $. Durch etwas andere Zeiträume und wahrscheinlich Berechnungen wohl auch nicht ganz vergleichbar. Aber dann doch auch nicht so tragisch wie du es mit erscheinen lässt oder? Dass Ostdeutschland 40 Jahre Rückstand sollte nachvollziehbar sein und dann dementsprechend sinnvolle Vergleiche angestellt werden. Warum dies bei diesen Statistiken niemals gemacht wird ist für mich ein vollkommenes Rätsel. Was dann deine Aussage &quot;Pro Kopf ist das mittlere Vermögen der Amerikaner fast doppelt so hoch wie das der Deutschen – das heisst nichts anderes, als dass die ärmere Hälfte der Amerikaner deutlich vermögender ist als die ärmere Hälfte der Deutschen.&quot; in etwas anderem Licht erscheinen lässt.

Wenn ich dann erst die Median wealths von den ärmeren US-Staaten sehe. Das ist ja tiefstes Osteuropa-Niveau. 
„Deutschland ist in dem Bereich gesehen nicht mal zweite Welt Land, sondern Dritte Welt.“
Wenn ich mir dann die durchschnittliche Lebenserwartung anschaue kann ich der gesundheitlichen Gegebenheiten nicht viel Positives für den Durchschnitt (wichtig zu betonen) der Bevölkerung abgewinnen. Auch in den reicheren Bundestaaten ist das auch „nur“ auf dem Niveau von Westeuropa. Die Spitzentherapien sind denke ich aber auch wirklich sehr gut in den USA, vielleicht auch mit das Beste was es weltweit gibt, wie in deinem persönlichen Fall. 

„Fischessen in Venedig oder Pasteten im Elsaß können sich die meisten Deutschen doch gar nicht mehr leisten. Jeder Vierte in Deutschland ist ein Niedriglöhner.“

Naja… „56% of Americans can’t cover a $1,000 emergency expense with savings“. Ob da noch soviel übrig für das amerikanische Pendant zum Fischessen in Venedig?

„dass die USA das Zielland Nummer 1 für jegliche Art der Arbeitsmigration sind – der amerikanische Traum behält seine magnetische Wirkung auf den Rest der Welt.“ 

Mag schon stimmen, bei einer globalen Expat-Umfrage landet aber auch die USA nur im Mittelfeld (30 aus 53).
 „Die soziale Mobilität in den USA ist größer als in Deutschland“
Auch für sowas gibt es natürlich einen Index (für was auch heutzutage schon fast nicht…) https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Social_Mobility_Index
In dem widererwarten die USA hinter Deutschland landen. Aber auch hier zeigt sich ein grober Überblick  dann doch auch wieder anders als vielleicht selektive persönliche Erfahrungen.

„Einige der größten US Konzerne wurden in den USA durch Einwanderer gegründet“
Auch nicht viel falsch und zu 100% etwas Gutes der USA. Dann ist es aber auch interessant die Demographie der Gründer anzuschauen, und z. B. schwarze Menschen sind dort dann auch deutlich unterrepräsentiert. Hat seine Gründe natürlich, aber nunja so rosig ist es aber dann auch nicht für Alle.

„teilweise sogar von offiziellen Stellen bei Amtsgängen. Das wäre hier absolut undenkbar.“
Auch hier gehe ich mit, dann aber ein großes „aber“. Ein Subreddit wie aznidentiy dürfte es dann bei weitem nicht in diesem Ausmaß geben. Dass es dies tut zeigt dann eben auch wieder ein etwas differenzierteres Bild. 

Bei all den positiven Eigenschaften die du in den USA siehst (keine dominante Neidgesellschaft, Qualifikation und Leistung wird respektiert) und deiner ja vorhandenen guten Ausbildung, verstehe ich nicht ganz warum du wirklich so komplett versteifst auf diesen Untergang von Deutschland („Ihr habt’s nicht anders verdient“, „Ich habe für Deutschland auch wenig Mitleid. „)
Genauso reicht ein Klick und ich lese, auch gutgeschriebene und mit Statistiken unterlegte, Texte über den Untergang Amerikas, dem Lieblingsdoomer-Thema Entdollarrisierung, Chinas Dominanz und was sonst alles noch. Oder den, auch von vielen US-Experten und Medien, genannten Theorien zum Untergang Chinas, der dann doch nicht ganz so eingetreten ist.

Warum dann eine doch gebildete Person wie du so einen vollkommenen Schwarz-Weiß-Tunnel hat, in der es entweder den einen Supergewinner gibt und alle anderen können sich um ein paar kleine Krümmel streiten verstehe ich dann nicht. Wenn ich mir so manch alten Artikel aus den 80er,90er, 00er oder zur Eurokrise 2011 lese, dann war auch DE jeweils da bereits „am Ende“. Und jetzt halt aktuell mal wieder. Wenn man sich so die Welt in all diesen Jahrzehnten anschaut werden wohl die meisten zustimmen, dass es dem Großteil der Leute in DE dann am Ende doch besser ging als so manch anderem auf der Welt.
„USD0.10 pro kWh Strompreis“

Ganz Ehrlich: Top!
Aktuell zahlen wir als 4-Personen-Haushalt ca. 100-110€ im Monat für Strom. Durch die passende Laufzeit letztes Jahr gab es für uns nicht mal eine Preiserhöhung. Aber aktuell 25-30€ pro Person pro Monat für immer noch eines der zuverlässigsten, hoffen wir mal das bleibt so…, Stromsystem der Welt, also da mach ich mir über andere Dinge aktuell mehr Sorgen.

Du hast natürlich deine Region im Blick von den BMW 332k, Mercedes 350k, Audi 186k verkauften Autos in den USA 2022 werden das ja dann nicht hoffentlich alle nur die chin. Kunden gewesen sein. Und Polestar mit knapp 10k verkauften Autos in den USA 2022 ist dann auch die Nische, die wohl bei euch bekannter ist. Aber das ist ja ganzheitlich für die USA betrachtet ja dann doch anders.

Der Wohlstand in Deutschland ist mittlerweile überwiegend Substanzwohlstand, satter Wohlstand, Generationenwohlstand. In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland und Europa kaum neuer Wohlstand auf Basis neuer Industrien, Technologien oder Ideen aufgebaut worden. Wohlstand erhält der durchschnittliche Deutsche durch Erbschaft, nicht Fleiß.

Der durchschnittliche Einwohner aktuell eines westlichen Landes ist kein direkter Einwanderer sondern bereits seit mehreren Generationen im jeweiligen Land/Gebiet. Und da der durchschnittliche Einwohner eines westlichen Landes aktuell auch ein hohes Vermögen hat bzw. hatte und dies weiterverebt hat, ist die Aussage rein logisch fast schon zwingend. Das klingt bei dir drastischer als es dann eben in der Realität ist. Je nach Statistik ist auch der Reichtum in den USA zwischen 30,40 oder 50% geerbt.

„In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland und Europa kaum neuer Wohlstand auf Basis neuer Industrien, Technologien oder Ideen aufgebaut worden.“
Ein Unternehmen wie ASML mit einen der komplexesten Maschinen der Welt, beruht auch auf ihre internationalen Zulieferer mit vielen davon in Europa. Sowas kann nicht erschaffen werden wenn bei dieser Zuliefererbasis nicht neue Technologien und Ideen eingesetzt werden. Klar ist das ein „Leuchtturmprodukt“ aber es zeigt, dass ja diese Grundbasis in der gesamten Kette vorhanden ist um auch solch anspruchsvollen Projekte zu haben. 
Im global innovation Report sind ja auch viele europäische Länder mit vorne mit dabei. Es mag große Unterschiede dann vielleicht in der Kommerzialisierung und der Profitabilität geben. Dass neue Techniken in der IT meistens lukrativer sein können als z. B. in der Chemie, macht ja die Schöpfungskraft die in neuen Chemietechnologien liegen können ja nicht kleiner. Den amerikanischen Optimums ist dann noch nicht ganz auf dich übergesprungen? ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081">Alexander</a>.</p>
<p>@Tobias W. </p>
<p>Links sind glaube ich hier nicht wirklich erlaubt(?), deswegen kann ichs die leider nicht hinzufügen.</p>
<p> &#8220;Schauen Sie sich den globalen Vermögensbericht der Credit Suisse an.&#8221; Dann muss man sich aber auch fragen warum ein Land, von dem ein Teil 40 Jahre lang sozialistisch Regiert wurde, mit einem Land vergleichen, dass das nicht wurde. Das Medianvermögen in Westdeutschland liegt bei 127.900 €, also irgendwas zwischen 130-135k $. </p>
<p>Im Bericht stehen die USA mit 93,270 $. Durch etwas andere Zeiträume und wahrscheinlich Berechnungen wohl auch nicht ganz vergleichbar. Aber dann doch auch nicht so tragisch wie du es mit erscheinen lässt oder? Dass Ostdeutschland 40 Jahre Rückstand sollte nachvollziehbar sein und dann dementsprechend sinnvolle Vergleiche angestellt werden. Warum dies bei diesen Statistiken niemals gemacht wird ist für mich ein vollkommenes Rätsel. Was dann deine Aussage &#8220;Pro Kopf ist das mittlere Vermögen der Amerikaner fast doppelt so hoch wie das der Deutschen – das heisst nichts anderes, als dass die ärmere Hälfte der Amerikaner deutlich vermögender ist als die ärmere Hälfte der Deutschen.&#8221; in etwas anderem Licht erscheinen lässt.</p>
<p>Wenn ich dann erst die Median wealths von den ärmeren US-Staaten sehe. Das ist ja tiefstes Osteuropa-Niveau.<br />
„Deutschland ist in dem Bereich gesehen nicht mal zweite Welt Land, sondern Dritte Welt.“<br />
Wenn ich mir dann die durchschnittliche Lebenserwartung anschaue kann ich der gesundheitlichen Gegebenheiten nicht viel Positives für den Durchschnitt (wichtig zu betonen) der Bevölkerung abgewinnen. Auch in den reicheren Bundestaaten ist das auch „nur“ auf dem Niveau von Westeuropa. Die Spitzentherapien sind denke ich aber auch wirklich sehr gut in den USA, vielleicht auch mit das Beste was es weltweit gibt, wie in deinem persönlichen Fall. </p>
<p>„Fischessen in Venedig oder Pasteten im Elsaß können sich die meisten Deutschen doch gar nicht mehr leisten. Jeder Vierte in Deutschland ist ein Niedriglöhner.“</p>
<p>Naja… „56% of Americans can’t cover a $1,000 emergency expense with savings“. Ob da noch soviel übrig für das amerikanische Pendant zum Fischessen in Venedig?</p>
<p>„dass die USA das Zielland Nummer 1 für jegliche Art der Arbeitsmigration sind – der amerikanische Traum behält seine magnetische Wirkung auf den Rest der Welt.“ </p>
<p>Mag schon stimmen, bei einer globalen Expat-Umfrage landet aber auch die USA nur im Mittelfeld (30 aus 53).<br />
 „Die soziale Mobilität in den USA ist größer als in Deutschland“<br />
Auch für sowas gibt es natürlich einen Index (für was auch heutzutage schon fast nicht…) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Social_Mobility_Index" rel="nofollow ugc">https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Social_Mobility_Index</a><br />
In dem widererwarten die USA hinter Deutschland landen. Aber auch hier zeigt sich ein grober Überblick  dann doch auch wieder anders als vielleicht selektive persönliche Erfahrungen.</p>
<p>„Einige der größten US Konzerne wurden in den USA durch Einwanderer gegründet“<br />
Auch nicht viel falsch und zu 100% etwas Gutes der USA. Dann ist es aber auch interessant die Demographie der Gründer anzuschauen, und z. B. schwarze Menschen sind dort dann auch deutlich unterrepräsentiert. Hat seine Gründe natürlich, aber nunja so rosig ist es aber dann auch nicht für Alle.</p>
<p>„teilweise sogar von offiziellen Stellen bei Amtsgängen. Das wäre hier absolut undenkbar.“<br />
Auch hier gehe ich mit, dann aber ein großes „aber“. Ein Subreddit wie aznidentiy dürfte es dann bei weitem nicht in diesem Ausmaß geben. Dass es dies tut zeigt dann eben auch wieder ein etwas differenzierteres Bild. </p>
<p>Bei all den positiven Eigenschaften die du in den USA siehst (keine dominante Neidgesellschaft, Qualifikation und Leistung wird respektiert) und deiner ja vorhandenen guten Ausbildung, verstehe ich nicht ganz warum du wirklich so komplett versteifst auf diesen Untergang von Deutschland („Ihr habt’s nicht anders verdient“, „Ich habe für Deutschland auch wenig Mitleid. „)<br />
Genauso reicht ein Klick und ich lese, auch gutgeschriebene und mit Statistiken unterlegte, Texte über den Untergang Amerikas, dem Lieblingsdoomer-Thema Entdollarrisierung, Chinas Dominanz und was sonst alles noch. Oder den, auch von vielen US-Experten und Medien, genannten Theorien zum Untergang Chinas, der dann doch nicht ganz so eingetreten ist.</p>
<p>Warum dann eine doch gebildete Person wie du so einen vollkommenen Schwarz-Weiß-Tunnel hat, in der es entweder den einen Supergewinner gibt und alle anderen können sich um ein paar kleine Krümmel streiten verstehe ich dann nicht. Wenn ich mir so manch alten Artikel aus den 80er,90er, 00er oder zur Eurokrise 2011 lese, dann war auch DE jeweils da bereits „am Ende“. Und jetzt halt aktuell mal wieder. Wenn man sich so die Welt in all diesen Jahrzehnten anschaut werden wohl die meisten zustimmen, dass es dem Großteil der Leute in DE dann am Ende doch besser ging als so manch anderem auf der Welt.<br />
„USD0.10 pro kWh Strompreis“</p>
<p>Ganz Ehrlich: Top!<br />
Aktuell zahlen wir als 4-Personen-Haushalt ca. 100-110€ im Monat für Strom. Durch die passende Laufzeit letztes Jahr gab es für uns nicht mal eine Preiserhöhung. Aber aktuell 25-30€ pro Person pro Monat für immer noch eines der zuverlässigsten, hoffen wir mal das bleibt so…, Stromsystem der Welt, also da mach ich mir über andere Dinge aktuell mehr Sorgen.</p>
<p>Du hast natürlich deine Region im Blick von den BMW 332k, Mercedes 350k, Audi 186k verkauften Autos in den USA 2022 werden das ja dann nicht hoffentlich alle nur die chin. Kunden gewesen sein. Und Polestar mit knapp 10k verkauften Autos in den USA 2022 ist dann auch die Nische, die wohl bei euch bekannter ist. Aber das ist ja ganzheitlich für die USA betrachtet ja dann doch anders.</p>
<p>Der Wohlstand in Deutschland ist mittlerweile überwiegend Substanzwohlstand, satter Wohlstand, Generationenwohlstand. In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland und Europa kaum neuer Wohlstand auf Basis neuer Industrien, Technologien oder Ideen aufgebaut worden. Wohlstand erhält der durchschnittliche Deutsche durch Erbschaft, nicht Fleiß.</p>
<p>Der durchschnittliche Einwohner aktuell eines westlichen Landes ist kein direkter Einwanderer sondern bereits seit mehreren Generationen im jeweiligen Land/Gebiet. Und da der durchschnittliche Einwohner eines westlichen Landes aktuell auch ein hohes Vermögen hat bzw. hatte und dies weiterverebt hat, ist die Aussage rein logisch fast schon zwingend. Das klingt bei dir drastischer als es dann eben in der Realität ist. Je nach Statistik ist auch der Reichtum in den USA zwischen 30,40 oder 50% geerbt.</p>
<p>„In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland und Europa kaum neuer Wohlstand auf Basis neuer Industrien, Technologien oder Ideen aufgebaut worden.“<br />
Ein Unternehmen wie ASML mit einen der komplexesten Maschinen der Welt, beruht auch auf ihre internationalen Zulieferer mit vielen davon in Europa. Sowas kann nicht erschaffen werden wenn bei dieser Zuliefererbasis nicht neue Technologien und Ideen eingesetzt werden. Klar ist das ein „Leuchtturmprodukt“ aber es zeigt, dass ja diese Grundbasis in der gesamten Kette vorhanden ist um auch solch anspruchsvollen Projekte zu haben.<br />
Im global innovation Report sind ja auch viele europäische Länder mit vorne mit dabei. Es mag große Unterschiede dann vielleicht in der Kommerzialisierung und der Profitabilität geben. Dass neue Techniken in der IT meistens lukrativer sein können als z. B. in der Chemie, macht ja die Schöpfungskraft die in neuen Chemietechnologien liegen können ja nicht kleiner. Den amerikanischen Optimums ist dann noch nicht ganz auf dich übergesprungen? ;-)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 20:53:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318393</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Meine Plauderei ist erste Hand, promovierter theoretischer Physiker ab 2010 bis zur tenor track Professur an einer dieser renomierten Universitäten.

Ich kenne die Umstände über Studenten, Kooperationen zur Industrie/Militär und auch die show nach außen. Der Weg als Wissenschaftler -in den USA- zur green card war nicht einfach.

Sie beide würden sich bestens verstehen, identisch klug zukunftsorientiert. 

Meine Begeisterung von 2010 ist Skepsis gewichen, 
weil -dieses Geld- nicht alles ist und jeder seinen Preis bezahlt. 

Wäre alles wunderbar, würden Sie kein Wort darüber verlieren; 
Gemeinsamkeiten von Auswanderern. 

-----------
Einer vom Yukon (aus Mitte 1980er), der auf Heimaturlaub 2019 über die bescheidenen Verhältnisse in Bayern lachte, wollte 2021 wieder zurück in seine alte Heimat. Er verstarb 2022 suddenly auf dem Weg zum Auto. Faktenchecker von Trudeau zu Folge es habe nichts mit nichts zu tun gehabt......seine Aussage zu Justin (auf meine Nachfrage) war &quot;fucking son of a bitch&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081">Alexander</a>.</p>
<p>Meine Plauderei ist erste Hand, promovierter theoretischer Physiker ab 2010 bis zur tenor track Professur an einer dieser renomierten Universitäten.</p>
<p>Ich kenne die Umstände über Studenten, Kooperationen zur Industrie/Militär und auch die show nach außen. Der Weg als Wissenschaftler -in den USA- zur green card war nicht einfach.</p>
<p>Sie beide würden sich bestens verstehen, identisch klug zukunftsorientiert. </p>
<p>Meine Begeisterung von 2010 ist Skepsis gewichen,<br />
weil -dieses Geld- nicht alles ist und jeder seinen Preis bezahlt. </p>
<p>Wäre alles wunderbar, würden Sie kein Wort darüber verlieren;<br />
Gemeinsamkeiten von Auswanderern. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Einer vom Yukon (aus Mitte 1980er), der auf Heimaturlaub 2019 über die bescheidenen Verhältnisse in Bayern lachte, wollte 2021 wieder zurück in seine alte Heimat. Er verstarb 2022 suddenly auf dem Weg zum Auto. Faktenchecker von Trudeau zu Folge es habe nichts mit nichts zu tun gehabt&#8230;&#8230;seine Aussage zu Justin (auf meine Nachfrage) war &#8220;fucking son of a bitch&#8221;.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318383</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 19:41:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

In Ihrem Beitrag sind derart viele Unsachlichkeiten und sachlich falsche Statements, dass ich nicht auf alle eingehe. Ihnen fehlt das Sachwissen auf Basis von Fakten - und offensichtlich stammen ihre anti-amerikanischen Ressentiments auf Hoerensagen aus dritten und vierten Quellen. Als jemand, der fast acht Jahre in den USA lebt und seit mehr als 8 Jahren hier arbeitet ist Ihre Wahrnehmung der USA nicht in Einklang mit der Realitaet zu bringen.

Hier ein paar Fakten zur qualifizierten Zuwanderung in den USA.

1. Der Ansturm ist riesig. Es gibt in den USA einzelne Arbeitgeber (beispielsweise Cognizant), die in einigen Jahren mehr H1B Visa stuetzen als in Deutschland insgesamt Blue Card Antraege neu gestellt oder erneuert werden. Qualifizierte Zuwanderung in die USA boomt. Deutschland ist nicht mal dritte Wahl fuer qualifizierte Akademiker.
2. Greencard Antraege und deren Bearbeitungslaenge haengt von verschiedenen Faktoren ab. Wir haben unsere Greencard in weniger als zwei Jahren nach Ankunft in den USA erhalten. Einige meiner europaeischen Kollegen haben ihre Greencard nach nur einem Jahr bekommen. Fuer viele Zuwanderer gibt es faktisch keine Moeglichkeit zur Greencard innerhalb mehrerer Jahrzehnte - der Grund ist einfach: Greencards werden in Kontingenten nach Herkunftsland vergeben. Das Kontingent fuer Inder, Chinesen und einige andere Laender ist voll, Antragsteller aus diesen Laendern stellen sich in eine Jahrzehnte lange Schlange an - die einzige Moeglichkeit fuer Inder in den USA zu arbeiten, ist optional ein erstes L1 Visa (wie auch in meinem Fall) und dann regelmaessig erneuerte H1B Visa - auch bei H1B gibt es Quota und eine Lotterie, auf die viele meiner Kollegen angewiesen sind, weil der Andrang so gross ist. Viele Inder koennen nur darauf spekulieren, dass sie ein Kind in den USA produzieren, das als US Staatsbuerger per Geburt 18 Jahre spaeter den Greencard Antrag der Eltern mittels Familienzusammenfuehrung macht. Ich habe indische Kollegen, die mittlerweile wieder nach Indien zurueckgegangen sind, weil dort der qualifizierte Arbeitsmarkt deutlich an Niveau gewonnen hat, in Indien verdienen Spitzenkraefte in der IT mittlerweile besser als in den meisten europaeischen Laendern. Macht Euch also in Deutschland keine Hoffnung fuer Jahregehaelter von ~50K Inder anzuziehen - das wird nicht passieren.
3. Ein sehr grosser Teil der qualifizierten Zuwanderung in die USA findet nicht direkt in den Arbeitsmarkt statt, sondern an die teuren US Hochschulen, die Sie anprangern. Asiatische Zuwanderer insbesondere stroemen an US Hochschulen fuer ihren Master Abschluss. Mittlerweile speist sich die Mehrheit der Master Studenten an US Hochschulen in STEM Studiengaengen aus asiatischen Laendern - wo Bruttosozialprodukt, Durchschnittseinkommen, Haushaltsvermoegen deutlich niedriger als in den USA sind. Die hohen Ausbildungskosten sind also nicht unbedingt das Problem! Die auslaendischen Master Absolventen stroemen dann mit einem US Master Abschluss auf den US Arbeitsmarkt mit H1B Visa. Wenn Sie der Meinung sind, dass die US Hochschulen auf Basis ihres Profitmodells nicht in der Lage sind, den US Arbeitsmarkt zu bedienen, liegen Sie falsch - die US Hochschulen sind mittlerweile fester Bestandteil der Zuwanderungspipeline in die USA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081">Alexander</a>.</p>
<p>In Ihrem Beitrag sind derart viele Unsachlichkeiten und sachlich falsche Statements, dass ich nicht auf alle eingehe. Ihnen fehlt das Sachwissen auf Basis von Fakten &#8211; und offensichtlich stammen ihre anti-amerikanischen Ressentiments auf Hoerensagen aus dritten und vierten Quellen. Als jemand, der fast acht Jahre in den USA lebt und seit mehr als 8 Jahren hier arbeitet ist Ihre Wahrnehmung der USA nicht in Einklang mit der Realitaet zu bringen.</p>
<p>Hier ein paar Fakten zur qualifizierten Zuwanderung in den USA.</p>
<p>1. Der Ansturm ist riesig. Es gibt in den USA einzelne Arbeitgeber (beispielsweise Cognizant), die in einigen Jahren mehr H1B Visa stuetzen als in Deutschland insgesamt Blue Card Antraege neu gestellt oder erneuert werden. Qualifizierte Zuwanderung in die USA boomt. Deutschland ist nicht mal dritte Wahl fuer qualifizierte Akademiker.<br />
2. Greencard Antraege und deren Bearbeitungslaenge haengt von verschiedenen Faktoren ab. Wir haben unsere Greencard in weniger als zwei Jahren nach Ankunft in den USA erhalten. Einige meiner europaeischen Kollegen haben ihre Greencard nach nur einem Jahr bekommen. Fuer viele Zuwanderer gibt es faktisch keine Moeglichkeit zur Greencard innerhalb mehrerer Jahrzehnte &#8211; der Grund ist einfach: Greencards werden in Kontingenten nach Herkunftsland vergeben. Das Kontingent fuer Inder, Chinesen und einige andere Laender ist voll, Antragsteller aus diesen Laendern stellen sich in eine Jahrzehnte lange Schlange an &#8211; die einzige Moeglichkeit fuer Inder in den USA zu arbeiten, ist optional ein erstes L1 Visa (wie auch in meinem Fall) und dann regelmaessig erneuerte H1B Visa &#8211; auch bei H1B gibt es Quota und eine Lotterie, auf die viele meiner Kollegen angewiesen sind, weil der Andrang so gross ist. Viele Inder koennen nur darauf spekulieren, dass sie ein Kind in den USA produzieren, das als US Staatsbuerger per Geburt 18 Jahre spaeter den Greencard Antrag der Eltern mittels Familienzusammenfuehrung macht. Ich habe indische Kollegen, die mittlerweile wieder nach Indien zurueckgegangen sind, weil dort der qualifizierte Arbeitsmarkt deutlich an Niveau gewonnen hat, in Indien verdienen Spitzenkraefte in der IT mittlerweile besser als in den meisten europaeischen Laendern. Macht Euch also in Deutschland keine Hoffnung fuer Jahregehaelter von ~50K Inder anzuziehen &#8211; das wird nicht passieren.<br />
3. Ein sehr grosser Teil der qualifizierten Zuwanderung in die USA findet nicht direkt in den Arbeitsmarkt statt, sondern an die teuren US Hochschulen, die Sie anprangern. Asiatische Zuwanderer insbesondere stroemen an US Hochschulen fuer ihren Master Abschluss. Mittlerweile speist sich die Mehrheit der Master Studenten an US Hochschulen in STEM Studiengaengen aus asiatischen Laendern &#8211; wo Bruttosozialprodukt, Durchschnittseinkommen, Haushaltsvermoegen deutlich niedriger als in den USA sind. Die hohen Ausbildungskosten sind also nicht unbedingt das Problem! Die auslaendischen Master Absolventen stroemen dann mit einem US Master Abschluss auf den US Arbeitsmarkt mit H1B Visa. Wenn Sie der Meinung sind, dass die US Hochschulen auf Basis ihres Profitmodells nicht in der Lage sind, den US Arbeitsmarkt zu bedienen, liegen Sie falsch &#8211; die US Hochschulen sind mittlerweile fester Bestandteil der Zuwanderungspipeline in die USA.</p>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318294</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 10:33:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Arbeitsmigration

Spätestens mit Deindustrialisierung verlor die USA ihren Status als 1ste Welt, dieser ~50jährige Prozeß endet gegenwärtig mit Verlust der Dollarhegemonie an den Energie-/Rohstoffmärkten. Militärisch ist der Drops gelutscht, weil Flugszeugträgergruppen keine Landkriege entscheiden und man sich in den Dimensionen solcher Kriege maßlos überschätzte. 

Die ökonomischen Konsequenzen aus Pandemie /Krieg und jüngster Zinspolitik entscheidend für Wohlstandserwartungen der nächsten Dekaden, der letzte Zyklus unwiderruflich abgelaufen. 

Ron Paul war zum Wahlkampf gegen Obama schon so weit alle Truppen heim zu holen, mittlerweile nur noch eine Frage der Zeit. 

Der amerikanische Traum ist ein hollywood Märchen, die Hürden für erfolgreiche Migration hoch wie eh. 

Sie selbst haben das Arbeitsvisum nicht geschenkt bekommen, der Weg zur green card auch für Höchstqualifizierte ~10 Jahre lang....illegale Migration ist aus dieser Not geboren, mit allen Konsequenzen für Integration oder Aufstieg. Illegale Zuwanderer leben ihr Leben lang zwischen der Angst vor Abschiebung und den Kriminellen, die diese Millieus beherrschen wie daheim die favelas. Aus dem Prekariat Latein-/Südamerikas entfliehen diese Menschen in die Ausbeutung Amerikas. Politisch hält Washington die balance zwischen Toleranz und Grausamkeit immer zu ihrem Nutzen, egal wer regiert. 

US Xenophobie durch &quot;schwarze&quot; Einreisebeamt[innen] gegen Europäer, Asiaten oder Südamerikaner gleichgültige Normalität an den Migrationsschaltern der internationalen Flughäfen. Demütigungen gegen Wissenschaftler Tagesordnung, wenn man wertvollste visa gegen alle Vorschriften am Boden liegend handschriftlich nachtragen darf. 

Angriffe gegen &quot;Deutschstämmige&quot; [Südamerikaner/innen] in New York Grund für Remigration, die Kommentare von US Amerikannern wer in den USA das Sagen hat, nichts für Unbedarfte. 

Weil Bildung in den USA teuer ist, hochpreisige Wohnviertel den Zugang zu besseren Schulen beinhalten und Studiengänge vom Geldbeutel der Eltern abhängen...ist qualifizierte Zuwanderung für die USA alternativlos. Dabei hängt die Integration von der Herkunft der Einwanderer ab, d.h. Europäer finden sich früher zurecht als Bangladeshi und Chinesen erfüllen ihre Mission, wenn die Kosten von den Familien Chinas politisch motiviert investiert werden. Parallelgesellschaften allerorts, entsprechend Einkommen und Perspektiven bilden sich Nutz-/Zweckgemeinschaften wie in anderen Ländern auch. 

Wer Erfolg hat zieht Neid auf sich, das beginnt bei der Einreise; s.o.

Selbstverständlich gilt das alles auch für die BRD. Altes Vermögen profitiert von Vermögenspreisinflation und Beziehungen, kein Afghane wird dort Fuß fassen. ChefÄrzte dagegen aus Berechnung sofort integriert....wegen des Nutzens; dito. Arbeitsmigration innerhalb Konzerne, Ost/West - Nord/Süd. 

Ohne Aussicht auf Ausbildung /Beruf drücken mittellose Zuwanderer dt. Statistiken in Richtung Armut, obwohl die Menschen auskömmlich versorgt werden. Demographisch erlebten auch dt. Verlierer einen Aufstieg, wenn Lesen und Schreiben ungeahnteVorteile verschafften, via Beschäftigung der Traum von Immobilien real greifbar war, entsprechend den Zinssätze der EZB....

Fremdenfeindlichkeit findet man überall, im Elsaß wie Südtirol. Bei sich ständig ändernden Nationalgrenzen suchen Ansässige gemeinsames zur Ausgrenzung von anderen. DESHALB war der National.Sozialismus so überzeugend, wie der sozialistische Globalismus seine Anhänger überzeugt. 

Ihre beispielhafte Anpassung ist zwingend für Integration, 
nur dass Berlin zum Gegenteil auffordert und Chaos produziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081">Alexander</a>.</p>
<p>@Arbeitsmigration</p>
<p>Spätestens mit Deindustrialisierung verlor die USA ihren Status als 1ste Welt, dieser ~50jährige Prozeß endet gegenwärtig mit Verlust der Dollarhegemonie an den Energie-/Rohstoffmärkten. Militärisch ist der Drops gelutscht, weil Flugszeugträgergruppen keine Landkriege entscheiden und man sich in den Dimensionen solcher Kriege maßlos überschätzte. </p>
<p>Die ökonomischen Konsequenzen aus Pandemie /Krieg und jüngster Zinspolitik entscheidend für Wohlstandserwartungen der nächsten Dekaden, der letzte Zyklus unwiderruflich abgelaufen. </p>
<p>Ron Paul war zum Wahlkampf gegen Obama schon so weit alle Truppen heim zu holen, mittlerweile nur noch eine Frage der Zeit. </p>
<p>Der amerikanische Traum ist ein hollywood Märchen, die Hürden für erfolgreiche Migration hoch wie eh. </p>
<p>Sie selbst haben das Arbeitsvisum nicht geschenkt bekommen, der Weg zur green card auch für Höchstqualifizierte ~10 Jahre lang&#8230;.illegale Migration ist aus dieser Not geboren, mit allen Konsequenzen für Integration oder Aufstieg. Illegale Zuwanderer leben ihr Leben lang zwischen der Angst vor Abschiebung und den Kriminellen, die diese Millieus beherrschen wie daheim die favelas. Aus dem Prekariat Latein-/Südamerikas entfliehen diese Menschen in die Ausbeutung Amerikas. Politisch hält Washington die balance zwischen Toleranz und Grausamkeit immer zu ihrem Nutzen, egal wer regiert. </p>
<p>US Xenophobie durch &#8220;schwarze&#8221; Einreisebeamt[innen] gegen Europäer, Asiaten oder Südamerikaner gleichgültige Normalität an den Migrationsschaltern der internationalen Flughäfen. Demütigungen gegen Wissenschaftler Tagesordnung, wenn man wertvollste visa gegen alle Vorschriften am Boden liegend handschriftlich nachtragen darf. </p>
<p>Angriffe gegen &#8220;Deutschstämmige&#8221; [Südamerikaner/innen] in New York Grund für Remigration, die Kommentare von US Amerikannern wer in den USA das Sagen hat, nichts für Unbedarfte. </p>
<p>Weil Bildung in den USA teuer ist, hochpreisige Wohnviertel den Zugang zu besseren Schulen beinhalten und Studiengänge vom Geldbeutel der Eltern abhängen&#8230;ist qualifizierte Zuwanderung für die USA alternativlos. Dabei hängt die Integration von der Herkunft der Einwanderer ab, d.h. Europäer finden sich früher zurecht als Bangladeshi und Chinesen erfüllen ihre Mission, wenn die Kosten von den Familien Chinas politisch motiviert investiert werden. Parallelgesellschaften allerorts, entsprechend Einkommen und Perspektiven bilden sich Nutz-/Zweckgemeinschaften wie in anderen Ländern auch. </p>
<p>Wer Erfolg hat zieht Neid auf sich, das beginnt bei der Einreise; s.o.</p>
<p>Selbstverständlich gilt das alles auch für die BRD. Altes Vermögen profitiert von Vermögenspreisinflation und Beziehungen, kein Afghane wird dort Fuß fassen. ChefÄrzte dagegen aus Berechnung sofort integriert&#8230;.wegen des Nutzens; dito. Arbeitsmigration innerhalb Konzerne, Ost/West &#8211; Nord/Süd. </p>
<p>Ohne Aussicht auf Ausbildung /Beruf drücken mittellose Zuwanderer dt. Statistiken in Richtung Armut, obwohl die Menschen auskömmlich versorgt werden. Demographisch erlebten auch dt. Verlierer einen Aufstieg, wenn Lesen und Schreiben ungeahnteVorteile verschafften, via Beschäftigung der Traum von Immobilien real greifbar war, entsprechend den Zinssätze der EZB&#8230;.</p>
<p>Fremdenfeindlichkeit findet man überall, im Elsaß wie Südtirol. Bei sich ständig ändernden Nationalgrenzen suchen Ansässige gemeinsames zur Ausgrenzung von anderen. DESHALB war der National.Sozialismus so überzeugend, wie der sozialistische Globalismus seine Anhänger überzeugt. </p>
<p>Ihre beispielhafte Anpassung ist zwingend für Integration,<br />
nur dass Berlin zum Gegenteil auffordert und Chaos produziert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: TvZH		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318263</link>

		<dc:creator><![CDATA[TvZH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 08:32:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318263</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-317986&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Es scheint auch so zu sein, als gäbe es kein Umdenken in Deutschland sondern nur die Möglichkeit zum Neudenken aus einer zukünftigen Stunde Null heraus, die noch kommen muss.
Wie bei Kleist: Der Krug geht zum Brunnen bis er (er)bricht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-317986">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Es scheint auch so zu sein, als gäbe es kein Umdenken in Deutschland sondern nur die Möglichkeit zum Neudenken aus einer zukünftigen Stunde Null heraus, die noch kommen muss.<br />
Wie bei Kleist: Der Krug geht zum Brunnen bis er (er)bricht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318241</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 06:42:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318241</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

@Tobias W.

Ich weiß ja, das Gras auf der anderen Seite des Zaunes ist immer grüner, und Konvertiten sind oft die größten religiösen Eiferer - aber ist es wirklich zu viel verlangt, wenn ich zumindest logische Konsistenz von den Argumenten erwarte, die Sie sich aus den US-Kriegspropagandamedien zusammengesammelt haben? 

&quot;Und genauso wie das Deutsche Kaiserreich, Hitler-Deutschland oder das Japanische Kaiserreich unterschätzen Sie sowohl die Bereitschaft als auch die Fähigkeit der USA die Produktion und Finanzierung eines langen “War of Attrition” zu schultern.&quot;

Da überschätzen Sie die heutigen industriellen Fähigkeiten der USA erheblich. Wir haben nicht mehr das Jahr 1945 als die USA ungefähr 50% der weltweiten Industrieproduktion abdeckten. Und wenn es tatsächlich doch so ist, wie Sie sagen, wieso produzieren die USA dann nicht einfach jetzt so viele Standard-155mm-Artillieriegranaten wie die Ukraine anfordert?

&quot;Und solange kein einziger US Soldat in der Ukraine bluten muss, wird jede US Regierung sowohl die wirtschaftlichen als auch politischen Kosten für diesen Krieg stemmen können.&quot;

Herr Tischer hat schon darauf hingewiesen: Das Wollen wird viel eher aufhören als die theoretische Fähigkeit dazu, der aktuell aussichtsreichste Präsidentschaftskandidat der Republikaner (dieser an der Westküste so verhasste Mann mit den orangenen Haaren) hat ja sogar angekündigt, die Kampfhandlungen innerhalb eines Tages zu stoppen. Das ginge auch tatsächlich, der Westen müsste der Ukraine bloß den Geldhahn und die Ausrüstungslieferungen abdrehen und das Land wäre sofort pleite und kampfunfähig. 

Und wieso ist die US-Regierung eigentlich mit ihren Truppen aus Afghanistan abgezogen, obwohl sie die Kosten für solche Einsätze doch angeblich problemlos stemmen konnte? Glauben Sie tatsächlich, was war so, weil 2000 tote US-Soldaten in 20 Jahren Afghanistan-Krieg schon zu viel für die USA waren? So viele Soldaten sterben im Ukrainekieg übrigens grob geschätzt pro Woche.  

&quot;Eine deutlich größere Armee mit mehr Einsatzmaterial schafft es nicht, die deutlich kleinere Armee eines ehemaligen USSR Vasallenstaat auszuschalten – und hat sogar mittlerweile mehr als 50% des bereits eroberten Gebiets wieder verloren.&quot;

Die ursprüngliche ukrainische Armee ist schon lange zerstört, aktuell kämpfen die Russen gegen deren dritte Inkarnation, dieses Mal ausgerüstet mit einem bunten Mix aus Fahrzeugen aus den Militärdepots der Staaten der NATO-Allianz. Diese Ausrüstungsreserven sind dann allerdings erschöpft. 

&quot;Russland gehen die Marschflugkörper aus, die in Masse durch primitive Kamikazedrohnen aus dem Iran ersetzt werden.&quot;

Sie sehen doch selbst schon seit Monaten, dass diese Einschätzung völliger Blödsinn ist. Neue russische Angriffe mit Marschflugkörpern werden fast jeden Tag gemeldet, ein kurzer Blick in die Nachrichtenticker reicht. Soll ich Ihnen westliche Nachrichtenquellen dazu raussuchen? 

&quot;Die Eroberung Bakhmuts durch Wagner Söldner war sprichwörtlich ein Pyrrhussieg, der Wagner mehrere zehntausend Söldner gekostet hat (Wagner Aussage!) – auch weil Wagner unter Munitionsmangel litt – einen Fakt den der Wagner Chef sehr prominent in die Öffentlichkeit getragen hat&quot;

Diese Verlustzahlen sind schon realistisch, aber bei Infanterie-Sturmangriffen auf eine schwer befestigte Stadt lassen die sich auch mit unendlich viel Munition nicht vermeiden. Es sei denn natürlich, man überzieht im &quot;American Style&quot; ganze Landstriche mit einem Bombenteppich, so wie das die US-Truppen mit deutlich unterlegenen Gegnern ohne schlagkräftige Luftabwehr üblicherweise tun, bevor sie ihre eigene Infanterie reinschicken. 

&quot;Die USA steigern die Munitionsherstellung für die Artilleriesysteme, die an die Ukraine geliefert wurden&quot;

Ja, aber für die ukrainischen Anforderungen geschieht das viel zu wenig und viel zu langsam, weil die USA nicht schneller können. Wieso sagt Biden denn &quot;Ukraine is running out of ammunition&quot; wenn sich das Problem so trivial lösen ließe? 

&quot;Die USA können ohne Einschränkungen ihre Produktionskapazität erhöhen – Russland nicht. Dazu kommt, dass die westlichen Artilleriesysteme deutlich effektiver auf dem Schlachtfeld sind, als die Uralt Systeme aus USSR Beständen.&quot;

Immer das gleiche Schema: Sie überschätzen die Fähigkeiten der USA und unterschätzen die Fähigkeiten der Russen. Wenn die westlichen Artilleriesysteme angeblich so effektiv und so überlegen sind, wieso war dann die &quot;Sommeroffensive&quot; der massenhaft mit genau diesen westlichen Artilleriesystemen belieferten ukrainischen Armee bis jetzt aus westlicher Sicht so eine Enttäuschung? 

&quot;Russland setzt seit Kriegsbeginn sowohl Streumunition als auch Phosphor-Munition ein&quot;

Ist das tatsächlich so gewesen? Ich weiß es nicht genau, aber Sie haben bestimmt eine unabhängige Quelle dafür. 

&quot;– warum sollte sich die Ukraine nicht mit dem gleichen Mittel wehren dürfen, vor allem auch weil Streumunition äußerst effektiv in der Beseitigung russischer Truppen in Schützengräben ist?&quot;

Moment mal, wollen Sie jetzt plötzlich behaupten, dass die Streumunition nicht aus Mangel an konventioneller Munition an die Ukraine geliefert wird, sondern weil sie angeblich die beste Waffe gegen Infanterie in Schützengräben ist? 

&quot;Nicht zu vergessen, dass russische Streitkräfte in Syrien Fassbomben gegen Zivilisten einsetzten&quot;

Oh je, jetzt kommen Sie auch noch mit den &quot;barrel bombs&quot;. Da hat aber jemand ganz viel CNN im Syrienkrieg geguckt. ;)  

Was ist eigentlich konstruktiv der Unterschied zwischen einer &quot;Fassbombe&quot; und einer professionell gefertigten amerikanischen Bombe mit Metallmantel? 

&quot;Mittlerweile sind wohl tausende Zivilisten in der Ukraine ums Leben gekommen – durch Militärmaßnahmen der Ukraine sind genau wieviele russische Zivilisten ums Leben gekommen? Die drei auf der Krim Brücke – und wer sonst? &quot;

Selbst wenn man die realitätsfremde ukrainische Position einnimmt (was Sie hier sicherlich tun), der zufolge der Donbass und die Krim immer noch ukrainisches Territorium sind, wo es also schon per Definition keine russischen Zivilisten geben kann, ist das falsch. 

Bei den von Ihnen erwähnten &quot;militärischen und paramilitärischen Aktivitäten&quot; der Ukrainer auf unstrittig russischem Territorium sterben regelmäßig russische Zivilisten, am häufigsten in den Regionen Belgorod und Brjansk. Daria Dugina, deren Namen Sie sicher gleich googeln werden, um mir dann zu antworten, dass sie keine Zivilistin sondern eine &quot;Ideologen-Tochter&quot; war und ihren Tod dadurch irgendwie verdient hat, wurde sogar durch einen ukrainischen Terroranschlag mit einer Autobombe in Moskau getötet. 
 
Aber wieso hat die Ukraine eigentlich schon vor Jahren die Zahlung von Sozialleistungen im Donbass und in der Krim eingestellt, wenn Ihnen jetzt plötzlich wieder einfällt, dass dort doch nur ukrainische Zivilisten leben? 

&quot;Und Sie haben vollkommen Recht – die Obama Regierung hat den Fehler gemacht, das Assad Regime und Putin nicht unmittelbar militärisch zu bestrafen, als der Einsatz chemischer Waffen gegen Zivilisten bewiesen war.&quot;

Der ist bis heute nicht bewiesen. Schlucken Sie eigentlich kritiklos jedes Stückchen amerikanische Kriegspropaganda, das Sie irgendwo aufschnappen? 

Wir haben nur einen Link pro Kommentar frei, lesen Sie diesen berühmten Artikel, wenn Sie in die Details dazu einsteigen wollen. Vielleicht kann man sie bei alter Propaganda ja eher davon überzeugen, dass Sie ein Propaganda-Opfer geworden sind als beim Ukraine-Thema, bei dem Sie jeden Tag von den US corporate media mit neuen Propagandareizen versorgt werden: 

&quot;Whose sarin?&quot;, Seymour M. Hersh, 19 December 2013
https://www.lrb.co.uk/the-paper/v35/n24/seymour-m.-hersh/whose-sarin
(Wie die Zeit vergeht: Vor 10 Jahren waren die englischsprachigen Mainstream-Medien noch so wenig gleichgeschaltet, dass Seymour Hersh seine Artikel sogar noch dort publizieren konnte...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047">Tobias W.</a>.</p>
<p>@Tobias W.</p>
<p>Ich weiß ja, das Gras auf der anderen Seite des Zaunes ist immer grüner, und Konvertiten sind oft die größten religiösen Eiferer &#8211; aber ist es wirklich zu viel verlangt, wenn ich zumindest logische Konsistenz von den Argumenten erwarte, die Sie sich aus den US-Kriegspropagandamedien zusammengesammelt haben? </p>
<p>&#8220;Und genauso wie das Deutsche Kaiserreich, Hitler-Deutschland oder das Japanische Kaiserreich unterschätzen Sie sowohl die Bereitschaft als auch die Fähigkeit der USA die Produktion und Finanzierung eines langen “War of Attrition” zu schultern.&#8221;</p>
<p>Da überschätzen Sie die heutigen industriellen Fähigkeiten der USA erheblich. Wir haben nicht mehr das Jahr 1945 als die USA ungefähr 50% der weltweiten Industrieproduktion abdeckten. Und wenn es tatsächlich doch so ist, wie Sie sagen, wieso produzieren die USA dann nicht einfach jetzt so viele Standard-155mm-Artillieriegranaten wie die Ukraine anfordert?</p>
<p>&#8220;Und solange kein einziger US Soldat in der Ukraine bluten muss, wird jede US Regierung sowohl die wirtschaftlichen als auch politischen Kosten für diesen Krieg stemmen können.&#8221;</p>
<p>Herr Tischer hat schon darauf hingewiesen: Das Wollen wird viel eher aufhören als die theoretische Fähigkeit dazu, der aktuell aussichtsreichste Präsidentschaftskandidat der Republikaner (dieser an der Westküste so verhasste Mann mit den orangenen Haaren) hat ja sogar angekündigt, die Kampfhandlungen innerhalb eines Tages zu stoppen. Das ginge auch tatsächlich, der Westen müsste der Ukraine bloß den Geldhahn und die Ausrüstungslieferungen abdrehen und das Land wäre sofort pleite und kampfunfähig. </p>
<p>Und wieso ist die US-Regierung eigentlich mit ihren Truppen aus Afghanistan abgezogen, obwohl sie die Kosten für solche Einsätze doch angeblich problemlos stemmen konnte? Glauben Sie tatsächlich, was war so, weil 2000 tote US-Soldaten in 20 Jahren Afghanistan-Krieg schon zu viel für die USA waren? So viele Soldaten sterben im Ukrainekieg übrigens grob geschätzt pro Woche.  </p>
<p>&#8220;Eine deutlich größere Armee mit mehr Einsatzmaterial schafft es nicht, die deutlich kleinere Armee eines ehemaligen USSR Vasallenstaat auszuschalten – und hat sogar mittlerweile mehr als 50% des bereits eroberten Gebiets wieder verloren.&#8221;</p>
<p>Die ursprüngliche ukrainische Armee ist schon lange zerstört, aktuell kämpfen die Russen gegen deren dritte Inkarnation, dieses Mal ausgerüstet mit einem bunten Mix aus Fahrzeugen aus den Militärdepots der Staaten der NATO-Allianz. Diese Ausrüstungsreserven sind dann allerdings erschöpft. </p>
<p>&#8220;Russland gehen die Marschflugkörper aus, die in Masse durch primitive Kamikazedrohnen aus dem Iran ersetzt werden.&#8221;</p>
<p>Sie sehen doch selbst schon seit Monaten, dass diese Einschätzung völliger Blödsinn ist. Neue russische Angriffe mit Marschflugkörpern werden fast jeden Tag gemeldet, ein kurzer Blick in die Nachrichtenticker reicht. Soll ich Ihnen westliche Nachrichtenquellen dazu raussuchen? </p>
<p>&#8220;Die Eroberung Bakhmuts durch Wagner Söldner war sprichwörtlich ein Pyrrhussieg, der Wagner mehrere zehntausend Söldner gekostet hat (Wagner Aussage!) – auch weil Wagner unter Munitionsmangel litt – einen Fakt den der Wagner Chef sehr prominent in die Öffentlichkeit getragen hat&#8221;</p>
<p>Diese Verlustzahlen sind schon realistisch, aber bei Infanterie-Sturmangriffen auf eine schwer befestigte Stadt lassen die sich auch mit unendlich viel Munition nicht vermeiden. Es sei denn natürlich, man überzieht im &#8220;American Style&#8221; ganze Landstriche mit einem Bombenteppich, so wie das die US-Truppen mit deutlich unterlegenen Gegnern ohne schlagkräftige Luftabwehr üblicherweise tun, bevor sie ihre eigene Infanterie reinschicken. </p>
<p>&#8220;Die USA steigern die Munitionsherstellung für die Artilleriesysteme, die an die Ukraine geliefert wurden&#8221;</p>
<p>Ja, aber für die ukrainischen Anforderungen geschieht das viel zu wenig und viel zu langsam, weil die USA nicht schneller können. Wieso sagt Biden denn &#8220;Ukraine is running out of ammunition&#8221; wenn sich das Problem so trivial lösen ließe? </p>
<p>&#8220;Die USA können ohne Einschränkungen ihre Produktionskapazität erhöhen – Russland nicht. Dazu kommt, dass die westlichen Artilleriesysteme deutlich effektiver auf dem Schlachtfeld sind, als die Uralt Systeme aus USSR Beständen.&#8221;</p>
<p>Immer das gleiche Schema: Sie überschätzen die Fähigkeiten der USA und unterschätzen die Fähigkeiten der Russen. Wenn die westlichen Artilleriesysteme angeblich so effektiv und so überlegen sind, wieso war dann die &#8220;Sommeroffensive&#8221; der massenhaft mit genau diesen westlichen Artilleriesystemen belieferten ukrainischen Armee bis jetzt aus westlicher Sicht so eine Enttäuschung? </p>
<p>&#8220;Russland setzt seit Kriegsbeginn sowohl Streumunition als auch Phosphor-Munition ein&#8221;</p>
<p>Ist das tatsächlich so gewesen? Ich weiß es nicht genau, aber Sie haben bestimmt eine unabhängige Quelle dafür. </p>
<p>&#8220;– warum sollte sich die Ukraine nicht mit dem gleichen Mittel wehren dürfen, vor allem auch weil Streumunition äußerst effektiv in der Beseitigung russischer Truppen in Schützengräben ist?&#8221;</p>
<p>Moment mal, wollen Sie jetzt plötzlich behaupten, dass die Streumunition nicht aus Mangel an konventioneller Munition an die Ukraine geliefert wird, sondern weil sie angeblich die beste Waffe gegen Infanterie in Schützengräben ist? </p>
<p>&#8220;Nicht zu vergessen, dass russische Streitkräfte in Syrien Fassbomben gegen Zivilisten einsetzten&#8221;</p>
<p>Oh je, jetzt kommen Sie auch noch mit den &#8220;barrel bombs&#8221;. Da hat aber jemand ganz viel CNN im Syrienkrieg geguckt. ;)  </p>
<p>Was ist eigentlich konstruktiv der Unterschied zwischen einer &#8220;Fassbombe&#8221; und einer professionell gefertigten amerikanischen Bombe mit Metallmantel? </p>
<p>&#8220;Mittlerweile sind wohl tausende Zivilisten in der Ukraine ums Leben gekommen – durch Militärmaßnahmen der Ukraine sind genau wieviele russische Zivilisten ums Leben gekommen? Die drei auf der Krim Brücke – und wer sonst? &#8221;</p>
<p>Selbst wenn man die realitätsfremde ukrainische Position einnimmt (was Sie hier sicherlich tun), der zufolge der Donbass und die Krim immer noch ukrainisches Territorium sind, wo es also schon per Definition keine russischen Zivilisten geben kann, ist das falsch. </p>
<p>Bei den von Ihnen erwähnten &#8220;militärischen und paramilitärischen Aktivitäten&#8221; der Ukrainer auf unstrittig russischem Territorium sterben regelmäßig russische Zivilisten, am häufigsten in den Regionen Belgorod und Brjansk. Daria Dugina, deren Namen Sie sicher gleich googeln werden, um mir dann zu antworten, dass sie keine Zivilistin sondern eine &#8220;Ideologen-Tochter&#8221; war und ihren Tod dadurch irgendwie verdient hat, wurde sogar durch einen ukrainischen Terroranschlag mit einer Autobombe in Moskau getötet. </p>
<p>Aber wieso hat die Ukraine eigentlich schon vor Jahren die Zahlung von Sozialleistungen im Donbass und in der Krim eingestellt, wenn Ihnen jetzt plötzlich wieder einfällt, dass dort doch nur ukrainische Zivilisten leben? </p>
<p>&#8220;Und Sie haben vollkommen Recht – die Obama Regierung hat den Fehler gemacht, das Assad Regime und Putin nicht unmittelbar militärisch zu bestrafen, als der Einsatz chemischer Waffen gegen Zivilisten bewiesen war.&#8221;</p>
<p>Der ist bis heute nicht bewiesen. Schlucken Sie eigentlich kritiklos jedes Stückchen amerikanische Kriegspropaganda, das Sie irgendwo aufschnappen? </p>
<p>Wir haben nur einen Link pro Kommentar frei, lesen Sie diesen berühmten Artikel, wenn Sie in die Details dazu einsteigen wollen. Vielleicht kann man sie bei alter Propaganda ja eher davon überzeugen, dass Sie ein Propaganda-Opfer geworden sind als beim Ukraine-Thema, bei dem Sie jeden Tag von den US corporate media mit neuen Propagandareizen versorgt werden: </p>
<p>&#8220;Whose sarin?&#8221;, Seymour M. Hersh, 19 December 2013<br />
<a href="https://www.lrb.co.uk/the-paper/v35/n24/seymour-m.-hersh/whose-sarin" rel="nofollow ugc">https://www.lrb.co.uk/the-paper/v35/n24/seymour-m.-hersh/whose-sarin</a><br />
(Wie die Zeit vergeht: Vor 10 Jahren waren die englischsprachigen Mainstream-Medien noch so wenig gleichgeschaltet, dass Seymour Hersh seine Artikel sogar noch dort publizieren konnte&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Henning Taits		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318226</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Henning Taits]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 05:11:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318226</guid>

					<description><![CDATA[Was zur Zeit geopolitisch passiert, ist etwas komplexer und für die meisten Menschen kaum zu durchschauen. Das Offensichtliche ist nicht das Wirkliche, das wirkliche liegt im Verborgenen. Ablenkung, Verwischung, Verkleidung etc., das sind die Dinge die passieren. Die meisten Menschen glauben, dass es schwarz und/oder weiß gibt, das ist jedoch nicht so! Es gibt kein Gut oder Böse, es geht um eine Machtumverteilung, dennoch eben um Macht, Macht über die Masse der Menschen, egal von welcher Seite. Die Leute die in der Öffentlichkeit stehen und bekannt sind, wie z. B. Soros, Gates, Schwab usw. sind lediglich ausführende. Die wirkliche Macht befindet sich im Verborgenen und diese Macht führt zur Zeit eine Umverteilung durch. Viele lassen sich das Märchen vom Wechsel einer unipolaren zu einer multipolaren Welt durch China, Russland etc. und den Organisationen wie BRICS, Shanghaier Organisation und weitere vorspiegeln, aber all das ist eben lediglich ein Vorspiegeln. Es geht nicht um eine gerechtere Welt, es geht international um einen Neustart zur vollständigen Versklavung der Menschheit. All diese weltweiten Maßnahmen in der jüngsten Vergangenheit wurden von allen Ländern durchgeführt. Alle Staaten sind Mitglied der WHO und so weiter. Schablonen-denken, Meinungen übernehmen, sich einer Richtung anschließen hilft nicht, es führt in den Irrweg, kritisches und logisches Denken ist von Nöten. 
Wir, der IEC, kennen das Verborgene, die Ziele der verschiedenen Spieler und helfen aktiv Denen die nicht auf der Strecke bleiben wollen. 
Dr. Henning Taits
http://iec-club.mozellosite.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was zur Zeit geopolitisch passiert, ist etwas komplexer und für die meisten Menschen kaum zu durchschauen. Das Offensichtliche ist nicht das Wirkliche, das wirkliche liegt im Verborgenen. Ablenkung, Verwischung, Verkleidung etc., das sind die Dinge die passieren. Die meisten Menschen glauben, dass es schwarz und/oder weiß gibt, das ist jedoch nicht so! Es gibt kein Gut oder Böse, es geht um eine Machtumverteilung, dennoch eben um Macht, Macht über die Masse der Menschen, egal von welcher Seite. Die Leute die in der Öffentlichkeit stehen und bekannt sind, wie z. B. Soros, Gates, Schwab usw. sind lediglich ausführende. Die wirkliche Macht befindet sich im Verborgenen und diese Macht führt zur Zeit eine Umverteilung durch. Viele lassen sich das Märchen vom Wechsel einer unipolaren zu einer multipolaren Welt durch China, Russland etc. und den Organisationen wie BRICS, Shanghaier Organisation und weitere vorspiegeln, aber all das ist eben lediglich ein Vorspiegeln. Es geht nicht um eine gerechtere Welt, es geht international um einen Neustart zur vollständigen Versklavung der Menschheit. All diese weltweiten Maßnahmen in der jüngsten Vergangenheit wurden von allen Ländern durchgeführt. Alle Staaten sind Mitglied der WHO und so weiter. Schablonen-denken, Meinungen übernehmen, sich einer Richtung anschließen hilft nicht, es führt in den Irrweg, kritisches und logisches Denken ist von Nöten.<br />
Wir, der IEC, kennen das Verborgene, die Ziele der verschiedenen Spieler und helfen aktiv Denen die nicht auf der Strecke bleiben wollen.<br />
Dr. Henning Taits<br />
<a href="http://iec-club.mozellosite.com" rel="nofollow ugc">http://iec-club.mozellosite.com</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318215</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 23:24:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318215</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

Dietmar,

Die Russen setzen bereits seit dem Einmarsch sowohl Streumunition als auch Phosphormunition ein - die Aufregung über Streumunition kommt also reichlich spät! Nicht zu vergessen, dass russische Streitkräfte in Syrien Fassbomben gegen Zivilisten einsetzten, gezielt und beabsichtigt Krankenhäuser in Syrien bombadiert haben und in der Ukraine ebenfalls gezielt Artillerie, Luftwaffenangriffe und Marschflugkörper gegen zivile Infrastruktur und Ziele einsetzen. Jede Aufregung über die Art und Weise, wie sich die Ukraine selbstverteidigt, ist lächerlich. Die Tatsache, dass die Ukraine auf Wunsch ihrer westlichen Verbündeten nicht viel stärker innerhalb der russischen Grenzen militärisch und paramilitärisch aktiv ist, muss man der Ukraine extrem hoch anrechnen - die halten sich in aus meiner Sicht in jeder Hinsicht zurück während Russland keine Probleme hat, den Krieg immer weiter mit unverhältnismäßigen Mitteln zu eskalieren. Mittlerweile sind wohl tausende Zivilisten in der Ukraine ums Leben gekommen - durch Militärmaßnahmen der Ukraine sind genau wieviele russische Zivilisten ums Leben gekommen? Die drei auf der Krim Brücke - und wer sonst?

Und Sie haben vollkommen Recht - die Obama Regierung hat den Fehler gemacht, das Assad Regime und Putin nicht unmittelbar militärisch zu bestrafen, als der Einsatz chemischer Waffen gegen Zivilisten bewiesen war. Genauso hätte der Westen die Eroberung der Krim nicht akzeptieren dürfen. Wenn man jetzt Putin freie Hand in der Ukraine lässt, gibt man allen Despoten der Welt das Signal, dass sie machen können, was sie wollen und dass jetzt das Recht des Stärkeren gilt, und dass man mit Militär Grenzen neu definieren darf. China wird Taiwan angreifen - und vielleicht andere Pazifik Anrainer. Wer weiss, wer sonst noch komische Ideen bekommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047">Tobias W.</a>.</p>
<p>Dietmar,</p>
<p>Die Russen setzen bereits seit dem Einmarsch sowohl Streumunition als auch Phosphormunition ein &#8211; die Aufregung über Streumunition kommt also reichlich spät! Nicht zu vergessen, dass russische Streitkräfte in Syrien Fassbomben gegen Zivilisten einsetzten, gezielt und beabsichtigt Krankenhäuser in Syrien bombadiert haben und in der Ukraine ebenfalls gezielt Artillerie, Luftwaffenangriffe und Marschflugkörper gegen zivile Infrastruktur und Ziele einsetzen. Jede Aufregung über die Art und Weise, wie sich die Ukraine selbstverteidigt, ist lächerlich. Die Tatsache, dass die Ukraine auf Wunsch ihrer westlichen Verbündeten nicht viel stärker innerhalb der russischen Grenzen militärisch und paramilitärisch aktiv ist, muss man der Ukraine extrem hoch anrechnen &#8211; die halten sich in aus meiner Sicht in jeder Hinsicht zurück während Russland keine Probleme hat, den Krieg immer weiter mit unverhältnismäßigen Mitteln zu eskalieren. Mittlerweile sind wohl tausende Zivilisten in der Ukraine ums Leben gekommen &#8211; durch Militärmaßnahmen der Ukraine sind genau wieviele russische Zivilisten ums Leben gekommen? Die drei auf der Krim Brücke &#8211; und wer sonst?</p>
<p>Und Sie haben vollkommen Recht &#8211; die Obama Regierung hat den Fehler gemacht, das Assad Regime und Putin nicht unmittelbar militärisch zu bestrafen, als der Einsatz chemischer Waffen gegen Zivilisten bewiesen war. Genauso hätte der Westen die Eroberung der Krim nicht akzeptieren dürfen. Wenn man jetzt Putin freie Hand in der Ukraine lässt, gibt man allen Despoten der Welt das Signal, dass sie machen können, was sie wollen und dass jetzt das Recht des Stärkeren gilt, und dass man mit Militär Grenzen neu definieren darf. China wird Taiwan angreifen &#8211; und vielleicht andere Pazifik Anrainer. Wer weiss, wer sonst noch komische Ideen bekommt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318214</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 23:11:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318214</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Die USA sind immer noch erste Welt - mit ihren ureigenen Problemen, Herausforderungen und Stärken. Die Stärken der USA sorgen immer noch dafür, dass die USA das Zielland Nummer 1 für jegliche Art der Arbeitsmigration sind - der amerikanische Traum behält seine magnetische Wirkung auf den Rest der Welt.

Was die Vermögens- und Einkommensvergleiche angeht: warum sind Sie der Meinung, mittellose Zuwanderer verzerren die Aussagekraft?

1. Die USA absorbieren seit ihrer Gründung und seitdem ununterbrochen mittellose Zuwanderer am Fließband.
2. Mittellosen Zuwanderern in den USA gelingt es offensichtlich besser als in Europa, sich bescheidenen Wohlstand (oder mehr) aufzubauen. Das liegt auch daran, dass sich Arbeit, (Klein)Unternehmertum und Risikobereitschaft in den USA mehr lohnen als in Europa - und ausserdem Voraussetzung für Erfolg sind. Die soziale Mobilität in den USA ist größer als in Deutschland. Einige der größten US Konzerne wurden in den USA durch Einwanderer gegründet - und viele der großen Konzernriesen werden mittlerweile durch ehemalige Zuwanderer aus bescheidenen Verhältnissen geleitet. Wieviele DAX Konzerne wurden in Deutschland durch Zuwanderer gegründet? Oder heute durch Zuwanderer geführt? Andere namhafte Konzerne in Deutschland?
3. Der Wohlstand in Deutschland ist mittlerweile überwiegend Substanzwohlstand, satter Wohlstand, Generationenwohlstand. In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland und Europa kaum neuer Wohlstand auf Basis neuer Industrien, Technologien oder Ideen aufgebaut worden. Wohlstand erhält der durchschnittliche Deutsche durch Erbschaft, nicht Fleiß.

Und was mich als Ausländer in den USA angeht:

1. Ich bin hier kulturell und gesellschaftlich besser integriert und anerkannt, als der Schwabe, der nach Berlin zieht, der Düsseldorfer der nach Köln zieht oder der Saarländer, der in die Pfalz zieht. &quot;Den&quot; Amerikaner gibt es nicht. Die Beschreibung der USA als  Schmelzpott (melting pot) stimmt, vor allem in den Bundesstaaten an den Küsten. Die überwiegende Mehrheit der Amerikaner - vor allem in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten steht Zuwanderung sehr positiv gegenüber.
2. Wir haben als Familie in fast 8 Jahren hier kein einziges Mal ausländerfeindliche Anfeindungen, Sprüche oder Diskriminierungen erfahren. Meine Frau, die ursprünglich nicht aus Deutschland stammt, musste sich mit solchen Erfahrungen als Asiatin in Deutschland regelmäßig auseinandersetzen - teilweise sogar von offiziellen Stellen bei Amtsgängen. Das wäre hier absolut undenkbar.
3. Das mittlere Haushaltseinkommen in der Region, in der wir hier leben, liegt bei deutlich mehr als hunderttausend USD im Jahr. Das heisst mehr als die Hälfte der Haushalte hier verdient im Jahr mehr als hunderttausend USD. Steaks können sich hier in unserer Region die Mehrheit der Haushalte leisten. Dass ich hier deutlich mehr verdiene als der Mittel - das juckt hier niemanden, denn im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier keine dominante Neidgesellschaft, Qualifikation und Leistung wird respektiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081">Alexander</a>.</p>
<p>Die USA sind immer noch erste Welt &#8211; mit ihren ureigenen Problemen, Herausforderungen und Stärken. Die Stärken der USA sorgen immer noch dafür, dass die USA das Zielland Nummer 1 für jegliche Art der Arbeitsmigration sind &#8211; der amerikanische Traum behält seine magnetische Wirkung auf den Rest der Welt.</p>
<p>Was die Vermögens- und Einkommensvergleiche angeht: warum sind Sie der Meinung, mittellose Zuwanderer verzerren die Aussagekraft?</p>
<p>1. Die USA absorbieren seit ihrer Gründung und seitdem ununterbrochen mittellose Zuwanderer am Fließband.<br />
2. Mittellosen Zuwanderern in den USA gelingt es offensichtlich besser als in Europa, sich bescheidenen Wohlstand (oder mehr) aufzubauen. Das liegt auch daran, dass sich Arbeit, (Klein)Unternehmertum und Risikobereitschaft in den USA mehr lohnen als in Europa &#8211; und ausserdem Voraussetzung für Erfolg sind. Die soziale Mobilität in den USA ist größer als in Deutschland. Einige der größten US Konzerne wurden in den USA durch Einwanderer gegründet &#8211; und viele der großen Konzernriesen werden mittlerweile durch ehemalige Zuwanderer aus bescheidenen Verhältnissen geleitet. Wieviele DAX Konzerne wurden in Deutschland durch Zuwanderer gegründet? Oder heute durch Zuwanderer geführt? Andere namhafte Konzerne in Deutschland?<br />
3. Der Wohlstand in Deutschland ist mittlerweile überwiegend Substanzwohlstand, satter Wohlstand, Generationenwohlstand. In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland und Europa kaum neuer Wohlstand auf Basis neuer Industrien, Technologien oder Ideen aufgebaut worden. Wohlstand erhält der durchschnittliche Deutsche durch Erbschaft, nicht Fleiß.</p>
<p>Und was mich als Ausländer in den USA angeht:</p>
<p>1. Ich bin hier kulturell und gesellschaftlich besser integriert und anerkannt, als der Schwabe, der nach Berlin zieht, der Düsseldorfer der nach Köln zieht oder der Saarländer, der in die Pfalz zieht. &#8220;Den&#8221; Amerikaner gibt es nicht. Die Beschreibung der USA als  Schmelzpott (melting pot) stimmt, vor allem in den Bundesstaaten an den Küsten. Die überwiegende Mehrheit der Amerikaner &#8211; vor allem in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten steht Zuwanderung sehr positiv gegenüber.<br />
2. Wir haben als Familie in fast 8 Jahren hier kein einziges Mal ausländerfeindliche Anfeindungen, Sprüche oder Diskriminierungen erfahren. Meine Frau, die ursprünglich nicht aus Deutschland stammt, musste sich mit solchen Erfahrungen als Asiatin in Deutschland regelmäßig auseinandersetzen &#8211; teilweise sogar von offiziellen Stellen bei Amtsgängen. Das wäre hier absolut undenkbar.<br />
3. Das mittlere Haushaltseinkommen in der Region, in der wir hier leben, liegt bei deutlich mehr als hunderttausend USD im Jahr. Das heisst mehr als die Hälfte der Haushalte hier verdient im Jahr mehr als hunderttausend USD. Steaks können sich hier in unserer Region die Mehrheit der Haushalte leisten. Dass ich hier deutlich mehr verdiene als der Mittel &#8211; das juckt hier niemanden, denn im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier keine dominante Neidgesellschaft, Qualifikation und Leistung wird respektiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318209</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 22:16:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318209</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

@ Tobias W.

&#062;... stehen die USA heute wirtschaftlich, wirtschaftspolitisch und zukunftsfähiger als Europa …&#062;

Sehe ich auch so.

Ist aber nicht die ganze Wahrheit. 

Ergänzung:

a) So sehr die EU zerstritten ist, so sehr sind die USA gespalten. 

Die jeweilige INNENPOLITISCHEN Erschwernisse fallen auch ins Gewicht, weil sie die HANDLUNGSFÄHIGKEIT in ganz erheblichem Maß sie EINSCHRÄNKEND mitbestimmen.

und

b) Die USA haben global an Einfluss verloren. 

In der weiter zurückliegenden Vergangenheit hätten sie z. B. in Syrien nicht wie Obama eine rote Linie gezogen und dann tatenlos zugeschaut, wie sie mit Russlands Hilfe überschritten wird. 

Daher zu Ihrer Aussage:

&#062;… solange kein einziger US Soldat in der Ukraine bluten muss, wird jede US Regierung sowohl die wirtschaftlichen als auch politischen Kosten für diesen Krieg stemmen können.&#062;

„stemmen können“: 

Vielleicht, aber auch nicht sicher, wenn der Krieg noch sehr LANGE anhält. 

Entscheidender ist „stemmen wollen“:

Das ist noch nicht ENTSCHIEDEN.

Wenn der Krieg zunehmend TEURER wird und keine RENDITE bezüglich politischen Einflusses mit privilegiertem Zugang zu Ressourcen und Märkten erwarten lässt, dann kann es ganz schnell mit dem Wollen vorbei sein. 

Die Regierungen der USA können RECHNEN -  und sie müssen es auch, weil die amerikanische Bevölkerung das auch sehr gut kann. 

Nebenbemerkung:

&#062;Wenn Russland der Einsatz dieser Munition nicht gefällt, steht es den Russen jederzeit frei ihre Truppen nach Russland zurückzuziehen.&#062;

Oder, ANDERE Option:

Ebenfalls Streumunition einzusetzen.

Denn die haben sie anscheinend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047">Tobias W.</a>.</p>
<p>@ Tobias W.</p>
<p>&gt;&#8230; stehen die USA heute wirtschaftlich, wirtschaftspolitisch und zukunftsfähiger als Europa …&gt;</p>
<p>Sehe ich auch so.</p>
<p>Ist aber nicht die ganze Wahrheit. </p>
<p>Ergänzung:</p>
<p>a) So sehr die EU zerstritten ist, so sehr sind die USA gespalten. </p>
<p>Die jeweilige INNENPOLITISCHEN Erschwernisse fallen auch ins Gewicht, weil sie die HANDLUNGSFÄHIGKEIT in ganz erheblichem Maß sie EINSCHRÄNKEND mitbestimmen.</p>
<p>und</p>
<p>b) Die USA haben global an Einfluss verloren. </p>
<p>In der weiter zurückliegenden Vergangenheit hätten sie z. B. in Syrien nicht wie Obama eine rote Linie gezogen und dann tatenlos zugeschaut, wie sie mit Russlands Hilfe überschritten wird. </p>
<p>Daher zu Ihrer Aussage:</p>
<p>&gt;… solange kein einziger US Soldat in der Ukraine bluten muss, wird jede US Regierung sowohl die wirtschaftlichen als auch politischen Kosten für diesen Krieg stemmen können.&gt;</p>
<p>„stemmen können“: </p>
<p>Vielleicht, aber auch nicht sicher, wenn der Krieg noch sehr LANGE anhält. </p>
<p>Entscheidender ist „stemmen wollen“:</p>
<p>Das ist noch nicht ENTSCHIEDEN.</p>
<p>Wenn der Krieg zunehmend TEURER wird und keine RENDITE bezüglich politischen Einflusses mit privilegiertem Zugang zu Ressourcen und Märkten erwarten lässt, dann kann es ganz schnell mit dem Wollen vorbei sein. </p>
<p>Die Regierungen der USA können RECHNEN &#8211;  und sie müssen es auch, weil die amerikanische Bevölkerung das auch sehr gut kann. </p>
<p>Nebenbemerkung:</p>
<p>&gt;Wenn Russland der Einsatz dieser Munition nicht gefällt, steht es den Russen jederzeit frei ihre Truppen nach Russland zurückzuziehen.&gt;</p>
<p>Oder, ANDERE Option:</p>
<p>Ebenfalls Streumunition einzusetzen.</p>
<p>Denn die haben sie anscheinend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318206</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 21:08:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318206</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@USA

Die USA waren 1ste Welt, nur dass die Amerikaner das nicht einfach vergleichen können. 
Die Relation zur Restwelt ergibt sich durch diverse Reisen. Unbeeindruckt würde ich mich nicht als antiamerikanisch bezeichnen, sondern als Kritiker des US Imperiums, vgl. Col. McGregor bis Daniele Ganser. 

Berufseinstieg nach BunteWehr erschwert natürlich jene Marktbeurteilung, 
die ich mir selber erst erarbeiten musste. 

Vermögens- und Einkommensvergleiche entbehren aller Realität, denn dt. Statistiken setzen mittellose Zuwanderer zur Manipulation der Relationen ein. Der Wohlstand hierzulande lässt mich immer noch staunen, meine Angaben bewegen sich am unteren Ende gelebter Realität = eigener Bescheidenheit geschuldet. 

Egal wie amerikanisch Sie sich fühlen, 
für Amis sind Sie ein Ausländer der sich Steaks angelt während Amerikaner fast food fressen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318081">Alexander</a>.</p>
<p>@USA</p>
<p>Die USA waren 1ste Welt, nur dass die Amerikaner das nicht einfach vergleichen können.<br />
Die Relation zur Restwelt ergibt sich durch diverse Reisen. Unbeeindruckt würde ich mich nicht als antiamerikanisch bezeichnen, sondern als Kritiker des US Imperiums, vgl. Col. McGregor bis Daniele Ganser. </p>
<p>Berufseinstieg nach BunteWehr erschwert natürlich jene Marktbeurteilung,<br />
die ich mir selber erst erarbeiten musste. </p>
<p>Vermögens- und Einkommensvergleiche entbehren aller Realität, denn dt. Statistiken setzen mittellose Zuwanderer zur Manipulation der Relationen ein. Der Wohlstand hierzulande lässt mich immer noch staunen, meine Angaben bewegen sich am unteren Ende gelebter Realität = eigener Bescheidenheit geschuldet. </p>
<p>Egal wie amerikanisch Sie sich fühlen,<br />
für Amis sind Sie ein Ausländer der sich Steaks angelt während Amerikaner fast food fressen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318188</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 17:11:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=27858#comment-318188</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

Die werten Kommentatoren liegen hier falsch.

Trotz zwanzig Jahren Afghanistan Krieg mit massiven finanziellen Kosten stehen die USA heute wirtschaftlich, wirtschaftspolitisch und zukunftsfähiger als Europa, das sich nur in homöopathischen Dosen in Afghanistan beteiligt hat. Die USA sind eben nicht die USSR, deren Abschwung im Kalten Krieg maßgeblich durch Russlands Afghanistan Krieg beschleunigt wurde. Und während den zwanzig Jahren Afghanistan Krieg war unter anderem Schröder- und Merkel-Deutschland damit beschäftigt, sich in eine einseitige wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland zu begeben - Klasse strategischer Schachzug! Hat sich voll bezahlt gemacht! Gleiche Strategie bei China? Ja, klar!!

Und genauso wie das Deutsche Kaiserreich, Hitler-Deutschland oder das Japanische Kaiserreich unterschätzen Sie sowohl die Bereitschaft als auch die Fähigkeit der USA die Produktion und Finanzierung eines langen &quot;War of Attrition&quot; zu schultern. Die geo-strategischen Kosten für die USA, Russland gewinnen zu lassen, wären ungleich höher für die USA und den Westen. Und solange kein einziger US Soldat in der Ukraine bluten muss, wird jede US Regierung sowohl die wirtschaftlichen als auch politischen Kosten für diesen Krieg stemmen können.

Herr Ott, die Folgen der russischen Unzulänglichkeiten (inklusive Munitionsmangel) sieht man auf dem Schlachtfeld:

* Eine deutlich größere Armee mit mehr Einsatzmaterial schafft es nicht, die deutlich kleinere Armee eines ehemaligen USSR Vasallenstaat auszuschalten - und hat sogar mittlerweile mehr als 50% des bereits eroberten Gebiets wieder verloren.
*  Russland gehen die Marschflugkörper aus, die in Masse durch primitive Kamikazedrohnen aus dem Iran ersetzt werden. Der Westen hat ausser HIMARS und den britischen Brimstone und M270 keine Marschflugkörper an die Ukraine geliefert - die Kapazitäten des westlichen Arsenals wurden hier noch gar nicht angezapft während Russland&#039;s Kapazität schon erschöpft ist.
* Die Eroberung Bakhmuts durch Wagner Söldner war sprichwörtlich ein Pyrrhussieg, der Wagner mehrere zehntausend Söldner gekostet hat (Wagner Aussage!) - auch weil Wagner unter Munitionsmangel litt - einen Fakt den der Wagner Chef sehr prominent in die Öffentlichkeit getragen hat. Herr Ott, zählt die Wagner Meuterei als Folge auf dem Schlachtfeld, ja oder nein? :)
* Die USA steigern die Munitionsherstellung für die Artilleriesysteme, die an die Ukraine geliefert wurden - währenddessen muss Russland uralte Munitionsbestände aus Nordkorea zurückkaufen. Die USA können ohne Einschränkungen ihre Produktionskapazität erhöhen - Russland nicht. Dazu kommt, dass die westlichen Artilleriesysteme deutlich effektiver auf dem Schlachtfeld sind, als die Uralt Systeme aus USSR Beständen.
* Russland setzt seit Kriegsbeginn sowohl Streumunition als auch Phosphor-Munition ein - warum sollte sich die Ukraine nicht mit dem gleichen Mittel wehren dürfen, vor allem auch weil Streumunition äußerst effektiv in der Beseitigung russischer Truppen in Schützengräben ist? Warum sollte die Ukraine hohe Verluste bei der Eroberung feindlicher Schützengräben dulden müssen, wenn man dieses Problem durch den Einsatz von Streumunition lösen kann? Ersten Berichten aus der Ukraine zufolge funktioniert das wohl auch recht gut. Wenn Russland der Einsatz dieser Munition nicht gefällt, steht es den Russen jederzeit frei ihre Truppen nach Russland zurückzuziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/politico-die-deindustrialisierung-deutschlands/#comment-318047">Tobias W.</a>.</p>
<p>Die werten Kommentatoren liegen hier falsch.</p>
<p>Trotz zwanzig Jahren Afghanistan Krieg mit massiven finanziellen Kosten stehen die USA heute wirtschaftlich, wirtschaftspolitisch und zukunftsfähiger als Europa, das sich nur in homöopathischen Dosen in Afghanistan beteiligt hat. Die USA sind eben nicht die USSR, deren Abschwung im Kalten Krieg maßgeblich durch Russlands Afghanistan Krieg beschleunigt wurde. Und während den zwanzig Jahren Afghanistan Krieg war unter anderem Schröder- und Merkel-Deutschland damit beschäftigt, sich in eine einseitige wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland zu begeben &#8211; Klasse strategischer Schachzug! Hat sich voll bezahlt gemacht! Gleiche Strategie bei China? Ja, klar!!</p>
<p>Und genauso wie das Deutsche Kaiserreich, Hitler-Deutschland oder das Japanische Kaiserreich unterschätzen Sie sowohl die Bereitschaft als auch die Fähigkeit der USA die Produktion und Finanzierung eines langen &#8220;War of Attrition&#8221; zu schultern. Die geo-strategischen Kosten für die USA, Russland gewinnen zu lassen, wären ungleich höher für die USA und den Westen. Und solange kein einziger US Soldat in der Ukraine bluten muss, wird jede US Regierung sowohl die wirtschaftlichen als auch politischen Kosten für diesen Krieg stemmen können.</p>
<p>Herr Ott, die Folgen der russischen Unzulänglichkeiten (inklusive Munitionsmangel) sieht man auf dem Schlachtfeld:</p>
<p>* Eine deutlich größere Armee mit mehr Einsatzmaterial schafft es nicht, die deutlich kleinere Armee eines ehemaligen USSR Vasallenstaat auszuschalten &#8211; und hat sogar mittlerweile mehr als 50% des bereits eroberten Gebiets wieder verloren.<br />
*  Russland gehen die Marschflugkörper aus, die in Masse durch primitive Kamikazedrohnen aus dem Iran ersetzt werden. Der Westen hat ausser HIMARS und den britischen Brimstone und M270 keine Marschflugkörper an die Ukraine geliefert &#8211; die Kapazitäten des westlichen Arsenals wurden hier noch gar nicht angezapft während Russland&#8217;s Kapazität schon erschöpft ist.<br />
* Die Eroberung Bakhmuts durch Wagner Söldner war sprichwörtlich ein Pyrrhussieg, der Wagner mehrere zehntausend Söldner gekostet hat (Wagner Aussage!) &#8211; auch weil Wagner unter Munitionsmangel litt &#8211; einen Fakt den der Wagner Chef sehr prominent in die Öffentlichkeit getragen hat. Herr Ott, zählt die Wagner Meuterei als Folge auf dem Schlachtfeld, ja oder nein? :)<br />
* Die USA steigern die Munitionsherstellung für die Artilleriesysteme, die an die Ukraine geliefert wurden &#8211; währenddessen muss Russland uralte Munitionsbestände aus Nordkorea zurückkaufen. Die USA können ohne Einschränkungen ihre Produktionskapazität erhöhen &#8211; Russland nicht. Dazu kommt, dass die westlichen Artilleriesysteme deutlich effektiver auf dem Schlachtfeld sind, als die Uralt Systeme aus USSR Beständen.<br />
* Russland setzt seit Kriegsbeginn sowohl Streumunition als auch Phosphor-Munition ein &#8211; warum sollte sich die Ukraine nicht mit dem gleichen Mittel wehren dürfen, vor allem auch weil Streumunition äußerst effektiv in der Beseitigung russischer Truppen in Schützengräben ist? Warum sollte die Ukraine hohe Verluste bei der Eroberung feindlicher Schützengräben dulden müssen, wenn man dieses Problem durch den Einsatz von Streumunition lösen kann? Ersten Berichten aus der Ukraine zufolge funktioniert das wohl auch recht gut. Wenn Russland der Einsatz dieser Munition nicht gefällt, steht es den Russen jederzeit frei ihre Truppen nach Russland zurückzuziehen.</p>
]]></content:encoded>
		
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